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Buddhistische Architektur
Dieses Web-Handbuch beinhaltet 1776 Illustrationen und Bilddokumente. Die vorliegende Seite enthält Bilder zum Thema „Tempel“. Die Thumb-Images sind mit Bild-Seiten verlinkt, die zusätzliche Informationen (u.a. zu Quelle und Copyright) enthalten und jene Artikelseiten anzeigen, welche das jeweilige Bild benützen.

92 Bilder

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Jūsanjū-tō, Tanzan Jinja

13-stöckige Pagode (Holz). 16. Jh., errichtet 678, zerstört, wiedererrichtet 1532; „Nationalschatz“; Tanzan Jinja, Nara-ken; Höhe: 16,2 m
Bild © Hatada I.. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Einzige erhaltene 13-stöckige Pagode () in Japan! Befindet sich in einer Schreinanlage, die ehemals als buddhistisches Mausoleum des Ahnherrn der Fujiwara-Dynastie, Nakatomi no Kamatari (614–669) errichtet wurde. Später wurde der Ahnherr zu einer Gottheit und der Tempel zu einem Schrein. Die Pagode, eigentlich ein buddhistisches Merkmal, blieb dennoch als Bestandteil der Schreinanlage bestehen.

Jūsanjū-tō, Tanzan Jinja
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Tahō-tō, Negoro-ji

Schatz-Pagode (Holz). 16. Jh.; „Nationalschatz“; Negoro-ji, Wakayama-ken; Höhe: 40 m
Bild © Testudō de ryokō, 2007. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Wird auch als daitō, „Riesenpagode“, eine Sonderform der „Schatz-Pagode“ (tahō-tō) bezeichnet. Einzige erhaltene daitō-Pagode aus vormoderner Zeit. Der Negoro-ji in der Gebirgskette Katsuragi (südlich von Nara) ist ein traditionelles Zentrum der yamabushi und gehört dem Shingon Buddhismus an. In der „Zeit der kämpfenden Länder“ (sengoku jidai, 15.–16. Jh.) unterhielt er eine schlagkräftige Armee von Kriegermönchen.

Tahō-tō, Negoro-ji
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Pagode Nachi

Dreigeschoßige Pagode (Stahlbeton). Errichtet 1972; Seigando-ji, Wakayama-ken; Höhe: 25 m
Bild © Jatenipat Ketpradit, Flickr, 2014. (Letzter Zugriff: 2016/9/6)

Der Nachi-Wasserfall (Nachi no Taki) vor einer Pagode des dazugehörigen Tempels Seigando-ji. Eigentlich ist das Gebäude ein als dreigeschoßige Pagode (sanjū-tō) getarnter Aussichtsturm, der allerdings optimal positioniert ist, um einen Blick auf den heiligen Wasserfall im Hintergrund zu werfen. Der Nachi-Wasserfall ist Teil des über ein ganzes Bergmassiv verteilten Schrein-Komplexes von Kumano im Südosten der Halbinsel Kii, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

Pagode Nachi
Pagode tanzan2.jpg

Jūsanjū-tō, Tanzan Jinja

Pagode (Holz). 16. Jh., errichtet 678, zerstört, wiedererrichtet 1532; Tanzan Jinja, Nara-ken; Höhe: 16,2 m
Bild © kiratemari, (Blog). (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Dreizehnstöckige Pagode, leicht vom Schnee angezuckert. Einzige erhaltene Pagode () dieses Stils in Japan! Befindet sich in der Anlage des Tanzan Jinja (auch Tōnomine), die ehemals als buddhistisches Mausoleum des Ahnherrn der Fujiwara-Dynastie, Nakatomi no Kamatari (614–669) errichtet wurde. Später wurde der Ahnherr zu einer Gottheit und der Tempel zu einem Schrein. Die Pagode, eigentlich ein buddhistisches Merkmal, blieb dennoch als Bestandteil der Schreinanlage bestehen.

Jūsanjū-tō, Tanzan Jinja
Pagode toji.jpg

Gojūtō, Tōji

Fünfgeschoßige Pagode (Holz). Errichtet 828, zerstört, neu errichtet 1644; „Nationalschatz“; Tōji (Kyōōgokoku-ji), Kyoto; Höhe: 54,8m
Bild © FotoBob, flickr 2008. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Mit fast 55m Gesamthöhe die größte Holzpagode Japans.

Gojūtō, Tōji
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Sanjūsangen-dō

Tempelhalle (Holz). Heian-Zeit, 1165; „Nationalschatz“; Länge 121m
Bild © Bernhard Scheid, Flickr, 2016. (Letzter Zugriff: 2016/6/4)

In der Sanjūsangen-dō, dem längsten Tempelbau Japans, sind rund um eine Riesenstatue des tausendarmigen Kannon weitere 1001 lebensgroße Kannonstatuen sowie 30 Schutzgötter aufgestellt.

Sanjūsangen-dō
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Sai-tō (Westliche Pagode), Yakushi-ji

Dreigeschoßige Pagode (Holz). Errichtet 1981; Yakushi-ji, Nara; Höhe: 33,9 m

Schon in der Nara-Zeit gab es zur Östlichen Pagode des Yakushi-ji (s. voriges Bild) ein Pendant. Diese Pagode wurde aber 1528 zerstört und erst 1981, nach der Bauart der Östlichen Pagode (sanjū-tō), wieder errichtet. Die Bemalung entspricht dem ursprünglichen Stil beider Pagoden. Da man den natürlichen Schrumpfungsprozess des Holzes einberechnete, ist diese Pagode derzeit um 30cm höher als ihr Zwilling.

Sai-tō (Westliche Pagode), Yakushi-ji
Pagodendach.jpg

Dachkonstruktion

Pagode (Holz), Detail. Errichtet 711; „Nationalschatz“; Hōryū-ji, Ikaruga, Nara-ken
Bild © Jani Patokallio, 2002. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Pagode () des Hōryū-ji.

Dachkonstruktion
Pagode nachi.jpg

Pagode Nachi

Dreigeschoßige Pagode (Stahlbeton). Errichtet 1972; Seigando-ji, Wakayama-ken; Höhe: 25 m

Eigentlich ein als dreigeschoßige Pagode (sanjū-tō) getarnter Aussichtsturm, der allerdings optimal positioniert ist, um einen Blick auf den heiligen Nachi-Wasserfall im Hintergrund zu werfen. Der Nachi-Wasserfall ist Teil des über ein ganzes Bergmassiv verteilten Schrein-Komplexes von Kumano im Südosten der Halbinsel Kii.

Pagode Nachi
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Sanjū-tō, Kiyomizudera

Photographie (Holz) von Enami Nobukuni. 1892–95; Kiyomizudera, Kyōto
Bildquelle: Okinawa Soba, flickr 2008. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Handkolorierte Aufnahme (Ausschnitt), zwischen 1892–95, von Enami Nobukuni, einem der bekanntesten Fotopioniere Japans. Aufnahme von Osten, der Kiyomizu-dera befindet sich im Rücken des Fotografen. 1911 wurde die dreigeschoßige Pagode (sanjū-tō) hangaufwärts an den heutigen Standort verlegt.

Enami Nobukuni Sanjū-tō, Kiyomizudera
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Niō-mon, Ninna-ji

Tempeltor. Kamakura-Zeit, 1646; „Nationalschatz“; Kyōto, Ninna-ji
Bild © 663highland, Wikimedia Commons, 2010. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Wie viele große Tempeltore wird auch dieses Tor (mon) des Ninna-ji von zwei eindrucksvollen niō-Wächtern bewacht und daher meist als Niō-Tor bezeichnet. Es stammt in seiner heutigen Form aus dem Jahr 1646, der Tempel selbst ist aber viel älter.

Niō-mon, Ninna-ji
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Die Halle des zweiten Monats (Nigatsu-dō)

Tempelhalle (Holz). Nara-Zeit (8. Jh.), zerstört 1667, wiedererrichtet 1669; „Nationalschatz“; Seitengebäude des Tōdaiji in Nara
Bild © Ute (Blog), 2005. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Die Nigatsu-dō (Seitengebäude des Tōdaiji) liegt auf einem Hang oberhalb der Halle des Großen Buddha. Im Zweiten Monat (Nigatsu) fand hier jährlich ein berühmtes Fest statt, daher der Namen (heute wird das Fest im März abgehalten).

Die Halle des zweiten Monats
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Südliches Haupttor (Nandaimon)

Tempeltor. Kamakura-Zeit, 1199; „Nationalschatz“; Tōdaiji, Nara
Bild © Frank J. Gualtieri Jr., 2005. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Das riesige Tor (mon) des Tōdaiji, wo sich der Große Buddha von Nara befindet, mit den zahmen Hirschen, die hier überall frei umherlaufen. Die ebenfalls gigantische Halle des Großen Buddhas ist im Hintergrund zu erkennen. Das Tor stammt in seiner heutigen Form aus dem Jahr 1199, nachdem es zusammen mit dem Rest der Tempelanlage im Genpei-Krieg (1181) zerstört worden war. Charakteristisch sind die frei schwebenden Querbalken, die die Dachkonstruktion stützen. Im Inneren des Tores sind die beiden größten und zugleich eindrucksvollsten Torwächterstatuen Japans zu sehen.

Südliches Haupttor
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Tempelanlage, Osore-zan

Tempelhalle; Osore-zan, Aomori-ken
Bild © Kaizuka Kenichi, 2013 (Flickr). (Letzter Zugriff: 2016/9/6)

Panaromablick über die Tempelanlage des Entsū-ji am Osore-zan mit dahinter liegendem Kratersee, dem Usori See.

Tempelanlage, Osore-zan
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Seitenansicht des Kaminari-mon

Farbholzschnitt (Farbe, Papier) von Keisai Eisen (1790–1848). Späte Edo-Zeit
Bild © Library Metro Tokyo. (Letzter Zugriff: 2016/9)

Kaminari-mon des Tempels Sensō-ji in Edo. Auf dieser Seitenansicht des Tors sind Torwächter, Wind-und Donnergott, gut zu erkennen, dahinter — einst wie heute — die Souvenirläden der Nakamise- dōri. In der linken Bildhälfte bemüht sich der Künstler, die restlichen Hauptgebäude (Mitteltor, Pagode, Haupthalle) in etwas zusammengestauchter Form unterzubringen.

Keisai Eisen Seitenansicht des Kaminari-mon
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Sanjū-tō, Kiyomizudera

Dreigeschoßige Pagode (Holz). Errichtet 1632; Kiyomizudera, Kyōto; Höhe: 30 m
Bild © Ron Reznick, 2004. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Die gleiche dreigeschoßige Pagode (sanjū-tō) des Kiyomizu-dera wie auf dem Foto von Egami Namio, gute hundert Jahre später. Wie man sieht, hat sich nicht nur die Umgebung stark verändert, auch die Pagode selbst verfügt beispielsweise über Dachziegeln, während sie früher offenbar mit Rinde gedeckt war. Das Beispiel verdeutlicht, dass es durchaus möglich ist, traditionelle japanische Holzbauten zu zerlegen, zu verlegen und neu zusammenzusetzen.

Sanjū-tō, Kiyomizudera
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Tahō-tō, Hiroshima

Schatz-Pagode (Holz). Errichtet 1327; „Nationalschatz“; Jōdo-ji, Onomichi, Hiroshima-ken; Höhe: 20,5 m
Bild © Lonely Trip, 2003. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Tahō-tō-Pagode des Tempels Jōdo-ji. Der Tempel gehört — trotz seines Namens: „Tempel des Reinen Landes“ — dem Shingon Buddhismus an.

Tahō-tō, Hiroshima
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Tō-tō (Östliche Pagode), Berg Hiei

Zweigeschoßige Pagode (Holz). Heian-Zeit(?), zerstört 1571, wieder errichtet 1980; Enryaku-ji, Berg Hiei; Höhe: 30 m
Bild © Lonely Trip, 2005. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Im Unterschied zum tahōtō-Typ ist hier auch das Obergeschoß quadratisch. Es handelt sich daher um eine „gewöhnliche“ Pagode () des Enryaku-ji mit lediglich zwei Geschoßen.

Tō-tō (Östliche Pagode), Berg Hiei
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Sanjū-tō, Hokki-ji

Dreigeschoßige Pagode (Holz). Errichtet 706; „Nationalschatz“; Hokki-ji, Ikaruga, Nara-ken; Höhe: 24 m
Bild © Lonely Trip, 2003. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Älteste dreistöckige Pagode (sanjū-tō) Japans.

Sanjū-tō, Hokki-ji
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Tempel #12 des Shikoku Pilgerwegs

Tempeltor (Holz); Shōsan-ji, Tokushima-ken, Shikoku
Bild © Shikoku henro shashinshū. (Letzter Zugriff: 2016/9/6)

Winterlich beschneiter Tempel der Shikoku Pilgerroute (Shikoku hachijū hakkasho) mit einer Statue Kūkais. Kūkai gilt als Begründer der Shikoku Pilgerroute. Seine Statue findet sich vor fast jedem der 88 Tempel.

Tempel #12 des Shikoku Pilgerwegs
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Mönche vor dem Tōji

Tempelhalle; Tōji, Kyōto
Bild © Ron Reznick, 2004. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)
Mönche vor dem Tōji
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Tōdaiji, Daibutsu-den

Tempelhalle (Holz). Nara-Zeit, 745 errichtet, heutige Form seit 1709; „UNESCO Kulturerbe“; Höhe:
Bild © Snuffy, flickr, 2010/10/1. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Halle des Großen Buddas des Tōdaiji in Nara. Die davor aufgestellten Türme sind idealisierte Bäume. Sie werden nur bei festlichen Anlässen aufgestellt. Dieser besondere Schmuck ist bereits für die Einweihungszeremonie des großen Buddha (Daibutsu) im Jahr 752 dokumentiert.

Tōdaiji, Daibutsu-den
Todaiji.jpg

Tōdaiji, Daibutsu-den

Tempelhalle. 745 errichtet, heutige Form seit 1709
Bild © Taelos Katran, 2008. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Halle des Großen Buddas (Daibutsu) des Tōdaiji in Nara.

Tōdaiji, Daibutsu-den
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Familientempel der Tokugawa

Tempelhalle; Oku-no-in, Berg Kōya
Bild © Lonely Trip, 2007. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Die wichtigsten Familien der Edo-Zeit errichteten eigene Familientempel innerhalb der Friedhofsanlage des Kōya-san, allen voran die Tokugawa. Interessanterweise findet sich vor diesem buddhistischen Bauwerk ein torii.

Familientempel der Tokugawa
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Tō-tō (Östliche Pagode), Yakushi-ji

Dreigeschoßige Pagode (Holz). Errichtet 730; „Nationalschatz“; Yakushi-ji, Nara; Höhe: 33.6 m
Bild © Matthew McVickar, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Gilt als dreistöckige Pagode (sanjū-tō), die eingeschobenen Zwischendächer verleihen ihr aber eine besondere Note. Seit ihrer Errichtung wurde diese Pagode zwar oft beschädigt, aber nie ganz zerstört. Die „Westliche Pagode“ des Yakushi-ji wurde hingegen ganz zerstört und erst 1981 nach dem Bauplan dieser Pagode rekonstruiert.

Tō-tō (Östliche Pagode), Yakushi-ji
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Tokugawa Mausoleum, Zōjō-ji

Photographie (handkoloriertes Foto) von Kusakabe Kinbei (1841–1934). Meiji-Zeit, spätes 19. Jh.; Shiba Tempel (Zōjō-ji), Tōkyō
Bildquelle: Okinawa Soba, (flickr). (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Eingang eines Tokugawa Mausoleums des Shiba Tempels (Zōjō-ji), Tōkyō. Die gesamte Tempelanlage wurde im 2. Weltkrieg zerstört. Das dargestellte Tor ist das Chokugaku-mon (Tor mit kaiserlicher Aufschrift) und führte zum Yūshō-in Mausoleum des siebten Tokugawa Shōguns, Ietsugu. Deutlich erkennbar ist das Familienwappen der Tokugawa an den roten Balken und an den Dachschindeln.
Bemerkenswert ist die Gestalt rechts, in einer unterwürfigen Verehrungsgeste, die man heute in Japan nicht mehr sieht. Höchst wahrscheinlich war es gewöhnlichen Untertanen verwehrt, sich dem Heiligtum weiter als bis zu diesen Treppen anzunähern. Der Betende könnte ein Diener des Photographen sein, jedenfalls trägt er traditionelle Kleidung und Haartracht. Gänzlich unbeeindruckt von der Inbrunst des Betenden ist außerdem ein junger Mönch zu sehen, wahrscheinlich ein Mönch des Zōjō-ji, der dem Jōdo Buddhismus angehört. Er war wohl vom Tempel dafür abgestellt, die photographische Aufnahme zu überwachen.

Kusakabe Kinbei Tokugawa Mausoleum, Zōjō-ji
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Halle der Träume (Yumedono)

Tempelhalle (Holz). Nara-Zeit, 739; „Nationalschatz“; Hōryū-ji, Ikaruga, Nara-ken
Bild © 663highland, Wikimedia Commons, 2010. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Zentrales Bauwerk des östlichen Tempelbezirks des Hōryū-ji. Achteckiger Grundriss. Im Inneren befindet sich eine Statue des Kannon (Guze Kannon), die angeblich die Züge des Prinzen Shōtoku (574–622) trägt.

Halle der Träume
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Halle der Träume (Yumedono)

Tempelhalle (Holz). Nara-Zeit, 739; „Nationalschatz“; Hōryū-ji, Ikaruga, Nara-ken
Bild © Asian Historical Architecture. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Zentrales Bauwerk des östlichen Tempelbezirks des Hōryū-ji. Achteckiger Grundriss. Im Inneren befindet sich eine Statue des Kannon (Guze Kannon), die angeblich die Züge des Prinzen Shōtoku (574–622) trägt.

Halle der Träume
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Stupa des Tempels Swayambhunath

Stupa; „UNESCO Kulturerbe“; Kathmandu, Nepal
Bild © Qlin Zhang, flickr, 2012. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Der Swayambhunatha Stupa ist das bekannteste buddhistische Bauwerk Nepals. Die Anlage ist angeblich eine Gründung König Ashokas. Die heutige Form stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde im 17. Jahrhundert weiter ausgebaut.

Stupa des Tempels Swayambhunath
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Stupa des Tempels Swayambunath

Buddhistisches Monument, Detail; Kathmandu, Nepal

Stupa des Tempels Swayambunath in Kathmandu, Nepal.

Stupa des Tempels Swayambunath
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Halle für Votivbilder (Gakudō)

Tempelhalle (Holz). 1861; Shinshō-ji (Narita-san), Narita, Chiba-ken
Bild © Tōykō Views, flickr 2010. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Traditionelle Halle für ema.

Halle für Votivbilder
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Benten-Tempel und Schrein

Ueno Park, Tōkyō
Bild © Matsui Fumio, TOKYO VIEWS, flickr 2009. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Benten-Tempel und Schrein (jingūji) am mit Lotosblumen bedeckten Shinobazu-Teich

Benten-Tempel und Schrein
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Shinobazu Benten

Ueno Park, Tōkyō
Bild © Fernando Aguiar, flickr 2007. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Shinobazu Benten: Tempel und Schrein (jingūji) en face

Shinobazu Benten
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Haupttempel (Shōhondō)

Tempelhalle (Stahlbeton) von Yokoyama Kimio. 1972
Bildquelle: Peter Cresswell, (Blog). (Letzter Zugriff: 2016/8)

Die Shōhondō wurde als modernes Zentrum Nichiren-Glaubens von Architekt Yokoyama Kimio am Fuße von Berg Fuji errichtet und maßgeblich durch eine Spendenaktion der Sōka Gakkai finanziert. Das Gebäude, das Ähnlichkeiten mit dem Tōkyōter Olympia Stadium aufweist, galt als Meilenstein der modernen japanischen Architektur. In der Folge eines Zerwürfnisses zwischen Sōka Gakkai und der orthodoxen Nichiren-Fraktion Nichiren Shōshū wurde das Gebäude jedoch 1998 wieder abgerissen.

Yokoyama Kimio Haupttempel
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Drachenpalast-Tor

Tempeltor. 1849; Sōfuku-ji, ein Tempel der Obaku-Zen-Schule, Nagasaki
Bild © Tōkyō enogu, 2010. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Im Unterschied zu den älteren japanischen Tempeltoren (mon), die meist zur Gänze aus Holz sind, spielt bei diesem chinesisch angehauchten Gebäudetyp (ryūgū-mon) des Sōfuku-ji die massive Grundmauer auch optisch eine tragende Rolle. Siehe auch Drachen und Drachenpaläste.

Drachenpalast-Tor
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Welthauptquartier (Sekai Sōhonzan)

Tempelhalle. 1979; Takayama, Gifu-ken
Bild © Religious Information Center. (Letzter Zugriff: 2010/8)

Haupttempel der Sekte Sukyō Mahikari (Verehrung des Lichts), err. 1979.

Welthauptquartier
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Sōrin-tō, Nikkō

Sōrin-Pagode (Bronze). Errichtet 1643; „Nationalschatz“; Rinnō-ji, Nikkō, Tochigi-ken; Höhe: 17,5 m
Bild © Eve Anderson, 2004. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Dieser seltene, raketenförmige Pagodentyp besteht lediglich aus dem beringten Stab (sōrin), der üblicherweise die Spitze einer Pagode () bildet. Er dient als Sutrenspeicher.

Sōrin-tō, Nikkō
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Nakamise-dōri

Tempeltor (Holz); Asakusa-dera, Asakusa, Tōkyō
Bild © Yewco Kootnikoff, flickr 2007. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Mittleres Tor (mon) der Nakamise-dōri mit Neujahrsschmuck

Nakamise-dōri
Pagode anrakuji.jpg

Hakkaku-tō, Anraku-ji

Achteckige Pagode (Holz). Errichtet um 1300; „Nationalschatz“; Anraku-ji, Nagano-ken; Höhe: 18,65 m

Einziges japanisches Beispiel einer achteckigen Pagode (). Vom chinesischen Chan (Zen) Stil beeinflusst.

Hakkaku-tō, Anraku-ji
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Hōryū-ji, Chūmon

Tempeltor. 7. Jh.; „Nationalschatz“; Hōryū-ji (bei Nara)
Bild © Lonely Trip. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Dieses Tor (mon) wird als Mitteltor (chūmon) bezeichnet, weil es sich in der inneren Einfriedung des Tempels Hōryū-ji befindet. Es besitzt einen zweigeteilten Durchgang. Üblicherweise gibt es nur einen zentralen, bzw. drei Durchgänge, nur im Hōryū-ji gibt es den Fall, dass ein Mittelpfosten quasi den natürlichen Zugang zum Tempel blockiert.

Hōryū-ji, Chūmon
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Mogao Höhlen

Tempelanlage; Dunhuang
Bild © Silk History and Uses. (Letzter Zugriff: 2017/3/8)

Reste der höhlenartigen buddhistischen Tempelanlage Mogao bei der Oase Dunhuang im Norwesten Chinas. Die meisten Höhlen sind innen mit prächtigen Frescos geschmückt.

Mogao Höhlen
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Stupas auf dem Stupa-Berg

Borobudur, Java
Bild © A Visit to the Stupa Borobudur, Jacques Edouard Berger, 1988. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Stupas auf dem Stupa-Berg von Borobudur, Java.

Stupas auf dem Stupa-Berg
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Goldene Halle (Kondō)

Tempelhalle (Holz). Nara-Zeit; „Nationalschatz“; Hōryū-ji, Ikaruga, Nara-ken
Bild © Ron Reznick, 2004. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Haupthalle (kondō) des Hōryū-ji

Goldene Halle
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Bronzenes Tor (inuki-mon)

Tempeltor (Bronze)
Bild © Ron Reznick, 2004. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Bronzenes Tor zum Grab des Tokugawa Ieyasu, oberhalb der Hauthalle des Schreins

Bronzenes Tor
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Steinpagode in Uji

Dreizehnstöckige Stele. Kamakura-Zeit, 1286; Höhe: 15 m
Bild © travel.jp. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Diese Steinpagode () wurde vom Shingon-Mönch Eizon (1201–1290) nahe der berühmten Brücke von Uji und des Tempels Byōdō-in im Süden Kyōtos auf einer Insel im Uji Fluss errichtet. Sie sollte die Stabilität der Brücke sichern helfen. Unter der Pagode sollen sich Fischereigeräte befinden — eine Methode, um durch die Verschonung von Lebewesen gutes Karma anzusammeln.

Steinpagode in Uji
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Borobudur

Tempel (Stein). 8.–9.Jh.; „UNESCO Kulturerbe“; Java, Indonesien
Bild © Jorge de la Torriente, flickr, 2011. (Letzter Zugriff: 2016/7/17)

Stupa-Berg von Borobudur, dem weltweit größten Mandala auf der Insel Java.

Borobudur
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Stupa-Berg

Buddhistisches Monument; Borobudur, Java
Bild © A Visit to the Stupa Borobudur, Jacques Edouard Berger, 1988. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Stupa-Berg von Borobodur, Java.

Stupa-Berg
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Stupa-Berg Borobudur

Stupa (Stein); „UNESCO Kulturerbe“; Borobudur, Java
Bild © Fuerst, flickr, 2013. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Stupas auf dem Stupa-Berg von Borobudur, Java.

Stupa-Berg Borobudur
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Hōryū-ji, innerer Tempelbezirk

Tempel; Ikaruga, Präfektur Nara

Die Anlage des Hōryū-ji wird von Süden (hier rechts oben) betreten, die Haupthalle befindet sich im mittleren Bildteil, daneben die Pagode.

Hōryū-ji, innerer Tempelbezirk
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Silberner Pavillion

Tempelhalle (Holz). Muromachi-Zeit, 1484–1490; „UNESCO Kulturerbe“, „Nationalschatz“

Der berühmte Silberne Pavillion (Ginkaku-ji), dekorativ beschneit. Ebenso wie der Goldene Pavillion (Kinkaku-ji) war er ehemals ein Teehaus, das Ashikaga Yoshimitsu als Alterssitz errichten ließ. Die Anlage ist auch für die abstrakte Kegelform im Garten des Tempels berühmt, die den Berg Fuji darstellt.

Silberner Pavillion
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Dhamek Stupa

Stupa (Ziegel). Gupta-Zeit, 4.Jh. u.Z.; Sarnath, Indien; Höhe 42,6 m
Bild © Sarnath M., flickr, 2014. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Dhamek Stupa in Sarnath, Indien, Tempelgründung unter König Ashoka.

Dhamek Stupa
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Große Wildgans-Pagode (Dayanta)

Pagode (Ziegel). 652 als fünfgeschoßige Pagode errichtet, heutige Form aus dem 16. Jh.; Xian, Zentralchina; 64 m
Bild © travel.dahangzhou.com. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Dayanta, die “Große Wildgans-Pagode” der alten Hauptstadt Changan (Xian).

Große Wildgans-Pagode (Dayanta)
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Goei-dō

Tempel (Holz). Errichtet 1602, 1895 abgebrannt und wiederrichtet; „Nationalschatz“; Higashi Hongan-ji, Kyōto
Bild © Wikimedia Commons, 2003. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Haupthalle des Higashi Hongan-ji, Goei-dō, wtl. Halle des Erhabenen Bildes. Mit einem Grundriss von 76 x 58 m gilt sie als ausladenstes Holzgebäude der Welt. An Höhe wird die Halle allerdings von der Haupthalle des Tōdaiji übertroffen.

Goei-dō
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Haupttor des Chion-in

Tempeltor (Holz). 1721; „Nationalschatz“; Chion-in Tempel, Kyōto; Höhe: 24m, Breite: 50m
Bild © Bertrand Marquet, flickr 2011. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Dieses Tor (mon) des Chion-in gilt als das größte Tempeltor Japans. Zählt zum Typ sanmon (wtl. „Dreitor“).

Haupttor des Chion-in
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Jahr-Markt in Asakusa

Farbholzschnitt von Utagawa Hiroshige (1797–1858); aus der Serie Rokujūyoshū meisho zue („Sehenswürdigkeiten aus den mehr als 60 Provinzen“), 1853–56
Bild © National Diet Library, Tōkyō. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Jahr-Markt (toshi no ichi) im Asakusa-dera.

Utagawa Hiroshige Jahr-Markt in Asakusa
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Brunnen mit Drachen

Tempelbrunnen; Kiyomizu-dera, Kyōto
Bild © Onizuka Kentarō, 2001. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Brunnen des Kiyomizu-dera, mit Drachen als Wasserspender.

Brunnen mit Drachen
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Goei-dō

Tempel (Holz). Errichtet 1602, nach Feuerschaden 1895 wiederrichtet, 2008 rennoviert; „Nationalschatz“; Higashi Hongan-ji, Kyōto
Bild © Bernhard Scheid, flickr, 2016. (Letzter Zugriff: 2016/9/6)

Haupthalle des Higashi Hongan-ji, Goei-dō, wtl. Halle des Erhabenen Bildes. Gemeint ist die Hauptstatue, die Ordensgründer Shinran darstellt. Mit einem Grundriss von 76 x 58 m gilt diese Halle als ausladenstes Holzgebäude der Welt. An Höhe wird sie allerdings von der Haupthalle des Tōdaiji übertroffen.

Goei-dō
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Stupa-Berg

Stupa; Borobudur, Java
Bild © Marcello and Anita Tranchini, Borobudur: Golden Tales of the Buddha. Hongkong: Periplus Editions, 1990

Stupa-Berg von Borobudur, Java.

Stupa-Berg
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Donnertor (kaminari-mon)

Tempeltor; Asakusa-dera, Tōkyō
Bild © Tokyo Views, flickr 2009. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Eingang zum Tempelzugangsweg durch das Kaminari-mon des Asakusa Tempels, bewacht von Windgott und Donnergott.

Donnertor
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Haupthalle des Sensō-ji

Tempelhalle; Asakusa, Tōkyō
Bild © Shige's Wallpapers. (Letzter Zugriff: 2011/10)

Tōkyōs bekanntester buddhistischer Tempel, Sensō-ji, auch Asakusa-dera.

Haupthalle des Sensō-ji
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Kiyomizu-dera

Tempelhalle (Holz). Gegr. 778, heutige Form seit 1633; „Nationalschatz“; Kyōto
Bild © Ron Reznick, 2004. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Der Kiyomizu Tempel im Frühling. Besonders eindrucksvoll ist das terassenartige Podest aus Holz, das gänzlich ohne Nägel errichtet wurde.

Kiyomizu-dera
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Haupthalle des Sensō-ji

Tempelhalle; Asakusa-dera, Asakusa, Tōkyō
Bild © Hidde Wallaart, 2005. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Seitenansicht der Haupthalle des Sensō-ji

Haupthalle des Sensō-ji
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Pagode des Kōfuku-ji

Pagode (Holz). 8. Jh.; Kōfuku-ji, Nara
Bild © Wada Yoshio. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Die alte Pagode () ist das bedeutendste Gebäude des Kōfuku-ji.

Pagode des Kōfuku-ji
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Konpon Daitō, Berg Kōya

Schatz-Pagode (Stahlbeton). Errichtet 1937; Kongōbu-ji, Berg Kōya, Wakayama-ken; Höhe: 48,5 m
Bild © Tabi no shashin gazō shū, 2011. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Außer dieser „Riesenpagode“ (daitō) gibt es auf dem Klosterberg Kōya — dem wichtigsten Zentrum des Shingon Buddhismus — noch andere, wesentlich ältere und schönere „Schatz-Pagoden“ (tahō-tō), doch in Folge ihrer Masse und ihrer grellen Bemalung zieht diese Pagode unwillkürlich alle Blicke auf sich.

Konpon Daitō, Berg Kōya
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Detailansicht des Kōya-san (Kōya-san saiken)

Panoramabild von Asai Koei. 1860er Jahre; 70 x 145 cm
Bild © Japanese Historical Maps, David Rumsey, Berekley. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Die Anlage von Berg Kōya aus südlicher Richtung. Rechts oben das Mausoleum Kūkais (Oku-no-in), in der linken Bildhälfte die wichtigsten Tempel. Die einzelnen Gebäude sind alle Tempel, die wie Familienbetriebe geführt werden. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Betreuung der Gräber, die sich in der Nähe von Kūkais Mausoleum befinden. Heute ist die Zahl der Tempel etwas zurück gegangen, viele Hallen sind auch umbenannt oder verschoben worden, die Grundstruktur der Anlage ist jedoch unverändert geblieben.

Asai Koei Detailansicht des Kōya-san
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Großes Tor (Daimon)

Tempeltor. 1705; Berg Kōya
Bildquelle: 663highland, Wikimedia Commons, 2009. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Westliches Eingangstor zum Tempelbezirk auf Berg Kōya, errichtet 1705. Größtes Tempeltor (mon) des Klosterbergs. Ähnliche Bauweise wie die vorigen Beispiele (ebenfalls mit niō-Wächtern), allerdings rot bemalt, was durchaus der ursprünglichen Erscheinungsform buddhistischer Tempeltore entspricht. Zählt zum Typ sanmon.

Großes Tor
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Goldener Pavillion (Kinkaku-ji)

Tempel (Holz, vergoldet). Muromachi-Zeit, errichtet 1398, 1950 zerstört, 1955 wieder errichtet; „UNESCO Kulturerbe“; im Besitz des Zen-Klosters Shōkoku-ji
Bild © Ron Reznick, 2004. (Letzter Zugriff: 2016/9/6)

Der Kinkaku-ji ist wahrscheinlich das meist photographierte Bauwerk Kyōtos. Ursprünglich als Teehaus für den Shōgun Ashikaga Yoshimitsu konzipiert, ging er später in den Besitz des Zen-Klosters Shōkoku-ji über. Das Gebäude fiel 1950 einem Brandanschlag zum Opfer und wurde danach originalgetreu wiedererrichtet. Dennoch vermisst man ein wenig die historische Patina.

Goldener Pavillion
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Weihrauchbecken vor der Haupthalle

Tempel-Weihrauchbecken; Sensō-ji, Asakusa, Tōkyō
Bild © Lawrence Ong, 2005. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Besucher fächeln sich den Rauch der geopferten Räucherstäbchen zu. Rauchbecken (o-kōro) des Sensō-ji in Asakusa, Tōkyō.

Weihrauchbecken vor der Haupthalle
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Kaminarimon

Farbholzschnitt (Papier) von Utagawa Hiroshige (1797–1858). Edo-Zeit, 1856; aus der Serie Meisho Edo hyakkei (Hunderte berühmte Ansichten Edos); 33,8 x 22,1 cm
Bild © Freer Sackler Galleries. (Letzter Zugriff: 2016/7/29)

Die winterliche Anlage des Sensō-ji, durch das Eingangstor (Kaminari-mon) betrachtet. Dieses Tor wurde kurz nach der Fertigstellung dieses Bildes zerstört und erst 1960 wieder errichtet. Auch heute befindet sich in seinem Inneren ein riesiger roter Lampion. Dieser trägt jedoch den Namen des Tores, Kaminarimon. Ein ebenso großer Ballon mit der Aufschrift „Shinbashi“ 志ん橋 befindet sich jedoch heute im Eingang der Haupttempelhalle. Für dessen Schriftzug diente wiederum Hiroshiges Bild als Vorlage. Shinbashi bezeichnet einfach ein Stadtviertel Tōkyōs, das für die Kosten des Lampions aufkommt.

Utagawa Hiroshige Kaminarimon
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Benten-Halle

Tempelhalle; Daigo-ji, Kyōto
Bild © Tim Wilko, flickr 2009. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Liegt in der weitläufigen Anlage des Daigo-ji Tempels in Kyōto; hier eine Herbstansicht in klassischer Ahornröte.

Benten-Halle
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Kaminari-mon

Tempeltor; Asakusa-dera, Asakusa, Tōkyō
Bild © Bohous Kotal, 2006. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Das Kaminari-mon mit der dahinterliegenden Straße Nakamise-dōri.

Kaminari-mon
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Shōrōmon

Tempeltor. Heian-Zeit; Chōgaku-ji, Nara

„Wichtiges Kulturgut“. Unter den kleiner dimensionierten Tempeltoren gibt es auch einige, die zugleich als Glockenturm genützt werden. Hier das älteste Beispiel dieser Art aus der Heian-Zeit, das Shōrō-mon des Tempels Chōgaku-ji in Tenri, südlich von Nara.

Shōrōmon
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Kaminari-mon (Asakusa Kinryūzan Raijinmon no zu)

Farbholzschnitt (Farbe, Papier) von Katsushika Hokusai (1760–1849); aus der Serie Shinpan uki-e (Bilder aus neuer Perspektive), 1790er Jahre; 25.3 x 37 cm
Bild © Museum of Fine Arts, Boston. (Letzter Zugriff: 2016/8)
William Sturgis Bigelow Collection

Das Kaminari-mon ist hier ohne Lampion zu sehen, dafür sind die beiden Wächtergötter umso präsenter. Die Bauart des Tors stimmt mit der heutigen Form weitgehend überein, allerdings scheinen die Proportionen ein wenig anders zu sein. Das Bild entstammt einer frühen Periode von Hokusai, in der er mit westlicher Perspektivdarstellung experimentierte.

Katsushika Hokusai Kaminari-mon Das Donnergott-Tor des Kinryūzan-Tempels in Asakusa
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Tempelanlage von Asakusa

Photographie von Kusakabe Kinbei. Um 1890; Tōkyō; 21 x 26,5 cm
Bildquelle: New York Public Library, flickr, 2008. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Die Pagode () befindet sich seit dem Wiederaufbau der Tempelanlage von Asakusa nach dem 2. Weltkrieg auf der anderen Seite des mittleren Tores.

Kusakabe Kinbei Tempelanlage von Asakusa
Pagode daigoji.jpg gojū-tō

Pagode Daigo-ji

Pagode, gojū-tō (Holz). Errichtet 951; „Nationalschatz“; Kyōto; Höhe: 38 m
Bild © Lonely Trip, 2004. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Fünfgeschoßige Pagode (gojū-tō) des Daigo–ji. Eines der wenigen Gebäude Kyōtos aus der Heian-Zeit, die den Ōnin-Krieg (Ōnin no Ran) überstanden.

Pagode Daigo-ji
Pagode kofukuji.jpg gojū-tō

Pagode des Tempels Kōfuku-ji

Fünfgeschoßige Pagode, gojū-tō (Holz). Errichtet 730; „Nationalschatz“; Nara, Nara-ken; Höhe: 35,6 m
Bild © 663highland, 2010 (Wikimedia Commons). (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Die Pagode (gojū-tō) des Kōfuku-ji wurde mehrmals zerstört oder beschädigt und nach alten Plänen wieder aufgebaut. Die letzte Wiedererrichtung stammt aus 1426.

Pagode des Tempels Kōfuku-ji
Asakusa pagode.jpg gojū-tō

Pagode des Asakusa Tempels

Fünfgeschoßige Pagode, gojū-tō (Stahlbeton). 1973; Sensō-ji, Asakusa, Tōkyō; Höhe: 48 m; Sockel 7,5 m
Bild © Edward Hahn, 2007. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Der berühmte Asakusa-dera in Tōkyō besaß bis zum Zweiten Weltkrieg eine fünfstöckige Holzpagode (gojū-tō) aus dem Jahr 1648. Sie wurde 1945 zusammen mit den meisten anderen Gebäuden der Anlage zerstört. Die neue Pagode wurde von der rechten auf die linke Seite des Zugangswegs (Nakamise dōri) verlegt.

Pagode des Asakusa Tempels
Pagode toji2.jpg gojūtō

Pagode Tōji

Pagode, gojūtō (Holz). Errichtet 828, zerstört, neu errichtet 1644; „Nationalschatz“; Tōji (Kyōōgokoku-ji), Kyōto; Höhe: 54,8 m
Bild © S. Minaga, 2001. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Mit fast 55 m Gesamthöhe ist dies die größte fünfgeschoßige (gojū-tō) Holzpagode Japans. Es wurde kaum eine Verjüngung der einzelnen Stockwerke durchgeführt.

Pagode Tōji
Pagode horyuji.jpg gojūtō

Pagode, Hōryū-ji

Fünfgeschoßige Pagode, gojūtō (Holz). Errichtet 711; „Nationalschatz“; Hōryū-ji, Ikaruga, Nara-ken; Höhe: 32,5 m
Bild © Lonely Trip, 2003. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Ein charakteristisches Merkmal dieser sehr alten Holzpagode () des Hōryū-ji ist das relativ breite Untergeschoß.

Pagode, Hōryū-ji
Pagode muroji.jpg gojūtō

Pagode Murō-ji

Pagode, gojūtō (Holz). Heian-Zeit, errichtet um 800; „Nationalschatz“; Murō-ji, Nara-ken; Höhe: 16 m
Bild © Mihoo Nikki, 2007. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Die kleinste unter den klassischen 5-Stock Pagoden (gojū-tō). Das Kloster Murō-ji wird auch als „Berg Kōya der Frauen“ bezeichnet, weil es — im Gegensatz zum berühmten Zentrum des Shingon-Buddhismus — auch schon in vormoderner Zeit von Frauen besucht werden durfte.

Pagode Murō-ji
Gojuto itsukushima.jpg gojūtō

Pagode in Miyajima

Pagode, gojūtō (Holz). Errichtet 1407, erneuert 1533; Itsukushima Schrein, Miyajima, Hiroshima-ken; Höhe: 28 m
Bild © Lonely Trip, 2004. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Fünfstöckige Pagode (gojū-tō) von Itsukushima; Teil des frisch angestrichenen UNESCO-Kulturerbes von Miyajima.

Pagode in Miyajima
Pagode nikko.jpg gojūtō

Pagode Nikkō

Pagode, gojūtō (Holz). Errichtet 1650, zerstört 1815, wiedererrichtet 1818; Tōshō-gū, Nikkō, Tochigi-ken; Höhe: 31,8 m
Bild © Mike Murrill, flickr 2007. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Diese besonders schlanke fünfgeschoßige Pagode (gojū-tō) befindet sich auf dem Gelände des Tōshō-gū Schreins (!) in Nikkō.

Pagode Nikkō
Pagoden mandala.jpg mandara

Pagode aus Goldlettern

Hängerollbild, mandara (Goldtinte auf blauschwarzem Grund). 12. Jh.; „Nationalschatz“; Chūson-ji, Hiraizumi, Iwate-ken
Bild © Izutsuya no kigō, (Blog) 2011. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Mandala aus Schriftzeichen (Kinji hōtō mandara), welche eine zehnstufige Pagode () bilden. Die Schriftzeichen ergeben zusammen ein Kapitel des Goldglanz Sutras (Konkōmyō-kyō).

Pagode aus Goldlettern
Pagoden mandala detail.jpg mandara

Mandala einer Schatzpagode aus Goldlettern

Hängerollbild, mandara (Goldtinte auf blauschwarzem Grund), Detail. 12. Jh.; „Nationalschatz“; Chūson-ji, Hiraizumi, Iwate-ken
Bild © Bamse, 2011, Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Detail eines Mandalas aus Schriftzeichen ( Kinji hōtō mandara), welches eine zehnstufige Pagode (), zeigt. Die Schriftzeichen ergeben zusammen ein Kapitel des Goldglanz-Sutras (Konkōmyō saishōō-kyō 金光明最勝王経).

Mandala einer Schatzpagode aus Goldlettern
Osorezan flickr3.jpg mon

Bodai-ji

Tempeltor, mon; Osore-zan, Aomori-ken
Bild © tsuda, flickr 2004. (Letzter Zugriff: 2016/9/6)

Eingang des örtlichen Tempels Bodai-ji (Zweigtempel des nahe gelegenen Entsū-ji) am Osore-zan. Hier sind bereits die typischen Steinhaufen des vulkanischen Geländes zu finden.

Bodai-ji
Pagode henjoin.jpg sanjū-tō

Pagode des Tempels Henjō-in

Dreigeschoßige Pagode, sanjū-tō (Holz). Errichtet 1416; Kurashiki, Okayama-ken; Höhe: 22,2 m
Bild © Lonely Trip, 2003. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Dreigeschoßige Pagode (sanjū-tō) des Henjō-in.

Pagode des Tempels Henjō-in
Pagode narita.jpg sanjūtō

Pagode Narita-san

Pagode, sanjūtō (Holz). Errichtet 1712, zahlreiche Reparaturen; Shinshō-ji, Narita, Chiba-ken; Höhe: 27 m

Diese dreigeschoßige Pagode (sanjū-tō) zeichnet sich durch besonders reichhaltige Ornamente aus. Der Shingon Tempel Shinshō-ji, auch Narita-san, ist ein beliebtes Pilgerzentrum nahe dem Flughafen Narita. Besonders zu Neujahr (O-shōgatsu) zieht er (obwohl ein Tempel) beachtliche Besuchermassen an.

Pagode Narita-san
Sanmon-nanzenji.jpg sanmon

Tor des Nanzen-ji

Tempeltor, sanmon (Holz). 1628; Zen-Tempel Nanzen-ji, Kyōto; Höhe: 22 m
Bild © Asano Noboru, 2009. (Letzter Zugriff: 206/9/19)

Haupttor des Nanzen-ji im sanmon-Stil, errichtet von Daimyō Tōdō Takatora. Der Nanzen-ji ist der bedeutendste unter den „Fünf Bergen“ (= Hauptklöster) des Rinzai-Zen in Kyōto. Ähnlich wie im Kenchō-ji fungiert das Gebäude hier nicht als Eingangstor (mon), sondern dient zur Präsentation der dahinter liegenden Haupthalle und als Speicher von Wertgegenständen.

Tor des Nanzen-ji
Kenchoji.jpg sanmon

Haupttor des Kenchō-ji

Tempeltor, sanmon. 1775; Zen-Tempel Kenchō-ji, Kamakura; Höhe: 30 m
Bild © FotoBob, flickr 2008. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Das Haupttor im sanmon-Stil übertrifft das Tor (mon) des Chion-in sogar noch an Höhe (30m). Da es sich frei stehend innerhalb des Tempelareals befindet, fungiert es im Grunde nicht als Tor, sondern als Speicher für Tempelschätze. Seine heutige Form stammt aus dem Jahr 1775. Der Kenchō-ji (gegr. 1253 ) ist der älteste Zen-Tempel Kamakuras. Mit seiner Errichtung begannen die Minamoto Shōgune im 13. Jh. die Förderung des damals neuen Zen Buddhismus.

Haupttor des Kenchō-ji
Pagode sanmaiin koya.jpg tahōtō

Pagode, Berg Kōya

Pagode, tahōtō (Holz). Errichtet 1223; „Nationalschatz“; Kongō Sanmai-in, Berg Kōya, Wakayama-ken; Höhe: 15,6 m

Einer der vielen „Nationalschätze“ von Berg Kōya. Die „Schatz-Pagode“ (tahō-tō) gehört zum dortigen Haupttempel, dem Kongō Sanmai-in.

Pagode, Berg Kōya
Pagode ishiyama.jpg tahōtō

Pagode, Ishiyama-dera

Schatz-Pagode, tahōtō (Holz). Errichtet 1194; „Nationalschatz“; Ishiyama-dera, Ōtsu, Präfektur Shiga; Höhe: 17,2 m
Bildquelle: Wikimedia Commons, 2009. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Der Ishiyama-dera — ein Shingon-Tempel am Südufer des Biwa-Sees — besitzt die älteste erhaltene tahō-tō-Pagode.

Pagode, Ishiyama-dera
Torii shitennoji.jpg torii

Torii des Tempels Shitennō-ji

Tempeltor, torii (Stein); Shitennō-ji, Ōsaka
Bildquelle: KENPEI's photo, Wikimedia Commons (jap.),2004. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Der Shitennō-ji ist wahrscheinlich das älteste staatlich errichtete bud­dhis­tische Kloster Japans. Es soll im Jahr 593 von Prinzregent Shōtoku Taishi gegründet worden sein. Wann das torii gebaut wurde, ist nicht bekannt, es soll jedoch ursprünglich aus Holz gewesen sein und wurde nach einem Brand im Jahr 1294 durch ein steinernes ersetzt.

Torii des Tempels Shitennō-ji
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Ikonographie
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„Tempel.“ In: Bernhard Scheid (Hg.), Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 20.8.2016). URL: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Metalog:Bilder/Tempel?oldid=65562