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Landkarten und Landschaften in Vogelperspektive
Dieses Web-Handbuch beinhaltet 1776 Illustrationen und Bilddokumente. Die vorliegende Seite enthält Bilder zum Thema „Draufsicht“. Die Thumb-Images sind mit Bild-Seiten verlinkt, die zusätzliche Informationen (u.a. zu Quelle und Copyright) enthalten und jene Artikelseiten anzeigen, welche das jeweilige Bild benützen.

80 Bilder

Hie sanno mandala.jpg

Mandala des Sannō Schreins (Sannō-miya mandara)

Hängerollbild, mandara (Farbe und Tusche auf Seide), Detail. Muromachi-Zeit, 1447; im Besitz des Nara National Museum; 120,7 x 68,1 cm
Bild © e-Kokuhō. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Buddhas und kami des Hie (Hiyoshi) Schreins (auch Sannō Schrein) am Fuße des Klosterbergs Hiei-zan, nach dem honji suijaku-Schema. In der oberen Reihe die buddhistische „Urform“, in der unteren die „Spur“, also die unmittelbare Erscheinungsform der wichtigsten Schreingottheiten. Siehe auch Gesamtbild

Mandala des Sannō Schreins
Hoshi mandara boston.jpg

Sternenmandala (Hoshi mandara)

Hängerollbild, nyorai, mandara (Farbe, Tusche auf Seide). Edo-Zeit; 83 x 51,9 cm
Bild © Museum of Fine Arts, Boston. (Letzter Zugriff: 2016/8)
William Sturgis Bigelow Collection

In der Mitte trohnt Buddha auf dem Weltenberg Shumisen, um den Berg herum sind die Neun Planeten sowie die Sterne des Großen Wagens zu sehen. Außerhalb befinden sich die westlichen Sternzeichen und die chinesischen Sternbilder.

Sternenmandala
Gosonzomandara.jpg

Mandala der Fünf Erhabenen (gosonzō mandara)

Nyorai, mandara. Kamakura-Zeit
Bild © Yamaguchi Sumio, Kyōto shiseki sansaku kai. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Dargestellt sind Shōtoku Taishi und Kūkai zu Füßen des Dainichi Nyorai.

Mandala der Fünf Erhabenen
Hie mandara.jpg

Mandala des Sannō Schreins (Sannō-miya mandara)

Hängerollbild, mandara (Farbe und Tusche auf Seide). Muromachi-Zeit, datiert 1447; im Besitz des Nara National Museum; 120,7 x 68,1 cm
Bild © E-Museum. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Das Motiv dieses Bildes ist der Berg Hachiōji, ein Teil des Hiei-Massivs. Hiei ist der zentrale Klosterberg des Tendai Buddhismus. Es ist vielleicht kein Zufall, dass der dargestellte Berg einem Affen ähnelt, denn auch die Schutzgottheit des Berges, Sannō, wird gelegentlich als Affe dargestellt. Diese Schutzgottheit besitzt einen Schrein am Fuße des Berges, der hier detailreich dargestellt ist. Seine Einzelgottheiten (die kollektiv die Gottheit Sannō bilden) sind in der oberen Bildleiste abgebildet (s. Detailabbildung). Die Schreinanlage ist als shintoistischer Wächter des buddhistischen Klosters konzipiert.

Mandala des Sannō Schreins
Kasugamandala 4.jpg Kasuga mandara

Kasuga mandara

Hängerollbild, mandara (Seide). Kamakura-Zeit, 14. Jh.; 159,4 x 68,9 cm
Bild © Victor Harris, Shintō (Tōkyō: Seikandō bunko, 2001), S. 167.

Schreinmandala (mandara) des Kasuga Taisha.

Kasuga mandara
Kasugamandala 1.jpg Kasuga mandara

Kasuga mandara

Hängerollbild, mandara (Seide), Detail. 14. Jh.; 159,4 x 68,9 cm
Bild © Victor Harris, Shintō (Tōkyō: Seikandō bunko, 2001), S. 167.

Darstellung der Götter des Kasuga Schreins in kami-Form (suijaku), unterste Reihe, und darüber in Buddha-Form (honji). Die oberste Gottheit (ganz oben) wurde offenbar zwei Buddha-Gestalten, Shaka (re.) und Kannon (li.) zugeordnet.

Kasuga mandara
Ashura kumano.jpg Kumano kanshin jikkai mandara

Kumano kanshin jikkai mandara

Hängerollbild, kakemono, Detail. Edo-Zeit, 17. Jh.

Der Ausschnitt zeigt die Welt der Ashura. (siehe auch Höllen)

Kumano kanshin jikkai mandara
Kumano sankei mandara.jpg Kumano kanshin jikkai mandara

Kumano kanshin jikkai mandara

Hängerollbild, kakemono. Edo-Zeit, 17. Jh.

Im oberen Teil eine Lebenstreppe, die das menschliche Leben von der Geburt bis zum Tod darstellt. Darunter Amidas Reines Land (jōdo), der Gerichtshof Enmas, und schließlich, in der unteren Bildhälfte, die Hölle (jigoku).

Kumano kanshin jikkai mandara
Taizokai shuji.jpg Taizōkai mit shūji-Zeichen

Taizōkai mit shūji-Zeichen

Mandala. Heian-Zeit, 9. Jh.
Bild © Bukkyō no benkyōshitsu. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Taizōkai mandara mit shuji (skt. bija), Silben­zeichen in einer in­dischen Schrift namens siddham, die jeweils für einen Buddha stehen.

Taizōkai mit shūji-Zeichen
Naiku gesamt kokkayoho.jpg Anlage des Inneren Schreins von Ise

Anlage des Inneren Schreins von Ise

Lithographie (Papier, Druckfarbe, Goldfarbe) von Chiossone u.a.; aus der Serie Kokka yohō (Bewahrung der Blüten unseres Landes), 1880
Bild © Museum für Angewandte Kunst (MAK), Wien

Die Anlage des Inneren Schreins (Naikū), wie sie 1880 von Edoardo Chiossone und anderen dokumentiert wurde. Abgebildet ist jener Bereich, der damals wie heute für gewöhnliche Besucher unzugänglich ist. Obwohl es heißt, dass die Anlage alle zwanzig Jahre nach exakt dem gleichen Plan neu errichtet wird, fallen im Vergleich zu heutigen Bildern Veränderungen auf. So gab es damals offenbar noch kein verlängertes Vordach vor dem Eingang der Haupthalle (im linken Bildteil), vor allem aber sind die beiden Nebengebäude heute nicht mehr in der gleichen Achse wie die Haupthalle, sondern weit nach hinten versetzt (vgl. Bild:Naiku_google.jpg).

Chiossone u.a. Anlage des Inneren Schreins von Ise
Buddh expansion.jpg Ausbreitung des Buddhismus

Ausbreitung des Buddhismus

Bild © Bernhard Scheid, 2011, 2015
Ausbreitung des Buddhismus
Tenguzoshi koyasan daito.jpg Berg Kōya

Berg Kōya

Querbildrolle, Detail. Kamakura-Zeit, 1296; aus Tengu zōshi; Höhe: ca. 30 cm
Bild © Tōkyō National Museum. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Die Tempelanlage auf Berg Kōya in einer mittelalterlichen Darstellung. Die Anlage ist hier auf drei essenzielle Bestandteile reduziert: Die Große Pagode (Daitō), die Tempelhalle zu Ehren Kūkais (Miei-dō) und die Kiefer (Sanko no Matsu), auf der der Vajra landete, den Kūkai von China aus in Richtung Japan geschleudert hatte.

Berg Kōya
Asakusa1820.jpg Bild des Tempels Kinryū-san Sensō-ji

Bild des Tempels Kinryū-san Sensō-ji (Kinryū-san Sensō-ji zu)

Farbholzschnitt (Papier, Farbe) von Totoya Hokkei (1780–1850). 1820; 44 x 62 cm
Bildquelle: Japanese Prints, Richard Kruml. (Letzter Zugriff: 2012/4)

Hier ist der Asakusa Tempel aus der Vogelperspektive inmitten des umgebenden Stadtviertels im frühen 19. Jh. zu sehen. Im Hintergrund der Fluss Sumidagawa und der Berg Tsukuba, im NO der Stadt.

Totoya Hokkei Bild des Tempels Kinryū-san Sensō-ji
Dakini taizokai.jpg Dakinis im Taizōkai mandara

Dakinis im Taizōkai mandara

Hängerollbild, tenbu, mandara (Seide, Farbe), Detail. Heian-Zeit, 9. Jh.; „Nationalschatz“; Saiin Kyōōgokoku-ji (Tōji Tempel), Kyōto; 183,6 x 164,2 cm
Bildquelle: Katō Yoshihira, Blog. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Detail aus dem Taizōkai mandara Mandara, dem Mandala der Mutterschoß-Welt des Shingon Buddhismus (Gesamtansicht links oben). Drei Dakinis beim Verzehr einer Leiche. Es ist nicht ganz klar, ob die Dämoninnen hier dem indischen Vorbild entsprechend als Frauen dargestellt sind.

Dakinis im Taizōkai mandara
Deshima 1790.jpg Dejima

Dejima

Buchillustration (Papier) von Shiba Kōkan (1747–1818); aus Saiyū ryodan 西遊旅譚 (Vergnügungsreise in den Westen), 1790
Bild © Japan Netherlands Exchange in the Edo-Period, National Diet Library, Tōkyō. (Letzter Zugriff: 2016/9/6)

Skizze der künstlichen Insel Dejima (oder Deshima) in der Bucht von Nagasaki, die den einzigen europäischen Handelsstützpunkt der Edo-Zeit darstellte. Die dort Ansässigen waren offiziell alles Holländer. Sie wurden streng kontrolliert und durften die Insel nur selten und in Begleitung verlassen, stellten aber für viele Japaner auch einen faszinierenden Anziehungspunkt dar. So auch für den Maler und Autor Shiba Kōkan (1747–1818), der Deshima besuchen durfte und hier unter anderem die westliche Ölmalerei erlernte. Das über Deshima nach Japan gebrachte Wissen wurde „Holland-Wissenschaft“ (rangaku) genannt. Shiba Kōkan war auch als Gelehrter in dieser Wissenschaft aktiv und gilt als großer Popularisierer von westlicher Wissenschaft und Kunst im Edo-zeitlichen Japan.

Im rechten Bildteil steht: „Die Holländer haben auf Deshima einen Kyūshū-Stützpunkt errichtet. Jedes Jahr bringen sie aus ihrem Land 55 Silber-monme nach Japan.“ Das bezieht sich möglicherweise auf die „Miete“, die die Holländer für Dejima zahlen mussten. Im linken Bildteil sind die Ausmaße der Insel verzeichnet. Demnach war die fächerförmige Insel 35 kan (ca. 63m) breit und maß an der Außenseite 180 kan (ca. 324m).

 

Shiba Kōkan Dejima
Kanto1694.jpg Der Kantō Distrikt rund um Edo

Der Kantō Distrikt rund um Edo

Landkarte, Detail. 1694
Bildquelle: Japanese Historical Maps. (Letzter Zugriff: 2007/6)

Details aus einer historischen Landkarte Japans aus dem Jahr 1694. Der Kantō Distrikt rund um Edo (heute Tōkyō), mit den religiösen Zentren Nikkō, Kamakura und Berg Fuji.

Der Kantō Distrikt rund um Edo
Kinai1694.jpg Der Kinai Distrikt inklusive Halbinsel Kii

Der Kinai Distrikt inklusive Halbinsel Kii

Landkarte, Detail. 1694
Bildquelle: Japanese Historical Maps. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Details aus einer historischen Landkarte Japans aus dem Jahr 1694. Mit den religiösen Zentren Berg Hiei, Berg Kōya und Ise.

Der Kinai Distrikt inklusive Halbinsel Kii
Koya karte.jpg Detailansicht des Kōya-san

Detailansicht des Kōya-san (Kōya-san saiken)

Panoramabild von Asai Koei. 1860er Jahre; 70 x 145 cm
Bild © Japanese Historical Maps, David Rumsey, Berekley. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Die Anlage von Berg Kōya aus südlicher Richtung. Rechts oben das Mausoleum Kūkais (Oku-no-in), in der linken Bildhälfte die wichtigsten Tempel. Die einzelnen Gebäude sind alle Tempel, die wie Familienbetriebe geführt werden. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Betreuung der Gräber, die sich in der Nähe von Kūkais Mausoleum befinden. Heute ist die Zahl der Tempel etwas zurück gegangen, viele Hallen sind auch umbenannt oder verschoben worden, die Grundstruktur der Anlage ist jedoch unverändert geblieben.

Asai Koei Detailansicht des Kōya-san
Ise map.jpg Die Stadt Ise

Die Stadt Ise

Satellitenbild
Bild © Google Earth, 2014. (Letzter Zugriff: 2014/10/23)

Lage des Inneren Schreins (Naikū) und Äußeren Schreins (Gekū) von Ise, deren Hauptgebäude über 4km von einander entfernt sind. Ehemals waren beide Anlagen von eigenen Dörfern, Yamada und Uji, umgeben, die heute zur Stadt Ise zusammengewachsen sind.

Die Stadt Ise
Koya1896.jpg Gesamtansicht des Kōya-san

Gesamtansicht des Kōya-san (Kōya-san zenzu)

Panoramabild von Hirata Eikichi, Detail. Meiji-Zeit, 1896; 19 x 120 cm
Bild © Japanese Historical Maps, David Rumsey, Berekley. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Oben auf Berg Kōya das Mausoleum Kūkais, im Vordergrund Gräber der Tokugawa und anderer Prominenter aus der Edo-Zeit. Neben den Gräbern sind die Namen der berühmten Verstorbenen eingezeichnet.

Hirata Eikichi Gesamtansicht des Kōya-san
Nintoku kofun.jpg Grab des Nintoku Tennō

Grab des Nintoku Tennō (Daisen kofun)

Grabhügel, kofun. Mitte des 5. Jh.; Ōsaka, Ortsteil Sakai; Länge: 486m
Bild © www.georggerster.com, Georg Gerster, 1985. (Letzter Zugriff: 2016/9/6)

Das Daisen Kofun ist ein Hügelgrab (kofun) mit knapp einem halben Kilometer Länge. Es stellt das größte Mausoleum seiner Art in Japan und liegt heute mitten in der modernen Stadtlandschaft Ōsakas. Das Grab wird offiziell dem semi-mythologischen Nintoku Tennō zugeschrieben, doch ist die historische Existenz dieses Herrschers nicht über jeden Zweifel erhaben, sodass auch nicht sicher ist, wer wirklich in diesem Grab bestattet ist und aus welchem Jahr es stammt.

Grab des Nintoku Tennō
Kinai.jpg Hauptstadtregion Kinai

Hauptstadtregion Kinai

Die Hauptstadtregion Kinai bestehend aus den fünf kaiserlichen Distrikten (ki 畿)
  1. Yamashiro 
  2. Yamato
  3. Kawachi 
  4. Izumi
  5. Settsu 

Hauptstadtregion Kinai
Tenno residenzen.jpg Hauptstadtverlegungen im 8. Jh.

Hauptstadtverlegungen im 8. Jh.

Bild © B. Scheid, 2007
Hauptstadtverlegungen im 8. Jh.
Japan alt2.jpg Historische Karte

Historische Karte

Bild © Bernhard Scheid, 2011

Vormoderne Provinzaufteilung in Japan.

Historische Karte
Horyuji birdseye.jpg Hōryū-ji, innerer Tempelbezirk

Hōryū-ji, innerer Tempelbezirk

Tempel; Ikaruga, Präfektur Nara

Die Anlage des Hōryū-ji wird von Süden (hier rechts oben) betreten, die Haupthalle befindet sich im mittleren Bildteil, daneben die Pagode.

Hōryū-ji, innerer Tempelbezirk
Nikko plan.jpg Illustration der Berge von Nikkō

Illustration der Berge von Nikkō (Nikkō oyama no ezu)

Farbholzschnitt (Farbe) von Ueyama Yahei (Verleger). 1800; 41 x 29 cm
Bild © Japanese Historical Maps. (Letzter Zugriff: 2013/7)

Das weitläufige Heiligtum von Nikkō auf einem Plan aus dem Jahr 1800, der die wichtigsten, auch heute noch bestehenden Teile der Anlage wiedergibt. Im rechten unteren Teil die „heilige Brücke“ (Shinkyō), der Haupteingang des Schreins. Der von Mauern eingefasste Hauptschrein Tōshō-gū befindet sich rechts der Bildmitte. Sein Eingang ist durch Pagode und torii gekennzeichnet, oberhalb davon Yōmei-mon und Haupthalle. Rechts davon der Tempel Rinnō-ji, links (ebenfalls ummauert) der Taiyū-in, das Mausoleum des dritten Shōguns Iemitsu. Die Gebäude im linken Bildteil repräsentieren weitere Schrein- und Tempelbauten, einschließlich der berühmten Kegon Wasserfälle und des Chūzen-ji Sees, die einen halben Tagesmarsch vom Hauptschrein entfernt liegen. Tatsächlich wird das ganze Ensemble jedoch seit alters her als ein einziger „Tempel-Schrein Komplex“ angesehen.

Ueyama Yahei (Verleger) Illustration der Berge von Nikkō
Naiku google.jpg Innerer Schrein von Ise

Innerer Schrein von Ise (Naikū)

Satellitenbild
Bild © Google Earth, 2014. (Letzter Zugriff: 2014/10/23)

Satellitenbild, welches den Inneren Schrein (Naikū) von Ise zeigt.

Innerer Schrein von Ise
Itsukushima-ippen.jpg Isukushioma-ippen

Isukushioma-ippen

Mandala. 1299
Bild © Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Bessere Reproduktion: Bild:Ippen_miyajima.jpg.

Isukushioma-ippen
Itsukushima bird.jpg Itsukushima Schrein

Itsukushima Schrein

Photographie von Watanabe Manabu. 2006
Bild © Discovering Japan, Nipponia 37. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Luftbild des Itsukushima Schreins

Watanabe Manabu Itsukushima Schrein
Iwashimizu mandara.jpg Iwashimizu Schrein Mandala

Iwashimizu Schrein Mandala

Schrein-Mandala, mandara, Detail. 14. Jh.; Nezu Museum, Tōkyō
Bild © Yamashiro Iwashimizu Hachimangū, S. Minaga. (Letzter Zugriff: 2013/11)

Im oberen Bildteil ist die Anlage des Hauptschreins des Iwashimizu Hachiman-gū, in deren Mitte die doppelte Haupthalle im Hachiman-Stil zu erkennen ist. Der Haupteingang ist im Süden (links). Im Vordergrund (Osten), etwas unterhalb des Schreins sieht man das Gebäude des Gokoku-ji, eines buddhistischen Tempels. Zwischen Tempel und Schrein ist eine Pagode () zu erkennen. Die buddhistischen Gebäude gibt es heute nicht mehr, insgesamt ist die Anlage aber trotz mehrmaliger Zerstörungen heute nicht allzu verschieden von diesem Bild.

Iwashimizu Schrein Mandala
Izumo bird2008.jpg Izumo Schrein, Luftbild

Izumo Schrein, Luftbild

Schreinanlage; Izumo Taisha, Matsue-ken
Bild © Photo Dokuritsuken, 2008. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Luftaufnahme des Schreinanlage von Izumo an einem Fasttag.

Izumo Schrein, Luftbild
Japnkarte kyoto edo.jpg Japankarte Kyōto - Edo

Japankarte Kyōto - Edo

Japankarte Kyōto - Edo
Japnkarte kyoto kamakura.jpg Japankarte mit Kyōto und Kamakura

Japankarte mit Kyōto und Kamakura

Landkarte
Japankarte mit Kyōto und Kamakura
Jinmu Feldzug.png Jinmu Tennōs Eroberungsfeldzug

Jinmu Tennōs Eroberungsfeldzug

Digitale Graphik. 2013
Bildquelle: Andreas Pichler, Kamigraphie. (Letzter Zugriff: 2017/3/23)

Die einzelnen Stationen des mehrjährigen Eroberungsfeldzugs von Jinmu Tennō von Takachiho in Kyūshū nach Kashihara, seiner Residenz in Yamato, auf der Grundlage von Kojiki und Nihon shoki. Das Interessante an dieser Schilderung sind weniger die Informationen aus grauer Vorzeit (inwieweit der Feldzug auf historischen Tatsachen beruht ist völlig offen), sondern die Tatsache, dass man sich Jinmu in erster Linie als Seefahrer vorstellte. Dies legt nahe, dass sich Herrscher in der japanischen Frühgeschichte wohl tatsächlich bevorzugt per Schiff von einer Provinz zur nächsten begaben, weil der Landweg noch nicht entsprechend ausgebaut war.

Jinmu Tennōs Eroberungsfeldzug
Shukuyo.jpg Karazu 火羅図

Karazu 火羅図

Hängerollbild, kakemono, Detail; Museum des Tōji Tempels, Kyōtō
Bild © Tōji no mikkyō zuzō (Bildwerke des Tōji Tempels; Ausstellungskatalog), 1999, Abb. 12

Abgebildet sind die 12 Tierkreiszeichen (jūni shi) und die „Neun Planeten“ (kuyōsei), die kleinen Figuren im inneren Bereich stellen die chinesischen Sternbilder dar. In der Mitte befindet sich Bodhisattva.

Karazu 火羅図
Shikoku.jpg Karte der Insel Shikoku

Karte der Insel Shikoku

Die Insel Shikoku mit den Präfekturen
36. Tokushima
37. Kagawa
38. Ehime
39. Kōchi

Karte der Insel Shikoku
Kinki.jpg Karte der Kansai Region

Karte der Kansai Region

Die Kinki oder Kansai Region mit den Präfekturen
24. Mie
25. Shiga
26. Kyōto
27. Ōsaka
28. Hyōgo
29. Nara
30. Wakayama

Karte der Kansai Region
Kanto.jpg Karte der Kantō Region

Karte der Kantō Region

Die Kantō Region mit den Präfekturen
8. Ibaraki
9. Tochigi
10. Gunma
11. Saitama
12. Chiba
13. Tōkyō
14. Kanagawa

Karte der Kantō Region
Chubu.jpg Karte der Region Chūbu

Karte der Region Chūbu

Die Region Chūbu mit den Präfekturen
15. Niigata
16. Toyama
17. Ishikawa
18. Fukui
19. Yamanashi
20. Nagano
21. Gifu
22. Shizuoka
23. Aichi

Karte der Region Chūbu
Chugoku.jpg Karte der Region Chūgoku

Karte der Region Chūgoku

Die Region Chūgoku mit den Präfekturen
31. Tottori
32. Shimane
33. Okayama
34. Hiroshima
35. Yamaguchi

Karte der Region Chūgoku
Kyushu.jpg Karte der Region Kyūshū

Karte der Region Kyūshū

Die Region Kyūshū mit den Präfekturen
40. Fukuoka
41. Saga
42. Nagasaki
43. Kumamoto
44. Ōita
45. Miyazaki
46. Kagoshima
47. Okinawa

Karte der Region Kyūshū
Nankaido.jpg Karte der Region Nankaidō

Karte der Region Nankaidō

Region Nankaidō
  1. Kii
  2. Awaji
  3. Awa 
  4. Sanuki 
  5. Iyo 
  6. Tosa 

Karte der Region Nankaidō
Saikaido.jpg Karte der Region Saikaidō

Karte der Region Saikaidō

Region Saikaidō
  1. Chikuzen 
  2. Chikugo 
  3. Buzen
  4. Bungo
  5. Hizen
  6. Higo
  7. Hyūga 
  8. Ōsumi
  9. Satsuma 
  10. Iki
  11. Tsushima

Karte der Region Saikaidō
Sanindo.jpg Karte der Region San'indō

Karte der Region San'indō

Region San'indō
  1. Tamba 
  2. Tango
  3. Tajima 
  4. Inaba 
  5. Hōki 
  6. Izumo 
  7. Iwami
  8. Oki

Karte der Region San'indō
Sanyodo.jpg Karte der Region San'yōdō

Karte der Region San'yōdō

Region San'yōdō
  1. Harima 
  2. Mimasaka
  3. Bizen
  4. Bitchū
  5. Bingo
  6. Aki 
  7. Suō 
  8. Nagato

Karte der Region San'yōdō
Tokaido.jpg Karte der Region Tōkaidō

Karte der Region Tōkaidō

Die Region Tōkaidō
  1. Iga 
  2. Ise 
  3. Shima 
  4. Owari 
  5. Mikawa 
  6. Tōtōmi
  7. Suruga 
  8. Izu 
  9. Kai 
  10. Sagami 
  11. Musashi 
  12. Awa
  13. Kazusa
  14. Shimousa
  15. Hitachi

Karte der Region Tōkaidō
Tosando.jpg Karte der Tōsandō Route

Karte der Tōsandō Route

Die Region (Route) Tōsandō bestehend aus den Provinzen
  1. Ōmi
  2. Mino
  3. Hida
  4. Shinano
  5. Kōzuke
  6. Shimotsuke
  7. Mutsu
  8. Dewa

Karte der Tōsandō Route
Hokurikudo.jpg Karte der vormodern Region Hokurikudō

Karte der vormodern Region Hokurikudō

Die vormodern Region Hokurikudō bestehend aus
  1. Wakasa 
  2. Echizen
  3. Kaga
  4. Noto
  5. Etchū
  6. Echigo
  7. Sado

Karte der vormodern Region Hokurikudō
Hokkaido.jpg Karte von Hokkaidō und Tōhoku

Karte von Hokkaidō und Tōhoku

Hokkaidō und Tōhoku mit den Präfekturen
1. Hokkaidō
2. Aomori
3. Iwate
4. Miyagi
5. Akita
6. Yamagata
7. Fukushima

Karte von Hokkaidō und Tōhoku
Kasugamandala 2.jpg Kasuga

Kasuga

Mandala (Seide), Detail

Detaildarstellung des Heiligen Hirschs.

Kasuga
Kasugamandala 3b.jpg Kasuga

Kasuga

Schreinanlage, mandara (Seide), Detail
Bild © Kamigraphie. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Detaildarstellung des Kasuga Schreins.

Kasuga
Kasuga hirsch.jpg Kasuga Hirsch Mandala

Kasuga Hirsch Mandala

Hängerollbild, mandara (Seide, Farbe). 14. Jh.; Nara National Museum; 76,5 x 40,5cm
Bild © Nara National Museum. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Schrein-Mandala des Kasuga Taisha, der hier lediglich durch einen Hirsch, das Botentier der Kasuga-Götter, repräsentiert ist. Aus dem Sattel des Hirsches wächst ein Baum, dessen Zweige die fünf Hauptschreingötter verkörpern.

Kasuga Hirsch Mandala
Kumano mandara.jpg Kumano Mandala

Kumano Mandala (Kumano kanshin jikkai mandara)

Rollbild, mandara, Detail. Edo-Zeit, 17. Jh.

Der Ausschnitt dieses Mandalas zeigt die japanische Unterwelt (jigoku) nach geläufigen buddhistischen Vorstellungen der Edo-Zeit. Torii dienen zur Abgrenzung der einzelnen Bereiche der Wiedergeburt.

Kumano Mandala
Kumano nachi mandara.jpg Kumano Nachi Mandala

Kumano Nachi Mandala

Hängerollbild, mandara (Seide, bemalt), Detail. Frühe Edo-Zeit
Bild © Kokugakuin University Library. (Letzter Zugriff: 2016/9/7)

Unter einem großen torii vollziehen buddhistische Mönche einen Ritus. Davor sieht man ein Schiff, das ebenfalls mit torii bestückt ist, doch auf dem Segel steht „Ehre dem Buddha Amida“ namu amida butsu. Die Szene ist ein Ausschnitts eines Schrein-Mandalas, auf dem die Umgebung des Nachi Schreins in Kumano dargestellt ist. Der Ort war im Mittelalter und in der frühen Neuzeit auch dafür berühmt, dass sich Amida-Gläubige in Boote aussetzen ließen, um von hier Fudaraku, das Reine Land von Amidas Begleiter Kannon Bosatsu, zu erreichen, das man südlich der Halbinsel von Kumano wähnte. Das Boot mit den torii ist für diese Fahrt ins Ungewisse gedacht. Die Praktikanten ließen sich in einer Art Hütte an Bord einsperren und hofften, dass ihnen die Wiedergeburt in Kannons Paradies sicher wäre, wenn sie auf diese Weise den Tod finden würden. (S.a. Religiöse Selbstmorde.)

Kumano Nachi Mandala
Ise izumo.jpg Landkarte Schreinlage

Landkarte Schreinlage

Bild © Bernhard Scheid, 2010

Lage der Schreine von Ise und Izumo im Vergleich zu den alten Hauptstädten Nara und Kyōto

Landkarte Schreinlage
Izumo bird2.jpg Luftbild des Izumo Schreins

Luftbild des Izumo Schreins

Schreinanlage
Bild © Izumo Ōyashiro. (Letzter Zugriff: 2016/8)
Luftbild des Izumo Schreins
Magadha.png Magadha

Magadha

Landkarte
Bild © Wikimedia Commons, nach Schwartzberg, J. E. (1992), A Historical Atlas of South Asia: University of Oxford Press. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Ausbreitung des nordindischen Königreichs Magadha.

Magadha
Makakara daikoku.jpg Mahakala

Mahakala (Makakara)

Mandara. Edo-Zeit; aus Ishin. Chūsei Nihon no mikkyōteki sekai („Seltsame Götter: Die esoterische Welt des japanischen Mittelalters“), Yamamoto Hiroko; Chōrin-ji, Präfektur Kagawa

Makakara (oder auch Daikoku, skt. Mahakala) hier als zentrale Figur eines ihm gewidmeten Mandala (Makakara mandara). Die Abbildung entstammt dem Titelblatt eines Buches zu diesem Thema.

Mahakala
Kasuga miya mandara.jpg Mandala des Kasuga Schreins

Mandala des Kasuga Schreins

Schrein, mandara (Seide, Farbe, Tusche). Kamakura-Zeit, 14. Jh.
Bildquelle: Blätter zur japanischen Geschichte und Religion, Niels Gülberg, 2009. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Schreine von Kasuga Taisha mit den fünf Hauptgöttern in buddhistischer Gestalt (honji). Im Vordergrund die Pagoden des Kōfuku-ji.

Mandala des Kasuga Schreins
Nichiren mandala.jpg Mandala des Nichiren Buddhismus

Mandala des Nichiren Buddhismus

Mandala, mandara
Bild © Nichiren's Coffeehouse. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Der Lobpreis des Lotos-Sutra: „namu myōhō renge kyō“ nimmt die zentrale Position dieses kalligraphischen Mandalas ein.

Mandala des Nichiren Buddhismus
Pagoden mandala detail.jpg Mandala einer Schatzpagode aus Goldlettern

Mandala einer Schatzpagode aus Goldlettern

Hängerollbild, mandara (Goldtinte auf blauschwarzem Grund), Detail. 12. Jh.; „Nationalschatz“; Chūson-ji, Hiraizumi, Iwate-ken
Bild © Bamse, 2011, Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Detail eines Mandalas aus Schriftzeichen ( Kinji hōtō mandara), welches eine zehnstufige Pagode (), zeigt. Die Schriftzeichen ergeben zusammen ein Kapitel des Goldglanz-Sutras (Konkōmyō saishōō-kyō 金光明最勝王経).

Mandala einer Schatzpagode aus Goldlettern
Japan 1892.jpg Map of Japan

Map of Japan

Landkarte. 19. Jh.; aus Rand Mc Nally's Atlas of the World, 1897; Chicago; 50 x 66cm
Bild © David Rumsey Map Collection. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Karte Japans mit alten Provinzen und neuen Präfekturen, Stand 1892. Maßstab 1:2,6 mio.

Map of Japan
Miyajima panorama.jpg Miyajima und die Stadt Hiroshima

Miyajima und die Stadt Hiroshima

Panoramabild von Yoshida Hatsusaburō, Detail. 1926
Bild © Tokushima Bunri University. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Panoramabild der Schreininsel Miyajima und der Stadt Hiroshima (rechts oben), Ansicht von Süden. Ausschnitt eines Panaromabilds der Regionen Shikoku und Chūgoku.

Yoshida Hatsusaburō Miyajima und die Stadt Hiroshima
Mokoshurai map.jpg Mongolische Angriffe

Mongolische Angriffe

Mongolische Angriffe
Taizokai kamakura.jpg Mutterschoßwelt Mandala

Mutterschoßwelt Mandala (Taizōkai mandara)

Hängerollbild, mandara (Seide, Farbe). Heian-Zeit, 9. Jh.; „Nationalschatz“; Saiin Kyōōgokoku-ji (Tōji Tempel), Kyōto; 183,6 x 164,2 cm
Bildquelle: Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Der Hauptbuddha dieses Taizōkai mandara-Mandalas, Dainichi mit der Meditations-mudra, befindet sich im Zentrum des Bildes. Dieses Mandala ist einem Palast nachempfunden. (s.a. ten Grotenhuis 1999, Japanese Mandalas, plate 8.)

Mutterschoßwelt Mandala
Tenguzoshi koyasan okunoin.jpg Oku-no-in auf Berg Kōya

Oku-no-in auf Berg Kōya

Querbildrolle, Detail. Kamakura-Zeit, 1296; aus Tengu zōshi; Höhe: ca. 30 cm
Bild © Tōkyō National Museum. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Das Mausoleum Kūkais auf Berg Kōya auf einer mittelalterlichen Darstellung. Die Grabkapelle befindet sich links auf dem Bild und ist durch einen Zaun von der Tempelhalle davor getrennt. Entlang des Zugangsweges befinden sich Grabmonumente. Während diese heute zumeist aus Stein sind, handelt es sich auf dieser Darstellung zumeist um hölzerne Stäbe (sotoba).

Oku-no-in auf Berg Kōya
Pagoden mandala.jpg Pagode aus Goldlettern

Pagode aus Goldlettern

Hängerollbild, mandara (Goldtinte auf blauschwarzem Grund). 12. Jh.; „Nationalschatz“; Chūson-ji, Hiraizumi, Iwate-ken
Bild © Izutsuya no kigō, (Blog) 2011. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Mandala aus Schriftzeichen (Kinji hōtō mandara), welche eine zehnstufige Pagode () bilden. Die Schriftzeichen ergeben zusammen ein Kapitel des Goldglanz Sutras (Konkōmyō-kyō).

Pagode aus Goldlettern
Shikoku panorama.jpg Panoramabild von Shikoku

Panoramabild von Shikoku

Querbildrolle von Yoshida Hatsusaburō (1884–1955). 1934
Bild © Shikoku henro michi, Webprojekt der Waseda Universität, Tokyo. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Mit besonderer Berücksichtigung der 88 Pilgertempel.

Yoshida Hatsusaburō Panoramabild von Shikoku
Tokaido1860.jpg Parade entlang des Tōkaidō als Sugoroku-Spiel

Parade entlang des Tōkaidō als Sugoroku-Spiel (Tōkaidō gyōretsu sugoroku)

Farbholzschnitt, sugoroku-e (Papier, Farbe) von Gountei Sadahide, e.a.. 1860
Bild © Japanese Historical Maps. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Gesamtschau der Parade der Daimyō entlang der berühmten Tōkaidō Route von Edo nach Kyōto im Stil des Gänschen-Spiels (sugoroku). Im Vordergrund rechts Edo, erkennbar an der Nihonbashi Brücke und der Burg des Shōguns, dahinter der Fuji, im Hintergrund der Biwa See und ganz links oben Kyōto.

Gountei Sadahide, e.a. Parade entlang des Tōkaidō als Sugoroku-Spiel
Fushimi map.jpg Plan der Fushimi Schreinanlage

Plan der Fushimi Schreinanlage

Informationstafel (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Salvador Busquets Artigas, flickr, 2008. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Übersichtsplan der Schreinanlage auf einem Schild im unteren Schreinbereich. Dem Schild ist zu entnehmen, dass der Inari Berg eine Höhe von 233m hat, dass die Anlage ungefähr 900.000m² umfasst und der Rundgang in etwa zwei Stunden zu bewältigen ist. Der höchste Punkt des Rundgangs befindet sich auf der Karte rechts oben.

Plan der Fushimi Schreinanlage
Ise plan4.jpg Plan der Schreinanlage

Plan der Schreinanlage

Schreinanlage
Bild © The Grand Shrine of Ise, Smith. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Mit leerem Areal für den nächsten Neubau.

Plan der Schreinanlage
Schrein skizze.jpg Schreinanlage

Schreinanlage

Schreinskizze von Nakashima Hiroko
Bild © Inoue Nobutaka, e.a. (Hg.), Shintō jiten. Tōkyō: Kōbundō 1994, S. 185

Idealtypische Skizze einer Schreinanlage (jinja).

Nakashima Hiroko Schreinanlage
Ise altundneu.jpg Schreinanlage von Ise zur Zeit des Neubaus

Schreinanlage von Ise zur Zeit des Neubaus

Schreinanlage
Schreinanlage von Ise zur Zeit des Neubaus
Itsukushima 1720.jpg Schreinanlage von Miyajima

Schreinanlage von Miyajima

Querbildrolle, Detail. Edo-Zeit, 1720
Bild © S_Minaga. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Abbildung der Schreinanlage von Miyajima auf einer Querbildrolle

Schreinanlage von Miyajima
Okinoshima.jpg Schreininsel Oki

Schreininsel Oki

Bild © Fukuoka Prefecture. (Letzter Zugriff: 2010/1)

Sie ist seit 2009 UNESCO Weltkulturerbe.

Schreininsel Oki
Kyoto 1710.jpg Stadtplan Kyōto, 1710

Stadtplan Kyōto, 1710

Farbholzschnitt von Hayashi Yoshinaga. Edo-Zeit; aus Shinpan zōho kyō ezu, shinchi iri (Neuer Gesamtplan der Hauptstadt, inklusive der neuen Gebiete), 1710; 95 x 65cm
Bild © David Rumsey Map Collection. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Auf dieser historischen Karte Kyōtos sind die religiösen Anlagen durch rote Unterstreichungen hervorgehoben und teilweise durch kleine Graphiken repräsentiert. Daran erkennt man, dass die Stadt von einem Ring aus Tempeln und Schreinen umgeben ist. Innerhalb des Stadtgebiets gibt es zwar ausgedehnte Anlagen für Prunkbauten, doch sind sie nicht rot hervorgehoben: Es handelt sich um die Paläste für Tennō und Shōgun. Die bedeutendsten religiösen Anlagen sind an den Berghängen zu finden. Insbesondere entlang der östlichen Bergkette der Stadt (Higashiyama) ist die Konzentration von Tempeln besonders hoch. Im Südosten der Stadt befanden sich traditionellerweise auch die Friedhöfe. Eine Besonderheit dieser Karte besteht darin, dass auch verhältnismäßig weit entfernte religiöse Anlagen verzeichnet sind. Die Karte muss daher wie ein Froschaugenbild gelesen werden, an dessen Rand sich die Abstände extrem verkürzen. Die Proportionen innerhalb des Stadtgebiets sind dagegen realistisch. Das gleiche Schema findet sich auch auf anderen vormodernen Karten der Stadt.

Hayashi Yoshinaga Stadtplan Kyōto, 1710
Taima fukui.jpg Taima Mandara

Taima Mandara

Mandala (Seide, Farbe). 1721; im Besitz des Shōkaku-ji, Takefu-shi, Fukui-ken; 388,7 × 399,2 cm
Bild © Historisches Museum der Stadt Fukui. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Das Taima mandara stellt des Buddhas Amida Reines Land dar.

Taima Mandara
Kongokai.jpg Vajra-Welt Mandala

Vajra-Welt Mandala (Kongōkai mandara)

Hängerollbild, mandara (Seide, Farbe). Heian-Zeit, 9. Jh.; „Nationalschatz“; Saiin Kyōōgokoku-ji (Tōji Tempel), Kyōto; 183,5 x 163 cm
Bildquelle: Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Der Hauptbuddha dieses Kongōkai mandara, Dainichi mit der Weisheits-mudra, befindet sich im mittleren, oberen Feld. Dieses Mandala ist einer Hauptstadt mit dem Palast im Norden nachempfunden. (s.a. ten Grotenhuis 1999, Japanese Mandalas, plate 6.)

Vajra-Welt Mandala
Yasukuni anlage.jpg Yasukuni Schrein

Yasukuni Schrein

Schreinanlage; Tōkyō, Chiyoda-ku
Bild © Bernhard Scheid, März 2012

Yasukuni Schreinanlage aus der Vogelperspektive, von Norden aus gesehen. Der Park im Hintergrund zählt bereits zur weitläufigen Anlage des kaiserlichen Palastes in Tōkyō. Im Vordergrund links das Yūshū-kan, ein modernes Kriegsmuseum. Was heute kaum mehr auffällt, ist die Hügellage des Schreins, die einstmals einen grandiosen Blick auf Tōkyō bot.

Yasukuni Schrein
Geku google.jpg Äußerer Schrein von Ise

Äußerer Schrein von Ise (Gekū)

Satellitenbild
Bild © Google Earth, 2014. (Letzter Zugriff: 2014/10/23)

Satellitenbild welches den Äußeren Schrein (Gekū) von Ise zeigt.

Äußerer Schrein von Ise
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Ikonographie
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„Landkarten.“ In: Bernhard Scheid (Hg.), Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 15.8.2016). URL: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Metalog:Bilder/Landkarten?oldid=65097