Global History

Forschungsschwerpunkt an der Universität Wien

Month: January 2019

Call for application: Master in Global Studies

The 2019 application round for the Master’s course in Global Studies – A European Perspective and  the Erasmus Mundus scholarship has just opened. The Masters’s course combines approaches from Global History and International Studies. Cultural Studies, Area Studies, Social Sciences and other disciplines contribute to a wide ranging academic program. It is an international research-based program offered by a Consortium of six European universities: Ghent (Belgium), Leipzig University (Germany), London School of Economics and Political Science (UK), Roskilde University (Denmark),  University of Vienna (Austria) and University of Wroclaw (Poland) and is maintaining a partnership with nine further leading non-European universities in the field of Global Studies.

The application Deadline is March 29, 2019.

For further information see www.globalstudies-masters.info and the information folder .

Forschungsgespräch des Forschungsschwerpunkts Globalgeschichte, Universität Wien, WS 2018/19: Marxismus in der Globalgeschichte II

Wann: 17.1.2019, 15-19 Uhr. Wo: Universität Wien, Hauptgebäude, Seminarraum Geschichte 2, 2. Stock.

Marxistische Strömungen haben in vielfältiger Weise Einfluss auf die Globalgeschichte genommen. Von der mirovaja istorija/Weltgeschichte in den staatssozialistischen Staaten bis zu dissidenten, in weitem Sinn verstandenen Marxismen von Braudel und Wallerstein kamen viele Anstöße für das breite Feld der Globalgeschichte. Auch Debatten um die Wertschöpfung in der Haushaltsarbeit und um außereuropäische Entwicklungsperspektiven inspirierten sich aus dem Fundus marxistischen Denkens. In diesem zweiten Forschungsgespräch zum Thema „Marxismus und Globalgeschichte“ wollen wir die Aufmerksamkeit auf Globalgeschichte avant la lettre in den staatssozialistischen Ländern richten. Diese Praktiken vollzogen sich nicht selten in vorsichtiger Distanz zu offiziellen Marxismusinterpretationen. Auch konnten mit ihnen vielfältige Kontakte mit Ländern insbesondere in Afrika, Asien und Lateinamerika einhergehen. Eine Freilegung und kritische Abwägung dieser heute „exotisch“ wirkenden, nicht-westlichen Vorläufer der Globalgeschichte kann dabei unerwartete Anstöße für eine gedankliche Erweiterung des aktuellen Feldes bieten.

Veranstalter: Berthold Unfried/David Mayer

15h: Vorträge:

– Matthias Middell, Leipzig: Marxistische Traditionen der Globalgeschichte: Von der Weltgeschichte der DDR zur Globalgeschichte.

Kommentar: Berthold Unfried

– Katja Naumann, Leipzig: Verflechtung zwischen Ost und West: Wege der Rezeption in der marxistisch orientierten Weltgeschichtsschreibung während des Kalten Krieges.

Kommentar: Andrea Komlosy

– David Mayer, Wien: Weltgeschichte im Marxismuspolygon: Manfred Kossok, DDR-Weltgeschichtsschreibung und lateinamerikanische Geschichtsdebatten in den langen 1960er Jahren.

Kommentar: Stefan Pimmer

18h: Abschlussdiskussion bei Wein und Brot.

 

Ausschreibung: Michael Mitterauer-Preis für Gesellschafts-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte 2019

Das Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien und der Verein zur Förderung Wirtschaftshistorischer Studien schreiben gemeinsam mit der Magistratsabteilung 7 der Stadt Wien und dem Bundesministerium für Bildung den Michael Mitterauer-Preis für Gesellschafts-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte in Wien aus. Der Preis wird für hervorragende und innovative Leistungen an in Wien im Bereich der Gesellschafts-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oder für Arbeiten mit einem Wienbezug vergeben.

Der Hauptpreis ist mit € 4.000.- dotiert. Prämiert werden hervorragende Monographien von graduierten WissenschafterInnen mit einer internationalen Resonanz in der Forschung.

Der Förderungspreis ist mit € 2.000.- dotiert. Prämiert werden noch nicht veröffentliche Dissertationen von WissenschaftlerInnen am Beginn ihrer Karriere.

Bewerbungen sind bis 31. März 2018 einzureichen. Die Adresse, an welche die Unterlagen zu senden sind, so wie alle weiteren Informationen, finden Sie unter folgendem Link.

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