Skulptur und Plastik (Werke ab ca. 1600)

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Skulptur und Plastik (Werke ab ca. 1600)
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Werke namentlich bekannter Künstler 20 Bilder  + anonyme Werke

Kamakura daibutsu beato.jpg Beato

Kamakura Daibutsu

Photographie, daibutsu von Felice Beato (1832–1909)
Bild © Felice Beato, New York Public Library. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Eines der frühesten Foto-Portraits der Daibutsu-Statue des Amida (skt. Amitābha) von Felice Beato (1832–1909), der sich in den 1860er und 1870er Jahren in Japan aufhielt und dort als Photograph arbeitete. Die auf der Statue sitzenden Menschen veranschaulichen die Dimensionen der Statue besonders eindrucksvoll.

Felice Beato Kamakura Daibutsu
Tanuki w.jpg Fujiwara Tetsuzō (Rian)

Tanuki-Pinupgirl

Okimono (Keramik) von Fujiwara Tetsuzō (Rian) (1876–1966). Frühes 20. Jh.; ca. 37 x 19 x 19cm
Bild © tatami-antiques.com. (Letzter Zugriff: 2018/2/20)

Shigaraki-Keramik einer weiblichen tanuki in lasziv-entspannter Pose.

Fujiwara Tetsuzō (Rian) Tanuki-Pinupgirl
Komainu6.jpg Fukuda Tsuneyoshi

Komainu mit Stirnfransen

Statue (Stein) von Fukuda Tsuneyoshi. 1923; Sumiyoshi Jinja, Nikkō, Tochigi-ken
Bild © komainu.net. (Letzter Zugriff: 2016/8)
Fukuda Tsuneyoshi Komainu mit Stirnfransen
Drache chichibu.jpg Hidari Jingoro(?)

Drachen

Schnitzwerk, ryū (Holz, Farbe) von Hidari Jingoro(?). Frühe Edo-Zeit; Chichibu Schrein, Präfektur Saitama, nordwestl. von Tokyo
Bild © indulgence boy, flickr 2006. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Dieser Drache (ryū) soll vom legendären Bildhauer Hidari Jingorō geschaffen worden sein. Er ist auch als Schöpfer der „Schlafenden Katze“ von Nikkō bekannt.

Hidari Jingoro(?) Drachen
Nemuri neko.jpg Hidari Jingorō

Die schlafende Katze (nemuri neko)

Skulptur (Holz, bemalt) von Hidari Jingorō, Detail. Edo-Zeit, 17. Jh.
Bild © Ron Reznick, 2004. (Letzter Zugriff: 2016/9)

Die Skulptur befindet sich direkt über dem Aufgang zur eigentlichen Grabanlage des in Nikkō verehrten Shōgun Tokugawa Ieyasu. Obwohl eher klein und leicht zu übersehen, zählt sie zusammen mit den Drei Affen zu den populärsten Schitzwerken des Schreins. Die Statue wird dem legendenumwobenen Künstler Hidari Jingorō zugeschrieben. Es heißt, Jingorō habe mit dieser Darstellung auf den verschlagenen Charakter des Shōguns anspielen wollen, der sich gleich einer Katze gern schlafend stellte, obwohl er alles um sich sehr wohl mitbekam.

Hidari Jingorō Die schlafende Katze
Uzume Izu-no-Chohachi.jpg Irie Chōhachi

Ame no Uzume

Gipsrelief, kami (Gips, Farbe) von Irie Chōhachi (1815–1889), Detail. Meiji Zeit, 19. Jh.
Bild © Master plasterer Izu-no-Chohachi. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Ame no Uzume mit entblößten Brüsten, hier unter dem Namen Okame.

Irie Chōhachi Ame no Uzume
Baku nikko.jpg Kanō Tan'yū (Werkstatt)

Imaginäre Elefanten (Sōsō no zō)

Relief (Holz, bemalt) von Kanō Tan'yū (Werkstatt) (1602–1674), Detail. 1635; Kamijinko, Tōshō-gū, Nikkō
Bild © Ron Reznick, 2004. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Zwei imaginäre Elefanten am Giebel des Kamijinkō 上神庫 (Göttlicher Speicher) im Tōshō-gū Schrein, Nikkō. Der Entwurf der Elefanten vom Hofmaler Kanō Tan'yū folgt weitgehend dem etablierten Bild des in Japan unbekannten Tieres. Der Unterschied zum Fabeltier Baku, das ebenfalls häufig im Tōshō-gū dargestellt ist, scheint ein fließender zu sein.

Kanō Tan'yū (Werkstatt) Imaginäre Elefanten
Komainu4.jpg Kobayashi Kazuhira

Komainu

Statue, komainu (Stein) von Kobayashi Kazuhira, Detail. 1961; Shō Hachiman Jinja, Ishikawa-gun, Fukushima
Bild © komainu.net, 2004. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Skultpur eines komainu.

Kobayashi Kazuhira Komainu
Daikoku komainunet.jpg Kobayashi Kazuhira

Daikoku

Statue, fukujin (Stein) von Kobayashi Kazuhira. 1895
Bild © komainu.net, 2004. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Darstellung des Daikoku.

Kobayashi Kazuhira Daikoku
Komainu2.jpg Komatsu Nobutaka

Komainu

Statue, komainu (Stein) von Komatsu Nobutaka. Meiji-Zeit, 1771; Kumano Jinja, Hachiōji, Tokyo
Bild © komainu.net, 2005. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Besonders der komainu mit dem offenen Maul erinnert erstaunlich stark an den ehemaligen österreichischen Bundeskanzler Alfred Gusenbauer.

Komatsu Nobutaka Komainu
Komainu3.jpg Komatsu Nobutaka

Komainu

Statue, komainu (Stein) von Komatsu Nobutaka. Meiji-Zeit, 1892; Tenmangū, Nishishirakawa-gun, Fukushima
Bild © komainu.net, 2004. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Statue eines komainu.

Komatsu Nobutaka Komainu
Ebisu netsuke.jpg Masatomo

Ebisu und Tai

Netsuke, fukujin (Elfenbein) von Masatomo. Edo-Zeit, 19. Jh.; 5,5 x 4 x 2 cm
Bild © buddhamuseum.com. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Ebisu stellt ein beliebtes Motiv der netsuke (am Gürtel getragene traditionelle Ziergegenstände) dar. Hier scheint er einen Freudentanz auf einer riesigen Meerbrasse (tai) zu vollführen.

Masatomo Ebisu und Tai
Daikoku edo yamaguchi.jpg Miwa Zenraku

Daikoku

netsuke, fukujin (Keramik) von Miwa Zenraku. Um 1800
Bild © Yamaguchi Bijutsukan

Figur des Daikoku, die als netsuke 根付 verwendet wurde. Ein netsuke stellt ein Gegengewicht zu verschiedenen sagemono („hängendes Behältnis“) dar, die am Gürtel (obi) des traditionellen Kimonos getragen werden.

Miwa Zenraku Daikoku
Fukujin1777.jpg Nami no Ihachi

Bishamonten, Fukurokuju und Daikoku

Relief, fukujin (Holz, bemalt) von Nami no Ihachi (1751–1824). 1777
Bild © Kamogawa-shi. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Fukurokuju und Daikoku scherzen mit einem „chinesischen Knaben“ (karako, ein häufiger Begleiter der Glücksgötter), während Bishamon-ten eher griesgrämig abseits sitzt.

Nami no Ihachi Bishamonten, Fukurokuju und Daikoku
Drache nikko.jpg Okazaki Sessei

Drache als Wasserspender

Statue (Bronze) von Okazaki Sessei (1854–1921), Detail. Meiji-Zeit, 1897; Rinnō-ji, Nikkō
Bild © Luica Mak, flickr 2007. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Brunnenfigur eines Drachen (ryū) an einem der bekanntesten Sightseeing-Spots Japans.

Okazaki Sessei Drache als Wasserspender
Happy-hotei 2070.jpg Ryūba

Japanischer Hotei

Schnitzerei (okimono), fukujin (Elfenbein) von Ryūba. Frühes 20. Jh.; Höhe: 12 cm
Bild © buddhamuseum.com. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Skulptur des japanischen Hotei

Ryūba Japanischer Hotei
Rakan shoun.jpg Shōun Genkei

Rakan

Statue, rakan (Holz, bemalt) von Shōun Genkei (1648–1710). Edo-Zeit; Höhe: 85,1cm
Bild © Metropolitan Museum, New York. (Letzter Zugriff: 2017/7/6)

Ein Exemplar aus der Serie von Fünfhundert arhats (rakan), mit denen der Künstler Shōun Genkei einen neuen rakan-Boom auslöste. Etwa die Hälfte der Statuen sind heute im versteckten Gohyaku Rakan-ji in Meguro, Tokyo zu sehen, doch stellte das gesamte Ensemble einst eine Hauptsehenswürdigkeit der Stadt Edo dar.

Shōun Genkei Rakan
Kusunoki masashige.jpg Takamura Kōun

Kusunoki Masashige

Statue (Bronze) von Takamura Kōun (1852–1934). Meiji-Zeit, 1893; Tōkyō, vor dem Kaiserpalast
Bild © Tōykō Views, flickr, 2011. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Standbild des Kusunoki Masashige, der besonders in der Meiji-Zeit als Inbegriff des Tennō-treuen Samurai verehrt wurde. Erstes und berühmtestes Reiterstandbild nach westlichem Muster. Entstand in Kooperation mehrer Bildhauer unter Führung Takamuras und japanischer Historiker.

Takamura Kōun Kusunoki Masashige
Nio zenkoji.jpg Takamura Kōun und Yonehara Unkai

Niō-Wächter, Zenkō-ji

Statue, niō (Holz) von Takamura Kōun und Yonehara Unkai. 1918; Zenkō-ji, Nagano, Nagano-ken
Bildquelle: Yokohamanote. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Niō-Paar des Zenkō-ji, des wichtigsten Tempels der Stadt Nagano. Trotz Beibehaltung der traditionellen Ikonographie sind hier die Einflüsse einer westlich-naturalistischen Körperdarstellung gut zu erkennen.

Takamura Kōun und Yonehara Unkai Niō-Wächter, Zenkō-ji
Omura masujiro.jpg Ōkuma Ujihiro

Ōmura Masujirō

Statue (Bronze) von Ōkuma Ujihiro (1856–1934). 1893; Yasukuni Schrein, Tōkyō, Chiyoda-ku
Bild © Bernhard Scheid, März 2012

Ōmura Masujirō (1824–1869) gilt als der Architekt des japanischen Militärwesens nach westlichem Muster, fiel aber in den politischen Wirren der frühen Meiji-Zeit einem Attentat zum Opfer. Der Yasukuni Schrein ist laut Angaben des Schreins ebenfalls sein Geisteskind. Die 1893 zu seinen Ehren im Yasukuni Schrein errichtete Statue ist das erste in westlichem Stil gestaltete Monument Japans. Der Bildhauer absolvierte eigens ein Auslandsstudium in mehreren europäischen Ländern, um sie anfertigen zu können.

Ōkuma Ujihiro Ōmura Masujirō
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Werke ohne Angabe zum Künstler 183 Bilder

Sarutahiko takachiho.jpg yōkai

Sarutahiko

Maske, yōkai; Takachiho, Präfektur Miyazaki, Kyushu
Bild © kuusounomori.sakura, jp. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Maske des tengu-artigen Gottes Sarutahiko bei einer religiösen Tanzperformance (kagura).

Sarutahiko
Tengu phallus.jpg yōkai

Tengu mit Phallusnase

Votivbild, yōkai (Holz); im Besitz des Shōkachi Schreins, Ihara-shi, Präfektur Okayama
Bild © 万屋満載, 2009. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Tengu mit Phallusnase. Der Schrein ist auf Frauenkrankheiten und Kinderwünsche spezialisiert. (Siehe dazu auch Phalluskulte.)

Tengu mit Phallusnase
Tengu miyajima.jpg yōkai

Langnasen-tengu

Maske, yōkai. 1929; Miyajima
Bild © Jake Davies, 2008. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Dieser tengu befindet sich im Gebälk eines Schreins.

Langnasen-tengu
Tengu boy.jpg yōkai

Knabe mit tengu-Maske als Phallus

Statue, yōkai (Bronze). 20. Jh.; Minakami-machi, Gunma-ken
Bild © Vladimir Vyskocil, flickr, 2013. (Letzter Zugriff: 2015/5/22)

Moderne Statue mit tengu-Maske in einem verschwiegenen Onsen.

Knabe mit tengu-Maske als Phallus
Tengu kurama wada.jpg yōkai

Riesen tengu-Maske

Statue, yōkai; Kurama, im Norden Kyōtos
Bild © Wada Yoshio, 2002. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

In Kurama befindet sich ein traditionelles Zentrum des tengu-Wesens.

Riesen tengu-Maske
Karasu tegu takao.jpg yōkai

Karasu tengu

Maske, yōkai; Yakuo-in, Berg Takao, Tōkyō; überdimensional groß
Bild © Takao Daisuke, Flickr, 2004. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Der Inschrift ist zu entnehmen, dass dieses Bild von einer gewissen Ebara Isshin Bruderschaft anlässlich ihres fünfzigjährigen Bestehens gestiftet wurde. Es handelt sich dabei um eine Laiengruppe ( 講), möglicherweise Shugendō-Adepten, die gemeinsam das tengu-Zentrum auf Berg Takao regelmäßig besuchen.

Karasu tengu
Karasutengu takaodaisuke.jpg yokai

Karasu Tengu

Statue, yokai; Shōkachi Schrein, Berg Takao, Tokyo
Bild © Takao Daisuke, 2004. (Letzter Zugriff: 2011/7)
Karasu Tengu
Futen nikko.jpg tenbu

Windgott (Fūjin)

Statue, tenbu
Bild © camebridge2000.com, 2006. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Fūjin als Wächterfigur (niō) des Taiyūin Schreins.

Windgott (Fūjin)
Dakini indien.jpg tenbu

Gottheit Dakini

Tenbu
Bild © exoticindiaart.com. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Tanzende Dakini des indischen Tantrismus.

Gottheit Dakini
Tamonten todaiji.jpg tenbu

Tamon-ten (Bishamon-ten)

Statue, tenbu. Edo-Zeit; Tōdaiji (Haupthalle), Nara
Bild © Ron Reznick. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Bishamon-ten,einer von zwei(!) Himmlischen Königen in der Haupthalle des Tōdaiji. Es handelt sich um Statuen, die im Zuge von Renovierungen in der Edo-Zeit hergestellt wurden, aber auf ältere Vorbilder zurückgehen. Das vollständige Set aller Vier Könige blieb unvollendet.

Tamon-ten (Bishamon-ten)
Tamon todaiji detail.jpg tenbu

Tamon-ten (Bishamon-ten)

Statue, tenbu (Holz), Detail. Edo-Zeit; Tōdaiji (Haupthalle), Nara
Bildquelle: Supīdoneko, 2010 (J-Blog). (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Bishamon-ten, einer von zwei(!) Himmlischen Königen in der Haupthalle des Tōdaiji. Es handelt sich um Statuen, die im Zuge von Renovierungen in der Edo-Zeit hergestellt wurden, aber auf ältere Vorbilder zurückgehen. Das vollständige Set aller Vier Könige blieb unvollendet.

Tamon-ten (Bishamon-ten)
Benzaiten koya.jpg tenbu

Achtarmige Benzaiten

Statue, tenbu (Holz). Edo-Zeit; Kongobu-ji, Berg Kōya
Bild © Kōbō Daishi Kūkai and the Sacred Treasures of Mount Kōya, 2003, Abb. 42
Achtarmige Benzaiten
Raijin edo.jpg tenbu

Abgestürzter Donnergott

Plastik, tenbu (Holz, Farbe). Edo-Zeit; 26 x 20 x 21 cm
Bild © Online Archive of California
Ruth and Sherman Lee Institute for Japanese Art Collection

Darstellung eines abgestürzten Raijin.

Abgestürzter Donnergott
Tanuki15.jpg tanuki

Tanuki

Statue, tanuki (Stein)
Bild © mumblemurmur, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Statue eines tanuki aus Stein

Tanuki
Tanuki14.jpg tanuki

Tanuki

Statue, tanuki
Bild © Subrime, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Tanuki mit Sakeflasche und Schuldschein

Tanuki
Tanuki nagano.jpg tanuki

Tanuki

Statue, tanuki (Stein)
Bild © manganite, flickr 2006. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Der „Marderhund“ tanuki hier in einem japanischen Vorgarten mit einem Schild „Irasshaimase!“ (Willkommen).

Tanuki
Tanuki shigaraki.jpg tanuki

Tanukis

Statuen, tanuki
Bild © akaitori, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Die meisten modernen tanuki entstammen dem Töpferei-Zentrum Shigaraki unweit von Kyōto.

Tanukis
Tanuki tigers.jpg tanuki

Tanuki

Statuen, tanuki
Bild © H. Minagawa, 2003. (Letzter Zugriff: 2011/8)

Tanuki im Dress der Baseball-Mannschaft Hanshin Tigers

Tanuki
Tanuki13.jpg tanuki

Tanuki-Portrait

Statue, tanuki (Keramik, bemalt), Detail
Bild © H. Minagawa, 2001. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Niedlicher tanuki, wie er sich im heutigen Japan als Standarddarstellung eingebürgert hat.

Tanuki-Portrait
Tanuki.jpg tanuki

Männlicher tanuki mit Sakeflasche

Statue, tanuki (Keramik). 20. Jh.; Kyōto
Bild © skasuga, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Tanuki als harmloser Säufer vor einem japanischen Souvenirladen. Einzig seine übergroßen Hoden (kintama) widersprechen dem niedlichen Bild, das diese Figur vermittelt.

Männlicher tanuki mit Sakeflasche
Dosojin nakasendo.jpg sōtai dōsojin

Dōsojin Paar

Skulptur, sōtai dōsojin (Naturstein); Shitori Jinja, Isesaki, Präfektur Gunma
Bild © Nakasendō nisshi, 2008. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Dōsojin an der alten Nakasendō Route, nordwestlich von Tokyo.

Dōsojin Paar
Shisa2.jpg shīsā

Löwenhunde (siisaa)

Skulptur, shīsā (Keramik); Naminoue-gū, Naha, Okinawa
Bild © I. Hatada, 2009. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Die Inselgruppe Okinawa im Süden Japans, die ehemals ein unabhängiges Königreich war, besitzt ebenfalls eine eigene Löwenwächtertradition. Die Löwenhunde, die hier als siisaa (jap. shīsā) bezeichnet werden, wirken lebendiger und kampflustiger als die komainu der Hauptinseln.

Löwenhunde
Shishi nishihonganji.jpg shishi

Chinesischer Löwe (Karajishi)

Relief, shishi (Holz, Farbe). Um 1600; „Nationalschatz“; Kyōto, Nishi Honganji, Karamon
Bild © Bernhard Scheid, flickr, 2016. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Löwe (shishi); Detail aus dem „Chinesischen Tor“ (karamon) des Nishi Hongan-ji im Stil der sog. Momoyama-Architektur.

Chinesischer Löwe
Koshinto fuchu.jpg saru

Kōshin-Gedenkstein (kōshin-tō)

Skulptur, saru (Stein). Edo-Zeit?; Park in Fuchū, Tōkyō
Bild © Noda Kazuo, 2009. (Letzter Zugriff: 2009/9)

Kōshin-Stein (kōshin-tō) mit dem Motiv der Drei Affen (saru) mizaru, iwazaru, kikazaru.

Kōshin-Gedenkstein
Koshin affen.jpg saru

Kōshin-Affe

Statue, saru (Stein); Sarutahiko Schrein, Sugamo, Tōkyō

Rot eingekleideter kōshin-Affe (saru) mit zusätzlichem Drei-Affen-Motiv (mizaru, iwazaru, kikazaru).
Dieser Schrein entwickelte sich in der Edo Zeit zu einem Zentrum des Kōshin-Glaubens.

Kōshin-Affe
Affen nikko.jpg saru

Die Drei Weisen Affen, Nikkō

Halbrelief, saru (Holz). 17. Jh.; Tōshō-gū in Nikkō, Tochigi-ken
Bild © Ron Reznick, 2004. (Letzter Zugriff: 2016/9)

Die Drei Weisen Affen (saru), welche ihren Ursprung im kōshin-Glauben haben, sind die vielleicht berühmteste Figurengruppe innerhalb der reich ornamentierten Anlage des Tōshō-gū Schreins. Sie befinden sich an einem Nebengebäude, das einstmals als Stall diente, denn angeblich sollen Affen gut für die Gesundheit von Pferden sein. Die Affen repräsentieren das Prinzip „Nicht sehen, nicht hören, nicht reden“ (mizaru, iwazaru, kikazaru).

Die Drei Weisen Affen, Nikkō
Drei affen chichibu.jpg saru

Drei lebenslustige Affen (Ogenki sanzaru)

Schnitzwerk, saru (Holz, Lack). Frühe Edo-Zeit; Chichibu Schrein, Saitama-ken
Bild © Keihin Nike, Wikipedia (jp.). (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Der Chichibu Schrein stammt aus derselben Zeit wie der berühmte Tōshō-gū Schrein, wo die Drei Affen, die nichts sehen, nicht hören und nichts ausplaudern, zu sehen sind. Die Drei Affen des Chichibu Schreins scheinen wie ein ironischer Kommentar zu dieser Gruppe, indem sie ganz offensichtlich neugierig schauen, hören und den Mund weit aufreißen. Sie werden daher auch als die „lebenslustigen Drei Affen“ bezeichnet. Das Motiv findet sich auch auf den Votivbildern des Schreins.

Drei lebenslustige Affen
Drache kiyomizu.jpg ryū

Drachen als Wasserspender

Statue, ryū. 1861; Kiyomizu Tempel, Kyōto
Bild © Foundation J.-E. Berger. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Darstellung eines Drachen (ryū) in Form eines Wasserspenders im Kiyomizu-dera.

Drachen als Wasserspender
Drachen narita.jpg ryū

Drachenportrait

Schnitzwerk, ryū (Holz); Shinshō-ji, Narita, Präfektur Chiba
Bild © Reggie Thomson, 2002. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Schnitzwerk eines Drachen (ryū) im Shinshō-ji in Narita.

Drachenportrait
Yoshino fountain.jpg ryō

Drache

Statue, ryō (Bronze); Nōten Ōkami Schrein, Yoshino, Nara-ken
Bild © Skydancer. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Drache (ryū) als Wasserspender

Drache
Binzuru todaiji.jpg rakan

Binzuru Sonja

Skulptur, rakan (Holz, bemalt), Detail. Edo-Zeit; Tōdaiji, Nara
Bild © Mazimilian, flickr, 2006. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Der berühmte Binzuru (Pindola) des Tōdaiji in Nara, ein überlebensgroßer arhat, der als wundertätige Statue gilt und daher arg abgegriffen ist. Das Gewand, das in Japan allen volkstümlichen Heiligenfiguren angezogen wird, schützt ihn wohl auch vor weiterem Schaden.

Binzuru Sonja
Arhat kawagoe2.jpg rakan

Arhat

Statue, rakan (Stein), Detail. Edo-Zeit, 1782–1825; aus der Serie 500 Arhats; Kita-in, Kawagoe, Saitama-ken
Bild © Frank Gualtieri (fg2), Wikimedia Commons, 2009. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Skulptur eines veträumt dasitzenden arhat

Arhat
Arhat kawagoe3.jpg rakan

Freundlicher Arhat

Skulptur, rakan (Stein), Detail. Edo-Zeit, 1782–1825; aus der Serie 500 Arhats; Kita-in, Kawagoe, Saitama-ken
Bild © Frank Gualtieri (fg2), Wikimedia Commons, 2009. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Skulptur eines fröhlichen rakan

Freundlicher Arhat
Arhats kawagoe1.jpg rakan

Tuschelnde Arhats

Statue, rakan (Stein), Detail. Edo-Zeit, 1782–1825; aus der Serie 500 Arhats; Kita-in, Kawagoe, Saitama-ken
Bild © Yuichi Momma, flickr, 2011. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Bei genauer Betrachtung erkennt man bei beiden arhat-Figuren „Narben“ im Hals- und Brustbereich. Es sind Spuren der anti-buddhistischen Ausschreitungen in den ersten Jahren der Meiji-Zeit (ab 1868), in denen buddhistische Steinstatuen systematisch enthauptet wurden. Später wurden viele dieser Statuen wieder in Stand gesetzt.

Tuschelnde Arhats
Hannya.jpg oni

Gehörnte Hannya

Maske, oni (Holz, Lack). Edo-Zeit; Höhe: 24,2 cm
Bild © The British Museum. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Standard-Maske im für „wahnsinnige Frauen“ (hannya).

Gehörnte Hannya
Hannya edo.jpg oni

Hannya Maske

Nō-Maske, oni (Holz, bemalt). Edo-Zeit, 18. Jh.; im Besitz des Tokyo National Museums; 21,2 × 13,9 cm
Bild © Tokyo National Museum. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Hannya Maske: Darstellung einer zum Dämon (oni) gewordenen Frau.

Hannya Maske
Nio shitennoji.jpg niō

Niō

Statue, niō; Shitennō-ji, Osaka
Bildquelle: automatography, flickr 2007. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Niō-Wächterstatuen. An diesen vergleichsweise jungen Beispielen, kann man die unterschiedliche Bemalung (Agyō — rot, Ungyō — blau) gut erkennen.

Niō
Nio shirahige kunisaki kaze.jpg niō

Niō

Statue, niō (Stein); Shirahige Jinja, Halbinsel Kunisaki, Kyūshū
Bild © Kaze ni fukarete, Blowing in the Wind. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Weitere Beispiele von Wächterstatuen (niō) aus dem Gebiet von Kunisaki in Kyūshū. Diese beiden bewachen ausnahmesweise einen Shintō-Schrein, keinen buddhistischen Tempel. Trotz ihres eher schlichten Stils kann man erkennen, dass sich die essenziellen ikonographischen Details (Mund, Handgeste, Frisur, Schal) seit der Nara-Zeit bis auf den heutigen Tag gehalten haben. Nur die Waffe der niō, der einspießige Vajra, scheint in diesem Fall der Korrosion zum Opfer gefallen zu sein.

Niō
Nio sanboin.jpg niō

Niō

Statue, niō; Sanbōin, Daigo-ji, Kyōto
Bild © Foundation J.-E. Berger. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Niō-Wächterstatuen.

Niō
Nio ryuunji.jpg niō

Niō

Statue, niō (Stein); Ryūun-ji, Bungo Takada-shi, Kunisaki, Kyūshū
Bild © Kaze ni fukarete, Blowing in the Wind, 2012. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Diese beiden Torwächter (niō) scheinen per Handy miteinander zu kommunizieren.

Niō
Nio nikko.jpg niō

Niō

Statue, niō; Omote-mon, Nikkō
Bild © Ron Reznick, 2008. (Letzter Zugriff: 2010/9)

Beide niō sind ganz in rot.

Niō
Nio ninnaji.jpg niō

Niō des Ninna-ji

Statue, niō (Holz, bemalt). Frühe Edo-Zeit, 1637–46; Ninna-ji, Kyōto
Bild © 663highland, Wikimedia Commons, 2010 (bearbeitet). (Letzter Zugriff: 2016/9)

Die niō sind von Zaunpfählen umgeben, die die Form eines einzackigen vajra — ein häufiges Attribut der niō — haben.

Niō des Ninna-ji
Nio taiyuin.jpg niō

Niō

Statue, niō; Taiyū-in, Teil der Schreinanlage von Nikkō
Bildquelle: TOKYO VIEWS, (Matsui Fumio) flickr 2010. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Niō Wächterfiguren in rot.

Niō
Nio koya.jpg niō

Niō, Berg Kōya

Statue, niō (Holz, bemalt); Berg Kōya
Bild © Reggie Thomson, 2002. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Effektvoll beleuchteter niō auf dem Kōya-san.

Niō, Berg Kōya
Nio jinguji.jpg niō

Niō

Statue, niō; Wakasa Jingū-ji, Obama, Präfektur Fukui
Bild © 663highland, Wikimedia Commons (jap.), 2010. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Hier ist die Körpersprache der beiden Wächterfiguren (niō) — UN-gyō (geschlossener Mund) beruhigend, A-gyō (offener Mund) aufbrausend — besonders gut zu erkennen.

Niō
Nikko ngyo.jpg niō

Niō

Statue, niō; Tōshō-gū, Nikkō
Bild © Nihon no bi. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Niō des Typs UN-gyō in der Schreinanlage von Nikkō, rot bemalt (obwohl dieser Typus oft eine grünlich-bläuliche Hautfarbe hat).

Niō
Nio shokoji kunisaki kaze.jpg niō

Tempelwächter

Statuen, niō (Stein); Shōkō-ji, Halbinsel Kunisaki, Kyūshū
Bild © Kaze ni fukarete, Blowing in the Wind. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Rezente Plastiken von Tempelwächter (niō) aus dem Gebiet von Kunisaki, Kyūshū, ein Gebiet, das für seine zahlreichen buddhistischen Steinskulpturen bekannt ist.

Tempelwächter
Karasutengu takao.jpg niō

Karasu tengu als Torwächter

Statue, niō; Yakuo-in, Berg Takao, Tokyo
Bild © Shige's Wallpapers. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Ein karasu tengu als niō-Wächtergottheit.

Karasu tengu als Torwächter
Raiten nikko.jpg niō

Donnergott

Statue, niō
Bild © camebridge2000.com, 2006. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Der Donnergott (Raijin) als Torwächter (niō) des Taiyūin Schreins

Donnergott
Nio tenshoji niigata.jpg niō

Niō

Statue, niō; Tenshō-ji, Minami Uonomiya, Präfektur Niigata
Bild © Ichinohe Shinya, 2007. (Letzter Zugriff: 2007/5)

Wie hier gut zu erkennen ist, sind die meisten Torwächter (niō) durch dünne Gitternetze geschützt, was leider oft ihre Sichtbarkeit reduziert.

Niō
Binzuru zenkoji.jpg nadebotoke

Binzuru

Skulptur, nadebotoke (Holz), Detail; Zenkō-ji, Nagano-ken
Bild © Wakī, (Photo-Blog). (Letzter Zugriff: 2015/4/20)

Vom vielen Abreiben arg mitgenommener „Streichelbuddha“ (nadebotoke).

Binzuru
Batokannonstein.jpg myōō

Dreigesichtiger Kannon mit Pferdekopf

Statue, myōō (Stein). Meiji-Zeit, 1897; Ichinomiya-shi, Präfektur Aichi
Bild © Terasan Dousetsu, 2003. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Dreigesichtiger Batō Kannon, gefertigt aus Stein.

Dreigesichtiger Kannon mit Pferdekopf
Batokannon.jpg myōō

Batō Kannon

Statue, myōō; Tokaku-ji, Kita-ku, Tōkyō
Bild © PDD Toshokan, 1997. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Eine klassische ikonographische Embleme an einer modernen Batō Kannon-Statue.

Batō Kannon
Bato sogyo.jpg myōō

Batō Kannon in Mönchsgewand

Statue, myōō (Stein). Edo-Zeit, 1823; Honju-in, Nerima-ku, Tōkyō
Bild © Bushū chiiki isan tankyūkai. (Letzter Zugriff: 2016/9/6)

Seltene Darstellung des Batō Kannon als Pferd in Mönchstracht.

Batō Kannon in Mönchsgewand
Bato2.jpg myōō

Batō Kannon in Mönchsgewand

Statue, myōō (Stein). 1823; Nerima-ku, Tōkyō
Bild © Nerima no rekishi to bunkazai

Batō Kannon im Mönchsgewand, gefertigt aus Stein.

Batō Kannon in Mönchsgewand
Matsunoodera bato kannon.jpg myōō

Batō Kannon

Statue, myōō (Holz, vergoldet). Edo-Zeit; Matsunoo-dera
Bild © The Tale of Genji, 2006. (Letzter Zugriff: 2016/9/6)

Batō Kannon mit weißem Pferdekopf und drei zornvollen Gesichtern. Station 29 der „Westlichen Kannon Pilgerroute“. Diese Staue ist ein „Geheimer Budda“ (hibutsu) und wird nur alle 77 Jahre einmal hergezeigt. Der Tempel selbst beruft sich auf eine Gründungslegende, laut der Kannon mit dem Pferdekopf hier in der Nara-Zeit erschienen sein soll.

Batō Kannon
Bato rinnoji.jpg myōō

Batō Kannon

Statue, myōō (Holz, vergoldet). Edo-Zeit, 1565; Rinnō-ji, Nikkō; Sitzhöhe: 301,3cm
Bild © Shimotsuke Original Online News, 2015/11/19. (Letzter Zugriff: 2016/10/3)

Achtarmiger Batō Kannon des Tempels Rinnō-ji in Nikkō, während der Restaurierungsarbeiten im Jahr 2015. Die Teile der Statue wurden einzeln behandelt und hier erneut wieder zusammengesetzt. Die Statue ist Teil einer Dreiergruppe, bestehend aus Amida, Senju Kannon und eben Batō Kannon.

Batō Kannon
Fudo zentsuji.jpg myōō

Rezenter Fudō der Shikoku-Pilgerroute

Statue, myōō
Bild © Shikoku Henro Shashinshū. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Fudō Myōō (skt. Acala) vom Tempel #75 der Shikoku-Pilgerroute.

Rezenter Fudō der Shikoku-Pilgerroute
Bato parkplatz.jpg myōō

Batō Kannon auf einem Parkplatz

Statue, myōō (Stein); Ōmiya, Präfektur Saitama
Bild © Nakasendo nisshi, 2006. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Kleine Darstellung des Batō Kannon aus Stein auf einem Parkplatz.

Batō Kannon auf einem Parkplatz
Fudo saidaiji.jpg myōō

Fudō

Statue, myōō; Saidai-ji, Nara
Bild © Broschüre Saidaiji no bunka, Nara: Saidaiji. Abb. 73

Statue des Fudō Myōō (skt. Acala) des Saidai-ji in Nara.

Fudō
Bato kamuriki.jpg myōō

Batō Kannon

Statue, myōō (Stein); Kamuriki-yama, Nagano-ken
Bild © Sarashina Renesansu (j.). (Letzter Zugriff: 2016/9/6)

Volkstümliche Darstellung des Batō Kannon (Kannon mit Pferdekopf).

Batō Kannon
Bato fujino.jpg myōō

Batō Kannon

Statue, myōō (Stein). 1850; Fujino, Präfektur Kanagawa
Bild © Japanese Buddhist Statuary, 1999. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Steinstatue des Batō Kannon.

Batō Kannon
Fudo portrait.jpg myōō

Fudō

Statue, myōō, Detail

Fudō Myōō (skt. Acala); „Asymmetrischer Typ“ mit schiefen Zähnen und asymmetrischen Augen. Dieser Typ ist heute der bekannteste.

Fudō
Fudo modern.jpg myōō

Rezenter Fudō

Statue, myōō (Stein)

Rezenter Fudō Myōō (skt. Acala).

Rezenter Fudō
Bato kannon m30.jpg myōō

Batō Kannon

Statue, myōō (Stein). Meiji-Zeit, 1897

Steinstatue des Batō Kannon.

Batō Kannon
Koshinto karuizawa nagano.jpg kōshin-tō

Kōshin-Gedenkstein

Kōshin-tō; Karuizawa, Präfektur Nagano
Bild © Nakasendō nisshi, 2001. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Wieder sind Shōmen Kongō, die Drei Affen (saru) als mizaru, iwazaru, kikazaru und etwas undeutlich auch Hahn und Henne zu erkennen. Der Stein ist hier mit einem shintōistischen Strohseil (shimenawa) als numinoses Objekt gekennzeichnet.

Kōshin-Gedenkstein
Koshinto amida.jpg kōshin-tō

Kōshin-Gedenkstein

Kōshin-tō. 1676; Kamakura
Bild © Kamakura no kōshin-tō. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Drei Affen (saru) als mizaru, iwazaru, kikazaru und einer Amida-artigen Buddhafigur.

Kōshin-Gedenkstein
Koshinto kamakura.jpg kōshin-tō

Kōshin-Gedenkstein

Kōshin-tō. 1695; Kamakura
Bild © Kamakura no kōshin-tō. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Drei Affen (saru) als mizaru, iwazaru, kikazaruund dem Sanskrit-Zeichen des Amida-Buddha, Sonne und Mond, sowie - nur schwer erkennbar - zwei Vögeln.
Im untersten Feld sind die Namen der Spender verzeichnet.

Kōshin-Gedenkstein
Koshinto kitashinjuku.jpg kōshin-tō

Kōshin-Gedenkstein

Kōshin-tō; Shinjuku, Tōkyō
Bild © Nakasendō nisshi, 2000. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Zwei Affen (saru) sowie Hahn und Henne sind auf diesem kōshin-tō abgebildet.

Kōshin-Gedenkstein
Koshinto komagome.jpg kōshin-tō

Kōshin-Gedenkstein

Statue, kōshin-tō; Friedhof in Komagome, Tōkyō
Bild © Nakasendō nisshi, 2007. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Ein kōshin-tō mit dem Motiv der Drei Affen (saru) als mizaru, iwazaru, kikazaru, umgeben von Jizō-Statuen.

Kōshin-Gedenkstein
Koshinto omiya.jpg kōshin-tō

Kōshin-Gedenkstein

Kōshin-tō; Ōmiya, nōrdl. von Tōkyō
Bild © Nakasendō nisshi, 2000. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Hier scheint es sich um eine Kombination aus Kōshin- und Wegegottheit (dōsojin) zu handeln.

Kōshin-Gedenkstein
Koshinto kunisaki2.jpg kōshin-tō

Kōshin-Gedenkstein

Statue, kōshin-tō; Halbinsel Kunisaki, Kyūshū

Die Drei Affen (saru) als mizaru, iwazaru, kikazaru sind recht klein im unteren Feld des Reliefs zu sehen. Darüber Shōmen Kongō und zwei Begleiter. Die Vögel (Hühner) zu Füßen der Gottheit sind ebenfalls ein häufiges Motiv auf Kōshin-Steinen (kōshin-tō). Sie haben möglicherweise damit zu tun, dass auf den Tag des Affen der Tag des Hahns folgt und somit der Hahn dem Kōshin-Spuk ein Ende bereitet.
Die Halbinsel Kunisaki ist auch für andere eindrucksvolle Steinmonumente, z.B. Wächterstatuen (Niō) bekannt.

Kōshin-Gedenkstein
Komainu ninnaji.jpg komainu, karashishi

Komainu

Komainu, karashishi; Ninna-ji, Kyoto
Bildquelle: 663highland, Wikimedia Commons (jap.), 2010

Hier sind die beiden Tiere noch deutlich in einen „Korea-Hund“ (komainu, mit Horn und geschlossenem Maul) und einen „China-Löwen“ (karajishi, mit Mähne und offenem Maul) unterschieden.

Komainu
Yasukuni komainu.jpg komainu

Yasukuni Komainu

Statue, komainu (Stein). 20. Jh.; Yasukuni Schrein, Tōkyō, Chiyoda-ku
Bild © Bernhard Scheid, März 2012

Ein Löwenhund (komainu) am Eingang des Schreins, stilistisch den sog. Chinesischen Löwen des Tōdaiji in Nara nachempfunden (siehe Sidepage Komainu), allerdings noch triumphaler gestaltet.

Yasukuni Komainu
Komainu yasukuni.jpg komainu

Yasukuni Komainu

Statue, komainu (Bronze); Yasukuni Schrein, Tokyo
Bild © Ichinohe Shinya, flickr 2007. (Letzter Zugriff: 2019/9/19)

Die Löwenhunde an einem Seiteneingang des übel beleumdeten Yasukuni Schreins verraten möglicherweise mehr über diesen Ort der Kriegshelden-Verehrung als dem Schrein selbst bewusst ist: Sie scheinen sehr von sich eingenommen und blasen sich zu imposanten Figuren auf. Dennoch teilen sie mit den anderen komainu einen (unfreiwillig) komischen Aspekt, der das heroische Pathos, das in diesem Schrein gepflegt wird, ein wenig entschärft.

Yasukuni Komainu
Komainu mitsumine.jpg komainu

Wölfe oder „Berghunde“ (yamainu)

Statue, komainu (Stein); Mitsumine Jinja, Präfektur Saitama
Bild © Bernhard Scheid, 2007

Wölfe oder „Berghunde“ als komainu

Wölfe oder „Berghunde“
Komainu aomori.jpg komainu

Plattkopf

Statue, komainu (Stein). Datiert 1892; Hachiman-gū, Goshogawara-shi, Präfektur Aomori
Bild © komainu.net, 1997. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Plattköpfige komainu. Stellvertretend für andere Politiker... (keine Photomontage).

Plattkopf
Komainu5.jpg komainu

Komainu mit Helmkopf

Statue, komainu (Stein); Ninomiya Jinja, Sado, Präfektur Niigata
Bild © komainu.net. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Der Stil dieser komainu-Statuen scheint sich auf der Insel Sado einer gewissen Beliebtheit zu erfreuen (s. Jinja tanbō).

Komainu mit Helmkopf
Komainu1.jpg komainu

Komainu-Paar

Statue, komainu (Stein). Datiert 1840; Totowaki Jinja, Fukushima-ken
Bild © komainu.net, 2003. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Zwei sehr unterschiedliche komainu-Exemplare. Der A-gyō, mit aufgestellten Ohren, erinnert frappant an den österreichischen Bundespräsidenten und ehemaligen Chef der österreichischen Grünen, Alexander Van der Bellen. Hier nicht zu sehen: Diese beiden komainu folgen einem in China üblichen Schema, bei dem das „Männchen“ (A-gyō) einen Ball und das Weibchen (UN-gyō) ein Junges unter den Pranken hält.

Komainu-Paar
Inari kitsune2.jpg kitsune

Fuchswächter

Statue, kitsune; Fushimi Inari Schrein, Kyoto
Bild © Dick Harris, 2002. (Letzter Zugriff: 2011/8)
Fuchswächter
Qilin ming tomb.jpg kirin

Chinesisches Drachenpferd (qilin)

Halbrelief, kirin (Stein), Detail. China, Qing-Zeit, 17. Jh.; Grabmal des Generals Zu Dashou (–1656), Ming Gräber in Yongtai (bei Beijing); heute Royal Ontario Museum, Kanada
Bild © Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Reliefdarstellung eines kirin.

Chinesisches Drachenpferd
Inaba shirousagi jishujinja.jpg kami

Ōkuninushi und der Hase von Inaba

Statue, kami (Bronze); Jishu Schrein, Kyōto
Bild © Jack Lin, Picasa 2006. (Letzter Zugriff: 2011/10)

Diese Skulptur aus dem 20. Jh. befindet sich im Jishu Schrein, wo Ōkuninushi als Gott der Verliebten gefeiert wird.

Ōkuninushi und der Hase von Inaba
Sanmendaikoku eishinji.jpg fukujin

Dreigesichtiger Daikoku

Statue, fukujin (Holz). Wahrscheinlich Edo-Zeit; Eishin-ji, Tōkyō
Bildquelle: NaoMa, J-Blog. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Abbildung des Daikoku, der Legende nach von Kūkai geschnitzt, wahrscheinlich jedoch aus der Edo-Zeit. Der Tempel Eishin-ji befindet sich im Norden des Ueno Parks, wo im 19. Jahrhundert die ersten Rundgänge zu Schreinen der Sieben Glücksgötter angelegt wurden. Heute ist er Teil der Shitaya-Fukujin-Route, wo Wallfahrtsorte der Glücksgötter auf ca. 3km aufgefädelt sind. Die Route entstand 1975.

Dreigesichtiger Daikoku
7fuku gamagori.jpg fukujin

Sieben Glücksgötter

Relief, fukujin; Insel Takeshima, nahe der Stadt Gamagori, Präfektur Aichi
Bild © Steve-kun, flickr 2007. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Moderne Darstellung der Shichi Fukujin.

Sieben Glücksgötter
Daikoku motoyama.jpg fukujin

Sanmen-Daikoku

Statue, fukujin. Edo-Zeit; Motoyama-dera, Tempel der Pilgerroute in Shikoku
Bild © Bernhard Scheid, 2007

Dreiköpfiger Daikoku mit den Zusatzgesichtern von Bishamon-ten und Benzaiten.

Sanmen-Daikoku
Hotei yamadera.jpg fukujin

Hotei

Statue, fukujin (Holz); Yamadera, Yamagata, N-Japan
Bild © Neil Thomas, 2003. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Hotei, hier mit Kindern. Wie man sieht, bringt es Glück, seinen Bauch zu streicheln.

Hotei
Benten chikubushima detail.jpg fukujin

Benzaiten

Statue, fukujin; Chikubushima
Bild © Wada Yoshio, 2003. (Letzter Zugriff: 2016/9)

Benzaiten mit Schlangengottheit (Ugajin)

Benzaiten
Chikubushima benten2.jpg fukujin

Benzaiten

Statue, fukujin; Chikubushima
Bild © Wada Yoshio, 2003. (Letzter Zugriff: 2016/9)

Benzaiten mit Schlangengottheit (Ugajin)

Benzaiten
Daikoku neu.jpg fukujin

Daikoku

Statue, fukujin (Keramik, Farbe). 20. Jh.

Daikoku, wie er als einer der sieben Glücksgötter (Shichi Fukujin) in modernen Souvenierläden zu finden ist.

Daikoku
Daikoku tsurumitake.jpg fukujin

Daikoku

Statue, fukujin (Stein); Tsurumigtake, Ōita-ken, Kyūshū
Bild © Blown in the wind, 2014. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Daikoku, leicht beschneit, auf einer der höchstgelegenen Fukujin-Routen Japans, auf dem Berg Tsurumitake in der Provinz Ōita, ca. 1300m. Die Gegend ist insgesamt berühmt für ihre religiösen Steinstatuen (sekibutsu).

Daikoku
Daikoku zushi.jpg fukujin

Daikoku

Statue, fukujin (Holz, bemalt, vergoldet). 19. Jh.

Daikoku in einem Miniaturschrein (zushi).

Daikoku
Hotei manpukuji.jpg fukujin

Hotei/Maitreya

Statue, fukujin (vergoldet); Zen-Tempel Manpuku-ji, Kyoto
Bild © Kaiseikun, Panoramio 2006. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Skulptur des Hotei/Maitreya im Manpuku-ji, dem Haupttempel des Ōbaku-Zen.

Hotei/Maitreya
Hotei kamakura.jpg fukujin

Hotei

Statue, fukujin (Stein); Jôchi-ji, Kamakura
Bild © Bernhard Scheid, 2007

Nicht zufällig findet sich auch diese volkstümliche Darstellung Hoteis in einem der großen Zen-Tempel Kamakuras. Sein glücksbringender Bauch und auch der Finger, der eigentlich auf den Mond zeigen sollte, sind merklich abgegriffen.

Hotei
Kanda daikoku.jpg fukujin

Daikoku

Statue, fukujin. 20. Jh.; Kanda Schrein, Tokyo.
Bild © Ikeada Katsumi, 2014. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Rezente Skulptur des Daikoku auf dem Gelände des Kanda Schreins.

Daikoku
Ebisu souvenir.jpg fukujin

Ebisu

Souvenir, fukujin. 20. Jh.
Bild © Nishinomiya Jinja. (Letzter Zugriff: 2011/11/9)

Ebisu wie er heute in Souvenirläden verkauft wird.

Ebisu
Benten chikubushima1.jpg fukujin

Achtarmige (Happi) Benzaiten

Statue, fukujin; Schreininsel Chikubushima im Biwa See
Bild © Wada Yoshio, 2003. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Statue des Benzaiten-Heiligtums mit torii als Kopfputz auf der Schreininsel Chikubushima im Biwa See, eine der „Drei Großen Benten“ Kultstätten Japans.

Achtarmige (Happi) Benzaiten
Image002.jpg fudō

Fudō Myōō

Statue, fudō
Bild © Don Weiss, Echoes of Incense
Fudō Myōō
Toganji daibutsu.jpg daibutsu

Daibutsu von Nagoya

Statue, daibutsu (Bronze), Detail. 1987; Tōgan-ji, Nagoya; Sitzhöhe: 10m
Bild © Photo Archives of the Nanzan Institute for Religion and Culture, Ian Reader, 3. Okt. 1987. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Inauguration des verhältnismäßig kleinen Daibutsu von Nagoya. Die Mönche nehmen die sogenannte Augenöffnungszeremonie in einem Baukran vor.

Daibutsu von Nagoya
Hokoji daibutsu4.jpg daibutsu

Letzte Version von Hideyoshis Daibutsu

Büste, daibutsu. 1843 errichtet, 1973 zerstört
Bild © Yamaguchi Sumio. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Letzte Version des Daibutsu von Toyotomi Hideyoshi, in Form einer Büste. Sie fiel 1973 einem Brand zum Opfer.

Letzte Version von Hideyoshis Daibutsu
Ofuna kannon.jpg daibutsu

Ōfuna Kannon

Statue, daibutsu (Beton). Errichtet 1929–1960; Ōfuna, Kamakura; Höhe: 25 m
Bild © Ron Reznick, 2004. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Daibutsu-Statue von Kannon (skt. Avalokiteśvara; chin. Guanyin) im weißen Gewand (Byakue Kannon). Was hier nicht zu sehen ist: Die Statue beschränkt sich auf ein Brustbild.

Ōfuna Kannon
Sendai kannon.jpg daibutsu

Sendai Daikannon

Statue, daibutsu (Stein). 1991; Sendai; Höhe: 100 m

Daibutsu-Statue des Bodhisattvas Kannon (auch Kanzeon, chin. Guanyin, skt. Avalokiteśvara) in Sendai.

Sendai Daikannon
Nokogiri.jpg daibutsu

Nihon-ji Daibutsu

Felsenbuddha, daibutsu (Stein). 1783 (in den 1960er Jahren rennoviert); Nokogiri (Säge) Berge, Präfektur Chiba; Höhe: 31m
Bild © Gideon Davidson. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Daibutsu-Statue des Yakushi Nyorai.

Nihon-ji Daibutsu
Ushiku daibutsu.jpg daibutsu

Ushiku Daibutsu

Statue, daibutsu (Stahlbeton, Bronze). 1993; Höhe: 110 m
Bild © Amy G., flickr 2007. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Von der buddhistischen Jōdo Shinshū errichtete Statue des Amida (skt. Amitābha). Die äußerste Hülle dieses Daibutsu besteht aus einer lediglich 6mm dicken Haut aus Bronze. Daher wird er auch als größte Bronzestatue der Welt bezeichnet. In der Mitte der Brust sind undeutlich drei Öffnungen zu erkennen, aus denen Besucher, die mit einem Lift im Inneren der Statue hinauf beför­dert werden, hinausschauen können.

Ushiku Daibutsu
Ueno daibutsu 19jh.jpg daibutsu

Ueno Daibutsu

Photographie, daibutsu. Meiji-Zeit; Ueno-Park, Tōkyō
Bild © MAK, Wien. (Letzter Zugriff: 2016/10/3)

Aufnahme des Ueno Daibutsu in Tōkyō vor seiner Zerstörung durch das Große Kantō-Erdbeben von 1923.

Ueno Daibutsu
Ueno daibutsu.jpg daibutsu

Ueno Daibutsu

Statuenfragment, daibutsu (Bronze). Edo-Zeit; Ueno-Park, Tōkyō
Bild © Torajiro, 2011. (Letzter Zugriff: 2016/10/3)

Gesicht des Großen Buddhas (Shaka Nyorai) im Ueno Park, Tōkyō. Bis zum großen Erdbeben von 1923 war der ungewöhnlich großnasige Ueno Daibutsu aus der frühen Edo-Zeit hier in voller Größe zu bewundern.

Ueno Daibutsu
Jizo23.jpg bosatsu

Jizō

Statuen, bosatsu (Stein)

Jizō (skt. Kṣitigarbha). Individuelle Betreuung.

Jizō
Jizo osore.jpg bosatsu

Moderner Jizō

Statue, bosatsu (Stein); Osore-zan
Bild © Eve Anderson, 2004. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Moderne Statue des Jizō (skt. Kṣitigarbha) am Berg Osore.

Moderner Jizō
Jizo obon.jpg bosatsu

Jizō Armee

Statuen, bosatsu; Ogano-machi

Jizō (skt. Kṣitigarbha) Armee zur Zeit des Bon-Fests (O-bon). Die Anlage dient dem Gedenken abgetriebener Kinder (mizuko = Wasserkinder).

Jizō Armee
Osorezan flickr9.jpg bosatsu

Szenen auf dem Gelände des „Angstbergs“

Statuen, bosatsu (Stein); Osore-zan
Bild © yuezhi, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2005/10)

Ein Abbild der Unterwelt, wo vermummte Figuren von Jizō Bosatsu (skt. Kṣitigarbha) zu unheimlichen Gespenstern zu werden scheinen.

Szenen auf dem Gelände des „Angstbergs“
Jizo koyasan.jpg bosatsu

Jizō

Statue, bosatsu (Stein); Friedhof Oku-no-in, Berg Kōya
Bild © Super Ape, flickr 2007. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Steinstatue des Jizō (skt. Kṣitigarbha) auf dem Friedhof Oku-no-in am Berg Kōya.

Jizō
Jizo kinder3.jpg bosatsu

Jizō-Statuen

Statuen, bosatsu (Stein); Friedhof des Hase-dera, Kamakura

Jizō (skt. Kṣitigarbha) Statuen mit gestrickten Kappen.

Jizō-Statuen
Jizo army.jpg bosatsu

Jizōs

Statuen, bosatsu (Stein); Friedhof, Shikoku
Bild © Don Weiss. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Eine Gruppe von Statuen des Bodhisattva Jizō (skt. Kṣitigarbha) auf einem Friedhof in Shikoku.

Jizōs
Osorezan flickr10.jpg bosatsu

Jizō

Statue, bosatsu (Stein); Osore-zan
Bild © The Faffer, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Dank der Verfärbungen des schwefelhaltigen Wassers ist am Osore-zan auch ein „Blutteich“ (chi no ike) vorhanden. In der buddhistischen Hölle ist der Blutteich vor allem für Frauen vorgesehen. Von dort kann sie nur noch Jizō (skt. Kṣitigarbha) erretten, der hier in der Mitte des Teichs zu sehen ist.

Jizō
Jizo 12.jpg bosatsu

Jizō

Statuen, bosatsu (Stein)

Statuen des Jizō (skt. Kṣitigarbha) mit den klassischen roten Kappen und Lätzchen.

Jizō
Sanjusangendo.jpg bosatsu

Halle mit tausend „tausendarmigen“ Kannon-Statuen

Bosatsu; Sanjūsangen-dō, Kyōto

Die 1.000 Kannon-Figuren beiderseits der großen Kannon-Statue.

Halle mit tausend „tausendarmigen“ Kannon-Statuen
Osorezan flickr4.jpg bosatsu

Großer Jizō

Statue, bosatsu (Stein); Osore-zan, Aomori-ken
Bild © CheekyT, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Statue des Jizō (skt. Kṣitigarbha) auf einem Hügel aufgetürmter Steinbrocken in der kargen, vulkanischen Landschaft des Osore-zan.

Großer Jizō
Koyasu kannon.jpg bosatsu

Kannon mit Säugling (Koyasu Kannon)

Skulptur, bosatsu
Bild © Shikoku henro shashinshu. (Letzter Zugriff: 2016/9/6)

Koyasu Kannon, die von den Christen zur Marienverehrung verwendet wurde. Zu finden im Tempel #71 der Shikoku-Pilgerroute.

Kannon mit Säugling
Koya kannon.jpg bosatsu

Kannon Bosatsu

Statue, bosatsu (Stein), Detail; Oku-no-in, Berg Kōya
Bild © Mike Murrill, flickr 2007. (Letzter Zugriff: 2016/9)

Statue des Kannon bosatsu.

Kannon Bosatsu
Koya jizo.jpg bosatsu

Jizō umringt von Grabsteinen

Grabmonumente, bosatsu (Stein); Oku-no-in, Berg Kōya

Auch Jizō bosatsu darf auf Berg Kōya natürlich nicht fehlen. Auch die kleinen Figuren im Vordergrund repräsentieren diesen wichtigsten Erretter der buddhistischen Totenwelt.

Jizō umringt von Grabsteinen
Bato kannon2.jpg bosatsu

Batō Kannon

Statue, bosatsu (Stein); Mantoku-ji, Yokohama
Bild © PDD Toshokan. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Batō Kannon-Skulptur aus Stein.

Batō Kannon
Guze kannon.jpg bosatsu

Kannon, der Weltenretter (guze kannon)

Statue, bosatsu (vergoldet); Hōryū-ji, Nara

Statue von Kannon als Weltenretter (Guze Kannon), der angeblich die Züge von Shōtoku Taishi trägt; geheime Buddha-Statue (hibutsu) des Hōryū-ji.

Kannon, der Weltenretter
Osorezan flickr5.jpg bosatsu

Jizōs

Statuen, bosatsu (Stein); Osore-zan
Bild © el danimal, flickr 2004. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Überall am Osore-zan gibt es kleine und größere Statuen des Jizō (skt. Kṣitigarbha), die stellvertretend für die Kinder mit Kleidung und Spielzeug bedacht werden.

Jizōs
Baku iwashimizu.jpg baku

Gebälk mit Baku

Schnitzwerk, baku (Holz, bemalt), Detail. Frühe Edo-Zeit; Iwashimizu Hachiman-gū, Yawata-shi, Kyōto
Bild © Bernhard Scheid, 2013

Dachdekoration in Form eines baku

Gebälk mit Baku
Baku shishi.jpg baku

Gebälk mit Baku (rechts) und Shishi

Schnitzwerk, baku (Holz). Edo-Zeit; Daien-ji, Meguro-ku, Tokyo
Bild © Sekishinrō, 2008. (Letzter Zugriff: 2016/8)
Gebälk mit Baku (rechts) und Shishi
Torana detail.jpg

Torana

Tor (Stein), Detail; Sanchi, Indien
Bild © Scott Weatherson, flickr 2009. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Die detailreichen Skulpturen auf diesem toraṇa-Tor vor einem stūpa in Sāñcī stammen wahrscheinlich aus dem 1. Jh. u.Z.; dieser Dekor spricht dagegen, dass die indischen torana als Vorläufer der japanischen torii anzusehen sind.

Torana
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Dōsojin mit Phallidarstellung

Statue (Stein). Meiji-Zeit, 1893; Miyagi
Bild © Michael Czaja. Gods of myth and stone: Phallicism in Japanese folk religion. New York: Weatherhill, 1974, S.113

Ein aus Stein gefertigter Wegegott (dōsojin) aus Nordjapan, auf dem zwei Phalli als Paar abgebildet sind.

Dōsojin mit Phallidarstellung
Schlange chikubushima.jpg

Schlangenwächter

Statue; Chikubushima

Schlangenwächter im Heiligtum der Benzaiten. Siehe Spezialthema Benzaiten.

Schlangenwächter
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Weggötter

Statue (Stein); Miyazaki, Kyūshū
Bild © Photo Miyazaki, Morimori. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Der umgebende Stein ist hier deutlich in phallischer Form gehalten.

Weggötter
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Wächterfigur

Statue (Holz, Farbe); Tōshō-gū, Nikkō

Einer von zwei anonymen Wächterfiguren, welche das Yōmei-mon, den Eingang zu Ieyasus Mausoleum bewachen.

Wächterfigur
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Löwenwächter (sīsā)

Statue (Stein); Okinawa

Die Inselgruppe Okinawa im Süden Japans, die ehemals ein unabhängiges Königreich war, besitzt eine eigene Löwen­wächtertradition. Die Löwen heißen hier sīsā und werden auch in privaten Häusern aufgestellt, z.B. auf dem Dach.

Löwenwächter
Ungyo hebi chikubushima.jpg

Schlangenwächter

Statue; Chikubushima

Nach agyô/ungyô Schema.

Schlangenwächter
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Weggötter in intimer Umarmung

Statue (Stein); Kurabuchi-mura, Präfektur Gifu
Bild © Kurabuchi no dōsojin. (Letzter Zugriff: 2011/7)
Weggötter in intimer Umarmung
Shishimai.jpg

Löwentanz

Maske
Bild © Free Photo Wallpaper Japan & World, Jänner 2010. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Das Foto zeigt die Maske während einer Aufführung des Löwentanzes (shishimai) vor dem Tōkyō National Museum.

Löwentanz
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Shōmen Kongō und die Drei Affen

Statue. Frühe Edo-Zeit; im Besitz des Shingon Tempels Saishōin, Hirosaki, Präfektur Aomori
Bild © Saishoin. (Letzter Zugriff: 2009/9)

Shōmen Kongō und die Drei Affen, welche nach dem mizaru, iwazaru, kikazaru-Prinzip dargestellt sind.

Shōmen Kongō und die Drei Affen
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Löwenwächter

Statue (Stein); Wuhou Mausoleum, Chengdu, China
Bild © Stone Lions. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Chinesische Löwen treten zumeist als Paar von Männchen und Weibchen auf, wobei die Weibchen durch ein Junges (unter der Pfote), die Männchen durch einen Ball gekennzeichnet sind.
Dieser Symbolismus ist auch manchmal in rezenten japanischen Beispielen zu finden.

Löwenwächter
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Weggötter

Statue (Stein). 1801; Fujinomiya, Präfektur Shizuoka, unweit des Fuji-san
Bild © Kaze ni fukarete. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Dieses Paar ist von einer charakteristischen Blütenform umrahmt, die als Vulva gedeutet werden kann.

Weggötter
Darumaichi.jpg

Daruma-Puppen

Glücksbringer (Papiermaché, Farbe)
Bild © Chowitt, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2016/9)

Daruma-Puppen als Glücksbringer.

Daruma-Puppen
Daruma und hokora.jpg

Daruma-Figur

Glücksbringer (Papiermaché, Farbe)
Bild © El-Branden Brazil, flickr 2007. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Eine etwas verwitterte Daruma-Figur neben einem Miniaturschrein (hokora). Die Figur hat nur ein Auge bemalt, was bedeutet, dass der an sie gerichtete Wunsch noch nicht in Erfüllung gegangen ist.

Daruma-Figur
Tenmangu stier.jpg

Ochsenstatue

Statue; Fukuoka, Kyūshū
Bild © Chris Gladis, flickr 2006. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Einer der zahlreichen Ochsen des Dazaifu Tenman-gū.

Ochsenstatue
Daruma takayama.jpg

Daruma

Glücksbringer (Papiermaché, Farbe); Takayama

Daruma-Statue.

Daruma
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Tengu mit yamabushi-Gewand

Statue, Detail. 20. Jh.; Berg Takao, Tōkyō

Dieser tengu ist mit einem typischen Emblem ausgestattet: Ein magischer Fächer aus Federn. Außerdem trägt er das Gewand eines Bergasketen (yamabushi).

Tengu mit yamabushi-Gewand
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Füchse (kitsune)

Statuen (Stein); Toyokawa Inari Tempel (!), Präfektur Aichi
Bild © takmagar, flickr 2006. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Die Fuchsstatuen (kitsune) sind individuelle Opfergaben (sonaemono) von Gläubigen (ähnlich wie z.B. die zahllosen torii des Fushimi Inari Schreins).

Füchse
Tengu takao eki.jpg

Tengu

Statue (Stein); Bahnhof, Berg Takao
Tengu
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Weggötter mit Sakeschalen

Statue (Stein). 1788; Shimosuwa Jinja, Präfektur Gifu
Bild © Kurabuchi no dōsojin. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Ein Symbol ehelicher Verbundenheit.

Weggötter mit Sakeschalen
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Drachenpferd (kirin)

Schnitzwerk (Holz); Hōon-ji, Morioka, Iwate Chiba
Bild © Tanaka Jūyō, flickr, 2010. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Schnitzdarstellung eines kirin

Drachenpferd
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Feldgottheit (ta no kan-san)

Statue (Stein)

Ungewöhnliche Darstellung einer Feldgottheit mit shimenawa.

Feldgottheit
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Fuchswächter eines Inari Schreins mit magischem Edelstein

Statue (Stein)
Fuchswächter eines Inari Schreins mit magischem Edelstein
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Mahakala

Statue (Stein, bemalt). 17. Jh., Tibet; im Besitz des British Museum
Bildquelle: insecula.com. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Die hier dargestellte Form des Mahākāla wird als Panjaranata Mahakala (Mahakala als Herr des [Vajra] Baldachin [Tantras]) bezeichnet. Der Name leitet sich von einem bestimmten Tantra-Text ab, wird aber manchmal auch als „Herr des Zelts“ übersetzt.

Mahakala
Kukai okunoin.jpg

Kōbō Daishi Kūkai

Statue (Stein); Oku-no-in, Berg Kōya
Bild © Turner, flickr 2007. (Letzter Zugriff: 2016/9)

Die Statue befindet sich vor dem Mausoleum Oku-no-in, in dem Kūkai beigesetzt wurde.

Kōbō Daishi Kūkai
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Kōshin-Gedenkstein

Statue (Stein). Edo-Zeit, 1695; Totsuka-ku, Yokohama
Bild © only tanuki, flickr 2009. (Letzter Zugriff: 2016/7/9)

Kōshin-Gedenkstein (kōshin-tō) mit Shōmen Kongō mit vier Armen, flankiert von Sonne und Mond . Darunter die Drei Affen (saru) mit Hahn und Henne. Datierung Genroku 8 (1695)/11/2 — ein kōshin-Tag.

Kōshin-Gedenkstein
Koshinto saitama.jpg

Kōshin-Gedenkstein

Saitama
Bild © Nakasendō nisshi, 2000. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Shōmen Kongō steht hier auf einem Affen-Dämon, darunter die Drei Affen.

Kōshin-Gedenkstein
Inari2.jpg

Inari-Ensemble mit grauen und weißen Füchsen

Bild © [Tokyoblig's Blog ], 2010. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Boten der Gottheit Inari werden immer als weiße Füchse (kitsune) gedacht, allerdings nicht notwendigerweise weiß bemalt. Außerdem besitzen sie ein Wunschjuwel, das manchmal an ihrer Schwanzspitze erscheint.

Inari-Ensemble mit grauen und weißen Füchsen
Inari3.jpg

Inari-Statuetten

Statuen
Bild © Trane DeVore, flickr 2009. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Detailansicht kleiner Inari-Statuen

Inari-Statuetten
Inari kitsune exzent.jpg

Fuchsstatue

Statue; Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Owen Waygood, flickr 2006. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Exzentrischer Inari Fuchs (kitsune) mit Juwel auf dem Haupt

Fuchsstatue
Marakannon2.jpg

Eindrücke des Mara-Kannon Tempels

Phallus-Statuen (Stein); Präfektur Yamaguchi
Bild © Chindera Dai-Dōjō. (Letzter Zugriff: 2011/7)
Eindrücke des Mara-Kannon Tempels
Inari portrait.jpg

Fuchswächter

Statue (Stein); Inari Schrein
Bild © bycollie, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Statue eines Fuchswächters (kitsune)

Fuchswächter
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Fuchs mit Sutrenrolle

Statue (Stein); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © orandajin, flickr 2007. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Statue eines Fuchses (kitsune) mit einer Sutrenrolle.

Fuchs mit Sutrenrolle
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Kōshin-Gedenkstein

Statue (Stein); Kakizawa, Präfektur Nagano
Bild © Nakasendō nisshi, 2007. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Kōshin-Gedenkstein (kōshin-tō) mit Shōmen Kongō mit vier Armen, flankiert von Sonne und Mond sowie Hahn und Henne. Darunter die Drei Affen (saru) als mizaru, iwazaru, kikazaru.

Kōshin-Gedenkstein
Jizo sokujoin.jpg

Jizō

Maske; Sokujoin Tempel, Kyoto
Bild © Kyoto o kanjiru hibi, 2006. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Wird bei der jährlich veranstalteten „Prozession der 25 Bodhisattvas“ getragen.

Jizō
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Kakumei Gyōja, Ontake-san

Statue (Bronze); Ontake-san, Nagano-ken
Bild © [1], Wikimedia Commons, 2014. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Statue der Kakumei-dō, der Gedächtnisstätte des Shugendō-Asketen Kakumei Gyōja (1718–1786). Kakumei ist eindeutig als buddhistischer Pilger (henro) mit Pilgerstab und vajra-Glocke dargestellt, doch ist die ihm geweihte Anlage mit einem torii markiert. Sie gehört heute zum Ontake Schrein, einem Zentrum der Bergasketen (yamabushi); Kakumei trug in der Edo-Zeit stark zur Popularität von Ontake als Pilgerzentrum bei und wurde sowohl als Bodhisattva als auch als kami (reishin) verehrt (Encyclopedia of Shinto; Shinden daikan).

Kakumei Gyōja, Ontake-san
Kitsune l romon.jpg

Fuchswächter

Statue; Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Asano Noboru, 2001. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Linker Fuchswächter vor dem Haupttor des Fushimi Inari Taisha.

Fuchswächter
Kitsune4.jpg

Inari-Miniaturstatuetten

Statuen
Bild © Lostintokyo, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Kleine Inari-Statuen

Inari-Miniaturstatuetten
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Winke-Katze (manekineko)

Moderne Statue (Keramik)
Bild © Nemo's Great Uncle, flickr 2011. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Skulptur einer maneki neko, wie man sie vielleicht aus diversen Restaurants kennt.

Winke-Katze
Marakannon3.jpg

Eindrücke des Mara-Kannon Tempels

Yamaguchi
Bild © Chindera Dai-Dōjō. (Letzter Zugriff: 2011/7)
Eindrücke des Mara-Kannon Tempels
Drache hakone.jpg

Drache Hakone

Brunnenfigur (Bronze); Hakone Jinja, Kanakawa-ken
Bild © Eddie Lin, flickr 2006. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Abbildung eines Drachen (ryū) als Brunnenfigur.

Drache Hakone
Fushimi romon kitsune b.jpg

Fuchswächter

Statue; Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Asano Noboru, 2001. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Rechter Fuchswächter vor dem Haupttor des Fushimi Inari Taisha

Fuchswächter
Drachen nikko.jpg

Yōmei-mon

Schreintor
Bild © Ron Reznick. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Drachenmotive im Gebälk des Yōmei-mon

Yōmei-mon
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Wächtermaus

Statue (Stein); Ōkuninushi Schrein, Kyōto
Bild © Craig Fryer, 2007. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Maus als Botentier des Daikoku.

Wächtermaus
Otoyo komanezumi1.jpg

Wächtermaus

Statue (Stein); Ōkuninushi Schrein, Kyōto
Bild © Craig Fryer, 2007. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Maus mit Wunschjuwel (nyoi no tama) als Botentier des Daikoku.

Wächtermaus
Ondake affen.jpg

Drei Affen

Statue (Stein); Ondake Jinja, Iki, Kyūshū
Bild © kaze ni fukarete, 2015. (Letzter Zugriff: 2016/7/9)

Drei Affen, die sich bei ihren Abstinenzen (mizaru, iwazaru, kikazaru) assistieren, im Ondake Jinja, einem Affenschrein auf der Insel Iki.

Drei Affen
Kitano ushi.jpg

Statue eines Ochsen

Fukuoka, Kyūshū
Bild © Chris Gladis, flickr 2007. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Einer der zahlreichen Ochsen des Kitano Tenman-gū, festlich geschmückt

Statue eines Ochsen
Nobunaga amidaji lamers.jpg

Oda Nobunaga

Statue (Holz). 17. Jh.; Amidaji, Kyōto
Bild © Lamers, 2001, S. 58

Holzstatue des Oda Nobunaga.

Oda Nobunaga
Fuchsmaske.jpg

Inari-Maske

Maske; Ishioka, Präfektur Ibaraki
Bild © Thomas Lottermoser, 2006. (Letzter Zugriff: 2010/9)

Tänzer mit Fuchsmaske bei einem matsuri in Ishioka, nördlich von Tōkyō.

Inari-Maske
Gospieler yomeimon.jpg

Schnitzwerk des Yōmei-mon

Zwei Go-Spieler, Schnitzwerk des Yōmei-mon in der Schreinanlage von Nikkō

Schnitzwerk des Yōmei-mon
Maria kannon.jpg

Maria Kannon

Statue (Keramik). China, 17.–18. Jh.
Bild © Tōkyō National Museum. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Marienbild aus China, an Bodhisattva Kannon (chin. Guanyin; skt. Avalokiteśvara) angeglichen, auch von japanischen Krypto-Christen verwendet.

Maria Kannon
Haetae1.jpg

Koreanischer Löwenhund (haetae)

Statue (Stein). Korea; Gwangwhamun, Seoul
Bild © Andrew Haig, flickr 2011. (Letzter Zugriff: 2016/8)

In Korea bewachen Löwenwächter eher weltliche Paläste, ähneln aber ansonsten ihren japanischen Artgenossen durchaus.

Koreanischer Löwenhund (haetae)
Haetae2.jpg

Koreanischer Löwenhund (haetae)

Statue (Stein)

Auch hier Löwenhunde, die eher drollig als gefährlich wirken.

Koreanischer Löwenhund (haetae)
Haetae3.jpg

Koreanischer Löwenhund (haetae)

Statue (Stein)

Die Zähne koreanischer Haetae haben allerdings eine charakteristische Ausprägung, die man in Japan nicht findet.

Koreanischer Löwenhund (haetae)
Haetae5.jpg

Koreanischer Löwenhund (haetae)

Gyeongbokgung Palast, Seoul
Bild © Vank, 2002

Statue eines koreanischen Löwenhundes.

Koreanischer Löwenhund (haetae)
Nikokitsuneoyako.jpg

Fröhliche kitsune-Familie

Statue (Stein); Matsuyama Inari Schrein, Präfektur Fukushima
Bild © komainu.net, 2004. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Kitsune-Familie eines Inari Schreins in Fukushima

Fröhliche kitsune-Familie
Nichiren seichoji.jpg

Nichiren

Statue (Bronze). Taishō-Zeit, 1923; Senchō-ji (Kiyosumi-dera), Chiba
Bild © Shōnan Boy. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Moderne Darstellung Nichirens.

Nichiren
Nanbutsu taishi.jpg

Nanbutsu Taishi

Statue (Holz). Edo-Zeit, 18. Jh.; Höhe: 29 cm
Bild © The British Museum. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Shōtoku Taishi als zweijähriges Kind bei der Anrufung des Buddha (namu butsu).

Nanbutsu Taishi
Komainu ayuwang.jpg

Löwenwächter

Statue (Stein). China; Ayuwang (Ashoka) Tempel in Ningbo, Provinz Zhejiang
Bild © Historical Asian Architecture. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Dieses Beispiel stammt aus China und beweist, dass die Löwenwächter auch dort nicht ohne Komik sind.

Löwenwächter
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Ikonographie 
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„Skulptur neu.“ In: Bernhard Scheid (Hg.), Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 15.8.2016). URL: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Metalog:Bilder/Skulptur_neu?oldid=65164