ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Lydia Miklautsch

Ältere deutsche Sprache und Literatur

Sekretariat: Barbara Scheffl

Universitätsring 1
1010 Wien

Zimmer: ZG1O2.73 (Stiege 9, 2. Zwischengeschoss)

Tel: +43-1-4277-42165
E-Mail: lydia.miklautsch@univie.ac.at

Stellvetretende Institutsvorständin

Sprechstunde

Mo 12 – 13 Uhr und nach Vereinbarung

Forschungsschwerpunkte

  • Spätmittelalterliche Heldendichtung – Dietrichdichtung
  • Antikenrezeption
  • Mittelalterliche Legenden
  • Wolfram von Eschenbach
  • Walther von der Vogelweide
  • cultural studies
  • gender studies
  • Gattungstheorie
  • Literaturtheorie und mittelalterliche Literatur

Metamorphosis

Curriculum vitae

  • geb. 1964; Matura: 1982; Sponsion: 1987; Promotion: 1991; Habilitation 2003

Berufliche Tätigkeiten:

  • Schuljahr 1988/89: Unterrichtspraktikum
  • WS 1990/91-SS 1994: Lektorat an der Universität Wien für den Hochschulkurs für die Studienberechtigungsprüfung aus Deutsch
  • Jän./Febr. 1991: Volontariat bei der Zeitung STANDARD (Kultur- und Wirtschaftsredaktion)
  • WS 1990/91-SS 1992: Auslandslektorat an der Komensky-Universität Bratislava; Pädagogische Fakultät
  • ab WS 1992: Vertragsassistentin an der Universität Wien im Rahmen des Forschungsprojekts „Lexikon der antiken Namen in den deutschen Texten des Mittelalters“ am Institut für Germanistik (Projektleiter: Univ. Prof. Dr. Alfred Ebenbauer)
  • 1993 – 2002: Universitätsassistentin am Institut für Germanistik der Universität Wien
  • 31. 1. 2003: Habilitationskolloquium (Venia docendi für Ältere deutsche Sprache und Literatur)

Publikationsverzeichnis

Herausgeberschaft

  • Vorlesung. 12 Vorlesungen über die Vorlesung. Hg. mit Arno Dusini. Göttingen 2007.

Monographien

  • Studien zur Mutterrolle in den mittelhochdeutschen Großepen des 12. und 13. Jahrhunderts. Erlangen 1991. (= Erlanger Studien 88)
  • Der Willehalm Wolframs von Eschenbach. Eine Einführung. (gem mit John Greenfield) Berlin, New York 1989.
  • Montierte Texte – hybride Helden. Zur Poetik der Wolfdíetrichdichtungen. Berlin, New York 2005. (= Quellen und Forschungen Bd. 36)

Aufsätze

  • Das Mozartbild in der Kinderliteratur. In: Schulheft 51. 1988. S. 93-100.
  • Der Antijudaismus in den mittelalterlichen Legenden am Beispiel der Silvesterlegende in der Fassung von Konrad von Würzburg. In: Die Juden in ihrer mittelalterlichen Umwelt. Hg. v. A. Ebenbauer und K. Zatloukal. Wien/Köln/Weimar 1991. S. 173-183.
  • Arnive und Klinschor im Jüngeren Titurel. In: GRM 41, 1991, H. 2, S. 214-222.
  • Mutter-Tochter-Gespräche: Konstituierung von Rollen in Gottfrieds Tristan und Veldekes Eneide und deren Verweigerung bei Neidhart. In: Personenbeziehungen in der mittelalterlichen Literatur, hg. v. Helmut Brall, Barbara Haupt, Urban Küsters. Düsseldorf 1994. S. 89-107. (= Studia Humanora Bd. 25)
  • ‚Was gehen uns die Nibelungen an?‘ Zur Rezeption und Wirkungsgeschichte des Nibelungenliedes. In: Linguas e literaturas 11, 1994, S. 369-378.
  • Minne – flust. Zur Rolle des Minnerittertums in Wolframs ‚Willehalm‘. In: PBB 117, 1995, S. 20-36.
  • Väter und Söhne: Ortnit AW und Wolfdietrich A. In: 4. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Heldendichtung in Österreich – Österreich in der Heldendichtung. Hg. v. Klaus Zatloukal. Wien 1997. S. 151-170.
  • Salman und Morolf – Thema und Variation. In: Ir sult sprechen willekomen. Grenzenlose Mediävistik. Festschrift für Helmut Birkhan zum 60. Geburtstag. Hg. v. Christa Tuczay, Ulrike Hirhager u. Karin Lichtblau. Bern, Berlin u.a. 1998. S. 284-306.
  • Was touc Helden sölh geschrei? Tränen als Gesten der Trauer in Wolframs „Willehalm“. In: Zeitschrift für Germanistik NF 2, 2000, S. 245-257.
  • Glänzende Rüstung – Rostige Haut. Körper- und Kleiderkontraste in den Dichtungen Wolframs von Eschenbach. In: Kontraste im Alltag des Mittelalters. Internationaler Kongress Krems an der Donau 29. Sep. bis 2. Okt. 1998, hg. von Gerhard Jaritz. Wien 2000, S. 61-74.
  • Cyborg-Cyburg-Cyberburg. Die Burg im virtuellen Raum. In: Sein & Sinn – Burg & Mensch, hg. von Falko Daim u. Thomas Kühtreiber. St. Pölten 2001, S. 613-615. (= Katalog der Niederösterreichischen Landesausstellung NF 434)
  • Das Mittelalter im Cyberspace. In: Mittelalter, hg. von Werner Wintersteiner. Innsbruck/Bozen/Wien 2001, S. 48-55. (= Informationen zur Deutschdidaktik 2001,3)
  • Fingierte Mündlichkeit? Zum Prolog des Wolfdietrich D. In: Neophilologus 86, 2002, S. 87-99.
  • Das Mädchen Achill – Männliches Crossdressing und Homosexualität ín mittelalterlicher Dichtung. In: Literarische Leben. Rollenentwürfe in der Literatur des Hochmittelalters. Festschrift für Volker Mertens zum 65. Geburtstag. Hg. v. Matthias Meyer und Hans-Jochen Schiewer. Tübingen 2002, S. 575-596.
  • Dietrich-Thidrek-Wolfdietrich. Internymische Beziehungen in der Heldendichtung. In: Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft 14, 2003, S. 1-14.
  • Geschichtenklitterung – Figurenklitterung: Popularisierung der Heldendichtung durch Erzählvielfalt am Beispiel der Wolfdietrichdichtungen. In: Klaus Zatloukal (Hg.): 7. Pöchlarner Heldenliedgespräch 2004, S. 175-189.

Rezensionen

  • Hartmut Semmler (Listmotive in der mittelhochdeutschen Epik. Zum Wandel ethischer Normen im Spiegel der Literatur). In: Mediaevistik 6, 1993, S. 433 f.
  • Gerlinde Huber (Das Motiv der „Witwe von Ephesus“ in lateinischen Texten der Antike und des Mittelalters. Tübingen 1990). In: arcardia 28, 1993, S. 192 f.
  • Michael Mecklenburg (Parodie und Pathos. Heldensagenrezeption in der historischen Dietrichepik. München 2002. In: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 46, 2005, S. 386-389.

Lexikonartikel

Österreich-Lexikon in zwei Bänden, hg. v. Richard Bamberger, E. Bruckmüller u. K. Gutkas. Wien 1995. (Artikel über Anegenge, Arbeo, Michel Beheim, Jans Enikel, Enk von der Burg, Freidank, Johannes Hauser, Heinrich der Teichner, Heinrich der Vogler, Heinrich von Neustadt, Heldenepen, Höfisches Epos, Hugo von Montfort, Kurzmann Andreas, Leopold von Wien, Mariendichtung, Marner, Mattseer Liebesbriefe, Millstätter Handschrift, Otacher ouz der Geul, Reinmar der Zweter, Minnesang, Geistliches Spiel, Ordensdrama, Rubin, Rudolf von Ems, Rudolf von Stadek, Seifried Helbling, Der Tannhäuser, Ulrich von dem Türlin, Ulrich von Liechtenstein, Vorauer Novelle, Weinschwelg)

Essays

  • Liebe macht blind. Tristan und Isoldes Blick. In: Programmheft der Wiener Staatsoper zu Richars Wagners Tristan (1992).
  • Menschlich ist dieser Klang. Die Frau ohne Schatten. In: Informationen der Freunde und Förderer der Salzburger Festspiele. August 1991.
  • Titus und Figaro. Ein (un)möglicher Vergleich. In: Informationen der Freunde und Förderer der Salzburger Festspiele. Dezember 1991.
  • Amor cos’é? oder die Schule der Liebenden. In: Informationen der Freunde und Förderer der Salzburger Festspiele. Juni 1992.
  • L’incoronatione di Poppea: Der Triumph des Amor. In: Informationen der Freunde und Förderer der Salzburger Festspiele. November 1992.
  • Falstaff – König der Bäuche. In: Informationen der Freunde und Förderer der Salzburger Festspiele. März 1993.
  • Don Juan – Metamorphosen einer Gestalt. In: Informationen der Freunde und Förderer der Salzburger Festspiele. Juli 1994.
  • König Artus und der runde Tisch: mythisches Symbol oder politische Idee. In: Programmheft der Bregenzer Festspiele zu Le Roi Arthus von Ernest Chausson. Juli 1996.
  • Die verschiedenen Gesichter Isoldens. In: Die Wiener Staatsoper. Jahrbuch 2002, hg. von den Freunden der Wiener Staatsoper. Wien 2002, S. 37-42.

 

In Vorbereitung für die Drucklegung:

Walthers von der Vogelweide nemt frouwe disen cranz und die Literaturtheorie (gem. mit Johannes Keller), erscheint Herbst 2005 bei Reclam.

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