Shintō Architektur

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Shintō Architektur
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177 Bilder

Asakusa jinja.jpg Asakusa Schrein // Schreinhalle. 1649; Teil der Anlage des Sensō-ji, Tōkyō // Bild © Wada Yoshio, 2006 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Der dem Sensō-ji Tempel zugeordnete Asakusa Schrein überstand den Zweiten Weltkrieg unversehrt und ist eines der ältesten Bauwerke der Anlage. Asakusa Schrein
Izumo rekonstr.jpg Modellgraphik // Schreinhalle; Izumo Schrein, Präfektur Shimane // // Modellgraphische Rekonstruktion des ursprünglichen Izumo Schreins. Modellgraphik
Kenko jinja.jpg Kenkō Jinja, Taipei // Postkarte (Papier, handkoloriert). Taiwan, 1940 // Bild © East Asia Image Collection, Digital Image Collections at Lafayette (letzter Zugriff: 2012/10) // Die Errichtung des Kenkō Jinja in Taipei wurde 1925, zur Feier der 30jährigen japanischen Herrschaft über die Insel Taiwan, begonnen und 1928 vollendet. Er diente, ähnlich wie der Yasukuni Schrein in Tōkyō, der Kriegshelden-Verehrung. Nach dem Krieg wurde das Gebäude in eine Bibliothek umgewandelt.

Die Inschrift auf der Postkarte besagt: „Die Heldenseelen der Opfer, die für die Herrschaft über Taiwan gekämpft haben, werden hier verehrt. Über zehntausend Heldenseelen wachen hier in Ewigkeit über diese Insel.“

Die torii im Eingangsbereich kombinieren die Struktur eines dreiteiligen miwa torii mit Elementen des chinesischen paifang-Palasttors.

Kenkō Jinja, Taipei
Kasuga honden.jpg Kasuga Haupthallen // Schreinhallen (Holz, Metall); „UNESCO Kulturerbe“, „Nationalschatz“; Kasuga Schrein, Nara // // Die vier aneinander gefügten Schreingebäude für die Hauptgötter des Kasuga Taisha. Sie bilden den Grundtyp des sogenannten Kasuga-Stils, der in zahlreichen klein dimensionierten Schreinbauten Anwendung findet. Kasuga Haupthallen
Kasuga eingang.jpg Kasuga Schrein // Schreintor // Bild © Japan Trip 2004 (letzter Zugriff: 2011/7) // Der imposante Eingang zum inneren Bereich des Kasuga Taisha Kasuga Schrein
Kasuga2b.jpg Die vierfache Haupthalle (honden) // Schreinhalle; Kasuga Taisha, Nara // Bild © Shintō jiten, 1994 Die vierfache Haupthalle
Kasuga.jpg Kasuga Schrein // Schreinhalle (Holz); „UNESCO Kulturerbe“, „Nationalschatz“; Kasuga Taisha, Nara // Bild © Tabi Photo, 2011/12/4 (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Eingang zum innersten Bereich des Kasuga Schreins, normalerweise für die Öffentlichkeit gesperrt. Kasuga Schrein
Izumo taisha3.jpg Izumo Schrein // Schreinhalle // Bild © Blue Lotus, flickr 2006 (letzter Zugriff: 2016/8) // Izumo Schrein, Haupt- und Seitengebäude Izumo Schrein
Izumo taisha.jpg Izumo Schrein // Schrein // // Innere Einfriedung des Izumo Schreins mit Haupthalle. Izumo Schrein
Izumo honden2.jpg Izumo Taisha // Schreinhalle (Holz) // Bild © 663highland, Wikimedia Commons (letzter Zugriff: 2018/9/6) // Haupthalle des Izumo Schreins, vom rückwärtigen Teil der Anlage aufgenommen. Izumo Taisha
Kitano2.jpg Tor der Drei Lichter (sankō-mon) // Schreintor. 1607; „Nationalschatz“ // Bild © Apricot Cafe, flickr 2007 (letzter Zugriff: 2016/9/6) // Eingang des Kitano Tenman-gū zur Zeit der Pflaumenblüte. Auch auf einem der Lampions neben dem Eingang ist das fünfblättrige Pflaumenemblem, das Wappenzeichen des Schreins, zu sehen. Tor der Drei Lichter
Izumo honden.jpg Izumo Schrein (honden) // Schreinhalle // // Izumo Schrein, Haupthalle (honden) Izumo Schrein
Izumo haiden.jpg Izumo Schrein // Schreinhalle // Bild © Shimbutsudo, University of Wisconsin (letzter Zugriff: 2011/7) // Izumo Schrein, Zeremonienhalle, dahinter die innere Schreinanlage. Izumo Schrein
Izumo detail.jpg Izumo Schrein // Schreinhalle, Detail // // Izumo Schrein, Haupt- und Seitengebäude Izumo Schrein
Izumo bird2008.jpg Izumo Schrein, Luftbild // Schreinanlage; Izumo Taisha, Matsue-ken // Bild © Photo Dokuritsuken, 2008 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Luftaufnahme des Schreinanlage von Izumo an einem Fasttag. Izumo Schrein, Luftbild
Izumo bird2.jpg Luftbild des Izumo Schreins // Schreinanlage // Bild © Izumo Ōyashiro (letzter Zugriff: 2016/8) Luftbild des Izumo Schreins
Izumo ausgrabung.jpg Die 1999 freigelegten Stümpfe der alten Pfeiler // Schrein; Izumo Schrein, Präfektur Shimane // // Stümpfe riesiger Pfeiler, welche 1999 bei Ausgrabungen gefunden wurden. Sie legen nahe, dass der Izumo Schrein einst viel größer war. Die 1999 freigelegten Stümpfe der alten Pfeiler
Toshogu haiden.jpg Kara-mon und Haupthalle // Schreinhalle // Bild © Ron Reznick, 2008 (letzter Zugriff: 2016/8) // Die Haupthalle besteht im Grunde aus zwei Teilen, einem vorderen, der zugänglich ist und einem hinteren, unzugänglichen, wo sich das Hauptheiligtum (shintai) des Schreins befindet. Dieses Arrangement ist typisch für den sogenannten gongen-Stil. Kara-mon und Haupthalle
Toshogu skizze.jpg Skizze des Tōshō-gū // Schreinhalle // // Skizze des Nikkō Tōshō-gū, ein Beispiel für den gongen-Stil. Frontseitig ist nur die Zeremonienhalle (haiden, li.) zu sehen, manchmal sind die hinteren Gebäudeteile auch durch Zäune oder Mauern den Blicken entzigen. Der Zugang zur Haupthalle (honden, re.) ist nur über die Zeremonienhalle möglich und der Öffentlichkeit grundsätzlich verwehrt. Dazwischen befindet sich ein kurzer Korridor, der ishi no ma oder ai no ma genannt wird. Häufig liegt die Bodenhöhe des Korridors tiefer als die der Zeremonienhalle, während die Bodenhöhe der Haupthalle am höchsten liegt. Die Höhenunterschiede reflektieren den religiöse Status des jeweiligen Gebäudeteils. Skizze des Tōshō-gū
Kifune.jpg Kifune Jinja // Schreinanlage // Bild © Suzuki Seiya, Google Maps, 2013 (letzter Zugriff: 2019/1/10) // Der steile, von Laternen gesäumte Aufstieg zum Kifune Schrein im Norden Kyotos. Kifune Jinja
Manekineko schrein.jpg Katzenschrein // Schreinhalle; Omatsu Daigongen Schrein, Tokushima, Shikoku // Bild © MAGphoto, 2008 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Schrein in Shikoku mit einer überwältigenden Anzahl von Winke-Katzen (maneki neko). Katzenschrein
Itsukushima korridor.jpg Itsukushima // Schreinhalle (Holz, bemalt). Edo-Zeit; „Nationalschatz“; Miyajima, Präfektur Hiroshima // Bildquelle: Japan Foundation, Photographie von Miyoshi Kazuyoshi (letzter Zugriff: 2012/1) // Gänge des Itsukushima Schreins Itsukushima
Nikko karamon.jpg Schreindächer // Schreindach (Holz, Bronze, Kupfer), Detail. Frühe Edo-Zeit, 17. Jh.; Tōshō-gū Schrein, Nikkō // Bild © Ron Reznick, 2004 (letzter Zugriff: 2016/8) // Detail der Dachkonstruktionen des Tōshō-gū Schreins, Nikkō. Im Vordergrund das „chinesische Tor“. Das Dach dahinter gehört zur Haupthalle. In diesem Architekturstil aus der frühen Edo-Zeit gibt es zwischen buddhistischen Tempeln und shintōistischen Schreinen kaum einen erkennbaren Unterschied. Schreindächer
Sakabashira nikko.jpg Umgedrehter Dämonen-Abwehr-Pfeiler (mayoke no sakabashira) // // Bild © Minkara, 2010 (letzter Zugriff: 2016/8) // Der Pfeiler (mayoke no sakabashira) befindet sich am rückwärtigen Teil des Yōmei-mon. Bei genauem Hinsehen erkennt man, dass das Muster des mittleren Pfeilers im Vergleich zu den anderen Pfeilern um 180 Grad gedreht ist. Umgedrehter Dämonen-Abwehr-Pfeiler
Ryugu nikko.jpg Drachenpalast-Tor (Ryūgū no mon) // Schreintor (Stein, Holz, Metall). Frühe Edo-Zeit, 17. Jh.; Taiyū-in, Nikkō // // Der offizielle Namen dieses Tores (ryūgū-mon) ist dem Heian-zeitlichen Kaiserpalast entlehnt und lautet Kōka-mon 皇嘉門, „Tor des kaiserlichen Ruhms“. Architektonisch orientiert sich das Tor jedoch an Vorbildern aus der chinesischen Ming-Dynastie. Es ist Teil des Mausoleums von Tokugawa Iemitsu (1604–1651), dem 3. Tokugawa-Shōgun. Dieses Mausoleum befindet sich neben dem Tōshō-gū in Nikkō. Unter Iemitsu wurde die gesamte Anlage prachtvoll ausgebaut und erhielt ihre heutige Gestalt. Drachenpalast-Tor
Schrein skizze.jpg Schreinanlage // Schreinskizze von Nakashima Hiroko // Bild © Inoue Nobutaka, e.a. (Hg.), Shintō jiten. Tōkyō: Kōbundō 1994, S. 185 // Idealtypische Skizze einer Schreinanlage (jinja). Nakashima Hiroko Schreinanlage
Shendao.jpg Götterweg (shendao) // Schreinzugang. 20. Jh.; Taichung, Taiwan // Bild © Fcuk1203, Wikipedia(zh.), 2010 (letzter Zugriff: 2016/9/18) //

Zugangsweg zu den Resten des Qingshui Schreins (jap. Shimizu Jinja 清水神社), einem unter japanischer Kolonialherschaft in Taiwan errichteten Schrein. Auf Chinesisch kann auch ein solcher „Götterweg“ als shendao (jap. shintō) bezeichnet werden.

Götterweg (shendao)
Shimenawa kyushu.jpg Shimenawa des Miyajidake Schreins // Schreinhalle (Holz); Miyajidake Jinja, Kitakyūshū, Fukuoka-ken // // Shimenawa von diesen Ausmaßen findet man vor allem in Shimane-ken, in der Gegend des Izumo Schreins, doch auch der Miyajidake Schrein in Kyūshū teilt diese Tradition. Das Seil aus Reisstroh wird alle drei Jahre erneuert. Es ist 13,5 Meter lang, hat einen Durchmesser von 2,5 Metern und wiegt 5 Tonnen (Miyajidake Jinja). Ähnliche Dimensionen hat auch das shimenawa des Großschreins von Izumo (beide Schreine behaupten, im Besitz des größten zu sein). Shimenawa des Miyajidake Schreins
Shinkyo nikko.jpg Götterbrücke (Shinkyō) // Brücke (Lackiertes Holz, Stein); Länge 28 m, Höhe: ca. 10 m // Bild © Nipponisimo, 2008 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Die „Götterbrücke“ markiert den Hauptzugang zur Anlage von Nikkō. Sie soll erstmals 808 errichtet worden sein. Ihre heutige Gestalt erhielt sie im Zuge des Ausbaus der Gesamtanlage unter Iemitsu, 1636. Nach einer Zerstörung im Jahr 1902 wurde sie 1904 nach alten Plänen neu aufgebaut, die letzte Generalsanierung erfolgte 2006. Die Brücke gehört offiziell zum Futarasan Schrein, dem ältesten Teilschrein der Anlage. (Quelle: Tochigi-ken no toboku isan) Götterbrücke
Shinobazu bentendo.jpg Shinobazu Benten // Ueno Park, Tōkyō // Bild © Fernando Aguiar, flickr 2007 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Shinobazu Benten: Tempel und Schrein (jingūji) en face Shinobazu Benten
Shinobazuike bentendo.jpg Benten-Tempel und Schrein // Ueno Park, Tōkyō // Bild © Matsui Fumio, TOKYO VIEWS, flickr 2009 (letzter Zugriff: 2016/8) // Benten-Tempel und Schrein (jingūji) am mit Lotosblumen bedeckten Shinobazu-Teich Benten-Tempel und Schrein
Nikko bruecke.jpg Götterbrücke (Shinkyō) // Schreinbrücke (Lackiertes Holz, Stein); Länge 28 m, Höhe: ca. 10 m // Bild © Nick-D, Oct. 2008, Wikimedia Commons (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Die „Götterbrücke“ markiert den Hauptzugang zur Anlage von Nikkō. Sie soll erstmals 808 errichtet worden sein. Ihre heutige Gestalt erhielt sie im Zuge des Ausbaus der Gesamtanlage unter Iemitsu, 1636. Nach einer Zerstörung im Jahr 1902 wurde sie 1904 nach alten Plänen neu aufgebaut, die letzte Generalsanierung erfolgte 2006. Die Brücke gehört offiziell zum Futarasan Schrein, dem ältesten Teilschrein der Anlage. (Quelle: Tochigi-ken no toboku isan) Götterbrücke
Mikuji kamakura.jpg O-mikuji und torii // Schreinanlage // Bild © Bjørn K, 2006 (letzter Zugriff: 2011/7) // Gückslose (o-mikuji) und torii in Kamakura. O-mikuji und torii
Nikko 1940.jpg Der Aufstieg zur Anlage // Farbholzschnitt (Papier, Farbe) von Yoshida Tōshi. 1940; 17 x 24 cm // Bild © Online Archive of California (letzter Zugriff: 2016/9/18). Ruth and Sherman Lee Institute for Japanese Art // Aufgang zur Schreinanlage von Nikkō, welche man durch das Yōmei-mon betritt. Yoshida Tōshi Der Aufstieg zur Anlage
Nikko 1890.jpg Das „chinesische Tor“ und die Haupthalle des Schreins // Handkolorierte Photographie von Kusakabe Kinbei. 1890 // Bild © New York Public Library (letzter Zugriff: 2016/8) // Die Haupthalle des Tōshō-gū und das „chinesische Tor“, welches seinen Namen den zahlreichen Motiven aus der chinesischen Mythologie verdankt, die in den Schnitzereien des Gebälks dargestellt sind. Kusakabe Kinbei Das „chinesische Tor“ und die Haupthalle des Schreins
Naiku kokkayoho.jpg Haupthalle des Inneren Schreins von Ise // Lithographie (Papier, Druckfarbe, Goldfarbe) von Chiossone u.a.; aus der Serie Kokka yohō (Bewahrung der Blüten unseres Landes), 1880 // Bild © Museum für Angewandte Kunst (MAK), Wien // Das Bild entstand im Rahmen einer Inspektionstour zu den Baudenkmälern und Kunstschätzen Japans aus den Jahren 1879 und 80, die von Tokunō Ryōsuke (1825–1883), dem Leiter der Staatsdruckerei, initiiert worden war. Ein Team von Photographen und Lithographen erhielt die Aufgabe, die repräsentativsten Kunstschätze des Landes so naturgetreu wie möglich festzuhalten. Dem Expertenteam gehörte auch der Italiener Edoardo Chiossone an, der Japan mit den neuesten Techniken der europäischen Druckkunst vertraut machte und u.a. die japanischen Banknoten entwarf. Die von Chiossone und anderen angefertigten Lithographien der Serie sind teilweise hyperrealistisch und genauer als Photographien.

Dennoch wirkt der Innere Schrein (Naikū), das Hauptheiligtum von Ise, zwar in den Details realistisch, die Proportionen stimmen allerdings nicht ganz mit dem heutigen Bau überein.

Chiossone u.a. Haupthalle des Inneren Schreins von Ise
Naiku google.jpg Innerer Schrein von Ise (Naikū) // Satellitenbild // Bild © Google Earth, 2014 (letzter Zugriff: 2014/10/23) // Satellitenbild, welches den Inneren Schrein (Naikū) von Ise zeigt. Innerer Schrein von Ise
Naiku gesamt kokkayoho.jpg Anlage des Inneren Schreins von Ise // Lithographie (Papier, Druckfarbe, Goldfarbe) von Chiossone u.a.; aus der Serie Kokka yohō (Bewahrung der Blüten unseres Landes), 1880 // Bild © Museum für Angewandte Kunst (MAK), Wien // Die Anlage des Inneren Schreins (Naikū), wie sie 1880 von Edoardo Chiossone und anderen dokumentiert wurde. Abgebildet ist jener Bereich, der damals wie heute für gewöhnliche Besucher unzugänglich ist. Obwohl es heißt, dass die Anlage alle zwanzig Jahre nach exakt dem gleichen Plan neu errichtet wird, fallen im Vergleich zu heutigen Bildern Veränderungen auf. So gab es damals offenbar noch kein verlängertes Vordach vor dem Eingang der Haupthalle (im linken Bildteil), vor allem aber sind die beiden Nebengebäude heute nicht mehr in der gleichen Achse wie die Haupthalle, sondern weit nach hinten versetzt (vgl. Bild:Naiku_google.jpg). Chiossone u.a. Anlage des Inneren Schreins von Ise
Taigenkyu.jpg Taigen-kyū // Schreinskizze (Papier, Farbe, Tusche). Edo-Zeit; Tenri Toshokan, Yoshida Bunko // Bildquelle: Bernhard Scheid // Das Hauptheiligtum des Yoshida Shintō, der Taigen-kyū im Yoshida Schrein von Kyōto. Die Bildinschrift lautet:

Hauptort des japanischen Wegs der Götter (jingidō)
Yoshida, Kaguraoka
Sonnenhoher Sonnenweiheplatz und Schrein des Ursprungs
Illustration einer großen Feier

Der eigentliche Yoshida Schrein ist nur in der rechten unteren Ecke angedeutet. Daneben sieht man ein Arrangement für ein Ritual im Freien, bei dem Banner in den Farben der Fünf Himmelsrichtungen hervorstechen. Über die Brücke in der Bildmitte gelangt man zur Anlage des Taigen-kyū, die auch heute noch existiert. In der Mitte befindet sich das achteckige, schilfgedeckte Hauptgebäude. Die Nebenschreine unmittelbar hinter der Haupthalle repräsentieren Gekū und Naikū, die beiden Hauptschreine von Ise. Die Wege dorthin sind wegen des rituellen Anlasses mit Matten ausgelegt. Die weiteren Nebenschreine symbolisieren die Gesamtheit aller Schreine des Landes.

Taigen-kyū
Tobiume.jpg Der fliegende Pflaumenbaum (tobiume) // Schreinanlage; Dazaifu Tenman-gū, Fukuoka, Kyūshū // Bildquelle: David Chart, Wikimedia Commons, 2004 (letzter Zugriff: 2016/8) // Dies ist der Pflaumenbaum (ume), der Michizane aus Kyōto nachgeflogen sein soll. Der fliegende Pflaumenbaum
Minischreine.jpg Miniatur-Schreine (hokora) // Schrein (Holz); Miyoshi, Hiroshima-ken // Bild © Jake Davies, 2007 (letzter Zugriff: 2008/2) // Miniatur-Schreine (hokora) in Miyoshi, Hiroshima-ken. Miniatur-Schreine
Itsukushima korridor2.jpg Itsukushima // Schreinhalle (Holz, bemalt). Frühe Edo-Zeit; „Nationalschatz“; Miyajima, Präfektur Hiroshima // Bild © Jani Patokallio, 2001 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Korridore des Itsukushima Schreins Itsukushima
Izumo taisha2.jpg Izumo Schrein // Schreinhalle // Bild © Jenny Huang, flickr 2006 (letzter Zugriff: 2016/9) // Innere Schreinanlage des Izumo Schreins. Izumo Schrein
Itsukushima bird.jpg Itsukushima Schrein // Photographie von Watanabe Manabu. 2006 // Bild © Discovering Japan, Nipponia 37 (letzter Zugriff: 2016/8) // Luftbild des Itsukushima Schreins Watanabe Manabu Itsukushima Schrein
Yasukuni shinmon.jpg Yasukuni Shinmon // Schreintor (Holz). 20. Jh.; Yasukuni Schrein, Tōkyō, Chiyoda-ku // Bild © Bernhard Scheid, März 2012 // Die Hauptgebäude des Schreins durch das Tor zur inneren Anlage (Shinmon, „Göttertor“) betrachtet. An den geöffneten Türflügeln ist undeutlich das kaiserliche Chrysanthemenwappen erkennbar, das sich auch auf den Tüchern am Eingang der Gebetshalle wiederfindet. Yasukuni Shinmon
Geku google.jpg Äußerer Schrein von Ise (Gekū) // Satellitenbild // Bild © Google Earth, 2014 (letzter Zugriff: 2014/10/23) // Satellitenbild welches den Äußeren Schrein (Gekū) von Ise zeigt. Äußerer Schrein von Ise
Itsukushima 1720.jpg Schreinanlage von Miyajima // Querbildrolle, Detail. Edo-Zeit, 1720 // Bild © S_Minaga (letzter Zugriff: 2011/7) // Abbildung der Schreinanlage von Miyajima auf einer Querbildrolle Schreinanlage von Miyajima
Fushimi entrance.jpg Eingang zum Schrein // Schreinhalle (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyoto // Bild © Kevin James, 2008 (letzter Zugriff: 2016/8) Eingang zum Schrein
Yasukuni.jpg Yasukuni Schrein // Schrein // // Äußerlich ein ganz normaler Schrein... Yasukuni Schrein
Yasukuni 50sen.jpg Yasukuni Motiv auf einem 50-Sen-Schein // Geldschein. Shōwa-Zeit, 1943; 7,8 x 13,5 cm // Bild © [1] (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Geldschein aus Japans Kriegszeit mit dem Motiv des Yasukuni Schreins. Yasukuni Motiv auf einem 50-Sen-Schein
Yasukuni anlage.jpg Yasukuni Schrein // Schreinanlage; Tōkyō, Chiyoda-ku // Bild © Bernhard Scheid, März 2012 // Yasukuni Schreinanlage aus der Vogelperspektive, von Norden aus gesehen. Der Park im Hintergrund zählt bereits zur weitläufigen Anlage des kaiserlichen Palastes in Tōkyō. Im Vordergrund links das Yūshū-kan, ein modernes Kriegsmuseum. Was heute kaum mehr auffällt, ist die Hügellage des Schreins, die einstmals einen grandiosen Blick auf Tōkyō bot. Yasukuni Schrein
Yomeimon.jpg Yōmei-mon (rückwärtige Ansicht) // Schreintor // Bild © Syu TyuSen, 2004 (letzter Zugriff: 2016/8) // Das Yōmei-mon, Eingang zum Inneren Schreinbereich (rückwertige Ansicht) von Nikkō. Yōmei-mon (rückwärtige Ansicht)
Hachimanzukuri.jpg Hachiman-zukuri // Architekturskizze // Bild © Shintō Shrines of Japan, John Cali (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Grundriss und dreidimensionale Skizze im hachiman-zukuri. Bemerkenswert ist die Lage der Treppe an der Längsseite, während sich die Türe zum Schreininneren an der Giebelseite befindet. Das hat wahrscheinlich damit zu tun, dass stets mehrere solcher Gebäude wie Reihenhäuser an einander gefügt wurden. Hachiman-zukuri
Fushimi12.jpg Pfeiler mit „Visitenkarten“ // Schreintore (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto // Bild © Rolf Pressel, 2006 (letzter Zugriff: 2009/4) // Die meisten torii werden von Firmen gespendet. Namen und Adresse der Firmen sind an der Rückseite der torii eingraviert. Pfeiler mit „Visitenkarten“
Drachen nikko.jpg Yōmei-mon // Schreintor // Bild © Ron Reznick (letzter Zugriff: 2016/8) // Drachenmotive im Gebälk des Yōmei-mon Yōmei-mon
Dazaifu tenmangu mamori.jpg Glücksbringer-Verkauf im Dazaifu Tenman-gū // Schrein; Fukuoka-ken, Kyūshū // Bild © Teasmartgarden, flickr 2007 (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Die im Dazaifu Tenman-gū verkauften Glücksbringer (o-mamori, o-fuda) richten sich speziell an Schüler und Studenten. Ihnen gewährt Tenjin-sama besonderen Schutz. Glücksbringer-Verkauf im Dazaifu Tenman-gū
Dazaifu tenmangu2.jpg Haupteingang // Schreingebäude (Holz); Fukuoka, Kyūshū // Bild © Tomo Yun (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Haupteingang des Dazaifu Tenman-gū Haupteingang
Dach nikko.jpg Dachschindeln, Nikkō // Schreindach, Detail // Bild © Mike Murril, 2007 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Die Schindeln der Schreinanlage von Nikkō sind alle mit dem Familienwappen der Tokugawa (drei Malvenblätter, mitsuba aoi) ausgestattet. Dachschindeln, Nikkō
Yomeimon vorne.jpg Tor der Sonnenklarheit (Yōmei-mon) // Schreintor. Edo-Zeit, 1636; „Nationalschatz“ // Bild © Matsui Fumio/TOKYO VIEWS, flickr 2010 (letzter Zugriff: 2016/8) // Das Yōmei-mon, das bekannteste und am reichsten dekorierte Bauwerk in der Anlage in Nikkō (vordere Ansicht). Tor der Sonnenklarheit
Yomeimon wada3.jpg Yōmei-mon im Hintergrund // Schreinanlage // Bild © Wada Yoshio, 2003 (letzter Zugriff: 2016/8) // Der Aufstieg zur Anlage in Nikkō, im Hintergrund das Yōmei-mon. Yōmei-mon im Hintergrund
Geku kokkayoho.jpg Haupthalle des Äußeren Schreins von Ise // Lithographie (Papier, Druckfarbe, Goldfarbe) von Chiossone u.a.; aus der Serie Kokka yohō (Bewahrung der Blüten unseres Landes), 1880 // Bild © Museum für Angewandte Kunst (MAK), Wien // Die Haupthalle des Äußeren Schreins (Gekū) von Ise weicht nur in kaum merkbaren Details von der des Inneren Schreins ab. U.a. sind die verlängerten Dachsparren (chigi) hier vertikal und nicht horizontal abgeschrägt (vgl. Bild:Naiku kokkayoho.jpg). Chiossone u.a. Haupthalle des Äußeren Schreins von Ise
Fushimi inari romon.jpg Eingang zum Schrein // Schreingebäude (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto // Bild © Bernhard Scheid, (flickr) 2013 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Eingang zur frisch gestrichenen Anlage des Fushimi Inari Taisha. Eingang zum Schrein
Schrein hochhaus.jpg Schrein auf einer Dachterasse // Miniaturschrein; Tōkyō // Bild © Thomas Cermak, PBase 2005 (letzter Zugriff: 2011/7) // Miniaturschrein (hokora) auf der Dachterasse eines modernen Gebäudes in Tōkyō. Im Hintergrund die Rainbow Bridge. Das Bild wurde wahrscheinlich von der Monorail-Bahn aufgenommen, die den Flughafen Haneda mit dem Stadtzentrum verbindet. Schrein auf einer Dachterasse
Tsurugaoka Hachimangu.jpg Tsurugaoka Hachiman Schrein // Schreinhalle (Holz); Kamakura // Bild © Frank Gualteri 2008, Wikimedia Commons (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Zeremonienhalle (unten) und Eingang zur Haupthalle (oben) des Tsurugaoka Schreins. Zwischen den Gebäuden ist ein riesiger Ginkgo Baum zu erkennen, der ein Wahrzeichen des Schreins darstellte, allerdings 2010 von einem Taifun gefällt wurde. Tsurugaoka Hachiman Schrein
Tsurugaoka hachiman.jpg Haupthalle des Tsurugaoka Hachiman Schreins // Schrein; Kamakura // // Zeremonienhalle und Haupthalle des Tsurugaoka Hachiman Schreins Haupthalle des Tsurugaoka Hachiman Schreins
Ippen miyajima.jpg Itsukushima im japanischen Mittelalter // Querbildrolle (Farbe und Tusche auf Papier) von En'i (Kopist anon.), Detail; aus Ippen shonin eden, Bd. 10, 1299; National Diet Library; Höhe: 38cm // Bild © National Diet Library (letzter Zugriff: 2014/9/30) // Die Anlage von Itsukushima, mit ausgebauter Seebühne und torii im Wasser, das allerdings noch nicht seitlich stabilisiert ist. Auf einer Bühne findet ein Tanz statt, die Korridore sind voll mit Zusehern.

Kopie einer Querbildrolle aus der Kamakura-Zeit, die vom Leben des Wanderpredigers und Begründers der Ji-Schule Ippen handelt. Das Original entstand 1299, der Text stammt von Ippens Schüler Shōkai (1261–1323), die Bilder von einem Malermönch namens En'i.

En'i (Kopist anon.) Itsukushima im japanischen Mittelalter
Ise dach.jpg Schreindach der Ise Architektur (weibliche Form) // Schreindach; Ise, Naikū // Bildquelle: J-Blog (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Die „weibliche“ Form des Dachornaments des Ise Schreins ist charakterisiert durch horizontal abgeschrägte Dachsparren (chigi) und eine gerade Anzahl von Querhölzern (katsuogi). Schreindach der Ise Architektur (weibliche Form)
Ise modell.jpg Modellgrafik des inneren Schreins // Schrein // Bild © Japonia.org.pl (letzter Zugriff: 2016/8) Modellgrafik des inneren Schreins
Inari torii.svg.png Inari torii // // Bild © Urashimataro Wikimedia Commons (letzter Zugriff: 2015/8/5) // Myōjin torii mit Ringen unter dem oberen Querbalken. Inari torii
Ise schrein.jpg Innerer Schrein von Ise // Schrein // // Der Innere Schrein von Ise, kurz nach dem zyklischen Wiederaufbau. Innerer Schrein von Ise
Ise altundneu.jpg Schreinanlage von Ise zur Zeit des Neubaus // Schreinanlage // Schreinanlage von Ise zur Zeit des Neubaus
Hoanden.jpg Hōan-den // Schreingebäude. Frühe Shōwa-Zeit, 1943; Tōkyō, Meguro-ku // Bild © Iwata Tadatoshi (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Militärische Riten in Schulen vor dem Schrein des kaiserlichen Portraits. Kriegszeit, 1943. Hōan-den
Usa Hachimangu.jpg Hachiman-zukuri Usa Hachiman Schrein // Schreinhalle, Hachiman-zukuri (Holz). Frühe Edo-Zeit; Usa-shi, Kyūshū // Bild © Bernhard Scheid, Juli 2007 // Eingang zum inneren Schreinbereich des Usa Hachiman-gū (Zeremonienhalle und Haupthalle). Usa Hachiman Schrein
Iwashimizu Hachimangu.jpg Hachiman-zukuri Iwashimizu Hachiman Schrein // Schreinhalle, Hachiman-zukuri (Holz). Frühe Edo-Zeit; Yawata-shi, Kyōto // Bild © Bernhard Scheid, Oktober 2013 // Eingang zum inneren Schreinbereich des Iwashimizu Hachiman-gū (Zeremonienhalle und Haupthalle). Der Zutritt ist Besuchern vorbehalten, die entweder eine private Zeremonie bezahlt haben oder an einer Schreinführung teilnehmen. Iwashimizu Hachiman Schrein
Usa hachiman hongu.jpg Hachiman-zukuri Usa Hachiman Schrein, Haupthalle // Schreinhalle, Hachiman-zukuri (Holz); Usa-shi, Kyūshū // Bildquelle: Six National Histories of Japan, Japan Foundation Library São Paulo (letzter Zugriff: 2013/11) // Die charakteristische Haupthalle des Usa Hachiman-gū, bestehend aus einem vorderen und einem hinteren Bereich. Genau genommen handelt es sich hier um drei aneinander gebaute Hallen in diesem Stil, im Vordergrund jene für Hachiman (Ōjin Tennō), in der Mitte jene für Hime-gami, dahinter jene für Jingū Kōgō (die Mutter Ōjins). Usa Hachiman Schrein, Haupthalle
Hiroshige haneda.jpg Ukiyoe Ansicht von Haneda // Farbholzschnitt, Ukiyoe (Papier, Farbe) von Utagawa Hiroshige; aus der Serie Edo kinko hakkei no uchi [Acht Ansichten der Umgebung von Edo], 1837–38 // Bild © The Woodblock Prints of Ando Hiroshige (letzter Zugriff: 2011/7) // Auf einer kleinen Halbinsel in der Bucht von Edo (nahe der Mündung des Tamagawa im Süden des heutigen Tōkyō) ist hier der Eingang zu einer Schreinanlage und ein kleiner Weiler zu sehen. Es handelt sich um den Tamagawa Benten Schrein, den Hiroshige auch in einem späteren Werk verewigt hat. In der einstmals idyllischen Gegend befindet sich heute der Inlandsflughafen Tōkyōs. Utagawa Hiroshige Ansicht von Haneda
Kitano haiden.jpg gongen-zukuri Zeremonienhalle des Kitano Schreins // Schreinhalle, gongen-zukuri (Holz). 1607; „Nationalschatz“; Kitano Tenmangū, Kyōto // Bild © Chris Gladis, Flickr, 2007 (letzter Zugriff: 2016/9/6) // Zeremonienhalle (und Hauptfront) des Kitano Tenman-gū mit blühendem Pflaumenbaum im Vordergrund. Zeremonienhalle des Kitano Schreins
Kunozan.jpg gongen-zukuri Kunō-zan Tōshō-gū // Schreinhalle, gongen-zukuri. Edo-Zeit, 17. Jh.; „Nationalschatz“; Shizuoka // Bild © Eric Foto, Nov. 2011 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Tōshō-gū an jenem Ort, an dem Tokugawa Ieyasu ursprünglich bestattet wurde. Die heutige Form des Schreins stammt wahrscheinlich aus den 1640er Jahren. 1645 erhielt der Schrein den Namen Tōshō-gū. Die Struktur des Gebäudes richtet sich nach dem Tōshō-gū in Nikkō, einige Details weichen aber natürlich ab. Kunō-zan Tōshō-gū
Osaki hachimangu.jpg gongen-zukuri Ōsaki Hachiman Schrein // Schreinhalle, gongen-zukuri (Holz). Frühe Edo-Zeit, 1607; „Nationalschatz“; Sendai // Bild © Shinto Shrines of Japan: The Blog Guide (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Ōsaki Hachiman-gū, das älteste erhaltene Bauwerk im sogenannten gongen-zukuri. Auch wegen seiner aufwändigen Lackierung in schwarzem und buntem Lack berühmt. Ōsaki Hachiman Schrein
Kitano1.jpg haiden Hauptgebäude des Kitano Tenman-gū // Schreinhalle, haiden (Holz). 1587; Kintano Schrein, Kyoto // Bild © Kitaoka A., 2004 (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Zeremonienhalle (haiden) des Kitano Tenman-gū. Die eigentliche Haupthalle (honden) ist baulich mit der Zeremonienhalle verschmolzen und befindet sich, für normale Besucher unzugänglich, in deren hinterem Teil. Der Schrein wurde zwar bereits 947 errichtet, die ursprüngliche Form ist allerdings nicht genau bekannt. Die heutige Form erhielt der Schrein unter Toyotomi Hideyori, einem Sohn des Toyotomi Hideyoshi. Hauptgebäude des Kitano Tenman-gū
Mini schrein.jpg hokora Mini-Schrein mit Spendenbox // Miniaturschrein, hokora (Holz); Yōga Jinja, Setagaya-ku, Tokyo // Bild © Nemo's great uncle, Flickr 2005 // Miniaturschrein (hokora) mit Spendenbox (saisen bako). Mini-Schrein mit Spendenbox
Schrein karuizawa.jpg hokora Verwitterter Schrein in der Natur // Miniaturschrein, hokora; Karuizawa, Nagano // Bild © Nakasendo nisshi, 2001 (letzter Zugriff: 2016/8) // Minitaturschrein (hokora), welcher langsam in der Natur verwittert. Verwitterter Schrein in der Natur
Otoyo shrine.jpg hokora Otoyo Jinja // Miniaturschrein, hokora (Holz) // Bild © Bernhard Scheid, Flickr 2016 (letzter Zugriff: 2016/9) // Der Otoyo-Schrein ist ein kleiner, aber recht bekannter Schrein (hokora) am „Philosophenweg“ in Kyōto. Er wird von Mäusen bewacht (s.a. Metamorphosen des Daikoku). Otoyo Jinja
Dazaifu tenmangu.jpg honden Haupthalle des Dazaifu Tenman-gū // Schreinhalle, honden (Holz); Fukuoka-ken, Kyūshū // Bild © Tomo Yun (letzter Zugriff: 2011/12/18) // Auf der rechten Seite der Haupthalle (honden) des Dazaifu Tenman-gū ist der legendenumwobene Pflaumenbaum zu sehen. Haupthalle des Dazaifu Tenman-gū
Kasugamandala 3b.jpg mandara Kasuga // Schreinanlage, mandara (Seide), Detail // Bild © Kamigraphie (letzter Zugriff: 2016/8) // Detaildarstellung des Kasuga Schreins. Kasuga
Kumano nachi mandara.jpg mandara Kumano Nachi Mandala // Hängerollbild, mandara (Seide, bemalt), Detail. Frühe Edo-Zeit // Bild © Kokugakuin University Library (letzter Zugriff: 2016/9/7) // Unter einem großen torii vollziehen buddhistische Mönche einen Ritus. Davor sieht man ein Schiff, das ebenfalls mit torii bestückt ist, doch auf dem Segel steht „Ehre dem Buddha Amida“ namu amida butsu. Die Szene ist ein Ausschnitts eines Schrein-Mandalas, auf dem die Umgebung des Nachi Schreins in Kumano dargestellt ist. Der Ort war im Mittelalter und in der frühen Neuzeit auch dafür berühmt, dass sich Amida-Gläubige in Boote aussetzen ließen, um von hier Fudaraku, das Reine Land von Amidas Begleiter Kannon Bosatsu, zu erreichen, das man südlich der Halbinsel von Kumano wähnte. Das Boot mit den torii ist für diese Fahrt ins Ungewisse gedacht. Die Praktikanten ließen sich in einer Art Hütte an Bord einsperren und hofften, dass ihnen die Wiedergeburt in Kannons Paradies sicher wäre, wenn sie auf diese Weise den Tod finden würden. (S.a. Religiöse Selbstmorde.) Kumano Nachi Mandala
Iwashimizu mandara.jpg mandara Iwashimizu Schrein Mandala // Schrein-Mandala, mandara, Detail. 14. Jh.; Nezu Museum, Tōkyō // Bild © Yamashiro Iwashimizu Hachimangū, S. Minaga (letzter Zugriff: 2013/11) // Im oberen Bildteil ist die Anlage des Hauptschreins des Iwashimizu Hachiman-gū, in deren Mitte die doppelte Haupthalle im Hachiman-Stil zu erkennen ist. Der Haupteingang ist im Süden (links). Im Vordergrund (Osten), etwas unterhalb des Schreins sieht man das Gebäude des Gokoku-ji, eines buddhistischen Tempels. Zwischen Tempel und Schrein ist eine Pagode () zu erkennen. Die buddhistischen Gebäude gibt es heute nicht mehr, insgesamt ist die Anlage aber trotz mehrmaliger Zerstörungen heute nicht allzu verschieden von diesem Bild. Iwashimizu Schrein Mandala
Kasuga miya mandara.jpg mandara Mandala des Kasuga Schreins // Schrein, mandara (Seide, Farbe, Tusche). Kamakura-Zeit, 14. Jh. // Bildquelle: Blätter zur japanischen Geschichte und Religion, Niels Gülberg, 2009 (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Schreine von Kasuga Taisha mit den fünf Hauptgöttern in buddhistischer Gestalt (honji). Im Vordergrund die Pagoden des Kōfuku-ji. Mandala des Kasuga Schreins
Onigawara.jpg oni Oni-Dachziegel (onigawara) // Schreindach, oni, Detail; Kasuga Schrein, Nara // Bild © Miguel Michán, flickr 2009 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Dachziegel des Kasuga Taisha in Form eines oni Oni-Dachziegel
Miyajima torii2.jpg ryōbu torii Torii von Miyajima // Schreintor, ryōbu torii (Holz). 1875; Miyajima, Präfektur Hiroshima // Bild © Melissa Rose Chasse, flickr 2002 (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Das berühmte torii von Miyajima steht im seichten Meerwasser und ist gegen die Wellen mit einer speziellen Konstruktion verstärkt. Man nennt diese Bauart ryōbu torii. Torii von Miyajima
Sankei torii.jpg sankei torii Dreibeiniges torii // Sankei torii (Stein); Konoshima Jinja, Kyōto // Bild © Ukinedori, Blog, 2010 (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Eigentümliches dreiteiliges torii. Es befindet sich in einem alten Schrein in Kyōto, wo unter anderem der wilde Geist (aramitama) der Amaterasu verehrt wird. Dreibeiniges torii
Shimenawa izumo.jpg shimenawa Riesen-Götterseil, Izumo // Götterseil, shimenawa (Reisstroh). 1980er Jahre; Izumo Schrein, (Nebengebäude), Shimane-ken // Bild © Nanzan Institute for Religion and Culture, Ian Reader (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Das möglicherweise größte shimenawa Japans befindet sich im Izumo Taisha. Riesen-Götterseil, Izumo
Shogu ise.jpg shinmei zukuri Haupthalle des Äußeren Schreins (shōden) // Schreinhalle, shinmei zukuri (Holz, Schilf, Metallbeschläge); Ise, Gekū // Bild © Minamikawa Sanjirō, 2013 //

Das 2013 neu errichtete Hauptgebäude des Äußeren Schreins (Gekū) von Ise. Bis auf wenige Details ist dieses Gebäude mit der Haupthalle des fünf Kilometer entfernten Inneren Schreins identisch.

Haupthalle des Äußeren Schreins
Geku dach.jpg shinmei zukuri Dach des Äußeren Schreins // Schreinhalle, shinmei zukuri (Holz, Schilf, Metallbeschläge), Detail; Ise, Gekū // Bild © Minamikawa Sanjirō, 2013 // Das Dach des Äußeren Schreins (Gekū) unterscheidet sich durch die Vertikale Abschrägung der Dachsparren (chigi) und die ungerade Zahl der Rundhölzer (9) vom Dach des Inneren Schreins. Dach des Äußeren Schreins
Ise enface.jpg shinmei-zukuri Ise Haupthalle (shōden) // Schreinhalle, shinmei-zukuri (Holz); „Nationalschatz“; Naikū, Ise, Mie-ken // Bildquelle: Mundo-Nipo, 2014 (letzter Zugriff: 2014/10/27) // Haupthalle des Ise Schreins im shinmei-Stil. Ise Haupthalle
Yasukuni haiden.jpg torii Yasukuni Haiden // Schreinhalle, Schreintor, torii (Holz). 20. Jh.; Yasukuni Schrein, Tokyo, Chiyoda-ku // Bild © Bernhard Scheid, März 2012 // Die sogenannte Gebetshalle des Schreins. Dahinter befindet sich, den Blicken der Öffentlichkeit entzogen die eigentliche Haupthalle sowie ein weiterer Schrein, in dem die Listen der gefallenen, im Schrein verehrten Helden aufbewahrt sind. Yasukuni Haiden
Torii usa.jpg torii Usa torii // Schreintor, torii (Holz); Usa Hachiman Schrein, Oita-ken, Kyushu // Bild © Hitada Hisao, 2001 (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Das sog. usa torii des entspricht weitgehend der konventionellen Form, besitzt allerdings keine Mittelverstrebung (gakuzuka) zwischen den beiden Querbalken, dafür aber einen besonders lebhaft hochgezogenen Querbalken. Der berühmte Usa Hachiman-gū dürfte diese Variante geprägt haben. Usa torii
Shinmei torii.svg.png torii Shinmei torii // Torii // Bild © Wikimedia Commons (letzter Zugriff: 2016/9/1) // Torii im shinmei-zukuri. Shinmei torii
Yasukuni torii.jpg torii Yasukuni torii // Schreintor, torii (Metall). 20. Jh.; Yasukuni Schrein, Tōkyō, Chiyoda-ku; Höhe: 25m, Länge des oberen Querbalkens: 34m // Bild © Bernhard Scheid, März 2012 // Monumentales torii im shinmei-Stil am Eingang der Schreinanlage des Yasukuni Jinja. Zur Zeit seiner Errichtung (1921) das größte torii Japans; 1943 zur Kriegsmaterialgewinnung eingeschmolzen; 1974 neu errichtet. Mit 25m Höhe nach wie vor das größte torii Japans. Yasukuni torii
Torii zeniarai.jpg torii Torii-Tunnel // Schreintore, torii (Holz); Kamakura // Bild © SBA73, flickr 2008 (letzter Zugriff: 2016/8) // Torii-Tunnel im shinmei-Stil des Zeniarai Benten Schreins Torii-Tunnel
Torii uji bridge ise.jpg torii Torii in Ise // Schreintor, torii (Holz) // Bild © Courtney Milne, 1989 // Torii im shinmei-Stil. Die dahinter sichtbare Brücke gehört zur Anlage des Naikū, also des Inneren Ise Schreins. Ein Priester schützt sich mit einem photogenen Schirm vor dem leichten Sommerregen. Torii in Ise
Shobenyoke torii.jpg torii Miniatur-torii (shobenyoke torii) // Schreintor, torii (Holz) // Bildquelle: Wikimedia Commons (jap.), 2004 (letzter Zugriff: 2016/8) // Dieses Miniatur-torii soll als dezente Aufforderung verstanden werden, hier nicht gegen den Zaun eines privaten Grundstücks zu pinkeln. (In Japan funktioniert das!) Miniatur-torii
Torii miyajima ebbe.jpg torii ... und Ebbe // Schreintor, torii; Miyajima, Präfektur Hiroshima // Bild © Breizhoo, 2004 (letzter Zugriff: 2006/2) // Das torii von Itsukushima bei Ebbe. ... und Ebbe
Schrein garage.jpg torii Schrein vor einem Garagenhaus // Schreintor, torii. 2005; Matsue, Shimane-ken // Bild © Jake Davies 2005, ipernity (letzter Zugriff: 2016/8) // Schrein (jinja) und torii vor einem Parkhaus. Schrein vor einem Garagenhaus
Torii shitennoji.jpg torii Torii des Tempels Shitennō-ji // Tempeltor, torii (Stein); Shitennō-ji, Ōsaka // Bildquelle: KENPEI's photo, Wikimedia Commons (jap.),2004 (letzter Zugriff: 2016/8) // Der Shitennō-ji ist wahrscheinlich das älteste staatlich errichtete bud­dhis­tische Kloster Japans. Es soll im Jahr 593 von Prinzregent Shōtoku Taishi gegründet worden sein. Wann das torii gebaut wurde, ist nicht bekannt, es soll jedoch ursprünglich aus Holz gewesen sein und wurde nach einem Brand im Jahr 1294 durch ein steinernes ersetzt. Torii des Tempels Shitennō-ji
Torii sanchi.jpg torii Torana // Tor, torii (Stein); Sanchi, Indien // Bild © Scott Weatherson, flickr 2009 (letzter Zugriff: 2011/7) // An den vier Seiten des ältesten buddhistischen Grabstupas (gorintō) in Sanchi befinden sich markante Eingänge, die wie ein reich verziertes torii mit einem dritten Querbalken aussehen. Man nennt diese Tore auf Sanskrit torana. Aufgrund ihrer Ähnlichkeiten in Form und Namen wurden sie von frühen Japanologen als Vorläufer der torii angesehen. Torana
Torii ontake.jpg torii Torii // Torii (Holz); Ni'noike (auf 2908 m), unterhalb des Ontake Gipfels in den japanischen Alpen // Bild © Stephan Zschiesche, 1994 (letzter Zugriff: 2016/8) // Torii vor einer eher buddhistisch anmutenden Drachengottheit an Japans höchstgelegenem See Torii
Torii nikko.jpg torii Torii in Nikkō // Schreintor, torii (Stein). 1618; Schreinanlage von Nikkō, Tochigi-ken; 9,2 x 13,2 m // // Torii in der Schreinanlage von Nikkō. Torii in Nikkō
Torii miyajima hiroshige.jpg torii Torii von Miyajima // Farbholzschnitt, torii (Papier, Farbe) von Utagawa Hiroshige; aus der Serie Rokujūyoshu meisho zue (Sehenswürdigkeiten aus den mehr als 60 Provinzen), 1853-56 // Bild © hiroshige.org.uk (letzter Zugriff: 2016/9/6) // Darstellung einer Zeremonie des Itsukushima Schreins, der lediglich durch einen Ausschnitt seines berühmten torii zu identifizieren ist. Das Bild legt nahe, dass das torii im 19. Jh. aus unbehandeltem Holz bestand. Utagawa Hiroshige Torii von Miyajima
Usa torii.svg.png torii Usa torii // Torii // Bild © [Urashimataro Wikimedia Commons] (letzter Zugriff: 2015/8/5) // Myōjin torii ohne Mittelverstrebung. Usa torii
Usa torii wm.jpg torii Usa torii // Schreintor, torii (Holz); Usa Hachiman Schrein, Oita-ken, Kyushu // Bild © Soramimi, Wikimedia Commons (letzter Zugriff: 2016/7/4) // Das sog. usa torii entspricht weitgehend der konventionellen Form, besitzt allerdings keine Mittelverstrebung (gakuzuka) zwischen den beiden Querbalken, dafür aber einen besonders lebhaft hochgezogenen Querbalken. Der berühmte Usa Hachiman-gū dürfte diese Variante geprägt haben. Usa torii
Uji bridge.jpg torii Torii an der Uji Brücke in Ise // Torii (Holz); Innerer Schrein von Ise // // Dieses torii im shinmei-Stil befindet sich vor der Uji-Brücke in Ise, die wiederum den einzigen offiziellen Zugang zum Naikū, dem Inneren Ise Schrein darstellt. Torii an der Uji Brücke in Ise
Torii miyajima.jpg torii Itsukushima torii // Schreintor, torii (Holz); Insel Miyajima, Präfektur Hiroshima // // Berühmtes torii des Itsukushima Schreins, das im Meer errichtet wurde. Itsukushima torii
Torii meiji.jpg torii Torii im klassischen myōjin-Stil // Schreintor, torii (Zypressenholz). Um 1920 errichtet, 1966 zerstört, 1975 neu errichtet; Meiji Schrein, Tōkyō; Höhe: 12m, Breite 17m, Durchmesser der Pfosten: 1,2m // Bild © Wikimedia Commons, 2002 (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Mit einer Höhe von zwölf Metern ist dieses torii das größte hölzerne myōjin torii Japans. Zur Zeit der Errichtung des Meiji Schreins (um 1920) wurde dieses Torii aus einer 1200 Jahre alten taiwanesischen Zypresse (hinoki) hergestellt. Taiwan war damals bekanntlich japanische Kolonie. 1966 wurde das Torii jedoch durch einen Blitzeinschlag beschädigt. Daraufhin suchte man in Japan vergeblich nach entsprechenden Baumriesen. Erst 1975 gelang es, wiederum mit einer Zypresse aus Taiwan, ein neues, ähnlich großes Torii zu errichten. (S. Meiji jingū) Torii im klassischen myōjin-Stil
Torii kyoto.jpg torii Schrein-torii // Schreintor, torii. 2005; Gion Viertel, Kyōto // Bild © Jake Davies, 2005 (letzter Zugriff: 2016/8) // Schrein-torii mit shimenawa in den Seitengassen Kyōtos. Schrein-torii
Torii kusakabe.jpg torii Torii am Haruna See // Photographie, torii (handkoloriert) von Kusakabe Kinbei. 1880; Präfektur Gunma // Bildquelle: Okinawa soba, flickr 2008 (letzter Zugriff: 2016/8) // Auf dieser Aufnahme ist gut zu erkennen, dass manche torii mit einem schmalen Dach bedeckt sind. Das hier ist allerdings schon zur Hälfte heruntergebrochen. Kusakabe Kinbei Torii am Haruna See
Torii katsuura chiba.jpg torii Torii // Schreintor, torii (Holz); Bucht Katsuura, östlich von Tōkyō // // Ein torii an der Meeresküste. Torii
Umenomiya shrine.jpg torii Schreinzugang // Torii; Umenomiya-Schrein // // Schreinzugang mit torii in städtischer Umgebung. Schreinzugang
Torii Fushimi.jpg torii Torii-Tunnel // Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto // Bild © Kevin Hulsey, 2009 (letzter Zugriff: 2011/7) // Torii-Tunnel des Fushimi Inari Taisha. Torii-Tunnel
Watatsumi Jinja.jpg torii Torii mit shimenawa // Schreintor, torii (Stein); Watatsumi Jinja, Fukuoka // Bild © Cyber Shrine (letzter Zugriff: 2016/8) // Torii mit shimenawa des Watatsumi Jinja in Fukuoka. Torii mit shimenawa
Torii geku.jpg torii Shinmei torii // Schreintor, torii (Holz); Eingang des Äußeren Schreins von Ise (Gekū) // Bild © SBA73, flickr 2008 (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Ein Beispiel für ein torii im einfachen, rustikalen shinmei-Stil. Shinmei torii
Miwa torii.svg.png torii Miwa torii // Torii // Bild © [Urashimataro Wikimedia Commons] (letzter Zugriff: 2016/9/1) // Dreifaches myōjin torii, miwa torii genannt. Miwa torii
Sannotorii.jpg torii Torii vor dem Hie (Hiyoshi)-Schrein // Schreintor, torii (Stein); Sakamoto, Shiga-ken // // Eingang zum Hiyoshi Schrein am Fuß des (buddhistischen!) Klosterbergs Hiei. Die Hauptgottheit dieses Schreins ist Sannō, wtl. der „Bergkönig“. Das Dreieck am Oberbalken dieses torii stellt eine Anspielung auf diesen Namen dar. Torii vor dem Hie (Hiyoshi)-Schrein
Hachiman ishi torii.jpg torii Altes Stein-torii // Torii (Stein). 1109; „Besonderes Kulturgut“; Narizawa Hachiman Jinja, Yamagata-shi, Yamagata-ken // Bild © cherry snow, Blog, 2009/4 (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Rustikales Stein-torii, das angeblich älteste seiner Art in Japan. Es stammt aus einer Zeit, als in dieser Gegend noch Kriege gegen die Ureinwohner des Nordens, die Emishi geführt wurden. Altes Stein-torii
Koya12.jpg torii Grabanlage von Yūki Hideyasu // Grab, torii (Stein); Oku-no-in, Berg Kōya // Bild © Lonely Trip, 2007 (letzter Zugriff: 2011/7) // Grab (haka) von Yūki Hideyasu (1574–1607), des 2. Sohns von Tokugawa Ieyasu. Grabanlage von Yūki Hideyasu
Kashima torii.png torii Kashima torii // Torii // Bild © [Urashimataro Wikimedia Commons] (letzter Zugriff: 2016/9) // Shinmei-torii mit seitlich hervortretendem Unterbalken (nuki). Kashima torii
Itsukushima torii sand.jpg torii Torii von Itsukushima // Schreintor, torii (Holz). 1875; Miyajima, Präfektur Hiroshima // Bild © Chiba Akio, 2004 (letzter Zugriff: 2016/8) // Das torii von Itsukushima bei Ebbe. Torii von Itsukushima
Itsukushima torii meiji.jpg torii Torii von Miyajima // Schreintor, torii (Holz) von Esaki Reiji? (1845–1910). Meiji-Zeit, 1890er Jahre?; Präfektur Hiroshima; Höhe: 16,6m // Bild © UNIDAM, Japanologie Wien (letzter Zugriff: 2014/9) // Auf dieser handkolorierten Photographie aus der Meiji-Zeit sieht man das torii von Miyajima in unbemaltem Zustand. Dabei erkennt man deutlicher, dass die Hauptpfeiler aus unbehandelten Baumstämmen bestehen. Das Bild stammt möglicherweise von Esaki Reiji (1845–1910). Esaki Reiji? Torii von Miyajima
Itsukushima torii ebbe.jpg torii Itsukushima torii // Schreintor, torii (Holz, bemalt). 1875; „Nationalschatz“; Höhe: 16,6m // Bild © Eve's Apple, 2010 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Itsukushima torii bei Ebbe Itsukushima torii
Itsukushima torii.jpg torii torii vom Schrein aus // Schreintor, torii (Holz); Miyajima, Präfektur Hiroshima // Bild © Nihon-Zen (letzter Zugriff: 2010/8) // Das torii zu sehen vom Itsukushima Schrein in Miyajima. torii vom Schrein aus
Itsukushima.jpg torii Itsukushima // Schrein, torii (Holz); Miyajima, Präfektur Hiroshima // Bild © Bohuslav Kotal, flickr 2008 (letzter Zugriff: 2016/9) // Der dazu gehörige Itsukushima Schrein... Itsukushima
Ise2013.jpg torii Ehrerbietung vor dem Inneren Schrein // Schreinhalle, torii (Holz); Naikū, Ise Jingū, Mie-ken // Bild © Bernhard Scheid, 2013 // Der Ise Schrein kurz nach der Schrein­verlegungs­zeremonie, Oktober 2013. Vor einem knallneuen torii verneigen sich zwei festlich gekleidete Damen unter Anleitung eines Priesters. Eine Masse von Schaulustigen, zu denen auch der Fotograf gehört, befindet sich hinter einem Zaun, der nur für prominente Gäste geöffnet wird. Vom eigentlichen Hauptgebäude ist lediglich ein kleines Stück Dach zu sehen, die Architektur entspricht jedoch dem überdachten Tor hinter dem torii. Rechts im Hintergrund ist noch die spiegelbildlich errichtete alte Anlage zu sehen, die in Kürze abgerissen wird, bis das Areal nach zwanzig Jahren für einen weiteren Neuaufbau genutzt wird. Ehrerbietung vor dem Inneren Schrein
Inyoseki1.jpg torii Yin Yang Stein (inyō-seki) // Felsformation, torii; Miyazaki, Kyūshū // Bild © Photo Miyazaki, Morimori (letzter Zugriff: 2016/8) // Man beachte, dass das Objekt der Anbetung durch torii und shimenawa als sakraler Gegenstand gekennzeichnet ist. Yin Yang Stein
Hibara mitsutorii.jpg torii Seltenes Beispiel eines dreiteiligen torii // Schreintor, torii (Holz); Hibara Jinja, Nara-ken // Bild © Miwa no Hihara (letzter Zugriff: 2016/8) // Dieses torii besteht aus drei zusammengefügten Toren und ist außerdem mit verschließbaren Türen versehen. Es hütet den Zugang zum dahinter liegenden Berg Miwa, der als Ganzes das shintai (Hauptheiligtum) des Hibara Schreins darstellt.
Der Hibara Schrein ist ein Seitenschrein des (Ō)miwa Schreins, der sich ebenfalls am Fuß des gleichnamigen Berges befindet und diesen als shintai ansieht. Auch im Miwa Schrein gibt es ein dreiteiliges verschließbares torii, das allerdings weniger photogen ist.
Im übrigen soll Amaterasu, bevor sie in Ise verehrt wurde, hier im Hibara Schrein verehrt worden sein, weshalb der Schrein auch den Beinamen Moto-Ise (Ur-Ise) trägt.
Seltenes Beispiel eines dreiteiligen torii
Fushimi torii.jpg torii Bemalung eines torii // Torii (Holz); Fushimi Inari Taisha // Bild © Patrick Elmer, 2017 (letzter Zugriff: 2017/12/9) // Bemalung eines frisch errichteten torii des Fushimi Inari Taisha. Das torii im Vordergrund erhält das Jahresdatum Heisei 19 (2017), das im Hintergrund stammt aus Heisei 5 (1993). Bemalung eines torii
Koya5.jpg torii Grabanlage // Grabmonumente, torii (Stein); Oku-no-in, Berg Kōya // Bild © Chantal Dupasquier, flickr 2005 (letzter Zugriff: 2016/8) // Grabanlage (haka mit gorintō) der Daimyō-Familie Shimazu aus Satsuma/Kyūshū auf Berg Kōya. Grabanlage
Fushimi nacht.jpg torii Torii-Tunnel in Fushimi // Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto // Bild © Hisanori, flickr, 2014 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Torii-Tunnel des Fushimi Inari Taisha in nächtlicher Beleuchtung. Torii-Tunnel in Fushimi
Fushimi gates.jpg torii Torii // Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto // // Noch nicht aufgestellte torii. Torii
Fushimi friedl2.jpg torii Außerhalb des Tunnels // Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto // Bild © Jeffrey Friedl, 2008 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Es dauert mehrere Stunden, den ganzen Berg mit seinen torii-Tunneln zu bewandern. Außerhalb des Tunnels
Fushimi 8.jpg torii Gang aus roten torii // Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyoto // // Foto-Motiv Nummer 1 im Fushimi Inari Schrein. Gang aus roten torii
Fushimi 7.jpg torii Torii-Tunnel in Fushimi. // Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyoto // Bild © Keith Leung, 2006 (letzter Zugriff: 2011/7) // An der Rückseite der torii des Fushimi Inari Taisha sind die Namen der Spender und das Datum der Errichtung verzeichnet. Torii-Tunnel in Fushimi.
Fushimi 6.jpg torii Schreintore // Torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto // Bild © Yves Rubin, 2006 (letzter Zugriff: 2016/8) // Die torii des Fushimi Inari Taisha von rückwärtiger Sicht. Schreintore
Fushimi 5.jpg torii Torii-Tunnel // Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto // Bild © Yves Rubin, 2006 (letzter Zugriff: 2016/8) // Diese torii sind Spenden von frommen Gläubigen. Torii-Tunnel
Fushimi 3.jpg torii Tunnel aus roten torii // Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto // Bild © Tran DeVore, flickr, 2007 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Der gesamte Berg hinter der Haupthalle des Schreins ist von Wegen durchzogen, die mit roten torii bestückt sind. Tunnel aus roten torii
Fushimi 2.jpg torii Eingang der Tunnelwege // Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto // Bild © Binx, flickr, 2009 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Zwei parallel geführte torii-Tunnelwege am Beginn des Aufstiegs. Eingang der Tunnelwege
Fushimi 1.jpg torii Torii-Tunnel // Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto // Bild © Markowich, (pbase) 2005 (letzter Zugriff: 2011/7) // Immer wieder zweigen Seitenpfade der torii-Tunnel vom Hauptweg ab. Torii-Tunnel
Chinowa hikosan.jpg torii Schilfring (chinowa) // Ringförmiger Durchgang, torii (Schilf); Hiko-san Jingū, Kyūshū // Bild © Yamahiko (Blog), 2012 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Das ringförmige Seil (chinowa) dient zur Purifikation (harae) und zur Abwehr von Krankheiten. Die kleinen Figuren am Scheitelpunkt des Seils sind sogenannte katashiro. Sie dienen als eine Art Sündenbock, um die Verunreinigungen der Teilnehmer an einem Purifikationsritus in sich aufzunehmen. Solche Figuren werden am Ende einer Reinigungszeremonie im Wasser ausgesetzt. Schilfring
Koya4.jpg torii Daimyō Familiengrab // Grabmonumente, torii (Stein); Oku-no-in, Berg Kōya // Bild © Amy Nakazawa, flickr 2006 (letzter Zugriff: 2016/8) // Alte Grabanlagen (haka mit gorintō) bedeutender Familien sind oft umzäunt und durch ein Schreintor (torii) zu betreten, wie hier auf Berg Kōya. Daimyō Familiengrab
Koya8.jpg torii Familiengrab der Date // Grabmonument, torii (Stein); Oku-no-in, Berg Kōya // Bild © Chantal Dupasquier, flickr 2005 (letzter Zugriff: 2016/8) // Familiengrab mit gorintō der Date. Die Date waren seit dem berühmten Kriegsherren Date Masamune (1567–1636) die mächtigsten Daimyō in Nordjapan mit Hauptsitz in Sendai. Familiengrab der Date
Sanno torii.svg.png torii Sannō torii // Torii // Bild © [Urashimataro Wikimedia Commons] (letzter Zugriff: 2016/9/1) // Myōjin torii mit dreieckigem „Hut“ (sannō torii). Sannō torii
Nakayama torii.svg.png torii Nakayama torii // Torii // Bild © [Urashimataro Wikimedia Commons] (letzter Zugriff: 2015/8/5) // Myōjin torii mit kurzem unteren Querbalken. Nakayama torii
Ryobu torii.svg.png torii Ryōbu torii // Torii // Bild © [Urashimataro Wikimedia Commons] (letzter Zugriff: 2016/9) // Ein myōjin torii mit seitlicher Verstärkung (ryōbu torii). Ryōbu torii
Rikimatsusha.jpg torii Schreintore // Torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto // Bild © Asano Noboru, 2001 (letzter Zugriff: 2016/8) // Die Wege führen zu (torii) und kleineren Schreinen (hokora) oder anderen Kultstätten. Schreintore
Otoyo komanezumi3.jpg torii Schrein des Ōkuninushi // Schrein, torii (Stein); Ōkuninushi Schrein, Kyoto // Bild © Craig Fryer, 2007 (letzter Zugriff: 2016/8) // Schrein des Ōkuninushi mit einem torii im Vordergrund, bewacht von zwei Mäusestatuen. Schrein des Ōkuninushi
Onsen.jpg torii Schrein-torii // Schreintor, torii. 2005; Kyūshū // Bild © Chantal Dupasquier, flickr 2005 (letzter Zugriff: 2016/9) // Schrein-torii in einem Thermalbad (onsen). Schrein-torii
Omiwa.jpg torii Shime-torii vor der Zeremonienhalle // Schreintor, torii (Holz, Reisstroh); Ōmiwa Schrein, Präfektur Nara // Bild © Horohoro, 2004 (letzter Zugriff: 2009/4) // Shime-torii vor der Zeremonienhalle des Miwa Jinja. Shime-torii vor der Zeremonienhalle
Nuregami.jpg torii Nuregami Daimyōjin // Schrein, torii; Chion-in, Kyōto // Bild © Wikimedia Commons (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Schutzschrein des Tempels Chion-in, des Haupttempels der Jōdo-shū. Der Name bedeutet wtl. Gott des Nassen Haars, die Gottheit selbst soll ein Fuchs sein, der aber nicht identisch ist mit Inari; die Schreinanlage befindet sich im hinteren Teil der Tempelanlage. Trotz dieser spezifischen Details kann die Schreinanlage selbst als typisch für heutige Schrein angesehen werden. Nuregami Daimyōjin
Nune torii.svg.png torii Nune torii // Torii // Bild © [Urashimataro Wikimedia Commons] (letzter Zugriff: 2015/8/5) // Inari torii mit Verstärkung des Mittelstaffels. Nune torii
Ninomine.jpg torii Ni-no-mine // Steinaltäre, torii; Fushimi Inari Schrein, Kyōto // Bild © Asano Noboru, 2001 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Hier befindet sich der zweite von drei Gipfelschreinen des Inari Berges; o-tsuka und torii sind hier ganz besonders konzentriert und in einander verschachtelt. Ni-no-mine
Koya9.jpg torii Grabanlage // Grabmonument, torii (Stein); Oku-no-in, Berg Kōya // Bild © Chantal Dupasquier, flickr 2005 (letzter Zugriff: 2016/8) // Grabanlage mit gorintō der Daimyō-Familie Matsumoto Grabanlage
Nikko torii alt.jpg torii Aufgang zum Tōshōgū // Stich, torii von J.J. Rein. 1881 // Bild © National Diet Library // Eingangs-torii und Pagode des Tōshō-gū aus einer weniger touristischen Zeit J.J. Rein Aufgang zum Tōshōgū
Myojin torii.svg.png torii Myōjin torii // Torii // Bild © [Urashimataro Wikimedia Commons ] (letzter Zugriff: 2015/8/5) // Torii im myōjin-Stil. Myōjin torii
Miyajima tourists rain.jpg torii torii von Miyajima // Schreintor, torii; Miyajima, Präfektur Hiroshima // Bild © Jani Patokallio, 2001 // Touristen vor dem torii von Itsukushima. torii von Miyajima
Miyajima touristgr.jpg torii
Itsukushima torii // Schreintor, torii; Miyajima, Präfektur Hiroshima //   // Das torii von Itsukushima und die dazu gehörigen Touristen bei Sonne... 
Itsukushima torii
Miyajima torii1.jpg torii Torii von Miyajima bei Flut // Schreintor, torii. 1875; Miyajima, Präfektur Hiroshima // // Das berühmte torii von Itsukushima bei Flut. Torii von Miyajima bei Flut
Miyajima torii.jpg torii Torii von Itsukushima // Schreintor, torii (Holz, bemalt). 1875; Itsukushima Schrein, Miyajima, Hiroshima-ken; Höhe: 16,6m // Bild © Miguel Michán, flickr, 2009 (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Das berühmte torii von Itsukushima bei Ebbe. Torii von Itsukushima
Miyajima hirsch.jpg torii Miyajima torii // Torii. 1875; Miyajima, Präfektur Hiroshima // Bild © Chiba Akio, 2004 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Ein fotogener Hirsch in Miyajima. Miyajima torii
Miyajima closeup.jpg torii Die Pfeiler des torii von Miyajima // Schreintor, torii (Holz, bemalt). 1875; Miyajima, Hiroshima-ken // Bild © Jo McLure, flickr, 2009 (letzter Zugriff: 2016/9/6) // Touristen inspizieren die mächtigen Pfeiler des torii von Miyajima, die bei Flut im Wasser stehen. Die Pfeiler des torii von Miyajima
Backyardshrine.jpg torii Schreinzugang in einer Hintergasse // Torii (Holz); Asakusa, Tōkyō // Bild © Eckhart Derschmidt, PBase 2005 (letzter Zugriff: 2016/9/6) // Ein torii in einer Hintergasse Tōkyōs. Schreinzugang in einer Hintergasse
Mitsutorii.jpg torii Dreiteiliges torii // Schreintor, torii; Mitsumine Jinja, Saitama-ken (im Westen Tōkyōs) // Bild © Bernhard Scheid, 2007 // Auch dieses torii ist dem Prototyp aus Miwa (miwa torii) nachempfunden. Miwa bedeutet „Drei Ringe“, Mitsumine „Drei Gipfel“. Möglicherweise ist die Zahl Drei in beiden Schreinnamen ausschlaggebend für die dreiteilige Form. Dreiteiliges torii
Mitsumine.jpg torii Mitsumine Jinja // Schreinzugang, torii; Mitsumine Schrein, Saitama-ken // Bild © Bernhard Scheid, 2007 // Torii und Steinlaternen am Aufgang zum Mitsumine Schrein (jinja) in den Bergen westlich von Tōkyō. Der Schrein war bis zur Meiji-Zeit ein buddhistischer Tempel. Mitsumine Jinja
Miniatur torii.jpg torii Miniatur-torii // Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto // Bild © Bernhard Scheid, flickr, 2013 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Zwischen den torii-Tunnel sieht man auch manchmal Miniatur-torii, die zur Ausgestaltung individueller Schreinaltäre (o-tsuka) dienen. Miniatur-torii
Yukisono torii.jpg torii Torii eines verwucherten „Berg-Schreins“ // Schreintor, torii (Stein); Yukisono Yama Jinja // Bild © Kaze Kōbō, Kaze ni fukarete (Blowing in the Wind), 2007 (letzter Zugriff: 2016/8) // Die Aufnahme stammt von der Halbinsel Kunisaki (Bungo Takada-shi) in Kyūshū. Hinter dem torii sind zwei steinerne niō-Wächter zu sehen, die ansonsten meist nur in buddhistischen Tempeln zu finden sind. Torii eines verwucherten „Berg-Schreins“
Schrein torii komainu.jpg torii, hokora Kleiner Schrein mit großem Torii // Miniaturschrein, torii, hokora // // Typisches Ensemble von torii, Miniaturschrein (hokora), komainu und Steinlaterne (tōrō) in einer städtischen Parkanlage. Kleiner Schrein mit großem Torii
Shinobazu hiroshige.jpg ukiyoe Der Benten Schrein im Shinobazu-Teich (Shinobazu ike Benten no yashiro) // Farbholzschnitt, ukiyoe (Papier, Farbe) von Utagawa Hiroshige (1797–1858); aus der Serie Edo meisho (Berühmte Ansichten von Edo), 1848–49; 21,6 x 34,3 cm // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/9/18). Denman Waldo Ross Collection // Die Anlage am Shinobazu no ike ist auch heute noch intakt, allerdings ist der Teich von Hochhäusern umgeben. Interessanterweise befindet sich das torii, das hier prominent in Erscheinung tritt, nicht mehr an dieser Stelle, wohl weil die Insel sowohl ein buddhistisches als auch shintōistisches Benten-Heiligtum beherbergt. Utagawa Hiroshige Der Benten Schrein im Shinobazu-Teich
Shinobazu eisen.jpg ukiyoe Frühlingsansicht der Shinobazu Benten in der Östlichen Hauptstadt (Tōto Shinobazu Benten haru no kei) // Farbholzschnitt, ukiyoe (Papier, Farbe) von Keisai Eisen (1790–1848); aus der Serie Edo meisho (Berühmte Ansichten von Edo), 1848–49; 21,6 x 34,3 cm // Bild © Ukiyo-e Search, John Resig (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Panoramaansicht der Benten Anlage im Shinobazu-Teich, der damals noch nicht so stark von Lotosblumen überwuchert war. Keisai Eisen Frühlingsansicht der Shinobazu Benten in der Östlichen Hauptstadt
Bentendo inokashira.jpg ukiyoe Der Benzaiten Schrein im Teich von Inokashira im Schnee (Inokashira no ike Benzaiten no yashiro yuki no kei) // Farbholzschnitt, ukiyoe (Papier, Farbe) von Utagawa Hiroshige (1797–1858); aus der Serie Meisho setsugekka (Berühmte Ansichten von Schnee, Mond und Blüten), 1844–45; 23,9 x 36 cm // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/9/19). Gift of Adams Collection // Der Inokashira Benzaiten Schrein, heute im westlichen Stadtgebiet Tōkyōs, galt in der Edo-Zeit als Ort besonderer Naturschönheit. Natürlich liegt auch dieser Schrein auf einer kleinen künstlichen Insel. Utagawa Hiroshige Der Benzaiten Schrein im Teich von Inokashira im Schnee
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Ikonographie 
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„Shintō Architektur.“ In: Bernhard Scheid (Hg.), Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 20.8.2016). URL: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Metalog:Bilder/Schrein?oldid=65568