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Regeln, Hilfe und Vorlagen für Zitation und Quellangabe


"Zitate dienen dazu, die Aussagen des eigenen Textes mit Beispielen zu verdeutlichen, Argumentationen :zu untermauern beziehungsweise in einen größeren Kontext zu stellen. Über das Zitieren nehmen Sie :metaphorisch gesprochen am wissenschaftlichen Gespräch teil. Sie lassen erkennen, dass Sie die Forschung zur Kenntnis genommen haben und steuern eigene Textbeobachtungen als Zitate bei. Insbesondere in wissenschaftlichen Arbeiten ist daher das Zitieren von Quellen unerlässlich. Zum richtigen Zitieren gehört neben der genauen Wiedergabe des Zitierten auch der korrekte Verweis auf seine Herkunft. Nur für den Leser nachprüfbare Zitate und Quellenangaben sind korrekt. Wer Zitate bewusst verdreht und den Sinn verkehrt, missbraucht fremdes geistiges Eigentum.
  • Wörtliche Zitate, die mehr als drei Zeilen Ihres laufenden Textes einnehmen, werden durch einen eingerückten Absatz mit verringertem Zeilenabstand kenntlich gemacht. Auf zusätzliche Markierungen wie Anführungszeichen, kleinere Schriftgröße oder andere Schrifttype müssen Sie verzichten. Eine Hervorhebung genügt.
  • Sinngemäße Zitate werden nicht typographisch, sondern diskursiv, d.h. durch einen erläuternden Kommentar (evt. Konjunktiv) eingeführt: ‚Müller ist in seiner jüngsten Studie der Ansicht, es handele sich um ein Rollengedicht.’ Eine solche Aussage ist über einen Beleg in der Fußnote nachzuweisen.
    Bei indirekten Zitaten zitieren Sie nicht den Wortlaut, sondern die These, den Gedanken in anderen Worten. In der Fußnote wird die Quelle nach den üblichen Regeln genannt, Sie :stellen jedoch ein "Vgl." (vergleiche) davor. Das lateinische Äquivalent ist das "Cf." (conferre).
  • Alle Zitate, wörtliche und sinngemäße, müssen durch Ihre Argumentation vorbereitet werden. In jedem Fall muss erkennbar werden, was Eigenes und was Entlehntes in Ihrer Darstellung ist.
  • Alle Zitate müssen belegt werden. Dies geschieht fortlaufend durch Quellenangaben in Fußnoten auf derselben, auf der das Zitat endet.
  • Titel literarischer Werke werden nicht in normalen Anführungszeichen, sondern entweder kursiv oder in einfache Anführungszeichen esetzt. Die Leiden des jungen Werther" [1] oder [1]

Inhaltsverzeichnis

Zitierregeln

Folgende Zitierregeln sind zu beachten:

In allen Fällen können unterschiedliche Varianten verwendet werden. Wichtig ist, dass einheitlich zitiert wird.

Auslassung [...]

z.B.: "Treffen die Elektronen auf die Anode [...] werden sie abrupt zum Stillstand gebracht." (S. 96)

Hervorhebung kursiv oder unterstrichen

z.B.:"Es ist eine ganz interessante Frage, ob dieser unsymmetrische Zustand der Welt wirklich im gesamten Universum gilt." [Hervorhebung, Ch.P.] (s.101)

Zusätze [in eckiger Klammer mit Namenskürzel, Ch.P.]
Grammatische Anpassungen [in eckiger Klammer]

Quellenangabe

Zitate aus Büchern bzw. Monographien:

Name, Vorname: Titel. Untertitel. Band. Verlag, Erscheinungsort, Erscheinungsjahr, (Reihe und Bandzahl), S. .

  1. Name, Vorname
  2. Titel und ev. Untertitel
  3. Bandzählung
  4. Dissertation
  5. Verlagsname (nur Name, ohne Gewerbsbezeichnung)
  6. Erscheinungsort(e)
  7. Auflage
  8. Erscheinungsjahr
  9. Reihe und Bandzahl (falls in einer übergeordneten Reihe erschienen)
  10. Seitenzahl (mit S. angeben)

Beispiele:

  • Kittel, Charles: Einführung in die Festkörperphysik. R. Oldenburg Verlag, München, 1. Auflage,1966.
  • Hey, Tony: Das Quantenuniversum. Die Welt der Wellen und Teilchen. Spektrum, Akademischer Verlag,1998.

Zeitschriftenartikel

Name, Vorname: Titel. Untertitel. In: Name der Zeitschrift Bandzahl (Jahr), S..

  1. Name, Vorname
  2. Titel und ggf. Untertitel
  3. Name der Zeitschrift
  4. Bandzahl bzw. jahrgangsnummer
  5. Erscheinungsjahr
  6. Seitenzahl

Beispiel:

  • Schörkhuber, Birgit: Wer suchet, der findet. Nobelpreis für Physik 2006. In: Plus Lucis 1-2/2007 (2007), S.37-39.
  • Lotze, Karl-Heinz: Das Hubble-Wletraumteleskop. Neue Perspektiven für die Astronomie-Teil 2. In: Plus Lucis 2/99 (1999),S.7-13.

Artikel in Sammelbänden

Vorname, Name des Verfassers: Titel. Untertitel. In: Titel des Sammelbandes. Untertitel. Vorname Name des Herausgebers (Hg.).Verlag, Erscheinungsort, Erscheinungsjahr (Reihe Bandzahl), Seitenzahl.

Reihenfolge:

  1. Vorname, Name des Verfassers
  2. Titel und ggf. Untertitel des Aufsatzes/Beitrages
  3. Titel des Sammelbandes und ggf. Untertitel
  4. Bände (falls mehrbändig)
  5. Name des Herausgebers/der Herausgeber
  6. Verlag
  7. Erscheinungsort
  8. Erscheinungsjahr
  9. Reihe und Bandzahl
  10. Seitenzahl

Beispiel:

  • Freibichler, Hans: Protokolle und Lernprozesse. In: Qualitätsbeurteilung multimedialier Lern- und Informationssysteme. Evaluationsmethoden auf dem Prüfstand. Peter Schenkel, Sigmar-Olaf Tergan, Alfred Lottman (Hg.). BW Bildung und Wissen, Nürnberg, 2000 (Reihe multimediales Lernen in der Berufsbildung), S.304-328.

Sekundärzitate:

Wenn Sekundärzitate nicht vermieden werden können sollen die entsprechenden Stellen mit "zitiert nach:" gekennzeichnet werden.

z.B.:Zitiert nach: Mustermann, Max....

Internetquellen

World Wide Websites

Name, Vorname: Titel des Dokuments. Untertitel. Datum. URL: . [Stand: Datum].

  1. Nachname, Vorname des Verfassers
  2. Titel und ggf. Untertitel des Dokumentes
  3. ggf. Datum der Veröffentlichung im Internet
  4. <URL>
  5. Datum des Zugriffs

Beispiel:

Zitieren von Wikipedia

Prinzipiell ist es erlaubt, Inhalte (Texte, Bilder) aus der Wikipedia zu "kopieren", jedoch nur unter gewissen Voraussetzungen. Bei Verstößen gegen diese Voraussetzungen wird die "Urheberrechtspatrouille" der Wikipedia aktiv. Unter http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:FAQ_Rechtliches sind die wichtigsten rechtlichen Fragen zusammengefasst.


Wikipedia bietet weiters eine Zitierhilfe an, die das Zitieren von Wikipediaartikeln vereinfacht. Unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:Cite kann man sehr einfach die Seite angeben, die man zitieren will.

Beispiel: Die Seite über Physik in Wikipedia soll in dieser Weise zitiert werden


Beispiel:

Zitieren von Abbildungen

Alle Bilder, die nicht aus eigener Hand stammen, müssen zitiert werden. Bilder werden genauso zitiert wie Textstellen. Unter der Abbildung wird ein Verweis angeführt und in der Fußnote muss die Quelle angegeben sein. Siehe dazu das Kapitel zur Quellenangabe.

Fußnoten

Fußnoten für Quellangaben oder Literaturverweise (z.B.:[2]) werden gesetzt, indem man an der Stelle wo die Fußnote erscheinen soll

<ref>Text</ref>

einfügt. Setzt man am Ende der Seite dann noch

<references/>

so wird eine Liste aller Fußnoten erstellt mit internen Links auf die Stellen im Text (wo die

<ref>
-Tags gesetzt wurden).

Wenn eine Referenz mehrfach verwendet werden soll, gibt man den Verweisen ein Attribut (name), auf das sich dann verweisen lässt.

Beispiel

... in <ref name="Flet1988">'''Fletcher, C.A.J.''': 1988, ''Computational Techniques for Fluid Dynamics'', Springer Verlag</ref> ...
... auch wenn Spektralmethoden, wie in <ref name="Flet1988"/> beschrieben ...

Mit Hilfe von immer schneller werdenden Computern gewinnt die Strömungslehre ... in [3] finden sich mathematische Konzepte für ... auch wenn Spektralmethoden, wie in [3] beschrieben ...

References

  1. Fitzon, Thorsten: Merkblatt zu den Zitierregeln. URL: http://www.germanistik.uni-freiburg.de/aurnhammer/Zitierregeln.pdf. [Stand: 20.05.2007]
  2. Beispiel-Fußnote
  3. 3,0 3,1 Fletcher, C.A.J.: 1988, Computational Techniques for Fluid Dynamics, Springer Verlag

Zitat Vorlage

Mit der Vorlage
{{Zitat|Quote=Text Text Text ... |Quelle=Quelle: Text Text Text}}
wird das Zitat im Blocksatz und grafisch hervorgehoben dargestellt.
Text Text Text ...
Quelle: Text Text Text


BibTeX Vorlage

Mit der Vorlage (Vorlage:Literatur)
{{Literatur|Autor=... |Titel= ... |Monat= ... |Jahr= ... }}
können BibTeX-Referenzen verwendet werden

Ein konkreter Verweis kann also zum Beispiel so aussehen:

".The only differences between scalar and vectorial conservation laws are the geometrical source terms in case of the latter. Therefore we can combine both to a system of conservation laws. At this point it is convenient to define new spatial differential operators"
Tobias F. Illenseer and Wolfgang J. Duschl [1]


  1. Tobias F. Illenseer and Wolfgang J. Duschl: Two-dimensional central-upwind schemes for curvilinear grids and application to gas dynamics with angular momentum. Computer Physics Communications.

Zitat und Urheberrecht

Gegen das Urheberrecht wird nicht verstoßen, wenn ein Zitat Teil eines erkenntlich eigenen Werkes ist. Genauere Informationen finden sich im Urheberrecht unter folgendem Link:

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