Europahaus 14. Bezirk
Marquart
Attribute
Europahaus, 14. Bezirk, Linzerstraße 429

Feilix Czeike, Band 2, S 229: "Der einstöckige ehemalige Sommersitz der Familie Esterhazy aus dem 18. Jahrhundert, der später als Miller-von-Aichholz-Schlössel bekannt geworden ist, ist ein spätbarockes Gebäude mit Freitreppe und Flachgiebel auf dem Mittelrisalit der Gartenfront. Es steht als Europahaus seit 1962 in Verwendung. Durch seine Gründung wollte die österreichische Jungarbeiterbewegung den europäischen Einigungsgedanken fördern. Es handelt sich um ein Bildungsinstitut, aber durch die angegliederten Jugendwohnheime um eine internationale Stätte der Begegnung. Im Park Naturdenkmäler (darunter zwei aus Linden und Kastanien bestehende Alleen), in einer Mauernische am westlichen Ende der Parkmauer Johannes-Nepomuk-Statue."

Betrieb durch "Rosenhotels Austria" GastgewerbebetriebsgesmbH, A-1140 Wien, Linzer Straße 429 (Hotelkette mit Häusern in 1040 Wien, 1060 Wien und in 5020 Salzburg)
An der Rezeption erhält der Besucher auf Verlangen das Infoblatt "zur Geschichte des Schlosses Miller-Aichholz".

Weitere Literatur:

Christine Klusacek/Kurt Stimme
r, Penzing, Wien, 1993
- S 100: Linzer Straße 429 befindet sich das 1962 von der österr. Jungarbeiterbewegung eingerichtete Europahaus, das vor allem als Wohnheim für Studenten und Lehrlinge ist, darüber hinaus eine internationale Bildungs- und Begegnungsstätte im Sinne der Einigung Europas. Das Gebäude ist ein Schloß, das sich Reichsmarshall Andreas Reichsgraf Hadik von Furtak 1779 erbauen ließ.
- S 209: Später Eigentum der Familie Esterhazy - in der Nische steht eine Statue der hl. Johannes von Nepomuk.



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