Lernorganisation
Mediendidaktik
Medienanalyse findet am besten in sozialen Lernformen statt. Als Lernorganisation eignet sich die Gruppenarbeit. Schülerinnen und Schüler arbeiten eigenständig miteinander und tauschen ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus um miteinander zu gemeinsamen Ergebnissen zu gelangen. Der/die LehrerIn gibt als Impuls einen Einstieg ins Thema, agiert aber dann als ModeratorIn von selbständigen Lernprozessen.

Medien sind auch ein geeignetes Thema für fächerübergreifenden Unterricht (Deutsch/GSK bzw.GPB/ ev. auch Englisch oder eine andere lebende Fremdsprache).


Projektunterricht zum Thema Medien sollte auch einen produktionsorientierten Anteil haben, das heißt nach kritischer Medienanalyse produzieren Schüler selbst eine Klassenzeitung, eine Radiosendung, Fernsehnachrichten oder erstellen eine Website zu einem aktuellen Thema.

Projektunterricht ist arbeitsteilig organisiert, wird im Idealfall von einem LehrerInnenteam gesteuert, SchülerInnengruppen arbeiten zu einem Überthema eigenverantwortlich und zielorientiert in einem bestimmten zeitlichen Rahmen. am Schluss des Projekts sollte ein Ergebnis präsentiert werden, der eigentliche Abschluss liegt aber in der Reflexionsphase, die wieder eine Rückkopplung darstellt.
Für die Reflexion in den einzelnen Gruppen sollte genügend Zeit und Raum zur Verfügung gestellt werden. Anhand von geeigneten Fragen (z. B. aus dem Projektleitfaden der Innovationsagentur) sollten Lernprozesse überdacht werden. Was ist gut gelaufen, wo gab es Widerstände und Störungen?

Rückkopplung heißt dann Lernen aus den Erfolgen und Fehlern. Gerade Fehler sind wichtig, weil aus ihnen am meisten gelernt werden kann.
Symbole
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