Skulptur und Plastik (Werke vor 1600)

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Skulptur und Plastik (Werke vor 1600)
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Werke namentlich bekannter Künstler 28 Bilder  + anonyme Werke

Amida byodoin.jpg Jōchō

Amida

Statue, nyorai (Holz, vergoldet) von Jōchō (?–1057). Heian-Zeit, 1053; „Nationalschatz“; Byōdō-in, südlich von Kyoto; Sitzhöhe 2,78 m

Eine der berühmtesten Amida-Statuen Japans, im Tempel Byōdō-in, der selbst zum Unesco Kulturerbe erklärt wurde. Der Tempel war einst Sommerresidenz der Fujiwara, die am Höhepunkt ihrer Macht auch diese Statue in Auftrag gaben. Zur Zeit ihrer Herstellung waren Zeitgenossen der Ansicht, dass dies die exakte Wiedergabe der wahren Natur eines Buddhas sei. Die Statue besteht (wie die meisten aus dieser Zeit) aus mehreren Holzblöcken, die innen ausgehöhlt wurden (yosegi-Technik). Die Außenseite ist mit einer dicken, mit Hanf verstärkten Lackschicht imprägniert, wodurch die Figur eine beinahe metallische Oberfläche erhält. Jōchō, der diese Statue anfertigte, gilt auch als jener Bildhauer, der die yosegi-Technik perfektionierte und damit die Grundlagen der Kei-Schule schuf. Die Vergoldung wurde 1955 erneuert.

Jōchō Amida
Kongorikishi todaiji2.jpg Jōkaku, Tankei u.a.

Östlicher Torwächter des Tōdaiji (Un-gyō)

Statue, niō (Holz, urspr. bemalt) von Jōkaku, Tankei u.a.. Kamakura-Zeit, 1203; „Nationalschatz“; Nandaimon, Tōdaiji, Nara; Höhe: 8,43 m

Wächterfigur (niō) des Typs UN-gyō am Nandaimon. Photo vor 1988. Aus der Perspektive dieser Photographie wirkt der Kopf etwas zu groß. Dies wurde jedoch mit Absicht so ausgeführt, da die über acht Meter große Statue auf diese Weise von unten — also vom üblichen Blickpunkt aus — natürlicher wirkt. Man nennt diese Technik Anamorphose. Sie wurde in Japan bei vielen überdimensionalen Statuen angewendet, die für die Betrachtung aus einem nahen, tiefer gelegenen Winkel bestimmt waren. (S. z.B. den Kamakura Daibutsu.)

Jōkaku, Tankei u.a. Östlicher Torwächter des Tōdaiji
Aizen 1256.jpg Kaijō (oder Kaisei)

Aizen Myōō

Statue, myōō (Holz) von Kaijō (oder Kaisei), Detail. Kamakura-Zeit, 1256; Nara National Museum; Höhe: 26,2cm
Bild © e-Museum. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Aizen Myōō (skr. Rāgarāja), der Mantrakönig (myōō) der Liebe, mit feuerroter Haut, zu Berge flammendem Haar, Raubtierzähnen, einem dritten Auge und einer Kappe mit Löwenkopf. Die Statue enthält eine Inschrift, laut der der Bildhauer Kaijō die Figur aus einem halbverbrannten Holzpfeiler schnitzte, der ehemals Teil der Halle des Großen Buddha des Tōdai-ji (zerstört 1180, wiedererrichtet ab 1195) gewesen war.

Kaijō (oder Kaisei) Aizen Myōō
Fudo daigoji2.jpg Kaikei

Fudō Myōō

Statue, myōō (Holz, Farbe) von Kaikei. 1203; Daigo-ji, Sanbō-in, Kyōto

Fudō Myōō (skt. Acala) mit eingelegten Glasaugen.

Kaikei Fudō Myōō
Hachiman kaikei.jpg Kaikei

Hachiman in buddhistischer Tracht

Statue, shinzō (Holz, bemalt) von Kaikei. 1201; „Nationalschatz“; Tōdaiji, Nara; 87,1 cm
Bild © Nara National Museum. (Letzter Zugriff: 2006/5)

Die Gottheit Hachiman in Mönchstracht. Wie viele Statuen dieser Zeit ist auch diese Statue hohl. In ihrem Inneren birgt sie eine Liste von Künstlern und Sponsoren versehen, die zu ihrem Entstehen beigetragen haben. Die Statue diente lange als shintai des Tamukeyama Hachiman Schreins (Schutzschrein des Tōdaiji) und wurde nicht hergezeigt, daher ihr fast unnatürlich guter Erhaltungszustand. Das Gesicht ist einerseits extrem realistisch (Gesichtsfalten), andererseits aber streng symmetrisch, was an ältere Darstellungsweisen gemahnt. Obwohl als kami verehrt, wird die buddhistische Natur des Dargestellten durch Symbole wie Lotos-Podest, Nimbus („Heiligenschein“) und Pilgerstab unmissverständlich hervorgehoben. Vorbild dieser Hachiman-Figur war ein Portrait, das von Kūkai stammen soll.

Kaikei Hachiman in buddhistischer Tracht
Fudo kaikei miho.jpg Kaikei

Fudō

Statue, myōō (Holz, Farbe) von Kaikei. Kamakura-Zeit
Bild © Miho Museum of Art. (Letzter Zugriff: 2016/9)

Fudō Myōō (skt. Acala) mit eingelegten Glasaugen.

Kaikei Fudō
Fudo kaikei 2b.jpg Kaikei

Fudō Myōō

Statue, myōō (Holz, bemalt) von Kaikei. Kamakura-Zeit, frühes 13. Jh.; Höhe 53,3 cm
Bild © Metropolitan Museum of Art, New York. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Fudō von Kaikei oder aus der Werkstatt Kaikeis. Stilistisch eng verwandt mit dem berühmten Fudō des Daigo-ji, der 1203 datiert ist. Besonders auffallend die hervorquellenden Augen, die aus Glas bestehen und innen in die Statue eingelegt wurden.

Kaikei Fudō Myōō
Fudo daigoji detail.jpg Kaikei

Fudō

Statue, myōō (Holz, Farbe) von Kaikei, Detail. 1203; Daigo-ji, Sanbō-in, Kyōto

Fudō Myōō (skt. Acala); man erkennt hier gut den „verbissenen Typ“, der sich fest auf die Unterlippe beißt.

Kaikei Fudō
Tatsu tnm.jpg Kei-Schule

Göttlicher General (Drache)

Statue, tenbu (Holz, bemalt; Glasaugen) von Kei-Schule, Detail. Kamakura-Zeit; Tokyo National Museum (ehem. Jōruri-ji, Soraku-gun, Kyoto); Körperhöhe 78,2 cm
Bild © eKokuho. (Letzter Zugriff: 2014/1)

Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als Haira Taishō 波夷羅大將 bezeichnet. Aus seinem zu Berge stehenden Haar ragt ein Drachenkopf (tatsu).

Kei-Schule Göttlicher General (Drache)
Chogen kopf.jpg Kei-Schule

Shunjōbō Chōgen

Skulptur (Holz, bemalt) von Kei-Schule, Detail. Kamakura-Zeit, 1206; „Nationalschatz“; Shunjō-dō, Tōdaiji, Nara; Höhe: 81,8cm
Bild © John M. Rosenfield, Portraits of Chōgen: The Transformation of Buddhist Art in Early Medieval Japan. Leiden und Boston: Brill, 2011, S. 76.

Portrait des buddhistischen Abts Shunjōbō Chōgen (1121–1206), wahrscheinlich aus 1206, dem Jahr seines Todes mit 85 Jahren. Chōgen bemühte sich energisch um den Wiederaufbau des Tōdaiji und förderte in diesem Zusammenhang auch ganz besonders die Künstler der Kei-Schule (Unkei, Kaikei, u.a.), die dank seiner Unterstützung die japanische Bildhauerkunst zu einem ihrer Höhepunkte führten. Zu diesen Höhepunkten zählt auch das realistische Portrait ihres Mentors, Chōgen. Wie bei anderen Portraitskulpturen auch, besteht der Kopf aus zwei zusammengeleimten, innen ausgehöhlten Holzteilen, die wie ein Flaschenkorken in den Torso der Figur eingefügt sind. Das Holz wurde mit einer dünnen Schicht aus Hanf und weißem Ton grundiert und dann bemalt. Die Bemalung war wahrscheinlich recht einfach und einheitlich gehalten. Wie Rosenfield feststellt, hat sich der realistische Ausdruck des Portraits durch die natürliche Abnützung der Farbschicht verstärkt. Die Augen sind, im Gegensatz zu vielen anderen Skulpturen dieser Zeit, nicht aus Glas, sondern wurden lediglich geschnitzt und bemalt. (Rosenfield 2011, S. 83–85.)

Kei-Schule Shunjōbō Chōgen
Ennogyoja keishun.jpg Keishun

En no Gyōja

Statue (Holz) von Keishun. 1286; im Besitz des Nara National Museums
Bildquelle: Yukawaya. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

En no Gyōja-Statue aus dem 13. Jahrhundert.

Keishun En no Gyōja
Hachiman 1326.jpg Kyōkaku

Hachiman

Statue, shinzō (Holz) von Kyōkaku. 1326; Akane Hachiman-gū, Shimane-ken; 71,6 cm
Bild © Harris, 2001, S. 145

Die Gottheit Hachiman in höfischer Tracht

Kyōkaku Hachiman
Kuya kosho.jpg Kōshō

Kūya Shōnin

Statue (Holz) von Kōshō. 13. Jh.; im Besitz des Rokuharamitsu-ji, Kyōto
Bild © Rokuharamitsu-ji. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Kūya (903-72), ein Wanderprediger und Amida-Verehrer des 10.Jhs., beim Intonieren des nenbutsu, das sich in Form von sechs Buddha-Statuen manifestiert. Der Bildhauer stammt aus der Kei-Schule und war ein Sohn des berühmten Unkei.

Kōshō Kūya Shōnin
Kuya closeup.jpg Kōshō

Kūya Shōnin

Statue (Holz) von Kōshō, Detail. 13. Jh.; im Besitz des Rokuharamitsu-ji, Kyōto
Bild © Uncyclopedia, Wiki (jp.). (Letzter Zugriff: 2016/8)

Die sechs Zeichen des nenbutsu (Na-mu-A-mi-da-butsu) verwandeln sich in Kūyas Mund zu einzelnen Buddhas.

Kōshō Kūya Shōnin
Senju kannon.jpg Tankei

Tausendarmiger Kannon (Senju Kannon)

Statue, bosatsu von Tankei (1173–1256). 1254; „Nationalschatz“; Sanjūsangen-dō, Kyōto; Höhe: 3,5 m

Hauptstatue des Kannon (skt. Avalokiteśvara; chin. Guanyin) des Tempels Sanjūsangen-dō. Die tausend Arme erklären sich dem Shingon-Mönch Ono Nigai (951–1046) zufolge daraus, dass diese Kannon-Manifestation für alle jene Wesen zuständig ist, die im Reich der Hungergeister wiedergeboren wurden. Diese Wiedergeburt droht jedem, der sich in früheren Leben der Gier schuldig gemacht hat. Ganz offensichtlich gibt es in diesem Bereich für Kannon besonders viel zu tun.

Tankei Tausendarmiger Kannon
Asuka daibutsu.jpg Tori Busshi

Asuka Daibutsu

Statue, nyorai (Bronze) von Tori Busshi. 609; Höhe: 2,75 m
Bild © Kyōto shiseki sansakue. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Mit 2,75m Sitzhöhe erreichte die Statue des Shaka Nyorai (skt. Śākyamuni) für die damalige Zeit kollossale Ausmaße. Der Bildhauer Tori Busshi stammte aus einer koreanischen Einwandererfamilie. Der Stil des Daibutsu ist kontinental geprägt.

Tori Busshi Asuka Daibutsu
Shaka horyuji detail.jpg Tori Busshi

Shaka Nyorai

Statue (Bronze) von Tori Busshi, Detail. Nara-Zeit, 623; Hōryū-ji, Nara
Bild © Yoneda Tasaburo, 1974
Tori Busshi Shaka Nyorai
Shakasanzon horyuji.jpg Tori Busshi (Kuratsukuri no Tori)

Shaka-Dreiergruppe (Shaka sanzon)

Statue, nyorai (Bronze, ehem. vergoldet) von Tori Busshi (Kuratsukuri no Tori). Asuka-Zeit, 623; „Nationalschatz“; im Besitz des Hōryū-ji, Haupthalle; Sitzhöhe der mittleren Statue: 86,4 cm; Gesamthöhe: 382cm

Shaka-Trinität bestehend aus Shaka Nyorai, flankiert von den Bodhisattvas Yakuō und Yakujō, eine damals häufige Kombination. Hauptheiligtum (honzon) des Hōryū-ji. Die Figurengruppe stammt von Tori Busshi, dem gleichen Bildhauer koreanischer Herkunft, der zuvor auch den sog. Asuka Daibutsu schuf. Auch stilistisch zeigen die Figuren noch einen starken Einfluss der damaligen buddhistischen Kunst Chinas und Koreas. An der Rückseite der Aureole ist eine Inschrift angebracht, die nicht nur den Bildhauer nennt, sondern auch den Anlass der Herstellung nennt: Sie wurde 622 in Auftrag gegeben, um damit für die Gesundung des Prinzregenten Shōtoku Taishi zu beten. Als der Prinzregent 622 dennoch starb, wurde die Statue umgewidmet und sollte ihm nun für eine Wiedergeburt im Reinen Land nützlich sein. Forschungen aus jünger Zeit deuten allerdings darauf hin, dass diese Inschrift, ebenso wie die Aureole selbst, erst fünfzig Jahre später angefertigt wurde, um Shōtoku Taishi als Mentor des Buddhismus aufzuwerten.

Tori Busshi (Kuratsukuri no Tori) Shaka-Dreiergruppe
Chiken in2.jpg Unkei

Weisheitsfaust-Mudrā (chiken-in)

Statue, nyorai (Holz, vergoldet) von Unkei (1150–1223), Detail; „Nationalschatz“; Enjō-ji, Präfektur Nara

Geste des Dainichi Nyorai im Kongōkai-Mandala. Gesamtbild.

Unkei Weisheitsfaust-Mudrā
Dainichi unkei.jpg Unkei

Dainichi

Statue, nyorai (Holz, vergoldet, Metallschmuck) von Unkei (ca.1150–1223). Kamakura-Zeit, 1175; „Nationalschatz“; Enjō-ji, Präfektur Nara; Höhe: 98,2 cm
Bildquelle: Rosenfeld 2011, Portraits of Chōgen, pl. 98, S. 137

Eines der frühesten erhaltenen Werke des Meisterbildhauers Unkei. Dargestellt wird Buddha Dainichi mit der mudrā der Weisheit.

Unkei Dainichi
Mujaku.jpg Unkei

Mujaku (Asangha)

Skulptur, rakan (Holz, bemalt) von Unkei (1150?–1223). Kamakura-Zeit, 1208; „Nationalschatz“; Kōfuku-ji, Nara; Höhe: 193cm

Asangha, ein buddhistischer Philosoph des 4. Jhs., gilt zusammen mit seinem Halbbruder Vasubandhu als Begründer der Yogacara Schule, aus der die jap. Hossō Schule hervorging. Die Statuen beider Heiliger wurden von Unkei für den Kōfuku-ji in Nara, der dieser Richtung angehörte, geschaffen.

Unkei Mujaku (Asangha)
Seitaka doji.jpg Unkei

Seitaka Dōji

Statue, myōō (Holz, Farbe) von Unkei. 1197; „Nationalschatz“
Bild © Kōyasan, Kōya: Kongobuji, 1998. S. 37

Einer von insgesamt acht knabenhaften Begleitern des Fudō Myōō. Die Figur ist dank der realistischen Darstellung des Bildhauers Unkei bekannter als der Fudō, zu dem sie gehört.

Unkei Seitaka Dōji
Seshin.jpg Unkei

Seshin (Vasubandhu)

Skulptur, rakan (Holz, bemalt) von Unkei (1150?–1223). Kamakura-Zeit, 1208; „Nationalschatz“; Kōfuku-ji, Nara; Höhe: 186cm

Vasubandhu, ein buddhistischer Philosoph des 4. Jhs., gilt zusammen mit seinem Halbbruder Asangha als Begründer der Yogacara Schule, aus der die jap. Hossō Schule hervorging. Die Statuen beider Heiliger wurden von Unkei für den Kōfuku-ji in Nara, der dieser Richtung angehörte, geschaffen.

Unkei Seshin (Vasubandhu)
Kongorikishi todaiji1.jpg Unkei, Kaikei, u.a.

Westlicher Torwächter des Tōdaiji (A-gyō)

Statue, niō (Holz, urspr. bemalt) von Unkei, Kaikei, u.a.. Kamakura-Zeit, 1203; „Nationalschatz“; Nandaimon, Tōdaiji, Nara; Höhe: 8,36 m

Wächterfigur (niō) des Typs A-gyō am Nandaimon. Photo vor 1988.

Unkei, Kaikei, u.a. Westlicher Torwächter des Tōdaiji
Komainu todaiji.jpg Yi Xingmo

Löwen-Paar

Statuen, shishi (Sandstein) von Yi Xingmo (1160?–1260), Detail. Kamakura-Zeit, um 1200; „Nationalschatz“; Tōdaiji, Nara; Sitzhöhe: 1,6m
Bild © Rosenfield 2011, S. 122, New York
Yi Xingmo Löwen-Paar
Shokannon 13.jpg Zen'en

Shō Kannon

Statue, bosatsu (Holz) von Zen'en (1197–1258). Kamakura-Zeit; Höhe: 106,3 cm
Bild © Cultural Heritage Online. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Kannon (auch Kanzeon; skt. Avalokiteśvara; chin. Guanyin) mit abgebrochener Lotosblüte in der Linken Hand.

Zen'en Shō Kannon
Jizo zenen1223-26.jpg Zen'en

Jizō Bosatsu

Statue, bosatsu (Holz) von Zen'en. 1223–26
Bild © Asian Art Outlook. (Letzter Zugriff: 2016/8)
Rockefeller Collection

Jizō (skt. Kṣitigarbha) als Knabe in Mönchstracht mit dem Wunscherfüllungsjuwel (nyoi no tama) in seiner linken Hand.

Zen'en Jizō Bosatsu
Daikoku saidaiji2.jpg Zenshun (?)

Daikoku-ten

Statue, fukujin (Holz, bemalt) von Zenshun (?). Kamakura-Zeit; Saidaiji, Nara; heute Nara National Museum; Höhe: 82,7 cm
Bild © Mihotoke no katachi (Ausstellungskatalog), Nara National Museum 2013, Abb. 67, S. 104

Im Inneren dieser Statue des befanden sich Miniaturstatuen von Daikoku und Benzai-ten, Sutrenfragmente und andere religiöse Gegenstände.

Zenshun (?) Daikoku-ten
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Werke ohne Angabe zum Künstler 155 Bilder

Akiba gongen lee institute2.jpg yōkai

Akiba Gongen

Statue, yōkai (Holz). 16. Jh.; Höhe: 87 cm, Sockel: 42 x 42 cm
Bild © Ruth and Sherman Lee Institute. (Letzter Zugriff: 2016/8)
Ruth and Sherman Lee Institute for Japanese Art collection

Akiba Gogen ist ebenso wie Izuna Gongen mit dem Schwert und dem Seil des Fudō ausgestattet und reitet auf einem Fuchs.

Akiba Gongen
4ten N.jpg tenbu

Tamon-ten oder Bishamon-ten (skt. Vaishravana)

Statue, tenbu. Kamakura-Zeit; Yakushi-ji, Nara

Bishamon-ten, Himmelskönig des Nordens und zugleich Anführer aller Himmelswächter (Shi-Tennō). Zählt außerdem zu den Sieben Glücksgöttern (Shichi Fukujin). Auf seiner offenen Handfläche sollte eigentlich eine Pagode stehen.

Tamon-ten oder Bishamon-ten (skt. Vaishravana)
Raijin 33.jpg tenbu

Donnergott (Raijin)

Statue, tenbu (Holz, Glasaugen). Kamakura-Zeit; Sanjūsangen-dō, Kyōto
Bild © Sanjūsangen-dō, Scan aus dem Tempelkatalog

Figur des Raijin aus dem Gefolge des tausendarmigen Kannon. Wenn man will, kann man in dieser Figur bereits die humorvollen Züge erkennen, die sich in späteren Darstellungen von Wind und Donner durchsetzen.

Donnergott
Fujin 33.jpg tenbu

Windgott (Fūjin)

Statue, tenbu (Holz, Glasaugen). Kamakura-Zeit; Sanjūsangen-dō, Kyōto
Bild © Sanjūsangen-dō, Scan aus dem Tempelkatalog

Figur des Windgottes (Fūjin) aus dem Gefolge des tausendarmigen Kannon.

Windgott
Hitsuji tnm.jpg tenbu

Göttlicher General (Ziege)

Statue, tenbu (Holz, bemalt), Detail. Kamakura-Zeit; Tōkyō National Museum (ehem. Sōgen-ji, Kanagawa-ken)
Bild © Now2000 Jewell, (Flickr), 2009. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als A'nira Taishō 頞儞羅大將 bezeichnet. Auf seinem Helm ist eine Ziege (hitsuji) erkennbar.

Göttlicher General (Ziege)
I tnm.jpg tenbu

Göttlicher General (Eber)

Statue, tenbu (Holz, bemalt), Detail. Kamakura-Zeit, 1207; „Nationalschatz“; Kōfuku-ji, Nara; ca. 120 cm
Bild © Takashi Mibayashi. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als Kubira Taishō 宮毘羅大將 bezeichnet. Auf seinem Helm ist ein Eber (i) bzw. ein Schwein erkennbar.

Göttlicher General (Eber)
Inu tnm.jpg tenbu

Göttlicher General (Hund)

Statue, tenbu (Holz, bemalt), Detail. Kamakura-Zeit; Tōkyō National Museum (ehem. Jōruri-ji, Soraku-gun, Kyōto)
Bild © eKokuho. (Letzter Zugriff: 2014/1)

Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als Basara Taishō 伐折羅大將 bezeichnet. Trägt einen Hund (inu) auf seinem Kopf. Grün bemaltes Gesicht.

Göttlicher General (Hund)
4ten O.jpg tenbu

Jikoku-ten (skt. Dhritarashtra)

Statue, tenbu. Kamakura-Zeit; Yakushi-ji, Nara

Jikoku-ten, der Himmelskönig des Ostens. Einer der vier Himmelskönige (Shi-Tennō) des Tempels.

Jikoku-ten (skt. Dhritarashtra)
Jikokuten.jpg tenbu

Jikoku-ten

Skulptur, tenbu (Holz, bemalt). Nara-Zeit, 8. Jh.; „Nationalschatz“; Tōdaiji (Kaidan-dō), Nara; Höhe: 160,5 cm

Jikoku-ten, der Wächter des Ostens aus der Gruppe der Vier Himmelskönige (Shi-Tennō).

Jikoku-ten
Jinjataisho.jpg tenbu

Wüsten-General (Jinja Taishō)

Skulptur, tenbu (Holz). Kamakura-Zeit, um 1200; Höhe: 142 cm
Bild © Kūkai and Mount Kōya, Treasures of a Sacred Mountain. (Austellungskatalog) Kyōto National Museum, 2003, Abb. 93.

In dieser Gestalt namens Jinja Taishō soll Bishamon-ten dem Pilgermönch Xuanzang erschienen sein. Das besondere Merkmal dieser Figur sind die Hosenbeine in Gestalt von Elefantenköpfen.

Wüsten-General
Komokuten.jpg tenbu

Kōmoku-ten

Skulptur, tenbu (Holz, bemalt). Nara-Zeit, 8. Jh.; „Nationalschatz“; Tōdaiji (Kaidan-dō), Nara; Höhe: 170 cm

Kōmoku-ten, der Wächter des Westens aus der Gruppe der Vier Himmelskönige (Shi-Tennō).

Kōmoku-ten
Mi tnm.jpg tenbu

Göttlicher General (Schlange)

Statue, tenbu (Holz, bemalt), Detail. Kamakura-Zeit; Tokyo National Museum (ehem. Jōruri-ji, Soraku-gun, Kyoto)
Bild © eKokuho. (Letzter Zugriff: 2014/1)

Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als Indara Taishō 因達羅大將 bezeichnet. Auf seinem Kopf ringelt sich eine kleine Schlange (mi).

Göttlicher General (Schlange)
Ne jionji.jpg tenbu

Göttlicher General (Ratte)

Statue, tenbu (Holz, bemalt), Detail. Kamakura-Zeit; Jion-ji, Yamagata-ken
Bild © J-Blog. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als Bikara 毘羯羅 (skt. Vikarāla) bezeichnet. Auf seinem Helm ist eine kleine Maus (ne) oder Ratte erkennbar.

Göttlicher General (Ratte)
Saru tnm.jpg tenbu

Göttlicher General (Affe)

Statue, tenbu (Holz, bemalt), Detail. Kamakura-Zeit; Tokyo National Museum (ehem. Jōruri-ji, Soraku-gun, Kyōto)
Bild © eKokuho. (Letzter Zugriff: 2014/1)

Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als Anteira Taishō 安底羅大將 bezeichnet. Unter seiner Kopfbedeckung lugt ein Affe (saru) hervor.

Göttlicher General (Affe)
Enma gericht1.jpg tenbu

Gerichtshof des Enma und die Richter der Unterwelt

Statue, tenbu (Holz). 13. Jh.; Hōshaku-ji, Kyōto
Bild © Kyōto National Museum. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Im Hintergrund Enma und zwei weitere Richter, im Vordergrund der Urteilsverkünder und der Schreiber.

Gerichtshof des Enma und die Richter der Unterwelt
Shukongojin todaiji.jpg tenbu

Shukongō-jin

Statue, tenbu (Ton, bemalt). Nara Zeit; „Nationalschatz“; im Besitz des Tōdai-ji, Sangatsu-dō (Nara); Höhe: 174 cm
Bild © Huntington Archive. (Letzter Zugriff: 2016/9)

Shukongō-jin ist einer der Namen des buddhistischen „Vajraträgers“ (skt. Vajrapāṇi). Die Statue ist das älteste Abbild dieser Figur in Japan. Das Nihon ryōiki enthält eine Legende (Band 2, #21), der zufolge ein wunderhaftes Leuchten, das von dieser Figur ausging, zur Gründung des Tōdaiji führte (s. Nihon Ryo-Wiki). Überdies dürfte die Figur des Shukongō-jin das Modell der buddhistischen Torwächter darstellen, die allerdings stets paarweise (links und rechts des Tores) auftreten. S. dazu Niō.

Shukongō-jin
Tamonten horyuji.jpg tenbu

Tamon-ten (Bishamon-ten) des Hōryū-ji

Statue, tenbu (Holz). Asuka Zeit, 7. Jh. n.Chr.; Hōryū-ji, Nara; Höhe: 134,2 cm
Bild © Nihon no bijutsu 315 (1992), Abb. 1

Japans älteste erhaltene Statue des Tamon-ten/Bishamon-ten. Teil einer Gruppe von vier Statuen der Himmelskönige. Bishamon-tens Gesichtsausdruck wirkt auf dieser Darstellung relativ friedlich, doch steht auch dieser frühe Himmelskönig auf einem unterworfenen Dämonen (jaki), was seine kriegerischen Fähigkeiten unterstreicht.

Tamon-ten (Bishamon-ten) des Hōryū-ji
Tamonten nara.jpg tenbu

Tamon-ten (Bishamon-ten)

Statue, tenbu (Holz, bemalt). Nara-Zeit, 8. Jh.; „Nationalschatz“; Tōdaiji (Kaidan-dō), Nara; Höhe: 164,5 cm
Bildquelle: Huntington Archive. (Letzter Zugriff: 2012/2/22)

Bishamon-ten, Wächter des Nordens und Anführer der Gruppe der Vier Himmelskönige (Shi-Tennō).

Tamon-ten (Bishamon-ten)
Tobatsu bishamonten.jpg tenbu

Tobatsu Bishamon-ten

Skulptur, tenbu (Holz, bemalt). Tang-Zeit, 8. Jh.; „Nationalschatz“; Tōji, Kyōto
Bild © Nihon no bijutsu 315 (1992), Abb. 16

Statue des sog. Tobatsu Bishamon-ten (Bishamon aus Turfan). Kennzeichnend vor allem die weibliche Figur zu Bishamons Füßen. Eine weitere Besonderheit liegt in der Krone, auf deren Vorderseite ein Vogel zu sehen ist. Diese Statue wurde in China angefertigt und möglicherweise von Kūkai nach Japan gebracht. Sie soll zunächst im Stadttor Rajōmon aufgestellt worden sein, da man sich davon besonderen Schutz erhoffte. Später kam sie in den Besitz des Shingon Tempels Tōji. Es existieren mehrere ziemlich originalgetreue Kopien dieses Tobatsu Bishamon.

Tobatsu Bishamon-ten
Tobatsu dazaifu.jpg tenbu

Tobatsu Bishamon-ten

Statue, tenbu (Holz). Heian-Zeit, 10.Jh.; Kanzeon-ji, Dazaifu, Kyushu; Höhe: 160 cm
Bildquelle: Mark Schumacher. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Tobatsu Bishamon-ten steht mit beiden Beinen auf der Göttin Jiten (Pṛthvī), die von zwei jaki-Dämonen gesäumt ist. In seiner linken Hand hält er die ihn auszeichnende Pagode.

Tobatsu Bishamon-ten
Tora tnm.jpg tenbu

Göttlicher General (Tiger)

Statue, tenbu (Holz), Detail. Kamakura-Zeit; Tōkyō National Museum (ehemals Sōgen-ji , Kanagawa-ken)
Bild © Kun Inaka (Flickr), 2013. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als Shindara 眞達羅 (skt. Kinnara) bezeichnet. Zwischen den zu Berge stehenden Haaren ist ein kleiner Tigerkopf (tora) erkennbar.

Göttlicher General (Tiger)
Tori kofukuji.jpg tenbu

Göttlicher General (Hahn)

Statue, tenbu (Holz), Detail. Kamakura-Zeit, 1207; „Nationalschatz“; Kōfuku-ji, Nara; ca. 120 cm

Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als Mekira Taishō 迷企羅大將 bezeichnet. Trägt einen Hahn (tori) im Haar.

Göttlicher General (Hahn)
U.jpg tenbu

Göttlicher General (Hase)

Statue, tenbu (Holz, bemalt), Detail. Kamakura-Zeit; Jion-ji, Yamagata-ken
Bild © J-Blog. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als Makora Taishō 摩虎羅大將 bezeichnet. Auf seinem Kopf ist der Kopf eines Hasen (u) erkennbar.

Göttlicher General (Hase)
Uma.jpg tenbu

Göttlicher General (Pferd)

Statue, tenbu (Holz, bemalt), Detail. Kamakura-Zeit; Kannami Buddha Statue Museum, Shizuoka
Bild © J-Blog. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise Santeira Taishō 珊底羅大將 bezeichnet. Auf seinem Kopf trägt er den Kopf eines Pferdes (uma).

Göttlicher General (Pferd)
Ushi kannami.jpg tenbu

Göttlicher General (Ochse)

Statue, tenbu (Holz), Detail. Kamakura-Zeit
Bild © Kannami Buddha Statues Museum. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Einer von Zwölf Göttlichen Generälen (Jūni Shinshō) des Yakushi Nyorai, üblicherweise als Shōtora 招杜羅 (skt. Catura) bezeichnet. Auf seinem Kopf trägt er den Kopf eines Rinds (ushi).

Göttlicher General (Ochse)
Enma o.jpg tenbu

Enma, Richter der Unterwelt

Statue, tenbu; Hōshaku-ji, Kyoto
Bild © Kyoto National Museum. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Eine Darstellung des Totenrichters Enma (skt. Yama) aus der Unterwelt.

Enma, Richter der Unterwelt
Jambhala.jpg tenbu

Jambhala

Skulptur, tenbu (Metall). Nepal, 15. Jh.
Bild © Himalayan Art. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)
Collection of Rubin Museum of Art

Jambhala, Gottheit des Reichtums, hier in einer einfachen Erscheinungsform (ein Kopf, zwei Arme). In der rechten Hand hält er eine Zitrusfrucht (bijapuraka), in der linken einen Mungo, der Juwelen ausspeit.

Jambhala
Zochoten.jpg tenbu

Zōjō-ten

Skulptur, tenbu (Holz, bemalt). Nara-Zeit, 8. Jh.; „Nationalschatz“; Tōdaiji (Kaidan-dō), Nara; Höhe: 164,5 cm

Zōjō-ten, der Wächter des Südens aus der Gruppe der Vier Himmelskönige (Shi-Tennō).

Zōjō-ten
Benten hasedera.jpg tenbu

Benten in einer Felsenhöhle

Tenbu; Hasedera Kannon Tempel, Kamakura
Bild © Ron Reznick, 2004. (Letzter Zugriff: 2010/9)

Darstellung der Benzaiten bzw. Benten in einer Steinhöhle.

Benten in einer Felsenhöhle
BishamonKuramadera.jpg tenbu

Bishamon-ten des Kurama-dera

Statue, tenbu (Holz). Heian-Zeit, 12. Jh.?; „Nationalschatz“; Kurama-dera, Kyōto; Körpergröße: 175,7 cm
Bild © Kuramadera Bishamon-ten to Kisshō-ten (Nihon no Butsuzō 21, 2007/11/8), S. 3.. (Letzter Zugriff: 2015/11/16)

Bishamon-ten in einer für die Skulptur der Heian-Zeit typischen, wuchtig-gedrungenen Gestalt. Seine Miene ist streng, drückt aber auch Sorge aus. Mit der Linken schützt er seinen Blick, der von Norden in Richtung Hauptstadt gerichtet ist, was seine Schutzfunktion unterstreicht (sein Tempel, der Kurama-dera, liegt exakt im Norden Kyōtos). Allerdings soll diese Hand erst nachträglich so gestaltet worden sein, ursprünglich hielt dieser Bishamon, wie viele andere auch, wohl eine Pagode in der linken Hand. Flankiert wird die Statue von (hier nicht zu sehenden) zwei kleineren Figuren, die Kichijō-ten und Zennishi Dōji darstellen, die als Frau und Sohn des Bishamon-ten aufgefasst werden. Von der Kichijō-ten Statue weiß man, dass sie 1172 errichtet wurde. Die Statue stellt das Hauptheiligtum des Kurama Tempels dar und ist im Tempel-eigenen Museum zu besichtigen. Sie galt jedoch früher als Geheimer Buddha (hibutsu), was auch ihren guten Erhaltungszustand erklärt.

Bishamon-ten des Kurama-dera
Bishamon guimet.jpg tenbu

Bishamon-ten

Skulptur, tenbu (Holz, bemalt), Detail. Kamakura-Zeit, 13. Jh.; Musee Guimet, Paris
Bild © Mamgroin, flickr, 2008. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Bishamon-Statue aus der Kamakura Zeit. Gut erkennbar die eingelegten Glausaugen, zu dieser Zeit eine übliche Praxis, um der Statue zusätzliche Lebendigkeit zu verleihen. (S.a. Gesamtbild der Skulptur.)

Bishamon-ten
Bishamonten 12jh.jpg tenbu

Bishamon-ten

Statue, tenbu (Holz, bemalt, tlw. vergoldet, Kristallaugen), Detail. Kamakura-Zeit, 12. Jh.; Höhe: 58cm
Bild © Minneapolis Institute of Art. (Letzter Zugriff: 2018/6/7)
The John R. Van Derlip Fund; purchase from the collection of Elizabeth and Willard Clark

Bishamon-ten, der Hüter des Nordens. Ehemals bemalte Skulptur mit den für die Kamakura-Zeit typischen eingelegten Kristallaugen.

Bishamon-ten
4ten S.jpg tenbu

Zōjō-ten (skt. Virudhaka)

Statue, tenbu. Kamakura-Zeit; Yakushi-ji, Nara
Bild © urushi-art. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Zōjō-ten, der Himmelskönig des Südens. Einer der vier Himmelskönige (Shi-Tennō) des Tempels.

Zōjō-ten (skt. Virudhaka)
4ten W.jpg tenbu

Kōmoku-ten (skt. Virupaksha)

Statue, tenbu. Kamakura-Zeit; Yakushi-ji, Nara

Kōmoku-ten, Himmelskönig des Westens. Einer der vier Himmelskönige (Shi-Tennō) des Tempels.

Kōmoku-ten (skt. Virupaksha)
Bishamonten guimet.jpg tenbu

Bishamon-ten

Statue, tenbu. Kamakura-Zeit, um 1200; Paris, Musee Guimet
Bild © insecular.com. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Bishamon-ten, der alles Hörende.

Bishamon-ten
Bishamonten hoshoin.jpg tenbu

Bishamon-ten

Statue, tenbu (Holz, bemalt), Detail. Heian-Zeit, 12. Jh.; Hōshō-in, Kyōto; Höhe: 135,6 cm
Bild © Saichō to tendai no kokuhō (Saichō und die Nationalschätze des Tendai Buddhismus). Tōykō 2005 (Ausstellungskatalog), Abb. 215.

Bishamon-ten mit vergleichsweise martialischem Gesichtsausdruck. Das Werk soll im Dunstkreis von Exkaiser Go-Shirakawa, einer Schlüsselfigur des Genpei-Kriegs (1180–1185), entstanden sein sein.

Bishamon-ten
Koma kamakura2.jpg shishi

Löwe (shishi)

Statue, shishi (Holz). Kamakura-Zeit; im Besitz des Staatlichen Museums Kyōto
Bild © Kyōto National Museum. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Mit offenem Maul entspricht dieser Löwenhund der „A-Form“ (A-gyō). Seine Gestalt ist verhältnismäßig realistisch und evoziert den Eindruck eines starken, mächtigen Tieres. Während man seinen gehörnten Partner als „Korea-Hund“ (koma'inu) bezeichnet, wird dieses Exemplar „Löwe“ (shishi) genannt. (Bei den meisten rezenten Beispielen gibt es diese Unterscheidung nicht.)

Löwe
Kumano kami.jpg shinzō, ichiboku-zukuri

Kumano Hayatama no Ōmikami

Shinzō, ichiboku-zukuri (Holz, bemalt). Frühe Heian-Zeit; „Nationalschatz“; Hayatama Schrein, Kumano; Höhe: 101cm
Bildquelle: Wada Toshio. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Männliche Gottheit des Hayatama Schreins, eines der drei Schreine von Kumano. Wird auch mit Göttervater Izanagi identifiziert.

Kumano Hayatama no Ōmikami
Fusumi.jpg shinzō

Fusumi no Kami

Statue, shinzō (Holz, bemalt). Frühe Heian-Zeit; „Nationalschatz“; Kumano Hayatama Taisha, Shingū, Wakayama-ken; Höhe: 101cm
Bild © Kyushu National Museum, 2014. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Weibliche Hauptgottheit des Kumano Hayatama Schreins, eines der drei Schreine von Kumano. Wird auch als Göttermutter Izanami gedeutet.

Fusumi no Kami
Matsunoo dansei.jpg shinzō

Männliche Gottheit von Matsunoo

Statue, shinzō (Holz, bemalt). Heian-Zeit, 9. Jh.; Matsunoo Schrein, Kyōto

Gottheit des Matsunoo Taisha. Die für kami-Darstellungen typische Haltung deutet an, dass dieser Gott ursprünglich ein shaku-Zepter in den Händen hielt. Dieses Szepter zeichnet auch weltliche Herrscher aus und symbolisiert sakrale ebenso wie politische Autorität.

Männliche Gottheit von Matsunoo
Jingu.jpg shinzō

Kaiserin Jingū

Statue, shinzō (Holz). Heian-Zeit, 9. Jh.; „Nationalschatz“; Yakushi-ji, Yasumigaoka Hachimangū, Präfektur Nara; 33,9 cm

Darstellung der mythologischen Kaiserin Jingū Kōgō. Bestandteil einer der ältesten plastischen Darstellung japanischer Gottheiten, bestehend aus Jingū, ihrem Sohn Hachiman und dessen Frau Himegami.

Kaiserin Jingū
Tenjin.jpg shinzō

Sitzportrait des Tenjin (Tenjin zazō)

Skulptur, shinzō (Holz, bemalt). Kamakura-Zeit, 1259; im Besitz des Yoki Tenman Schreins, Nara; Höhe: 94,9 cm
Bild © Nara National Museum. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Äußerlich gleicht diese Darstellung des Tenjin dem konventionellen Bild eines höfischen Staatsmannes, die extrem strengen Gesichtszüge deuten jedoch göttliche Autorität an.

Sitzportrait des Tenjin
Hachiman01.jpg shinzō

Hachiman in buddhistischer Tracht (Sōgyō Hachiman)

Statue, shinzō (Holz, bemalt). Heian-Zeit, späteres 9. Jh.; Yasumigaoka Hachiman-gū, Nara; Höhe: 38,6 cm

Der Yasumigaoka Schrein befindet sich innerhalb des buddhistischen Tempels Yakushi-ji. Hachiman fungiert dort als Schutzgottheit (chinjujin) des Buddhismus.

Hachiman in buddhistischer Tracht
Matsunoo josei.jpg shinzō

Weibliche Gottheit

Statue, shinzō. Heian-Zeit, 9. Jh.; Matsunoo Schrein, Kyōto
Bildquelle: galleryhip.com. (Letzter Zugriff: 2015/10)

Weibliche Gottheit des Matsunoo Taisha. Zählt zu den ältesten kami-Skulpturen Japans. Möglicherweise identisch mit den Gottheiten von Munakata Taisha und Itsukushima.

Weibliche Gottheit
Zao gongen.jpg shinzō

Zaō Gongen

Statue, shinzō (Bronze). Heian-Zeit, 11. Jh.; Höhe: 34.6 cm
Bild © Metropolitan Museum of Art. (Letzter Zugriff: 2016/9/6)
Harry G. C. Packard Collection of Asian Art

Zaō Gongen ist eine der Hauptgottheiten der yamabushi. Seinem Titel (Gongen) nach ist er ein einheimischer kami, er trägt jedoch die Züge eines buddhistischen Myōō. Ursprünglich hielt er wohl einen vajra, also ein buddhistisches Ritualinstrument, in der Hand.

Zaō Gongen
Affenmaske.jpg saru

Affengott

Maske, saru (Holz). Kamakura-Zeit; 25,1 x 20 cm
Bild © Miho Museum, Japan. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Maske in Form eines Affen (saru).

Affengott
Odakejinja.jpg saru

Affen

Statuen, saru (Stein); Ondake Schrein, Insel Iki (in der Meerenge zwischen Kyūshū und Korea)
Bild © Kaze ni fukarete, 2015. (Letzter Zugriff: 2016/9/6)

Der Ondake Schrein auf der Insel Iki besitzt die vielleicht größte Ansammlung von Affenstatuen in Japan. Er ist dem Gott Sarutahiko geweiht, der seinerseits manchmal als Affe (saru) erscheint und die Gottheit Shōmen Kongō substituiert. Die über 200 Statuen stammen von Gläubigen, die erfolgreich zu Sarutahiko gebetet haben.

Affen
Arhat nara.jpg rakan

Arhat (Gien Sōzu)

Skulptur, rakan (Holz, bemalt). Nara-Zeit, 8. Jh.; „Nationalschatz“; Oka-dera, Nara-ken (heute Nara Ntl. Museum); Höhe: 93 cm
Bildquelle: Meihin zuroku (Ausstellungskatalog). Nara National Museum 2012, Abb. 115, S. 94

Eines der ältesten realistischen Mönchsportraits, das in Japan hergestellt wurde. Den Quellen des Tempels Okadera zufolge handelt es sich um den Tempelgründer Gien, einen Mönch der Hossō Schule. Historiker nehmen jedoch an, dass es sich um den arhat Pindola (Binzuru) handelt, was unter anderem die exotischen Gesichtszüge der Figur erklären würde. In jedem Fall besteht zwischen dem Realismus der Mönchsportraits und der Arhat-Darstellungen eine enge kunsthistorische Verbindung.

Arhat (Gien Sōzu)
Nakibotoke horyuji.jpg rakan

Arhats in Verzweiflung

Skulpturen, rakan (Holz, bemalt), Detail. Nara-Zeit, 8. Jh.; Hōryū-ji, Nara-ken
Bildquelle: Kita Naoko, Picasa. (Letzter Zugriff: 2013/9)

Zwei Schüler Buddhas (Arhats) in Verzweiflung über Buddhas Tod. Aus einer Darstellung von Buddhas Eintritt ins Nirvana (nehanzu), die sich im untersten Geschoß der Gojū-Pagode des Hōryū-ji befindet. Insgesamt sind zehn Figuren auf diese Weise dargestellt. Es handelt sich also um die Gruppe der Zehn Buddha Schüler, die den Arhats zuzurechnen sind. Die Gruppe ist auch als nakibotoke, „weinende Buddhas“ bekannt.

Arhats in Verzweiflung
Jusanbutsu.jpg nyorai

Dreizehn Buddhas (Jūsanbutsu)

Grabmonument, nyorai (Stein). Muromachi-Zeit, 1553; Konshō-ji, Nara-ken; Höhe: 1,73m
Bild © Itoshiki monotachi, (Blog) 2006. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Die dreizehn Buddhas gelten als Urformen von dreizehn Königen, die über die Totenseelen richten. Grabmonumente wie dieses finden sich auf Friedhöfen häufig neben Darstellungen der Sechs Jizō, die ebenfalls einen besonderen Bezug zum Jenseits haben.

Dreizehn Buddhas
Shaka birth.jpg nyorai

Shakyamuni bei seiner Geburt (Tanjōbutsu)

Statue, nyorai (Bronze). Nara-Zeit, 8. Jh.; Tōdaiji, Nara; Höhe: 47cm
Bild © Foundation J.-E. Berger. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Diese Statue des Buddha Shaka Nyorai (skt. Śākyamuni) fungiert in einem Ritual, das zu Ehren von Buddhas Geburt traditionellerweise am achten Tag des Vierten Monats abgehalten wird. Dem Nihon shoki zufolge fand ein derartige Zeremonie in Japan erstmals im Jahr 606 statt.

Shakyamuni bei seiner Geburt
Kamakuradaibutsu meiji.jpg nyorai

Kamakura Daibutsu

Statue, nyorai (Bronze). 1252?; Höhe: 11 m
Bild © UNIDAM, Japanologie Wien. (Letzter Zugriff: 2011/7)
Privatsammlung Sepp Linhart

Handkolorierte Aufnahme des Kamakura-Daibutsu aus der Meiji-Zeit.

Kamakura Daibutsu
Aniin middle.jpg nyorai

An'i-in

Statue, nyorai (Holz, vergoldet), Detail

Mudra des Yakushi Nyorai.

An'i-in
Mccallum.jpg nyorai

Angeblich ältester Amida Japans

Statue, nyorai; Zenkō-ji, Nagano

Angeblich die älteste Amida-Skulptur Japans, befindet sich im Besitz des Zenkō-ji, Nagano.

Angeblich ältester Amida Japans
Yakushi gangoji.jpg nyorai

Yakushi Nyorai

Statue, nyorai (Holz). Heian-Zeit, 9. Jh.; „Nationalschatz“; Gangō-ji, Nara-ken; Höhe 1,64 m

Wie die meisten Statuen des Medizin-Buddhas Yakushi Nyorai ist auch diese durch ein kleines Medizinfläschchen identifizierbar. Die wuchtige Erscheinung ist typisch für die frühe Heian-Zeit, in der Statuen zumeist aus einem einzigen Holzstamm herausgeschnitten wurden.

Yakushi Nyorai
Yakushi fussohle.jpg nyorai

Fuß einer Statue des Yakushi Nyorai

Statue, nyorai (Bronze), Detail. Nara-Zeit; Yakushi-ji, Nara; Höhe: 254,7 cm

Die Figuren, die sich auf der Sohle des Yakushi Nyorai abzeichnen, entsprechen dem Merkmal 2 eines Buddhas.

Fuß einer Statue des Yakushi Nyorai
Shaka heian boston.jpg nyorai

Buddha Shakyamuni (Shaka Nyorai)

Skulptur, nyorai (Holz, vergoldet). Späte Heian-Zeit, 12. Jh.; Höhe: 88,5 cm
Bild © Museum of Fine Arts, Boston (Denman Waldo Ross Collection). (Letzter Zugriff: 2016/8)

Der historische Buddha Shaka Nyorai (skt. Śākyamuni) mit der für ihn typischen mudrā „Fürchtet euch nicht“ — semui-in, segan-in.

Buddha Shakyamuni
Shaka muroji.jpg nyorai

Buddha Shakyamuni (Shaka Nyorai)

Skulptur, nyorai (Holz). 9. Jh.; „Nationalschatz“; im Besitz des Shigon-Tempels Murō-ji bei Nara
Bildquelle: Wakasa Haikai, (Blog) [Scan aus Nara no furudera to butsuzō, Mitsui Memorial Museum, 2010]. (Letzter Zugriff: 2016/1)

Eine Skulptur des Shaka Nyorai (skt. Śākyamuni) im Lotos-Sitz mit der für ihn typischen mudrā „Fürchtet euch nicht“ — semui-in, segan-in.

Buddha Shakyamuni
Borobudur buddha.jpg nyorai

Buddhafigur im Heiligtum

Statue, nyorai (Stein); Borobudur, Java
Bild © Jacques Edouard Berger, 1988. (Letzter Zugriff: 2016/9)

Buddhafigur am Stupa-Berg von Borobodur, Java.

Buddhafigur im Heiligtum
Amida heian.jpg nyorai

Amida Statue mit Meditations-mudrā

Statue, nyorai (Holz, vergoldet). Späte Heian-Zeit, 11. Jh.?; Höhe: 152,5 cm
Bild © Kyōto National Museum. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Abgebildet ist der Buddha Amida mit der für ihn typischen Meditations-mudrā. Sein Gewand besteht aus einem langem Tuch namens kāṣāya (jap. kesa), das um dem Körper gewickelt ist.

Amida Statue mit Meditations-mudrā
Dainichi usuki.jpg nyorai

Kopf des Furuzono Dainichi

Statue, nyorai (Stein), Detail. 12. Jh.; Usuki-shi, Kyushu
Bild © Art Calendar, 2005, Japan Airlines

Darstellung des Furuzono Dainichi aus Stein in der Stadt Usuki auf Kyūshū.

Kopf des Furuzono Dainichi
Dainichi douganji.jpg nyorai

Dainichi Nyorai

Statue, nyorai (Holz). 12. Jh.; Dōgan-ji, Präfektur Shiga
Bild © Takatsuki Folk Museum

Darstellung des Dainichi Nyorai mit den Händen in der Haltung der Meditations-mudrā.

Dainichi Nyorai
Dainichi boston.jpg nyorai

Dainichi Nyorai

Statue, nyorai (Holz). 12. Jh.
Bild © Museum of Fine Arts, Boston. (Letzter Zugriff: 2010/8)

Dainichi Nyorai mit dem Mudra der höchsten Weisheit.

Dainichi Nyorai
Daibutsu kamakura3.jpg nyorai

Kamakura Daibutsu

Statue, nyorai (Bronze). 1252?; Höhe: 11 m
Bild © Burgessbroadcast, 2000. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Die Daibutsu-Statue von hinten. Im Inneren befindet sich eine kleine Treppe, durch die geöffneten Fenster in Schulterblatthöhe dringt Licht und Frischluft in den Innenraum.

Kamakura Daibutsu
Nio horyuji.jpg niō

Torwächter

Statuen, niō (Ton, bemalt). 711; Hōryū-ji, Nara; Höhe: ca. 380 cm
Bild © Ron Reznick, 2008. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Darstellung der Wächterfiguren (niō) des Hōryū-ji in Nara.

Torwächter
Nio sokenji.jpg niō

Niō

Statue, niō (Holz, bemalt). Muromachi-Zeit, 1467; Sōken-ji, Shiga-ken; Höhe: ca. 212cm -->
Bild © Shinbutsu imasu Ōmi. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Niō mit besonders kräftigen Oberarmen.

Niō
Kongoyasha myoo toji.jpg myōō

Kongō Yasha Myōō

Statue, myōō (Holz, bemalt). Heian-Zeit, 839; „Nationalschatz“; Tōji, Kyōto

Kongōyasha Myōō aus der Gruppe der Godai Myōō des Tōji in Kyōto.

Kongō Yasha Myōō
Kannon bato hase.jpg myōō

Batō Kannon

Statue, myōō. Muromachi-Zeit; Kannon Tempel Hase-dera, Kamakura
Bild © Mark Schumacher. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Eine etwas friedlichere Darstellung des Batō Kannon.

Batō Kannon
Daiitoku myoo toji.jpg myōō

Daiitoku Myōō

Statue, myōō (Holz, bemalt). Heian-Zeit, 839; „Nationalschatz“; Tōji, Kyōto

Daiitoku Myōō aus der Gruppe der Godai Myōō des Tōji in Kyōto. Charakterisiert durch sein Reittier, den Stier. Dies verbindet in mit Enma (skt. Yama), dem Herrn der Totenwelt.

Daiitoku Myōō
Bato kannon heian.jpg myōō

Batō Kannon

Statue, myōō (Holz, bemalt), Detail. Heian-Zeit
Bild © Tōkyō Geijutsu Daigaku Bijutsukan. (Letzter Zugriff: 2016/9/6)

Heian-zeitliche Darstellung des Batō Kannon.

Batō Kannon
Daiitoku myoo detail.jpg myōō

Daiitoku (skt.Yamantaka)

Statue, myōō (Holz), Detail. Kamakura-Zeit, 13. Jh.; 130.81 × 64.14 × 91.44 cm
Bild © Minneapolis Institute of Art. (Letzter Zugriff: 2018/6)

Daiitoku (skt. Yamāntaka), ein myōō mit sechs Köpfen, sechs Beinen und sechs Armen. Teil der Fünf Großen Myōō (Godai Myōō), dem Westen zugeordnet. Verkörpert den zornvollen Aspekt des Budda Amida.

Daiitoku
Daiitoku myoo.jpg myōō

Daiitoku (skt.Yamantaka)

Statue, myōō (Holz), Detail. Kamakura-Zeit, 13. Jh.; 137 x 64 x 92 cm
Bild © Ruth and Sherman Lee Institute. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Daiitoku (skt. Yamāntaka), ein myōō mit sechs Köpfen, sechs Beinen und sechs Armen.

Daiitoku
Godai toji.jpg myōō

Godai Myōō

Statuen, myōō. 839; Tō-ji, Kyōto

Die Godai Myōō des Toji, Kyōto, aus dem Jahr 839

Godai Myōō
Gozanze toji.jpg myōō

Gōzanze Myōō

Statue, myōō (Holz, Metall, Farbe). Heian-Zeit, 839; „Nationalschatz“; im Besitz des Tōji Tempels, Kyoto; Höhe: ca. 170 cm
Bild © Huntington Archive, Ohio State University. (Letzter Zugriff: 2011/10)

Gōzanze Myōō (skt. Trailokyavijaya) mit vier Gesichtern und acht Armen, auf den Körpern von Shiva und seiner Gespielin Parvati (Umā) tanzend. Eine von fünf Statuen der „Fünf Großen Myōō“, die zusammen mit anderen Figuren des esoterischen Buddhismus im Auftrag von Kūkai als dreidimensionales Mandala angelegt und 839 vollendet wurden. S.a. Tōji kōbō-ichi (2011/10)

Gōzanze Myōō
Gosanze mudra.jpg myōō

Mudrā des Gōsanze Myōō

Statue, myōō. 12. Jh.; Myōtsū-ji, Obama-shi, Präfektur Fukui
Bild © Wakasa Obama dejitaru bunkazai. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Gōzanze Myōō — skt. Trailokyavijaya, der „Bezwinger der Drei Welten“ — ist eine Erscheinungsform des Vajrapāṇi, der im esoterischen Buddhismus zumeist als zornvolle Gottheit dargestellt wird. Hier mit der mudrā gōzanze-in.

Mudrā des Gōsanze Myōō
Gosanze myoo.jpg myōō

Bezwinger der drei Welten (Gōsanze Myōō)

Statue, myōō. 14. Jh.; Mudō-ji, Berg Hiei; Holz
Bild © Kyōto National Museum, Saichō and Treasures of Tendai (Ausstellungskatalog) 2005, S. 165

Gōzanze Myōō (skt. Trailokyavijaya) mit der charakteristischen mudra der Dämonenabwehr (Gōsanze-in).

Bezwinger der drei Welten
Fudo tendai 10jh.jpg myōō

Fudō, verbissen

Statue, myōō. Heian-Zeit, 9. Jh.; Hanshū-in, Kyōto
Bild © Saichō to tendai no kokuhō, 2005, Abb. 123 (Ausstellungskatalog von Schätzen des Tendai Buddhismus)

Statue des Fudō Myōō (skt. Acala) des Hanshū-in in Kyōto.

Fudō, verbissen
Gosanze myoo toji.jpg myōō

Gosanze Myōō

Statue, myōō (Holz, bemalt). Heian-Zeit, 839; „Nationalschatz“; Tōji, Kyōto; Höhe: ca. 170 cm

Gōzanze Myōō (skt. Trailokyavijaya) mit vier Gesichtern und acht Armen, auf den Körpern von Shiva und seiner Gespielin Parvati (Umā) tanzend. Statue aus der Gruppe der n der „Fünf Großen Myōō“ (Godai Myōō) des Tōji in Kyōto, die zusammen mit anderen Figuren des esoterischen Buddhismus im Auftrag von Kūkai als dreidimensionales Mandala angelegt und 839 vollendet wurden. S.a. Tōji kōbō-ichi (2011/10)

Gosanze Myōō
Fudo stehend.jpg myōō

Fudō Myōō, stehend

Statue, myōō (Holz, bemalt). Späte Heian-Zeit, 12. Jh.; Höhe: 162cm
Bild © Metropolitan Museum, New York. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

In dieser Darstellung aus der späten Heian-Zeit ist der Charakter eines trotzigen Kindes, der ja auch in den klassischen Beschreibungen angedeutet wird, gut zu erkennen.

Fudō Myōō, stehend
Gundari myoo toji.jpg myōō

Gundari Myōō

Statue, myōō (Holz, bemalt). Heian-Zeit, 839; „Nationalschatz“; Tōji, Kyōto

Gundari Myōō aus der Gruppe der Godai Myōō des Tōji in Kyōto.

Gundari Myōō
Fudo koya.jpg myōō

Frühe Darstellung des Fudō

Statue, myōō. Heian-Zeit, 9. Jh.; Shōchi-in, Berg Kōya
Bild © Kōyasan, Kōya: Kongobuji, 1998. S. 35

Frühe Darstellung des Fudō Myōō (skt. Acala).

Frühe Darstellung des Fudō
Fudo kongobuji.jpg myōō

Fudō Myōō

Statue, myōō (Holz, Farbe). Heian-Zeit, 12. Jh.; Kongōbu-ji, Berg Kōya
Bild © Kūkai mandara: Kōbō Daishi to Kōya-san (Katalog), Reihōkan 2006, S. 96, Abb. 38

Fudō Myōō (skt. Acala) auf einem stilisierten, sanduhrförmigen Felsen sitzend. Rote Haare, schwarzblaue Haut. Schwert und Seil. Im Flammennimbus deuten sich Vogelköpfe an. Frühes Beispiel des „assymetrischen Typs“ mit schiefem Mund, assymmtrischen Eckzähnen und einem halb geschlossenen Auge. Gemessen an anderen Beispielen milder Gesichtsausdruck.

Fudō Myōō
Fudo toji.jpg myōō

Fudō

Statue, myōō (Holz, Farbe). 839; Tō-ji, Kyoto
Bild © Tōji Kōdō Ritai Mandara. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Älteste erhaltene Statue des Fudō Myōō (skt. Acala) Japans.

Fudō
Makara.jpg makera

Makara

Skulptur, makera (Stein). Kambodscha, 8. Jh.; Urspr. Teil eines Khmer Tempels, Musée Guimet, Paris
Bild © Wikimedia Commons-. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Der makara ist ein Fabelwesen der hinduistischen Mythologie, das mehrere Tiere, z.B. Fisch und Elefant oder Fisch und Krokodil, kombiniert. Aus seinem Maul können andere Wesen oder Nahrung entstehen. In der indischen Astrologie übernimmt er die Rolle des Steinbocks.

Makara
Usuki daibutsu kopf.jpg magaibutsu, nyorai

Kopf des Furuzono oder Usuki Daibutsu

Felsenbuddha, magaibutsu, nyorai, Detail. Späte Heian Zeit; nahe der Stadt Usuki, Präfektur Oita, Kyūshū
Bild © Foundation J.-E. Berger. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Darstellung des Dainichi Nyorai (skt. Vairocana). Die heute wieder rekonstruierte Daibutsu-Statue misst etwa drei Meter. Es ist die größte einer ganzen Reihe von Felsenbuddhas, die über ein weites Areal in freier Natur verteilt sind.

Kopf des Furuzono oder Usuki Daibutsu
Koma kamakura1.jpg komainu

Löwenhund (komainu)

Statue, komainu (Holz). Kamakura-Zeit; im Besitz des Staatlichen Museums Kyōto
Bild © Kyōto National Museum. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Mit geschlossenem Maul entspricht dieser Löwenhund der „UN-Form“ (UN-gyō). Während man dieses gehörnte Tier wtl. als „Korea-Hund“ (komainu) bezeichnet, wird sein hornloser Partner „Löwe“ (shishi) genannt. (Bei den meisten rezenten Beispielen gibt es diese Unterscheidung nicht.)

Löwenhund
Komainu nodajinja.jpg komainu

Melodramatische komainu mit Glupschaugen

Statue, komainu (Stein). Datiert 1567; Noda Jinja, Oyama-shi, Präfektur Tochigi
Bild © you1gran'pa, photozou 2008. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Ein korpulentes, melodramatisches Paar komainu von beträchtlichem Alter. Am Podest findet sich angeblich die Datierung Tenshō 天正 4 (1567). Oder heißt es doch Taishō 大正 4 (1915)?

Melodramatische komainu mit Glupschaugen
Kakebotoke miho.jpg kakebotoke

Hängebuddha (kakebotoke)

Spiegel, kakebotoke (Bronze). Kamakura-Zeit
Bild © Miho Museum, Japan. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Ein metallener Spiegel der die Schreingottheit repräsentiert. Auf der Rückseite befindet sich ein Relief des jeweiligen honji-Buddhas. Die Bezeichnung kakebotoke stammt daher, dass sie an der Außenseite von Schreinen aufgehängt wurden.

Hängebuddha
Hoo byodoin.jpg hōō

Phönix (hōō)

Skulptur, hōō (Bronze). 1053; Byōdō-in, Präfektur Kyōto
Bildquelle: John W. Bennett, Ohio State University. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Zwei dieser imaginären Vögel (hōō) zieren das Dach der Haupthalle des berühmten Amida-Tempels Byōdō-in im Süden Kyōtos. Schwarzweiß Photographie, publiziert 1966. Der Vogel ist auch auf dem derzeitigen 10.000-Yen-Schein Japans abgebildet.

Phönix
Haniwa mukade.jpg haniwa

Tonfiguren (haniwa)

Statue, haniwa (gebrannter Ton). Kofun-Zeit, 6. Jh.; Mukadezuka, Miyazaki-ken, Kyūshū
Bild © Japanese Archaeological Association, 2006. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Die vier haniwa-Figuren stammen aus einem Hügelgrab in Kyūshū, dem Mukadezuke, das in der späten Kofun-Zeit errichtet wurde. Die beiden Figuren im Vordergrund tragen wahrscheinlich buddhistische Stolen (kesa), die Figur mit dem Hut dürfte ein Mann sein. Die Figuren wurden an der Außenseite der Hügelgräber in Reihen nebeneinander aufgestellt.

Tonfiguren
Daikoku kiyomizu.jpg fukujin

„Karriere-Daikoku“ (Shusse Daikoku)

Skulptur, fukujin (Holz, Lack). Muromachi-Zeit?; Kiyomizu Tempel, Kyōto
Bild © Ron Reznick, 2004. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Leider wurde der Shusse Daikoku des Kiyomizu Tempels mittlerweile ziemlich lieblos restauriert und verströmt nicht mehr die gleiche geheimnisvolle Aura wie auf diesem Bild.

„Karriere-Daikoku“
Daikoku kanzeonji.jpg fukujin

Daikoku

Statue, fukujin (Holz). Späte Heian-Zeit, 11.–12. Jh.; Kanzeon-ji, Präfektur Fukuoka; Höhe: 171,8 cm
Bild © Saichō to Tendai kokuhō, 2006, Abb. 131, S. 161

Darstellung des Daikoku.

Daikoku
Budai.jpg fukujin

Budai und die 16 Arhats

Felsskulptur, fukujin. Südliche Song-Zeit, 1126–1279; Ling-yin Tempel, Hangzhou, China
Bild © Bernhard Scheid, 2009

Die berühmteste Statue der Feilaifeng-Felsskulpturen an einem der ältesten Tempel Chinas, dem Chan (Zen) Tempel der Ruhenden Seele (Lingyin Tempel). Budai (Maitreya, Buddha der Zukunft) ist hier inmitten der Sechzehn Arhats dargestellt (die bis zu seinem Erscheinen auf Erden nicht ins Nirvana eintreten dürfen). Die Statue belegt, dass die Ikonographie des Budai/ Hotei schon seit dem 13. Jahrhundert mehr oder weniger gleichbleibend überliefert wird.

Budai und die 16 Arhats
Hadaka benten.jpg fukujin

Die berühmte Nackte Benten von Enoshima

Statue, fukujin (Holz). Kamakura-Zeit; Enoshima Jinja; 54 cm
Bild © Wada Yoshio. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Eine der „Drei Großen Benten Japans“. Offiziell heißt diese Statue Myôon Benzaiten, „Benzaiten des Wunderbaren Klanges“. Sie ist zweifellos die bekannteste, aber nicht die einzige Aktdarstellung Bentens (Hadaka Benten).

Die berühmte Nackte Benten von Enoshima
Daikoku kongorinji.jpg fukujin

Daikoku im halben Lotossitz (Daikoku hanka-zō)

Statue, fukujin (Holz). Heian-Zeit; im Besitz des Kongōrin-ji, Shiga-ken; Sitzhöhe: 49,9cm, Gesamthöhe: 73,5cm
Bild © Shinbutsu imasu Ōmi. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Dies ist die angeblich älteste Darstellung des japanischen Daikoku aus einem Tendai-Tempel in der Umgebung von Saichōs Klosterberg Hiei. Die Rüstung und vor allem die langen Ohren offenbaren einen starken Einfluss der buddhistischen Ikonographie. Dennoch verleihen die Mütze und die gedrungene Statur diesem Daikoku eine gewisse Bodenständigkeit. Die Figur ist ein ichiboku zukuri, d.h. sie ist aus einem einzigen Holzblock herausgearbeitet. Das Motiv einer Figur, die im sogenannten „halben Lotossitz“ auf einem Felsen sitzt, erinnert an Kannon oder Benzai-ten, die dann jeweils auf ihrer eigenen Insel dargestellt sind. Im Falle Daikokus ist das Motiv jedoch äußerst selten und praktisch nur auf Tendai Tempel beschränkt. (Iyanaga 2002, S. 300.)

Daikoku im halben Lotossitz
Daikoku kojimadera.jpg fukujin

Daikoku

Statue, fukujin (Holz). Muromachi Zeit; Kojima-dera, Präfektur Nara
Bild © Don Pancho, Scan aus dem Tempelkatalog. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Frühes Beispiel des „typischen“ Glücksgottes Daikoku mit Sack und Glückshammer, Barrett und den für die meisten Glücksgötter typischen riesigen Ohrläppchen. Die Statue befindet sich im Kojima-dera, einem sehr alten Tempel des Shingon Buddhismus.

Daikoku
Daikoku 1301.jpg fukujin

Daikoku, gehend

Statue, fukujin (Holz). Kamakura-Zeit, 1301; im Besitz des Enryaku-ji, Berg Hiei; Höhe: 76cm
Bild © Shinbutsu imasu Ōmi. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Daikoku aus dem Enryaku-ji auf Berg Hiei, jenem Kloster, das wahrscheinlich den Ausgangspunkt des japanischen Daikoku Glaubens darstellt. Frühes Beispiel der klassischen Glücksgott-Ikonographie. Die Statue enthält eine Inschrift mit Datum (1301) und Namen des Stifters: Jakuson 寂尊.

Daikoku, gehend
Butai lingyin closeup.jpg fukujin

Budai

Felsskulptur, fukujin, Detail; Ling-yin Tempel in Hangzhou, China
Bild © Libby Santella, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Felsskultpur des Budai

Budai
Putai.jpg fukujin

Portrait eines modernen Budai

Statue, fukujin; im kalifornischen Chan Tempel Hsi-Lai
Bild © Aaron Logan, 2004. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Statue des Budai/Hotei

Portrait eines modernen Budai
Otogoze.jpg fukujin

Oto-goze

Kyōgen-Maske, fukujin (Holz, Farbe). Muromachi-Zeit, 15./16. Jh.; Museum Folkswang, Essen; 18,5 x 15,5 x 8 cm
Bild © Hans Hansen, 2009. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Oto-goze, auch Okame oder Otafuku, eine komödiantische Figur des kyōgen-Theaters. Sie wird auch als Erscheinung der Ame no Uzume, der Ahnherrin des japanischen Theaters, angesehen.

Jomon venus.jpg dogū

Venus der Jōmon-Zeit

Kultfigur, dogū (Ton). Jōmon-Zeit, 2–3000 v.u.Z.; „Nationalschatz“; Präfektur Nagano, Chino; Höhe: 27cm, Gewicht: 2,14kg

Im Jahr 1989 ausgegrabene weibliche Figur aus der mittleren Jōmon-Zeit. Die Figur wird, ähnlich wie die österreichische „Venus von Villendorf“, üblicherweise als Gottheit interpretiert.

Venus der Jōmon-Zeit
Shako dogu.jpg dogū

„Schneebrillen“-Figur

Kultfigur, dogū (gebrannter Ton). Jōmon-Zeit, 1000–400 v.u.Z.; Tōkyō Nat. Museum; Höhe: 36cm
Bild © e-yakimono.com. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Keramik-Figur (dogū) aus der späten Jōmon-Zeit. Ausgrabungsort Ebisuda, Tajiri-chō, Präf. Miyagi.

„Schneebrillen“-Figur
Daibutsu head2.jpg daibutsu, nyorai

Kamakura Daibutsu

Statue, daibutsu, nyorai (Bronze), Detail. 1252?; Höhe: 11 m
Bild © Balendu Sharma Dadhich, flickr 2007. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

An dieser Daibutsu-Statue des Amida (skt. Amitābha) lassen sich einige allgemeine Merkmale der Darstellung von Nyorai Figuren sehr gut erkennen:
Gelocktes Haar, Schädelwölbung, Stirnmal, feiner Schnurrbart, langgezogene, durchlöcherte Ohrläppchen (Zeichen des abgelegten Schmucks), drei Halsfalten.

Kamakura Daibutsu
Kamakura Daibutsu.jpg daibutsu, nyorai

Kamakura Daibutsu

Statue, daibutsu, nyorai (Bronze). 1252?; Höhe: 11 m
Bild © Ron Reznick, 2004. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Die Große Buddha-Statue (Daibutsu) des Amida (skt. Amitābha) von Kamakura, Seitenansicht.

Kamakura Daibutsu
Naradaibutsu.jpg daibutsu

Nara Daibutsu

Statue, daibutsu (Bronzeguss). 752, letzter Neuguss 1704; „Nationalschatz“; Tōdaiji, Nara; Sitzhöhe: 15m
Bild © Matthias Scommoda, 2004. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Der große Dainichi (skt. Vairocana) Daibutsu des Tōdaiji.

Nara Daibutsu
Alchi maitreya.jpg daibutsu

Bodhisattva Maitreya

Statue, daibutsu (Stein). Indien; Kloster Sumtseg in Alchi, Ladakh; Höhe: 463 cm
Bild © Christian Luczanits & Jaroslav Poncar. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Auf dem Hüfttuch (dhoṭī) dieser Statue des Maitreya (Miroku) ist die gesamte Heiligenlegende des historischen Buddha abgebildet.

Bodhisattva Maitreya
Mudra kamakuradaibutsu.jpg daibutsu

Kamakura Daibutsu

Statue, daibutsu (Bronze), Detail. 1252?; Höhe: 11 m
Bild © Jenny Huang, flickr 2006. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Die mudrā der Mediation (jōin) mit den für Amida (skt. Amitābha) charakteristischen abgewinkelten Zeigefingern. Die „Schwimmhaut“ zwischen Daumen und Zeigefinger ist kein künstlerischer Missgriff, sondern entspricht den 32 Merkmalen eines Buddha.

Kamakura Daibutsu
Todaiji daibutsu.jpg daibutsu

Nara Daibutsu

Statue, daibutsu (Bronzeguss). 752, letzter Neuguss 1704; „Nationalschatz“; Tōdaiji, Nara; Sitzhöhe: 15m
Bild © Ron Reznick, 2004. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Der große Dainichi (skt. Vairocana), der Reiesenbuddha (Daibutsu) des Tōdaiji.

Nara Daibutsu
Kamakuradaibutsu meiji2.jpg daibutsu

Kamakura Daibutsu

Statue, daibutsu (Bronze). 1252?; Kamakura; Höhe: 11 m
Bild © UNIDAM, Japanologie Wien. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Handkolorierte Aufnahme des Amida Daibutsu von Kamakura aus der Meiji-Zeit.

Kamakura Daibutsu
Maitreya mulbekh.jpg daibutsu

Der Große Buddha von Mulbekh

Felsenbuddha, daibutsu. 8.–9. Jh.; Mulbekh Kloster in Ladakh, Indien, an der Grenze zu Tibet; Höhe: ca. 10m
Bild © Satyender S Dhull, (flickr), 2012. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Bodhisattva Maitreya (Miroku), Buddha der Zukunft, mit vier Armen.

Der Große Buddha von Mulbekh
Kamakuradaibutsu face.jpg daibutsu

Gesicht des Großen Buddha von Kamakura

Statue, daibutsu (Bronze), Detail. 1252
Bild © Robert Prestiano. (Letzter Zugriff: 2008/2)

Gesicht des Amida (skt. Amitābha) Daibutsu von Kamakura. Die Gusstechnik in ringförmigen Segmenten ist hier gut zu erkennen.

Gesicht des Großen Buddha von Kamakura
Daibutsu kamakura 2.jpg daibutsu

Kamakura Daibutsu

Statue, daibutsu (Bronze). 1252?; Höhe: 11 m
Bild © James P. Davis, 2000

Touristen bei der Besichtigung der Daibutsu-Statue in Kamakura.

Kamakura Daibutsu
Kamakura daibutsu2008.jpg daibutsu

Kamakura Daibutsu

Statue, daibutsu (Bronze). 1252?; Höhe: 11 m
Bild © Tom Richardson, flickr 2008. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Die Große Buddha-Statue (Daibutsu) des Amida (skt. Amitābha) von Kamakura im herbstlichen Abendrot.

Kamakura Daibutsu
Daibutsu reinigung.jpg daibutsu

Der Kopf des großen Buddha bei der Reinigung

Statue, daibutsu (Bronze), Detail. 752; Tōdaiji, Nara
Bild © Neko to Nara no shashinshū, J-Blog, 2009. (Letzter Zugriff: 2011/9)

Einmal im Jahr, am 7. August, findet eine rituelle Großreinigung des Vairocana Daibutsu und seiner Halle statt. Wie man sieht, werden ausgeklügelte traditionelle Techniken angewendet, um jedes Fleckchen des Budda zu erreichen. Insgesamt nehmen etwa 200 Mönche, alle in weiß gekleidet, an der Putzaktion teil.

Der Kopf des großen Buddha bei der Reinigung
Daibutsu kamakura1.jpg daibutsu

Kamakura Daibutsu

Statue, daibutsu (Bronze). 1252?; Höhe: 11 m
Bild © Burgessbroadcast, 2000. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Daibutsu-Statue von Kamakura.

Kamakura Daibutsu
Kamakura daibutsu morgen.jpg daibutsu

Kamakura Daibutsu

Statue, daibutsu (Bronze). 1252?; Höhe: 11 m
Bild © Nikki, 2006. (Letzter Zugriff: 2012/5/25)

Die Große Buddha-Statue (Daibutsu) des Amida (skt. Amitābha) von Kamakura an einem ruhigen Frühlingsmorgen.

Kamakura Daibutsu
Dabutsu back.jpg daibutsu

Kamakura Daibutsu

Statue, daibutsu (Bronze). 1252?; Höhe: 11 m
Bild © Studio Yamako, (J-Blog), 2012. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Die Daibutsu-Statue des Amida (skt. Amitābha) von hinten. Im Inneren befindet sich eine kleine Treppe, durch die geöffneten Fenster in Schulterblatthöhe dringt Licht und Frischluft in den Innenraum.

Kamakura Daibutsu
Daibutsu nara.jpg daibutsu

Buddha Vairocana (Rushana butsu)

Statue, daibutsu (Bronze), Detail. 752; Tōdaiji, Nara; Gesamthöhe (mit Lotos-Podest): 14,98 m
Bild © Frank Gualtieri, Wikimedia Commons 2005. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Obwohl sie durch über zwölf Jahrhunderte viel gelitten hat, ist die weltweit größte Bronzestatue (Daibutsu) noch heute äußerst eindrucksvoll.

Buddha Vairocana
Leshan.jpg daibutsu

Der Große Buddha von Leshan

Felsenbuddha, daibutsu. Fertigstellung: 719–803; Höhe: 71 m
Bild © Visiontimes. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Der größte Felsenbuddha der buddhistischen Welt. Auf dem Bild kann man ganz klein die Touristenmassen erkennen, die auf steilen Felstreppen zur Augenhöhe des Buddhas emporsteigen. Die beinahe „europäisch“ wirkende Sitzhaltung kennzeichnet diese Figur als Maitreya (jap. Miroku, chin. Mile), den „Buddha der Zukunft“.

Der Große Buddha von Leshan
Longmen.jpg daibutsu

Buddha Vairocana, Longmen

Statue, daibutsu (Stein). China, Tang-Zeit, err. 672–676; Longmen Grotten, Henan, China; Höhe der zentralen Statue: 17,14m
Bild © Global Travel Authors. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Hauptnische der berühmten Felsengrotten von Longmen (Drachentor), einem Zentrum der buddhistischen Felsskulptur. Die größte Nische stammt aus der Tang-Zeit, aus der Zeit der einzigen Kaiserin dieser Zeit, Wu Zetian (625–705), die ihrerseits eine große Förderin des Buddhismus war. Im Zentrum dieser Nische steht Buddha Vairocana, dessen individuelle Züge angeblich der Kaiserin nachempfunden sind. Jedenfalls repräsentiert die Statuengruppe einen Höhepunkt des chinesischen Buddhismus.

Buddha Vairocana, Longmen
Bodhisattva korea.jpg bosatsu

Bodhisattva Maitreya

Statue, bosatsu (Bronze, vergoldet). Korea, um 600; „Nationalschatz“; Seoul; Höhe: 93,5 cm
Bild © National Museum of Korea. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Koreanische Statue eines Bodhisattvas, möglicherweise Bodhisattva Maitreya, im Stil der Nördlichen Wei-Dynastie (385–535).

Bodhisattva Maitreya
Guanyin 12c.jpg bosatsu

Guanyin in der „Haltung königlicher Gelassenheit“

Statue, bosatsu (Holz, bemalt, vergoldet). China,Shanxi, 12. Jh.; Höhe: 117cm
Bild © Rijksmuseum Amsterdam. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Sung-zeitliche Darstellung der Guanyin (jap. Kannon; skt. Avalokiteśvara).

Guanyin in der „Haltung königlicher Gelassenheit“
Maitreya gandhara.jpg bosatsu

Bodhisattva Maitreya

Statue, bosatsu (Stein). Gandhara, Pakistan, 2. od. 3. Jh. u.Z.; im Besitz des Norton Simon Museums
Bild © Ron Reznick. (Letzter Zugriff: 2016/9)

Hellenistische Statue des Maitreya.

Bodhisattva Maitreya
Yakuo.jpg bosatsu

Bodhisattva Medizin-König (Yakuō Bosatsu)

Statue, bosatsu (Holz, bemalt). Kamakura-Zeit, 1202; Kōfuku-ji, Nara; Höhe: 362cm
Bildquelle: Kurokawa Takao. (Letzter Zugriff: 2014/6)

Der selten dargestellte Yakuō Bosatsu tritt im Kōfuku-ji zusammen mit seinem „Bruder“, Yakujō Bosatsu, auf.

Bodhisattva Medizin-König
Asuka bosatsu.jpg bosatsu

Bodhisattva

Statue, bosatsu (Holz). Asuka-Zeit, 7. Jh.; im Besitz des Hōryū-ji, Nara
Bild © Foundation J.-E. Berger. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Möglicherweise handelt es sich um Maitreya (jap. Miroku), den „Buddha der Zukunft“.

Bodhisattva
Baozhi heian.jpg bosatsu

Portrait des chinesischen Mönchs Baozhi (418-514)

Einstammstatue, bosatsu (Holz). 11. Jh.; Saiju-ji, Kyōto; Höhe: 159 cm

Baozhi wurde später als Manifestation des Bodhisattva Kannon angesehen. Es handelt sich also nicht um die Darstellung eines kami, die Statue zeigt jedoch, wie konkret man sich die Manifestation eines Buddhas oder Bodhisattvas in einer anderen Daseinsform vorstellte.

Portrait des chinesischen Mönchs Baozhi (418-514)
Jizo usuki.jpg bosatsu

Jizō und die Zehn Richter

Felsskulptur, bosatsu. Heian-Zeit; Usuki, Kyūshū
Bild © Prismo, 2010. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Jizō inmitten der Gruppe der Zehn Richter/Könige (Jūō) der Unterwelt.

Jizō und die Zehn Richter
Jizo hakone.jpg bosatsu

Jizō

Statue, bosatsu (Fels). 1300; Hakone
Bild © Wolfgang Wiggers, Bild aus dem frühen 20. Jh.. (Letzter Zugriff: 2016/9/6)

Heute ist diese Statue des Jizō (skt. Kṣitigarbha) zwar renoviert, befindet sich aber in einem kleinen Häuschen und ist daher nicht mehr so fotogen.

Jizō
Nyoirin kannon.jpg bosatsu

Kannon mit Wunscherfüllungsperle (Nyoirin Kannon)

Statue, bosatsu (Holz). Mitte 9. Jh.; „Nationalschatz“; Kanshin-ji, Ōsaka; Sitzhöhe: 109,4 cm
Bild © Huntington Archive. (Letzter Zugriff: 2017/1)

Sechsarmiger Kannon (auch Kanzeon; skt. Avalokiteśvara; chin. Guanyin) in der Haltung „königlicher Gelassenheit“ (d.h. mit aufgestelltem Knie), mit dem Juwel oder der Perle der Wunscherfüllung (nyoi no tama), einem magischen Gegenstand, an seiner Brust und dem „Rad der Lehre“ (hōrin, skt. Dharmachakra) in erhobener Position. Diese beiden Attribute geben der Figur den Namen Nyoirin Kannon. Daneben ist auch eine Lotosblüte zu erkennen. Dieser Kannon sitzt außerdem auf einer Lotosblüte, auf anderen Abbildungen aber auf einem Felsen im Meer. Dieser Felsen symbolisiert Kannons Reines Land, also quasi das Zuhause des Bodhisattvas.
Die Nyoirin-Statue des Kanshin-ji ist die früheste bekannte japanische Statue dieses Typs. Ihr ausgezeichneter Erhaltungszustand erklärt sich daraus, dass die Statue auch heute noch als „geheimer Buddha“ (hibutsu) gilt und nur einmal im Jahr öffentlich gezeigt wird.

Kannon mit Wunscherfüllungsperle
Ashura2.jpg ashura

König Asura (ashura-ō)

Statue, ashura (Trockenlack), Detail. Nara-Zeit; „Nationalschatz“; Kōfuku-ji, Nara
Bild © Butsuzō maniacs. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Darstellung des König Ashura

König Asura
Ashura1.jpg ashura

König Asura (Ashura-ō)

Statue, ashura (Trockenlack). Nara-Zeit, 734; „Nationalschatz“; im Besitz des Kōfuku-ji, Nara; Höhe: 153 cm
Bild © J-Blog. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Obwohl im Grunde ein kriegerischer Geist, wurde Ashura vor allem in der Frühzeit des japanischen Buddhismus auch als Beschützer des Buddhismus verehrt und tritt als solcher in einer Gruppe von acht oder achtundzwanzig anderen Beschützergeistern auf. Neben Ashura zählen dazu auch der Vogelmensch Garuda/ Karura aruda

oder die Gottheiten von Wind und Donner.

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König Asura
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Vajrapani

Statue (Terracotta). Zentralasien, 5. Jh.
Bild © Asianart.com. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Vajrapāṇi-Statue aus Terracotta.

Vajrapani
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Buddha und Vajrapani mit Fliegenwedel

Skulptur. Gandhara, 1.Jh u.Z.; im Besitz des Museum für Indische Kunst, Berlin-Dahlem
Bild © Gryffindor, Wikimedia Commons, 2010. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Buddha in Begleitung von Vajrapāṇi.

Buddha und Vajrapani mit Fliegenwedel
Yoritomo.jpg

Angebliches Portrait des ersten Minamoto Shōguns Yoritomo

Statue (Holz). Kamakura-Zeit, 13.–14. Jh.
Bild © Bunka Isan. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Möglicherweise handelt es sich um eine andere Person als um Minamoto no Yoritomo, auf jeden Fall aber um einen hohen Repräsentanten des Kriegeradels.

Angebliches Portrait des ersten Minamoto Shōguns Yoritomo
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Friedlicher Vajrapani

Statue (Basaltgestein). Indien, 7. oder 8. Jh.; 41 x 22 cm
Bild © Museumkennis, (NL). (Letzter Zugriff: 2011/7)

Darstellung des friedlichen Vajrapāṇi.

Friedlicher Vajrapani
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Vajrapani

Statue (Bronze, Silber). 8. Jh.; Kashmir
Bild © Amico Library. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Frühes Beispiel eines kriegerischen Vajrapāṇi mit Raubtierzähnen, Schlangenkette, zu Berge stehendem Haar und hervorquellenden Augen. Hier allerdings noch nicht tanzend, sondern im für friedliche Bodhisattvas typischen halben Lotossitz.

Vajrapani
Vajrapani kusana2 hunt.jpg

Buddha und Vajrapani

Skulptur (grauer Schiefer), Detail. Kushana Periode, N-Indien, 1.–3.Jh. u.Z.; Höhe: 29,2 cm
Bild © Huntington Archive. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Darstellung der Unterwerfung der schwarzen Schlange in Rajgrha durch Buddha und Vajrapāṇi.

Buddha und Vajrapani
Buddha geburt gandhara.jpg

Geburt Buddhas

Relief. Gandhara, Kushan-Periode, 2.–3. Jh. u.Z.; Freer Gallery of Art, Washington
Bild © Daderot, Wikimedia Commons, 2013. (Letzter Zugriff: 2016/10/8)

Der zukünftige BuddhaBuddha बुद्ध „Der Erleuchtete“, jap. butsu (hotoke) 仏 oder Budda 仏陀 RegenmachenAmidismusKamikazeVier WahrheitenBuddhas Leben... mehr wird aus der rechten Taille seiner Mutter Maya geboren, die gerade im Garten von Lumbinī lustwandelt und sich an den Zweigen eines Baumes festhält.

Geburt Buddhas
Vajrapani nepal 7cent metny.jpg

Friedlicher Vajrapani

Statue (Kupferlegierung). Nepal, Licchavi Periode, 6. oder 7. Jh.; 20,5 cm
Bild © Metropolitan Museum of Art. (Letzter Zugriff: 2011/7)
Lent by The Kronos Collections

Statue des Bodhisattva Vajrapāṇi.

Friedlicher Vajrapani
Hayagriva khmer.jpg

Vishnu Hayagriva

Skulptur (Stein), Detail. Sambor Prei Kuk, Kambodscha, 10. Jh.; Musee Guimet, Paris
Bild © Bernhard Scheid, 2015

Der hinduistische Gott Viṣṇu in einer Manifestation mit Pferdekopf.

Vishnu Hayagriva
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Bodhidharma

Statue (Holz, bemalt, vergoldet; Kristallaugen). Kamakura-Zeit, 14. Jh.; 58.42 × 36.83 × 26.04 cm
Bild © Minneapolis Institute of Art. (Letzter Zugriff: 2018/6/7)

Der Zen-Patriarch Bodhidharma in einer frühen plastischen Darstellung, in der für ihn typischen Meditationshaltung. Seine exotischen Züge in späteren Darstellungen treten hier nicht hervor. An dieser Plastik lässt sich gut beobachten, dass Holzskulpturen in der Kamakura-Zeit zunächst eine Grundierung aus Stoff erhielten, bevor sie mit Farbe und Blattgold behandelt wurden. Auch die Kristallaugen sind typisch für den aufwändigen realistischen Stil dieser Zeit.

Bodhidharma
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Trailokyavijaya (Bezwinger der Drei Welten)

Statue (Bronze). Ca. 10. Jh.; Patna Museum, Nalanda, Indien; Höhe ca. 20cm
Bild © Huntington Archive. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Trailokyavijaya (jap. Gōzanze) ist ein Beiname von Vajrapāṇi. Er bezieht sich auf die Tatsache, dass Vajrapani den Gott Shiva, den Herrn der Drei Welten (Götterwelt, Menschenwelt, Unterwelt), besiegt hat. Shiva und seine Gespielin Parvati (oder Umā) sind auch die beiden Leichen, auf denen Trailokyavijaya tanzt. Vajrapani besitzt in dieser Manifestation vier Köpfe (der vierte ist rückwärts gewandt) und acht Arme. Von seinen acht Händen (die sicher auch einen Vajra gehalten haben) sind nur die innersten erhalten. Sie formen die Mudra (Handgeste) „Abwehr von Unheil“, die auch auf japanischen Abbildungen von Gōzanze Myōō zu sehen ist. (Datierung nach Linroth 1999, Ruthless Compassion, S. 196.)

Trailokyavijaya (Bezwinger der Drei Welten)
Datsueba gofukuji.jpg

Datsueba

Muromachi-Zeit; Gofuku-ji, Matsumoto, Präfektur Nagano
Bild © Gofuku-ji. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Darstellung der Datsueba

Datsueba
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Erste Predigt des Buddha

Relief (Stein), Detail. 9. Jh.; Borobudur, Java
Bild © The Life of the Buddha (Lalitavistara) from Borobudur, Bhante Anandajoti. (Letzter Zugriff: 2016/10/9)

Buddha während seiner ersten Predigt in Benares. Wandrelief aus Borobudur.

Erste Predigt des Buddha
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Buddha wird Asket

Relief (Stein), Detail. 9. Jh.; Borobudur, Java
Bild © The Life of the Buddha (Lalitavistara) from Borobudur, Bhante Anandajoti. (Letzter Zugriff: 2016/10/9)

Am Beginn seiner Askese schneidet sich Siddhārtha, der zukünftige Buddha, das Haupthaar ab. Wandrelief aus Borobudur.

Buddha wird Asket
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Garuda (Karura)

Maske (Holz, bemalt). Nara-Zeit, 8. Jh.; Höhe: 28,3 cm
Bild © Musee Guimet, Paris. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Die Maske repräsentiert eine Figur des höfischen Gigaku-Theaters, das bereits in der Nara-Zeit existierte. Laut Inschrift wurde diese Maske bei der Inauguration des Großen Buddha in Nara (752) verwendet.

Garuda
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Gekrönter Maitreya (Hōkan Miroku)

Statue (Holz, bemalt). Asuka-Zeit, 7. Jh.; „Nationalschatz“; Kōryū-ji, Kyōto; Höhe: 123,5 cm
Bildquelle: Frypan, Blog. (Letzter Zugriff: 2018/5/16)

Darstellungen eines „nachdenklichen“ Bodhisattvas, möglicherweise Maitreya (jap. Miroku), aus dem 7. Jh., der Frühzeit der japanisch-buddhistischen Skulptur. Besitzt starke Ähnlichkeiten mit zeitgleichen Statuen aus Korea, die ihrerseits dem Stil der Nördlichen Wei-Dynastie (385–535) zugeordnet werden. Im Unterschied zu den kontinentalen Vorbildern wurde diese Statue nicht aus Bronze, sondern aus Holz angefertigt.

Gekrönter Maitreya (Hōkan Miroku)
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Ex-Shōgun Ashikaga Yoshimitsu

Statue (Holz). Muromachi-Zeit; Shōkoku-ji, Kyōto
Bild © Shokokuji Treasures. (Letzter Zugriff: 2010/8)

Ashikaga Yoshimitsu (1358–1408) in der Tracht eines Zen-Abtes. Yoshimitsu trat nach seinem Rücktritt vom Amt des Shōguns (1394) in den Laienmönchstand (nyūdō) ein, dominierte aber weiterhin die Politik seiner Nachfolger. Er war auch ein besonderer Förderer des Nō-Theaters.

Ex-Shōgun Ashikaga Yoshimitsu
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Buddha von Seokguram

Statue (Marmor). 8. Jh.; „UNESCO Kulturerbe“, „Nationalschatz“; Bulguksa Tempel, Berg Tohamsan, Gyeongju, Südkorea; Höhe: 3,45 m
Bild © KBS WORLD Radio, 2016. (Letzter Zugriff: 2018/4/26)

Statue des Buddha Śākyamuni in Seokguram, ein Denkmal der buddhistischen Kunst im alten koreanischen Reich Silla. Die Statue ist von einer Halbkugel-förmigen, künstlichen Grotte aus Granitblöcken umgeben, an deren Wänden sich Steinreliefs von Bodhisattvas und Buddha-Schülern befinden. Die Statue „blickt“ von einem ca. 500m hohen Berg auf das Meer in Richtung Osten, während die meisten buddhistischen Statuen in Japan nach Süden hin ausgerichtet sind. Der zugehörige Haupttempel befindet sich in 4km Entfernung im Tal nahe der ehemaligen Hauptstadt Sillas, Gyeongju.

Buddha von Seokguram
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Buddhas Predigt in Sarnath

Skulptur (grauer Schiefer). Kushan Periode, 3. Jh.; Gandhara im heutigen Pakistan; 28,6 x 32,4 cm
Bild © Metropolitan Museum of Art. (Letzter Zugriff: 2016/8)
Gift of Daniel Slott, 1980

Buddhas erste Predigt im sog. Hirschpark von Sarnath. Als nackter, Herkules-artiger Leibwächter (mit Knüppel) ist Vajrapāṇi hinter dem Buddha zu sehen. Diese graeco-romanische Figur ist typisch für die frühe buddhistische Ikonographie. Das Rad in Buddhas rechter Hand symbolisiert die Lehre des Buddhismus.

Buddhas Predigt in Sarnath
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Ausfahrt des Buddha

Relief (Stein). Gandhara, Kushan-Periode, 2 Jh. u.Z.; Indian Museum, Kolkata; 48 x 54 x 8,6 cm
Bildquelle: Printerest. (Letzter Zugriff: 2016/10/8)

Prinz Siddhārtha verlässt heimlich den Palast seines Vaters, um die reale Welt kennen zu lernen. Dies ist ihm u.a. mit Hilfe von Halbgöttern möglich, die die Hufe seines Pferdes halten, damit kein Lärm entsteht.

Ausfahrt des Buddha
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Ableben des Buddha

Relief (Schiefer). Kushan-Periode, 2. Jh. u.Z.; Gandhara; 39,4 x 57,2cm
Bild © Alain Truong. (Letzter Zugriff: 2016/10/8)

Greaco-buddhistische Darstellung von Buddhas Ableben (parinirvana); obwohl Buddha friedlich entschlafen ist, sind seine Anhänger außer sich vor Schmerz. Lediglich die Figur am Fußende des Buddha trägt die Szene mit Fassung. Es ist dies der Buddha-Schüler Kaśyapa, der Buddhas Lehre verstanden hat. Die Darstellung entspricht der Schilderung von Buddhas Ableben im Mahaparinirvana Sutra. In späteren Darstellungen des Mahayana Buddhismus ist der Kontrast im Ausdruck des Schmerzes beibehalten worden, doch nehmen Bodhisattvas die Rolle der gefassten Trauernden ein, während die Buddha-Jünger typischerweise verzweifeln. (Vgl. Nehanzu.jpg.)

Ableben des Buddha
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Spiegel mit Drachenmotiven

Kultgegenstand (Bronze). Kofun-Zeit, 5. Jh.; „Nationalschatz“; Oki no shima, Munakata Schrein, Kyūshū; Durchmesser: 22 cm
Bild © Harris 2001, S. 109, Abb. 37

Dieser Spiegel entstammt einer Schreininsel des Munakata Taisha in Kyūshū. Auf der verzierten Außenseite des Spiegels befinden sich vier mythologische Tiere, die als Drachen (daryū 鼉龍) gedeutet werden. (Siehe auch: e-Kokuhō).

Spiegel mit Drachenmotiven
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Nordwärts gewandter Kōbō Daishi (hokumen daishi)

Statue (Holz). Kamakura-Zeit

Kūkai, hier auch bekannt als der „nordwärtsgewandte Kōbō Daishi“ mit Vajra und Rosenkranz.

Nordwärts gewandter Kōbō Daishi
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Versuchungen des meditierenden Buddha

Relief (Stein), Detail. 9. Jh.; Borobudur, Java
Bild © The Life of the Buddha (Lalitavistara) from Borobudur, Bhante Anandajoti. (Letzter Zugriff: 2016/10/9)

Während seiner Meditation versuchen die Töchter des dämonischen Mara, den zukünftigen Buddha zu verführen und so von seinem Erlösungsweg abzubringen. Wandrelief aus Borobudur.

Versuchungen des meditierenden Buddha
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Ikonographie 
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„Skulptur alt.“ In: Bernhard Scheid (Hg.), Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 20.8.2016). URL: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Metalog:Bilder/Skulptur_alt?oldid=65574