Zeit im Bild (ZiB)
von der SprecherInnen- zur Journal-Sendung
Anfänge

Die Sendung "Zeit im Bild" wurde zum ersten Mal am 1.1.1957 mit Wort- und Filmbeiträgen ausgestrahlt. Die Sendezeit betrug 30 Minuten. Vorbild waren die BBC-Nachrichten "Nine O’Clock News". Die Zeit im Bild der 1950/60er Jahre war eine SprecherInnensendung: Die NachrichtensprecherInnen füllten den Bildschirm völlig oder beinahe völlig aus. Es gab keine Variation in der Bildeinstellung. Diese Anordnung trug dazu bei, sie zu GarantInnen der Objektivität des Verlesenen zu machen. Auch wenn sie während der Bild- oder Filmeinblendungen verschwanden, blieben sie Angelpunkt der Sendung. SprecherInnen lesen einen vorgefertigten Text ab, d. h. sie leihen dem Text ihre Stimme, stellen ihm aber nicht ihre Persönlichkeit zur Verfügung. Die SprecherInnen verblieben in der Anonymität und sind nicht wirklich verantwortlich zu machen für das Gesagte.

Hinter ihnen können sich die eigentlichen TextproduzentInnen verbergen.

Neben der "Zeit im Bild" gab es noch eine zweite Informationssendung, nämlich Kurznachrichten zu Sendeschluss, die zwischen 5 und 10 Minuten dauerten.
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