Natürliche Objekte und Landschaften

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Natürliche Objekte und Landschaften
Dieses Web-Handbuch beinhaltet 1789 Illustrationen und Bilddokumente. Die vorliegende Seite enthält Bilder zum Thema „Natur“. Die Thumb-Images sind mit Bild-Seiten verlinkt, die zusätzliche Informationen (u.a. zu Quelle und Copyright) enthalten und jene Artikelseiten anzeigen, welche das jeweilige Bild benützen.

57 Bilder

Osorezan flickr8.jpg Steinige Flussbecken (sai no kawara) // Osore-zan // Bild © Manshionyagger, flickr 2005 (letzter Zugriff: 2005/10) // Die Ufer des Kratersees am Osore-zan repräsentieren das Flussbecken der Unterwelt (Sai no Kawara), wo sich die Kinder aufhalten. Daher werden hier die meisten Steine angehäuft. Ein Rabe im Vordergrund sucht nach den Resten eines Speiseopfers. Steinige Flussbecken
Inyoseki1.jpg Yin Yang Stein (inyō-seki) // Felsformation, torii; Miyazaki, Kyūshū // Bild © Photo Miyazaki, Morimori (letzter Zugriff: 2016/8) // Man beachte, dass das Objekt der Anbetung durch torii und shimenawa als sakraler Gegenstand gekennzeichnet ist. Yin Yang Stein
Koya11.jpg Friedhof Oku-no-in // Friedhofsweg; Tempelberg Kōya // Bild © Simon le nippon, flickr 2009 (letzter Zugriff: 2016/8) // Der Friedhof Oku-no-in auf Berg Kōya, einer der ältesten und größten Friedhöfe Japans, befindet sich inmitten eines alten Zedernwaldes. Friedhof Oku-no-in
Inyouseki2.jpg Yin Yang Stein (inyō-seki) // Miyazaki, Kyūshū // Bild © Photo Miyazaki, Morimori (letzter Zugriff: 2016/8) // Es bedarf tatsächlich nicht allzu großer Phantasie, um hier ein männliches und ein weibliches Geschlechtsorgan im Felsen zu erkennen. Yin Yang Stein
Sotdae gokseong-gun jeonnam.jpg Sotdae Sotdae // Zeremonielle Stäbe, sotdae (Holz). Korea // // Koreanische sotdae am Rand eines Feldes Sotdae
Sotdae jangseung.jpg Sotdae und jangseung Sotdae und jangseung // Zeremonielle Stäbe, sotdae (Holz). Korea // // Sotdae und jangseung, „Totempfähle“ mit menschlichen Gesichtern Sotdae und jangseung
Sotdae2.jpg Sotdae-Wald
Sotdae-Wald // Zeremonielle Stäbe, sotdae (Holz). Korea //   // Koreanischer sotdae-Wald 
Sotdae-Wald
Yukisono torii.jpg Torii eines verwucherten „Berg-Schreins“ Torii eines verwucherten „Berg-Schreins“ // Schreintor, torii (Stein); Yukisono Yama Jinja // Bild © Kaze Kōbō, Kaze ni fukarete (Blowing in the Wind), 2007 (letzter Zugriff: 2016/8) // Die Aufnahme stammt von der Halbinsel Kunisaki (Bungo Takada-shi) in Kyūshū. Hinter dem torii sind zwei steinerne niō-Wächter zu sehen, die ansonsten meist nur in buddhistischen Tempeln zu finden sind. Torii eines verwucherten „Berg-Schreins“
Miyajima torii1.jpg Torii von Miyajima bei Flut Torii von Miyajima bei Flut // Schreintor, torii. 1875; Miyajima, Präfektur Hiroshima // // Das berühmte torii von Itsukushima bei Flut. Torii von Miyajima bei Flut
Koya4.jpg Daimyō Familiengrab Daimyō Familiengrab // Grabmonumente, torii (Stein); Oku-no-in, Berg Kōya // Bild © Amy Nakazawa, flickr 2006 (letzter Zugriff: 2016/8) // Alte Grabanlagen (haka mit gorintō) bedeutender Familien sind oft umzäunt und durch ein Schreintor (torii) zu betreten, wie hier auf Berg Kōya. Daimyō Familiengrab
Tobiume.jpg Der fliegende Pflaumenbaum Der fliegende Pflaumenbaum (tobiume) // Schreinanlage; Dazaifu Tenman-gū, Fukuoka, Kyūshū // Bildquelle: David Chart, Wikimedia Commons, 2004 (letzter Zugriff: 2016/8) // Dies ist der Pflaumenbaum (ume), der Michizane aus Kyōto nachgeflogen sein soll. Der fliegende Pflaumenbaum
Miwayama.jpg Der perfekt symmetrisch geformte Berg Miwa Der perfekt symmetrisch geformte Berg Miwa // Präfektur Nara; Höhe: 476 m // // Der Berg Miwa gilt als der „Gottleib“ (shintai) des Ōmiwa Schreins. Davor steht das große torii, das heute den Zugang zum Schrein markiert. Der perfekt symmetrisch geformte Berg Miwa
Enoshima hiroshige.jpg Die Höhlen von Enoshima zur Zeit des Benzaiten Fests Die Höhlen von Enoshima zur Zeit des Benzaiten Fests (Sōshū Enoshima Benzaiten kaichō mōde hongū iwaya no zu) // Farbholzschnitt, ukiyoe (Papier, Farbe, dreiteilig) von Utagawa Hiroshige (1797–1858) // Bild © MAK-Sammlungsdatenbank, Museum für Angewandte Kunst, Wien (letzter Zugriff: 2013/1) // Die Schreininsel Enoshima mit Berg Fuji im Hintergrund, vom Meer aus gesehen. Auf der Insel findet eben das Fest der Benzaiten statt. Die Höhlen auf der dem Meer zugewandten Seite sind wohl der Ausgangspunkt der mit der Insel verbundenen Legenden. Utagawa Hiroshige Die Höhlen von Enoshima zur Zeit des Benzaiten Fests
Drache fuji.jpg Drache und Fuji Drache und Fuji (Tōryū no Fuji) // Buchillustration von Katsushika Hokusai (1760–1849). Edo-Zeit; aus Fugaku hyakkei („Hundert Ansichten des Fuji“), Bd. 2, 1835; Buchseite ca. 23 x 16 cm // Bild © The British Museum (letzter Zugriff: 2011/9). Jack Hillier Collection // Ein aufsteigender Drache (ryū) gilt als besonders glücksverheißend, ebenso der Berg Fuji. Katsushika Hokusai Drache und Fuji
Koya8.jpg Familiengrab der Date Familiengrab der Date // Grabmonument, torii (Stein); Oku-no-in, Berg Kōya // Bild © Chantal Dupasquier, flickr 2005 (letzter Zugriff: 2016/8) // Familiengrab mit gorintō der Date. Die Date waren seit dem berühmten Kriegsherren Date Masamune (1567–1636) die mächtigsten Daimyō in Nordjapan mit Hauptsitz in Sendai. Familiengrab der Date
Enoshima hiroshige2.jpg Festtag der Benzaiten von Enoshima Festtag der Benzaiten von Enoshima (Sōshū Enoshima Benzaiten kaichō sankei gunshū no zu) // Farbholzschnitt, ukiyoe (Papier, Farbe, dreiteilig) von Utagawa Hiroshige (1797–1858). 1851; Enoshima, vom Land aus gesehen; 36,3 x 75,2 cm // Bild © British Museum (letzter Zugriff: 2016/9/6) // Die Insel Enoshima ist über eine Sandbank mit dem Festland verbunden (heute befindet sich hier eine Straße). Anlässlich der Zurschaustellung von Enoshimas Benzaiten Statuen, die in der Edo-Zeit nur einmal in sechs Jahren stattfand, herrscht festliches Gedränge. Utagawa Hiroshige Festtag der Benzaiten von Enoshima
Koya7.jpg Friedhof im Schnee Friedhof im Schnee // Grabmonumente (Stein); Oku-no-in, Berg Kōya // Bild © Edward Faulkner, flickr 2006 (letzter Zugriff: 2016/8) // Auf der linken Seite ist noch einmal das Grab (haka) von Yūki Hideyasu zu sehen. Friedhof im Schnee
Shinobazu eisen.jpg Frühlingsansicht der Shinobazu Benten in der Östlichen Hauptstadt Frühlingsansicht der Shinobazu Benten in der Östlichen Hauptstadt (Tōto Shinobazu Benten haru no kei) // Farbholzschnitt, ukiyoe (Papier, Farbe) von Keisai Eisen (1790–1848); aus der Serie Edo meisho (Berühmte Ansichten von Edo), 1848–49; 21,6 x 34,3 cm // Bild © Ukiyo-e Search, John Resig (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Panoramaansicht der Benten Anlage im Shinobazu-Teich, der damals noch nicht so stark von Lotosblumen überwuchert war. Keisai Eisen Frühlingsansicht der Shinobazu Benten in der Östlichen Hauptstadt
Pilger1 hokusai.jpg Fuji-Pilger Fuji-Pilger (Fuji no yamaaki) // Buchillustration von Katsushika Hokusai; aus der Serie Fugaku hyakkei (Hundert Ansichten des Fuji), Bd. 1, 1834 // Bild © MAK, Museum für Angewandte Kunst, Wien (letzter Zugriff: 2015/7/18) // Ein Bild aus Hokusais berühmter Serie über den Fuji-san. Das Muster aus runden Objekten ist erst auf den zweiten Blick als Pilgerhüte von oben zu erkennen. Dann aber sieht man einen einzelnen, der seinen Blick nach oben richtet und in ein Muschelhorn bläst. Die Hüte der Pilger sind alle mit den gleichen Schriftzeichen ausgestattet: Nicht-zwei (不二, hier fuji zu lesen), ein Sprachspiel mit dem Bergnamen. Das Bild trägt den Titel „Öffnung des Fuji“, bezieht sich aber also auf einen bestimmten Tag im Frühling, ab dem es Pilgern gestattet war, den Fuji zu besteigen. Die Pilger organisierten sich in der Edo-Zeit in Bruderschaften (), daher auch das uniformierte Erscheinungsbild. Katsushika Hokusai Fuji-Pilger
Tsurugaoka ginkgo.jpg Gingko-Baum mit Götterseil Gingko-Baum mit Götterseil // Tsurugaoka Hachiman Schrein, Kamakura // // Der über 700 Jahre alte Baum im Areal des Tsurugaoka Hachiman-gū wird durch ein shimenawa als heiliger Baum (shinboku) gekennzeichnet. Leider fiel im März 2010 einem Taifun zum Opfer. Gingko-Baum mit Götterseil
Koya1.jpg Gorintō Gorintō // Grabmonumente (Stein); Berg Kōya // Bild © MOQOO, flickr 2009 (letzter Zugriff: 2016/8) // Typische Grabsteine (gorintō) aus vormoderner Zeit, entlang der Route zum Mausoleum Kukais auf Berg Kōya. Gorintō
Koya matsudaira.jpg Grab der Matsudaira aus Shimabara/Kyūshū Grab der Matsudaira aus Shimabara/Kyūshū // Grabmonumente (Stein); Berg Kōya // Bild © Amy Nakazawa, flickr 2006 (letzter Zugriff: 2016/8) // Grab (gorintō) der Matsudaira auf Berg Kōya. Grab der Matsudaira aus Shimabara/Kyūshū
Koya5.jpg Grabanlage Grabanlage // Grabmonumente, torii (Stein); Oku-no-in, Berg Kōya // Bild © Chantal Dupasquier, flickr 2005 (letzter Zugriff: 2016/8) // Grabanlage (haka mit gorintō) der Daimyō-Familie Shimazu aus Satsuma/Kyūshū auf Berg Kōya. Grabanlage
Koya9.jpg Grabanlage Grabanlage // Grabmonument, torii (Stein); Oku-no-in, Berg Kōya // Bild © Chantal Dupasquier, flickr 2005 (letzter Zugriff: 2016/8) // Grabanlage mit gorintō der Daimyō-Familie Matsumoto Grabanlage
Koya12.jpg Grabanlage von Yūki Hideyasu Grabanlage von Yūki Hideyasu // Grab, torii (Stein); Oku-no-in, Berg Kōya // Bild © Lonely Trip, 2007 (letzter Zugriff: 2011/7) // Grab (haka) von Yūki Hideyasu (1574–1607), des 2. Sohns von Tokugawa Ieyasu. Grabanlage von Yūki Hideyasu
Gorinto koya.jpg Grabsteine Grabsteine // Gorintō (Stein); Oku-no-in, Berg Kōya // Bild © Gregor Hohpe, flickr 2006 (letzter Zugriff: 2016/8) Grabsteine
Osorezan flickr4.jpg Großer Jizō Großer Jizō // Statue, bosatsu (Stein); Osore-zan, Aomori-ken // Bild © CheekyT, flickr 2005 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Statue des Jizō (skt. Kshitigarbha) auf einem Hügel aufgetürmter Steinbrocken in der kargen, vulkanischen Landschaft des Osore-zan. Großer Jizō
Mongolen kuniyoshi.jpg Götterwinde Götterwinde // Farbholzschnitt, nishiki-e (Papier, Farbe) von Utagawa Kuniyoshi (1797–1861). Edo-Zeit; aus der Serie Kōso go-ichidai ryaku zu (Illustrierte Biographie des ersten Patriarchen [der Nichiren-Schule]), 1835–36 // Bild © Tokyo Metropolitan Art Museum (letzter Zugriff: 2016/4) // Der Holzschnitt zeigt, wie die mongolische Flotte an der Küste Kyūshūs im Jahr 1281 von „göttlichen Winden“ (kamikaze) zerstört wird. Im Vordergrund werden versprengte mongolische Angreifer niedergemetzelt. Das Bild enstammt einer Serie zur Biographie Nichirens und hat insofern mit dem Leben dieses buddhistischen Ordensgründers zu tun, als die Winde unter anderem auf Nichirens Gebete zurück geführt wurden. Am rechten Bildrand ist daher zu lesen: „Niederlage der Mongolen im Jahr 1281 durch die Verdienste des Heiligen [Nichiren].“ Utagawa Kuniyoshi Götterwinde
Shinboku kurama.jpg Heilige Zeder mit Götterseil Heilige Zeder mit Götterseil // Götterbaum, shinboku; Yuki Jinja, Kurama-san, Kyōto // Bild © Bernhard Scheid, 2013 // Heilige Zeder mit shimenawa des Yuki Jinja, welche sich in der Anlage des Kurama-dera befindet, eines buddhistischen Temples im Norden Kyōtos. Von hier wacht eine alte Statue des Bishamon-ten über die ehemalige Hauptstadt. Heilige Zeder mit Götterseil
Shinboku tsurugaoka.jpg Heiliger Ginkgo-Baum Heiliger Ginkgo-Baum // Götterbaum, shinboku; Tsurugaoka Hachiman Schrein, Kamakura // Bild © czarcats, flickr 2009 (letzter Zugriff: 2016/8) // Vor diesem Baum wurde der unglückliche Shōgun Minamoto no Sanetomo (1192–1219) Opfer eines Mordanschlags. Der Mörder, sein eigener Neffe Kugyō (1200–1219), soll dem Shōgun im Schutz dieses Baumes aufgelauert haben. Ob der Baum damals allerdings schon groß genug dafür war, ist zweifelhaft. Im März 2010 fiel der Baum, welcher ein shimenawa trug und eines der Wahrzeichen von Kamakura darstellte, einem Taifun zum Opfer. Heiliger Ginkgo-Baum
Shinboku atsuta.jpg Heiliger Kampferbaum Heiliger Kampferbaum // Götterbaum, shinboku; Atsuta Schrein, Nagoya // Bild © Tomo Yun, 2005 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Heiliger Kampferbaum mit shimenawa. Heiliger Kampferbaum
Iyo futami14.jpg Hōjo Kashima Matsuri Hōjo Kashima Matsuri // Schreinzeremonie. 2015; Hōjō Kashima Schrein, Matsuyama-shi, Ehime-ken // Bild © Yukuhiro, Blog, 2015 (letzter Zugriff: 2015/11/7) // Herstellung eines Riesen-shimenawa. Hōjo Kashima Matsuri
Iyo futami13.jpg Hōjo Kashima Matsuri Hōjo Kashima Matsuri // Schreinzeremonie. 2015/5/4; Hōjō Kashima Schrein, Matsuyama-shi, Ehime-ken // Bild © Yukuhiro, Blog, 2015 (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Herstellung eines Riesen-shimenawa. Hōjo Kashima Matsuri
Shotoku Taishi eden1.jpg Illustierte Biographie Prinz Shōtokus, 1 Illustierte Biographie Prinz Shōtokus, 1 // Hängerollbild (Tusche, Farbe und Gold auf Seide). Kamakura-Zeit, 14. Jhdt.; 171,8 x 84,5 cm // Bild © MET Museum (letzter Zugriff: 2016/9/19). H. O. Havemeyer Collection // Auf dem ersten von zwei Rollbildern sind Empfängnis, Geburt, Kindheit und Jugend von Shōtoku Taishi dargestellt. Ähnlich der Biographie Buddhas und anderer religiöser Figuren sind diese Episoden von wundersamen Vorzeichen und übernatürlichen Erscheinungen begleitet.

Insgesamt sind auf beiden Hängerollbildern 62 Szenen der Shōtoku Legende dargestellt. Die Episoden sind chronologisch nur lose geordnet, eher gehen Szenen, die räumlich mit einander verbunden sind, in einander über. Der Prinz ist meist in Orange gekleidet, die schriftlichen Erklärungen auf weißem Grund enthalten meist sein jeweiliges Lebensalter.

Illustierte Biographie Prinz Shōtokus, 1
Shotoku Taishi eden2.jpg Illustierte Biographie Prinz Shōtokus, 2 Illustierte Biographie Prinz Shōtokus, 2 // Hängerollbild (Tusche, Farbe und Gold auf Seide). Kamakura-Zeit, 14. Jhdt.; 171,8 x 84,5 cm // Bild © MET Museum (letzter Zugriff: 2016/9/19). H. O. Havemeyer Collection // Auf dem zweiten von zwei Rollbildern sind Erwachsenenalter, Tod und Apotheose von Shōtoku Taishi dargestellt.

Insgesamt sind auf beiden Hängerollbildern 62 Szenen der Shōtoku Legende dargestellt. Die Episoden sind chronologisch nur lose geordnet, eher gehen Szenen, die räumlich mit einander verbunden sind, in einander über. Der Prinz ist meist in Orange gekleidet, auf weißen Schildern ist sein jeweiliges Lebensalter verzeichnet.

Siehe auch: Bild:Shotoku_Taishi_eden1.jpg

Illustierte Biographie Prinz Shōtokus, 2
Osorezan flickr10.jpg Jizō Jizō // Statue, bosatsu (Stein); Osore-zan // Bild © The Faffer, flickr 2005 (letzter Zugriff: 2016/8) // Dank der Verfärbungen des schwefelhaltigen Wassers ist am Osore-zan auch ein „Blutteich“ (chi no ike) vorhanden. In der buddhistischen Hölle ist der Blutteich vor allem für Frauen vorgesehen. Von dort kann sie nur noch Jizō (skt. Kshitigarbha) erretten, der hier in der Mitte des Teichs zu sehen ist. Jizō
Koya jizo.jpg Jizō umringt von Grabsteinen Jizō umringt von Grabsteinen // Grabmonumente, bosatsu (Stein); Oku-no-in, Berg Kōya // // Auch Jizō bosatsu darf auf Berg Kōya natürlich nicht fehlen. Auch die kleinen Figuren im Vordergrund repräsentieren diesen wichtigsten Erretter der buddhistischen Totenwelt. Jizō umringt von Grabsteinen
Osorezan flickr5.jpg Jizōs Jizōs // Statuen, bosatsu (Stein); Osore-zan // Bild © el danimal, flickr 2004 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Überall am Osore-zan gibt es kleine und größere Statuen des Jizō (skt. Kshitigarbha), die stellvertretend für die Kinder mit Kleidung und Spielzeug bedacht werden. Jizōs
Midono.jpg Midono Midono // Farbholzschnitt (Papier, Farbe) von Utagawa Hiroshige (1797–1858); aus der Serie Kisokaidō rokujūkyūtsugi no uchi (69 Stationen des Kiso-kaidō, 1835 // Bild © Metropolitan Museum of Art (letzter Zugriff: 2016/9/5). Rogers Fund, 1922 // Reisender und Bauer bei der Feldarbeit im Frühling, nahe der Poststation Midono, auf der Kiso-Überlandstraße zwischen Edo und Kyōto. Eine Frau und ein Kind bringen dem Bauern Tee. Im Hintergund torii eines lokalen Schreins auf einem Hügel, darunter Bauernhäuser. Utagawa Hiroshige Midono
Mitsumine.jpg Mitsumine Jinja Mitsumine Jinja // Schreinzugang, torii; Mitsumine Schrein, Saitama-ken // Bild © Bernhard Scheid, 2007 // Torii und Steinlaternen am Aufgang zum Mitsumine Schrein (jinja) in den Bergen westlich von Tōkyō. Der Schrein war bis zur Meiji-Zeit ein buddhistischer Tempel. Mitsumine Jinja
Miyajima hirsch.jpg Miyajima torii Miyajima torii // Torii. 1875; Miyajima, Präfektur Hiroshima // Bild © Chiba Akio, 2004 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Ein fotogener Hirsch in Miyajima. Miyajima torii
Hiroshige nachtregen.jpg Nachtregen bei Azuma no mori Nachtregen bei Azuma no mori // Farbholzschnitt (Papier, Farbe) von Utagawa Hiroshige. Edo-Zeit; aus der Serie Edo kinto hakkei (Acht Ansichten in der Umgebung von Edo), 1838 // Bild © National Diet Library, Tōkyō (letzter Zugriff: 2016/2/22) // Schrein am Stadtrand von Edo (heute Tōkyō, Bezirk Sumida). Der Schrein ist in einem Wäldchen nahe der Straße verborgen, ein torii markiert den Zugang. Nächtliche Regenlandschaften zählen zu den besonderen Stärken des berühmten Landschaftsdarstellers Hiroshige. Utagawa Hiroshige Nachtregen bei Azuma no mori
Koya10.jpg Oku-no-in Oku-no-in // Friedhof; Berg Kōya // Bild © Molly Des Jardin, 2008 (letzter Zugriff: 2016/8) // Der Friedhof mit gorintō auf dem Tempelberg Kōya im Morgenlicht. Oku-no-in
Koya3.jpg Oku-no-in, alte und neue Gräber Oku-no-in, alte und neue Gräber // Grabmonumente (Stein); Berg Kōya // Bild © Amy Nakazawa, flickr 2006 (letzter Zugriff: 2016/9) // Alte und neue Gräber (gorintō) auf dem Oku-no-in Friedhof auf Berg Kōya. Oku-no-in, alte und neue Gräber
Osorezan flickr6.jpg Osore-zan Osore-zan // // Bild © Manshionyagger, flickr 2005 (letzter Zugriff: 2005/10) // Hinter dem Tempel des Osore-zan erstreckt sich ein Kratersee. Osore-zan
Pagode nachi2.jpg Pagode Nachi Pagode Nachi // Dreigeschoßige Pagode (Stahlbeton). Errichtet 1972; Seigando-ji, Wakayama-ken; Höhe: 25 m // Bild © Jatenipat Ketpradit, Flickr, 2014 (letzter Zugriff: 2016/9/6) // Der Nachi-Wasserfall (Nachi no Taki) vor einer Pagode des dazugehörigen Tempels Seigando-ji. Eigentlich ist das Gebäude ein als dreigeschoßige Pagode (sanjū-tō) getarnter Aussichtsturm, der allerdings optimal positioniert ist, um einen Blick auf den heiligen Wasserfall im Hintergrund zu werfen. Der Nachi-Wasserfall ist Teil des über ein ganzes Bergmassiv verteilten Schrein-Komplexes von Kumano im Südosten der Halbinsel Kii, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Pagode Nachi
Kitano ume.jpg Pflaumenblüten des Kitano Schreins Pflaumenblüten des Kitano Schreins // // Bild © Chris Gladis, flickr 2007 (letzter Zugriff: 2016/8) // Die Pflaumenblüte (ume) soll vom Dichter und Gelehrten Sugawara no Michizane besonders geschätzt worden sein. Pflaumenblüten des Kitano Schreins
Inyoseki tagata.jpg Phallus-artiger Stein Phallus-artiger Stein // Naturstein; Tagata Schrein, Komaki, Präfektur Aichi // Phallus-artiger Stein
Onsen.jpg Schrein-torii Schrein-torii // Schreintor, torii. 2005; Kyūshū // Bild © Chantal Dupasquier, flickr 2005 (letzter Zugriff: 2016/9) // Schrein-torii in einem Thermalbad (onsen). Schrein-torii
Rikimatsusha.jpg Schreintore Schreintore // Torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto // Bild © Asano Noboru, 2001 (letzter Zugriff: 2016/8) // Die Wege führen zu (torii) und kleineren Schreinen (hokora) oder anderen Kultstätten. Schreintore
Inasa.jpg Strand von Inasa Strand von Inasa // Unweit des Großschreins von Izumo // Bild © Kaze to tsuchi no kiroku, 2007 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Der Ort, wo Ōkuninushi den Mythen zufolge zur Abdankung genötigt wurde. Strand von Inasa
Ameyadori.jpg Suhara (Reisende im Regen) Suhara (Reisende im Regen) // Farbholzschnitt (Papier, Farbe) von Utagawa Hiroshige (1797–1858). Edo-Zeit; aus der Serie Kisokaidō rokujūkyū tsugi no uchi (Die 69 Stationen des Kisokaidō), Blatt 40, 1835–38; 22,7 x 35,3 cm // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/9/19) //

In Suhara, einem Ort an der Inlandsroute zwischen Edo und Kyōto (dem Kisokaidō), werden Reisende von einem plötzlichen Sommergewitter überrascht. Unter dem Dach eines kleinen Tempels hat auch eine Gruppe Pilger Unterschlupf gefunden. Ein Pilger nützt die Gelegenheit, um eine Botschaft an einen Pfosten zu pinseln — wahrscheinlich seinen Namen, ähnlich wie es heutige Pilger mit Hilfe einer „Visitenkarte“ (osame-fuda, nōsatsu) tun. Die Figur mit dem korbartigen Hut ist ein komusō, ein flötenspielender Bettelmönch, und gehört nicht zur Pilgergruppe. Zwei Bauern kommen herbeigelaufen, während im Hintergrund ein Reiter und sein Diener ihre Reise trotz des Regens fortsetzen.

Das Motiv der vom Regen überraschten Reisenden findet sich häufig in den Motiven der ukiyo-e Künstler. Für dieses Bild Hiroshiges gibt es ein unmittelbares Vorbild in der Bildersammlung Itchō gafū von Suzuki Rinshō (1732-1803), wo ebenfalls ein Pilger mit Reiseschreibgerät dargestellt ist.

Utagawa Hiroshige Suhara (Reisende im Regen)
Meotoiwa.jpg Vermählte Felsen Vermählte Felsen (meoto iwa) // Felsformation; in der Bucht von Ise, Futami Okitama Schrein, Mie-ken // Bildquelle: Bernhard Scheid, 2013 // Ein „männlicher“ und ein „weiblicher“ Felsen (meoto-iwa) sind hier durch ein Götterseil (shimenawa) ehelich verbunden. Die Felsen gehören zum Futami Okitama Jinja, der sich in der Gegend der Schreinanlage von Ise befindet. Abgesehen von diesem lohnenden Fotomotiv hat der Schrein nicht allzu viel zu bieten, auch sind die Felsen bei direkter Besichtigung überraschend klein. Dennoch handelt es sich um eine seit der Edo-Zeit berühmte Sehenswürdigkeit in Ise. Vermählte Felsen
Wedrocks.jpg Vermählte Felsen Vermählte Felsen // Landschaftsstudie (SW Photografie) von Rolfe Horn. 2001; Okitama Schrein, Bucht von Ise, Mie-ken. // Bild © Rolfe Horn (letzter Zugriff: 2011/7) // Die vermählten Felsen von Ise. Berühmtestes, wenn auch nicht einziges Beispiel von markanten Felsformationen, die durch shimenawa verbunden sind und meist als „Mann-Frau-Felsen“ (meotoiwa) bezeichnet werden. Rolfe Horn Vermählte Felsen
Kusunoki kumano.jpg Vermählte Kampferbäume Vermählte Kampferbäume (meoto kusunoki) // Götterbaum, shinboku; Kumano Sanso Ōmiwa Jinja, Halbinsel Kii, Präfektur Wakayama // Bildquelle: 663highland, Wikimedia Commons, 2005 (letzter Zugriff: 2016/8) // Durch shimenawa vermählte Kampferbäume. Vermählte Kampferbäume
Schrein karuizawa.jpg Verwitterter Schrein in der Natur Verwitterter Schrein in der Natur // Miniaturschrein, hokora; Karuizawa, Nagano // Bild © Nakasendo nisshi, 2001 (letzter Zugriff: 2016/8) // Minitaturschrein (hokora), welcher langsam in der Natur verwittert. Verwitterter Schrein in der Natur
Shimenawa inseln.jpg Zeremonielle Herstellung eines Riesen-Götterseils Zeremonielle Herstellung eines Riesen-Götterseils // Shimenawa; Shikoku // // Die fertige Installation. Ein torii und ein Minischrein (hokora) auf dem Riff dienen zusätzlich zum shimenawa zur Kennzeichnung des sakralen Ortes. Zeremonielle Herstellung eines Riesen-Götterseils
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Ikonographie 
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„Natürliche Objekte und Landschaften.“ In: Bernhard Scheid (Hg.), Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 16.8.2016). URL: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Metalog:Bilder/Natur?oldid=65234