Kommentierte Literatur

 

    Primärquelle
    Secundärquellen
    Internetlinks
    Lebensdaten und Werksverzeichnis

 

Primärquelle:

Arthur Schnitzler, Jugend in Wien. Eine Autobiografie. Herausgegeben von Therese Nickl und Heinrich Schnitzler. 1968 by Fritz Molden, Wien-München-Zürich.

Dieses Werk Schnitzlers ist sehr zuverlässig, allerdings behandelt sie sein Leben nur bis 1890. Mit anderen Worten, endet dieses Fragment zu einer Zeit, als Schnitzler kaum begonnen hatte als Autor in Erscheinung zu treten, als Schriftsteller tätig war er allerdings schon seit seinen Jugendjahren.

Interessant ist auch die Tatsache, dass Schnitzler in seinem Testament festgelegt hat, dass seine Autobiografie "soweit sie vollendet ist", nach seinem Tod "baldigst" abgeschrieben werden sollte. Allerdings ließ Arthur Schnitzler schon zu seiner Lebzeit eine Abschrift anfertigen. Dies ermöglichte se ihm, den Text durch zu lesen und zu korrigieren. Hiermit liegt fest, dass es sich bei der Autobiografie von Schnitzlre um einen vom Autor gebilligten Text handelt.

Ein wertvoller Hinweis in dem Buch sind auch die angeführten autobiografischen Notizen. Diese erläutern dem Leser die Schwierigkeiten des Autors, aber auch das Verständnis Schnitzlers von Begriffen wie "Snobismus" oder "Antisemitismus". Neben diesen Hinweisen findet man im Buch auch Bildquellen Schnitzlers, seiner Familie und Freunden.

 

Seitenanfang>>

Sekundärliteratur:

 

 

 

 

Seitenanfang>>


Internetquellen:

 

http://www.cwru.edu/artsci/modlang/german380/schnitzler.html

Unter dieser Adresse findet man eine kurze Angabe über die wichtigsten Themen Arthur Schnitzlers in seinen Werken. Neben dem Verweis auf Sigmund Freuds Sexualmoral wird noch eine Liste von Schnitzlers Werken angegeben.

 


http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/SchnitzlerArthur/

Auf dieser Homepage ist eine kurze Zeittafel Arthur Schnitzlers angegeben.
Weiter beinhaltet diese Seite eine Biografie Sigmund Freuds und Hugo von Hofmannsthal.

 


http://www.re.shuttle.de/re/mcg/deutsch/schnitzl.htm

Auch diese Seite ist positiv zu bewerten, da sie neben einer kurzen Biografie, eine sehr ausführliche Inhaltsangabe über Arthur Schnitzlers Werk "Die Traumnovelle" beinhaltet.

 


http://www.ub.fu-berlin.de/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/multi_pqrs/schnitz.html

Diese Homepage verweist auf zahlreiche Quellen Arthur Schnitzlers im Internet. Beispielsweise wird die Website der Arthur-Schnitzler-Gesellschaft angegeben. Man findet jedoch auch weitere Verweise zu Bibliografien, Kurzbiografien, Spezialthemen, Schulprojekten und Rundfunk-/Zeitungsartikeln.

 


http://www.museumonline.at/1996/schulen/pinka/schnitzl.htm

Unter dieser Adresse findet man neben einer kurzen Inhaltsangabe des "Reigen" und "Leutnant Gustl" auch eine Begriffserklärung zum Thema Impressionismus.

Seitenanfang>>

Lebensdaten und Werksverzeichnis

 

1862
Mai: Arthur Schnitzler in Wien geboren
1865
13. Juli: Geburt des Bruders Julius
1867
20. Dezember: Geburt der Schwester Gisela
1876-1879
Besuch des Akademischen Gymnasiums in Wien
1879
Juli Reifeprüfung mit Auszeichnung bestanden.Herbst: Inskription an der medizinischen Fakultät der Universität Wien. 13. November: das Gedicht "Liebeslied der Ballerine" erscheint in der Zeitschrift "Der Freie Landesbote", München.
15. November: der Aufsatz "Über den Patriotismus" erscheint ebendort.
1882
1. Oktober: Dienstantritt im Garnisonsspital Nr. 1 in Wien als Einjährig- Freiwilliger.
1885
30. Mai: Promotion zum Dr. med.
1885-1888
Aspirant und Sekundararzt am Wiener Allgemeinen Krankenhaus.
1886-1888
Veröffentlichung von Gedichten und Aphorismen in den Zeitschriften "Deutsche Wochenschrift" und "An der schönen blauen Donau".
Veröffentlichung medizinischer Beiträge in der "Wiener Medizinischen Presse" und in der "Internationalen Klinischen Rundschau"
1888
5. April bis 13. Mai: Studienreise nach Berlin.
23. Mai bis 31. Juli: Studienreise nach London.
"Das Abenteuer seines Leben - Lustspiel in einem Aufzuge", wird vom Verlag O. F. Eirich, Wien , als Bühnenmanuskript gedruckt.
1888-1893
Assistent seines Vaters an der Allgemeinen Wiener Poliklinik.
1890
Das dramatische Gedicht in einem Aufzug "Alkandi´s Lied" erscheint in der Zeitschrift "An der schönen blauen Donau", V. Jahrgang, Heft 17/18.
1893

2. Mai: Tod des Vaters. Ausscheiden aus der Poliklinik.
Beginn der Privatpraxis.14. Juli: Uraufführung des Einakters "Abschiedssouper" aus dem Zyklus "Anatol" am Stadttheater Bad Ischl.
1. Dezember: Uraufführung des Schauspiels "Das Märchen" am Deutschen Volkstheater in Wien.

1894
12. Juli: Erste Begegnung mit Marie Reinhard, die bis zu ihrem Tode in Arthur Schnitzlers Leben eine entscheidende Rolle spielte.
1894
Oktober bis Dezember: die Novelle "Sterben" erscheint in der "Neuen Rundschau", V. Jahrgang, 10. bis 12. Heft
1895
Premiere von "Liebelei" am 9. Oktober im Burgtheater Wien.
1896
Premiere von "Die Frage nach dem Schicksal" (aus Anatol) am 26. Jänner im Carola-Theater in Leipzig und "Liebelei"-Aufführung am 4. Februar im Deutschen Theater in Berlin, am selben Theater Premiere des Dramas "Freiwil"“ am 3. November. - Im Sommer Nordlandreise und Besuch bei Henrik Ibsen in Christiania.
1897
Olga Waissnix stirbt am 4. November. Veröffentlichung der Novellen "Die Frau des Weisen", "Der Ehrentag" und "Die Toten schweigen" sowie des Einakters "Halbzwei" . "Freiwild" - Aufführung am 27. November in Prag.
1898
Premieren der "Anatol"- Einakter "Weihnachtseinkäufe" und "Episode".
1899
Marie Reinhard stirbt am 18. März. Im Juli Begegnung mit Olga Gussmann, seiner späteren Frau. - Premiere der Einakter "Paracelsus", "Die Gefährtin", "Der grüne Kakadu" am 1. März im Burgtheater.
1900
Der berühmte Reigen wird als unverkäufliches Manuskript für Freunde auf eigene Kosten gedruckt.
Veröffentlichung der Erzählung "Leutnant Gustl".
1901
Wegen "Leutnant Gustl" wird Schnitzler der Offiziersrang abgesprochen.
1902
Am 9. August Geburt des Sohnes Heinrich.
1903
Schnitzler heiratet am 26. August Olga Gussmann, die Mutter seines Sohnes Heinrich. - Premiere des Einakters "Der Puppenspieler" am 12. September im Deutschen Theater in Berlin.
1904
Premieren des Schauspiel "Der einsame Weg" am 13. Jänner im Deutschen Theater in Berlin.
1905
Veröffentlichung der Erzählungen "Das neue Lied" und "Die Weissagung".
1906
Premiere des Schauspiels "Der Ruf des Lebens" am 24. Februar im Lessing-Theater in Berlin und des Lustspieleinakters "Zum großen Wurstel"am 16. März im Wiener Lustspiel-Theater im Prater.
1907
Veröffentlichung der Erzählungen „Die Geschichte eines Genies“ und „Der tote Gabriel“.
1908
Veröffentlichung des Romans "Der Weg ins Freie" und der Erzählung "Der Tod des Junggesellen".
1909
Geburt der Tochter Lili am 13. September. - Premiere der Komödie "Komtesse Mizzi oder der Familientag".
1910 Im Sommer Einzug in das eigene Wiener Haus im Stadtbezirk Währing.
1911 Tod der Mutter am 9. September.
1912 Premiere der Charakterkomödie "Professor Bernhardi".
1913 Veröffentlichung der Erzählung "Frau Beate und ihr Sohn"
1918 Nach Abschaffung der Zensur wird "Professor Bernhardi" auch in Österreich aufgeführt
1920 Premieren des Lustspiels "Die Schwestern oder Casanova in Spa" und des "Reigen". - Wiener Volkstheaterpreis für "Professor Bernhardi" im Oktober.
1921 Österreichischer Erstaufführung des "Reigens" in Wien. Nach Tumulten in Wien: einjähriges Aufführungsverbot des Stückes. Organisierter Skandal auch in Berlin während einer "Reigen"- Aufführung. - "Anatol" erscheint als Stummfilm in den USA.
1922 Erstes längeres Zusammentreffen des Dichters Sigmund Freud.
1924 Veröffentlichung der Erzählung "Fräulein Else".
1925 Veröffentlichung der Erzählung "Traumnovelle".
1928 26. Juli: Selbstmord der Tochter Lili in Venedig.
1929 Premiere des Dramas "Im Spiel der Sommerlüfte".
1931 Veröffentlichung der Novelle "Flucht in die Finsternis".
Am 21. Oktober stirbt Arthur Schnitzler an den Folgen einer Gehirnblutung in Wien.

Seitenanfang>>