ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Pia Janke

Neuere deutsche Literatur

Sekretariat: Andrea Haika

Institut für Germanistik
Universitätsring 1
1010 Wien

Stiege 5
2. Zwischengeschoss
Zimmer: ZG1O2.75

Tel: +43-1-4277-42125
E-Mail: pia.janke@univie.ac.at

Homepage an der Universität Wien

Sprechstunde

Mittwoch 11.30 – 12.30 Uhr
(in den Ferien nach Vereinbarung)

Elfriede Jelinek-Forschungszentrum 
Hofburg, Batthyanystiege (unter der Michaelerkuppel)
A-1010 Wien
Telefon: +43 1 4277 42125
E-Mail: jelinek.germanistik@univie.ac.at
Fax: +43 1 4277 8 25501

Diplomarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen

Forschungsschwerpunkte

  • Interdisziplinäre und intermediale Fragestellungen (Literatur – Musik – Theater – Film – bildende Kunst)
  • Österreichische Literatur seit 1945
  • Musiktheater (Libretto)
  • Festspiel, Gesamtkunstwerk
  • Literatur und PolitikLeitung von Institutionen:

Leitung von Forschungsprojekten:

  • 2001/02 Elfriede Jelinek und Österreich
  • 2002-04  Werkverzeichnis Elfriede Jelinek
  • 2006-08 Die europäische Rezeption von Elfriede Jelineks Theatertexten (gefördert vom Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank)
  • 2008-10 Aufbau eines Multimedia-Archivs zu den feministischen Arbeiten Elfriede Jelineks sowie Erstellung eines Gesamtbestandskatalogs (gefördert vom Bundesministerium für Frauen und Öffentlichen Dienst)
  • 2010-12 Körper – Macht – Medien. Elfriede Jelineks feministische Bezüge. Wissenschaftliche Auswertung und öffentliche Präsentation (gefördert vom Bundesministerium für Frauen und Öffentlichen Dienst)
  • 2011-14 Elfriede Jelinek: Werk und Wirkung. Annotierte Bibliographie(gefördert vom FWF)
  • 2014-17 Ökonomie und Gender – Künstlerische Reflexionen von Frauen in Österreich von 1968 bis heute (gefördert vom Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank)

Als Leiterin der Institutionen, Symposien und Forschungsprojekte Zusammenarbeit mit internationalen WissenschaftlerInnen und Universitäten, Kunstinstitutionen (u.a. Burgtheater, Volkstheater, Wiener Festwochen, Schauspielhaus Wien, Kunsthalle Wien, Kunsthistorisches Museum, Essl Museum, Alte Schmiede, Literaturhaus, Jüdisches Museum, ORF Radiokulturhaus, Biennale von Venedig), KünstlerInnen und Theaterleuten (u.a. Elfriede Jelinek, Heiner Goebbels, Olga Neuwirth, Beat Furrer, Dieter Kaufmann, Gerhard Rühm, Kurt Schwertsik, Marlene Streeruwitz, Josef Winkler, Sabine Gruber, Kathrin Röggla, Ewald Palmetshofer, Händl Klaus, Olga Flor, Gerhild Steinbuch, Hermann Nitsch, Elke Krystufek, VALIE EXPORT, Peter Weibel, Nicolas Stemann, Jossi Wieler, Ulrike Ottinger, Claudia Bosse, Christiane von Poelnitz, Libgart Schwarz, Martin Wuttke, Andrea Eckert, André Jung, Emmy Werner, Hermann Beil, Rita Thiele, Stefanie Carp, Julia Lochte, Carl Hegemann, Joachim Lux).

Projekte

Curriculum vitae

  • Am 20.3.1966 in Wien geboren.

Universitäre Laufbahn:

  • Studium der Germanistik und der Theaterwissenschaft an der Universität Wien, Mag. phil. 1989 (Diplomarbeit: Verwandlung durch Rekonstruktion. Peter Handkes dramatisches Gedicht „Über die Dörfer“), Dr. phil. 1992 (Dissertation: Von der Abwesenheit zur Anwesenheit – ? Peter Handke und Botho Strauß).
  • 1987-89 Absolvierung des Lehrgangs für kulturelles Management an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien; Abschlusszeugnis.
  • 1990 Vertragsassistentin am Institut für Germanistik der Universität Wien.
  • 1996-2001 Universitätsassistentin, 2002-2006 Assistenzprofessorin am Institut für Germanistik der Universität Wien.
  • 2006 Habilitation mit der Arbeit „Manifeste kollektiver Identität. Politische Massenfestspiele in Österreich zwischen 1918 und 1938“.
  • Seit 2007 Außerordentliche Universitätsprofessorin am Institut für Germanistik der Universität Wien.
  • Seit 2004 auch Leiterin des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums
  • Seit 2013 auch Leiterin der Forschungsplattform Elfriede Jelinek: Texte – Kontexte – Rezeption der Universität Wien.

Weitere Tätigkeiten, Lehraufträge und Stipendien:

  • Ab 1987 Musiktheater-Dramaturgin u.a. in Athen (Megaron Musikis), Paris (Theatre des Champs Elysees) und Wien, hier neben Spectaculum Wien, KlangBogen Wien etc. vor allem an der Wiener Staatsoper (Mitarbeit bei Produktionen u.a. von Adolf Dresen, Jürgen Flimm, Alfred Kirchner, Antoine Vitez); Dramaturgin von Claus Helmut Drese (an der Wiener Staatsoper und am Megaron Musikis Athen), Lektorin seiner Bücher.
  • 1993-96 Dramaturgin an der Oper der Stadt Bonn (Chefdramaturg: Klaus-Peter Kehr; Mitarbeit bei Prouktionen u.a. von Achim Freyer, Götz Friedrich, Werner Herzog, Roberto Ciulli, Hansgünther Heyme, Jurij P. Ljubimov, Peter Eschberg, Valery Panov).
  • 1998-2004 Gründung und Geschäftsführerin von pro arte – Gesellschaft für interdisziplinäre Erkundungen.
  • 2000 Organisation der Uraufführung von Elfriede Jelineks „Das Lebewohl“ auf dem Wiener Ballhausplatz.
  • Okt. 2004 – Sept. 2005 Charlotte Bühler-Habilitations-Stipendium des FWF.
  • Gastvorträge an der Diplomatischen Akademie, Wien.
  • 2000-2004 Lehrauftrag für Kultur- und Geistesgeschichte an der Wiener Universität für angewandte Kunst.
  • 2007-2010 Lehraufträge an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (für Ästhetik am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft; für Dramaturgie am Institut für Gesang und Musiktheater).

Vorträge, Seminare und Gespräche:

bei den Salzburger Festspielen (auf Einladung von Gerard Mortier), bei den Wiener Festwochen, bei Wien Modern, bei den Gmundner Festspielen, beim Mannheimer Mozartsommer, im Wiener Literaturhaus, in der Alten Schmiede, an der Wissenschaftlichen Landesakademie in Krems, bei der Thomas-Bernhard-Gesellschaft, bei der Ernst-Krenek-Gesellschaft, bei der Österreichischen Gesellschaft für Musik, am Institut für Wissenschaft und Kunst, bei der Neuen Oper Wien, an österreichischen und internationalen Universitäten und bei Symposien (u.a. in Wien, Salzburg, München, Bonn, Berlin, Hamburg, Paris, Rouen, St. Etienne, Madrid, Kiew, Tokyo, Rom, Warschau, Bukarest, Prag, Brünn, Melbourne, Shanghai, Peking).

2008-2010 Mentorin im Rahmen des Mentoring-Programmes für Nachwuchswissenschafterinnen an der Universität Wien (http://muvf8.univie.ac.at/).

Publikationsverzeichnis

Publikationsdatenbank u:cris

Monographien

  • 1. Der schöne Schein. Peter Handke und Botho Strauß. Wien: Holzhausen 1993.
  • 2. Dramaturgie der Leidenschaften. Libretti aus vier Jahrhunderten. Wien: Edition Praesens 2000.
  • 3. Werkverzeichnis Elfriede Jelinek. Wien: Edition Praesens 2004.
  • 4. Literaturnobelpreis Elfriede Jelinek. Wien: Praesens Verlag 2005
    (= DISKURSE.KONTEXTE.IMPULSE. Publikationen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums 1).
  • 5. Politische Massenfestspiele in Österreich zwischen 1918 und 1938. Wien: Böhlau Verlag 2010.
  • 6. Elfriede Jelinek: Werk und Rezeption. 2 Teile. Wien: Praesens Verlag 2014 (= DISKURSE.KONTEXTE.IMPULSE. Publikationen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums 10).

Als Herausgeberin

  • 1. Der „Heimatdichter“ Thomas Bernhard. Wien: Holzhausen 1999 (hg. mit Ilija Dürhammer).
  • 2. Richard Strauss – Hugo von Hofmannsthal. Frauenbilder. Edition Praesens 2001 (hg. mit Ilija Dürhammer).
  • 3. Witz und Lebensangst. Raimund – Nestroy – Grillparzer. Wien: Edition Praesens 2001 (hg. mit Ilija Dürhammer).
  • 4. Der Germanist. Österreichische Autorinnen und Autoren über den Literaturwissenschaftler Wendelin Schmidt-Dengler. Zum 60. Geburtstag. Wien: Edition Praesens 2002 (hg. mit Michael Ritter).
  • 5. Die Nestbeschmutzerin. Jelinek & Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002. (website: www.wieland.cc/nestbeschmutzerin)
  • 6. „Erst wenn einer tot ist, ist er gut“. Wien: Brandstätter 2002 (hg. mit Ilija Dürhammer).
  • 7. Die „österreichische“ nationalsozialistische Ästhetik. Wien: Böhlau 2003 (hg. mit Ilija Dürhammer).
  • 8. Elfriede Jelinek: „ICH WILL KEIN THEATER“. Mediale Überschreitungen. Wien: Praesens Verlag 2007 (= DISKURSE.KONTEXTE.IMPULSE. Publikationen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums 3).
  • 9. „Die endlose Unschuldigkeit“. Elfriede Jelineks „Rechnitz (Der Würgeengel“. Wien: Praesens Verlag 2010 (= DISKURSE.KONTEXTE.IMPULSE. Publikationen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums 6) (hg. mit Teresa Kovacs und Christian Schenkermayr).
  • 10. RITUAL.MACHT.BLASPHEMIE. Kunst und Katholizismus in Österreich seit 1945. Wien: Praesens Verlag 2010 (= DISKURSE.KONTEXTE.IMPULSE. Publikationen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums 7).
  • 11. JELINEK[JAHR]BUCH 2010. Elfriede Jelinek-Forschungszentrum 2010.
  • 12. JELINEK[JAHR]BUCH 2011. Elfriede Jelinek-Forschungszentrum 2011.
  • 13. Der Gesamtkünstler. Christoph Schlingensief. Wien: Praesens Verlag 2011 (= DISKURSE.KONTEXTE.IMPULSE. Publikationen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums 8) (hg. mit Teresa Kovacs).
  • 14. JELINEK[JAHR]BUCH 2012. Elfriede Jelinek-Forschungszentrum 2012.
  • 15. JELINEK[JAHR]BUCH 2013. Elfriede Jelinek-Forschungszentrum 2013.
  • 16. Jelinek-Handbuch. Stuttgart: Metzler Verlag 2013.
  • 17. „Postdramatik“. Reflexion und Revision. Wien: Praesens Verlag 2015 (= DISKURSE.KONTEXTE.IMPULSE. Publikationen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums 11) (hg. mit Teresa Kovacs).
  • 18. JELINEK[JAHR]BUCH 2014-2015. Elfriede Jelinek-Forschungszentrum 2015.
  • 19. SCHREIBEN ALS WIDERSTAND. Elfriede Jelinek & Herta Müller. Wien: Praesens Verlag 2017 (= DISKURSE.KONTEXTE.IMPULSE. Publikationen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums 15). (hg. mit Teresa Kovacs)
  • 20. JELINEK[JAHR]BUCH 2016-2017. Elfriede Jelinek-Forschungszentrum 2017.
  • 21. Jelineks Räume. Wien: Praesens Verlag 2017 (= DISKURSE.KONTEXTE.IMPULSE. Publikationen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums 16). (hg. mit Monika Szczpaniak, Agniesza Jezierska)
  • Herausgeberin der Reihe „DISKURSE.KONTEXTE.IMPULSE. Publikationen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums“ im Praesens Verlag
  • Redaktion von ca. 50 Programmheften für div. Opernhäuser und Festivals (u.a. für „Der Ring des Nibelungen“ an der Wiener Staatsoper)

Aufsätze und Beiträge

zur Gegenwartsliteratur (u.a. Handke, Bernhard, Jelinek, Rühm), zur Dramen- und Theatergeschichte (u.a. Haupt- und Staatsaktionen, Grillparzer, Raimund, Hofmannsthal), zur Festspieltheorie, zur Librettoforschung und zur Beziehung Literatur – Musik.

Programmheft-Beiträge für in- und ausländische Opernhäuser und Festivals (u.a. für die Wiener und Berliner Staatsoper, die Opernhäuser Zürich, Köln, Bonn, Karlsruhe, Athen, die Wiener Festwochen, die Schwetzinger Festspiele, die Festwochen Alter Musik Innsbruck, die Haydn Festspiele Eisenstadt, den Wiener Musikverein), Aufsätze für Zeitungen und Zeitschriften (u.a. Der Standard, Die Presse, Österreichische Musikzeitschrift, Bühne, Parnaß, wespennest).

Aktivitäten

Lehre 2018S

Alle bisherigen Lehrveranstaltungen im Vorlesungsverzeichnis