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up 3 Konsum als sozialer, kultureller und interaktiver Prozess
up 3.3 Konsum als "marker of difference"

3.3.2 Arjun Appadurai — Waren, deren politische Bedeutung & Konsum

Arjun Appadurai

Arjun Appadurai, Quelle: New School University — Alumni News: http://www.newschool.edu/admin/alumninews/spring05/indiachina.html [12.07.2005]

Der Anthropologe Arjun Appadurai (*1949) wurde in Indien geboren. Er studierte Anthropologie u. a. in Chicago, wo er in der Folge auch unterrichtete. Er beschäftigt sich in seinen Studien intensiv mit Historischer Anthropologie, Globalisierungsdebatten und Medienanthropologie, ethnisch determinierten Gewaltkonzepten, mit Konsumgewohnheiten, Raumvorstellungen, mit Diskursen zur internationalen Zivilgesellschaft sowie mit Stadtforschungen in Südasien.

Als seine wichtigsten Publikationen sind zu nennen:

1986 (Hrsg.): The social life of things. Commodities in cultural perspective. Cambridge, Cambridge University Press

1991 (Hrsg.): Gender, genre, and power in South Asian expressive traditions. Philadelphia, Pennsylvania, University of Pennsylvania Press

1996: Modernity at large: cultural dimensions of globalization. Minneapolis, Minn. Univ. of Minnesota Press

2000: (Hrsg.): Globalization. Durham, NC, Duke Univ. Press

Appadurai im Internet:

South Asia Network of Economic Research Institutes: http://www.saneinetwork.net/structure/rap/prof_arjun.asp [27.04.2005]

In der Publikation "The Social Life of Things" (1996) beschäftigt er sich mit der Bedeutung von Waren, Dingen und deren soziokultureller Kontextualisierung. Im Zuge seiner Analysen (Appadurai 1999 [1996]:3-63) erschließt Appadurai aus anthropologischer Perspektive die Entstehung der Wertigkeit von Dingen und Waren und beschreibt die enge Verquickung der Tauschbeziehungen zwischen Menschen oder Gruppen mit den Bereichen der Konsumption. Sowohl die politische Relevanz des Tauschens von Waren als auch die gezielte Betrachtung der Dinge selbst, die sich im Distributions- und Konsumptionsprozess ständig in Bewegung befinden, stehen dabei im Mittelpunkt.

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