Menschen-Versuche nach ‘45. Das Humanexperiment als Schnittstelle zwischen Kultur- und Wissenschaftsgeschichte

Neuere deutsche Literatur

Projektleitung: Roland Innerhofer Elisabeth Grossegger

Projektteam: Johannes Feichtinger Sabine Müller

Projektlaufzeit: September 2013 - Dezember 2018

Fördergeber:
Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7)

Kooperationsprojekt des Instituts für Germanistik der Universität Wien mit dem Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie mit dem Verein ViennAvant

Website an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Das Humanexperiment ist ein noch unzureichend erforschtes Kapitel der Kulturgeschichte Wiens. Untersucht wird die These einer Resonanz der NS-Menschenversuche („Wehrmedizinische Zweckforschung“) in den Aktivitäten der Wiener Avantgarden nach 1945. Ziel ist die Kartierung signifikanter Experimentalkulturen der Wiener Nachkriegszeit im Spannungsfeld von latenten Kontinuitäten und provokanten Brüchen. Die Untersuchung versteht sich als Pilotprojekt zum Wiener-Avantgarden-Atlas (WAA).