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19. Dezember 2018 – Jour Fixe

Christoph Sonnlechner – Andreas Weigl (Wien):

Die Geschichte des frühneuzeitlichen Wien im Wien Geschichte Wiki. Ein Projekt des Wiener Stadt- und Landesarchivs

Moderation: Thomas Winkelbauer

Zeit und Ort: 18:30 Uhr, Hörsaal 30, Hauptgebäude der Universität Wien (1010 Wien, Universitätsring 1)

Abstract:

Das Wien Geschichte Wiki ist eine historische Online-Plattform des Wiener Stadt- und Landesarchivs und der Wienbibliothek im Rathaus auf Basis des sechsbändigen „Historischen Lexikon Wien“ von Felix Czeike, dessen Rechte erworben wurden. Es ist derzeit das größte semantische Stadtgeschichte-Wiki weltweit (rund: 40.000 Artikel). Aus nicht näher bekannten Gründen war die frühneuzeitliche Geschichte Wiens im Lexikon eher unterrepräsentiert, im Besonderen auch mit Bezug auf „Ereignisse“. Im Rahmen eines Schwerpunktprojekts wurden 2017 zahlreiche Beiträge zur frühneuzeitlichen Geschichte Wiens daher neu verfasst beziehungsweise aktualisiert. Über dieses Schwerpunktprojekt hinaus konnte in der Vernetzung mit anderen Wiki-Projekten (unter anderem: Kurzfassungen des Häuserlexikons der Inneren Stadt von Paul Harrer, Erfassung von Plänen aus der kartographischen Sammlung, vollständige Aufnahme des Historischen Atlas von Wien) ein interessantes Werkzeug für Frühneuzeit-Historiker/innen mit Schwerpunkt auf der Wiener Stadtgeschichte erarbeitet werden.

Zu den Personen:

Christoph Sonnlechner, 1972 in Wien geboren. Studium der Geschichte und Politikwissenschaft in Wien. 1995 Mag. phil., 1998 Dr. phil. Von 1993 bis 1995 besuchte er den 60. Ausbildungslehrgang am Institut für Österreichische Geschichtsforschung, MAS 1995. Von 1995 bis 2005 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in mehreren interdisziplinären umwelthistorischen Projekten. 2002/2003 war er Erwin Schrödinger-Auslandsstipendiat des FWF an der University of California, Los Angeles. Seit 2005 ist er Mitarbeiter des Wiener Stadt- und Landesarchivs. Er baute das Wien Geschichte Wiki mit auf und leitet es von Seiten des Archivs seither.

Zuletzt erschienen: Ferdinand Opll – Heike Krause – Christoph Sonnlechner, Wien als Festungsstadt im 16. Jahrhundert. Zum kartografischen Werk der Mailänder Familie Angielini, Wien/Köln/Weimar 2017.

Univ.-Doz. MMag. Dr. Andreas Weigl, 1961 in Wien geboren. Studium der Geschichte und Wirtschaftsinformatik an der Universität Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Wiener Stadt- und Landesarchiv, Dozent am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien und Vorsitzender des Österreichischen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung. Gastprofessuren an den Universitäten Wien und Innsbruck. Forschungsschwerpunkte: Bevölkerungs-, Stadt- und Konsumgeschichte, Geschichte des Bildungswesens, Sozialgeschichte der Medizin.

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Aktuelles & Termine

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