Namen und Fachausdrücke: Bauwerke und architektonische Details

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193 Einträge
  • Anraku-ji 安楽時
    ältester Zen-Tempel in der Präfektur Nagano, Gründung in der Kamakura-Zeit
  • Asakusa-dera 浅草寺
    Tempel in Tōkyō; offizielle (sino-jap.) Lesung: Sensō-ji
  • Asakusa Jinja 浅草神社
    Schutzschrein des Tempels von Asakusa (Sensō-ji) in Tōkyō
  • Asuka-dera 飛鳥寺
    erster historisch fassbarer Tempel Japans, gegr. 593 (Nihon shoki) von Soga no Umako; wurde unter anderem als Hōkō-ji (Tempel des beginnenden Dharmas) bezeichnet, später aber unter dem Namen Gangō-ji (Tempel des ursprünglichen Beginns) nach Nara verlegt; unter Asuka-dera versteht man heute den ursprünglichen Standort in der Asuka Region
  • Atsuta Jingū 熱田神宮
    wichtigster und ältester Schrein in Nagoya
  • Bodhgayā (skt.) बोध्गया
    „Ort der Erleuchtung“, Ort, an dem Buddha seine Erleuchtungserfahrung hatte; jap. Buddagaya 仏陀伽邪
  • chigi 千木
    ornamentale Dachsparren
  • Chion-in 知恩院
    Haupttempel des Jōdo Buddhismus in Kyōto, err. 1234
  • Daian-ji 大安寺
    Buddhistischer Tempel in Nara, err. 729, geht auf ältere Vorgänger zurück
  • Daigo-ji 醍醐寺
    Buddhistischer Tempel in Kyōto
  • Daisen Kofun 大仙古墳
    Größtes Hügelgrab Japans in Sakai, Ōsaka, Nintoku Tennō zugeschrieben
  • Dayanta (chin.) 大雁塔
    „Große Wildgans Pagode“ in Xian, China, err. 652
  • Dazaifu Tenman-gū 大宰府天満宮
    Dazaifu Tenman Schrein (Kyūshū), einer der beiden Hauptschreine für Sugawara no Michizane, gegr. 919
  • Dhāmek (skt.) धामेक्
    Stupa in Sarnath bei Benares, wo Buddha seine erste Rede hielt; Fundamente stammen aus der Zeit König Ashokas (3. Jh. v.u.Z.)
  • Enoshima 江ノ島
    Schreininsel; rel. Zentrum nahe Kamakura
  • Enryaku-ji 延暦寺
    Haupttempel des Hiei Klosterbergs
  • Entsū-ji 円通寺
    Sōtō-zen Tempel in Mutsu, Präf. Aomori, zuständig für das nahe gelegene religiöse Zentrum Osore-zan („Angst-Berg“)
  • Fushimi Inari Taisha 伏見稲荷大社
    Großschrein der Gottheit Inari in Fushimi, im Süden Kyōtos
  • Futami Okitama Jinja 二見興玉神社
    Schrein in der Bucht von Ise, nahe dem Ise Jingū, v.a. für seine pittoresken „vermählten Felsen“ (meoto-iwa) bekannt
  • Futarasan Jinja 二荒山神社
    ursp. Schrein des Tempel-Schrein Komplexes von Nikkō (Tochigi-ken)
  • gakuzuka 額束
    Schrifttafel eines torii (Schreintors)
  • Gangō-ji 元興寺
    Nachfolgetempel des Hōkō-ji (Asuka-dera), des ältesten japanischen Tempels (gegr. 593). Der Tempel wurde unter dem Namen Gangō-ji 718 nach Nara verlegt.
  • Gekū 外宮
    Äußerer Schrein von Ise, Toyouke geweiht
  • Ginkaku-ji 銀閣寺
    Silberner Pavillion; Teil der Anlage des Zen-Tempels Shōkoku-ji in Kyōto
  • Gohyaku Rakan-ji 五百羅漢寺
    Tempel der Fünfhundert Rakan (Buddha-Schüler); früher in Honjo, heute in Meguro, Tōkyō
  • gojū-tō 五重塔
    fünfstöckige Pagode
  • gongen-zukuri 権現造
    Architekturstil des Tōshō Schreins, abgeleitet von Tōshō Dai-Gongen, dem vergöttlichten Tokugawa Ieyasu
  • gorintō 五輪塔
    Grabsteinform; „Stupa der Fünf Elemente“
  • -gū
    Shinto Schrein, andere Lesung: miya
  • hachiman-zukuri 八幡造り
    Baustil für Schreine mit zwei parallel-liegenden Giebeln
  • haiden 拝殿
    Zeremonienhalle eines Schreins
  • haka
    Grab
  • Hase-dera 長谷寺
    Kannon-Tempel in Sakurai, Nara-ken; errichtet in der Nara-Zeit. Hauptattraktion ist eine über 10 m hohe Statue des Elfköpfigen Kannon. Ein Zweigtempel mit ebensolcher Statue befindet sich in Kamakura (Kamakura Hase-dera)
  • Hashihaka 箸墓
    wtl. Essstäbchen-Grab; Hügelgrab aus dem 4. Jh. nahe Berg Miwa
  • hashira
    Pfeiler, Pfosten; auch: Zählwort für Gottheiten (kami)
  • Heian Jingū 平安神宮
    Shintō-Schrein in Kyōto; zu Ehren des Kanmu Tennō im Jahr 1895 errichtet; die historisierende Bauweise ist der Palastarchitektur der Heian-Zeit nachempfunden
  • Hie Taisha 日吉大社
    Schutzschrein von Berg Hiei bei Kyōto; moderne Aussprache Hiyoshi Taisha; auch: Sannō Schrein
  • Higashi Hongan-ji 東本願寺
    Östlicher Hongan-Tempel in Kyōto; Haupttempel der Ōtani-Linie des Jōdo-Shin Buddhismus; s.a. Westlicher Hongan-Tempel (Nishi Hongan-ji)
  • hokora
    Miniaturschrein (innerhalb einer Schreinanlage oder am Wegrand)
  • honden 本殿
    Hauptgebäude eines Schreins
  • hondō 本堂
    Haupthalle eines Tempels
  • Hongan-ji 本願寺
    Tempel in Kyōto; Haupttempel der Jōdo Shinshū; seit der Aufspaltung dieser Richtung im 17. Jh. gibt es eigentlich zwei, einen östlichen (Higashi Hongan-ji, Ōtani-ha) und einen westlichen (Nishi Hongan-ji, Honganji-ha)
  • hongsalmun (kor.) 紅箭門, 홍전문
    Koreanisches Zeremonialtor, wtl. „Rotes Pfeiltor“; jap. kōzenmon
  • hōanden 奉安殿
    Schreine zur Aufbewahrung des kaiserlichen Portraits (1880er Jahre bis 1945); meist in Schulhöfen
  • Hōkō-ji 方広寺
    Tempel in Kyōto, erbaut 1586-95 als Ahnentempel des Toyotomi Hideyoshi. Einstmals im Besitz der größten Buddha Statue Japans
  • Hōryū-ji 法隆寺
    Tempel in Ikaruga bei Nara, gegr. 607; wtl. „Tempel des prosperierenden [Buddha]-Gesetzes“
  • huabiao (chin.) 華表
    Chinesische Zeremonialstele; jap. kahyō
  • Imamiya Ebisu Jinja 今宮戎神社
    Ebisu Schrein in Ōsaka
  • -in
    Suffix für Institutionen, z.B. buddhistischer Tempel
  • Ise 伊勢
    vormoderne Provinz (heute Präfektur Mie); Kurzbezeichnung für die Schreinanlage von Ise (Ise Jingū)
  • Ise Jingū 伊勢神宮
    kaiserlicher Ahnenschrein (wtl. Götterpalast) von Ise, Präfektur Mie
  • Itsukushima 厳島
    auch Miyajima, Schrein bei Hiroshima
  • Iwashimizu Hachiman-gū 石清水八幡宮
    Iwashimizu Hachiman Schrein (bei Kyōto)
  • Izumo Taisha 出雲大社
    Großschrein von Izumo (Präfektur Shimane)
  • -ji
    buddhistischer Tempel; andere Lesung: tera
  • Jiangong Shenshe (chin.) 建功神社
    jap. Kenkō Jinja; Schrein zur Verehrung von jap. Kriegs­helden in Taipei, welcher 1928, in der Zeit der japanischen Besatzung (1895–1945) errichtet wurde; das Gebäude wurde nach dem Krieg in die staatl. Zentralbibliothek Taiwan umgewandelt
  • jiin 寺院
    buddhistischer Tempel, Kloster
  • Jingo-ji 神護寺
    Tempel nordwestlich von Kyōto, gegr. um 800; wtl. Tempel des göttlichen Schutzes
  • jingū 神宮
    „Götterpalast“; Ahnenschrein des Kaiserhauses, meist Ise Jingū
  • jingūji 神宮寺
    An einen Schrein angeschlossener Tempel
  • jinja 神社
    Shintō-Schrein
  • Jishu Jinja 地主神社
    Schrein des Ōkuninushi beim Kiyomizu Tempel in Kyōto; Ōkuninushi wird hier als enmusubi no kami, als Gottheit für Liebende oder Liebesuchende, verehrt
  • kaidan 戒壇
    Ordinationsplattform (für Mönchsweihen)
  • Kaminari-mon 雷門
    Kaminari-mon, wtl. Donnertor; Haupttor des Sensō-ji in Tōkyō
  • Kamo Jinja 賀茂神社
    Bezeichnung für einen Schreinkomplex in Kyōto, der aus dem Kamigamo und Shimogamo Schrein besteht; das genaue Gründungsdatum ist unbekannt, wird aber im 6.-7. Jhdt. vermutet
  • Kanayama Jinja 金山神社
    wtl. „Schrein des Eisenberges“; Schrein in Yokohama, berühmt für sein „Fest des Eisenpenis“
  • Kanda Jinja 神田神社
    Kanda Schrein, einer der bekanntesten Schreine in Tōkyō
  • Kan’ei-ji 寛永寺
    Tendai-Tempel in Tōkyō; in der Edo-Zeit Zentrum des Tendai Buddhismus in der Kantō Region, gegr. 1625 (Kan’ei 2)
  • kasagi 笠木
    Oberer Querbalken eines torii (Schreintors)
  • Kashima Jingū 鹿島神宮
    Shintō-Schrein in Kashima, Präfektur Ibaraki
  • Kasuga Taisha 春日大社
    Kasuga Schrein, Nara; ehemals Ahnenschrein der Fujiwara
  • katsuogi 鰹木
    ornamentale Querhölzer auf dem Schreindach; wörtlich „Bonito-Holz“, abgeleitet von der Form eines beliebten Speisefisches (katsuo = Bonito-Fisch)
  • Katsura Rikyū 桂離宮
    kaiserlicher Nebenpalast und -garten aus dem 17. Jahrhundert im Westen Kyōtos
  • Kenchō-ji 建長寺
    Zen-Tempel in Kamakura
  • Kinkaku-ji 金閣寺
    Goldener Pavillion; Teil der Anlage des Zen-Tempels Shōkoku-ji in Kyōto, ursp. ein weltliches Teehaus
  • Kinpusen-ji 金峯山寺
    Tempel in der Bergregion Yoshino, Nara-ken; wichtiger Tempel des Shugendō
  • Kita-in 喜多院
    Tendai-Tempel in Kawagoe in der Präfektur Saitama, 830 errichtet
  • Kitano Tenman-gū 北野天満宮
    Kitano Tenman Schrein (Kyōto); einer der beiden Hauptschreine des Sugawara no Michizane, gegr. 947
  • Kiyomizu-dera 清水寺
    Tempel in Kyōto
  • Kizuki no Ōyashiro 杵築大社
    Ursprünger Name des Izumo Taisha; kizuki bedeutet in etwa „festes Fundament“
  • kofun 古墳
    Hügelgrab der japanischen Frühzeit (ca. 300–700), wtl. „altes Grab“
  • kokubunji 国分寺
    Provinztempel, Provinzialhaupttempel; in der Nara-Zeit Teil eines landesweiten Tempel-Netzwerks
  • kondō 金堂
    Haupthalle eines Tempels; Synonym von hondō
  • Kongōbu-ji 金剛峯寺
    Haupttempel auf Berg Kōya, zentrales Heiligtum des Shingon Buddhismus
  • Kongōrin-ji 金剛輪寺
    Tendai Tempel in der Präfektur Shiga, östl. des Biwa-Sees; laut Gründungslegende bereits in der Nara-Zeit von Gyōki gegründet, später vom Tendai-Mönch Ennin ausgebaut.
  • Kōdai-ji 高台寺
    Tempel der Rinzai-Schule des Zen Buddhismus in Kyōto, 1606 errichtet
  • kōdō 講堂
    Predigt- oder Vortragshalle eines Tempels
  • Kōdōkan 弘道館
    Akademie der Mito-Schule; wtl. Schule zur Verbreiterung des Weges; gegr. 1841 von Tokugawa Nariaki
  • Kōfuku-ji 興福寺
    Tempel des Hossō-Buddhismus; einer der Sieben Großen Tempel von Nara
  • Kōya-san 高野山
    Klosterberg südl. von Nara; sprituelles Zentrum des Shingon Buddhismus
  • Kunō-zan 久能山
    erste Begräbnisstätte und Schrein für Tokugawa Ieyasu; Ieyasu wurde hier unmittelbar nach seinem Tod beigesetzt, nach dem Transfer seiner sterblichen Überreste nach Nikkō wurde hier ein Zweigschrein des Tōshō-gū errichtet
  • Kurama-dera 鞍馬寺
    Tempel im Norden Kyōtos, wo unter anderem Bishamon-ten, der Hüter des Nordens, als Beschützer der Hauptstadt verehrt wurde.
  • Lingyin Si (chin.) 靈隐寺
    Chan Tempel in Hangzhou, südwestl. von Shanghai; gegr. 328; wtl. Tempel des ruhenden Geistes; u.a. bekannt für zahlreiche Felsskulpturen
  • Matsunoo Taisha 松尾大社
    Matsunoo Schrein (auch: Matsuo Schrein), Kyoto; Hauptgottheiten: Ōyamakui und Nakatsushima-hime
  • mayoke no sakabashira 魔除けの逆柱
    „umgedrehte Dämonenabwehr-Säule“ des Yōmei-mon im Tōshō-gū Schrein, Nikkō
  • Meiji Jingū 明治神宮
    Schrein des Meiji Tennō in Tōkyō, err. 1920
  • Mii-dera 三井寺
    Tendai-Tempel am Biwa-See in Shiga-ken; wtl. Drei-Quellen-Tempel
  • Miwa 三輪
    Ortsname (wtl. Drei Ringe); Kurzbez. für den Ōmiwa Jinja
  • Miwa Jinja 三輪神社
    Miwa (auch Ōmiwa) Schrein, nahe Nara
  • miwa torii 三輪鳥居
    Stilvariante der torii (Schreintore): besteht aus drei myōjin torii, ohne Neigung der Pfosten
  • Miwa-yama 三輪山
    Berg Miwa im Süden von Nara
  • miya
    Shintō-Schrein, andere Lesung:
  • mon
    Tor
  • Munakata Taisha 宗像大社
    Großschrein von Munakata, Kyūshū
  • myōjin torii 明神鳥居
    Stilvariante der torii (Schreintore) : geschwungene Balken, schräge Pfosten
  • Myōshin-ji 妙心寺
    Zen Tempel in Kyōto, dem Yakushi Nyorai geweiht
  • nagare-zukuri 流造
    wtl. fließender Stil; Baustil von Schreinhallen, charakterisiert durch ein weit nach vor gezogenes Dach an der Vorderfront; seit der Edo-Zeit gängister Schreinstil
  • Naikū 内宮
    Innerer Schrein von Ise, Amaterasu geweiht
  • Nandaimon 南大門
    Südliches Haupttor einer Tempelanlage
  • Nanzen-ji 南禅寺
    Haupttempel der Nanzen-Schule in Kyōto; 1291 errichtet
  • Nihon-ji 日本寺
    wtl. „Japan-Tempel“; Tempel auf der Halbinsel Bōso, im Südosten Tōkyōs
  • Nikkō 日光
    Tempel-Schreinanlage im Norden der Kantō-Ebene, Präf. Tochigi; beherbergt u.a. den Tōshō-gū Schrein
  • Ninna-ji 仁和寺
    Großer, buddhistischer Tempelkomplex der Shingon-shū in Kyōto; 888 errichtet
  • Nishi Hongan-ji 西本願寺
    Westlicher Hongan-Tempel in Kyōto; Haupttempel der Honganji-Linie des Jōdo-Shin Buddhismus; s.a. Östlicher Hongan-Tempel (Higashi Hongan-ji)
  • Nishinomiya Jinja 西宮神社
    Ebisu Schrein in der Stadt Nishinomiya, Hyōgo-ken, bei Ōsaka
  • Nōfuku-ji 能福寺
    Buddhistischer Tempel in Kita Sakasegawa, Kōbe; im Jahr 805 vom Mönch Saichō gegründet.
  • nuki
    Unterer Querbalken eines torii (Schreintors)
  • Oku-no-in 奥の院
    wtl. Innerste [Tempel-] Halle; oft auch Mausoleum
  • Ondake Jinja 男岳神社
     Schrein auf der Insel Iki, Kyūshū
  • Ōagata Jinja 大縣神社
    Schrein bei Nagoya, bekannt für seine Fruchtbarkeitsriten (hōnen matsuri)
  • Ōmiwa Jinja 大神神社
    Ōmiwa Schrein, auch Miwa Schrein, nahe Nara; einer der ältesten Schreine Japans
  • Ōsaki Hachiman-gū 大崎八幡宮
    Ōsaki Hachiman Schrein in Sendai, Nord-Honshū
  • Osore-zan 恐山
    „Angst-Berg“; rel. Zentrum in Aomori-ken (Nordjapan), das als Abbild der Totenwelt gilt
  • o-tsuka お塚
    Steinaltäre, oder Gedenksteine zur Verehrung der Gottheit Inari; wtl. „Hügel“
  • paifang (chin.) 牌坊
    Chinesisches Zeremonialtor, Zeremonialbogen; auch pailou; jap. haibō
  • pailou (chin.) 牌楼
    Chinesisches Zeremonialtor, Zeremonialbogen; auch paifang; jap. hairō
  • Rinnō-ji 輪王寺
    buddh. Tempel in der rel. Anlage von Nikkō
  • Ryōan-ji 龍安寺
    wtl. Tempel des friedlichen Drachens; Zen-Tempel (Teil des Myōshin-ji) mit bekanntem Steingarten in Kyōto
  • ryōbu torii 両部鳥居
    Stilvariante der torii (Schreintore): besitzt zur Unterstützung der zwei Hauptpfosten vier kleine Zusatzpfosten
  • Ryūgū 龍宮
    Drachenpalast; mythologischer Ort am Meeresgrund
  • ryūgū-mon 龍宮門
    wtl. Tor des Drachenpalastes; chinesisch angehauchtes Tempeltor
  • Saidai-ji 西大寺
    Buddhistischer Tempel in Nara, err. 765, Haupttempel der Shingon Risshū Schule
  • -san
    wtl. „Berg“; als Suffix auch: Tempel- oder Klosteranlage (im Ggs. zu Einzelhalle)
  • Sanjūsangen-dō 三十三間堂
    33 Klafter Halle; Kannon-Tempelhalle in Kyōto
  • sanjū-tō 三重塔
    dreistöckige Pagode
  • sanmon 三門 / 山門
    Tempeltor; in der ersten Schreibung (wtl. „Dreitor“) besitzt der Begriff einen metaphysischen Hintersinn: „Tor [der Befreiung von den] drei [Hindernissen]“, auch sangedatsu mon. In der zweiten Schreibung steht san (Berg) für „Tempel“.
  • sannō torii 山王鳥居
    Stilvariante der torii (Schreintore): myōjin torii mit einem zusätzlichen Giebel
  • Sensō-ji 浅草寺
    Tempel in Tōkyō; auch: Asakusa-dera
  • -sha
    Shinto Schrein, andere Lesung: yashiro
  • Shaolin Si (chin.) 少林寺
    Ursprungskloster des Shaolin-Ordens am Berg Song; Geburtsstätte des Chan Buddhismus
  • shimetorii 注連鳥居
    Torii (Schreintor) bestehend aus zwei Pfosten und einem Seil; auch chūren torii gelesen
  • shinbashira 心柱/真柱
    Bezeichnet die zentrale Säule einer Pagode, wtl. Herz-Pfeiler oder wahrer Pfeiler
  • shinmei torii 神明鳥居
    Stilvariante des torii (Schreintors): gerade Balken, lotrechte Pfosten
  • shinmei-zukuri 神明造
    Baustil der Schreine von Ise
  • shin no mihashira 神の御柱
    „Herz-Pfeiler“; symbolischer Bauteil ohne statische Funktion unterhalb von Schreingebäuden, z.B. in Ise
  • Shinoda no Mori Kuzunoha Inari Jinja 信太森葛葉稲荷神社
    Inari Schrein der Kuzunoha im Wald von Shinoda“; Inari Schrein bei Ōsaka
  • Shinoda no Mori Kuzunoha Inari Jinja 信太森葛葉稲荷神社
    Inari Schrein der Kuzunoha im Wald von Shinoda“; Inari Schrein bei Ōsaka
  • Shiratori Misasagi 白鳥陵
    Hügelgrab des mythol. Helden Yamato Takeru
  • Shitennō-ji 四天王寺
    buddh. Tempel im heutigen Ōsaka; zählt zusammen mit dem Asuka-dera zu den beiden ältesten Tempeln Japans (Gründung 593)
  • Shōkon-sha 招魂社
    wtl. „Schrein zur Her­bei­rufung der [Helden]seelen“; Schrein zum Gedenken an gefallene Sodaten, ab der Meiji-Zeit in Gebrauch; berühmtester Vertreter ist der Yasukuni Jinja in Tōkyō
  • Sōfuku-ji 崇福寺
    Buddhistischer Tempel in Nagasaki; 1629 errichtet
  • sōrin 相輪
    Stab an der Spitze einer Pagode, üblicherweise mit neun Ringen versehen
  • stūpa (skt.) स्तूप
    „Hügel“, Grabmonument; jap. 塔 oder sotoba 卒塔婆
  • Svayambhūnātha (skt.) स्वयम्भूनाथ
    Tempel in Kathmandu, Nepal, mit einem der ältesten buddhistischen stupas; auch als „Affentempel“ bekannt
  • Tado Taisha 多度大社
    Shintō-Schrein in der Stadt Kuwana in der Präfektur Mie
  • Tagata Jinja 田縣神社
    Schrein bei Nagoya, bekannt für seine (männlich konnotierten) Fruchtbarkeitsriten (hōnen matsuri)
  • tahō-tō 多宝塔
    einstöckiger Pagodentyp, wtl. „Vielschatzpagode“
  • taisha 大社
    Shintō-Schrein, wtl. Großschrein
  • Taiyū-in 大猷院
    Mausoleum des 3. Tokugawa Shōguns, Iemitsu, err. 1652–53
  • tajū-tō 多重塔
    mehrstöckige Pagode
  • Takao-san 高尾山
    Berg Takao, rel. Zentrum im Westen Tōkyōs
  • tamagaki 玉垣
    Zaun einer Schreinanlage, wtl. „Juwelenzaun“
  • Tanzan Jinja 談山神社
    Schrein in den Bergen südlich von Nara, wo u.a. Nakatomi no Kamatari verehrt wird; vor der Meiji-Restauration gemischt-religiöse Kultstätte, die unter dem Namen Tōnomine bekannt war; daher gibt es hier auch eine (eigentlich buddhistische) dreizehnstöckige Pagode
  • temizuya 手水舎
    Schrein- oder Tempelbrunnen zum Reinigen von Mund und Händen
  • tenjiku-yō 天竺様
    „indischer Stil“; wurde aufgrund der wenigen Ähnlichkeit mit Indien von Ōta Hirotarō im 20. Jahrhundert in daibutsu-yō (大仏様) umbenannt
  • Tenkawa Daibenzaiten-sha 天河大弁財天社
    Schrein in der Präfektur Nara
  • Teppōzu Inari Jinja 鉄砲洲稲荷神社
    Inari Schrein in Tōkyō
  • tera
    buddhistischer Tempel; das Wort leitet sich von einem koreanischen Begriff her, der ehemals in etwa tyər ausgesprochen wurde
  • Tiantan (chin.) 天壇
    Tempel des Himmels oder wtl. Altar des Himmels in Beijing; Anlage für kaiserliche Riten der Ming- und Qing-Zeit; Unesco Weltkulturerbe
  • toraṇa (skt.) तोरण
    „Bogen“, Torbogen, Tor
  • torii 鳥居
    Torii, Schreintor

  • Pagode; Turm; abgeleitet von skt. stupa; auch sotoba
  • Tōdaiji 東大寺
    Tempel des Großen Buddha von Nara; wtl. Großer Ost-Tempel
  • Tōfuku-ji 東福寺
    Zen-Tempel in Kyōto; 1236 errichtet
  • Tōji 東寺
    Ost-Tempel in Kyōto, eig. Kyōō Gokoku-ji (Tempel des Königs der Lehre zum Schutz des Landes)
  • tōrō 灯篭
    Laterne, meist Stein oder Metall
  • Tōshō-gū 東照宮
    Tōshō Schrein, Mausoleum des Tokugawa Ieyasu in Nikkō, Präf. Tochigi
  • Toyokawa Inari 豊川稲荷
    Inari Kultstätte in Toyokawa, Aichi-ken; eig. ein buddh. Tempel, Myōgon-ji
  • Toyokuni Jinja 豊国神社
    Schrein in Kyōto; Sitz des vergöttlichten Toyotomi Hideyoshi
  • Tsurugaoka Hachiman-gū 鶴岡八幡宮
    Tsurugaoka Hachiman Schrein (Kamakura)
  • ujidera 氏寺
    Klan- oder Familientempel
  • Usa Hachiman-gū 宇佐八幡宮
    Usa Hachiman Schrein (Usa, Kyūshū)
  • Yakuō-in 薬王院
    Shingon-Tempel am Takao-san bei Tōkyō, Zentrum des Shugendō.
  • Yakushi-ji 薬師寺
    Tempel in Nara
  • Yasaka Jinja 八坂神社
    Yasaka Schrein (Kyōto), ehemals als Gion Schrein bezeichnet
  • yashiro
    Shinto Schrein, andere Lesung: sha
  • Yasui Konpira-gū 安井金比羅宮
    Schrein in Kyōto, welcher 1695 errichtet wurde.
  • Yasukuni Jinja 靖国神社
    Yasukuni Schrein, Tōkyō
  • Yoshida Jinja 吉田神社
    Yoshida Schrein, Kyōto; 859 als Zweigschrein des Kasuga Taisha gegründet; ursprünglich Ahnenschrein der Fujiwara; später Zentrum des Yoshida Shintō
  • Yōmei-mon 陽明門
    „Tor der Sonnenklarheit“; ursprünglich Name des östlichen Tores im Kaiserpalast von Kyōto, später auch in Nikkō errichtet
  • Yumedono 夢殿
    Halle der Träume; Seitentempel des Hōryū-ji
  • Zenkō-ji 善光寺
    Tempel in Nagano
  • Zōjō-ji 増上寺
    Jōdo-Tempel in Tōkyō, einst Ahnentempel der Tokugawa, gegr. 1393
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