150 Jahre Österreich-Japanische Beziehungen

Praktische Medienarbeit für JapanologInnen über die Stationen einer langjährigen Freundschaft.

Geschichte der Wiener Japanforschung

Das Institut für Ostasienwissenschaften/Japanologie

Die Japanologie ist das wichtigste universitäre Institut für die soziale und kulturelle Auseinandersetzung mit dem japanischen Inselreich.

Der erste Lehrstuhl für Japanforschung in Wien kam erst in den 1930er Jahren unter Oka Masao zustande, welcher darüber hinaus auch der Begründer der japanischen Kulturanthropologie war und bereits Völkerkunde in Wien studiert hat. Die Leitung übernahm er offiziell am 1. April 1939 gemeinsam mit seinem Assistenten Alexander Slawik.

Die Bibliothek und die Gehälter wurden durch japanische Spendengelder finanziert, und durch den Mangel dieser Unterstützung aufgrund des Krieges musste das Institut den Betrieb im Jahr 1944 schließen.

Nach dem Ende des Krieges wurde der Betrieb erst 1965 wieder aufgenommen, unter der Leitung von Alexander Slawik, welcher das Institut für die nächsten sechs Jahre leitete.
Sein Nachfolger wurde der Ethnologe Josef Kreiner, der nach der Pensionierung Slawiks die Institutsführung bis 1978 übernahm. Die darauffolgenden Leiter der Japanologie, Sepp Linhart (1978 bis 2012) und Wolfram Manzenreiter (2012 bis heute), erklärten sich im Rahmen dieses Projektes für ein Interview bereit.

david

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