Kriterien für Literatur- und Quellennachweise
Warum müssen Sie bei der Angabe von Titeln und Fundstellen von Quellen überhaupt formalen Kriterien folgen? Hier geht es vor allem darum, dass andere WissenschaftlerInnen die von Ihnen verwendeten Bücher, Zeitschriften und Quellen/Materialien selbst finden und überprüfen können – und zwar auf dem einfachsten Weg. Titelinformationen – bei Quellen auch Angaben zum Fundort (meist zum Archiv und der dortigen Signatur) – müssen deshalb für alle FachkollegInnen verständlich und nachvollziehbar sein.

Aus diesem Grund sollten Sie bei Literatur- und Quellennachweisen folgende Kriterien befolgen:
  • Einheitlichkeit – alle Titelangaben müssen ein und demselben System folgen.
  • Vollständigkeit – alle Angaben müssen vollständig sein (auf fehlende Angaben ist hinzuweisen).
  • Klarheit – auch für Spezialfälle müssen verbindliche Regeln existieren.
  • Archivregeln – Nachweise über die Fundstellen von Quellen/Materialien sind nach den jeweiligen Archivregeln zu gestalten.
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Zur formalen Gestaltung der Literaturnachweise – meist wird dabei von "Zitierregeln" gesprochen – können Sie recht unterschiedliche Systeme finden. Einzelne Universitätsinstitute, alle geschichtswissenschaftlichen Zeitschriften, Verlage, aber auch viele ForscherInnen haben eigene Zitierregeln entwickelt und verlangen deren Anwendung bei der Gestaltung von schriftlichen Arbeiten.


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