Lange Nacht der Forschung 2026
Über 12.000 Besucher*innen kamen an die Standorte der Universität Wien
Rund 12.000 Besucherinnen unterschiedlichen Alters nutzten die Lange Nacht der Forschung am 24. April 2026, um an der Universität Wien Forschung hautnah zu erleben. An fünf Standorten öffnete die Universität ihre Türen und machte deutlich, wie eng wissenschaftliche Erkenntnisse mit unserem Alltag verknüpft sind. Die hohe Besucherinnenzahl unterstreicht das große Interesse an Forschung und den Wunsch, mit Wissenschafter*innen in direkten Austausch zu treten.
Die strategischen Schwerpunkte der Universität Wien wurden an den verschiedenen Standorten sichtbar und erlebbar – durch interaktive Stationen, Dialogformate, Experimente und Führungen.
Hier der Überblick zum gesamten Uni Wien-Programm:
Hauptgebäude
Das Hauptgebäude der Universität Wien wurde bei der Langen Nacht der Forschung zur interaktiven Bühne mit über 60 Stationen aus unterschiedlichsten Disziplinen. Ein eigenes Programm für Familien und Jugendliche sowie ein vielfältiges Vortrags- und Vermittlungsangebot zum Schwerpunkt Klima & Umwelt machten erlebbar, wie Wissenschaft unsere Gesellschaft und Zukunft prägt. Über 4.700 Personen besuchten an diesem Abend den Standort am Universitätsring.
Details zum Programm an diesem Standort
Eindrücke von der LNF im Hauptgebäude der Universität Wien
Im Zentrum des Programms standen zentrale gesellschaftliche Herausforderungen, bei denen die Universität Wien eine führende Rolle einnimmt: Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit, Gesundheit sowie Demokratie. Im Hauptgebäude am Ring konnten Besucher*innen mit den Forschungsverbünden „Environment and Climate Research Hub“ und „Gesundheit in Gesellschaft“ in Kontakt treten und aktuelle Fragestellungen aus erster Hand kennenlernen und diskutieren.
Die aktuelle Semesterfrage „Wohin steuert die Demokratie“ lud Besucher*innen ein, selbst aktiv zu werden: Über das „Bälle-Barometer“ konnte abgestimmt werden und spielerische Zugänge im GameLab luden dazu ein, sich mit politischer Bildung und gesellschaftlicher Entwicklung auseinanderzusetzen.
Ein besonderer Fokus lag auf der Vermittlung von Forschung an junge Zielgruppen und Familien. Die Familienvorlesung „Auf Klimamission“, veranstaltet vom Kinderbüro der Uni Wien, veranschaulichte eindrucksvoll, wie Klimaforschung funktioniert und welchen konkreten Bezug sie zum täglichen Leben hat. Solche Formate zeigen, wie wichtig es der Universität Wien ist, wissenschaftliche Inhalte verständlich aufzubereiten und Begeisterung für Forschung früh zu fördern.
Fakultät für Chemie
An der Fakultät für Chemie luden interaktive Stationen dazu ein, chemische Phänomene selbst zu erkunden. Im traditionsreichen Carl Auer von Welsbach-Hörsaal – einem Ort mit wissenschaftlicher Geschichte – gaben Forschende Einblick in ihre aktuelle Arbeit. Themen reichten von Lebensmittelsicherheit über neue Therapieansätze bis hin zu innovativen Funktionsmaterialien und zeigten, wie chemische Forschung unseren Alltag prägt.
Eindrücke von der LNF26 an der Fakultät für Chemie
Sternwarte
An der Universitätssternwarte bot sich die Gelegenheit, den Himmel durch historische Teleskope und moderne Instrumente zu beobachten. Rund 20 interaktive Stationen vermittelten zentrale Themen der Astrophysik – von Exoplaneten bis zur Kosmologie. Im Austausch mit Forschenden erhielten Besucher*innen Einblicke in aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen.
Eindrücke von der LNF26 an der Universitätssternwarte
Biologiezentrum (UBB)
Am Biologiezentrum lud ein vielfältiges Programm dazu ein, zentrale Fragen der Lebenswissenschaften zu entdecken und mit Forschenden ins Gespräch zu kommen. Thematisiert wurden unter anderem Evolution, tierisches Verhalten und die Auswirkungen des Klimawandels auf Ökosysteme.
Zahlreiche Mitmachangebote ermöglichten eigene Einblicke in die Forschung – vom Mikroskopieren und Entdecken von Mikroorganismen über Experimente mit Tiermodellen bis hin zu interaktiven Aktivitäten rund um Biodiversität und Umwelt.
Eindrücke von der LNF26 am UBB
Fakultät für Physik
Erstmals öffnete die Fakultät für Physik der Universität Wien ihre Türen für die Lange Nacht der Forschung und gab Einblick in aktuelle Forschung zum Verständnis des Universums und zu technologischen Entwicklungen der Zukunft.
Neben einer Familienvorlesung zu physikalischen Alltagsphänomenen – von Energieumwandlung über Wellen bis zu elektrischen Entladungen – luden zahlreiche interaktive Stationen zum Experimentieren ein. Besucherinnen konnten selbst in die Rolle von Forschenden schlüpfen, mit Wissenschaftlerinnen ins Gespräch kommen und Einblicke in Labore erhalten, in denen an internationalen Spitzenleistungen gearbeitet wird.
Führungen durch die Forschungsbereiche vom Keller bis zum Dach ermöglichten zusätzliche Perspektiven auf die Arbeitsumgebungen der Physik.
Details zum Programm an diesem Standort
Eindrücke von der LNF26 an der Fakultät für Physik
Die Lange Nacht der Forschung hat einmal mehr gezeigt: Forschung ist nicht nur spannend und cool, sondern von zentraler Bedeutung für die Bewältigung aktueller und zukünftiger Herausforderungen. Die Universität Wien positioniert sich dabei als wesentliche Akteurin, die durch ihre Expertise und interdisziplinäre Zusammenarbeit maßgeblich zur Entwicklung nachhaltiger Lösungen beiträgt.
Österreichweit zog die Veranstaltung rund 192.000 Besucher*innen an und bestätigte damit ihren Stellenwert als größtes Forschungsfestival des Landes.
Ein großes Dankeschön geht an alle Beteiligten! Die nächste Lange Nacht der Forschung findet 2028 statt – bleiben Sie neugierig!
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