Religion-in-Japan > Spezialseiten

Neue Religionen

Religion-in-Japan > Geschichte > Neue Religionen
Wechseln zu: Navigation, Suche
Diese Seite zitieren:
Bernhard Scheid, „Neue Religionen.“ In: Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 26.2.2017). URL: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Geschichte/Neue_Religionen?oldid=67798

Eine in Japans religiöser Land­schaft nicht zu übe­rsehen­de Ent­wick­lung der letzten 150 Jahre ist das Auf­kom­men so­ge­nannter Neuer Religionen. Heute zählen etwa 300 Gruppie­run­gen dazu. Der Aus­druck „Neue Religio­nen“ (shinshūkyō shinshūkyō 新宗教 Neue Religion oder Neureligion (seit Beginn der Moderne)) ist selbst be­reits in die Jahre ge­kom­men und be­zeich­net daher nicht un­be­dingt die aller­neues­ten Trends. Die ältesten „Neuen Religionen“ ent­standen bereits im frühen neun­zehn­ten Jahr­hundert, in der politisch insta­bilien Bakumatsu bakumatsu 幕末 Ende des Shōgunats, 1853–1867siehe auch Geschichtsperioden → Geschichte/Terauke→ Geschichte/Bakumatsu→ Geschichte/Staatsshinto/Shinbutsu bunri -Zeit. Da man diese Be­we­gungen meist weder dem Bud­dhis­mus noch dem Shintō ein­deu­tig zu­ord­nen kann, hat sich der un­be­stimmte Begriff „Neue Religion“ als prak­tisch er­wiesen.

 sukyomahikari.jpg

Welthauptquartier (Sekai Sōhonzan)

Tempelhalle. 1979; Takayama, Gifu-ken
Bild © Religious Information Center. (Letzter Zugriff: 2010/8)

Haupttempel der Sekte Sukyō Mahikari (Verehrung des Lichts), err. 1979.

. 1 Seikai Shōhonzan, ein neureligiöser Tempel

Viele Neue Religionen, die nach Beginn der japa­nischen Moder­ni­sierung/ Verwest­lichung (1868) entstanden, be­kennen sich zu einem mono­theistischen Gottes­begriff: Der Eine Gott ist der Schöpfer aller Dinge, alle Menschen sind seine Kinder. Christliche Ein­flüsse sind dabei un­ver­kenn­bar. Die Neue Religion Seichō-no-ie Seichō-no-ie 生長の家 wtl. „Haus des Wachstums“, eine Neureligion, gegründet 1930 zählt z.B. das Johannes Evangelium zu ihren heiligen Büchern. Andere identifizieren die einzige Gott­heit mit der Sonnen­göttin Amaterasu Amaterasu 天照 Sonnengottheit; Ahnherrin des Tennō-Geschlechtssiehe auch Goetter des Himmels → Grundbegriffe/Shinto→ Alltag/Pilgerschaft→ Bauten/Ise Izumo→ Grundbegriffe/Shinto/Jindo→ Bauten/Ise Izumo/Schreinanlage Ise → mehr und wollen alle Religionen der Welt durch die Sonnen­ver­ehrung vereinigen. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene Be­wegungen weisen drüber hinaus auch Einflüsse aus dem indischen und tibetischen Bud­dhis­mus auf.

  deguchi_nao.jpg

Deguchi Nao (1837–1918)

Bild © Oomoto. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Deguchi Nao ist die Gründerin der neureligiösen Sekte Ōmoto. Sie stammte aus einer verarmten Tischlerfamilie.

. 2 Deguchi Nao
Gründerin der Neureligion Ōmoto

Bei aller Viel­falt haben die meisten Neuen Religionen ein Merkmal, das sie von den tradi­tio­nellen Formen ab­hebt, nämlich die starke Ein­be­ziehung der Laien. Viele sind über­haupt als Laien­be­wegungen aus bereits exis­tie­render Rich­tungen ent­standen. Regel­mäßige Gottes­dienste, wie sie im Chris­ten­tum zwar ge­bräuch­lich, im tradi­tionellen Bud­dhis­mus aber un­ge­wöhnlich sind, zählen ebenso zu den Kenn­zeichen Neuer Religionen wie von allen Gläubigen befolgte tägliche Rituale und Gebete. Auch die Gründer der Neuen Religionen sind in der Regel charismatische Laien, nicht selten Frauen, wie z.B. Deguchi Nao Deguchi Nao 出口なお 1837–1918; Gründerin der Shintō-nahen Neureligion Ōmoto. Diesen Gründer­figuren wird ein messia­nischer Charakter zu­ge­sprochen, sie gelten als Mittler und Ver­künder einer Heils­lehre, die von nun an die Mensch­heit retten soll.

Nicht nur auf dem Gebiet des Zeremoniells, auch ökonomisch ist der Beitrag der ein­zelnen Gläubigen zu den neuen Reli­gions­ge­mein­schaf­ten meist über­propor­tional hoch. Einzelne neureligiöse Gemeinschaften ver­fügen daher über be­acht­liche öko­nomi­sche Resourcen, was sich in Form von spekta­kulären Tempel­bauten, aber auch im Besitz von Museen und Bildungs­institutionen äußern kann. Einige Reli­gions­grün­der neueren Typs, wie etwa Fukami Tōshū Fukami Tōshū 深見東州 * 1951; Gründer der Shintō-nahen Neureligion WorldMate; auch bekannt als Handa Haruhisa und Fukami Seizan von WorldMate, ver­suchen erst gar nicht, den Ver­dacht der Ge­schäfte­macherei von sich zu weisen, sondern erklären ökono­mischen Erfolg zum Be­weis ihrer spirituellen Fähig­keiten.

Beispiele

Tenri-kyō

 tenri.jpg

Gottesdienst der Tenri-kyō

Bild © Tenrikyo Kyunsang Church. (Letzter Zugriff: 2005/7)

Anhänger der Tenri-kyō bei einer Messe im Haupttempel.

. 3 Gottesdienst der Tenri-kyō

Unter den alten Neuen Religionen möchte ich als Beispiel die Tenri-Schule (Tenri-kyō Tenri-kyō 天理教 „Schule des Himmlischen Prinzips“; neureligiöse Gruppierung, gegr. 1838) anführen. Sie wurde 1838 von der damals 41-jährigen Nakayama Miki Nakayama Miki 中山みき 1798–1887; Gründerin der Shintō-nahen Neureligion Tenrikyō, 1838 nach einer gött­lichen Offenbarung gegründet. Ihre An­hänger sehen in Nakayama einen lebendigen Schrein, in den sich die höchste Gott­heit eingenistet hat und durch den sie spricht. Nakayama wird von den Gläubigen ehrfürchtig als oya-sama (ehrwürdige Mutter) bezeichnet. In ihrer Lehre finden sich be­kannte Motive aus Shintō und Bud­dhis­mus wieder, all­ge­mein wird die Tenri-kyō aller­dings zu den Shintō-artigen Neuen Religionen ge­zählt. Wichtig ist vor allem eine klösterlich an­mutende Ab­folge von rituellen Ge­sängen, die auch von Laien­anhängern über den ganzen Tag ver­teilt regel­mäßig prakti­ziert werden. Gläubige sind weiters dazu an­ge­halten, ihre Zu­gehörig­keit durch eine Art Uniform zum Aus­druck zu bringen. Schließ­lich legt die Tenri-kyō besonderen Wert auf Sauber­keit, nicht nur inner­lich sondern auch im wört­lichen Sinn. Das Zentrum der Glau­bens­richtung ist ein riesiges Holz­bau­werk im Stil bud­dhis­tischer Tempel unweit von Nara Nara 奈良 Hauptstadt und Sitz des Tennō, 710–784 (= Nara-Zeit); ehemals: Heijō-kyōsiehe auch Nara → Bauten/Bekannte Tempel→ Bauten/Tempel→ Bauten/Tempel/Tempeltore→ Bauten/Ise Izumo→ Bauten/Bekannte Schreine/Itsukushima → mehr . Rundherum ist mittlerweile die Stadt Tenri ent­standen, die u.a. auch über eine eigene Universität verfügt. Die Universität zieht auf­grund ihrer reich­haltigen Bibliothek auch Wissen­schaftler außer­halb der Tenri-kyō an. Die Betonung der Bildung in der Tenri-kyō steht in einem merk­würdigen Gegen­satz zu der sehr einfach und bei­nahe naiv anmutenden Struktur der Religion.

Wie auch in anderen „shintō-artigen“ Neuen Religionen, steht der Tennō Tennō 天皇 jap. „Kaiser“-Titel, wtl. Herrscher des Himmelssiehe auch Goetter der Erde → Grundbegriffe/Shinto→ Grundbegriffe/Weltbild→ Alltag/Opfergaben→ Bauten/Ise Izumo/Schreinanlage Ise→ Alltag/Yamabushi/En no Gyoja → mehr nicht im Zentrum der Ver­ehrung. Wenn die Tenri-kyō sich auch eindeutig als japanische Religion versteht, hat sie im Ausland eine erfolgreiche Missions­tätigkeit ent­wickelt. Insgesamt hat sich die Tenri-kyō weit­gehend in das traditionelle Bild von Religion ein­ge­fügt und hat für die meisten Japaner kaum einen sonder­baren oder ver­dächtigen Anstrich. Aus­länder wie ich fühlen sich an­ge­sichts der gleich an­ge­zogenen, gleicher­maßen freund­lichen und gleicher­maßen auf Sau­ber­keit bedachten Gläubigen­massen in Tenri allerdings doch un­will­kürlich an Aldous Huxleys Brave New World erinnert.

Sōka Gakkai

Shohondo.jpg
Sōka Gakkai

Haupttempel (Shōhondō)

Tempelhalle (Stahlbeton) von Yokoyama Kimio. 1972
Bildquelle: Peter Cresswell, (Blog). (Letzter Zugriff: 2016/8)

Die Shōhondō wurde als modernes Zentrum Nichiren-Glaubens von Architekt Yokoyama Kimio am Fuße von Berg Fuji errichtet und maßgeblich durch eine Spendenaktion der Sōka Gakkai finanziert. Das Gebäude, das Ähnlichkeiten mit dem Tōkyōter Olympia Stadium aufweist, galt als Meilenstein der modernen japanischen Architektur. In der Folge eines Zerwürfnisses zwischen Sōka Gakkai und der orthodoxen Nichiren-Fraktion Nichiren Shōshū wurde das Gebäude jedoch 1998 wieder abgerissen.

Die erfolgreichste und zahlen­mäßig stärkste Neu­religion Japans ist die bud­dhis­tische Sōka Gakkai Sōka Gakkai 創価学会 wtl. in etwa „Organisation zum Studium vermehrter Werte“; neu-religiöse buddhistische Laienorganisation, gegr. 1930siehe auch Soka Gakkai → Grundbegriffe/Weltbild→ Geschichte/Nichiren („Wertvermehrungs Gesellschaft“), die 1930 als Laien­bewegung der Nichiren Nichiren 日蓮 1222–1282; Begründer des Nichiren Buddhismussiehe auch Nichiren → Grundbegriffe/Weltbild→ Geschichte/Kamakura→ Geschichte/Christentum→ Geschichte/Shinto Mittelalter/Kamikaze → mehr -Schule ge­gründet wurde, sich allerdings erst nach dem 2. Weltkrieg massenwirksam verbreitete. Die Sōka Gakkai zählt heute inner­halb Japans ge­schätzte fünf Millionen Anhänger, ist aber auch im Aus­land missio­narisch tätig und soll etwa eine Million nicht-japanische Mit­glieder haben. Die Grup­pierung zeichnete sich be­sonders in ihrer Anfangs­zeit durch eine straffe innere Organisation und eine oft als „militant“ kritisierte Missio­nie­rungs­strategie aus, die sich auf Nichirens Motto „Brechen und Unter­werfen“ (shakubuku shakubuku 折伏 „brechen und unterwerfen“; Motto Nichirenssiehe auch Nichiren → Geschichte/Neue Religionen/Soka Gakkai ) beruft. Diese Strategie führte zu einer Polarisierung in über­zeugte Anhänger und er­bitterte Gegner der Sōka Gakkai, die bis heute anhält, ob­wohl die Militanz der Grup­pierung zu­mindest in ihrem Auf­tritt nach außen heute weit­gehend verschwunden ist.

Nach den ersten Erfolgen in der Nachkriegszeit entstand aus der Sōka Gakkai eine eigene politische Partei, die Kōmeitō Kōmeitō 公明党 „Partei der öffentlichen Sauberkeit“, buddhistisch orientierte politische Parlamentsparteisiehe auch→ Grundbegriffe/Weltbild→ Geschichte/Nichiren→ Geschichte/Neue Religionen/Soka Gakkai (Partei der „öffentlichen Sauberkeit“, gegr. 1964, 1998 Neu­gründung als „New Kōmeitō“). Sie ist tendenziell konservativ aus­gerichtet, setzt sich aber ebenso wie die Sōka Gakkai be­sonders für die Er­haltung von Frieden und „Humanität“ ein. Auch haben beide, Sōka Gakkai und Kōmeitō, eine traditionell kritische Haltung gegen­über jeder Form des Staats­shintō. Heute be­steht zwischen der Neuen Kōmeitō und der Sōka Gakkai kein formaler Zu­sammen­hang mehr, doch taucht die gegenseitige Be­ein­flussung von Religion und Politik, die von der japanischen Verfassung be­sonders streng ge­ahndet wird, immer wieder in Diskussionen rund um die Sōka Gakkai auf. In den 1990er Jahren ist es überdies zu einem Zerwürfnis zwischen Sōka Gakkai und anderen Fraktionen des Nichiren-Bud­dhis­mus ge­kommen, was aber nichts daran ändert, dass die Lehren Nichirens und des Lotos Sutras Hoke-kyō 法華経 Lotos Sutra; skt. Saddharma pundarika sutra; jap. auch Hokkekyō oder Myōhō renge kyō; zählt zu den einflussreichsten Texten des Mahayana-Buddhismus, älteste Fassungen dürften im ersten Jh. v.u.Z. entstanden sein.siehe auch Sutra → Ikonographie/Kannon→ Ikonographie/Shaka/Buddhas Leben→ Geschichte/Saicho→ Geschichte/Nichiren → mehr nach wie vor im Zentrum der Sōka Gakkai stehen.

Aum-Sekte

  asahara.jpg

Asahara Shōkō

Titelseite
Bild © Seite3, Apr. 3, 1995. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Der Führer der Aum-Sekte, Asahara Shōkō, auf dem Titelblatt des Time Magazine, unmittelbar nach dem Giftgasanschlag in Tōkyō 1995.

. 4 Asahara Shōkō

Zu den bekanntesten „Neu-Neuen Religionen“ (shin shinshūkyō) zählt zweifellos die sogenannte Aum-Sekte (jap. Ōmu Shinri-kyō Ōmu Shinri-kyō オーム真理教 Aum Sekte, wtl. „Lehre vom Wahren Prinzip des [Mantras] Om“; neureligiöse Bewegung) von Asahara Shōkō Asahara Shōkō 麻原 彰晃 1955– ; Führer der Aum-Sekte; als Drahtzieher des Tōkyōter Giftgasanschlags (1995) zum Tode verurteilt, die 1995 durch einen Gift­gas­an­schlag in der Tōkyōter U-Bahn welt­weit Aufsehen er­regte. Diese Grup­pierung orientierte sich zu­nächst stark an westlich-esoterischen Be­wegungen und nahm über diesen Um­weg auch Elemente aus dem indischen und tibetischen Bud­dhis­mus auf. Es gelang ihr, die für manche Neuen Religionen typische Selbst­aus­beutung ihrer Anhänger so weit zu instru­mentali­sieren, dass sie trotz ver­gleichs­weise geringer An­hänger­schaft in den Besitz beachtlicher Reich­tümer ge­langte. Während einfache Mitglieder durch strenge Askese (z.B. Schlaf­entzug) oder Drogen weit­gehend willen­los ge­macht wurden, bildete sich inner­halb der religiösen Führungs­schichte eine para­militäri­sche Kader­schmiede, zu der auch be­gabte Wissen­schaftler zählten. Nach ersten Missions­erfolgen ver­suchte sich Asahara Anfang der 90er Jahre auch in Japans Politik. Als er bei Wahlen scheiterte, ent­wickel­te er mit seinem Führungs­stab terroris­tische Strategien, um die Gesell­schaft in seinem Sinne zu beein­flussen. 1995, nach dem Gift­gas­anschlag tauchte Asahara unter, konnte aber fest­ge­nommen werden und wurde mit mehreren anderen Anhängern zum Tode verurteilt.

Wie viele andere Neue Religionen missionierte auch die Aum Shinrikyō kräftig im Aus­land, v.a. in Russ­land fand sie zahl­reiche An­hänger. Nach dem Giftgas­anschlag und der Verurtei­lung Asaharas kam es zu einer Art Neu­gründung unter dem Namen „Aleph“, die sich von den krimi­nellen Aktionen der Aum distanzierte.

Insgesamt hat der Aum Skandal nicht nur zum Ende der Aum-Sekte, sondern zu einem generellen Rückgang der Neuen Religionen in Japan geführt (Reader 2012).

Verweise

Bilderläuterungen

  1. Sukyomahikari.jpg

    Welthauptquartier (Sekai Sōhonzan)

    Tempelhalle. 1979; Takayama, Gifu-ken
    Bild © Religious Information Center. (Letzter Zugriff: 2010/8)

    Haupttempel der Sekte Sukyō Mahikari (Verehrung des Lichts), err. 1979.

  2. Deguchi nao.jpg

    Deguchi Nao (1837–1918)

    Bild © Oomoto. (Letzter Zugriff: 2016/8)

    Deguchi Nao ist die Gründerin der neureligiösen Sekte Ōmoto. Sie stammte aus einer verarmten Tischlerfamilie.

  3. Tenri.jpg

    Gottesdienst der Tenri-kyō

    Bild © Tenrikyo Kyunsang Church. (Letzter Zugriff: 2005/7)

    Anhänger der Tenri-kyō bei einer Messe im Haupttempel.

  4. Asahara.jpg

    Asahara Shōkō

    Titelseite
    Bild © Seite3, Apr. 3, 1995. (Letzter Zugriff: 2016/8)

    Der Führer der Aum-Sekte, Asahara Shōkō, auf dem Titelblatt des Time Magazine, unmittelbar nach dem Giftgasanschlag in Tōkyō 1995.

Links

Letzte Überprüfung der Linkadressen: Sept. 2016

Literatur

Ian Reader 2000
Religious Violence in Contemporary Japan: The Case of Aum Shinrikyo. London: Curzon 2000.
Ian Reader 2012
„Secularisation, R.I.P.? Nonsense!: The ‘Rush Hour Away from the Gods’ and the Decline of Religion in Contemporary Japan.“ Journal of Religion in Japan 1 (2012), S. 7–36.
Inken Prohl 2000
"Die spirituellen Intellektuellen" und das New Age in Japan. Hamburg: OAG 2000.
Birgit Staemmler 2009
Chinkon kishin: Mediated Spirit Possession in Japanese New Religions. Berlin: Lit. Verlag 2009.
Birgit Staemmler und Ulrich Dehn (Hg.) 2011
Establishing the Revolutionary: An Introduction to New Religions in Japan. (Bunka, Bd. 20.) Wien, Berlin: Lit 2011.
Iris Wieczorek 2001
Religion und Politik in Japan: Soka gakkai und Komeito.“ Buddhismus in Geschichte und Gegenwart, Bd. 6. Universität Hamburg: Asien-Afrika-Institut 2001, S. 77–104. [Online publiziertes Vortragsmanuskript.]
Ende des Kapitels „Geschichte“
Weiter zu Texte
Ikonographie
Religion-in-Japan > Geschichte > Neue Religionen