Pantheon Buddhistische Wächterfiguren

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Pantheon Buddhistische Wächterfiguren
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149 Bilder

Dakini taizokai.jpg tenbu, mandara Dakinis im Taizōkai mandara // Hängerollbild, tenbu, mandara (Seide, Farbe), Detail. Heian-Zeit, 9. Jh.; „Nationalschatz“; Saiin Kyōōgokoku-ji (Tōji Tempel), Kyōto; 183,6 x 164,2 cm // Bildquelle: Katō Yoshihira, Blog (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Detail aus dem Taizōkai mandara Mandara, dem Mandala der Mutterschoß-Welt des Shingon Buddhismus (Gesamtansicht links oben). Drei Dakinis beim Verzehr einer Leiche. Es ist nicht ganz klar, ob die Dämoninnen hier dem indischen Vorbild entsprechend als Frauen dargestellt sind. Dakinis im Taizōkai mandara
4ten N.jpg tenbu Tamon-ten oder Bishamon-ten (skt. Vaishravana) // Statue, tenbu. Kamakura-Zeit; Yakushi-ji, Nara // // Bishamon-ten, Himmelskönig des Nordens und zugleich Anführer aller Himmelswächter (Shi-Tennō). Zählt außerdem zu den Sieben Glücksgöttern (Shichi Fukujin). Auf seiner offenen Handfläche sollte eigentlich eine Pagode stehen. Tamon-ten oder Bishamon-ten (skt. Vaishravana)
Jambhala.jpg tenbu Jambhala // Skulptur, tenbu (Metall). Nepal, 15. Jh. // Bild © Himalayan Art (letzter Zugriff: 2016/9/19). Collection of Rubin Museum of Art // Jambhala, Gottheit des Reichtums, hier in einer einfachen Erscheinungsform (ein Kopf, zwei Arme). In der rechten Hand hält er eine Zitrusfrucht (bijapuraka), in der linken einen Mungo, der Juwelen ausspeit. Jambhala
Raijin edo.jpg tenbu Abgestürzter Donnergott // Plastik, tenbu (Holz, Farbe). Edo-Zeit; 26 x 20 x 21 cm // Bild © Online Archive of California. Ruth and Sherman Lee Institute for Japanese Art Collection // Darstellung eines abgestürzten Raijin. Abgestürzter Donnergott
Raijin 33.jpg tenbu Donnergott (Raijin) // Statue, tenbu (Holz, Glasaugen). Kamakura-Zeit; Sanjūsangen-dō, Kyōto // Bild © Sanjūsangen-dō, Scan aus dem Tempelkatalog // Figur des Raijin aus dem Gefolge des tausendarmigen Kannon. Wenn man will, kann man in dieser Figur bereits die humorvollen Züge erkennen, die sich in späteren Darstellungen von Wind und Donner durchsetzen. Donnergott
Ne jionji.jpg tenbu Göttlicher General (Ratte) // Statue, tenbu (Holz, bemalt), Detail. Kamakura-Zeit; Jion-ji, Yamagata-ken // Bild © J-Blog (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als Bikara 毘羯羅 (skt. Vikarāla) bezeichnet. Auf seinem Helm ist eine kleine Maus (ne) oder Ratte erkennbar. Göttlicher General (Ratte)
Mi tnm.jpg tenbu Göttlicher General (Schlange) // Statue, tenbu (Holz, bemalt), Detail. Kamakura-Zeit; Tokyo National Museum (ehem. Jōruri-ji, Soraku-gun, Kyoto) // Bild © eKokuho (letzter Zugriff: 2014/1) // Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als Indara Taishō 因達羅大將 bezeichnet. Auf seinem Kopf ringelt sich eine kleine Schlange (mi). Göttlicher General (Schlange)
Komokuten.jpg tenbu Kōmoku-ten // Skulptur, tenbu (Holz, bemalt). Nara-Zeit, 8. Jh.; „Nationalschatz“; Tōdaiji (Kaidan-dō), Nara; Höhe: 170 cm // // Kōmoku-ten, der Wächter des Westens aus der Gruppe der Vier Himmelskönige (Shi-Tennō). Kōmoku-ten
Kitanotenjin engi metny.jpg tenbu Chronik des Kitano Tenjin Schreins (Kitano tenjin engi) // Querbildrolle, tenbu, Detail. Kamakura-Zeit, 13. Jh.; 29,8 x 863 cm // Bild © Metropolitan Museum of Art, New York (letzter Zugriff: 2011/7). Fletcher Fund, 1925 // Sugawara no Michizanes Geist in Gestalt eines zürnenden Donnergottes (Raijin). Chronik des Kitano Tenjin Schreins
Kisshoten.jpg tenbu Kisshō-ten // Hängerollbild, tenbu (Leinen, Farbe). Nara-Zeit; „Nationalschatz“; Yakushi-ji, Nara; 53,3 x 32 cm // Bild © Gap (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Kisshō-ten, oder Kichijō-ten, skt. Lakshmi, eine Schutzgottheit des Goldglanz Sutras auf dem ältesten erhaltenen Farbbild Japans aus dem 8. Jahrhundert. Die Göttin soll die Züge der Hauptfrau (701–760) des Shōmu Tennō tragen, deren posthumer Name Kōmyō wiederum dem Goldglanz Sutra (Konkōmyō-kyō) entnommen ist.

In der Nara-Zeit entstand ein besonderer Bußritus um Kichijō-ten, Kichijō keka, der Mitte des ersten Monats vollzogen wurde. Dank dieses Ritus überflügelte Kichijō-ten eine andere Göttin aus dem Goldglanz Sutra, Benzaiten (welche heute jedoch die bekanntere ist). Das vorliegende Bild entstand wahrscheinlich im Zusammenhang mit diesem Bußritus.

Kisshō-ten
Jinjataisho.jpg tenbu Wüsten-General (Jinja Taishō) // Skulptur, tenbu (Holz). Kamakura-Zeit, um 1200; Höhe: 142 cm // Bild © Kūkai and Mount Kōya, Treasures of a Sacred Mountain. (Austellungskatalog) Kyōto National Museum, 2003, Abb. 93. // In dieser Gestalt namens Jinja Taishō soll Bishamon-ten dem Pilgermönch Xuanzang erschienen sein. Das besondere Merkmal dieser Figur sind die Hosenbeine in Gestalt von Elefantenköpfen. Wüsten-General
Jikokuten.jpg tenbu Jikoku-ten // Skulptur, tenbu (Holz, bemalt). Nara-Zeit, 8. Jh.; „Nationalschatz“; Tōdaiji (Kaidan-dō), Nara; Höhe: 160,5 cm // // Jikoku-ten, der Wächter des Ostens aus der Gruppe der Vier Himmelskönige (Shi-Tennō). Jikoku-ten
Inu tnm.jpg tenbu Göttlicher General (Hund) // Statue, tenbu (Holz, bemalt), Detail. Kamakura-Zeit; Tōkyō National Museum (ehem. Jōruri-ji, Soraku-gun, Kyōto) // Bild © eKokuho (letzter Zugriff: 2014/1) // Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als Basara Taishō 伐折羅大將 bezeichnet. Trägt einen Hund (inu) auf seinem Kopf. Grün bemaltes Gesicht. Göttlicher General (Hund)
Raijin kyosai boston.jpg tenbu Donnergott (Raijin) // Seidenrollbild, tenbu (Tusche, Farbe) von Kawanabe Kyōsai (1831–1889). Meiji-Zeit; 114 x 35,4 cm // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/8). William Sturgis Bigelow Collection // Darstellung des Raijin auf einem Seidenrollbild. Kawanabe Kyōsai Donnergott
Inari kuniyoshi2.jpg tenbu Die Gottheit Inari // Farbholzschnitt, tenbu von Utagawa Kuniyoshi. Edo-Zeit // Bildquelle: Wikimedia Commons (letzter Zugriff: 2016/8) // Die Gottheit Inari auf einem weißen Fuchs (kitsune) erscheint dem Krieger Taira no Kiyomori. Utagawa Kuniyoshi Die Gottheit Inari
I tnm.jpg tenbu Göttlicher General (Eber) // Statue, tenbu (Holz, bemalt), Detail. Kamakura-Zeit, 1207; „Nationalschatz“; Kōfuku-ji, Nara; ca. 120 cm // Bild © Takashi Mibayashi (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als Kubira Taishō 宮毘羅大將 bezeichnet. Auf seinem Helm ist ein Eber (i) bzw. ein Schwein erkennbar. Göttlicher General (Eber)
Hitsuji tnm.jpg tenbu Göttlicher General (Ziege) // Statue, tenbu (Holz, bemalt), Detail. Kamakura-Zeit; Tōkyō National Museum (ehem. Sōgen-ji, Kanagawa-ken) // Bild © Now2000 Jewell, (Flickr), 2009 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als A'nira Taishō 頞儞羅大將 bezeichnet. Auf seinem Helm ist eine Ziege (hitsuji) erkennbar. Göttlicher General (Ziege)
Futen nikko.jpg tenbu Windgott (Fūjin) // Statue, tenbu // Bild © camebridge2000.com, 2006 (letzter Zugriff: 2016/8) // Fūjin als Wächterfigur (niō) des Taiyūin Schreins. Windgott (Fūjin)
4ten O.jpg tenbu Jikoku-ten (skt. Dhritarashtra) // Statue, tenbu. Kamakura-Zeit; Yakushi-ji, Nara // // Jikoku-ten, der Himmelskönig des Ostens. Einer der vier Himmelskönige (Shi-Tennō) des Tempels. Jikoku-ten (skt. Dhritarashtra)
Fujin raijin korin.jpg tenbu Windgott und Donnergott (Fūjin raijin zu) // Stellschirm, tenbu (Holz, vergoldet, Farbe) von Ogata Kōrin (1658–1716). Edo-Zeit, 17. Jh.; im Besitz des Tōkyō National Museums; zweimal 164,5 × 182,4 cm // Bild © Wikimedia Commons (letzter Zugriff: 2016/8) // Wind- und Donnergott (Fūjin und Raijin). Die Vorlage zu diesem Bild stammt von Tawaraya Sōtatsu. Ogata Kōrin Windgott und Donnergott
Fujin ogata.jpg tenbu Windgott (fūjin) // Wandschirmgemälde, tenbu von Ogata Kōrin (1658–1716) // Bild © Wikimedia Commons (jap.) (letzter Zugriff: 2016/8) // Abbildung des Windgottes (Fūjin). Nach einer Vorlage von Sōtatsu (um 1600). Ogata Kōrin Windgott
Fujin kyosai.jpg tenbu Windgott (Fūjin) // Seidenrollbild, tenbu (Tusche, Farbe) von Kawanabe Kyōsai (1831–1889). Meiji-Zeit; 114 x 35,4 cm // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/8). William Sturgis Bigelow Collection // Abbildung des Fūjin auf einem Seidenrollbild. Kawanabe Kyōsai Windgott
Fujin kuniyoshi.jpg tenbu Wind- und Donnergott (Fūjin raijin zu) // Farbholzschnitt, tenbu (Papier, Farbe) von Utagawa Kuniyoshi (1797–1861); aus der Serie Shūeki hakke e (Die acht Trigramme des Yijing); zweimal 37 x 25,5 cm // Bild © Museum of Fine Art, Boston (letzter Zugriff: 2016/9). William Sturgis Bigelow Collection // Darstellung des Fūjin und Raijin.
Den acht Trigrammen des Yijing sind unter anderem Elemente der Natur zugeordnet, z.B. Wind und Donner. Außerdem stehen die Trigramme auch für Himmelsrichtungen. Auf diese Weise entspricht der Donner dem Osten und der Wind dem Südosten. Seltsam sind die Tierbegleiter der beiden, Hahn und Hund. Man würde vermuten, dass sie den Tierkreiszeichen entnommen sind, die ja ebenfalls Himmelsrichtungen ausdrücken können, doch entspricht der Hahn dem Westen und der Hund im Verein mit dem Wildschwein dem Nordwesten.
Utagawa Kuniyoshi Wind- und Donnergott
Raijin korin.jpg tenbu Donnergott (Raijin) // Stellschirm, tenbu (Holz, vergoldet, Farbe) von Ogata Kōrin (1658–1716), Detail. Edo-Zeit, 17. Jh.; im Besitz des Tokyo National Museums; 164,5 × 182,4 cm // Bild © Cultural Heritage Online (letzter Zugriff: 2016/8) // Die Vorlage zu diesem Bild des Raijin stammt von Tawaraya Sōtatsu. Abgesehen von den Farben besteht der Unterschied zu Sōtatsus Vorlage v.a. darin, dass dieser Donnergott seinem Zwilling gerade in die Augen blickt. Ogata Kōrin Donnergott
Raijin ogata.jpg tenbu Donnergott (raijin) // Wandschirmgemälde, tenbu von Ogata Kōrin (1658–1716) // Bildquelle: Wikimedia Commons (jap.) (letzter Zugriff: 2016/8) // Abbildung des Donnergottes (Raijin). Nach einer Vorlage von Sōtatsu (um 1600). Ogata Kōrin Donnergott
Fujin 33.jpg tenbu Windgott (Fūjin) // Statue, tenbu (Holz, Glasaugen). Kamakura-Zeit; Sanjūsangen-dō, Kyōto // Bild © Sanjūsangen-dō, Scan aus dem Tempelkatalog // Figur des Windgottes (Fūjin) aus dem Gefolge des tausendarmigen Kannon. Windgott
Tobatsu bishamonten.jpg tenbu Tobatsu Bishamon-ten // Skulptur, tenbu (Holz, bemalt). Tang-Zeit, 8. Jh.; „Nationalschatz“; Tōji, Kyōto // Bild © Nihon no bijutsu 315 (1992), Abb. 16 // Statue des sog. Tobatsu Bishamon-ten (Bishamon aus Turfan). Kennzeichnend ist vor allem die weibliche Erdgöttin (Jiten) zu Bishamons Füßen. Eine weitere Besonderheit liegt in der Krone, auf deren Vorderseite ein Vogel zu sehen ist. Diese Statue wurde in China angefertigt und möglicherweise von Kūkai nach Japan gebracht. Sie soll zunächst im Stadttor Rajō-mon aufgestellt worden sein, da man sich davon besonderen Schutz erhoffte. Später kam sie in den Besitz des Shingon Tempels Tōji. Es existieren mehrere ziemlich originalgetreue Kopien dieses Tobatsu Bishamon. Tobatsu Bishamon-ten
Vajrapani dunhuang.jpg tenbu Vajrapani (Kongōshu) // Buddhistisches Banner, tenbu (Seide, Farbe). Tang Zeit, China, 9. Jh.; aus der „Verborgenen Bibliothek“ der Mogao Höhlen in Dunhuang, China; 79,5 x 25,5 cm // Bild © The British Museum (letzter Zugriff: 2011/7). Collected by Sir Marc Aurel Stein // Abbildung des Vajrapani. Im British Museum gibt es mehrere Banner dieser Art, die belegen, dass die in Japan seit dem achten Jahrhundert bekannten Torwächter in ähnlicher Form auch in China existiert haben müssen. Allerdings treten sie hier offenbar auch in Vierer- oder Achtergruppen (Schutz der Himmelsrichtungen?) auf. Vajrapani
Vaishravana.jpg tenbu Vaishravana auf einem Löwen reitend // Hängerollbild, tenbu (Bauwolle, Farbe), Detail. Tibet, 19. Jh.; 50,8 x 33 cm // Bild © Himalayan Art (letzter Zugriff: 2019/9/19). Collection of Rubin Museum of Art // Vaishravana, die indische Urform des Bishamon, hier in einer tibetischen Darstellung. Interessanterweise trägt er auch hier eine Rüstung und eine lanzenartige Waffe (hier ein Banner). Der Löwe scheint ikonographisch mehr von China als von Indien beeinflusst zu sein. Besonders interessant ist der Mungo unter seiner Linken Hand. Er ist ein Symbol des Reichtums und speit Edelsteine. Dieser Symbolismus hat sich in China offenbar nicht durchgesetzt. Der Mungo wird in China als Maus oder Ratte „übersetzt“. Vaishravana auf einem Löwen reitend
Ushi kannami.jpg tenbu Göttlicher General (Ochse) // Statue, tenbu (Holz), Detail. Kamakura-Zeit // Bild © Kannami Buddha Statues Museum (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als Shōtora 招杜羅 (skt. Catura) bezeichnet. Auf seinem Kopf trägt er den Kopf eines Rinds (ushi). Göttlicher General (Ochse)
Uma.jpg tenbu Göttlicher General (Pferd) // Statue, tenbu (Holz, bemalt), Detail. Kamakura-Zeit; Kannami Buddha Statue Museum, Shizuoka // Bild © J-Blog (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise Santeira Taishō 珊底羅大將 bezeichnet. Auf seinem Kopf trägt er den Kopf eines Pferdes (uma). Göttlicher General (Pferd)
U.jpg tenbu Göttlicher General (Hase) // Statue, tenbu (Holz, bemalt), Detail. Kamakura-Zeit; Jion-ji, Yamagata-ken // Bild © J-Blog (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als Makora Taishō 摩虎羅大將 bezeichnet. Auf seinem Kopf ist der Kopf eines Hasen (u) erkennbar. Göttlicher General (Hase)
Tori kofukuji.jpg tenbu Göttlicher General (Hahn) // Statue, tenbu (Holz), Detail. Kamakura-Zeit, 1207; „Nationalschatz“; Kōfuku-ji, Nara; ca. 120 cm // // Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als Mekira Taishō 迷企羅大將 bezeichnet. Trägt einen Hahn (tori) im Haar. Göttlicher General (Hahn)
Tora tnm.jpg tenbu Göttlicher General (Tiger) // Statue, tenbu (Holz), Detail. Kamakura-Zeit; Tōkyō National Museum (ehemals Sōgen-ji , Kanagawa-ken) // Bild © Kun Inaka (Flickr), 2013 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als Shindara 眞達羅 (skt. Kinnara) bezeichnet. Zwischen den zu Berge stehenden Haaren ist ein kleiner Tigerkopf (tora) erkennbar. Göttlicher General (Tiger)
Tohachi hokusai.jpg tenbu Tōhachi Bishamon-ten // Buchillustration, tenbu (Papier) von Katsushika Hokusai; aus der Serie Hokusai manga 北斎漫画, Bd. 11, ca. 1825 // Bild © visipix, (bildbearbeitet) (letzter Zugriff: 2012/2/18) // Abbildung des Bishamon-ten mit acht Schwertern, eine späte Variation des Tobatsu Bishamon-ten. Katsushika Hokusai Tōhachi Bishamon-ten
Tohachi hanabusa.jpg tenbu Tōhachi Bishamon-ten // Hängerollbild, tenbu (Seide, Farbe, Gold) von Hanabusa Ikkei. 1832 // Bild © The British Museum (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Bishamon-ten mit vier Köpfen und zwölf Armen, die acht Schwerter eine Pagode, ein Juwel, eine Sutrenrolle und einen Vajra halten. Er reitet auf einem Löwen und hat einen Löwenhelm, auf dessen Spitze ein Buddha thront. Dahinter das „Rad der Lehre“ mit acht Speichen.


Zu Hanabusa Ikkei 英一珪 schreibt das British Museum:

Ikkei was the leader of the Hanabusa school, and offshoot of the Kano school, founded by Itcho in the early 18th century. He gives his age as eighty-one (dating the painting to 1829) and says he is copying an image from Tomon-in Temple, Moriyama in Omi Province. Further documents suggest that the painting was commissioned by one Nagaoka Yasushige and dedicated at the New Year, 1832 by Nikkyo Shonin of Ikegami Hommon-ji Temple, Edo.

Hanabusa Ikkei Tōhachi Bishamon-ten
Tobatsu dazaifu.jpg tenbu Tobatsu Bishamon-ten // Statue, tenbu (Holz). Heian-Zeit, 10.Jh.; Kanzeon-ji, Dazaifu, Kyushu; Höhe: 160 cm // Bildquelle: Mark Schumacher (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Tobatsu Bishamon-ten steht mit beiden Beinen auf der Göttin Jiten (Pṛthvī), die von zwei jaki-Dämonen gesäumt ist. In seiner linken Hand hält er die ihn auszeichnende Pagode. Tobatsu Bishamon-ten
Tatsu tnm.jpg tenbu Göttlicher General (Drache) // Statue, tenbu (Holz, bemalt; Glasaugen) von Kei-Schule, Detail. Kamakura-Zeit; Tokyo National Museum (ehem. Jōruri-ji, Soraku-gun, Kyoto); Körperhöhe 78,2 cm // Bild © eKokuho (letzter Zugriff: 2014/1) // Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als Haira Taishō 波夷羅大將 bezeichnet. Aus seinem zu Berge stehenden Haar ragt ein Drachenkopf (tatsu). Kei-Schule Göttlicher General (Drache)
Rokudoe enma1.jpg tenbu Gerichtshof des Enma // Hängerollbild, tenbu (Papier, Farbe). Späte Edo-Zeit, 19. Jh.; 152,6 x 67 cm // Bild © The British Museum (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Nach einer Vorlage aus dem 13. Jahrhundert. Zu Enmas Füßen sieht man einen Angeklagten (also einen Verstorbenen), dem in einem Spiegel seine Sünden (hier der Mord an einem Mönch) vorgeführt wird. Die Höllenknechte warten schon begierig, ihn abzuführen. Gerichtshof des Enma
Tamonten todaiji.jpg tenbu Tamon-ten (Bishamon-ten) // Statue, tenbu. Edo-Zeit; Tōdaiji (Haupthalle), Nara // Bild © Ron Reznick (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Bishamon-ten,einer von zwei(!) Himmlischen Königen in der Haupthalle des Tōdaiji. Es handelt sich um Statuen, die im Zuge von Renovierungen in der Edo-Zeit hergestellt wurden, aber auf ältere Vorbilder zurückgehen. Das vollständige Set aller Vier Könige blieb unvollendet. Tamon-ten (Bishamon-ten)
Tamonten nara.jpg tenbu Tamon-ten (Bishamon-ten) // Statue, tenbu (Holz, bemalt). Nara-Zeit, 8. Jh.; „Nationalschatz“; Tōdaiji (Kaidan-dō), Nara; Höhe: 164,5 cm // Bildquelle: Huntington Archive (letzter Zugriff: 2012/2/22) // Bishamon-ten, Wächter des Nordens und Anführer der Gruppe der Vier Himmelskönige (Shi-Tennō). Tamon-ten (Bishamon-ten)
Tamonten horyuji.jpg tenbu Tamon-ten (Bishamon-ten) des Hōryū-ji // Statue, tenbu (Holz). Asuka Zeit, 7. Jh. n.Chr.; Hōryū-ji, Nara; Höhe: 134,2 cm // Bild © Nihon no bijutsu 315 (1992), Abb. 1 // Japans älteste erhaltene Statue des Tamon-ten/Bishamon-ten. Teil einer Gruppe von vier Statuen der Himmelskönige. Bishamon-tens Gesichtsausdruck wirkt auf dieser Darstellung relativ friedlich, doch steht auch dieser frühe Himmelskönig auf einem unterworfenen Dämonen (jaki), was seine kriegerischen Fähigkeiten unterstreicht. Tamon-ten (Bishamon-ten) des Hōryū-ji
Tamonten.jpg tenbu Bishamon-ten oder Tamon-ten // Abbildung, tenbu. Edo-Zeit, 1702 // Bild © Ryūgoku University Library (letzter Zugriff: 2011/7) // Der Hüter des Nordens, Bishamon-ten. Detail aus dem ikonographischen Handbuch Zuzōshō (1239), hier in Edo-zeitlicher Kopie. Bishamon-ten oder Tamon-ten
Tamon todaiji detail.jpg tenbu Tamon-ten (Bishamon-ten) // Statue, tenbu (Holz), Detail. Edo-Zeit; Tōdaiji (Haupthalle), Nara // Bildquelle: Supīdoneko, 2010 (J-Blog) (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Bishamon-ten, einer von zwei(!) Himmlischen Königen in der Haupthalle des Tōdaiji. Es handelt sich um Statuen, die im Zuge von Renovierungen in der Edo-Zeit hergestellt wurden, aber auf ältere Vorbilder zurückgehen. Das vollständige Set aller Vier Könige blieb unvollendet. Tamon-ten (Bishamon-ten)
Shukongojin todaiji.jpg tenbu Shukongō-jin // Statue, tenbu (Ton, bemalt). Nara Zeit; „Nationalschatz“; im Besitz des Tōdai-ji, Sangatsu-dō (Nara); Höhe: 174 cm // Bild © Huntington Archive (letzter Zugriff: 2016/9) // Shukongō-jin ist einer der Namen des buddhistischen „Vajraträgers“ (skt. Vajrapani). Die Statue ist das älteste Abbild dieser Figur in Japan. Das Nihon ryōiki enthält eine Legende (Band 2, #21), der zufolge ein wunderhaftes Leuchten, das von dieser Figur ausging, zur Gründung des Tōdaiji führte (s. Nihon Ryo-Wiki). Überdies dürfte die Figur des

Shukongō-jin das Modell der buddhistischen Torwächter darstellen, die allerdings stets paarweise (links und rechts des Tores) auftreten. S. dazu Niō.

Shukongō-jin
Shitenno met.jpg tenbu Die Vier Himmelskönige (Shitennō) // Querbildrolle, tenbu (Papier, Farbe), Detail. Kamakura-Zeit, 13. Jh.; aus Jikkanshō, Rolle 9; 30,5 x 1623,3 cm // Bild © Metropolitan Museum, New York (letzter Zugriff: 2016/9) // Die Vier Himmelskönige (von rechts nach links: Osten = Jikoku-ten , Süden = Zōjō-ten, Westen = Kōmoku-ten, Norden = Tamon-ten) in einem ikonographischen Handbuch namens Jukkan-shō (auch Zuzō-shō oder Ejū-shō). Das vorliegende Werk ist eine Kopie aus der Kamakura-Zeit, das Original stammt dem Jahr 1139 und gilt als eines der frühesten Standardwerke der buddhistischen Ikonographie Japans. Andere Kopien (Kamakura-Zeit, Edo-Zeit) zeigen, dass die Darstellungen der Figuren weitgehend gleich geblieben sind. Die Vier Himmelskönige
Shitenno jikkansho.jpg tenbu Die Vier Himmelskönige (Shitennō) // Querbildrolle, tenbu (Papier, Farbe), Detail. Kamakura-Zeit, 13. Jh.; aus Jikkanshō // Bild © Nara National Museum (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Die Vier Himmelskönige (von rechts nach links: Osten = Jikoku-ten , Süden = Zōjō-ten, Westen = Kōmoku-ten, Norden = Tamon-ten) in einem ikonographischen Handbuch namens Jukkan-shō (auch Zuzō-shō oder Ejū-shō). Es ist vielleicht kein Zufall, dass Tamon-ten (auch Bishamon-ten) hier als Anführer der Gruppe leicht erhöht dargestellt ist. Das vorliegende Werk ist eine Kopie aus der Kamakura-Zeit, das Original stammt dem Jahr 1139 und gilt als eines der frühesten Standardwerke der buddhistischen Ikonographie Japans. Andere Kopien (Kamakura-Zeit, Edo-Zeit) zeigen, dass die Darstellungen der Figuren weitgehend gleich geblieben sind. Die Vier Himmelskönige
Shitenno.jpg tenbu Die Vier Himmelskönige (Shitennō) // Querbildrolle, tenbu (Papier, Farbe), Detail. Edo-Zeit; aus Zuzō-shō, 1702 // Bild © Ryūgoku University Library (letzter Zugriff: 2011/7) // Die Vier Himmelskönige (von rechts nach links: Osten = Jikoku-ten , Süden = Zōjō-ten, Norden = Tamon-ten, Westen = Kōmoku-ten) in einem ikonographischen Handbuch namens Zuzō-shō (auch Jukkan-shō oder Ejū-shō), hier in einer Kopie aus der Edo-Zeit. Das Werk enstand 1139 und gilt als eines der frühesten Standardwerke der buddhistischen Ikonographie Japans (s.a. Kopie aus der Kamakura-Zeit). Seltsamerweise dürfte dem Kopisten hier ein Fehler unterlaufen sein, denn neben Jikoku-ten, der ersten Figur von rechts, steht „sein Körper ist blaugrün (aoiro)“, während bei Zōjō-ten, der Figur daneben, steht „sein Körper ist rot“. Dies entspricht auch der Zuordnung der Farben zu den jeweiligen Himmelsrichtungen, auf der Abbildung sind die Farben jedoch vertauscht. Die Vier Himmelskönige
Saru tnm.jpg tenbu Göttlicher General (Affe) // Statue, tenbu (Holz, bemalt), Detail. Kamakura-Zeit; Tokyo National Museum (ehem. Jōruri-ji, Soraku-gun, Kyōto) // Bild © eKokuho (letzter Zugriff: 2014/1) // Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als Anteira Taishō 安底羅大將 bezeichnet. Unter seiner Kopfbedeckung lugt ein Affe (saru) hervor. Göttlicher General (Affe)
Fujin korin.jpg tenbu Windgott (Fūijin) // Stellschirm, tenbu (Holz, vergoldet, Farbe) von Ogata Kōrin (1658–1716), Detail. Edo-Zeit, 17. Jh.; im Besitz des Tōkyō National Museums; 164,5 × 182,4 cm // Bild © Cultural Heritage Online (letzter Zugriff: 2016/8) // Abbildung des Windgottes (Fūjin). Ogata Kōrin Windgott
Fujin sotatsu.jpg tenbu Windgott (Fūjin) // Stellschirm, tenbu (Holz, vergoldet, Farbe) von Tawaraya Sōtatsu, Detail. Frühe Edo-Zeit, 17. Jh.; „Nationalschatz“; im Besitz des ältesten Zen-Tempels von Kyōto, Kennin-ji; 169.8 x 154.5 cm // Bild © Kyōto National Museum (letzter Zugriff: 2016/8) // Darstellung des Fūjin. Tawaraya Sōtatsu Windgott
Enmaten tnm.jpg tenbu Enma-ten und Gefolge // Tafelbild, tenbu (Holz, Farbe), Detail. Kamakura-Zeit, 13.–14. Jh. // Bild © Tokyo National Museum (letzter Zugriff: 2011/7, entzerrt) // König Enma auf einem Büffel. Mandala-artige Komposition, die Enmas Funktionen als Richter der Unterwelt und als Wächter des Dharma vereint. Das Bild befindet sich auf der Rückwand eines Miniaturaltars (zushi), in dem eigentlich eine Statue des Aizen Myōō im Zentrum steht. Enma-ten und Gefolge
Bishamon zennishi.jpg tenbu Bishamon-ten und Zennishi Dōji // Hängerollbild, tenbu (Seide, Farbe). Kamakura-Zeit, 14. Jh.; 113 x 65,5 cm // Bild © Princeton University Art Museum (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Bishamon-ten in Begleitung seines Sohnes Zennishi Dōji und eines Dämonen, möglicherweise Jinja Taishō. Bishamon-ten und Zennishi Dōji
Dakini kamakura.jpg tenbu Gottheit Dakini // Hängerollbild, tenbu. Kamakura-Zeit, 14. Jh.; 68 x 39 cm // Bild © Ruth and Sherman Lee Institute (letzter Zugriff: 2011/7) // Dakini auf einem weißen Fuchs (kitsune). Gottheit Dakini
Dakini indien.jpg tenbu Gottheit Dakini // Tenbu // Bild © exoticindiaart.com (letzter Zugriff: 2011/7) // Tanzende Dakini des indischen Tantrismus. Gottheit Dakini
Dakini.jpg tenbu Japanische Dakini auf einem weißen Fuchs // Tenbu; Tōkyō // Bild © Toyokawa Inari Schrein (letzter Zugriff: 2011/7) // Auf ihren Schultern trägt Dakini Reisballen. Japanische Dakini auf einem weißen Fuchs
Daikoku tenshin.jpg tenbu Daikoku Tenshin // Tenbu. Späte Heian-Zeit, 1139; aus Zuzōshō, 図像抄 // Bild © Ryūkoku Daigaku, Bibliothek der buddhistischen Universität, Kyoto (letzter Zugriff: 2011/7) // Abbildung des Daikoku aus dem ältesten Kompendium der buddhistischen Ikonographie Japans. Das Werk enthält 142 Vorlagen von buddhistischen Abbildungen. Die vorliegende Bildfassung stammt aus einer Kopie des Werks aus dem Jahr 1702. Daikoku Tenshin
Bishamonten hoshoin.jpg tenbu Bishamon-ten // Statue, tenbu (Holz, bemalt), Detail. Heian-Zeit, 12. Jh.; Hōshō-in, Kyōto; Höhe: 135,6 cm // Bild © Saichō to tendai no kokuhō (Saichō und die Nationalschätze des Tendai Buddhismus). Tōykō 2005 (Ausstellungskatalog), Abb. 215. // Bishamon-ten mit vergleichsweise martialischem Gesichtsausdruck. Das Werk soll im Dunstkreis von Exkaiser Go-Shirakawa, einer Schlüsselfigur des Genpei-Kriegs (1180–1185), entstanden sein sein. Bishamon-ten
Bishamonten guimet.jpg tenbu Bishamon-ten // Statue, tenbu. Kamakura-Zeit, um 1200; Paris, Musee Guimet // Bild © insecular.com (letzter Zugriff: 2011/7) // Bishamon-ten, der alles Hörende. Bishamon-ten
Bishamonten 12jh.jpg tenbu Bishamon-ten // Statue, tenbu (Holz, bemalt, tlw. vergoldet, Kristallaugen), Detail. Kamakura-Zeit, 12. Jh.; Höhe: 58cm // Bild © Minneapolis Institute of Art (letzter Zugriff: 2018/6/7). The John R. Van Derlip Fund; purchase from the collection of Elizabeth and Willard Clark // Bishamon-ten, der Hüter des Nordens. Ehemals bemalte Skulptur mit den für die Kamakura-Zeit typischen eingelegten Kristallaugen. Bishamon-ten
Bishamon kamakura.jpg tenbu Bishamon-ten // Tenbu. Kamakura-Zeit, um 1200 // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Bishamon-ten mit einem bunten Gefolge aus unterworfenen Dämonen und edlen Gestalten. Bishamon-ten
Enma-ten.jpg tenbu Enma-ten // Hängerollbild, tenbu (Seide, Farbe); 112,4 × 63,6cm // Bild © Tokyo National Museum (letzter Zugriff: 2016/7/29) // Enma als deva-Gottheit auf einem Büffel, flankiert von einem roten Dämon und einem friedvollen Jüngling. Trotz der Bodhisattva-ähnlichen Gestalt gemahnt der Stab mit dem Kopf (der Enma über die Taten der Verstorbenen berichtet) an Enmas Rolle als Richter der Totenwelt. Enma-ten
Bishamon hekija.jpg tenbu Bishamon bekämpft Krankeiten // Querbildrolle, tenbu (Papier, Farbe), Detail. 12. Jh.; „Nationalschatz“; 25,8 x 76,5 cm // Bild © Wikimedia Commons (letzter Zugriff: 2016/9/19) // In der linken unteren Ecke sieht man einen Mönch mit einer aufgeschlagenen Sutrenrolle. Wahrscheinlich handelt es sich um das Konkōmyō-kyō, den Haupttext der Bishamon-ten (oder Himmeslwächter) Verehrung. Der Rest des Bildes illustriert einen Aspekt dieses Sutras, nämlich die Wirkkraft Bishamon-tens im Kampf gegen Krankheiten. Die Krankheiten werden als Tengu-artige Dämonen dargestellt, die Bishamon-ten mit Pfeil und Bogen erlegt. Das Bild ist Teil einer Querbildrolle, mit dem Namen hekija-e, „Bilder von der Vernichtung des Übels“. Darin werden mehrere besonders effektive Gottheiten dargestellt. Stilistisch ist diese Querbildrolle mit den Höllen-Bildrollen (jigoku zōshi), die unter Ex-Kaiser Shirakawa hergestellt wurden, verwandt. Anlass waren wohl nicht nur die Kriege des 12. Jahrhunderts, sondern auch die epidemischen Krankheiten, die in dieser Zeit das größte gesellschaftliche Problem darstellten. Bishamon bekämpft Krankeiten
Bishamon guimet.jpg tenbu Bishamon-ten // Skulptur, tenbu (Holz, bemalt), Detail. Kamakura-Zeit, 13. Jh.; Musee Guimet, Paris // Bild © Mamgroin, flickr, 2008 (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Bishamon-Statue aus der Kamakura Zeit. Gut erkennbar die eingelegten Glausaugen, zu dieser Zeit eine übliche Praxis, um der Statue zusätzliche Lebendigkeit zu verleihen. (S.a. Gesamtbild der Skulptur.) Bishamon-ten
Bishamon familie.jpg tenbu Bishamon mit Kichijō-ten und Zennishi // Hängerollbild, tenbu (Seide, Farbe). 13. Jh.; Kōdai-in, Berg Kōya; 110,3 x 60,6 cm // Bild © Kūkai and Mount Kōya, Treasures of a Sacred Mountain. (Austellungskatalog) Kyōto National Museum, 2003, Abb. 93. // Die beiden Begleiter, Bishamons „Gattin“ Kichijō-ten und ihrer beider Sohn Zennishi Dōji, kehren Bishamon-tens Eigenschaften als Gott des Reichtums hervor. Bishamon mit Kichijō-ten und Zennishi
BishamonKuramadera.jpg tenbu Bishamon-ten des Kurama-dera // Statue, tenbu (Holz). Heian-Zeit, 12. Jh.?; „Nationalschatz“; Kurama-dera, Kyōto; Körpergröße: 175,7 cm // Bild © Kuramadera Bishamon-ten to Kisshō-ten (Nihon no Butsuzō 21, 2007/11/8), S. 3. (letzter Zugriff: 2015/11/16) // Bishamon-ten in einer für die Skulptur der Heian-Zeit typischen, wuchtig-gedrungenen Gestalt. Seine Miene ist streng, drückt aber auch Sorge aus. Mit der Linken schützt er seinen Blick, der von Norden in Richtung Hauptstadt gerichtet ist, was seine Schutzfunktion unterstreicht (sein Tempel, der Kurama-dera, liegt exakt im Norden Kyōtos). Allerdings soll diese Hand erst nachträglich so gestaltet worden sein, ursprünglich hielt dieser Bishamon, wie viele andere auch, wohl eine Pagode in der linken Hand. Flankiert wird die Statue von (hier nicht zu sehenden) zwei kleineren Figuren, die Kichijō-ten und Zennishi Dōji darstellen, die als Frau und Sohn des Bishamon-ten aufgefasst werden. Von der Kichijō-ten Statue weiß man, dass sie 1172 errichtet wurde.

Die Statue stellt das Hauptheiligtum des Kurama Tempels dar und ist im Tempel-eigenen Museum zu besichtigen. Sie galt jedoch früher als Geheimer Buddha (hibutsu), was auch ihren guten Erhaltungszustand erklärt.

Bishamon-ten des Kurama-dera
Benzaiten koya.jpg tenbu Achtarmige Benzaiten // Statue, tenbu (Holz). Edo-Zeit; Kongobu-ji, Berg Kōya // Bild © Kōbō Daishi Kūkai and the Sacred Treasures of Mount Kōya, 2003, Abb. 42 Achtarmige Benzaiten
Benten hasedera.jpg tenbu Benten in einer Felsenhöhle // Tenbu; Hasedera Kannon Tempel, Kamakura // Bild © Ron Reznick, 2004 (letzter Zugriff: 2010/9) // Darstellung der Benzaiten bzw. Benten in einer Steinhöhle. Benten in einer Felsenhöhle
4ten W.jpg tenbu Kōmoku-ten (skt. Virupaksha) // Statue, tenbu. Kamakura-Zeit; Yakushi-ji, Nara // // Kōmoku-ten, Himmelskönig des Westens. Einer der vier Himmelskönige (Shi-Tennō) des Tempels. Kōmoku-ten (skt. Virupaksha)
4ten S.jpg tenbu Zōjō-ten (skt. Virudhaka) // Statue, tenbu. Kamakura-Zeit; Yakushi-ji, Nara // Bild © urushi-art (letzter Zugriff: 2016/8) // Zōjō-ten, der Himmelskönig des Südens. Einer der vier Himmelskönige (Shi-Tennō) des Tempels. Zōjō-ten (skt. Virudhaka)
Donner sotatsu2.jpg tenbu Donnergott (Raijin) // Stellschirm, tenbu (Tusche, Farbe und Goldstaub auf Papier) von Tawaraya Sōtatsu (Werkstatt) (ca. 1600-1640). Frühe Edo-Zeit; 150,3 x 343,6 cm // Bild © Cleveland Museum of Art (letzter Zugriff: 2016/9/19). Andrew R. and Martha Holden Jennings Fund // Dieser Donnergott (Raijin) befindet sich allein auf einem sechsteiligen Wandschirm. Er wirkt etwas wilder als das berühmte Wind- und Donner-Paar des gleichen Meisters, trägt aber ähnliche, fast comic-haft überzeichnete Züge. Tawaraya Sōtatsu (Werkstatt) Donnergott
Bishamon hokekyo.jpg tenbu Bishamon-ten // Querbildrolle, tenbu (Papier, Farbe, Gold) von Sugawara Mitsushige, Detail; aus Kanzeon bosatsu fumon-bon 観世音菩薩普門品 (Das universelle Tor des Bodhisattva Avalokiteshvara, Kap. 25 des Lotos Sutra), 1257; 24,6 × 934,9 cm // Bild © Metropolitan Museum of Art (letzter Zugriff: 2015/9/1) // Bishamon-ten in klassischer Form, mit Pagode und Dreizack, auf einem Dämon stehend. Darstellung aus einer illustrierten Fassung des 25. Kapitels des Lotos Sutra (Hoke-kyō), in dem es um die Vorzüge von Bodhisattva Kannon geht. Obwohl Bishamon-ten zumeist als eigenständige Figur bzw. als Anführer der Vier Himmlischen Könige (Shi-Tennō) auftritt, verrät das Lotos Sutra, dass auch Kannon imstande ist, die Form des Bishamon anzunehmen. Die Identitäten der buddhistischen Wesenheiten sind daher äußerst fließend. Sugawara Mitsushige Bishamon-ten
Enma china13jh.jpg tenbu Der fünfte Richter, König Yanlou // Hängerollbild, tenbu (Seide) von Lu Xinzhong. China, 13. Jh.; aus der Serie Jūōzu (Bilder der Zehn Könige); „Nationalschatz“; 83,2 x 47 cm // Bild © e-museum, Nara National Museum (letzter Zugriff: 2016/8) // Enma in einer chinesischen Abbildung aus dem 13. Jh. aus einer Serie, die alle Zehn Könige darstellt. Im Vordergrund der verräterische Spiegel, davor ein Angeklagter. Außerdem ein rinderköpfiger Höllenknecht und andere Schergen von Enmas Gericht. Lu Xinzhong Der fünfte Richter, König Yanlou
Enma gericht1.jpg tenbu Gerichtshof des Enma und die Richter der Unterwelt // Statue, tenbu (Holz). 13. Jh.; Hōshaku-ji, Kyōto // Bild © Kyōto National Museum (letzter Zugriff: 2016/8) // Im Hintergrund Enma und zwei weitere Richter, im Vordergrund der Urteilsverkünder und der Schreiber. Gerichtshof des Enma und die Richter der Unterwelt
Zochoten.jpg tenbu Zōjō-ten // Skulptur, tenbu (Holz, bemalt). Nara-Zeit, 8. Jh.; „Nationalschatz“; Tōdaiji (Kaidan-dō), Nara; Höhe: 164,5 cm // // Zōjō-ten, der Wächter des Südens aus der Gruppe der Vier Himmelskönige (Shi-Tennō). Zōjō-ten
Enmaten enmao.jpg tenbu Enma-ten und Enma-ō // Hängerollbild, tenbu (Seide, Farbe, Gold). Kamakura-Zeit; 151,9 x 62,2 cm // Bild © Freer and Sackler Gallery, (#F1904.340a-h) (letzter Zugriff: 2016/9/6) // Enma als deva-Gottheit. Am unteren Bildrand ist seine Rolle als Richter der Unterwelt dargestellt. Enma-ten und Enma-ō
Enma o.jpg tenbu Enma, Richter der Unterwelt // Statue, tenbu; Hōshaku-ji, Kyoto // Bild © Kyoto National Museum (letzter Zugriff: 2016/8) // Eine Darstellung des Totenrichters Enma (skt. Yama) aus der Unterwelt. Enma, Richter der Unterwelt
Raiten nikko.jpg niō Donnergott // Statue, niō // Bild © camebridge2000.com, 2006 (letzter Zugriff: 2016/8) // Der Donnergott (Raijin) als Torwächter (niō) des Taiyūin Schreins Donnergott
Nio ninnaji.jpg niō Niō des Ninna-ji // Statue, niō (Holz, bemalt). Frühe Edo-Zeit, 1637–46; Ninna-ji, Kyōto // Bild © 663highland, Wikimedia Commons, 2010 (bearbeitet) (letzter Zugriff: 2016/9) // Die niō sind von Zaunpfählen umgeben, die die Form eines einzackigen vajra — ein häufiges Attribut der niō — haben. Niō des Ninna-ji
Nikko ngyo.jpg niō Niō // Statue, niō; Tōshō-gū, Nikkō // Bild © Nihon no bi (letzter Zugriff: 2016/8) // Niō des Typs UN-gyō in der Schreinanlage von Nikkō, rot bemalt (obwohl dieser Typus oft eine grünlich-bläuliche Hautfarbe hat). Niō
Nio dunhuang.jpg niō Wächterstatuen, Dunhuang // Skizze, niō (Papier, Tusche). Vor ca. 1000 u.Z.; Mogao Höhlen, Dunhuang, China; 29,5 x 42cm // Bild © British Library, (IDP, International Dunhuang Project) (letzter Zugriff: 2015/9/1) // Zwei Wächterfiguren (jap. niō) in den heute noch in Japan klassischen Posen. Wächterstatuen, Dunhuang
Nio horyuji.jpg niō Torwächter // Statuen, niō (Ton, bemalt). 711; Hōryū-ji, Nara; Höhe: ca. 380 cm // Bild © Ron Reznick, 2008 (letzter Zugriff: 2016/8) // Darstellung der Wächterfiguren (niō) des Hōryū-ji in Nara. Torwächter
Nio jinguji.jpg niō Niō // Statue, niō; Wakasa Jingū-ji, Obama, Präfektur Fukui // Bild © 663highland, Wikimedia Commons (jap.), 2010 (letzter Zugriff: 2016/8) // Hier ist die Körpersprache der beiden Wächterfiguren (niō) — UN-gyō (geschlossener Mund) beruhigend, A-gyō (offener Mund) aufbrausend — besonders gut zu erkennen. Niō
Nio koya.jpg niō Niō, Berg Kōya // Statue, niō (Holz, bemalt); Berg Kōya // Bild © Reggie Thomson, 2002 (letzter Zugriff: 2016/8) // Effektvoll beleuchteter niō auf dem Kōya-san. Niō, Berg Kōya
Nio nikko.jpg niō Niō // Statue, niō; Omote-mon, Nikkō // Bild © Ron Reznick, 2008 (letzter Zugriff: 2010/9) // Beide niō sind ganz in rot. Niō
Nio ryuunji.jpg niō Niō // Statue, niō (Stein); Ryūun-ji, Bungo Takada-shi, Kunisaki, Kyūshū // Bild © Kaze ni fukarete, Blowing in the Wind, 2012 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Diese beiden Torwächter (niō) scheinen per Handy miteinander zu kommunizieren. Niō
Nio zenkoji.jpg niō Niō-Wächter, Zenkō-ji // Statue, niō (Holz) von Takamura Kōun und Yonehara Unkai. 1918; Zenkō-ji, Nagano, Nagano-ken // Bildquelle: Yokohamanote (letzter Zugriff: 2016/8) // Niō-Paar des Zenkō-ji, des wichtigsten Tempels der Stadt Nagano. Trotz Beibehaltung der traditionellen Ikonographie sind hier die Einflüsse einer westlich-naturalistischen Körperdarstellung gut zu erkennen. Takamura Kōun und Yonehara Unkai Niō-Wächter, Zenkō-ji
Kongorikishi todaiji1.jpg niō Westlicher Torwächter des Tōdaiji (A-gyō) // Statue, niō (Holz, urspr. bemalt) von Unkei, Kaikei, u.a.. Kamakura-Zeit, 1203; „Nationalschatz“; Nandaimon, Tōdaiji, Nara; Höhe: 8,36 m // // Wächterfigur (niō) des Typs A-gyō am Nandaimon. Photo vor 1988. Unkei, Kaikei, u.a. Westlicher Torwächter des Tōdaiji
Nio shirahige kunisaki kaze.jpg niō Niō // Statue, niō (Stein); Shirahige Jinja, Halbinsel Kunisaki, Kyūshū // Bild © Kaze ni fukarete, Blowing in the Wind (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Weitere Beispiele von Wächterstatuen (niō) aus dem Gebiet von Kunisaki in Kyūshū. Diese beiden bewachen ausnahmesweise einen Shintō-Schrein, keinen buddhistischen Tempel. Trotz ihres eher schlichten Stils kann man erkennen, dass sich die essenziellen ikonographischen Details (Mund, Handgeste, Frisur, Schal) seit der Nara-Zeit bis auf den heutigen Tag gehalten haben. Nur die Waffe der niō, der einspießige Vajra, scheint in diesem Fall der Korrosion zum Opfer gefallen zu sein. Niō
Nio shokoji kunisaki kaze.jpg niō Tempelwächter // Statuen, niō (Stein); Shōkō-ji, Halbinsel Kunisaki, Kyūshū // Bild © Kaze ni fukarete, Blowing in the Wind (letzter Zugriff: 2016/8) // Rezente Plastiken von Tempelwächter (niō) aus dem Gebiet von Kunisaki, Kyūshū, ein Gebiet, das für seine zahlreichen buddhistischen Steinskulpturen bekannt ist. Tempelwächter
Nio sokenji.jpg niō Niō // Statue, niō (Holz, bemalt). Muromachi-Zeit, 1467; Sōken-ji, Shiga-ken; Höhe: ca. 212cm --> // Bild © Shinbutsu imasu Ōmi (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Niō mit besonders kräftigen Oberarmen. Niō
Nio taiyuin.jpg niō Niō // Statue, niō; Taiyū-in, Teil der Schreinanlage von Nikkō // Bildquelle: TOKYO VIEWS, (Matsui Fumio) flickr 2010 (letzter Zugriff: 2016/8) // Niō Wächterfiguren in rot. Niō
Nio tenshoji niigata.jpg niō Niō // Statue, niō; Tenshō-ji, Minami Uonomiya, Präfektur Niigata // Bild © Ichinohe Shinya, 2007 (letzter Zugriff: 2007/5) // Wie hier gut zu erkennen ist, sind die meisten Torwächter (niō) durch dünne Gitternetze geschützt, was leider oft ihre Sichtbarkeit reduziert. Niō
Kongorikishi todaiji2.jpg niō Östlicher Torwächter des Tōdaiji (Un-gyō) // Statue, niō (Holz, urspr. bemalt) von Jōkaku, Tankei u.a.. Kamakura-Zeit, 1203; „Nationalschatz“; Nandaimon, Tōdaiji, Nara; Höhe: 8,43 m // // Wächterfigur (niō) des Typs UN-gyō am Nandaimon. Photo vor 1988. Aus der Perspektive dieser Photographie wirkt der Kopf etwas zu groß. Dies wurde jedoch mit Absicht so ausgeführt, da die über acht Meter große Statue auf diese Weise von unten — also vom üblichen Blickpunkt aus — natürlicher wirkt. Man nennt diese Technik Anamorphose. Sie wurde in Japan bei vielen überdimensionalen Statuen angewendet, die für die Betrachtung aus einem nahen, tiefer gelegenen Winkel bestimmt waren. (S. z.B. den Kamakura Daibutsu.) Jōkaku, Tankei u.a. Östlicher Torwächter des Tōdaiji
Nio shitennoji.jpg niō Niō // Statue, niō; Shitennō-ji, Osaka // Bildquelle: automatography, flickr 2007 (letzter Zugriff: 2016/8) // Niō-Wächterstatuen. An diesen vergleichsweise jungen Beispielen, kann man die unterschiedliche Bemalung (Agyō — rot, Ungyō — blau) gut erkennen. Niō
Karasutengu takao.jpg niō Karasu tengu als Torwächter // Statue, niō; Yakuo-in, Berg Takao, Tokyo // Bild © Shige's Wallpapers (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Ein karasu tengu als niō-Wächtergottheit. Karasu tengu als Torwächter
Nio sanboin.jpg niō Niō // Statue, niō; Sanbōin, Daigo-ji, Kyōto // Bild © Foundation J.-E. Berger (letzter Zugriff: 2011/7) // Niō-Wächterstatuen. Niō
Bato fujino.jpg myōō Batō Kannon // Statue, myōō (Stein). 1850; Fujino, Präfektur Kanagawa // Bild © Japanese Buddhist Statuary, 1999 (letzter Zugriff: 2016/8) // Steinstatue des Batō Kannon. Batō Kannon
Batokannon.jpg myōō Batō Kannon // Statue, myōō; Tokaku-ji, Kita-ku, Tōkyō // Bild © PDD Toshokan, 1997 (letzter Zugriff: 2016/8) // Eine klassische ikonographische Embleme an einer modernen Batō Kannon-Statue. Batō Kannon
Seitaka doji.jpg myōō Seitaka Dōji // Statue, myōō (Holz, Farbe) von Unkei. 1197; „Nationalschatz“ // Bild © Kōyasan, Kōya: Kongobuji, 1998. S. 37 // Einer von insgesamt acht knabenhaften Begleitern des Fudō Myōō. Die Figur ist dank der realistischen Darstellung des Bildhauers Unkei bekannter als der Fudō, zu dem sie gehört. Unkei Seitaka Dōji
Bato sogyo.jpg myōō Batō Kannon in Mönchsgewand // Statue, myōō (Stein). Edo-Zeit, 1823; Honju-in, Nerima-ku, Tōkyō // Bild © Bushū chiiki isan tankyūkai (letzter Zugriff: 2016/9/6) // Seltene Darstellung des Batō Kannon als Pferd in Mönchstracht. Batō Kannon in Mönchsgewand
Bato rinnoji.jpg myōō Batō Kannon // Statue, myōō (Holz, vergoldet). Edo-Zeit, 1565; Rinnō-ji, Nikkō; Sitzhöhe: 301,3cm // Bild © Shimotsuke Original Online News, 2015/11/19 (letzter Zugriff: 2016/10/3) // Achtarmiger Batō Kannon des Tempels Rinnō-ji in Nikkō, während der Restaurierungsarbeiten im Jahr 2015. Die Teile der Statue wurden einzeln behandelt und hier erneut wieder zusammengesetzt. Die Statue ist Teil einer Dreiergruppe, bestehend aus Amida, Senju Kannon und eben Batō Kannon. Batō Kannon
Bato parkplatz.jpg myōō Batō Kannon auf einem Parkplatz // Statue, myōō (Stein); Ōmiya, Präfektur Saitama // Bild © Nakasendo nisshi, 2006 (letzter Zugriff: 2016/8) // Kleine Darstellung des Batō Kannon aus Stein auf einem Parkplatz. Batō Kannon auf einem Parkplatz
Bato kannon zuzosho.jpg myōō Batō Kannon // Buchillustration, myōō, Detail. Edo-Zeit; aus Zuzōshō, 1702 // Bild © Ryukoku University Library (letzter Zugriff: 2016/09/06) // Kannon in Form eines esoterischen myōō mit Pferdekopf (Batō Kannon). Die Abbildung stammt aus einer Edo-zeitl. Kopie des ältesten japanischen Handbuchs der buddhistischen Ikonographie (Zuzōshō 図像抄, „Abriss von Skizzen [buddhistischer] Statuen“, 12. Jh.). Batō Kannon
Bato kannon m30.jpg myōō Batō Kannon // Statue, myōō (Stein). Meiji-Zeit, 1897 // // Steinstatue des Batō Kannon. Batō Kannon
Bato kannon heian.jpg myōō Batō Kannon // Statue, myōō (Holz, bemalt), Detail. Heian-Zeit // Bild © Tōkyō Geijutsu Daigaku Bijutsukan (letzter Zugriff: 2016/9/6) // Heian-zeitliche Darstellung des Batō Kannon. Batō Kannon
Bato kannon.jpg myōō Kannon mit dem Pferdekopf (Batō Kannon) // Seidenrollbild, myōō (Tusche, Farbe, Gold, Silber), Detail. Heian-Zeit, 12. Jh.; Museum of Fine Arts, Boston; 190,5 x 93,3 cm // Bild © Wikimedia Commons (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Im oberen Teil des Kopfes des Batō Kannon ist undeutlich ein Pferd zu erkennen. Kannon mit dem Pferdekopf
Bato kamuriki.jpg myōō Batō Kannon // Statue, myōō (Stein); Kamuriki-yama, Nagano-ken // Bild © Sarashina Renesansu (j.) (letzter Zugriff: 2016/9/6) // Volkstümliche Darstellung des Batō Kannon (Kannon mit Pferdekopf). Batō Kannon
Bato fuda myokoin.jpg myōō Batō Kannon // Talisman, myōō (Papier); Myōkō-in, Präfektur Shizuoka // Bild © Benedetta Lomi, CJRS Newsletter 1/2007. Bernard Frank, Collège du France // O-fuda mit Batō Kannon-Motiv. Batō Kannon
Bato fuda sanbutsuji.jpg myōō Batō Kannon // Talisman, myōō (Papier); Sanbutsu-ji, Präfektur Saitama // Bild © Benedetta Lomi, CJRS Newsletter 1/2007. Bernard Frank, Collège du France // O-fuda mit Batō Kannon-Motiv. Batō Kannon
Gosanze mudra.jpg myōō Mudrā des Gōsanze Myōō // Statue, myōō. 12. Jh.; Myōtsū-ji, Obama-shi, Präfektur Fukui // Bild © Wakasa Obama dejitaru bunkazai (letzter Zugriff: 2011/7) // Gōzanze Myōō — skt. Trailokyavijaya, der „Bezwinger der Drei Welten“ — ist eine Erscheinungsform des Vajrapani, der im esoterischen Buddhismus zumeist als zornvolle Gottheit dargestellt wird. Hier mit der mudra gōzanze-in. Mudrā des Gōsanze Myōō
Bato fuda myoanji.jpg myōō Batō Kannon // Talisman, myōō (Papier); Myōan-ji, Präfektur Saitama // Bild © Benedetta Lomi, CJRS Newsletter 1/2007. Bernard Frank, Collège du France // O-fuda mit Batō Kannon-Motiv. Batō Kannon
Bato fuda entsuji.jpg myōō Batō Kannon auf o-fuda // Talisman, myōō (Papier); Entsū-ji, Präfektur Shizuoka // Bild © Benedetta Lomi, CJRS Newsletter 1/2007. Bernard Frank, Collège du France // O-fuda mit Batō Kannon-Motiv. Batō Kannon auf o-fuda
Bato2.jpg myōō Batō Kannon in Mönchsgewand // Statue, myōō (Stein). 1823; Nerima-ku, Tōkyō // Bild © Nerima no rekishi to bunkazai // Batō Kannon im Mönchsgewand, gefertigt aus Stein. Batō Kannon in Mönchsgewand
Aizen nezu.jpg myōō Aizen Myōō // Hängerollbild, myōō (Seide, Farbe). Kamakura-Zeit; Tōkyō; 123,8cm x 95,0 cm // Bild © Nezu Museum (letzter Zugriff: 2016/8) // Drei Augen, sechs Arme, mit Pfeil und Bogen bewaffnet, thront Aizen Myōō hier auf einer Lotosblüte, umrahmt von einer roten Mondscheibe. Die Ikonographie beruht auf dem Yugi-kyō, einem wahrscheinlich in China entstandenen Sutra des esoterischen Buddhismus, das Aizen ein eigenes Kapitel widmet. Aizen Myōō
Aizen 1256.jpg myōō Aizen Myōō // Statue, myōō (Holz) von Kaijō (oder Kaisei), Detail. Kamakura-Zeit, 1256; Nara National Museum; Höhe: 26,2cm // Bild © e-Museum (letzter Zugriff: 2016/8) // Aizen Myōō (skr. Rāgarāja), der Mantrakönig (myōō) der Liebe, mit feuerroter Haut, zu Berge flammendem Haar, Raubtierzähnen, einem dritten Auge und einer Kappe mit Löwenkopf.

Die Statue enthält eine Inschrift, laut der der Bildhauer Kaijō die Figur aus einem halbverbrannten Holzpfeiler schnitzte, der ehemals Teil der Halle des Großen Buddha des Tōdai-ji (zerstört 1180, wiedererrichtet ab 1195) gewesen war.

Kaijō (oder Kaisei) Aizen Myōō
Acala xixia 1226.jpg myōō Acala // Tangka, myōō. Königreich Xi Xia, 1226 // Bild © Himalayan Art, Museum of Tibet, Lhasa (letzter Zugriff: 2016/8) // Laut Beschreibung auf Himalayan Art stammt dieses Bild des Acala aus dem chinesischen Vasallenstaat Xi Xia (Tangutien) im Grenzgebiet zwischen China und Tibet, das seit Dschingis Khan zu China gehört. Acala
Acala tibet.jpg myōō Acala (fudō) // Myōō. Nepal, 19. Jh. // Bild © Himalayan Art (letzter Zugriff: 2016/8) Acala
Acala 12jh.jpg myōō Acala (der Unbewegbare) // Tangka, myōō (Baumwolle, Erdfarben), Detail. Tibet, 12. Jh.; 17,2 x 35,6 cm // Bild © Himalayan Art (letzter Zugriff: 2016/8). Collection of Shelley & Donald Rubin // Abbildung des Acala Acala (der Unbewegbare)
Fudo daigoji detail.jpg myōō Fudō // Statue, myōō (Holz, Farbe) von Kaikei, Detail. 1203; Daigo-ji, Sanbō-in, Kyōto // // Fudō Myōō (skt. Acala); man erkennt hier gut den „verbissenen Typ“, der sich fest auf die Unterlippe beißt. Kaikei Fudō
Fudo daigoji2.jpg myōō Fudō Myōō // Statue, myōō (Holz, Farbe) von Kaikei. 1203; Daigo-ji, Sanbō-in, Kyōto // // Fudō Myōō (skt. Acala) mit eingelegten Glasaugen. Kaikei Fudō Myōō
Batokannonstein.jpg myōō Dreigesichtiger Kannon mit Pferdekopf // Statue, myōō (Stein). Meiji-Zeit, 1897; Ichinomiya-shi, Präfektur Aichi // Bild © Terasan Dousetsu, 2003 (letzter Zugriff: 2016/8) // Dreigesichtiger Batō Kannon, gefertigt aus Stein. Dreigesichtiger Kannon mit Pferdekopf
Fudo portrait.jpg myōō Fudō // Statue, myōō, Detail // // Fudō Myōō (skt. Acala); „Asymmetrischer Typ“ mit schiefen Zähnen und asymmetrischen Augen. Dieser Typ ist heute der bekannteste. Fudō
Fudo rockefeller.jpg myōō Fudō // Hängerollbild, myōō (Seide, Farbe, Tusche, Gold). 14. Jh.; 182,9 x 114,3 cm // Bild © Rockefeller Collection of Asian Art (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Fudō Myōō (skt. Acala), begleitet von Seitaka dōji (l.) und Kongara dōji (r.). Fudō
Fudo kaikei 2b.jpg myōō Fudō Myōō // Statue, myōō (Holz, bemalt) von Kaikei. Kamakura-Zeit, frühes 13. Jh.; Höhe 53,3 cm // Bild © Metropolitan Museum of Art, New York (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Fudō von Kaikei oder aus der Werkstatt Kaikeis. Stilistisch eng verwandt mit dem berühmten Fudō des Daigo-ji, der 1203 datiert ist. Besonders auffallend die hervorquellenden Augen, die aus Glas bestehen und innen in die Statue eingelegt wurden. Kaikei Fudō Myōō
Kongoyasha myoo toji.jpg myōō Kongō Yasha Myōō // Statue, myōō (Holz, bemalt). Heian-Zeit, 839; „Nationalschatz“; Tōji, Kyōto // // Kongōyasha Myōō aus der Gruppe der Godai Myōō des Tōji in Kyōto. Kongō Yasha Myōō
Matsunoodera bato kannon.jpg myōō Batō Kannon // Statue, myōō (Holz, vergoldet). Edo-Zeit; Matsunoo-dera // Bild © The Tale of Genji, 2006 (letzter Zugriff: 2016/9/6) // Batō Kannon mit weißem Pferdekopf und drei zornvollen Gesichtern. Station 29 der „Westlichen Kannon Pilgerroute“. Diese Staue ist ein „Geheimer Budda“ (hibutsu) und wird nur alle 77 Jahre einmal hergezeigt. Der Tempel selbst beruft sich auf eine Gründungslegende, laut der Kannon mit dem Pferdekopf hier in der Nara-Zeit erschienen sein soll. Batō Kannon
Fudo22.jpg myōō Fudō Myōō // Buchillustration, myōō (Papier, Farbe). Edo-Zeit, 1702 // Bild © Ryūgoku University Library (letzter Zugriff: 2011/7) // Fudō Myōō mit Schwert und Flammen-Nimbus. Kopie des verlorenen Zuzōshō (1239). Fudō Myōō
Fudo modern.jpg myōō Rezenter Fudō // Statue, myōō (Stein) // // Rezenter Fudō Myōō (skt. Acala). Rezenter Fudō
Fudo saidaiji.jpg myōō Fudō // Statue, myōō; Saidai-ji, Nara // Bild © Broschüre Saidaiji no bunka, Nara: Saidaiji. Abb. 73 // Statue des Fudō Myōō (skt. Acala) des Saidai-ji in Nara. Fudō
Kannon bato hase.jpg myōō Batō Kannon // Statue, myōō. Muromachi-Zeit; Kannon Tempel Hase-dera, Kamakura // Bild © Mark Schumacher (letzter Zugriff: 2016/8) // Eine etwas friedlichere Darstellung des Batō Kannon. Batō Kannon
Fudo stehend.jpg myōō Fudō Myōō, stehend // Statue, myōō (Holz, bemalt). Späte Heian-Zeit, 12. Jh.; Höhe: 162cm // Bild © Metropolitan Museum, New York (letzter Zugriff: 2016/9/5) // In dieser Darstellung aus der späten Heian-Zeit ist der Charakter eines trotzigen Kindes, der ja auch in den klassischen Beschreibungen angedeutet wird, gut zu erkennen. Fudō Myōō, stehend
Fudo tendai 10jh.jpg myōō Fudō, verbissen // Statue, myōō. Heian-Zeit, 9. Jh.; Hanshū-in, Kyōto // Bild © Saichō to tendai no kokuhō, 2005, Abb. 123 (Ausstellungskatalog von Schätzen des Tendai Buddhismus) // Statue des Fudō Myōō (skt. Acala) des Hanshū-in in Kyōto. Fudō, verbissen
Daiitoku myoo.jpg myōō Daiitoku (skt.Yamantaka) // Statue, myōō (Holz), Detail. Kamakura-Zeit, 13. Jh.; 137 x 64 x 92 cm // Bild © Ruth and Sherman Lee Institute (letzter Zugriff: 2016/8) // Daiitoku (skt. Yamantaka), ein myōō mit sechs Köpfen, sechs Beinen und sechs Armen. Daiitoku
Daiitoku myoo detail.jpg myōō Daiitoku (skt.Yamantaka) // Statue, myōō (Holz), Detail. Kamakura-Zeit, 13. Jh.; 130.81 × 64.14 × 91.44 cm // Bild © Minneapolis Institute of Art (letzter Zugriff: 2018/6) // Daiitoku (skt. Yamantaka), ein myōō mit sechs Köpfen, sechs Beinen und sechs Armen. Teil der Fünf Großen Myōō (Godai Myōō), dem Westen zugeordnet. Verkörpert den zornvollen Aspekt des Budda Amida. Daiitoku
Daiitoku myoo toji.jpg myōō Daiitoku Myōō // Statue, myōō (Holz, bemalt). Heian-Zeit, 839; „Nationalschatz“; Tōji, Kyōto // // Daiitoku Myōō aus der Gruppe der Godai Myōō des Tōji in Kyōto. Charakterisiert durch sein Reittier, den Stier. Dies verbindet in mit Enma (skt. Yama), dem Herrn der Totenwelt. Daiitoku Myōō
Fudo toji.jpg myōō Fudō // Statue, myōō (Holz, Farbe). 839; Tō-ji, Kyoto // Bild © Tōji Kōdō Ritai Mandara (letzter Zugriff: 2016/8) // Älteste erhaltene Statue des Fudō Myōō (skt. Acala) Japans. Fudō
Fudo zentsuji.jpg myōō Rezenter Fudō der Shikoku-Pilgerroute // Statue, myōō // Bild © Shikoku Henro Shashinshū (letzter Zugriff: 2016/8) // Fudō Myōō (skt. Acala) vom Tempel #75 der Shikoku-Pilgerroute. Rezenter Fudō der Shikoku-Pilgerroute
Godai toji.jpg myōō Godai Myōō // Statuen, myōō. 839; Tō-ji, Kyōto // // Die Godai Myōō des Toji, Kyōto, aus dem Jahr 839 Godai Myōō
Gundari myoo toji.jpg myōō Gundari Myōō // Statue, myōō (Holz, bemalt). Heian-Zeit, 839; „Nationalschatz“; Tōji, Kyōto // // Gundari Myōō aus der Gruppe der Godai Myōō des Tōji in Kyōto. Gundari Myōō
Gozanze zuzosho.jpg myōō Gōzanze Myōō // Buchillustration, myōō (Papier, Farbe). Edo-Zeit, 1702 // Bild © Ryūgoku University Library (letzter Zugriff: 2011/10) // Gōzanze Myōō (skt. Trailokyavijaya), mit vier Gesichtern und acht Armen, auf den Körpern von Shiva und seiner Gespielin Parvati (Umā) tanzend. Kopie des verlorenen Zuzōshō (1239). Gōzanze Myōō
Gozanze toji.jpg myōō Gōzanze Myōō // Statue, myōō (Holz, Metall, Farbe). Heian-Zeit, 839; „Nationalschatz“; im Besitz des Tōji Tempels, Kyoto; Höhe: ca. 170 cm // Bild © Huntington Archive, Ohio State University (letzter Zugriff: 2011/10) // Gōzanze Myōō (skt. Trailokyavijaya) mit vier Gesichtern und acht Armen, auf den Körpern von Shiva und seiner Gespielin Parvati (Umā) tanzend. Eine von fünf Statuen der „Fünf Großen Myōō“, die zusammen mit anderen Figuren des esoterischen Buddhismus im Auftrag von Kūkai als dreidimensionales Mandala angelegt und 839 vollendet wurden. S.a. Tōji kōbō-ichi (2011/10) Gōzanze Myōō
Gosanze myoo toji.jpg myōō Gosanze Myōō // Statue, myōō (Holz, bemalt). Heian-Zeit, 839; „Nationalschatz“; Tōji, Kyōto; Höhe: ca. 170 cm // // Gōzanze Myōō (skt. Trailokyavijaya) mit vier Gesichtern und acht Armen, auf den Körpern von Shiva und seiner Gespielin Parvati (Umā) tanzend. Statue aus der Gruppe der n der „Fünf Großen Myōō“ (Godai Myōō) des Tōji in Kyōto, die zusammen mit anderen Figuren des esoterischen Buddhismus im Auftrag von Kūkai als dreidimensionales Mandala angelegt und 839 vollendet wurden. S.a. Tōji kōbō-ichi (2011/10) Gosanze Myōō
Gosanze myoo.jpg myōō Bezwinger der drei Welten (Gōsanze Myōō) // Statue, myōō. 14. Jh.; Mudō-ji, Berg Hiei; Holz // Bild © Kyōto National Museum, Saichō and Treasures of Tendai (Ausstellungskatalog) 2005, S. 165 // Gōzanze Myōō (skt. Trailokyavijaya) mit der charakteristischen mudra der Dämonenabwehr (Gōsanze-in). Bezwinger der drei Welten
Fudo koya.jpg myōō Frühe Darstellung des Fudō // Statue, myōō. Heian-Zeit, 9. Jh.; Shōchi-in, Berg Kōya // Bild © Kōyasan, Kōya: Kongobuji, 1998. S. 35 // Frühe Darstellung des Fudō Myōō (skt. Acala). Frühe Darstellung des Fudō
Fudo kongobuji.jpg myōō Fudō Myōō // Statue, myōō (Holz, Farbe). Heian-Zeit, 12. Jh.; Kongōbu-ji, Berg Kōya // Bild © Kūkai mandara: Kōbō Daishi to Kōya-san (Katalog), Reihōkan 2006, S. 96, Abb. 38 // Fudō Myōō (skt. Acala) auf einem stilisierten, sanduhrförmigen Felsen sitzend. Rote Haare, schwarzblaue Haut. Schwert und Seil. Im Flammennimbus deuten sich Vogelköpfe an. Frühes Beispiel des „assymetrischen Typs“ mit schiefem Mund, assymmtrischen Eckzähnen und einem halb geschlossenen Auge. Gemessen an anderen Beispielen milder Gesichtsausdruck. Fudō Myōō
Fudo kaikei miho.jpg myōō Fudō // Statue, myōō (Holz, Farbe) von Kaikei. Kamakura-Zeit // Bild © Miho Museum of Art (letzter Zugriff: 2016/9) // Fudō Myōō (skt. Acala) mit eingelegten Glasaugen. Kaikei Fudō
Fudo doji.jpg myōō Fudō mit Begleitern // Hängerollbild, myōō (Seide, Farbe, Gold). Kamakura-Zeit, 14. Jh.; 196,9 x 74,4 cm // Bild © Smithonian Institution (letzter Zugriff: 2016/7/29). Freer Gallery of Art (#F1907.639) // Fudō Myōō als stehende Figur, begleitet von jugendlichen Gehilfen namens Kongara Dōji und Seitaka Dōji. Fudō mit Begleitern
Makakara daikoku.jpg mandara Mahakala (Makakara) // Mandara. Edo-Zeit; aus Ishin. Chūsei Nihon no mikkyōteki sekai („Seltsame Götter: Die esoterische Welt des japanischen Mittelalters“), Yamamoto Hiroko; Chōrin-ji, Präfektur Kagawa // // Makakara (oder auch Daikoku, skt. Mahakala) hier als zentrale Figur eines ihm gewidmeten Mandala (Makakara mandara). Die Abbildung entstammt dem Titelblatt eines Buches zu diesem Thema. Mahakala
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Ikonographie 
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„Pantheon Buddhistische Wächterfiguren.“ In: Bernhard Scheid (Hg.), Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 19.8.2016). URL: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Metalog:Bilder/Waechter?oldid=65498