Quelleneditionen
Quelleneditionen sind ein Sonderfall von (meist schriftlichen) Quellen.

Quellen werden dann in edierter Form einem größeren Publikum zur Verfügung gestellt, wenn Historiker/innen oder Archivar/innen der Überzeugung sind, dass Texte von breiterem Interesse sind. Meist gibt es auch konkrete Vorstellungen von den Einsatzmöglichkeiten der Quellen. Davon hängt dann auch die konkrete Umsetzung der Edition ab (Wo werden Kommentare angebracht? Welche Art von Kommentaren werden angebracht?). Daneben gibt es auch noch grundlegendere Unterschiede zwischen den verschiedenen Editierweisen: Manche Editionen sind kaum bearbeitet (keine Korrekturen und keine Kommentare im Text um möglichst nahe am Original zu sein), andere sind stärker bearbeitet um die Verständlichkeit der Quelle zu erhöhen. Jede dieser Formen birgt Vor- und Nachteile, die (abgesehen davon, dass sie Gegenstand wissenschaftlicher Auseinandersetzungen sind) bei der Analyse berücksichtigt werden müssen. Im Zweifelsfall (und nicht nur dann) empfiehlt sich bei der Analyse die Einsichtnahme ins Original!
Symbole
markiert den Inhalt einer Lerneinheit.
markiert die Dauer einer Lerneinheit.
markiert referenzielle Begriffe am Beginn einer Lerneinheit.
markiert Definitionen.
markiert Leitfragen.
markiert ein Beispiel.
markiert eine Übung.

Farbig markierte Worte verweisen auf eine zugeordnete Begriffserklärung.