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up 5 Der Prozess der Datenerhebung
up 5.2 Ethnographie als Prozess der Datenerhebung
up 5.2.3 Wie schreibt man Feldnotizen?
up 5.2.3.5 Analyse der Fieldnotes
up 5.2.3.5.3 Das Kodieren der Feldnotizen
up 5.2.3.5.3.3 Kodieren vor dem Hintergrund von Konzepten und Fragestellungen

5.2.3.5.3.3.1 Axiales Kodieren in der Grounded Theory

Im Gegensatz zur Ergründung lokalspezifischer, emischer kultureller Konzepte stellt die Grounded Theory auf die Entwicklung gegenstandsbezogener Theorien ab. Dies tut sie ausgehend von Phänomenen, an welche nach Anselm Strauss und Juliet Corbin (1996)  verschiedene Fragen gerichtet werden:

  • Was sind die ursächlichen Bedingungen des Phänomens?
  • Was ist der Kontext?
  • Was sind die intervenierenden Bedingungen?
  • Was sind die Handlungs- und interaktionalen Strategien?
  • Was sind die Konsequenzen?

 

Diese Fragen bringen das so genannte Kodierparadigma zum Ausdruck, welches das axiale Kodieren innerhalb der Grounded Theory anleitet und ausgehend von einem Phänomen systematisch versucht, unterschiedliche Kodes/Kategorien miteinander in Beziehung setzen. Dieses In-Beziehung-Setzen unterschiedlicher Kodes und Kategorien ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Entwicklung einer gegenstandsbezogenen Theorie.

Abbildung: Kodierparadigma in Anlehung an Strauss. Quelle: Disselkamp-Niewiarra (2000: 504)

 

Literatur:

Anselm Strauss & Juliet Corbin (1996) Grounded Theory: Grundlagen Qualitativer Sozialforschung. Beltz Psychologie Verlags Union, Weinheim; insbesondere p. 75-93.

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