Optik Das Mikroskop Präparation Färbung

Der Tubus

Monotubus

Bei älteren Mikroskopen befindet sich am Ende des Tubus auch nur 1 Okular, weshalb dieses Sytem als Monotubus bezeichnet wird.

 

 

Monotubus

 

 

Binotubus

Mittlerweile verfügen die meisten Mikroskope über einen so genannten Binotubus, der eine bequeme Beobachtung des Präparates mit beiden Augen ermöglicht.

 

Ein Binotubus entspricht aber noch KEINEM Stereomikroskop, mit dem man ein Objekt plastisch und dreidimensional betrachten kann.

 

Hier wird der EINE Lichtstrahl, der vom Objektiv kommt, lediglich durch ein Prisma in zwei idente Strahlengänge für die zwei Okulare aufgespalten.

 

 

Binotubus

Tritubus

Für die Dokumentation von Mikroskop-Bildern ist es notwendig eine Kamera, genauer gesagt den Aufnahmechip oder den Film, in der Ebene des reellen Zwischenbildes anzubringen. Alternativ kann man auch das Zwischenbild durch ein Projektiv auf dem Target abbilden.

 

Grundsätzlich können Kamera oder Projektiv auch anstelle eines Okulares angebracht werden. Einfacher und komfortabler ist aber die Verwendung eines Tritubus.

 

Dieser besitzt wiederum ein Prisma welches den einen Lichtstrahl des Objektives auf 2 idente Lichtstrahlen für die 2 Okulare aufspaltet.
Davor gibt es zusätzlich noch ein 2. Primsa oder einen Spiegel, mit dem der Lichtstrahl auf einen 3. Ausgang aufgeteilt oder gänzlich dorthin umgelenkt werden kann.

 

An diesen dritten Ausgang können Kameras montiert werden ohne auf das komfortable Arbeiten mit zwei Okularen verzichten zu müssen.

 

Tritubus

Bei den meisten Trituben gibt es 3 Einstellmöglichkeiten:

  1. das ganze Licht geht zu den Okularen.
  2. das meiste Licht geht zur Kamera
    und nur ein kleiner Teil zu den Okularen
  3. das gesamte Licht geht zur Kamera
Tubus - Strahlteilung