Rundfunkgesetz
Rundfunkgesetz 1967

Die österreichische Rundfunkgeschichte stand bis zum Erlaß des Rundfunkgesetzes am 1.1.1967 im Zeichen des Proporzes. Seither gibt es eine gesetzlich festgelegte Richtlinien für eine parteiunabhängige und objektive Berichterstattung:

"Die Gesellschaft hat zu sorgen für...die objektive Information
der Allgemeinheit in Form von Nachrichten, Reportagen, Kommentaren und Stellungnahmen und sachlicher Kritik am öffentlichen Leben, unter Berücksichtigung wichtiger Aussagen der öffentlichen Meinung..." (Rundfunkgesetz vom 8.7.1966, BGBI. Nr. 195/1966)

Im technischen Bereich wurden drei Hörfunk- und zwei Fernsehprogramme zum Ziel erklärt. Belangsendungen der politischen Parteien und der Interessensverbände wurden mit maximal 1 Prozent des jeweiligen Programms festgesetzt.
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