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== '''Der japanische Bishamon''' ==
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== '''Bishamon-ten''' ==
 
   
 
   
[[Tamon-ten|Bishamon-ten]] 毘沙門天 gilt in Japan als eine Schutzgottheit des Buddhismus, ''dharmapāla''. Er ist der Anführer der ''shitennō'' 四天王, der Vier großen Himmelskönige, hat als solcher die Schutzherrschaft über den Norden inne und ist der Herrscher der Yakṣas (薬叉, 夜叉). Zudem gilt er als Schutzherr der Nation (Tobatsu Bishamon 兜跋毘沙門天) und Krieger und Mitglied der Sieben Glückgötter 七福神.  
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[[Bishamon-ten]] 毘沙門天 gilt in Japan als eine Schutzgottheit des Buddhismus, ''dharmapāla'' <ref> Als ''Dharmapāla'', „Dharmaschützer“ werden jene aus prä-buddhistischer Zeit stammende Gottheiten bezeichnet, die von Buddha bekehrt wurden und den Schutz der buddhistischen Lehre versprachen. </ref>. Er ist der Anführer der ''shitennō'' 四天王 <ref> Die Shitennō sind eine Gruppe von vier Figuren, die jeweils die Schutzherrschaft einer Himmelsrichtung übernehmen und den buddhistischen Dharma bewahren. Im Osten herrscht Jikoku-ten 持國天, Zōchō-ten 增長天 im Süden, Kōkomu-ten 廣目天 im Westen und Tamon-ten im Norden. </ref>, der Vier großen Himmelskönige, hat als solcher die Schutzherrschaft über den Norden inne und ist der Herrscher der Yakṣas <ref> Die Yakṣas sind ein dämonisches, jedoch nicht zwangsmäßg übelwollendes Volk der vedischen und brahmanischen Religion, die der Buddhismus in niederen Rängen in sein Pantheon übernahm</ref> (薬叉, 夜叉). Zudem gilt er als Schutzherr der Nation ([[Bishamon-ten|Tobatsu Bishamon]] 兜跋毘沙門天) und Krieger und Mitglied der [[Sieben Glücksgötter]] 七福神.  
 
Bishamon-ten gehört, wie das Suffix ''-ten'' 天 bereits ausdrückt, zur Gruppe der Devas (jap. ''[[-ten(bu)|Tenbu]]'' 天部) , in der jene Göttergestalten des Buddhismus zusammengefasst sind, die sich bis ins vedische Pantheon zurückverfolgen lassen. Der Buddhismus übernahm sie bei seiner Entstehung zumeist als Schutzgötter in sein Pantheon. Bishamon, der das Ergebnis eines Jahrhunderte andauernden Transformations- und Überlieferungsprozesses ist, findet seine Wurzeln in der Hindu-Gottheit Kubera. Doch auch Kubera hatte bereits innerhalb der vedisch-brahmanischen Religion eine lange Evolution hinter sich, bis er in seiner voll ausgestalteten Rolle eines Schutzherren des Nordens und des Reichtums in den Buddhismus integriert wurde.
 
Bishamon-ten gehört, wie das Suffix ''-ten'' 天 bereits ausdrückt, zur Gruppe der Devas (jap. ''[[-ten(bu)|Tenbu]]'' 天部) , in der jene Göttergestalten des Buddhismus zusammengefasst sind, die sich bis ins vedische Pantheon zurückverfolgen lassen. Der Buddhismus übernahm sie bei seiner Entstehung zumeist als Schutzgötter in sein Pantheon. Bishamon, der das Ergebnis eines Jahrhunderte andauernden Transformations- und Überlieferungsprozesses ist, findet seine Wurzeln in der Hindu-Gottheit Kubera. Doch auch Kubera hatte bereits innerhalb der vedisch-brahmanischen Religion eine lange Evolution hinter sich, bis er in seiner voll ausgestalteten Rolle eines Schutzherren des Nordens und des Reichtums in den Buddhismus integriert wurde.
  
== Kubera ==
 
 
Kubera ist eine Figur der vedisch-brahmanischen Religion, die als Schutzherr der Reichtümer und der (nördlichen) Himmelsrichtung sowie als Herrscher der Rakṣas und Yakṣas <ref> Zwei vedisch-mythologische Dämonenvölker. </ref> gilt. Zum ersten Mal wird Kubera im ''Atharvaveda'', einer wahrscheinlich um 1000 v. Chr. zusammengestellten und bis ins Jahr 200 v. Chr. mündlich tradierten Schrift, erwähnt (''Atharvaveda'' 8.10.28) <ref> Griffith 1895-96:353. </ref>. In der Folgezeit werfen zahlreiche Schriften der ''śruti''-Literatur <ref> Die ''śruti''-Literatur enthält Texte, die als göttlich, ewig vorhanden und von Weisen „gehört“, aufgefasst und auf 1500 bis 300 v. Chr. datiert werden. Ihren Kern bilden die vedischen Sammlungen. </ref> verschiedene Konzeptionen und Eigenschaften Kuberas auf, jedoch noch in bruchstückhafter und desorientierter Form, die erst in der späteren „epischen“-Phase in eine ausgearbeitete „Biographie“ der Gottheit zusammengeführt werden. Dennoch sind bereits in den frühen Referenzen zu Kubera zwei Entwicklungen auszumachen: Kuberas spätere Rolle als Reichtumsgott, ''lokapāḷa'' <ref> Als ''lokapāḷa'' oder ''dikpāḷa'' werden die Schutzherren der Himmelsrichtungen bezeichnet. </ref> des Nordens und Herr der Rakṣas und Yakṣas wird bereits angedeutet, womit ein gradueller Anstieg seiner Popularität einhergeht.
 
  
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== '''Seiten''' ==
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* [[Bishamon-ten]]
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* [[Rezension Ehrich 1991]]
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* [[Rezension Matsuura 1992]]
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* [[Tamon-ten]]
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* [[-ten(bu)|''Tenbu'']]
  
'''Kubera in den Epen und Purāṇas'''  
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== '''Bilder Kubera''' ==
  
Um 200 v.Chr. begann mit dem Rückgang und der Umgestaltung der vedischen Religion (1750 – 500 v.Chr.) durch Inkorporation volkstümlicher Glaubensauffassungen die Periode des klassischen Hinduismus (200 v. Chr. – 1100 n. Chr.). Dieser Vorgang wird besonders in den mannigfaltigen Ausgestaltungen des vedischen Pantheons ersichtlich, in dem die vedischen Götter in ihrer Bedeutung zunehmend von neuen Gottheiten verdrängt werden und schlägt sich auch in den beiden Nationalepen Indiens, Mahābhārata und Rāmāyaṇa <ref> Die Verfassungszeit des ''Mahābhārata'' geht auf die Periode zwischen 540 und 300 v. Chr. zurück, jene des ''Rāmāyaṇa'' des Valmiki auf das 1. vorchristliche Jahrhundert. </ref> nieder. Von dieser Veränderung der Religion profitierte auch Kubera (vgl. Michaels 2002; Satapathy 2002:93-94): In den Epen und ''Purāṇas'' <ref> Die ''Purāṇas'' gelten als bedeutendste Quelle der hinduistischen Mythologie und wurden zwischen 300 und 900 n. Chr. verfasst. </ref> werden die in den älteren Schriften erwähnten Konzepte und Merkmale Kuberas erstmals in ein System gebracht.
 
Sowohl ''Mahābhārata'' als auch ''Rāmāyaṇa'' bezeichnen Kubera als Abkömmling Brahmās, des höchsten indischen Gottes und beschreiben seinen Werdegang. Bis auf wenige Ausnahmen und Variationen halten sich die inhaltlichen Hauptstränge der beiden Werke eng aneinander und sollen hier kurz in einer allgemeinen Zusammenfassung wiedergegeben werden: Als Sohn des tugendhaften Asketen Viśravas erhält Kubera bei seiner Geburt den Namen Vaiśravaṇa: „Since the child resembles Vishravas, he shall be known as Vaishravana“ (''Rāmāyaṇa'' 7.3) <ref>  Shastri 1985a:380. </ref>. Vaiśravaṇa zieht sich in angemessenem Alter zurück und nachdem er 1000 Jahre Askese geübt hatte, heißt es im Mahābhārata „[…] pleased with Vaishrávana, his father gave him immortality, lordship of wealth, protectorship of a quarter, friendship with Ishána <ref> Śiva </ref>, a son, Nala-kúbara, and the royal seat and dwelling place of Lanka, full of troops of demons; he also gave a vehicle called Púshpaka […] which would go anywhere he wished, and the lordship of the yakshas, and sovereignty over kings” (''Mahābhārata'' 3.274) <ref>  Johnson 2005:33. </ref>.
 
Auch die Purāṇas, die zwar unzählige Ausschmückungen des Kubera-Mythos umfassen, halten sich weitgehend am Hauptstrang der Epen: Kubera ist weiterhin Brahmā zugeordnet, der ihm seine Rolle zuteilt (z.B. ''Agni Purāṇa'' 1.11.2 <ref> Gangadharan 1984:24. </ref>; ''Brahma Purāṇa'' 4.27.4.7 <ref> Shastri 1986:856. </ref>; ''Brahmāṇḍa Purāṇa'' 2.3.8.38-40 <ref> Tagare 1983:480. </ref>; ''Padma Purāṇa'' 5.6.16-29 <ref> Deshpande 1990b:1663-1664. </ref>).
 
  
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Datei:Kubera1.jpg| Kubera 2. Jh.
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Datei:Kubera2.jpg| Kubera 6. Jh.
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Datei:Kubera3.jpg| Kubera 6./7. Jh.
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Datei:Kuvera Tibet.jpg| Tibetischer Kuvera
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Datei:Vaisravana1.jpg| Vaiśravaṇa 7./8. Jh.
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Datei:Vaisravana2.jpg| Vaiśravaṇa 8. Jh.
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'''Kubera, der Herr der Reichtümer und nördlichen Himmelsrichtung'''  
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== '''Bilder Bishamon-ten''' ==
  
Die Schutzherren der Himmelsrichtungen scheinen bereits in der vedischen Literatur auf und werden als ''dikpāḷa'' oder ''lokapāḷa'' bezeichnet. Schon in den frühen Schriften wird Kubera dem Norden oder Nordwesten zugeordnet. Das ''Rāmāyaṇa'' lässt uns darüber im Dunkeln, welcher Himmelsrichtung er zugeteilt wird, im ''Mahābhārata'' und den ''Purāṇas'' ist es der Norden (z.B. ''Brahma Purāṇa'' 4.27.2 <ref> Shastri 1986:856. </ref>; ''Mahābhārata'' 5.102 <ref> Ganguli 1883-1896:208. </ref>; ''Padma Purāṇa'' 1.21.199b-200 <ref> Deshpande 1988:306. </ref>; ''Skanda Purāṇa'' 13.82.23-35 <ref> Tagare 1997:309. </ref>).
 
Ist Kubera bereits in frühen Schriften mit Reichtum assoziiert, so wird er in den Epen von Brahmā explizit zum Herren der Reichtümer und Schätze erhoben (''Mahābhārata'' 3.274 <ref> Johnson 2005:33. </ref>; ''Padma Purāṇa'' 2.34.83 <ref> Deshpande 1989:432. </ref>; ''Rāmāyaṇa'' 7.3 <ref> Shastri 1985a:380-381.</ref>) und viele weitere Textstellen weisen auf diese Rolle Kuberas hin, indem sie ihn als Herren der Schätze (''Mahābhārata'' 3.152 <ref> Fitzgerald 1975:511. </ref>; ''Padma Purāṇa'' 2.41.15-16 <ref> Deshpande 1989:533. </ref>), Schatzmeister der Götter (''Varāha Purāṇa'' 1.30.4-5) <ref> Iyer 1985a:101. </ref> oder als Spender von Reichtümern (''Skanda Purāṇa'' 10.13. 164 <ref> Tagare 1996:137. </ref>) betiteln. Kubera ist von goldener Hautfarbe (''Mahābhārata'' 3.42) <ref> Fitzgerald 1975:304. </ref> und seine Residenzen sind goldene Städte. Zudem herrscht eine gewisse Übereinstimmung zwischen Kuberas Rolle als Schutzgottheit des Reichtums und ''lokapāḷa'' der nördlichen Himmelsrichtung, gilt der Norden in der vedischen Mythologie als Region des Goldes und der Reichtümer (''Mahābhārata'' 3.141) <ref> Ganguli 1883-1896:292.</ref>.
 
  
== Kubera im Pāli-Kanon ==
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Datei:Bustuzo-zui Tamon.jpg|Tamon, ''Butsuzō zui''
Kubera-Vaiśravaṇa wird unter dem Namen Kuvera-Vessavaṇa als Schutzgottheit des buddhistischen Dharma, ''dharmapāla'', in das buddhistische Pantheon integriert. Im Pāli-Kanon erscheint er als einer der Vier Großen Götterkönige, ''Cātummahārājikā devā'', dem buddhistischen Äquivalent der ''lokapāḷa'', und regiert über den Norden. Zudem ist er der Herrscher der Yakkhas (Pāli für Yakṣa).
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Bild:Tamonten Horyuji.jpg | Tamon, 7. Jh.
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Datei:Tamonten Kofukuji.jpg| Tamon, 9. Jh.
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Datei:Tamonten 13Jh.jpg| Tamon, 13. Jh.
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Datei:Tamon-ten.JPG| Tamon, Tōdai-ji
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Datei:Tamon-ten2.jpg| Tamon, Tōdai-ji
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Datei:Tamonten todaiji.jpg| Tamon, Tōdai-ji
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Datei:Butsuzo-zui Bishamon2.jpg| Bishamon, ''Butsuzō zui''
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Datei:Tamon 11.Jh..jpg| Bishamon, 11. Jh.
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Datei:Bishamon Kurama.jpg|Bishamon, 11.-12. Jh.
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Datei:Bishamonten 12jh.jpg|Bishamon, 12. Jh.
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Datei:Bishamon 13.Jh.jpg| Bishamon, 1233
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Datei:Bishamon-ten.JPG| Bishamon, Ninna-ji
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Datei:Tobatsu Bishamon1.jpg| Tobatsu, 8. Jh.
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Datei:Tobatsu Bishamon2.jpg| Tobatsu, 8. Jh.
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Datei:Tobatsu Bishamon3.jpg| Tobatsu, 12. Jh.
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Datei:Butsuzo-zui Tobatsu.jpg| Tōhachi, ''Butsuzō zui''
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Datei:Tobatsu bishamon siebold.jpg| Tōhachi
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Datei:Butsuzo-zui Bishamon.jpg| ''Jūni-ten''-Bishamon, ''Butsuzō zui''
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Datei:Juniten Bishamon.jpg| ''Jūni-ten''-Bishamon
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Datei:Juniten Bishamon2.jpg| ''Jūni-ten''-Bishamon
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Datei:Juniten Bishamon3.jpg| ''Jūni-ten''-Bishamon
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Datei:Fukujin hokuba.jpg|''Shichi Fukujin''
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Datei:Fukujin ihachi1.jpg|''Shichi Fukujin''
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Datei:Fukujin tosa.jpg|''Shichi Fukujin''
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Datei:Yoshitoshi Shichi Fukujin.jpg|''Shichi Fukujin''
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Datei:Butsuzo-zui Glücksgötter.jpg|Fukujin, ''Butsuzō zui''
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Datei:Butsuzo-zui Sanmen.jpg| Sanmen Daikoku, ''Butsuzō zui''
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== '''Quellen''' ==
 
== '''Quellen''' ==
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* Armbruster, Gisela (1959): ''Das Shigisan Engi Emaki. Ein japanisches Rollbild aus dem 12. Jahrhundert.'' Hamburg: Ges. für Natur- und Völkerkunde Ostasiens.
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* Brown, Delmer M. (2010): "JHTI. Japanese Historical Text Initiative”, [http://sunsite.berkeley.edu/jhti/ ''University of California, Berkeley'']
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* {{Literatur:Casal 1958}}
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* {{Literatur:Chaudhuri 2003}}
 
* Deshpande, N. A. (1988): ''The Padma-purāṇa. Volume One.'' Delhi: Motilal Banarsidass.
 
* Deshpande, N. A. (1988): ''The Padma-purāṇa. Volume One.'' Delhi: Motilal Banarsidass.
 
 
* Deshpande, N. A. (1989): ''The Padma-purāṇa. Volume Two.'' Delhi: Motilal Banarsidass.
 
* Deshpande, N. A. (1989): ''The Padma-purāṇa. Volume Two.'' Delhi: Motilal Banarsidass.
 
 
* Deshpande, N. A. (1990b): ''The Padma-purāṇa. Volume Four.'' Delhi: Motilal Banarsidass.
 
* Deshpande, N. A. (1990b): ''The Padma-purāṇa. Volume Four.'' Delhi: Motilal Banarsidass.
 
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* De Visser, M. W. (1935): ''Ancient Buddhism in Japan. Sūtras and Ceremonies in Use in the seventh and eighth Centuries A.D. and their History in later Times. Volume Two.'' Leiden:Brill.
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* Chaudhuri, Saroj Kumar (2003): ''Hindu Gods and Goddesses in Japan.'' Neu Delhi: Vedams.
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*{{Link:E-Kokuho}}
 
* Fitzgerald, James L. (1975): ''The Mahābhārata Volume Two. The Book of the Assembly Hall. The Book of the Forest.'' Chicago: Univ. of Chicago Press.
 
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* Frank, Bernard (1991): ''Musée National des Arts Asiatiques Guimet. Le Panthéon Bouddhique au Japon. Collections d'Emile Guimet.'' Paris: Réunion des Musées Nationaux.
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* Frédéric, Louis (1995): ''Buddhism.'' Paris: Flammarion.
 
* Gangadharan, Natesa (Üb.) (1984): ''The Agni-purāṇa. Part One.'' Delhi: Motilal Banarsidass.
 
* Gangadharan, Natesa (Üb.) (1984): ''The Agni-purāṇa. Part One.'' Delhi: Motilal Banarsidass.
 
 
* Ganguli, Kisari Mohan (1883-1896): "The Mahabharata", [http://www.sacred-texts.com/hin/maha/index.htm ''Sacred Texts''].  (27. 8. 2011)
 
* Ganguli, Kisari Mohan (1883-1896): "The Mahabharata", [http://www.sacred-texts.com/hin/maha/index.htm ''Sacred Texts''].  (27. 8. 2011)
 
 
* Griffith, Ralph T.H. (1895-96): "The Hymns of the Atharvaveda", [http://www.sacred-texts.com/hin/av/index.htm ''Sacred Texts''].  (24. 8. 2011)
 
* Griffith, Ralph T.H. (1895-96): "The Hymns of the Atharvaveda", [http://www.sacred-texts.com/hin/av/index.htm ''Sacred Texts''].  (24. 8. 2011)
 
 
* Iyer, S. Venkitasubramonia (1985a): ''The Varāha-purāṇa. Part One.'' Delhi: Motilal Banarsidass.
 
* Iyer, S. Venkitasubramonia (1985a): ''The Varāha-purāṇa. Part One.'' Delhi: Motilal Banarsidass.
 
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* {{Link:JAANUS}}
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*{{Link:Japanese Sculpture and Art}}
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* {{Link:Jhti}}
 
* Johnson, William J. (2005): ''Mahābhārata Book Three. The Forest Volume Four.'' New York: New York University Press.
 
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* Knott, Kim (1998): ''Hinduism. A Very Short Introduction.'' Oxford: Oxford University Press.
 
* Knott, Kim (1998): ''Hinduism. A Very Short Introduction.'' Oxford: Oxford University Press.
 
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* Matsuo, Kenji (2007): ''A History of Japanese Buddhism.'' Folkestone: Global Oriental.
 
* Michaels, Axel (1998): ''Der Hinduismus. Geschichte und Gegenwart.'' München: C.H. Beck Verlag.
 
* Michaels, Axel (1998): ''Der Hinduismus. Geschichte und Gegenwart.'' München: C.H. Beck Verlag.
 
+
* Murashige, Yasushi 村重 寧 (1991): ''Shigisan Engi to Kokawadera Engi 信貴山縁起と粉河寺縁起.'' Tōkyō: Shibundō 至文堂.
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* {{ Link:Religion-in-Japan}}
 
* Satapathy, Chaturbhuja (2002): ''Kubera. Origin and Development.'' New Delhi: Classical Publications.
 
* Satapathy, Chaturbhuja (2002): ''Kubera. Origin and Development.'' New Delhi: Classical Publications.
 
 
* Shastri, Hari Prasad (1985a): ''The Ramayana of Valmiki. Volume Three. Yuddha Kanda. Uttara Kanda.'' London: Shanti Sadan.
 
* Shastri, Hari Prasad (1985a): ''The Ramayana of Valmiki. Volume Three. Yuddha Kanda. Uttara Kanda.'' London: Shanti Sadan.
 
 
* Shastri, Jagdish Lal (1986): ''The Brahma-purāṇa. Volume Four.'' Delhi: Motilal Banarsidass.
 
* Shastri, Jagdish Lal (1986): ''The Brahma-purāṇa. Volume Four.'' Delhi: Motilal Banarsidass.
 
 
* Tagare, Ganesh Vasudeo (1983): ''The Brahmāṇḍa-purāṇa. Part Two.'' Delhi: Motilal Banarsidass.
 
* Tagare, Ganesh Vasudeo (1983): ''The Brahmāṇḍa-purāṇa. Part Two.'' Delhi: Motilal Banarsidass.
 
 
* Tagare, Ganesh Vasudeo (1996): ''The Skanda-purāṇa. Volume Ten.'' Delhi: Motilal Banarsidass.
 
* Tagare, Ganesh Vasudeo (1996): ''The Skanda-purāṇa. Volume Ten.'' Delhi: Motilal Banarsidass.
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* Tagare, Ganesh Vasudeo (1997): ''The Skanda-purāṇa. Volume Thirteen.'' Delhi: Motilal Banarsidass.
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* Thakur, Upendra (1992): ''India and Japan. A Study in Interaction during 5th Cent. - 14th Cent. A.D.'' Neu Delhi: Abhinav Publications.
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* Watters, Thomas (1961): ''On Yuan Chwang's Travels in India. A.D. 629-645.'' Delhi: Munshiram Manoharlal. (1. Auflage 1904)
  
* Tagare, Ganesh Vasudeo (1997): ''The Skanda-purāṇa. Volume Thirteen.'' Delhi: Motilal Banarsidass.
 
  
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==Anmerkungen==
  
 
<references />
 
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Aktuelle Version vom 7. Februar 2012, 19:02 Uhr

Sarah-Allegra Schönberger


Seit Beginn meines Studiums beschäftige ich mich mit Japans religiöser Landschaft, was dazu geführt hat, dass ich nach dem Abschluss des Bakkalaureatsstudiums Japanologie an die Religionswissenschaft gewechselt habe. Mein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Buddhismus und der indigen-japanischen Religion (wie auch immer man diese konzeptionieren mag). Die Themengebiete meines Interesses umschließen dabei:

  • Religiöser Nationalismus (allem Voran jener des Dritten Reiches und der japanische kokka shintō 国家神道)
  • Konzeption von Tod und Jenseits in den Religionen
  • japanische Rachegeister (onryō 怨霊)
  • und buddhistische Ikonographie im Allgemeinen.

Ich schreibe gerade an einer Diplomarbeit zum Thema Transformationprozess in der buddhistischen Ikonographie, den ich anhand der Figur des Bishamon-ten 毘沙門天 zu beforschen versuche. Daher besteht zwischen meinen Forschungsinteresse und dem SE „Kamigraphie“ ein gewisser Konsens. Im Rahmen dieses Seminars möchte ich mich mit Bishamon-ten befassen. Da ich mich in diesem Seminar nur Bishamons Entwicklung innerhalb des japanischen Pantheons widmen kann, möchte ich im Folgenden diese Seite hier auch nutzen, um einige Ergebnisse meiner (noch nicht eingereichten) Diplomarbeit Kriegsglück und Reichtum. Zur ikonographischen Transformation Bishamon-tens. Indien – Japan. zu präsentieren, die sich mit Bishamons Transformation vor seiner Aufnahme in Japan beschäftigen.


Bishamon-ten

Bishamon-ten 毘沙門天 gilt in Japan als eine Schutzgottheit des Buddhismus, dharmapāla [1]. Er ist der Anführer der shitennō 四天王 [2], der Vier großen Himmelskönige, hat als solcher die Schutzherrschaft über den Norden inne und ist der Herrscher der Yakṣas [3] (薬叉, 夜叉). Zudem gilt er als Schutzherr der Nation (Tobatsu Bishamon 兜跋毘沙門天) und Krieger und Mitglied der Sieben Glücksgötter 七福神. Bishamon-ten gehört, wie das Suffix -ten 天 bereits ausdrückt, zur Gruppe der Devas (jap. Tenbu 天部) , in der jene Göttergestalten des Buddhismus zusammengefasst sind, die sich bis ins vedische Pantheon zurückverfolgen lassen. Der Buddhismus übernahm sie bei seiner Entstehung zumeist als Schutzgötter in sein Pantheon. Bishamon, der das Ergebnis eines Jahrhunderte andauernden Transformations- und Überlieferungsprozesses ist, findet seine Wurzeln in der Hindu-Gottheit Kubera. Doch auch Kubera hatte bereits innerhalb der vedisch-brahmanischen Religion eine lange Evolution hinter sich, bis er in seiner voll ausgestalteten Rolle eines Schutzherren des Nordens und des Reichtums in den Buddhismus integriert wurde.


Seiten

Bilder Kubera

Bilder Bishamon-ten


Quellen

  • Armbruster, Gisela (1959): Das Shigisan Engi Emaki. Ein japanisches Rollbild aus dem 12. Jahrhundert. Hamburg: Ges. für Natur- und Völkerkunde Ostasiens.
  • Bakshi, Dwijendra Nath (1979): Hindu Divinities in Japanese Buddhist Pantheon. A Comparative Study. Calcutta: Benten Publications.
  • Bender, Ross (1979): „The Hachiman Cult and the Dokyo Incident”, Monumenta Nipponica 34/2, 125-153.
  • Bowring, Richard (2005): The religious Traditions of Japan. 500 - 1600. Cambridge: Cambridge Univ. Press.
  • Brown, Delmer M. (2010): "JHTI. Japanese Historical Text Initiative”, University of California, Berkeley
  • Casal, Ugo A. (1958). Die sieben Glücksgötter: Shichifukujin. Wiesbaden: Otto Harrassowitz Kommissionsverlag.
  • Chaudhuri, Sarjo Kumar (2003). Hindu gods and goddess in Japan. Neu Dehli: Vedams eBooks.
  • Deshpande, N. A. (1988): The Padma-purāṇa. Volume One. Delhi: Motilal Banarsidass.
  • Deshpande, N. A. (1989): The Padma-purāṇa. Volume Two. Delhi: Motilal Banarsidass.
  • Deshpande, N. A. (1990b): The Padma-purāṇa. Volume Four. Delhi: Motilal Banarsidass.
  • De Visser, M. W. (1935): Ancient Buddhism in Japan. Sūtras and Ceremonies in Use in the seventh and eighth Centuries A.D. and their History in later Times. Volume Two. Leiden:Brill.
  • Chaudhuri, Saroj Kumar (2003): Hindu Gods and Goddesses in Japan. Neu Delhi: Vedams.
  • e-Kokuho  e-国宝 (Datenbank-Projekt, National Institutes for Cultural Heritage 国立文化財機構).
    „Nationale Kulturschätze“ und „Wichtige Kulturelle Artefakte“ aus vier staatlichen Museen Japans.
  • Fitzgerald, James L. (1975): The Mahābhārata Volume Two. The Book of the Assembly Hall. The Book of the Forest. Chicago: Univ. of Chicago Press.
  • Frank, Bernard (1991): Musée National des Arts Asiatiques Guimet. Le Panthéon Bouddhique au Japon. Collections d'Emile Guimet. Paris: Réunion des Musées Nationaux.
  • Frédéric, Louis (1995): Buddhism. Paris: Flammarion.
  • Gangadharan, Natesa (Üb.) (1984): The Agni-purāṇa. Part One. Delhi: Motilal Banarsidass.
  • Ganguli, Kisari Mohan (1883-1896): "The Mahabharata", Sacred Texts. (27. 8. 2011)
  • Griffith, Ralph T.H. (1895-96): "The Hymns of the Atharvaveda", Sacred Texts. (24. 8. 2011)
  • Iyer, S. Venkitasubramonia (1985a): The Varāha-purāṇa. Part One. Delhi: Motilal Banarsidass.
  • JAANUS - Japanese Architecture and Art Net Users System (Akademische HP/ Online-Enzyklopädie, Dr. Mary Neighbour Parent, seit 1982).
    Vor allem auf traditionelle japanische Architektur, aber auch Kunst spezialisiert.
  • A to Z Photo Dictionary of Japanese Culture and Art (Online-Enzyklopädie, Mark Schumacher, seit 1995).
    Reich illustriertes Lexikon japanischer religiöser Gestalten.
  • JHTI (Japanese Historical Text Initiative) (Datenbank-Projekt, University of California, Berkeley, seit 2001).
    Enthält einige wichtige klassische Texte sowohl in Japanisch als auch in Englisch, in beiden Sprachen durchsuchbar. Teilweise ist ein Zugang erforderlich.
  • Johnson, William J. (2005): Mahābhārata Book Three. The Forest Volume Four. New York: New York University Press.
  • Knott, Kim (1998): Hinduism. A Very Short Introduction. Oxford: Oxford University Press.
  • Matsuo, Kenji (2007): A History of Japanese Buddhism. Folkestone: Global Oriental.
  • Michaels, Axel (1998): Der Hinduismus. Geschichte und Gegenwart. München: C.H. Beck Verlag.
  • Murashige, Yasushi 村重 寧 (1991): Shigisan Engi to Kokawadera Engi 信貴山縁起と粉河寺縁起. Tōkyō: Shibundō 至文堂.
  • Religion in Japan - Ein Web-Handbuch (Bernhard Scheid, seit 2001).
    Behandelt sowohl Buddhismus als auch Shinto.
  • Satapathy, Chaturbhuja (2002): Kubera. Origin and Development. New Delhi: Classical Publications.
  • Shastri, Hari Prasad (1985a): The Ramayana of Valmiki. Volume Three. Yuddha Kanda. Uttara Kanda. London: Shanti Sadan.
  • Shastri, Jagdish Lal (1986): The Brahma-purāṇa. Volume Four. Delhi: Motilal Banarsidass.
  • Tagare, Ganesh Vasudeo (1983): The Brahmāṇḍa-purāṇa. Part Two. Delhi: Motilal Banarsidass.
  • Tagare, Ganesh Vasudeo (1996): The Skanda-purāṇa. Volume Ten. Delhi: Motilal Banarsidass.
  • Tagare, Ganesh Vasudeo (1997): The Skanda-purāṇa. Volume Thirteen. Delhi: Motilal Banarsidass.
  • Thakur, Upendra (1992): India and Japan. A Study in Interaction during 5th Cent. - 14th Cent. A.D. Neu Delhi: Abhinav Publications.
  • Watters, Thomas (1961): On Yuan Chwang's Travels in India. A.D. 629-645. Delhi: Munshiram Manoharlal. (1. Auflage 1904)


Anmerkungen

  1. Als Dharmapāla, „Dharmaschützer“ werden jene aus prä-buddhistischer Zeit stammende Gottheiten bezeichnet, die von Buddha bekehrt wurden und den Schutz der buddhistischen Lehre versprachen.
  2. Die Shitennō sind eine Gruppe von vier Figuren, die jeweils die Schutzherrschaft einer Himmelsrichtung übernehmen und den buddhistischen Dharma bewahren. Im Osten herrscht Jikoku-ten 持國天, Zōchō-ten 增長天 im Süden, Kōkomu-ten 廣目天 im Westen und Tamon-ten im Norden.
  3. Die Yakṣas sind ein dämonisches, jedoch nicht zwangsmäßg übelwollendes Volk der vedischen und brahmanischen Religion, die der Buddhismus in niederen Rängen in sein Pantheon übernahm