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19. Juni 2019 – Jour Fixe

Dagmar Eichberger (Wien/Heidelberg) Reine Frauensache? Frühe Habsburgerinnen und ihre Sammlungen Moderation: Friedrich Polleroß Zeit und Ort: 18:30 Uhr, Hörsaal 30, Hauptgebäude der Universität Wien (1010 Wien, Universitätsring 1) Abstract: Die Beschäftigung mit Habsburgerinnen des 16. Jahrhunderts – vor allem Margarete von Österreich und ihre drei Nichten, Maria, Eleonore und Katharina, – hat in den letzten Jahrzehnten deutlich an Gewicht gewonnen. Der Vortrag beleuchtet die Frage, inwiefern diese Themen über das rein akademische Format ...Weiterlesen

22. Mai 2019 – Jour Fixe

Stefano Saracino (Erfurt/München) Griechisch-orthodoxe Almosenfahrer aus dem Osmanischen Reich im Heiligen Römischen Reich Moderation: Stephan Steiner Zeit und Ort: 18:30 Uhr, Hörsaal 30, Hauptgebäude der Universität Wien (1010 Wien, Universitätsring 1) Abstract: So wie ein Priester keine Mühe scheuen dürfe, um nicht eine einzige Seele aus seiner Gemeinde zu verlieren, ebenso müsse der Almosensammler jede Sorge dafür tragen, dass ihm kein Heller entgehe, so schreibt der poetisch veranlagte Mönch vom Athos-Kloster Xiropotamou Kaisarios Dapontes ...Weiterlesen

10. April 2019 – Jour fixe

Christian Standhartinger (Wien) Diplomatie, Krieg und Geld: Spanische Subsidienzahlungen an Kaiser Leopold I. zu Beginn des Holländischen Krieges 1672‒1673 Moderation: Thomas Winkelbauer Zeit und Ort: 18:30 Uhr, Hörsaal 30, Hauptgebäude der Universität Wien (1010 Wien, Universitätsring 1) Abstract: „Wer zahlt, schafft an!“ Dieses uns wohlbekannte Sprichwort beschreibt den Umstand, dass derjenige, der für einen anderen Finanzierung bereithält, auch Zweck und Verwendung seiner Gelder (mit-)bestimmt. Traf dies aber auch für eine frühneuzeitliche ...Weiterlesen

13. März 2019 – Jour Fixe

Stephan Steiner (Wien) „Das Reich Gottes hier in Wien“. Evangelisches Leben in der Haupt- und Residenzstadt unter Kaiser Karl VI. Moderation: Karl Vocelka Zeit und Ort: 18:30 Uhr, Hörsaal 30, Hauptgebäude der Universität Wien (1010 Wien, Universitätsring 1) Abstract: Anomalie Wien: Während man sich ansonsten in den österreichischen Erblanden für seinen Protestantismus bis 1781 um Kopf und Kragen betet, beherbergt die Haupt- und Residenzstadt gleich drei Orte, an denen evangelischer Gottesdienst vollkommen legal verrichtet werden darf. An den ...Weiterlesen

23. Jänner 2019 – Jour Fixe

Polona Vidmar (Brünn): Auf den Spuren der Gemäldesammlungen der Grafen von Leslie Moderation: Friedrich Polleroß Zeit und Ort: 18:30 Uhr, Hörsaal 30, Hauptgebäude der Universität Wien (1010 Wien, Universitätsring 1) Abstract: Durch das Mitwirken an der Ermordung des kaiserlichen Generalissimus Albrecht Wallenstein 1634 legte der schottische Offizier Walter Leslie den Grundstein für seine Kariere am kaiserlichen Hof sowie für den Wohlstand der nächsten vier Generationen der Reichsgrafen von Leslie. Während seiner diplomatischen Tätigkeit ...Weiterlesen

19. Dezember 2018 – Jour Fixe

Christoph Sonnlechner – Andreas Weigl (Wien): Die Geschichte des frühneuzeitlichen Wien im Wien Geschichte Wiki. Ein Projekt des Wiener Stadt- und Landesarchivs Moderation: Thomas Winkelbauer Zeit und Ort: 18:30 Uhr, Hörsaal 30, Hauptgebäude der Universität Wien (1010 Wien, Universitätsring 1) Abstract: Das Wien Geschichte Wiki ist eine historische Online-Plattform des Wiener Stadt- und Landesarchivs und der Wienbibliothek im Rathaus auf Basis des sechsbändigen „Historischen Lexikon Wien“ von Felix Czeike, dessen Rechte erworben wurden. Es ist ...Weiterlesen

21. November 2018 – Jour Fixe

Andrea Griesebner – Susanne Hehenberger – Birgit Dober – Isabella Planer (Wien): Präsentation des Webportals: Ehen vor Gericht | Marriages at Court 2.0 (Moderation: Evelyne Luef) Zeit und Ort: 18:30 Uhr, Hörsaal 30, Hauptgebäude der Universität Wien (1010 Wien, Universitätsring 1) Abstract: Die katholische Kirche vertritt den Standpunkt, dass bei der Trauung ein sakramentales Eheband gestiftet wird, welches nur durch die Annullierung oder den Tod des Ehepartners / der Ehepartnerin gelöst wird. Bei nachgewiesenen schweren Eheverfehlungen ...Weiterlesen

17. Oktober 2018 – Jour Fixe

Anton Tantner (Wien): Die Nummern der Bilder: Identifizierungspraktiken in der kaiserlichen Gemäldegalerie 1650–1800 Moderation: Li Gerharter Zeit und Ort: 18:30 Uhr, Hörsaal 30, Hauptgebäude der Universität Wien (1010 Wien, Universitätsring 1) Abstract: Zwei Jahre nachdem in der Habsburgermonarchie die Häuser nummeriert wurden, wurde 1772 eine weitere Kategorie von Gegenständen dieser unscheinbaren Kulturtechnik unterzogen: Diesmal waren es die Gemälde der kaiserlichen Sammlungen, die unter der Ägide des eben erst neu bestellten ...Weiterlesen

20. Juni 2018 – Jour Fixe

Heike Krause (Wien): Historisch-archäologische Forschungen zur Wiener Stadtbefestigung Moderation: Wladimir Fischer Zeit und Ort: 18:30 Uhr, Hörsaal 30, Hauptgebäude der Universität Wien (1010 Wien, Universitätsring 1) Abstract: Anlass für intensive Recherchen zur Wiener Stadtbefestigung waren Ausgrabungen, die die Stadtarchäologie Wien in den letzten Jahren an mehreren Stellen in der Innenstadt durchgeführt hat. Sie waren der Ausgangspunkt für ein interdisziplinäres Projekt, aus dem zahlreiche Publikationen hervorgingen. Schrift- und ...Weiterlesen

16. Mai 2018 – Jour Fixe

Stephan Sander-Faes (Zürich): Krieg, Staat und Herrschaft. Böhmen und die Habsburgermonarchie um 1700 Moderation: Thomas Winkelbauer Zeit und Ort: 18:30 Uhr, Hörsaal 30 (linker Flügel, 1. Stock), Hauptgebäude der Universität Wien (1010 Wien, Universitätsring 1) Abstract: Der Vortrag behandelt die Folgen dynastischer Politik der Habsburgermonarchie zwischen dem Ende des Dreißigjährigen Krieges und der Regierungszeit Karls VI. am Beispiel Böhmens. Im Gegensatz zu den meisten vorliegenden Studien stehen weder der Hof noch die ständischen Eliten ...Weiterlesen

18. April 2018 – Jour Fixe

Stefan Seitschek (Wien): Zwischen Arbeitseifer und Melancholie: Die Erschließung der Tagebücher Kaiser Karls VI. Moderation: Andrea Sommer-Mathis Zeit und Ort: 18:30 Uhr, Hörsaal 30 (linker Flügel, 1. Stock), Hauptgebäude der Universität Wien (1010 Wien, Universitätsring 1) Abstract: Die persönlichen Notizen Kaiser Karls VI. wirken zwar auf den ersten Blick als eine im Telegrammstil verfasste, sich wiederholende und damit wenig ergiebige Abfolge von Tagesstationen, bieten bei genauerem Hinsehen aber viel mehr. Neben Bemerkungen zu Beratungen ...Weiterlesen

21. März 2018 – Jour Fixe

Cristina Sasse (Gießen): „Knowing where to find One Another“. Die Lesbarkeit der Stadt in englischen Adressbüchern des 18. Jahrhunderts Moderation: Anton Tantner Zeit und Ort: 18:30 Uhr, Hörsaal 30 (linker Flügel, 1. Stock), Hauptgebäude der Universität Wien (1010 Wien, Universitätsring 1) Abstract Ein typisch städtisches Kommunikationsmedium, das in der historischen Forschung bisher nur wenig Beachtung erfahren hat, sind die sogenannten Adressbücher, die vor allem im 18. Jahrhundert in unterschiedlichen Spielarten in ganz Europa verbreitet ...Weiterlesen

17. Jänner 2018 – Jour Fixe

Lenka Veselá (Prag): The Library of Hieronymus Beck von Leopoldsdorf in the Context of 16th Century Central European Aristocratic Libraries Moderation: Karl Vocelka Zeit und Ort: 18:30 Uhr, Hörsaal 45, Hauptgebäude der Universität Wien (1010 Wien, Universitätsring 1, 2. OG) Abstract: The Beck von Leopoldsdorf library from the end of the 16th century was unique in many aspects. This Lower Austrian book collection contained between 2.000 to 2.500 volumes and was carried off to Sweden as a part of the war booty from Bohemia and Moravia towards ...Weiterlesen

13. Dezember 2017 – Jour Fixe

Marion Romberg (Wien): Die Welt im Dienst des Glaubens. Erdteilallegorien in Dorfkirchen auf dem Gebiet des Fürstbistums Augsburg im 18. Jahrhundert Moderation: Friedrich Polleroß Zeit und Ort: 18:30 Uhr, Hörsaal 45, Hauptgebäude der Universität Wien (1010 Wien, Universitätsring 1, 2. OG) Abstract: Nach dem Konzil von Trient galt es aufseiten der katholischen Kirche nicht nur mit dem Wort, sondern auch mit dem Bild zu argumentieren. Im Zuge dessen wurden Kirchen zu einer permanenten Schau- und Lehrbühne umgestaltet. In den Dienst dieser ...Weiterlesen

15. November 2017 – Jour Fixe

Scott Edwards (Wien): Im Spannungsfeld von Konfession, Nation und Tradition: Ludwig Senfl in den böhmischen Sammeldrucken Moderation: Petr Mat’a Zeit und Ort: 18:30 Uhr, Hörsaal 45, Hauptgebäude der Universität Wien (1010 Wien, Universitätsring 1, 2. OG) Abstract: Unter den letzten Drucken des 16. Jahrhunderts, die die lateinisch-textierte Musik von Ludwig Senfl posthum übermitteln, befinden sich vier Anthologien, die von Clemens Stephani, einem Schriftsteller und Buchhändler in der nordböhmischen Stadt Eger (heute Cheb, Tschechische Republik) ...Weiterlesen

18. Oktober 2017 – Jour Fixe

Eva Chodejovská (Brünn): Ichnographia et orthographia metropolis pragensis. Iconography of Prague during the Reign of Maria Theresa Moderation: Anton Tantner Zeit und Ort: 18:30 Uhr, Hörsaal 45, Hauptgebäude der Universität Wien (1010 Wien, Universitätsring 1, 2. OG) Abstract: Early modern Prague compared to similar cities in the 18th-century Europe lacks guide books. There are, however, rare prints – topographies and occasional books – that can substitute them: they also provide a visitor with detailed description of Prague townscape in words ...Weiterlesen

21. Juni 2017 – Jour Fixe

Janine Maegraith (Cambridge): Vermögen der Unvermögenden? Strategien bei ungleichen Besitzverteilungen im südlichen Tirol des 16. Jahrhunderts Moderation: Anton Tantner Abstract: Die Analyse ungleicher Besitzverteilung und ihrer historischen Ursachen ist nach wie vor äußerst relevant. In einer Pilotuntersuchung über Witwenverträge im südlichen Tirol hat sich gezeigt, dass in Bezug auf Landbesitz ein großes Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern bestand, das seine Ursache in mehreren Aspekten hatte: Erbpraxis, Gütertrennung, Geschlecht, ...Weiterlesen

17. Mai 2017 – Jour Fixe

Gernot Mayer (Wien): Ein ungebautes Doppeltheater. Überlegungen zu Theaterbau, Kulturpolitik und Urbanistik im Wien des 18. Jahrhunderts Moderation: Andrea Sommer-Mathis Abstract: Den Ausgangspunkt für diese Reflexionen bilden unpublizierte Entwürfe in der Architektursammlung der Albertina, die mit großer Sicherheit Nikolaus Pacassi zugeschrieben werden können. Die Grundrisszeichnungen, die auf Ideen des Staatskanzlers Wenzel Anton von Kaunitz basieren, zeigen zwei Varianten eines überaus groß dimensionierten Theaterbaus, der – eine unikale ...Weiterlesen

26. April 2017 – Jour Fixe

Eva Seemann (Zürich) „Ich habe ein alten Diener, oder Dienerl verloren, den Zwergen, den Kristel“. Zur Stellung von Kammerzwergen am frühneuzeitlichen Wiener Hof Moderation: Julia Gebke Abstract: Die Vorliebe von Fürsten, sich mit außergewöhnlich kleinen Menschen, mit „Zwergen“ zu umgeben, gilt als Charakteristikum der frühneuzeitlichen Hofkultur. Nicht nur am Kaiserhof waren „Zwerge“ fester Bestandteil des Hofpersonals, wo sie, so nimmt man an, als Narren und Spaßmacher der Unterhaltung der Hofgesellschaft dienten. Eine „Zwergin“ oder einen ...Weiterlesen

8. März 2017 – Jour Fixe

Maximilian Maurer (Wien): Mehr als schöne Ansichten? Bernardo Bellottos Wiener Vedutenserie (1759‒1760) als Bildergeschichte Moderation: Friedrich Polleroß Abstract: Wie es die jüngste Debatte um den durch Bauvorhaben gefährdeten „Canaletto-Blick“ anschaulich belegt, prägen die Wiener Ansichten des venezianischen Vedutenmalers Bernardo Bellotto (1722–1780), auch genannt Canaletto (d. J.), bis heute das öffentlichkeitswirksame Bild des „historischen Wien“. Dessen ungeachtet ist über den Entstehungskontext und die Programmatik der 16 Wiener ...Weiterlesen

18. Jänner 2017 – Jour Fixe

Karoly Goda (Wien): „Dame, König, As, ...?“ Eine Spurensuche im visuellen & textuellen Kontext des bikonfessionell geprägten Wiens um 1580 Moderation: Thomas Winkelbauer Abstract: Anfang des letzten Viertels des 16. Jahrhunderts verdichteten sich die konfessionell geprägten Auseinandersetzungen im Kontext des politisch-kulturellen Lebens der Stadt Wien. Diese Analyse versucht neben der Meisternarrative der Reformation, Gegenreformation bzw. katholischen Reform eine neue, von der italienischen „Microstoria“ (u.a. Carlo Ginzburg) inspirierte ...Weiterlesen

14. Dezember 2016 – Jour Fixe

Joëlle Weis (Wien): Wir sind die Geschichten, die wir über uns zu erzählen vermögen – Selbstdarstellung und Identitätskonstruktionen in der Gelehrtenrepublik am Beispiel Johann Friedrich Schannats (1683–1739) Moderation: Anton Tantner Abstract: Aus dem Herzogtum Luxemburg stammend, Sohn eines Arztes, Jurist, Katholik, Mitglied der Gelehrtenrepublik, Historiker, Antiquar – die Biographie Johann Friedrich Schannats liefert viel Material, um eben diesen Gelehrten, um den es in diesem Vortrag gehen soll, zu beschreiben. Doch wie adäquat ...Weiterlesen

16. November 2016 – Jour Fixe

Michael Prokosch (Wien) / Larissa Rasinger (Wien): Bürgerbücher in österreichischen Städten – eine wichtige Quelle zur österreichischen Stadtgeschichte ab dem Spätmittelalter Moderation: Martin Scheutz Abstract: Ab dem Spätmittelalter liegen für diverse österreichische Städte sogenannte Bürgerbücher vor, welche die neuaufgenommenen Bürger einer Stadt verzeichnen. Diese bislang für österreichische Städte kaum untersuchte Quellengattung (mit Ausnahme von Salzburg und Graz), die Forschungsgeschichte, das Auswertungspotential der Quellengattung, ...Weiterlesen

19. Oktober 2016 – Jour Fixe

Tomáš Murár (Prag): The Royal Representation as/and the Artistic Visualization. Theoretical Approach toward some of the 17th Century Coronations and their Visualizations in Engravings Moderation: Friedrich Polleroß Abstract: Royal representation finds its peak in the act of coronation as in the main and the most important part of the king's or emperor's reign. In the 17th century we can find a lot of these sovereign, who lost or (and) retrieve their kingdoms or empires and they needed to assure their position in the reclaimed or uncertain ...Weiterlesen

15. Juni 2016 – Jour Fixe

Ellinor Forster (Insbruck): Im Land der Grenzsäulen I bis CXXXVIII. Konfliktverdichtung im neu geschaffenen schlesischen Grenzraum 1742–1840 Moderation: Andrea Griesebner Abstract: Nach dem Frieden von Berlin 1742 musste zwischen den nunmehr neu benannten Territorien Preußisch-Schlesien und Österreichisch-Schlesien eine sichtbare Grenze gezogen werden. Die abgeordneten Kommissäre schritten den Grenzverlauf innerhalb eines Monats sorgfältig ab, zeichneten, beschrieben und markierten ihn beidseitig mit je 138 Säulen, die neben der Nummer auch ...Weiterlesen

11. Mai 2016 – Jour Fixe

Alexander Cors (Augsburg): Eine Frage der Loyalität. Spanische Herrschaft im multiethnischen Louisiana, 1762–1803 Moderation: Karl Vocelka Abstract: Als Spanien 1762 von Frankreich die Kolonie Louisiana erhielt, ging es der Regierung in Madrid vor allem darum, die Minen Neuspaniens vor Angriffen aus den britischen Territorien Nordamerikas zu schützen. Dazu galt es, das nur spärlich besiedelte Mississippi Tal zu einer Barriere (‚barrera‘) zu formen. Um dieses Ziel zu erreichen, argumentierten reformwillige Amtsträger in Louisiana und Spanien ...Weiterlesen

13. April 2016 – Jour Fixe

Géza Palffy (Budapest): Eine vergessene Quellenserie der Habsburgerforschung: Der Ehrenspiegel des Hauses Österreich und die Forschung der Stephanskrone Moderation: Thomas Winkelbauer Abstract: Über die früheste authentische Darstellung der ungarischen Stephanskrone entstanden in den vergangenen Jahrzehnten eine Reihe von Theorien. Der Vortrag macht darauf aufmerksam, dass diese Darstellung im berühmten Ehrenspiegel des Hauses Österreich erhalten blieb, der vom Geschichtsschreiber der Stadt Augsburg, dem Genealogen und Heraldiker Clemens Jäger ...Weiterlesen

16. März 2016 – Jour Fixe

Jovan Pešalj (Wien): Grenze und Migranten im achtzehnten Jahrhundert Moderation: Anton Tantner Abstract: The control of migrants on external borders is today standard practice. The power to determine who is allowed to enter is considered to be a part of state sovereignty. In the eighteenth century Europe this was common. Most states did not checked migrants on their external boundaries. One notable exception was the Habsburg Monarchy, which already in the early eighteenth century organized a sanitary cordon on its border with the Ottoman ...Weiterlesen

20. Jänner 2016 – Jour Fixe

Bálint Ugry (Budapest): Ideal type and reality of the early modern Hungarian Grand Tour. Hungarian and Transylvanian noble youths on peregrinatio academica, diplomatic mission and Kavalierstour Idealtyp und Realität der frühneuzeitlichen ungarischen Grand Tour. Ungarische und siebenbürgische Adelssöhne auf Peregrinatio Academica, Diplomatenreise und Kavalierstour Moderation: Friedrich Polleroß Abstract: The Grand Tour served as the most important educational rite of passage for European noble youth in the early modern era and it also supported ...Weiterlesen

16. Dezember 2015 – Jour Fixe

Falk Bretschneider (Paris): Fraktale Vergesellschaftung. Das Alte Reich als ein Phänomen der Verflechtung Moderation: Katrin Keller Abstract: Bis heute wird das Heilige Römische Reich Deutscher Nation von der Geschichtswissenschaft vor allem mit den Kategorien der modernen politischen Theorie untersucht. Wer sich hier jedoch auf die Suche nach „Staat“ und „Souveränität“ macht, kommt nahezu zwangsläufig zu verwirrenden und oft wenig zufriedenstellenden Ergebnissen. Die Metapher der Fraktalität ist deshalb ein Vorschlag, das Reich aus einem ...Weiterlesen

18. November 2015 – Jour Fixe

Jaroslava Hausenblasová (Prag): Residenznetzwerk des Habsburgers Ferdinand I. und die Stellung der Prager Städte 1526–1564 Moderation: Vlasta Vales Abstract: Parallel zum Entstehungsprozess der Habsburgermonarchie im 16. Jahrhundert verlief der Formierungsprozess des höfischen Residenznetzes. Zu den ursprünglichen traditionellen Herrschersitzen in den österreichischen Ländern – Wien, Innsbruck, Linz, Graz und Wiener Neustadt – kamen nach 1526, als Ferdinand I. zum böhmischen und zum ungarischen König gewählt worden war, auch noch Prag und ...Weiterlesen

21. Oktober 2015 – Jour Fixe

Julia Gebke (Wien): Mala leche? Die Stigmatisierung neuchristlicher Ammen im Spanien der Frühen Neuzeit Moderation: Dorothea Nolde Abstract: Die Blutreinheitsideologie (span. limpieza de sangre) unterteilte die frühneuzeitliche iberische Gesellschaft in zwei Gruppen: Altchristen und Neuchristen. Unter Neuchristen verstand man diejenigen, die vom Judentum oder vom Islam zum Christentum konvertierten bzw. konvertieren mussten: die Conversos und Morisken sowie ihre gesamte Nachkommenschaft. Sie wurden von den Blutreinheitsideologen salopp ...Weiterlesen

17. Juni 2015 – Jour Fixe

Malte Griesse (Konstanz): Die mid-17th century crisis als vernetztes europäisches Kommunikationsereignis (Moderation: Evelyne Luef) Abstract: Es ist keine Neuigkeit, dass es in der Mitte des 17. Jahrhunderts zu einer weitgehend präzedenzlosen Häufung von Revolten und Bürgerkriegen in ganz Europa (und auch darüber hinaus) gekommen ist und in der Frühneuzeithistoriographie hat die mid-17th century crisis als Höhepunkt der vielbeschworenen „Krise des 17. Jahrhunderts“ dementsprechend auch zahlreiche Debatten ausgelöst. Meistens suchte man nach ...Weiterlesen

13. Mai 2015 – Jour Fixe

Markus Ebenhoch (Salzburg): Religion in der portugiesischsprachigen Narrativik des 18. Jahrhunderts (Moderation: Karl Vocelka) Abstract: Die Religionsthematik stellt in der europäischen und amerikanischen Aufklärung einen Zankapfel dar. Das 18. Jahrhundert ist einerseits von religiösem Skeptizismus und Kirchenkritik, andererseits von einer starken Volksreligiosität und neuen Frömmigkeitsbewegungen geprägt. Dieselbe paradoxe Situation besteht größtenteils auch in Portugal, wo die divergierenden Positionen etwa in den öffentlichen Reaktionen auf ...Weiterlesen

15. April 2015 – Jour Fixe

Gijs Kruijtzer (Wien): Sodomy and Legal Consciousness in the Early Modern Persian and Latin Worlds Abstract: In my book project “The Ethics of Exception: Transgression in the Persian and Latin Worlds in the Early Modern Period (1300–1700)”, I investigate the tension between individual lives and a number of religious laws. Crucial for this research is to find sources that speak of cases in which an agent is seen to be conscious of the tension between the law and her/his practices. I would like to discuss expressions of such “legal ...Weiterlesen

11. März 2015 – Jour Fixe

Andrea Griesebner / Georg Tschannett / Susanne Hehenberger (Wien): Ehen vor Gericht. Bilanz und Ausblick eines Forschungsprojekts (Moderation: Andrea Griesebner) Abstract Im Rahmen des FWF-Forschungsprojekts „Ehen vor Gericht“ (P20157-G08) haben wir uns in den letzten drei Jahren intensiv mit der Ehegerichtsbarkeit des Erzherzogtums Österreich unter der Enns vom ausgehenden 16. bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts auseinandergesetzt. Unsere Aufmerksamkeit galt insbesondere jenen Gerichtsprozessen, welche die Beendigung (Verfahren in puncto ...Weiterlesen

21. Jänner 2015 – Jour Fixe

Philipp Batelka (Gießen): Fremde Gewalt – Grenzkrieger in den Konflikten Mitteleuropas im 18. Jahrhundert (Moderation: Susanne Hehenberger) Abstract Raub und Zerstörung, Vergewaltigung und Massaker – im 18. Jahrhundert zogen Söldner von der Militärgrenze eine Spur der Verwüstung durch halb Europa. Wo immer Kroaten, Panduren, Raitzen und Tolpatschen auftauchten, zeigte sich der Krieg von seiner häßlichsten Seite. Im kleinen Krieg kamen diese wilden Fremden der Zivilbevölkerung in Bayern, Böhmen, Schlesien und Preußen gefährlich nahe. Kaum ein ...Weiterlesen

17. Dezember 2014 – Jour Fixe

Max Maurer (Wien): Mangelverwaltung zwischen Stadt und Hof. Das Hofquartierwesen im frühneuzeitlichen Wien (16.–18. Jahrhundert) (Moderation: Martin Scheutz) Abstract Das Hofquartierwesen zählte für die Stadt Wien zu den markantesten Kehrseiten des glänzenden Kaiserhofes. Über zwei Jahrhunderte hindurch hatten die bürgerlichen Hausherren auf Basis des landesfürstlichen Gastungsrechts die stetig anwachsende Zahl der Hofbediensteten mit Wohnraum – den sogenannten Hofquartieren – auszustatten, wofür sie nur mit einer geringen „Quartiertaxe“ ...Weiterlesen

12. November 2014 – Jour Fixe

Andreas Plackinger (München): Michelangelo als Mörder? Wechselwirkungen von Kunst und Anatomie im 16. und 17. Jahrhundert (Moderation: Friedrich Polleroß) Abstract Spätestens seit Richard Carpenters Experience, Historie and Divinitie (London 1642) kursierte die schwarze Legende vom mordenden Michelangelo. Vorzugsweise in der Viten- und Guidenliteratur wurde wiederholt berichtet, der gefeierte Künstler habe ein Modell ans Kreuz geschlagen und schließlich getötet, um auf diese Weise das Leiden Christi möglichst überzeugend dal naturale im ...Weiterlesen

15. Oktober 2014 – Jour Fixe

Sarah Pichlkastner (Wien): Spital mit Wirtschaftsbetrieb oder Wirtschaftsbetrieb mit Spital? Einblicke in die Strukturgeschichte des Wiener Bürgerspitals in der Frühen Neuzeit (Moderation: Anton Tantner) Ort: Hörsaal 45, Universität Wien Zeit: Mittwoch, 15. Oktober 2014, 18.30 s.t. Abstract Das Mitte des 13. Jahrhunderts gegründete Wiener Bürgerspital bildete in der Frühen Neuzeit die zentrale Armen- und Krankenversorgungseinrichtung der Stadt. Der im 19. Jahrhundert abgerissene riesige Gebäudekomplex erstreckte sich zwischen Kärntner Straße, ...Weiterlesen

Aktuelles & Termine

  • 19. Juni 2019 – Jour Fixe Dagmar Eichberger (Wien/Heidelberg) Reine Frauensache? Frühe Habsburgerinnen und ihre Sammlungen Moderation: Friedrich Polleroß Zeit und Ort: 18:30
  • 22. Mai 2019 – Jour Fixe Stefano Saracino (Erfurt/München) Griechisch-orthodoxe Almosenfahrer aus dem Osmanischen Reich im Heiligen Römischen Reich Moderation: Stephan

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