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Hotei (Budai): Der Lachende Buddha

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Hotei (Budai) Der Lachende Buddha
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Budai und die 16 Arhats (Bild: Bernhard Scheid, 2009). Die berühmteste Statue der Feilaifeng-Felsskulpturen an einem der ältesten Tempel Chinas, dem Chan (Zen) Tempel der Ruhenden Seele (Lingyin Tempel). Budai (Maitreya, Buddha der Zukunft) ist hier inmitten der Sechzehn Arhats dargestellt (die bis zu seinem Erscheinen auf Erden nicht ins Nirvana eintreten dürfen). Die Statue belegt, dass die Ikonographie des Budai/ Hotei schon seit dem 13. Jahrhundert mehr oder weniger gleichbleibend überliefert wird.
1 Budai (Hotei), chinesische Felsskulptur, Hangzhou

Um das Jahr 900 lebte in China der sagen­um­wobene Bettel­mönch QiciQici (chin.) 契此 chin. Bettelmönch aus dem 10. Jh., besser bekannt unter seinem Spitznamen Budai, „Jutesack“ (jap. Hotei); , besser bekannt unter seinem Spitz­namen BudaiBudai (chin.) 布袋 chinesischer Mönch (10. Jh.); gilt als Inkarnation von Bodhisattva Maitreya; jap. Hotei; („Jutesack“; auch Pu-tai; jap. HoteiHotei 布袋 Glücksgott; Manifestation von Bodhisattva Maitreya; chin. Budai; ). Budai war miss­ge­staltet und dick­bäuchig, stotterte und schlief ein, wo immer er hin­fiel. Aber er war auch magisch be­gabt. Auf seinem Körper blieb der Schnee nicht liegen und er konnte den Regen und andere Dinge vor­her­sagen. Er war mit jeder Nahrung zu­frie­den, nahm dankbar alle Spen­den, die man ihm gab, und hortete sie in seinem Sack. Er soll 916, nach einer anderen Version zwischen 901 und 904, ge­stor­ben sein.1

Budai und Maitreya

Oh Maitreya, wahrer Maitreya! Du besitzt unzählige Formen.
Du zeigst Dich beständig den Menschen, aber die Menschen erkennen Dich nicht. 2

Dieses Loblied auf MaitreyaMaitreya (skt.) मैत्रेय „Der Freundliche, der Liebevolle“, Buddha der Zukunft, jap. Miroku 弥勒; soll von Budai stammen. Maitreya (jap. MirokuMiroku 弥勒 Bodhisattva Maitreya, „Buddha der Zukunft“; ) war schon im in­dischen, vor allem aber im chine­sischen Buddhis­mus eine Art Messias-Figur (vgl. Der Große Buddha von Leshan). Er residiert im TushitaTuṣita (skt.) तुषित höchster Himmel im indisch-buddhistischen Pantheon, jap. Tosotsu-ten 兜率天; -Himmel, dem vierten und höchsten Himmel der indischen Götter (devadeva (skt.) देव „Gottheit“, oberste Klasse indischer Götter, jap. -ten 天 oder tenbu 天部; ), wo er als BodhisattvaBodhisattva (skt.) बोधिसत्त्व „Erleuchtetes Wesen“, jap. bosatsu 菩薩; der neunten Stufe auf seine Wieder­geburt als BuddhaBuddha (skt.) बुद्ध „Der Erleuchtete“, jap. butsu (hotoke) 仏 oder Budda 仏陀; wartet. Dies wird am Ende des der­zeitigen Welt­zeit­alters der Fall sein und zur Er­leuchtung aller führen, die an Maitreya geglaubt haben. Deshalb wird Maitreya auch als „Buddha der Zukunft“ apostro­phiert.

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Bodhisattva Maitreya (Miroku) (Bild: Wakasa Obama no dejitaru bunkazai). Bodhisattva Maitreya hier in orthodoxer Erscheinungsform.
2 Bodhisattva Maitreya (jap. Miroku) in orthodoxer Erscheinungsform (Kamakura Zeit)

Budais Vers enthält jedoch die Botschaft, dass es gar nicht nötig ist, so lange zu warten, da Maitreya im Grunde schon über­all zu­ge­gen ist. Es kommt nur darauf an, dies auch zu er­kennen. Viel­leicht ist dieser dem Budai zu­ge­schrie­bene Gedanke auch der Grund, warum man ihn selbst im Lauf der Zeit als Inkarna­tion des Bodhi­sattva Maitreya ansah. In jedem Fall mahnt die Legende des Budai, nicht vor­schnell nach dem äußeren An­schein zu ur­teilen und weist da­rauf­hin, dass gerade die ein­fachsten Mönche am ehesten dem Ideal des Buddha ent­sprechen. Diese Idee findet man auch im chinesi­schen Arhat-Kult, der viele Be­rührungs­punkte mit der Budai-Legende aufweist.

Budai/ Hotei im Zen Buddhismus

Der Kult des Budai wurde vor allem durch den Chan/Zen Bud­dhis­mus maß­geb­lich vor­an ge­trieben. Er fand in Budai jene „aus­ge­flippte“, welt­ab­ge­wandte Exzentrik, die auch im DaoismusDōkyō 道教 Daoismus, wtl. Lehre des Weges, chin. Daojiao; philosophisch-rel. Strömung Chinas; s.a. ; ver­ehrt wird und die uns in ver­schie­denen legen­dären Figuren des Chan/Zen be­gegnet.

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Hotei/Maitreya (Bild: Kaiseikun, Panoramio 2006). Skulptur des Hotei/Maitreya im Manpuku-ji, dem Haupttempel des Ōbaku-Zen.
3 Hotei Statue des Zen Tempels Manpuku-ji, Kyōto

Katsushika HokusaiKatsushika Hokusai 葛飾北斎 1760–1849; Maler und Zeichner. Bekanntester Verteter des ukiyo-e-Farbholzschnitts; hat in seinen Manga die be­sondere Ver­ehrung Hoteis im Zen satirisch über­spitzt dar­gestellt, indem er Hotei als ver­fetteten Tempel­gott auf dem Stuhl eines Zen-Abtes por­trai­tiert:

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Katsushika Hokusai, Hotei (Bild: Bibliothèque de l'Institut National d'Histoire de l'Art). Hotei, hier als Tempelgott des Zen. Satirische Darstellung.
4 Hotei als Tempelgott des Zen (Zen-shū no garan-jin)
Satirische Darstellung von Katsushika Hokusai, Hokusai manga, Band 5 (1816)

Die Figur des dick­bäuchigen „Lach­enden Buddhas“ ist aber weit über den ZenZen chin. Chan, wtl. Meditation; Zen Buddhismus; hinaus Be­stand­teil der Volks­religion in China und Japan ge­worden. In China wirbt Budai in Restau­rants um Kunden, in Japan hat Hotei die kon­fessio­nellen Grenzen zum Shintō über­schritten, und wird im Ensemble der Sieben Glücks­götter (Shichi FukujinShichi Fukujin 七福神 Sieben Glücksgötter; populäres Ensemble von Glücksgöttern verschiedener Herkunft; ) auch als eine Art kamikami Gottheit; im engeren Sinne einheimische oder lokale japanische Gottheit, Schreingottheit (s. jinja), Gottheit des Shintō; verehrt.

Hotei als Glücksgott

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Hotei (Bild: Bernhard Scheid, 2007). Nicht zufällig findet sich auch diese volkstümliche Darstellung Hoteis in einem der großen Zen-Tempel Kamakuras. Sein glücksbringender Bauch und auch der Finger, der eigentlich auf den Mond zeigen sollte, sind merklich abgegriffen.
5 Hotei Skulptur aus Stein
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Kano Masanobu, Hotei (Bild: Awakenings, Zen Painting in Medieval Art). Ein besonders freundlicher Hotei, dessen Bauch durch seinen Sack ausbalanciert wird. Sein äußeres Erscheinungsbild (gedrungene Statur, dicker Bauch, fleischige Ohrläppchen, ...) ähnelt bereits den Sieben Glücksgöttern (Shichi Fukujin), deren Kombination etwa zur gleichen Zeit (15. oder 16. Jahrhundert) erstmals als Bildmotiv auftaucht.
6 Hotei, Muromachi-Zeit
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Hotei (Bild: Neil Thomas, 2003). Hotei, hier mit Kindern. Wie man sieht, bringt es Glück, seinen Bauch zu streicheln.
7 Hotei als „Streichelbuddha“
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Ryūba, Japanischer Hotei (Bild: buddhamuseum.com). Skulptur des japanischen Hotei
8 Hotei aus Elfenbein
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Portrait eines modernen Budai (Bild: Aaron Logan, 2004). Statue des Budai/Hotei
9 Chinesischer Budai (20. Jh.)
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Katsushika Hokusai, Hotei (Bild: Muian). Hotei schläft auf seinem Sack
10 Hotei auf einem Fächerbild von Hokusai, um 1810
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Hotei (Bild: Museum of Fine Arts, Boston). Hotei beschenkt ein chinesisches Kind (karako). Das Gedicht ist von Osen Keisan (1429–1493) signiert.
11 Hotei mit chinesischen Knaben
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Tsukioka Yoshitoshi, Hotei (Bild: Kichū shogazō database). Hotei, hier auf den Mond zeigend.
12 Hotei deutet auf den Mond
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Hakuin, Hotei . Hotei beim Betrachten der Mondspiegelung im Wasser. Ein beliebtes Motiv der Zen-Malerei.
13 Zen-Tuschemalerei von Hakuin (18. Jh.)

Epilog: Brechts Budai

Es ist er­staunlich, dass der Dichter Bertolt BrechtBertolt Brecht (west.) 1898–1956; deutscher Schriftsteller und Dramatiker, dem Ostasien, ohne dass er es näher kannte, häufig zur Inspiration seiner „Lehrstücke“ diente; , der sich ja häufig in eklek­tischer Manier fern­östlicher Stoffe bediente, in Budai einen Ver­wandten seines Baal er­kannte, ein asozialer Frauen­held, den er in seinem Früh­werk als Bürger­schreck ver­herr­licht hatte. Dies ist der „Durch­sicht meiner ersten Stücke“ (1954) zu ent­nehmen, wo der ab­ge­klärte Brecht den chin­esischen Glücks­gott in Asso­ziation mit Baal folgender­maßen charak­terisiert:

Es gibt eine chin­esische Figur, meist finger­lang, aus Holz ge­schnitzt und zu Tausenden auf den Markt geworfen, dar­stellend den kleinen dicken Gott des Glücks, der sich wohlig streckt. Dieser Gott sollte, von Osten kommend, nach einem großen Krieg in die zer­störten Städte einziehen und die Menschen dazu bewegen wollen, für ihr per­sönliches Glück und Wohl­befinden zu kämpfen. Er sammelt Jünger ver­schiedener Art und zieht sich die Ver­folgung der Behörden auf den Hals, als einige von ihnen zu lehren anfangen, die Bauern müßten Boden bekommen, die Arbeiter die Fabriken über­nehmen, die Arbeiter- und Bauern­kinder die Schulen erobern. Er wird ver­haftet und zum Tod verurteilt. Und nun probieren die Henker ihre Künste an dem kleinen Glücks­gott aus. Aber die Gifte, die man ihm reicht, schmecken ihm nur, der Kopf, den man ihm abhaut, wächst sofort nach, am Galgen voll­führt er einen mit seiner Lustig­keit an­steckenden Tanz usw. usw. Es ist unmöglich, das Glücks­verlangen der Menschen ganz zu töten.3

Mir ist nicht klar, auf welche Um­stände oder Quellen sich Brecht hier bezieht, aber die sozial-revo­lutionäre Komponente, die Brecht im bedingungs­losen Glücks­verlangen des kleinen dicken Gottes entdeckt, mag in den frühen Tagen der Budai-Verehrung tat­sächlich eine Rolle gespielt haben. Zumindest ist bekannt, dass sich um Budais alter ego, Maitreya, bereits im frühen siebenten Jahr­hundert militante bud­dhis­tische Protest­be­wegungen bildeten, die erst nach blutigen Militär­ein­sätzen nieder­geschlagen werden konnten. Und schließ­lich setzt sich auch Budai in den zitierten chine­sischen Legenden über alle Gesetze und Klassen­schranken hinweg. Dieses revo­lutionäre Potential ist ein Aspekt, der bei längerer Be­schäfti­gung mit dem stereo­typen Lächeln der Glücks­götter leicht in Vergessen­heit gerät.

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„Hotei (Budai): Der Lachende Buddha.“ In: Bernhard Scheid, Religion-in-Japan: Ein digitales Handbuch. Universität Wien, seit 2001

Verweise

Fußnoten

  1. Muller, DDB, 布袋 (Budai) (2012-08-21)
  2. Aus der hagio­graphischen Sammlung Fozu tongji 佛祖統紀 (T. 2035, 13. Jh.), zitiert nach Muller, DDB, 布袋 (Budai) (2012-08-21)
  3. Aus „Bei Durch­sicht meiner ersten Stücke“ in Bertolt Brecht: Frühe Stücke, München 1962, S.8

Internetquellen

  • Charles Muller (Hg.) DDB (Digital Dictionary of Buddhism, seit 1995) [login als „guest“]
Letzte Überprüfung der Linkadressen: Jul. 2020

Bilder

Quellen und Erläuterungen zu den Bildern auf dieser Seite:

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    Budai und die 16 Arhats (Bild: Bernhard Scheid, 2009). Die berühmteste Statue der Feilaifeng-Felsskulpturen an einem der ältesten Tempel Chinas, dem Chan (Zen) Tempel der Ruhenden Seele (Lingyin Tempel). Budai (Maitreya, Buddha der Zukunft) ist hier inmitten der Sechzehn Arhats dargestellt (die bis zu seinem Erscheinen auf Erden nicht ins Nirvana eintreten dürfen). Die Statue belegt, dass die Ikonographie des Budai/ Hotei schon seit dem 13. Jahrhundert mehr oder weniger gleichbleibend überliefert wird.
  2. ^ 
    Miroku kamakura obama.jpg
    Bodhisattva Maitreya (Miroku) (Bild: Wakasa Obama no dejitaru bunkazai). Bodhisattva Maitreya hier in orthodoxer Erscheinungsform.
  3. ^ 
    Hotei manpukuji.jpg
    Hotei/Maitreya (Bild: Kaiseikun, Panoramio 2006). Skulptur des Hotei/Maitreya im Manpuku-ji, dem Haupttempel des Ōbaku-Zen.
  4. ^ 
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    Katsushika Hokusai, Hotei (Bild: Bibliothèque de l'Institut National d'Histoire de l'Art). Hotei, hier als Tempelgott des Zen. Satirische Darstellung.
  5. ^ 
    Hotei kamakura.jpg
    Hotei (Bild: Bernhard Scheid, 2007). Nicht zufällig findet sich auch diese volkstümliche Darstellung Hoteis in einem der großen Zen-Tempel Kamakuras. Sein glücksbringender Bauch und auch der Finger, der eigentlich auf den Mond zeigen sollte, sind merklich abgegriffen.
  6. ^ 
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    Kano Masanobu, Hotei (Bild: Awakenings, Zen Painting in Medieval Art). Ein besonders freundlicher Hotei, dessen Bauch durch seinen Sack ausbalanciert wird. Sein äußeres Erscheinungsbild (gedrungene Statur, dicker Bauch, fleischige Ohrläppchen, ...) ähnelt bereits den Sieben Glücksgöttern (Shichi Fukujin), deren Kombination etwa zur gleichen Zeit (15. oder 16. Jahrhundert) erstmals als Bildmotiv auftaucht.
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    Hotei (Bild: Neil Thomas, 2003). Hotei, hier mit Kindern. Wie man sieht, bringt es Glück, seinen Bauch zu streicheln.
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    Ryūba, Japanischer Hotei (Bild: buddhamuseum.com). Skulptur des japanischen Hotei
  2. ^ 
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    Portrait eines modernen Budai (Bild: Aaron Logan, 2004). Statue des Budai/Hotei
  3. ^ 
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    Katsushika Hokusai, Hotei (Bild: Muian). Hotei schläft auf seinem Sack
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    Hotei (Bild: Museum of Fine Arts, Boston). Hotei beschenkt ein chinesisches Kind (karako). Das Gedicht ist von Osen Keisan (1429–1493) signiert.
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    Tsukioka Yoshitoshi, Hotei (Bild: Kichū shogazō database). Hotei, hier auf den Mond zeigend.
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    Hakuin, Hotei . Hotei beim Betrachten der Mondspiegelung im Wasser. Ein beliebtes Motiv der Zen-Malerei.

Glossar

Namen und Fachbegriffe auf dieser Seite:

  • Bodhisattva (skt.) बोधिसत्त्व ^
    „Erleuchtetes Wesen“, jap. bosatsu 菩薩
  • Bertolt Brecht (west.) ^
    1898–1956; deutscher Schriftsteller und Dramatiker, dem Ostasien, ohne dass er es näher kannte, häufig zur Inspiration seiner „Lehrstücke“ diente
  • Budai (chin.) 布袋 ^
    chinesischer Mönch (10. Jh.); gilt als Inkarnation von Bodhisattva Maitreya; jap. Hotei
  • Buddha (skt.) बुद्ध ^
    „Der Erleuchtete“, jap. butsu (hotoke) 仏 oder Budda 仏陀
  • deva (skt.) देव ^
    „Gottheit“, oberste Klasse indischer Götter, jap. -ten 天 oder tenbu 天部
  • Dōkyō 道教 ^
    Daoismus, wtl. Lehre des Weges, chin. Daojiao; philosophisch-rel. Strömung Chinas; s.a.
  • Hotei 布袋 ^
    Glücksgott; Manifestation von Bodhisattva Maitreya; chin. Budai
  • kami ^
    Gottheit; im engeren Sinne einheimische oder lokale japanische Gottheit, Schreingottheit (s. jinja), Gottheit des Shintō
  • Katsushika Hokusai 葛飾北斎 ^
    1760–1849; Maler und Zeichner. Bekanntester Verteter des ukiyo-e-Farbholzschnitts
  • Maitreya (skt.) मैत्रेय ^
    „Der Freundliche, der Liebevolle“, Buddha der Zukunft, jap. Miroku 弥勒
  • Miroku 弥勒 ^
    Bodhisattva Maitreya, „Buddha der Zukunft“
  • Qici (chin.) 契此 ^
    chin. Bettelmönch aus dem 10. Jh., besser bekannt unter seinem Spitznamen Budai, „Jutesack“ (jap. Hotei)
  • Shichi Fukujin 七福神 ^
    Sieben Glücksgötter; populäres Ensemble von Glücksgöttern verschiedener Herkunft
  • Tuṣita (skt.) तुषित ^
    höchster Himmel im indisch-buddhistischen Pantheon, jap. Tosotsu-ten 兜率天
  • Zen ^
    chin. Chan, wtl. Meditation; Zen Buddhismus