Archiv 2015

 

"Lost in Transformation" – die Ukraine im Umbruch

 

 

Dauer der Ausstellung: 14. 01 -  28. 02. 2015

Vernissage: 14. 01. 2015, 18.30 (Einlass 18 Uhr) unter Anwesenheit der Autorinnen

 

 

„Lost in Transformation“ – die Ukraine im Umbruch

 

Transformation ist ein langwieriger Prozess, eine schrittweise Veränderung von einem Zustand hin in einen anderen. Während im Zuge des Umbruchs meist das Neue begeistert begrüßt wird, dauert die Transformation im Bereich des Alltags deutlich länger an – die alte Ordnung bleibt im Alltag präsent und wird erst schleichend durch eine neue substituiert.

            Wer heute, mehr als 20 Jahre nach dem Zerfall, die Nachfolgestaaten der Sowjetunion bereist, trifft vielerorts auf Relikte aus der sowjetischen Zeit. Verfallend, zerfallend, zerbröckelnd und verrostend gemahnen sie – als Denkmäler, Eisenbahnwaggons, Briefkästen, Wegweiser und Bushaltestellen – an die einstmalige Zugehörigkeit zu einem gemeinsamen kulturellen Kontinuum und bleiben somit als Reminiszenzen an die längst überwunden geglaubte Epoche weiter bestehen. Wie ein starres Vermächtnis haben sie sich in die landschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Strukturen eingebrannt und bezeugen zugleich das beharrliche sowjetische Bemühen um die Schaffung einer standardisierten Einheitswelt. An den Peripherien, wo sich das Alte dem Neuen weit beharrlicher widersetzt, nimmt die Dominanz (post)sowjetischer Realitäten auffallend zu.

Transformation war im letzten Jahr auch das Ziel der friedlichen Proteste am Kiewer Maidan. Die großteils jugendlichen Protestierenden forderten einen europäischen Kurs der Ukraine, wo – nicht zuletzt im Bildungssystem – noch immer die Sowjetrelikte überwiegen. Als mehrere Studierende Ende November 2013 am Maidan erstmals von der Spezialeinheit Berkut (Steinadler) attackiert und verprügelt wurden, wandelten sich die Ziele der Proteste. Der europäische Kurs schien mit der damaligen Regierung, die sich durch die  Gewalt gegen das eigene Volk zusätzlich disqualifizierte, endgültig unerreichbar zu sein. Die brutale Räumungsaktion am Maidan symbolisierte für viele ein Relikt der menschenverachtenden Sowjetstruktur, und die politischen Eilten wurden zum Symbol für das korrupte System. Im März, als nach der russischen Annexion der Krim zudem die ukrainische territoriale Integrität in Gefahr geriet, gesellte sich ein weiteres Relikt als reale Bedrohung hinzu. Einen Rückschritt in die sowjetische Epoche oder eine neuerliche Eingliederung der Ukraine in den russischen Staat wollte niemand am Maidan.

            In der ukrainischen Lebensrealität setzen sich Veränderungen nur sehr langsam durch. Drei Revolutionen haben jedoch innerhalb der letzten 25 Jahre gezeigt, dass die BürgerInnen der Ukraine nicht in einem rückschrittlichen und korrupten Land leben wollen: 1991 wurde auf dem Maidan für eine unabhängige Ukraine protestiert, 2004 gab es einen orangenen Maidan gegen die Wahlfälschungen und 2013 galten die Demonstrationen einem europäischen Kurs sowie dem Kampf gegen die Korruption.

Die Ausstellung möchte den Transformationsprozess in der Ukraine von zwei entgegengesetzten Seiten beleuchten, indem sie einen Bogen schlägt von der westeuropäisch orientierten Revolution am Maidan hin zu jenen Relikten, die als Zeugnisse für die jahrzehntelange Zugehörigkeit zu einem – nicht zuletzt im kulturellen Kontext – totalitären Kontinuum weiter bestehen und durch die der Alltag in der Ukraine wohl noch längere Zeit „kontaminiert“ sein wird.

Anja Lange - Vera Faber

 

Anja Lange 

absolvierte einen Europäischen Freiwilligendienst in Olsztyn Polen und studierte anschließend West- und Ostslawistik in Leipzig und Kiew. Von 2013 bis 2014 DAAD-Sprachassistentin an der Kiewer Mohyla Akademie im Studiengang „Deutschland- und Europastudien“. Seit September 2014 ist sie DAAD-Lektorin an der Nationalen Technischen Universität „KPI“ in Kiew. Im Sommer 2014 war sie Mitglied des „Euromaidan Research Forums“. Beteiligung an Ausstellungen u.a. in Leipzig und Olsztyn. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Identitätsbildung und Rezeption der Protestplakate am Maidan sowie in der Medienanalyse zum Euromaidan.

 

Vera Faber 

hat Slawistik, Design sowie Fotografie und Neue Medien studiert. Von 2012 bis 2014 war sie als OeAD-Auslandslektorin in Kiew (Ukraine) tätig, zuvor als Printproducerin und Designerin in einem Verlag. Derzeit forscht sie als Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften an der Universität Wien zu den Wechselbeziehungen zwischen ukrainischer, russischer und westeuropäischer Avantgarde. Studien- und Forschungsaufenthalte u.a. in Berlin, Harvard (USA), Charkiw, Kiew, Simferopol (Ukraine), Sankt Petersburg und Perm (Russland). Mitbegründerin der Initiative ::: ostblick – intermediales projekt, plattform und netzwerk für ost(europäische) kulturen (2001-2009). Initiatorin und Teilnehmerin mehrerer Ausstellungen, Projekte und Publikationen zum bzw. im (post)sowjetischen Raum. Zuletzt: „Antolohija avstrijs‘koj prozy počatku XX stolittja“, Kiew: Tempora 2014.

 

Alan Hyža

 

 

Bratislava gestern 

und heute

 

 

 

 

Dauer der Ausstellung: 11. 03 -  14. 04. 2015

Vernissage: 11. 03. 2015, 18.30 (Einlass 18 Uhr) unter Anwesenheit des Autors

 

Alan Hyža

Alan Hyža wurde 1964 in Levoča geboren. 1988 absolvierte er das Studium an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Komenský Universität in Bratislava. Seit 1989 arbeitet er als Fotograf  für Tageszeitungen und illustrierte Zeitschriften in der Slowakei und in Tschechien, seit  2005 als freischaffender Fotograf . Im Laufe seiner Karriere gewann er eine Reihe einheimischer und ausländischer Preise (u.a. 10 x den Preis Czech Press Photo), 2009 wurde er zum Fotografen des Jahres in der Slowakei gewählt. Er ist Autor von 7 fotografischen Publikationen – Ríša zla na konci sna [Reich des Bösen am Ende des Traumes] (2000), Koniec [Ende] (2002), Misia – Mission (2007), Poklady môjho srdca [Schätze meines Herzens] (2008), Genius loci (2011), Bratislava včera a dnes [Bratisla a gestern und heute] (2014) a Jednoduché šťastie [Einfaches Glück] (2015). Lebt und arbeitet in Bratislava.

 

Bratislava gestern und heute 

Das Projekt basiert auf dem Vergleich der Ansicht Bratislavas zu Beginn des 20 Jh. und heute. Nach dem Muster zeitgenössischer Postkarten wurden dieselben Plätze fotografiert, auch von derselben Position und mit derselben Technik, um Veränderungen beurteilen zu können, die im Laufe fast eines Jahrhunderts eingetreten sind und damit die Entwicklung, die Bratislava durchlief, sichtbar wird. 

 

 

 

Gero Fischer 

 

Unser Campus

 

 

Ausstellung im Rahmen des Campus-Festivals 650 Jahre Universität Wien

 

Dauer der Ausstellung: 10. 06 -  30. 09. 2015

Vernissage: 10. 06. 2015, 18.30 (Einlass 18 Uhr) 

 

Der Universitätscampus - ursprünglich ein Militärspital - beherbergt heute eine Reihe von Universitätsinstituten daneben aber auch Gastronomiebetriebe, Buchhandlungen u.a. Ein ganz besonderes Merkmal unterscheidet ihn von vielen anderen: Er entstand mitten in einer Großstadt nicht als abgehobener oder abgeschlossener Ort der Arbeitswelt von Wissenschaft und Lehre sondern ist attraktiv durch Plätze der Ruhe und Kontemplation aber auch durch Feste, Großevents über das ganze Jahr. Die Fotodokumentation versucht diese sich ständig in Bewegung befindliche Vielfalt einzufangen. 

Der Autor Gero Fischer (Univ.Prof. i.R. am Institut für Slawistik) hat vor 15 Jahren die Fotogalerie auf der Pawlatsche gegründet und betreibt sie seither mit dem Maler und Kunsterzieher Vladimír Kočí. Der Fotodokumentarist arbeitet fast ausschließlich mit Analogtechnik und arbeitet die Bilder auch selbst aus. Der größte Teil der Fotodokumentation entstand in den letzten beiden Jahren (der Autor will sie weiter fortsetzen). 

 

 

 

 

 

 

 

Dauer der Ausstellung: 07. 10. - 03. 11. 2015 

Vernissage mit Lesung: 07. 10. 2015, 18.30 (Einlass 18 Uhr)  

 

Auf den Stein gefühlt
Bilder und Gedichte aus Prag

Wir fühlen Menschen auf den Zahn, um sie auszuforschen. Der Fotograf Stanislav Tůma und die Lyrikerin Maria Hammerich-Maier fühlen Prag auf den Stein, um der Hauptstadt an der Moldau das Rätsel ihres Genius loci zu entlocken. Bertolt Brecht schienen die Steine am Grunde der Moldau zu wandern. Ingeborg Bachmann hingen Sterne in den Mund, als sie Prag 1964 besuchte, und bei Paul Celan ist das lyrische Subjekt in der aschenbildwahren Stadt, die er wahrscheinlich in Wirklichkeit nie sah, an Himmelssteine genäht. Für Stanislav Tůma und Maria Hammerich-Maier sind die alten Gemäuer der Kleinseite und der Altstadt eine aufgeblätterte Fibel voller sprechender Signaturen, die jeder der beiden für sich auf zahlreichen künstlerischen Streifzügen mit der Kamera respektive dem Griffel in der Hand entziffert hat.

Die Magie der Lichteffekte der Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die Betonung der Textur der abgebildeten Gegenstände durch Detailaufnahmen offenbart das Eigenleben der fotografischen Objekte und macht die historischen Prozesse transparent, die sie geformt haben. Die Gedichte setzen bei impressionistischen Stimmungen an, die in poetische Bilder umgegossen werden. Die Autorin interpretiert diese poetischen Anreize als sinnlich wahrnehmbaren Abglanz der Eigenart des Lebens in Prag. In ihrer reflexiven Gedankenlyrik setzt sie mit den menschengemachten und historisch gewachsenen Zuständen auseinander, die den sinnlichen Eindrücken zugrunde liegen.

Die Fotos und Gedichte fangen mithin die Schönheit des Augenblicks ein und enthalten zugleich substanzielle, auf den Schaffensort Prag bezogene Aussagen zu den gestalteten Themen. Die künstlerische Wirkung der Fotos und Gedichte ist gleichermaßen den Licht- wie den Schattenseiten Prags abgerungen.

Gedichte und Bilder der Ausstellung sind in lockerer Symmetrie vom mittleren Eingang in die Galerie auf der Pawlatsche nach beiden Seiten hin angeordnet und führen ein Zwiegespräch miteinander. Die Besucher sind eingeladen, die Bild- und Textexponate als Gesamtkunstwerk auf Spaziergängen durch die Galerie von links nach rechts, von der Peripherie ins Zentrum und umgekehrt zu erkunden.

 

Stanislav Tůma wurde 1950 in Eger geboren und verstarb 2005 in Prag. In den 1970er Jahren fotografierte der Autodidakt, der ausschließlich Schwarz-Weiß-Aufnahmen in analoger Technik anfertigte und seine Fotos stets selbst entwickelte, vorwiegend die tschechoslowakische Musikszene, das Theaterleben sowie architektonische Objekte. 1980 emigrierte Stanislav Tůma und lebte zunächst in Stockholm und später in Amsterdam. Selbstständige Werkausstellungen von ihm wurden unter anderem in Amsterdam, Kopenhagen und Oslo gezeigt. 1982 erhielt Tůma in Stockholm den Kulturpreis des Staatlichen Kulturrates Schwedens. In Holland erschien das erste selbstständige Buch „Frauen“ mit Fotos von Stanislav Tůma zu Gedichten von Jaroslav Seifert. Am Beginn der 1990er Jahre übersiedelte Stanislav Tůma wieder nach Prag.

Fortan fotografierte Stanislav Tůma vor allem sein Wohnviertel, die Prager Kleinseite und den Hradschin. Neben seiner künstlerischen Arbeit betätigte er sich viele Jahre auch als Organisator von Gruppenausstellungen von Fotografen und anderen bildenden Künstlern im In- und Ausland. Gleichzeitig weitete er sein Schaffen auf die Genres Stillleben, Akt- und Porträtfotografie aus. Selbstständige Ausstellungen der Bilder von Stanislav Tůma wurden unter anderem in der Prager Galerie Mánes, im Altstädter Rathaus und im Museum der Hauptstadt Prag gezeigt. Die umfangreiche Publikation „Suburbium Pragense“ wurde 1997 mit der Auszeichnung „Fotopublikation des Jahres“ gewürdigt. Das Buch „Prager Motive in Fotos und Poesie“ mit Gedichten von Maria Hammerich-Maier wurde als „beste Publikation mit Fotos und Texten“ des Jahres 2004 ausgezeichnet. Stanislav Tůmas Arbeiten wurden vermittels der Tschechischen Zentren unter anderem in Stockholm, Berlin, Budapest, Moskau, Warschau und Sofia ausgestellt und sind in bedeutenden internationalen Sammlungen vertreten. 

Maria Hammerich-Maier wurde in Korneuburg, Niederösterreich, geboren. Nach dem Studium der Slawistik unterrichtete sie an der Universität Wien Tschechisch, bevor sie 1990 als Auslandslektorin an die TU Prag wechselte. Von 1995 bis 2000 leitete sie die Prager Geschäftsführung der AKTION Österreich-Tschechien, eines bilateralen Programmes zur Unterstützung von Hochschulkooperationen. Nach der Heirat zog sie ins nördliche Bayern, wo sie gegenwärtig als freiberufliche Übersetzerin, Journalistin und Autorin wirkt. Seit 2008 ist sie daneben als ständige freie Mitarbeiterin des Tschechischen Rundfunks tätig.

Neben Publikationen eigener Lyrik und Prosa und von Übersetzungen aus der tschechischen Literatur in Zeitschriften ist eine Reihe von Arbeiten von Maria Hammerich-Maier in Buchform erschienen. An wissenschaftlichen Werken übersetzte sie unter anderem  „Wo sich Kulturen begegnen – die Geschichte der tschechoslowakischen Juden“ (1992) und „Egerer Theatergeschichte“ (2011). Im Jahr 2012 erschien ihre Übersetzung von Ivan Klímas Romandebüt „Stunde der Stille“. Zu den erfolgreichsten Rundfunksendungen der Autorin gehören „Geheimnisvolle Poldi“ über Karl Wittgenstein, den böhmischen Stahlindustriellen und Vater von Ludwig Wittgenstein (2012), eine Sendung über Bertha von Suttner als Schriftstellerin (2014) und das Hörfunk-Dokudrama „Die Freiheit ist anderswo“ über eine spektakuläre Zugentführung durch tschechoslowakische Flüchtlinge im Jahr 1951 (2015). 2004 erschien der preisgekrönte Lyrikband „Prager Motive in Fotos und Poesie“ mit Fotos von Stanislav Tůma. 2015 brachte die Autorin unter dem Pseudonym Ria Airam den Prosaband „Lucies Männer“ mit zwei Erzählungen und einer Novelle heraus, die im Böhmen der Vor- und Nachwendejahre spielen.

 

In Zusammenarbeit mit dem

Slowakischen Institut Wien                                  

 

Igor Grossmann

Das Dorf. Dedina

 Fotografien aus der Slowakei 1955-1972

 

   

 

Vernissage | Otvorenie  4.11. um 18.30

Die Ausstellung dauert bis | výstava trvá do  8.12.2015

Öffnungszeiten: Mo bis Frei 8-19 und Sa 8 bis 13

 

Gero Fischer, Vladimír Kočí, Kuratoren - Alena Heribanová, Direktorin des Slowakischen Instituts

Simona Berešová, Kunsthistorikerin - Jozef Podhoránsky, Violoncello

Buchpräsentation 

Anna Schirlbauer: IGOR GROSSMANN - Moja dedina. My village (2014)

 

Igor Grossmann (1924-2013)

Autor mehrerer Bildbände, gilt als Meister des Fotodokuments in der Slowakei. Sein Betätigungsfeld reichte von Landschaftsfotografie über Reportagen, Industriefotos und Musik bis zu Porträts bedeutender Persönlichkeiten der slowakischen Kultur, Abstrakt- und Genrebildern. Als freiberuflicher Fotograf präsentierte er sein Oeuvre in vielen Ausstellungen. Zu seinen bekanntesten Fotozyklen gehören u.a. Paris, Armenien, Archaisches Rumänien, Über das Holz, Das Glas, Taferlklassler und eben das Dorf. Insbesondere in den 50-er und 60-er Jahren des 20. Jh. hat er sich mit dem slowakischen Dorf und seinen Bewohnern auseinandergesetzt und als unvoreingenommener Zeitzeuge Lebensformen festgehalten, die unwiederbringlich der Vergangenheit angehören. Seine Bilder, Originalhandabzüge in klassischer Schwarz-Weiss-Technik zeichnen sich abgesehen von inhaltlichen Aspekten durch eine raffinierte Komposition und technische Vollendung aus und stammen aus seinem Nachlass.

 

Autor viacerých obrazových publikácií a legenda slovenskej dokumentárnej fotografie, mal široký námetový záber: od krajiniek, európskych miest a reportáží, cez priemysel až k hudbe, abstraktným a žánrovým obrazom a portrétom osobností slovenskej kultúry (oficiálnym aj neoficiálnym). K jeho najznámejším cyklom fotografií patria: Paríž, Arménsko, Archaické Rumunsko, O dreve, Sklo, Prváci a Slovenská dedina. Do konca 60. rokov 20. storočia, kedy sa z rodnej Žiliny presťahoval do Bratislavy, zachytával dedinské prostredie, ktoré dnes už nenávratne patrí minulosti. Učarovala mu toto prostredie, bohatstvo ľudového odkazu ukryté v bytčianskych dvoroch, kysuckých kopaniciach, oravských dolinách a liptovských holiach. Výstava prezentuje originálne autorské fotografie v klasickej čiernobielej technike, pochádzajúce z jeho pozostalosti.

 

Der präsentierte, von der Tochter des Fotografen zusammengestellte Bildband, ist eine repräsentative Auswahl von großteils noch nicht publizierten Photos. Sie dokumentieren sowohl das eigenständige ländliche Universum und seine Traditionen wie auch die Begegnung mit der modernen Zeit und die ersten Anzeichen seines Untergangs.

 

Obrazová monografia, ktorú zostavila fotografova dcéra, prináša reprezentatívny výber fotografií zo života severoslovenskej dediny, z ktorých väčšina dosiaľ nebola publikovaná. Stodesať čiernobielych záberov dokumentuje nielen svojské univerzum vidieckeho sveta a tradície, na ktorých spočívala existencia dediny celé stáročia, ale aj stretnutie s modernými časmi a prvé náznaky zániku.

 

 

 

 

 

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