Meri Disoski

Neuere deutsche Literatur



Projekte

Curriculum vitae

  • geb. 1982 in Wien
  • Studium der Germanistik und der Romanistik (Französistik) an der Universität Wien, mit einem Forschungsaufenthalt in Berlin (finanziert über ein Förderungsstipendium der Univ. Wien)
  • während des Studiums: Studienrichtungsvertreterin und Tutorin (Literaturtheorie) am Institut für Germanistik
  • 2009: Abschluss des Studiums mit der Diplomarbeit: „Seht die Lilien an, entspringt nicht Gatte und Gattin auf einem Stengel?“ – Androgynie in Johann Wolfgang von Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“?
  • seit 2007: wissenschaftliche Mitarbeit am Fachdidaktischen Zentrum Deutsch am Institut für Germanistik der Universität Wien
  • Oktober 2008 bis September 2009: wissenschaftliche Mitarbeit am Forschungsprojekt „(Un)Doing Gender als gelebtes Unterrichtsprinzip: Sprache – Politik – Performanz“
  • Jänner 2009 bis Dezember 2010: wissenschaftliche Mitarbeit am Forschungsprojekt „Geschlechterrollen und Genderforschung in Österreich und Rumänien. Eine kontrastive Untersuchung literarischer und medialer Quellen“
  • seit Jänner 2010: Redakteurin von dastandard.at/derStandard.at
  • Dissertationsprojekt mit dem Arbeitstitel „Die Welt in neue Worte kleiden“ Analysen ‚interkultureller‘ Literatur/wissenschaft aus Österreich

Publikationsverzeichnis

Mitarbeit an Herausgabe, Redaktion

  • Queer Reading in den Philologien. Modelle und Anwendungen. Hg. v. Anna Babka u. Susanne Hochreiter. Unter Mitarbeit von Meri Disoski, Ursula Knoll, Renaud Lagabrielle, Julia Malle und Maria Katharina Wiedlack. Wien: Vienna University Press bei V&R unipress 2008.
  • Redaktion von „Mazedonien: laute Fragen“, Themenschwerpunkt der Literatur- und Kulturzeitschrift wespennest – Zeitschrift für brauchbare Texte und Bilder, 154/2009.

Aufsätze

  • Von „weiblichen Offizierchen“, „artigen Jägerburschen“ und „zwitterhaften Geschöpfen“. Weiblichkeit/en in Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“. In: Inszenierung von „Weiblichkeit“. Zur Konstruktion von Körperbildern in der Kunst. Hg. v. Christine Ehardt, Daniela Pillgrab, Marina Rauchenbacher und Barbara Alge. Wien: Löcker 2011, S. 50-66.
  • „… [er] konnte nicht mit sich einig werden, ob er sie für einen Knaben oder für ein Mädchen erklären sollte“: Mignon. In: SOmmerKOlleg. Germanistische Graduierenden-Studien. Klagenfurt 2009. Hg. v. Constanze Drumm u. Michaela Wiesinger. Wien: Präsens Verlag 2010, S. 23-37.
  • Geschlechtertheater im Klassenzimmer! Das Ausagieren von Gender-Rollen im szenischen Raum. In: (Un)Doing Gender als gelebtes Unterrichtsprinzip. Sprache – Politik – Performanz. Hg. v. Marlen Bidwell-Steiner u. Stefan Krammer. Wien: facultas.wuv 2010, S. 119-134.
  • (gem. mit Sabine Zelger) Ein Jahr (Un)Doing Gender – Versuch einer Retrospektive. In: (Un)Doing Gender als gelebtes Unterrichtsprinzip. Sprache – Politik – Performanz. Hg. v. Marlen Bidwell-Steiner u. Stefan Krammer. Wien: facultas.wuv 2010, S. 19-28.
  • (gem. mit Paul Scheibelhofer u. Sabine Zelger) SchülerInnen als AutorInnen. In: (Un)Doing Gender als gelebtes Unterrichtsprinzip. Sprache – Politik – Performanz. Hg. v. Marlen Bidwell-Steiner u. Stefan Krammer. Wien: facultas.wuv 2010, S. 153-170.
  • (gem. mit Anna Babka, Susanne Hochreiter u. Stefan Krammer) Kuscheltiere. Liebet und vermehret euch! In: RITUAL.MACHT.BLASPHEMIE. Kunst und Katholizismus in Österreich nach 1945. Hg. v. Pia Janke. Wien: Präsens Verlag 2010, S. 359-368.
  • „Überall kann Theater stattfinden – sogar im Theater.“ Alternative Theaterformen. In: Theater. Themenheft der ide 01/2009. Hg. v. Stefan Krammer u. Ulrike Tanzer. Innsbruck: Studienverlag 2009, S. 16-27.
  • Queer Reading! Aber wie? Respondenz zu Andreas Kraß. In: Queer Reading in den Philologien. Modelle und Anwendungen. Hg. v. Anna Babka u. Susanne Hochreiter. Unter Mitarbeit von Meri Disoski, Ursula Knoll, Renaud Lagabrielle, Julia Malle und Maria Katharina Wiedlack. Wien: Vienna University Press bei V&R unipress 2008, S. 43-45.
  • Oszillieren zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit. Androgynie in Virginia Woolfs Orlando. Eine Biografie. In: MannsBilder. Literarische Konstruktionen von Männlichkeiten. Hg. v. Stefan Krammer. Wien: WUV 2007, S. 161-172.

im Erscheinen bzw. in Vorbereitung

  • Im Dazwischen schreiben? In: migrazine.at, Ausgabe 1/2011 [im Erscheinen]
  • „Sie nannten mich Mignon“ – Geschlechtliche Identität/en in Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ am Beispiel der Mignon. In: Nomen est Omen. Name und Identität in Sprache, Literatur und Kultur. Hg. v. Zorica Nikolovska und Emina Avdic. Skopje: Asdreni [im Erscheinen].
  • „Ein Bild hielt uns gefangen und heraus konnten wir nicht…“. Eine Respondenz zu Hannes Schweiger. In: Dritte Räume. Homi K. Bhabhas Kulturtheorie. Anwendung. Kritik. Reflexion. Hg. v. Anna Babka und Julia Malle. Wien: Turia+Kant [im Erscheinen].
  • Kulturvermittlung im öffentlichen Raum anhand des Wiener Brunnenviertels. In: Öffentliche Didaktik und Kulturvermittlung. Hg. v. Wiebke Dannecker u. Sigrid Thielking. Hannoversche Beiträge zu Literaturvermittlung und Didaktik. Bielefeld 2010 [im Erscheinen].
  • Oszillating between Femininity and Masculinity: Androgyny. In: Women in- and outside the boxes. Hg. v. Ramona Mihaila u. Ruxandra Teodorescu. Bukarest: Editura Fundatiei [im Erscheinen].
  • (mit Susanne Hochreiter) Repräsentationen von Männlichkeit/en in Puccinis Tosca.  In: „Der musikalisch modellierte Mann“. Interkulturelle und interdisziplinäre Männlichkeitsstudien zur Oper und Operette des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Hg. v. Barbara Hindinger u. Ester Saletta. Wien: Praesens Verlag [in Vorbereitung; vorauss. Erscheinungstermin: Frühjahr 2012].

Übersetzungen

  • (aus dem Deutschen ins Französische von Meri Disoski) Susanne Hochreiter: Littérature d’expression allemande du mouvement féministe et ouvrier au Fin de Siècle. In: Dictionnaire des femmes créatrices. Hg. v. Antoinette Fouqué u. Mirelle Calle-Gruber. Paris: Éditions des femmes [im Erscheinen].
  • (aus dem Deutschen ins Französische von Meri Disoski) Susanne Hochreiter: Christa Reinig. In: Dictionnaire des femmes créatrices. Hg. v. Antoinette Fouqué u. Mirelle Calle-Gruber. Paris: Éditions des femmes [im Erscheinen].

Rezensionen (Auswahl)

  • Die beschämte Republik. Rezension zum gleichnamigen Sammelband, hg. v. Frederick Baker u. Petra Herczeg, Wien: Czernin 2010. In: daStandard.at, 30. August 2010.
  • Und (k)ein Wort Deutsch. Rezension zum Sammelband „Und (k)ein Wort Deutsch. Literaturen der Minderheiten und MigrantInnen in Österreich“, hg. v. Nicola Mitterer u. Werner Wintersteiner, Wien, Innsbruck, Bozen: Studienverlag 2009. In: daStandard.at, 2. März 2010.
  • Performing the Performative. Rezension zu Gini Müllers Possen des Performativen. Theater, Aktivismus und queere Politiken. Wien: Turia + Kant 2008. In: umelec – Internationales Magazin für Kunst und Kultur, 2/2009, S. 74 zugleich unter dem Titel „Widerstandswelten“ auch in [sic!] – Forum für feministische GangArten 64/2009, S. 45.

Journalistische Beiträge (Auswahl)

  • Im Dazwischen schreiben? In: migrazine.at, Ausgabe 1/2011.
  • „Das machen nur charakterschwache Assimilzombies“. Feridun Zaimoglu im Interview mit Meri Disoski und Olivera Staji?. In: daStandard.at, 28. Jänner 2011.
  • „Ein Leben mit Pimperlbeträgen“ – Akademisches Prekariat. In: daStandard.at, 14. Jänner 2011.
  • LeherInnenbildung neu: Niveau- und Qualitätsverlust? In: daStandard.at, 22. November 2010.
  • (gem. mit Olivera Staji?) „Wo alle Opfer sind, gibt es keine Täter“ – Jugoslavija Revisited. In: daStandard.at, 8. November 2010.
  • Die intakte (Jung-)Frau. In: daStandard.at, 22. August 2010.
  • Porno und Mafia. Die Erfolgsgeschichte des Turbo Folk, In: daStandard.at, 28. Juni 2010.
  • Besprechung von Milena Markovi?‘ Stück „Šuma blista“ (dt.: Der Wald leuchtet). In: daStandard.at, 2. Juni 2010.
  • Wegen sprachlicher Defizite in die Sonderschule?! In: daStandard.at, 9. Mai 2010.
  • „Ich mache Literatur. Und Punkt!“ Seher Çakir im Interview mit Meri Disoski. In: Der Standard, 16.2.2010, S. 15.
  • „Kultur mich doch am Arsch!“ Asli Kislal und Carolin Vikoler von der Theatergruppe daskunst im Interview mit Meri Disoski. In: daStandard.at, 15. Februar 2010.

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