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up 3 Konsum als sozialer, kultureller und interaktiver Prozess
up 3.3 Konsum als "marker of difference"

3.3.1 Néstor García Canclini

Néstor García Canclini

Néstor García Canclini, Quelle: Notas de Hoy: http://www.conaculta.gob.mx/saladeprensa/2003/16jun/principal.html [12.07.2005]

Néstor García Canclini wurde 1939 in Argentinien geboren, absolvierte Studien der Soziologie in La Plata/Argentinien und Paris. Er lehrte in der Folge an den Universitäten La Plata, Buenos Aires, Neapel, Austin, Stanford, Barcelona und Sao Paulo. Derzeit ist er als Professor für Soziologie an der Universidad Autónoma Metropolitana in Mexiko City tätig und leitet dort das Studienprogramm für "Urban Culture".

Als seine wichtigsten Publikationen sind zu nennen:

1997: Hybrid Cultures. Stategies for Entering and Leaving Modernity, 4th edition. Minneapolis & London, University of Minnesota Press

2001: Consumers and Citizens. Globalization and Multicultural Conflicts. Minneapolis & London, University of Minnesota Press

2004: Diferentes, Desiguales Y Desconectados — Mapas de la Interculturalidad. Barcelona, Gedisa Editorial

Canclini im Internet:

Interview mit Néstor García Canclini 2002 in Berlin:http://www.mexartes-berlin.de/esp/02/canclini-print.html [27.04.2005]

Biographisches Profil, Texte und Ressourcen im Netz http://www.infoamerica.org/teoria/garcia_canclini1.htm [27.04.2005]

Néstor García Canclini (2001) beschäftigt sich u. a. mit Konsumverhalten in Zeiten globalisierender Strömungen im Kontext Lateinamerikas und plädiert in seinen Ausführungen für eine multidisziplinäre Theorie von Konsum:

"[...] a global conceptualization of consumption that includes the communication and reception of symbolic commodities" (Garcia Canclini 2001:38)

Canclini führt verschiedene wichtige Aspekten von Konsum zusammen und versucht sie gemeinsam zu betrachten:

García Canclini hebt hervor, dass die Rationalität, mit der Menschen ihre sozialen Beziehungen schaffen, nicht vorwiegend auf dem eigentlichen "Kampf um die Produktionsmittel" (García Canclini 2001:40) selbst oder auf der Befriedigung von materiellen Bedürfnissen beruht. Vielmehr hebt García Canclini den Aneignungsprozess von Gütern hervor, der eine symbolische Differenzierung zwischen Menschen (oder Gruppen) ermöglicht. Daher betrachtet er Güterkonsum und wie dieser gesellschaftlich kommuniziert wird als "status marker".

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down 3.3.1.1 Néstor García Canclini und die Logik des Konsums
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