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Portraits Bilder von bekannten Personen
Dieses Web-Handbuch beinhaltet 1776 Illustrationen und Bilddokumente. Die vorliegende Seite enthält Bilder zum Thema „Portrait“. Die Thumb-Images sind mit Bild-Seiten verlinkt, die zusätzliche Informationen (u.a. zu Quelle und Copyright) enthalten und jene Artikelseiten anzeigen, welche das jeweilige Bild benützen.

97 Bilder

Awa kenzo.jpg

Awa Kenzō

Photographie
Bildquelle: Oslo Kyūdō Kyōkai. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Awa Kenzō, der Bogenschießmeister von Eugen Herrigel.

Awa Kenzō
Guji sugiyamajinja.jpg

Oberpriester (gūji)

Zeremonialgewand
Bild © Sugiyama Jinja. (Letzter Zugriff: 2011/7)
Oberpriester
Jion daishi.jpg

Portrait des Jion Daishi (Jion daishi zō)

Hängerollbild, kakemono (Seide, Tusche, Farbe, Gold), Detail. Kamakura-Zeit, 14. Jh.; 80,9 x 41,4 cm
Bildquelle: Museum of Fine Arts. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Jion Daishi (632-682, chin. Kuiji) ist der chinesische Begründer der Hossō-Schule, die auch im Japan des 8. Jahrhunderts großen Einfluss hatte. Die individuellen Gesichtszüge des Dargestellten gehen auf ein Portrait zurück, das im Jahr 838 seinen Weg von China nach Japan fand.

Portrait des Jion Daishi
Rinzai.jpg

Linji (Rinzai)

Hängerollbild, kakemono (Papier, Tusche), Detail. Muromachi-Zeit; 110,1 x 42,6 cm
Bildquelle: Freer Gallery. (Letzter Zugriff: 2011/8)

Der Chan-Patriarch Linji (jap. Rinzai) mit geballter Faust.

Linji
Aisawa seishisai.jpg Aizawa Seishisai

Aizawa Seishisai

Hängerollbild, kakemono, Detail
Bild © Bakumatsu Guide. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Der Mito-Gelehrte Aizawa Seishisai, 1782–1863.

Aizawa Seishisai
Keichu hokusai.jpg Ajari Keichū in buddhistischer Mönchstracht

Ajari Keichū in buddhistischer Mönchstracht

Buchillustration. 1848; aus Shūga hyakunin isshu, Hg. von Rokutei Senryū, ill. von Hokusai, u.a.
Bild © Rekishi jinbutsu gazō detabesu, National Institute of Japanese Literature

Keichū gilt als Vorläufer der kokugaku.

Ajari Keichū in buddhistischer Mönchstracht
Amoghavajra.jpg Amoghavajra

Amoghavajra

Hängerollbild (Seide, Farbe), Detail. Kamakura-Zeit, 1314; aus der Serie Shingon hasso sō 真言八祖像 (Die acht Patriarchen des Shingon)
Bild © Tokyo National Museum. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Der esoterische Mönch Amoghavajra (705–774), der vom Shingon Buddhismus als vierter Patriarch angesehen wird. Er spielte für die Popularisierung des esoterischen Buddhismus (mikkyō) in China eine entscheidende Rolle und schuf damit die Grundlage für die später von Kūkai in Japan entwickelten Lehren. Das Portrait beruht wahrscheinlich auf chinesischen Originalen. Die zentralasiatischen Züge des Mönchs (er stammt aus Samarkand im heutigen Usbekistan) sind nach wie vor zu erkennen.

Amoghavajra
Yoritomo.jpg Angebliches Portrait des ersten Minamoto Shōguns Yoritomo

Angebliches Portrait des ersten Minamoto Shōguns Yoritomo

Statue (Holz). Kamakura-Zeit, 13.–14. Jh.
Bild © Bunka Isan. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Möglicherweise handelt es sich um eine andere Person als um Minamoto no Yoritomo, auf jeden Fall aber um einen hohen Repräsentanten des Kriegeradels.

Angebliches Portrait des ersten Minamoto Shōguns Yoritomo
Asahara.jpg Asahara Shōkō

Asahara Shōkō

Titelseite
Bild © Seite3, Apr. 3, 1995. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Der Führer der Aum-Sekte, Asahara Shōkō, auf dem Titelblatt des Time Magazine, unmittelbar nach dem Giftgasanschlag in Tōkyō 1995.

Asahara Shōkō
Daruma kyosai.jpg Bodhidharma

Bodhidharma

Hängerollbild, kakemono von Kawanabe Kyōsai (1831-1889), Detail
Bildquelle: Wikipedia, Wiki. (Letzter Zugriff: 2016/8)
Etsuko and Joe Price Collection

Portrait des Chan-Patriarchen Bodhidharma.

Kawanabe Kyōsai Bodhidharma
Daruma shokokuji.jpg Bodhidharma meditiert in einer Höhle

Bodhidharma meditiert in einer Höhle

Malerei (Seide, Farbe) von Mushō Jōshō (1234-1306). Kamakura-Zeit; 107,5 x 54,5 cm
Bild © Jotenkaku Museum. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Bodhidharma bei der Meditation. In der oberen Hälfte befindet sich ein Gedicht.

Mushō Jōshō Bodhidharma meditiert in einer Höhle
Arima harunobu.jpg Bodhisattva oder „Christenfürst“?

Bodhisattva oder „Christenfürst“?

Hängerollbild, kakemono (Seide, Farbe, Gold), Detail. Frühe Edo-Zeit; Seiun-ji, Yamatomura, Präfektur Yamanashi; 150 x 60 cm
Bild © Kōshū-shi. (Letzter Zugriff: 2011/11/30)

Offiziell handelt es sich hier um ein Abbild des buddhistischen Bodhisattvas Kokūzō (skt. Akashagarbha), der häufig mit einem Wunschjuwel, das er in Brusthöhe hält, dargestellt wird. Auf dieser Darstellung fällt allerdings auf, dass das „Wunschjuwel“ eher einem Reichsapfel mit einem Kreuz, also einem christlichen Herrschaftssymbol gleicht. Auch der Mantel des Dargestellten entspricht nicht der gängigen Bodhisattva Ikonographie. Schließlich sind in dem Gewand vier Gesichter versteckt, die ebenfalls Rätsel aufgeben. Die lange in einer Schachtel verwahrte Darstellung, deren Ursprung im Dunklen liegt, dürfte jedenfalls unter christlichem Einfluss entstanden sein.

Laut dem Japanologen Detlev Schauwecker, einem Spezialisten des „christlichen Zeitalters“ in Japan, handelt es sich in der Tat um ein Portrait des christlichen Daimyōs Arima Harunobu (1561?-1612). In den Jesuitendramen der Barockzeit tritt dieser unter dem Namen Protasio von Aryma als Idealtyp des japanischen „Christenfürsten“ auf. Tatsächlich wurde er auf Grund seines Glaubens unter Tokugawa Ieyasu verbannt und schließlich zum Tode verurteilt. Japanische Quellen deuten allerdings darauf hin, dass er dem Christentum zuvor abschwor. Sollte die vorliegende Darstellung tatsächlich Arima Harunobu abbilden, so zeigt sie ihn jedenfalls in einer perfekten Überblendung christlicher und buddhistischer Attribute.

Eine andere Theorie sieht die Darstellung in der Tradition des chinesischen Nestorianismus, also einer frühen Abspaltung des Christentums, die sich schon vor der Missionierung im 16. Jh. bis China verbreitet hatte.

Bodhisattva oder „Christenfürst“?
Bruno taut.jpg Bruno Taut

Bruno Taut

Reprophotographie (s/w); 23,70 x 18,00 cm
Bild © Architekturmuseum Berlin. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Der Architekt, Stadtplaner und Architekturtheoretiker Bruno Taut.

Bruno Taut
Daruma4.jpg Brustbild des Daruma

Brustbild des Daruma (Hanshin daruma)

Hängerollbild, kakemono (Papier, Tusche) von Sōami? (1485?-1525). Muromachi-Zeit, 16. Jh.; 76,8 x 38,9 cm
Bild © The British Museum. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Portrait von Bodhidharma.

Sōami? Brustbild des Daruma
Monk meiji1.jpg Buddhistischer Würdenträger

Buddhistischer Würdenträger

Photographie (handkoloriert) von Enami Nobukuni. Meiji-Zeit, 19. Jh.
Bild © Japanese Old Photographs. (Letzter Zugriff: 2014/10/2)

Buddhistischer Würdenträger aus der Meiji-Zeit mit Rosenkranz, kesa und in den Nacken gestecktem Fächer.

Enami Nobukuni Buddhistischer Würdenträger
Perry.jpg Commodore Matthew Calbraith Perry (1794–1858)

Commodore Matthew Calbraith Perry (1794–1858)

Portraitphoto (Daguerreotypie) von Mathew Brady (1823?–1896). 1856–1858; 33.1 x 28.4 cm
Bild © Metropolitain Museum of Art. (Letzter Zugriff: 2016/9/8)
Gilman Collection

Ikonisches Portrait des Matthew Perry.

Mathew Brady Commodore Matthew Calbraith Perry (1794–1858)
Daruma hakuin.jpg Daruma

Daruma

Hängerollbild, kakemono (Papier, Tusche) von Hakuin (1686–1768). Edo-Zeit; Manpuku-ji, Ōita-ken

Bodhidharma in der typischen, karikaturhaften Darstellung des Zen-Meisters Hakuin.

Hakuin Daruma
Daruma hokusai.jpg Daruma Portrait

Daruma Portrait

Buchillustration von Katsushika Hokusai (1760-1849)
Bild © Muian. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Entwurf für ein Riesenbild des Bodhidharma, das Hokusai 1817 in Nagoya als Werbeaktion für seine Hokusai Manga anfertigte. Im Bildtext sind die Maße des Plakats angegeben, die umgerechnet eine Fläche von 11 mal 18 Metern ergeben.

Katsushika Hokusai Daruma Portrait
Daruma togetsu.jpg Daruma als Geisha

Daruma als Geisha

Hängerollbild, shunga (Tusche, Farbe, Papier) von Tsutsumi Tōgetsu (1749-1823). Edo-Zeit, um 1800
Bild © The British Museum. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Daruma im Outfit und der typischen Haltung einer hochrangigen Kurtisane, allerdings mit etwas unsicherem Gesichtsausdruck. Der Kimono ist mit hossu-Wedeln, also buddhistischen Ritualgegenständen, verziert. Das Bild trägt eine Inschrift des Edo-zeitlichen Literaten Ōta Nanpō (1749–1823).

Tsutsumi Tōgetsu Daruma als Geisha
Daruma2.jpg Daruma-Portrait

Daruma-Portrait

Malerei (Papier, Farbe) von Sensho. 19. Jh. (?)
Bild © Waseda Library. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Portrait von Bodhidharma, blauäugig, respekteinflößend. Tatsächlich gibt es Quellen, laut denen Bodhidharma blaue Augen gehabt haben soll. Demnach könnte er nicht indischer, sondern zentralasiatischer Herkunft sein.

Sensho Daruma-Portrait
Daruma shohaku.jpg Daruma-Portrait

Daruma-Portrait

Hängerollbild, kakemono von Soga Shōhaku (1730-1781), Detail
Bild © Muian. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Portrait des Chan-Patriarchen Bodhidharma.

Soga Shōhaku Daruma-Portrait
Deguchi nao.jpg Deguchi Nao (1837–1918)

Deguchi Nao (1837–1918)

Bild © Oomoto. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Deguchi Nao ist die Gründerin der neureligiösen Sekte Ōmoto. Sie stammte aus einer verarmten Tischlerfamilie.

Deguchi Nao (1837–1918)
Saicho ichijoji.jpg Dengyō Daishi Saichō

Dengyō Daishi Saichō

Hängerollbild, kakemono (Seide, Farbe), Detail. Heian-Zeit, 11. Jh.; „Nationalschatz“; Ichijō-ji
Bild © Saichō to Tendai no kokuhō, 2006, Abb. 5-5

Saichō, der Begründer der japanischen Tendai-Schule des Buddhismus, mit Mönchskapuze (mōsu). Eines von zehn Bildern aus der Serie „Portraits von Tendai-Patriarchen“ (Tendai kōsōzō 天台高僧像) des Tempels Ichijō-ji, die als Ganzes zu den japanischen Nationalschätzen zählt. Die Serie enthält auch Portraits von indischen Mönchen wie Nagarjuna und interessanterweise den Prinzen Shōtoku Taishi. Unter den japanischen Tendai-Mönchen sind nur Saichō und sein Schüler Ennin (793–864) vertreten.

Dengyō Daishi Saichō
Kobodaishi kind.jpg Der Meister als Kind

Der Meister als Kind (Chigo daishi)

Hängerollbild, kakemono (Seide, Farbe), Detail. Muromachi-Zeit; 86,7 x 48., cm
Bildquelle: Kōbō Daishi Kūkai and the Sacred Treasures of Mount Kōya, 2003, Abb. 2

Kūkai als frühkindliches Genie, betend auf einer Lotusblume. Ähnlich wie um Prinz Shōtoku ranken sich auch um Kūkai zahlreiche Legenden, die von seinen erstaunlichen frühen Begabungen erzählen. Die vorliegende Abbildung stützt sich auf einen Auszug aus Kūkais angebliches Testament (Goyuigo), der einer anderen Version des Bildes als Textteil eingeschrieben ist:

Long ago, when I was living in my parents' home, sometime between the age of five or six, I always had visions of myself in my dreams seated on an eight-petaled lotus conversing with the buddhas. However, I didn't tell anyone, not even my parents, much less anyone else. [...]
Nach: Christine Guth, „The Divine Boy in Japanese Art.“ Monumenta Nipponica 42/1 (1987), S. 2.

Der Meister als Kind
Qianlong.jpg Der chinesische Kaiser Qianlong

Der chinesische Kaiser Qianlong

Hängerollbild (Seide, Farbe) von Giuseppe Castiglione (1688–1766), Detail. China, Qing-Zeit, 1736; Palace Museum, Beijing
Bild © Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2017/6/30)

Qianlong (1711–1799), der berühmteste Kaiser der Quin-Dynastie, im offiziellen „Drachengewand“. Obwohl der Drache schon seit dem sogenannten „ersten Kaiser“ im 3. Jh. v.u.Z. als eine Art Wappentier des Kaisers galt, legte erst die mongolische Qing-Dynastie das Drachengewand als Amtsrobe fest. Außerdem wurde eine Drachenhierarchie eingeführt, laut der nur „kaiserliche“ Drachen fünf Klauen haben durften, während sich Beamte nur mit vier- oder dreiklauigen Drachen schmücken durften. Das Protrait stammt von Giuseppe Castiglione, einem Maler im Dienst der Jesuiten, die damals am chinesischen Hof diverse Ämter inne hatten. Die Darstellung folgt in Aufbau und Chromatik dem traditionellen kaiserlichen Portraitformat, benützt aber auch die Schatteneffekte europäischer Malstile.

Giuseppe Castiglione Der chinesische Kaiser Qianlong
Nonne eisho.jpg Die Nonne Jōkō-in

Die Nonne Jōkō-in

Hängerollbild. Frühe Edo-Zeit; 117,7 x 51,5 cm
Bild © Digital cultural properties of Wakasa, Obama City. (Letzter Zugriff: 2011/8)

Portrait der Nonne Jōkō-in, einer Nichte des Oda Nobunaga, die nach dem Tod ihres Mannes Kyōgoku Takatsugu (1563-1609) der Welt entsagte und ein Kloster gründete. Sie trägt eine Mönchskapuze (mōsu) sowie ein taschen­förmiges kesa und hält eine Gebetskette (juzu) in der Hand.

Die Nonne Jōkō-in
Edison ema.jpg Edison-ema

Edison-ema

Votivbild, ema (Holz); Iwashimizu Schrein, Yawata-shi (bei Kyōto)
Bild © J-blog, 2009. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Auch westliche Gesichter sind auf ema zu finden. In diesem Fall handelt es sich um den amerikanischen Erfinder Thomas Edison. Bekanntermaßen schaffte Edison den Durchbruch zur Entwicklung der Glühbirne, als er Bambus als Glühfaden entdeckte. Eine großangelegte Suchaktion Ende der 1870er Jahre ergab schließlich, dass sich der berühmte Bambus des Iwashimizu Hachiman-gū bei Kyōto besonders gut für diesen Zweck eignete. Der Schrein fühlt sich daher für die Erfindung der Glühlampe mitverantwortlich und ehrt Edison auf seinen Votivbildern. In gewisser Weise zählt der amerikanische Erfinder also zu den im Iwashimizu Schrein verehrten Gottheiten.

Edison-ema
Ennogyoja keishun.jpg En no Gyōja

En no Gyōja

Statue (Holz) von Keishun. 1286; im Besitz des Nara National Museums
Bildquelle: Yukawaya. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

En no Gyōja-Statue aus dem 13. Jahrhundert.

Keishun En no Gyōja
Herrigel.jpg Eugen Herrigel

Eugen Herrigel

Bild © Trimondi. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Eugen Herrigel beim Bogenschießen (kyūdō)

Eugen Herrigel
Herrigel3.jpg Eugen Herrigel

Eugen Herrigel

Portraitphoto; aus Der Zen-Weg, Aufzeichnungen aus dem Nachlass, 1958

Eine Portraitaufnahme von Eugen Herrigel in seinen letzten Lebensjahren

Eugen Herrigel
Herrigel2.jpg Eugen Herrigel in Japan

Eugen Herrigel in Japan

Bildquelle: Alfred Payer. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Eine Portraitaufnahme von Eugen Herrigel in Japan

Eugen Herrigel in Japan
Ashikaga yoshimitsu.jpg Ex-Shōgun Ashikaga Yoshimitsu

Ex-Shōgun Ashikaga Yoshimitsu

Statue (Holz). Muromachi-Zeit; Shōkoku-ji, Kyōto
Bild © Shokokuji Treasures. (Letzter Zugriff: 2010/8)

Ashikaga Yoshimitsu (1358–1408) in der Tracht eines Zen-Abtes. Yoshimitsu trat nach seinem Rücktritt vom Amt des Shōguns (1394) in den Laienmönchstand (nyūdō) ein, dominierte aber weiterhin die Politik seiner Nachfolger. Er war auch ein besonderer Förderer des Nō-Theaters.

Ex-Shōgun Ashikaga Yoshimitsu
Franzxaver.jpg Franciso de Xavier

Franciso de Xavier

Ölbild. Frühe Edo-Zeit, nach 1619; 61 × 48,7cm
Bild © Kōbe City Museum. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Francisco de Xavier (1506–1552), der heilige Franz Xaver, war der Begründer der japanischen Jesuitenmission. Wie viele christliche Artefakte in Japan wurde auch dieses Bild, in Folge der Christenverfolgungen ab 1622, Jahrhunderte lang unter Verschluss gehalten und erst 1920 wieder entdeckt. Man nimmt an, dass das Bild von einem japanischen Maler stammt, der von den Jesuiten in europäischer Maltechnik ausgebildet wurde.

   

Franciso de Xavier
Kamatari waseda.jpg Fujiwara no Kamatari

Fujiwara no Kamatari

Hängerollbild, kakemono (Papier, Farbe) von Ono no Takamura; 58,5 × 42,3 cm
Bild © Waseda University Library. (Letzter Zugriff: 2016/9)

Laut Bildinschrift handelt es sich um die Kopie einer Portraitzeichnung, die vom Heian-zeitlichen Gelehrten Ono no Takamura (802–853) angefertigt wurde. Im Vordergrund sind die nicht ausgeführten Silhuetten von Kamataris Untergebenen zu erkennen.

Ono no Takamura Fujiwara no Kamatari
Yokozuna.jpg Futabayama Sadaji

Futabayama Sadaji

Portraitphoto. Um 1940
Bildquelle: Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Portrait des Sumō-Ringers Futabayama Sadaji (1912–1968), 35. Großmeister (Yokozuna) des modernen Sumō, mit zeremoniellem shimenawa (yokozuna).

Futabayama Sadaji
Hasekura tsunenaga.jpg Hasekura Tsunenaga

Hasekura Tsunenaga

Ölbild (Öl auf Leinwand). 1615; „UNESCO Kulturerbe“, „Nationalschatz“; Sendai City Museum; 80,8 x 64,5cm
Bildquelle: Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/5/6)

Hasekura Tsunenaga, der Leiter einer japanischen Mission nach Spanien und Italien, als Christ. Das Bild wurde zur Zeit von Hasekuras Audienz bei Papst Paul V in Italien angefertigt.

Hasekura Tsunenaga
Hayashi razan.jpg Hayashi Razan

Hayashi Razan

Buchillustration (Tusche, Papier); aus Sentetsu zōden, 1845
Bild © National Institute for Japanese Literature. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Der konfuzianische Gelehrte Hayashi Razan, Autor von Werken wie Honchō tsugan ( Geschichte Japans, 1670).

Hayashi Razan
Hermann Bohner.jpg Hermann Bohner

Hermann Bohner

Zeichnung. 1932
Bildquelle: Adi Meyerhofer. (Letzter Zugriff: 2014/10/7)

Hermann Bohner war ein führender deutscher Japanologe, der ab 1914 den Großteil seines Lebens in Japan verbrachte.

Hermann Bohner
Atsutane.jpg Hirata Atsutane

Hirata Atsutane

Bild © Waseda University Library. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Der Kokugaku-Gelehrte Atsutane.

Hirata Atsutane
Honen chionin2.jpg Hōnen

Hōnen

Hängerollbild, kakemono von Fujiwara no Tadanobu (1142–1205), Detail. Kamakura-Zeit; Chion-in, Kyōto

Portrait des Mönchs Hōnen (1133–1212), des Begründers der Jōdo-shū.

Fujiwara no Tadanobu Hōnen
Ii naosuke.jpg Ii Naosuke

Ii Naosuke

Ölfarben von Ii Naoyasu (1851–1935). Meiji-Zeit; Gōtoku-ji, Tōkyō, Setagaya-ku; 121,4 x 91,1cm
Bild © Setagaya City. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Posthumes Portrait des Obersten Rates (tairō) Ii Naosuke, 1815–1860. Nachdem Naosuke 1854 Verträge mit Amerika abgeschlossen hatte, ohne die Zustimmung des Tennō abzuwarten, wurde er in den Augen der sonnō jōiAnhänger zur meist gehassten politischen Figur. 1860 gelang schließlich ein Mordanschlag auf ihn durch Samurai aus Mito. Das Portrait wurde posthum von einem Sohn Naosukes angefertigt. Dieser führte zunächst das Daimyat von Yoita und betätigte sich in der Meiji-Zeit weiter als Politiker, wandte sich aber auch hobbymäßig der westlichen Malerei zu.

Ii Naoyasu Ii Naosuke
Ikeda Daisaku.jpg Ikeda Daisaku

Ikeda Daisaku

Bildquelle: Great Thoughts Treasury. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Ikeda Daisaku (*1928), Präsident der Sōka Gakkai.

Ikeda Daisaku
Ikkyu2.jpg Ikkyū Sōjun

Ikkyū Sōjun

Hängerollbild, kakemono (Papier, Tusche, Farbe) von Bokusai, Detail. Muromachi-Zeit, 15. Jh.; Tōkyō National Museum; 43,7 x 26,1 cm
Bild © e-Museum. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Der Dichter und Mönch Ikkyū Sōjun (1394–1481) zählt zu den bekanntesten und exzentrischsten Figuren des japanischen Zen. Aus seiner Zeit (Muromachi-Zeit) existieren zahlreiche Portraits von hochrangigen Mönchen, viele davon äußerst realistisch. Dennoch ist dieses Bild dank seines lebendigen und zugleich bekümmerten Ausdrucks außergewöhnlich. Es spiegelt eine Art von Weltschmerz wider, die auch in Ikkyūs Lyrik zu finden ist.

Bokusai Ikkyū Sōjun
Inoue Tetsujiro.jpg Inoue Tetsujirō

Inoue Tetsujirō

Photographie. 1937; aus Jinsei dokuhon: shunka shūtō 人生読本 春夏秋冬
Bild © Modern Japanese Historical Figures, National Diet Library. (Letzter Zugriff: 2016/2/18)

Portrait des Philosophen Inoue Tetsujirō in vorgerücktem Alter. Inoue erhielt eine konfuzianische Ausbildung, bevor er sich der westlichen Philosophie, vor allem dem deutschen Idealismus zuwandte. Nach einem Studienaufenthalt in Deutschland gelang es ihm, konfuzianische Grundüberzeugungen in eine moderne, an die westliche Philosophie angelehnte Termini zu übersetzen.

Inoue Tetsujirō
Azumamaro hokusai.jpg Kada no Azumamaro

Kada no Azumamaro

Buchillustration. 1848; aus Shūga hyakunin isshu, Hg. von Rokutei Senryū, ill. von Hokusai, u.a.
Bild © Rekishi jinbutsu gazō detabesu, National Institute of Japanese Literature

Kada Azumamaro war einer der Begründer der kokugaku.

Kada no Azumamaro
Meijitenno1872.jpg Kaiser Meiji in Militäruniform nach westlichem Stil

Kaiser Meiji in Militäruniform nach westlichem Stil

Photographie von Uchida Kuichi. Meiji-Zeit, 1873
Bildquelle: Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Die neuartige Militäruniform scheint für den jungen Kaiser Meiji noch ungewohnt gewesen zu sein.

Uchida Kuichi Kaiser Meiji in Militäruniform nach westlichem Stil
Meiji tenno2.jpg Kaiser Meiji in traditionellem Zeremonialgewand

Kaiser Meiji in traditionellem Zeremonialgewand

Photographie von Uchida Kuichi. Meiji-Zeit, 1872
Bildquelle: Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Kaiser Meiji (1852–1912) im 5. Jahr seiner Regierung mit eben erst 20 Jahren.

Uchida Kuichi Kaiser Meiji in traditionellem Zeremonialgewand
Jingu.jpg Kaiserin Jingū

Kaiserin Jingū

Statue, shinzō (Holz). Heian-Zeit, 9. Jh.; „Nationalschatz“; Yakushi-ji, Yasumigaoka Hachimangū, Präfektur Nara; 33,9 cm

Darstellung der mythologischen Kaiserin Jingū Kōgō. Bestandteil einer der ältesten plastischen Darstellung japanischer Gottheiten, bestehend aus Jingū, ihrem Sohn Hachiman und dessen Frau Himegami.

Kaiserin Jingū
Kakumei gyoja ontake.jpg Kakumei Gyōja, Ontake-san

Kakumei Gyōja, Ontake-san

Statue (Bronze); Ontake-san, Nagano-ken
Bild © [1], Wikimedia Commons, 2014. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Statue der Kakumei-dō, der Gedächtnisstätte des Shugendō-Asketen Kakumei Gyōja (1718–1786). Kakumei ist eindeutig als buddhistischer Pilger (henro) mit Pilgerstab und vajra-Glocke dargestellt, doch ist die ihm geweihte Anlage mit einem torii markiert. Sie gehört heute zum Ontake Schrein, einem Zentrum der Bergasketen (yamabushi); Kakumei trug in der Edo-Zeit stark zur Popularität von Ontake als Pilgerzentrum bei und wurde sowohl als Bodhisattva als auch als kami (reishin) verehrt (Encyclopedia of Shinto; Shinden daikan).

Kakumei Gyōja, Ontake-san
Mabuchi.jpg Kamo no Mabuchi

Kamo no Mabuchi

Farbe und Tusche auf Papier von Maruyama Ōzui (1766–1829). Edo-Zeit
Bild © Museum of Motoori Norinaga. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Mabuchi erschließt das Manyōshū.

Maruyama Ōzui Kamo no Mabuchi
Benkei kuniyoshi.jpg Kriegermönch Musashi-bō Benkei

Kriegermönch Musashi-bō Benkei

Farbholzschnitt von Utagawa Kuniyoshi. Ca. 1832

Der Kriegermönch Benkei, der treueste Vasall des Helden Minamoto no Yoshitsune.

Utagawa Kuniyoshi Kriegermönch Musashi-bō Benkei
Kublai khan.jpg Kubilai Khan

Kubilai Khan

Hängerollbild, kakemono (Seide, Tusche, Farbe) von Anige. 1294; National Palace Museum, Taipei; 59,4 x 47 cm
Bildquelle: Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Portrait von Kubilai Khan.

Anige Kubilai Khan
Kusunoki masashige.jpg Kusunoki Masashige

Kusunoki Masashige

Statue (Bronze) von Takamura Kōun (1852–1934). Meiji-Zeit, 1893; Tōkyō, vor dem Kaiserpalast
Bild © Tōykō Views, flickr, 2011. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Standbild des Kusunoki Masashige, der besonders in der Meiji-Zeit als Inbegriff des Tennō-treuen Samurai verehrt wurde. Erstes und berühmtestes Reiterstandbild nach westlichem Muster. Entstand in Kooperation mehrer Bildhauer unter Führung Takamuras und japanischer Historiker.

Takamura Kōun Kusunoki Masashige
Kukai okunoin.jpg Kōbō Daishi Kūkai

Kōbō Daishi Kūkai

Statue (Stein); Oku-no-in, Berg Kōya
Bild © Turner, flickr 2007. (Letzter Zugriff: 2016/9)

Die Statue befindet sich vor dem Mausoleum Oku-no-in, in dem Kūkai beigesetzt wurde.

Kōbō Daishi Kūkai
Shotoku taishi kamakura.jpg Kōyō Taishi mit Rauchopferschale

Kōyō Taishi mit Rauchopferschale

Hängerollbild, kakemono (Seide, Farbe), Detail. Kamakura-Zeit, frühes 14. Jh.; 105 x 51,5 cm
Bild © The British Museum. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Shōtoku Taishi bei der Abhaltung eines buddhistischen Rauchopfers.

Kōyō Taishi mit Rauchopferschale
Kuya closeup.jpg Kūya Shōnin

Kūya Shōnin

Statue (Holz) von Kōshō, Detail. 13. Jh.; im Besitz des Rokuharamitsu-ji, Kyōto
Bild © Uncyclopedia, Wiki (jp.). (Letzter Zugriff: 2016/8)

Die sechs Zeichen des nenbutsu (Na-mu-A-mi-da-butsu) verwandeln sich in Kūyas Mund zu einzelnen Buddhas.

Kōshō Kūya Shōnin
Kuya kosho.jpg Kūya Shōnin

Kūya Shōnin

Statue (Holz) von Kōshō. 13. Jh.; im Besitz des Rokuharamitsu-ji, Kyōto
Bild © Rokuharamitsu-ji. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Kūya (903-72), ein Wanderprediger und Amida-Verehrer des 10.Jhs., beim Intonieren des nenbutsu, das sich in Form von sechs Buddha-Statuen manifestiert. Der Bildhauer stammt aus der Kei-Schule und war ein Sohn des berühmten Unkei.

Kōshō Kūya Shōnin
Makiguchi.jpg Makiguchi Tsunesaburō

Makiguchi Tsunesaburō

Photographie. 1930er Jahre (?)
Bildquelle: Deep Roots. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Portrait von Makiguchi Tsunesaburō (1871–1944), Gründer der Sōka Gakkai.

Makiguchi Tsunesaburō
Meiji leaders.jpg Meiji Oligarchen

Meiji Oligarchen

Farbholzschnitt (Papier, Farbe) von Yamazaki Toshinobu (1857–1885). Meiji-Zeit, 1878; aus der Serie Dai-Nihon yūmei kagami; 34,9 x 24,5cm
Bild © Antique Art Morimiya. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Drei führende Köpfe der frühen Meiji-Zeit Sanjō Sanetomi (re.), Iwakura Tomomi (Mitte) und Ōkubo Toshimichi (li.). Interessanterweise besitzt die Figur in der Mitte (Iwakura), die offenbar den wichtigsten Platz innehält und den breitesten Raum einnimmt, den nachgeordneten Rang eines Udaijin („Kanzler zur Rechten“). Iwakura Tomomi war u.a. Leiter der sog. Iwakura Mission, die in den Jahren 1871–1873 die Länder der westlichen Welt bereiste, um die diplomatischen Beziehungen zu festigen. Dass der „Großkanzler“ (Dajōdaijin) hinter dem Kanzler zur Rechten sitzt, deutet an, dass er diesen Rang nur Dank seiner hohen Geburt erhielt, politisch aber im Grunde nur wenig mitzureden hatte.

Yamazaki Toshinobu Meiji Oligarchen
Eliade.jpg Mircea Eliade

Mircea Eliade

Cartoon von Ben Heine
Bild © Ben Heine, 2007. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Der Religionswissenschaftler Mircea Eliade (1907–1986).

Ben Heine Mircea Eliade
Norinaga2.jpg Motoori Norinaga

Motoori Norinaga

Farbe auf Papier von Yoshikawa Yoshinobu, Detail. Edo-Zeit, 1790
Bild © Motoori Norinaga Museum. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Portrait des Gelehrten Norinaga im Alter von 61 Jahren.

Yoshikawa Yoshinobu Motoori Norinaga
Nanbutsu taishi.jpg Nanbutsu Taishi

Nanbutsu Taishi

Statue (Holz). Edo-Zeit, 18. Jh.; Höhe: 29 cm
Bild © The British Museum. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Shōtoku Taishi als zweijähriges Kind bei der Anrufung des Buddha (namu butsu).

Nanbutsu Taishi
Nichiren seichoji.jpg Nichiren

Nichiren

Statue (Bronze). Taishō-Zeit, 1923; Senchō-ji (Kiyosumi-dera), Chiba
Bild © Shōnan Boy. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Moderne Darstellung Nichirens.

Nichiren
Kuukai2.jpg Nordwärts gewandter Kōbō Daishi

Nordwärts gewandter Kōbō Daishi (hokumen daishi)

Statue (Holz). Kamakura-Zeit

Kūkai, hier auch bekannt als der „nordwärtsgewandte Kōbō Daishi“ mit Vajra und Rosenkranz.

Nordwärts gewandter Kōbō Daishi
Nobunaga amidaji lamers.jpg Oda Nobunaga

Oda Nobunaga

Statue (Holz). 17. Jh.; Amidaji, Kyōto
Bild © Lamers, 2001, S. 58

Holzstatue des Oda Nobunaga.

Oda Nobunaga
Oda Nobunaga.jpg Oda Nobunaga

Oda Nobunaga

Hängerollbild (Seide, Farbe). Edo-Zeit, 17. Jh.; Daiun-ji, Kyoto
Bild © Japaaan Magazine. (Letzter Zugriff: 2018/4/26)

Idealisierte Darstellung des Oda Nobunaga aus der frühen Edo-Zeit. Aufbewahrt im Daiun-ji, einem Tempel, der zum Gedenken an den 1582 ermordeten Feldherrn errichtet wurde.

Oda Nobunaga
Meiji chiossone.jpg Offizielles Portrait des Meiji Tennō

Offizielles Portrait des Meiji Tennō

Conté-Zeichnung von Edoardo Chiossone. 1888
Bildquelle: Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Im Gegensatz zu früheren Portraits handelt es sich um keine Photographie, sondern um eine sogenannte Conté-Zeichnung des Meiji Tennō. Chiossone war auch für das Design Meiji-zeitlicher Banknoten und anderer offizieller Bildmedien verantwortlich.

Edoardo Chiossone Offizielles Portrait des Meiji Tennō
Seimei.jpg Portrait des Abe no Seimei

Portrait des Abe no Seimei

Hängerollbild, kakemono (Seide, Farbe). 14. Jh.; im Besitz des Abe Ōji Schreins, Osaka
Bild © Osaka City. (Letzter Zugriff: 2011/8)

Der Yin Yang-Meister Abe no Seimei (921?–1005). Im Abe Schrein, wo dieses Bild herstammt, wird auch Seimeis angebliche Mutter, die Füchsin Kuzunoha, verehrt.

Portrait des Abe no Seimei
Baozhi heian.jpg Portrait des chinesischen Mönchs Baozhi (418-514)

Portrait des chinesischen Mönchs Baozhi (418-514)

Einstammstatue, bosatsu (Holz). 11. Jh.; Saiju-ji, Kyōto; Höhe: 159 cm

Baozhi wurde später als Manifestation des Bodhisattva Kannon angesehen. Es handelt sich also nicht um die Darstellung eines kami, die Statue zeigt jedoch, wie konkret man sich die Manifestation eines Buddhas oder Bodhisattvas in einer anderen Daseinsform vorstellte.

Portrait des chinesischen Mönchs Baozhi (418-514)
Omura chiossone.jpg Portrait von Ōmura Masujirō (1824–1869)

Portrait von Ōmura Masujirō (1824–1869)

Lithographie von Edoardo Chiossone (1833–1898). Meiji-Zeit
Bild © National Diet Library. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Trotz anders lautender Signatur soll es sich um ein posthumes Portrait Ōmuras handeln, das der italienische Lithograph Chiossone, der auch mehrere bekannte Geldscheinmotive für die Meiji-Regierung entwarf, anfertigte.

Edoardo Chiossone Portrait von Ōmura Masujirō (1824–1869)
Rennyo higashihonganji 1611 knm.jpg Rennyo (1415-99)

Rennyo (1415-99)

Hängerollbild, kakemono. 1611; Higashi Honganji, Kyōto

Portrait des Mönchs Rennyo, eines Pioniers der Jōdo Shinshū.

Rennyo (1415-99)
Sakai yusai.jpg Sakai Yūsai

Sakai Yūsai

Portraitphoto von Takaoka Kunihiko. 2010
Bild © Takaoka Diary, 2010. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Der Tendai-Mönch Sakai Yūsai (1926–2013) ist Japans berühmtester „Marathon-Mönch“. Er vollbrachte die schwierige 1000-Tage Umrundung des Klosterbergs Hiei (sennichi kaihōgyō) insgesamt zweimal, das zweite Mal mit sechzig Jahren. Insgesamt legte er dabei eine Distanz von ca. 40.000km, also etwa eine Erdumrundung zurück. Sakai trat erst mit 40 Jahren nach schweren persönlichen Krisen in den Mönchsstand ein und fand in körperlicher Askese seine Erfüllung. Auf diesem Photo ist er mit schnurartigem kesa-Umhang zu sehen.

Takaoka Kunihiko Sakai Yūsai
Mito komon.jpg Satomi Kōtarō als Mito Kōmon (Tokugawa Mitsukuni)

Satomi Kōtarō als Mito Kōmon (Tokugawa Mitsukuni)

Portraitfoto (Digitalphotographie) (1953–2009). 2002
Bild © Wikimedia Commons, Frank Gualtieri, 2007. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Schauspieler Satomi Kōtarō als Mito Kōmon, alias Tokugawa Mitsukuni (1628–1701), aufgenommen in einer Drehpause der beliebten Fernsehserie Mito Kōmon. Die über 40 Jahre (1969–2011) lang ausgestrahlte Serie schildert den ehemaligen Daimyō von Mito als mitfühlenden Landesvater, der ähnlich wie Zar Peter der Große inkognito durch die Lande zieht und die Nöte der Bevölkerung studiert und lindert.

Diese Figur beruht auf Legenden aus der Edo-Zeit, allerdings nur teilweise auf der tatsächlichen Biographie Mitsukunis. Dieser unternahm nur eine berühmte Reise nach Kamakura, über die er allerdings eine Art Reiseführer hinterließ. Er schickte außerdem Gelehrte durch ganz Japan, die Dokumente für Mitsukunis monumentales Geschichtsprojekt sammeln sollten.

Der Beiname Mito Kōmon, unter dem Mitsukuni heute bekannter ist als unter seinem Eigennamen, kombiniert den Namen seines Herrschaftsgebiets, Mito, mit der Bezeichnung seines höfischen Ehrenrangs (Kōmon = Gon no Chūnagon, Stellvertretender Mittlerer Rat).

Satomi Kōtarō als Mito Kōmon (Tokugawa Mitsukuni)
Hakuin.jpg Selbstportrait Hakuins

Selbstportrait Hakuins

Hängerollbild, kakemono (Papier) von Hakuin Ekaku (1686–1769). Edo-Zeit
Bildquelle: Gabor Terebess. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Der Zen-Abt Hakuin Ekaku auf einem karikaturhaft überzeichneten Selbstportrait.

Hakuin Ekaku Selbstportrait Hakuins
Daruma kuniyoshi.jpg Selbstportrait als Daruma

Selbstportrait als Daruma

Farbholzschnitt, ukiyoe (Papier, Farbe) von Utagawa Kuniyoshi (1797–1861); aus Ansei kenmonshi (Reportage des Ansei [Erdbebens]), 1856
Bild © Waseda University Library. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Dieses Bild ziert das Deckblatt einer illustrierten Reportage über das Große Erdbeben in Edo, 1855 (Ansei 2). Kuniyoshi hat diesem Daruma nicht nur seine eigenen Gesichtszüge verliehen, er versetzt ihn auch aus seiner Höhle in ein von vom Erdbeben zerstörtes Haus. Außerdem erkennt man im Mönchsgewand ein Gesicht mit weit aufgerissenem Maul, das für den Eingeweihten eindeutig das Gesicht eines Welses ist. Es handelt sich also um den Erdbebenwels (namazu), eine legendäre Gestalt, die damals als Verursacher des Erdbebens angesehen und von den ukiyo-e Künstlern halb im Ernst, halb scherzhaft in jedem nur erdenklichen Kontext dargestellt wurde. Das Bild trägt ein Gedicht mit folgendem Inhalt:

Erkenne, auch das ist die „Torlose Schranke“ des Zen:
Wenn alles zusammenfällt, bleibt nichts mehr übrig.

Angesichts der Katastrophe werden die Spekulationen über Erleuchtung und „Nichts“ aus dem Zen Klassiker „Torlose Schranke“ (Mumonkan) hier satirisch auf einen konkreten Nenner gebracht.

 

Utagawa Kuniyoshi Selbstportrait als Daruma
Shintobraut.jpg Selbstportrait als Shintō-Braut

Selbstportrait als Shintō-Braut

Photographie von Yoshida Kimiko (1963–). 2002
Bild © Kimiko Yoshida. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Eines der bekanntesten Bilder der in Paris lebenden Photographin Yoshida Kimiko, die sich in erster Linie durch künstlerisch verfremdete Selbstportraits auszeichnet. In diesem Bild ist einfach die traditionelle Kopfbedeckung der Braut unüblich weit ins Gesicht gezogen. Die farbliche Betonung des Mundes spielt mit der Erotik von Verhüllung und scheinbarer weiblicher Unterordnung.

Yoshida Kimiko Selbstportrait als Shintō-Braut
Setouchi jakucho.jpg Setouchi Jakuchō

Setouchi Jakuchō

Portraitphoto von Jeremie Souteyrat. 2012
Bild © Aeon, 2012. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Die buddhistische Nonne und Schriftstellerin Setouchi Jakuchō (*1922).

Jeremie Souteyrat Setouchi Jakuchō
Shinran narahaku.jpg Shinran (1173–1262) in traditioneller Mönchstracht

Shinran (1173–1262) in traditioneller Mönchstracht

Hängerollbild, kakemono (Seide, Tusche, Farbe) von Jōga?, Detail. Kamakura-Zeit, 13.-14. Jh.; im Besitz des Jōfuku-ji, Kyōto, heute Nara National Museum; 120,2 x 81,1 cm
Bild © e-kokuhō. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Shinran trägt hier ein schwarzes kesa, eine Gebetskette und eine zum Schal gefalteten Mönchskapuze (mōsu). Besonders charakteristisch der Stock, der vor Shinrans Füßen liegt.

Jōga? Shinran (1173–1262) in traditioneller Mönchstracht
Chogen kopf.jpg Shunjōbō Chōgen

Shunjōbō Chōgen

Skulptur (Holz, bemalt) von Kei-Schule, Detail. Kamakura-Zeit, 1206; „Nationalschatz“; Shunjō-dō, Tōdaiji, Nara; Höhe: 81,8cm
Bild © John M. Rosenfield, Portraits of Chōgen: The Transformation of Buddhist Art in Early Medieval Japan. Leiden und Boston: Brill, 2011, S. 76.

Portrait des buddhistischen Abts Shunjōbō Chōgen (1121–1206), wahrscheinlich aus 1206, dem Jahr seines Todes mit 85 Jahren. Chōgen bemühte sich energisch um den Wiederaufbau des Tōdaiji und förderte in diesem Zusammenhang auch ganz besonders die Künstler der Kei-Schule (Unkei, Kaikei, u.a.), die dank seiner Unterstützung die japanische Bildhauerkunst zu einem ihrer Höhepunkte führten. Zu diesen Höhepunkten zählt auch das realistische Portrait ihres Mentors, Chōgen. Wie bei anderen Portraitskulpturen auch, besteht der Kopf aus zwei zusammengeleimten, innen ausgehöhlten Holzteilen, die wie ein Flaschenkorken in den Torso der Figur eingefügt sind. Das Holz wurde mit einer dünnen Schicht aus Hanf und weißem Ton grundiert und dann bemalt. Die Bemalung war wahrscheinlich recht einfach und einheitlich gehalten. Wie Rosenfield feststellt, hat sich der realistische Ausdruck des Portraits durch die natürliche Abnützung der Farbschicht verstärkt. Die Augen sind, im Gegensatz zu vielen anderen Skulpturen dieser Zeit, nicht aus Glas, sondern wurden lediglich geschnitzt und bemalt. (Rosenfield 2011, S. 83–85.)

Kei-Schule Shunjōbō Chōgen
Shotoku taishi.jpg Shōtoku Taishi

Shōtoku Taishi

Hängerollbild, kakemono (Tinte und Farbe auf Papier). Kopie eines Originals aus dem 8. Jh.; Sannomaru Shōzōkan, Museum of Imperial Collections

Shōtoku Taishi als junger Regent von zwei kindlichen Prinzen begleitet. Der Prinzregent ist bereits erwachsen und trägt ein Zepter (shaku) als Zeichen seiner weltlichen Macht. Bei den beiden Knaben soll es sich um Shōtokus Sohn sowie um seinen jüngeren Bruder handeln. Das Motiv soll auf eine Vision eines koreanischen Prinzen (Asa Taishi) zurückgehen. Das Original dieser Darstellung befand sich ursprünglich im Besitz des Tempels Hōryū-ji und ist heute öffentlich unzugänglich im Besitz des kaiserlichen Palastamtes (Ku'naichō).

Shōtoku Taishi
Shotoku banknote.jpg Shōtoku Taishi

Shōtoku Taishi

Geldschein. Spätere Shōwa-Zeit, 20. Jh.; 7,6 x 16,5 cm
Bild © Nichiyu koin. (Letzter Zugriff: 2016/8)

1000 Yen Banknote mit dem Shōtoku Taishi-Motiv, von 1949 bis 1984 in Umlauf. Das gleiche Motiv gab es bereits in den 1930er Jahren auf Banknoten.

Shōtoku Taishi
Shotoku jizo.jpg Shōtoku Taishi

Shōtoku Taishi

Hängerollbild, kakemono (Farbe und Tusche auf Seide). Muromachi-Zeit, 14. Jh.; 125,1 x 69,3 cm
Bild © Asia.si.edu, Smithonian Museums of Asian Art. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Shōtoku Taishi trägt hier ein Pilgergewand mit speziellem Pilgerstab, der an Bodhisattva Jizō erinnert. Anhand der traditionellen Frisur ist er aber unmittelbar als Shōtoku zu identifizieren.

Shōtoku Taishi
Takeda shingen.jpg Takeda Shingen

Takeda Shingen

Skizze (Papier, Farbe)

Portait des Takeda Shingen (1521–1573) mit Falken als Emblem der unter Samurai beliebten Falkenjagd; Shingen war ein berühmter Kriegsherr der sengoku-Zeit

Takeda Shingen
Tange kenzo.jpg Tange Kenzō

Tange Kenzō

Photographie, Detail
Bild © Geijutsu shinchō, August 2013. (Letzter Zugriff: 2014/10/27)

Portrait des japanischen Architekten Tange Kenzō (1913–2005) vor der Yoyogi Sporthalle, err. 1964, einem der vielen architektonischen Denkmäler, die er in Tōkyō hinterließ.

Tange Kenzō
Toda Josei.jpg Toda Jōsei

Toda Jōsei

Portraitfoto. 1951
Bild © Josei Toda. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Toda Jōsei (1900–1958) zum Zeitpunkt seiner Angelobung als 2. Präsident der Sōka Gakkai, 1951.

Toda Jōsei
Ieyasu.jpg Tokugawa Ieyasu

Tokugawa Ieyasu

Hängerollbild (Tusche, Farbe, auf Seide). Edo-Zeit, Anfang 17. Jh.; Sakai City Museum; 57 x 48 cm
Bild © Money L. Hickman(1996). Japan's Golden Age: Momoyama. New Haven und London: Yale University Press, S. 77.

Offizielles Portrait von Tokugawa Ieyasu in schwarzer Hofbeamtenrobe (sokutai). Im Hintergrund sind Schreinbauten angedeutet, die möglicherweise den Tōshō-gū darstellen und auf die Deifizierung des Shōguns hinweisen sollen.

Tokugawa Ieyasu
Tokugawa nariaki.jpg Tokugawa Nariaki

Tokugawa Nariaki

Edo-Zeit, 19. Jh.; Kyōto Univ. Library
Bild © Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Tokugawa Nariaki (1800–1860), Daimyō von Mito, in westlicher Drucktechnik portraitiert.

Tokugawa Nariaki
Hideyoshi.jpg Toyotomi Hideyoshi

Toyotomi Hideyoshi

Hängerollbild von Kano Mitsunobu (1565–1608), Detail; Uwajima Date Bunka Hozonkai
Bild © Date Museum, Ehime-ken. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Portrait des Toyotomi Hideyoshi in Staatsrobe aus den Beständen des Daimyō-Hauses Date. Das Bild stammt von Kano Mitsunobu, der als eine Art Hofmaler Hideyoshis fungierte.

Kano Mitsunobu Toyotomi Hideyoshi
Kiyomaro geldschein.jpg Wake no Kiyomaro Geldschein

Wake no Kiyomaro Geldschein

Geldschein von Edoardo Chiossone (1833–1898). Meiji-Zeit, 1901; 96 x 159mm
Bild © Setagaya Stamp/Coin. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Dass es sich hier um den Tennō-treuen Wake no Kiyomaro handelt, lässt sich nur anhand des Schreins auf der linken Bildhälfte verifizieren. Es handelt sich um den Goō Jinja in Kyōto, der durch zwei Wildschweinfiguren charakterisiert ist. Diese sind vor dem Schrein undeutlich zu erkennen. Der Legende nach retteten sie Kiyomaro das Leben, als er von den Schergen seines Erzfeindes Dōkyō verfolgt wurde. Kiyomaros Portrait war ab 1890 auf Geldscheinen zu finden. Die Vorlage stammt vom Italiener Edoardo Chiossone, der die meisten Geldscheine der Meiji-Zeit entwarf. Chiossone soll sich für dieses Portrait den Meiji-Oligarchen Kido Takayoshi (1833–1877) zum Vorbild genommen haben.

Edoardo Chiossone Wake no Kiyomaro Geldschein
Yokozuna hakuho.jpg Yokuzuna Hakuhō

Yokuzuna Hakuhō

Portraitphoto. Jänner 1912
Bildquelle: FourTildes, Wikimedia Commons, 2012. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Sumō-Ringer Hakuhō mit zeremoniellem shimenawa (yokozuna) bei der Eröffnung (dōhyō-iri) eines Wettkampfs.

Yokuzuna Hakuhō
Yoshida shoin.jpg Yoshida Shōin (1830–1859)

Yoshida Shōin (1830–1859)

Retouchiertes Photo? s/w
Bild © Kindai Nihonjin no shōzō, National Diet Library. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Der politische Reformer und Wegbereiter der Meiji Restauration Yoshida Shōin.

Yoshida Shōin (1830–1859)
Dogen.jpg Zenmeister Dōgen beim Betrachten des Mondes

Zenmeister Dōgen beim Betrachten des Mondes

Hōkei-ji, Präfektur Fukui

Zur Ikone gewordenes Portrait des Zen-Meisters Dōgen. Es handelt sich bei der vorliegenden Abb. um eine Kopie, das Original befindet sich im Hōkei Tempel.

Zenmeister Dōgen beim Betrachten des Mondes
Eisai kenninji.jpg Zenmeister Eisai

Zenmeister Eisai

Hängerollbild, kakemono (Farbe auf Seide). Muromachi-Zeit, 14.–15. Jh.; Ryōsoku-in, Kennin-ji, Kyōto
Bildquelle: Kurokawa Takao no Bi. (Letzter Zugriff: 2014/6)

Myōan Eisai war der Begründer des japanischen Rinzai-Zen und Abt des Kennin-ji. Die charakteristische Schädelform findet sich auf anderen Portraits von ihm. Eisai sitzt auf dem traditionellen Abtsessel, in der Hand den Stock Linjis. Man beachte, dass Eisai zwar auf einem erhöhten Stuhl sitzt, die Schuhe aber ausgezogen und die Beine überkreuzt hat. Diese Sitzweise ist auch auf vielen anderen Mönchsportraits zu beobachten.

Zenmeister Eisai
Zhuxi 2.jpg Zhu Xi

Zhu Xi

Buchillustration (Papier) von Wang Qi (1565–1614). Ming-Zeit; aus Sancai tuhui (Illustrierte Universalenzyklopädie), 1609
Bild © Bayrische Staatsbibliothek. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Der neo-konfuzianische Philosoph Zhu Xi (1130–1200), hier unter seinem Pseudonym Zhu Huian.

Wang Qi Zhu Xi
Zhuxi.jpg Zhu Xi (1130-1200)

Zhu Xi (1130-1200)

Zhu Xi (1130-1200)
Yamabushi kyoto2 staud.jpg Älterer Yamabushi

Älterer Yamabushi

Bild © Frantisek Staud, 1999. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Ein älterer Yamabushi in sitzender Position, Mibu-tera, Kyōto.

Älterer Yamabushi
Omura masujiro.jpg Ōmura Masujirō

Ōmura Masujirō

Statue (Bronze) von Ōkuma Ujihiro (1856–1934). 1893; Yasukuni Schrein, Tōkyō, Chiyoda-ku
Bild © Bernhard Scheid, März 2012

Ōmura Masujirō (1824–1869) gilt als der Architekt des japanischen Militärwesens nach westlichem Muster, fiel aber in den politischen Wirren der frühen Meiji-Zeit einem Attentat zum Opfer. Der Yasukuni Schrein ist laut Angaben des Schreins ebenfalls sein Geisteskind. Die 1893 zu seinen Ehren im Yasukuni Schrein errichtete Statue ist das erste in westlichem Stil gestaltete Monument Japans. Der Bildhauer absolvierte eigens ein Auslandsstudium in mehreren europäischen Ländern, um sie anfertigen zu können.

Ōkuma Ujihiro Ōmura Masujirō
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Ikonographie
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„Person portrait.“ In: Bernhard Scheid (Hg.), Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 16.8.2016). URL: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Metalog:Bilder/Person_portrait?oldid=65219