Shōtoku Taishi

Aus Kamigraphie
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Historische Persönlichkeit
Name Shōtoku Taishi 聖徳太子
Lebenszeit geb. 574, gest. 622
Sonstige Namen Kamitsumiya Umayado Toyotomimi Taishi 上宮廐戸豊聰耳太子 (Nihon shoki), Prinz Umayado 厩戸皇子, Toyosatomimi
Verwandtschaft Sohn des Yōmei Tennō
Funktion, Amt Prinzregent des Yamato-Hofes, reg. 593-622
Shōtoku Taishi.jpg

Shōtoku Taishi 聖徳太子 (574-622), eine der bekanntesten Personen aus der japanischen Frühgeschichte, war von 593 bis 622 Prinzregent des Yamato-Hofes. Er ist auch unter den Bezeichnungen Kamitsumiya Umayado Toyotomimi Taishi 上宮廐戸豊聰耳太子 (Nihon shoki), als Prinz Umayado oder als Toyosatomimi bekannt. Der Name Shōtoku (Heilige Tugend) ist erstmals im Kaifuso (751) erwähnt, stammt also — wie die posthumen Namen der meisten früh- oder prähistorischen Angehörigen des Kaiserhauses — aus der Zeit nach der Abfassung der frühesten erhaltenen Geschichtsquellen, Kojiki 古事記 (712) und Nihon shoki 日本書紀 (720). Shōtoku ist der zweite Sohn des Yōmei Tennō und der Prinzessin Anahobe no Hashibito, einer Frau aus dem Soga-Klan.

Banknote mit Shōtoku-Motiv

Gesicherte Aussagen über den Werdegangs Shōtokus können nicht mit absoluter Sicherheit erfolgen, da alle Aufzeichnungen über ihn, angefangen von der zeitnächsten Quelle Nihon shoki (720), legendenhafte Züge tragen. Als Hauptquelle der legendenhaften Beschreibung des Lebens des Prinzen (s.u.) gilt die Biografie Shōtoku Taishi denreki, die vermutlich 917 vom Hofbeamten Fujiwara no Kanesuke verfasst wurde. Die Struktur dieses Werkes baut inhaltlich auf dem Nihon shoki auf.

Wichtigste Leistungen

Förderung des Buddhismus

Shōtoku betend

Der Buddhismus war zu Shōtokus Zeit in Japan noch nicht fest etabliert, fand aber im Soga-Klan mächtige Förderer. Durch den Sieg des Soga no Umako über die verfeindeten Mononobe wurde der Buddhismus schließlich allgemein akzeptiert. Shōtoku Taishi soll noch als Kind in diesen Kampf zugunsten der Soga eingegriffen und mit Hilfe der Vier Himmelskönige den Sieg herbeigeführt haben. Er gilt daher als Sinnbild dieser pro-buddhistischen Entwicklung. Als Regent seiner Tante Suiko Tennō setzte er sich durch die Errichtung wichtiger Tempel weiter dafür ein, den Buddhismus als neuen Glauben in der Bevölkerung bekannt zu machen.

Die Legende berichtet außerdem, dass Shōtoku Taishi bereits im Alter von zwei Jahren die Handflächen aneinander gepresst und kniend gesagt habe: „Namu butsu“ („Ehre dem Buddha“). Weitere Legenden identifizieren ihn mit verschiedenen buddhistischen Gestalten, insbesondere gilt er als Inkarnation von Bodhisattva Kannon. Auch Shōtokus früher, plötzlicher Tod wurde u.a. damit erklärt, dass er während seines Lebens eine Inkarnation des „Guze Kanzeon Bosatsu“, eine Erscheinungsform Kannons, gewesen sei.

Regentschaft

Zu Shōtokus Zeit, dem späten sechsten und frühen siebenten Jahrhundert, lag die politische Autorität in den Händen der Soga Familie, deren stärkstem Stammesfürsten, Soga no Umako (?–626), es gelang, unter vier Herrschern — den Brüdern Bidatsu, Yōmei und Shushun, sowie Bidatsus Witwe und Halbschwester Suiko — die Regierung des Yamato-Reiches durch eine Mischung aus Gewalt und Heiratspolitik maßgeblich zu bestimmen:

Nach dem Tod des Yōmei Tennō, Shōtokus Vater, im Jahre 587 kam es zu einem erbitterten Machtkampf um die Herrschaft zwischen den Familien Soga und Mononobe, der erst endete, als Soga ihre Rivalen — Prinz Anahobe und Mononobe no Moriya — in einer Schlacht besiegten und töteten. Prinz Hasebe, ein Neffe von Soga no Umako, wurde zum Herrscher (posthum: Shushun Tennō) gekrönt, fiel aber bald einem ebenfalls von Umako geplanten Attentat zum Opfer. Nach dem Tod des Shushun Tennō wurde 593 mit Suiko die erste historisch belegbare Frau zum Tennō gemacht; Shōtoku, der mit Suikos Tochter verheiratet war, wurde zum Kronprinzen (kōtaishi 皇太子) und Regenten erklärt. Prinz Shōtoku war erst 20 Jahre alt, als er diese Führungsposition 793 übernahm. Dennoch werden ihm wichtige politische Erneuerungen zugeschrieben.

  • Shōtoku Taishi schickte im Jahr 600 eine Gesandtschaft nach China, um dort unter anderem die Machtstrukturen zu erforschen.
  • Im Jahr 603 schuf er 12 Ränge (kan’i jūni kai 冠位十二階) für die Hofbeamten. Der jeweilige Status war durch verschiedenfarbige Mützen erkennbar (Mützenränge).
  • Ein Jahr später, im Alter von 31 Jahren, soll er den chinesischen Kalender eingeführt und die „Verfassung der 17 Artikel“ erlassen haben. Diese beruhte großteils auf konfuzianischen Prinzipien. (Shōtoku Taishi war auch sehr bewandert im Konfuzianismus.) Punkt 2 der Verfassung erklärt jedoch den Buddhismus zu einem leitenden moralischen Prinzip.
  • Buddhistische Tempel, die Shōtoku Taishi erbauen ließ, waren unter anderem der Hōryū-ji in Ikaruga und der Shitennō-ji in Naniwa.

Legendenhafte Züge

Als legendäre Figur vereinigt Shōtoku Einflüsse aller für Japan wichtigen geistigen Traditionen:

  • Seine Kindheit ähnelt der des historischen Buddha - seine Empfängnis erfolgt durch ein übernatürliches Ereignis; er ist als Kind frühreif und ein eifriger Schüler. Zudem hat er die Erinnerung an ein früheres Leben - er ist die Reinkarnation eines chinesischen Zen-Meisters.
  • Shōtokus Verhalten basiert auf elementaren konfuzianistischen Tugenden, u.a. kindliche Pietät, Loyalität und zeremonielle Höflichkeit.
  • Die Shōtoku zugeschriebenen übernatürlichen Fähigkeiten beinhalten u.a. das taoistische Element der Reise durch den Himmel.

Shōtoku Taishi – Fiktion oder historische Persönlichkeit?

Holzstatue des Shōtoku

Forschungen japanischer Historiker in den letzten Jahren deuten darauf, dass Shōtoku Taishi eine rein fiktive Person ist, die in den frühen Chroniken Kojiki und Nihon shoki) der Nara-Zeit (710–785), einer Zeit des weitreichenden gesellschaftlichen Wandels, fabriziert wurde.

Das Kojiki endet mit der Thronbesteigung von Suiko Tennō. Shōtoku Taishi tritt hier unter den Namen Umayado ō 厩戸皇 auf, ohne jegliche Hinweise auf seine Herkunft oder Identität. Das Nihon Shoki endet mit dem Rücktritt von Jitō Tennō 持統天皇 und der Machtübernahme von Monmu Tennō 文武天皇. Doo Yong Lee nimmt an, dass das Nihon shoki vor allem Monmu Tennō mit einem Beweis für die Legimität seines Anspruchs versorgen sollte und die fiktive Person des Shōtoku Taishi damit in Verbindung zu sehen ist. (Doo Yong Lee 2007:46)

Die Existenz Shōtoku Taishis wurde bereits vom renomierten Historiker Tsuda Sokichi 津田 左右吉, der sich in seinem Werk Nihon koten no kenkyū (Forschung der klassischen Japanischen Literatur) mit Kojiki und Nihon shoki auseinandersetzte, in Frage gestellt. Vor allem die Erzählungen von seiner Geburt in einem Stall, seiner Fähigkeit kurz nach dem Geburt zu sprechen und seine angeblichen Fähigkeiten die Zukunft vorauszusagen, passen nicht zur sonstigen Darstellungsweise der historischen Personen aus Shōtokus Zeit.

Ebenso ist auch Shōtokus Autorschaft der 17 Verfügungen (Kenpō-jūshichi-jō 憲法十七条) im Nihon shoki fragwürdig. Forschungen ergaben etliche Anachronismen, die nahe legen, dass die 17 Verfügungen nicht im Jahre 604 verfasst worden sein können. Vor allem der Begriff, kokushi kokuzō 国司国造 [oder kokushi kuni no miyatsuko] wurde im Jahre 604 nicht gebraucht. Der Begriff kokushi bedeutet „Regierungsbeamter“, wurde aber erst im ritsuryō 律令 System [historisches Rechtssystem, basierend auf der Philosophie des Konfuzianismus und des Chinesischen Legalismus] verwendet, das 100 Jahre danach, im Jahre 701 etabliert wurde. Ein weiteres Argument ist die Ideologie der Machtzentralisierung, die sehr an die Taika Reformen im Jahre 645 erinnert. (Doo Yong Lee 2007: 36-37)

Der Forscher und Historiker Ōyama Seiichi 大山誠一 glaubt ebenfalls, dass Shōtoku Taishi eine fiktive Persönlichkeit ist, die aber äußerst geschickt konstruiert wurde. Shōtoku Taishi wurde vor allen unter den buddhistischen Gelehrten als die Inkarnation von Kannon wahrgenommen. Dies kann durch die Verbreitung des Mahāyāna Buddhismus im Ostasien erklärt werden. Japan brauchte in dieser Zeit eine buddhistisch ausgebildete symbolische Persönlichkeit mit starker Moral, die die neue Gedanken verkörpern sollte. (Doo Yong Lee 2007:37-38)

Dadurch, dass die Autoren des Nihon shoki den Sieg des pro-buddhistischen Soga 蘇我 Klans über die Mononobe 物部 (Befürworter des Shintoismus) Shōtoku Taishi zuschrieben, trugen sie dazu bei, das Bild Shōtokus als eines Erlösers und Patriarchen des Buddhismus in Japan zu erzeugen. Gleichzeitig etablierte sich die aufkommende Religion am kaiserlichen Hof und half mit den Hof nach chinesischem Vorbild umformen. (Como 2008:19)

Illustrierte Legende

Rollbilder des Metropolitan Museum of Art

Illustrierte Biografie des Prinzen Shôtoku - erstes Rollbild
Illustrierte Biografie des Prinzen Shôtoku - zweites Rollbild

Zwei Hängerollbilder, die sich heute im Besitz des Metropolitan Museum of Art befinden, veranschaulichen die Biografie des zur Legende gewordenen Prinzen. Die Rollbilder sind etwa 1,7m lang und 0,9m breit und entsprechen dem Stil der Kamakura-Zeit (1185-1333). Die 62 abgebildeten Szenen – ausgeführt in opaken Farben auf Seide – werden durch Gebäude, Landschaften und Wolkenschichten voneinander getrennt.

Die unsignierten Rollbilder wurden Tosa Tsunetaka zugeschrieben, der ein unbedeutender Hofkünstler des späten zwölften oder frühen dreizehnten Jahrhunderts war. Laut Soper ist diese Annahme jedoch falsch, da die Rollbilder wegen ihrer Komposition, Farben und kleinen Details, die Kenntniss des Yamato-e Stils um 1300 und des Zen Stiles voraussetzen.

Weil die üblichen Kennzeichen einer späteren Periode, wie trübe Farben oder das Eindringen chinesischer Zeichenkniffe, fehlen, geht Soper davon aus, dass die Rollbilder Mitte des vierzehnten Jahrhunderts angefertigt wurden. Diese Annahme wird auch dadurch unterstützt, dass die Rollbilder, die denen des Metropolitan Museums am nächsten kommen, die des Tempels Daizoji in den Yoshino Bergen sind, in denen der Tennō der Süd-Hofes 1337 Zuflucht suchte.

Empfängnis, Geburt und Kindheit

Prinz Shōtokus Empfängnis
Prinz Shōtoku bei der zeremoniellen Waschung in den Armen seines Onkels Bidatsu Tennō

(570) Eines Nachts träumt die Prinzessin Anahobe von einem goldenen Priester, der sich ihr als der Bodhisattva aus dem Westen vorstellt. Er sagt ihr, dass er einen Schwur geleistet habe die Welt zu retten und sich deswegen in ihren Mutterleib einnisten müsse. Anschließend springt er durch den Mund der Prinzessin in sie hinein.

(571) Als Prinzessin Anahobe am Neujahrstag, genau ein Jahr nach dem Traum, die verschiedenen Ämter des Palastes kontrolliert, kommt sie gerade in dem Moment mit dem Prinzen nieder, als sie die Türen des Pferdestallamtes erreicht. Die Geburt verläuft mühelos und Shōtoku kann sofort danach sprechen.

Da der Prinz vor dem Pferdestallamt geboren wurde, wird er nicht mit seinem eigentlichen Namen, Toyo[sa]tomimi (großzügig mit scharfem Gehör), sondern Umayado (Pferdestalltür), der Stallprinz, gerufen.

Prinz Shōtokus Geburt vor dem Pferdestall

Kampf gegen Mononobe no Moriya

(584) Soga no Umako errichtet eine private Kapelle, die eine steinerne Buddhastatue und einen Mönch aus Korea, sowie drei japanische Nonnen unterbringen soll.

(585) Mononobe no Moriya, der gegen Erneuerungen und ein Führsprecher der alten isolierenden Politik ist, schüchtert Bidatsu Tennō ein, der daraufhin seine Zustimmung für buddhistische Verehrungen wiederruft. Moriya greift hernach die Soga Kapelle an und lässt diese von seinen Truppen niederbrennen.

Mononobe no Moriya leitet den Angriff auf die Soga Kapelle; links: Moriya gibt zu Pferde seinen Männern Anweisungen; Mitte oben: ein Mann hebt eine Tür, auf der ein Himmelskönig abgebildet ist, aus den Angeln; Mitte unten: ein Mann zerstört mit seiner Hellebarde einen Lackaltar; rechts: ein Soldat wirft die steinerne Statue in den Kanal der Stadt Naniwa (Ōsaka);)
Prinz Shōtoku reitet in den Kampf gegen Moriya
Prinz Shōtoku betet zu den vier Himmelskönigen

(587) Shōtoku, 16 Jahre, schließt sich in Provinz Kawachi, Ufer des Ekagawa 餌香川, bei Berg Shigi) den Truppen der Soga gegen Moriya an. Als Zeichen des Jugendalters nach alter Sitte bindet er das Haar an den Schläfen nach oben. Er äußert jedoch Bedenken, dass es nicht möglich sein wird, ohne zu den Buddhas zu beten den Kampf zu gewinnen. Deshalb fällt er einen Lackbaum[1], fertigt aus dessen Holz die Gestalten der vier Himmelskönige (shi tennō - die Welthütern der Himmelsrichtungen)[2] an, schiebt diese in sein Scheitelhaar und verspricht den Welthütern einen Tempel für sie zu errichten, wenn sie ihm zum Sieg verhelfen. Soga no Umako, der Anführer, tut es ihm gleich und schwört, den Welthütern und dem großem Götterkönig[3], für deren Beistand einen Tempel zu errichten und die drei Kleinodien[4] zu verbreiten. Hierauf sammeln sie die Truppen und greifen Mononobe no Moriya an.

Die Partei Shōtokus geht aus dem Kampf siegreich hervor und Moriya und die Seinigen werden erschlagen. Hierauf lässt Prinz Shōtoku in der Provinz Settsu einen Tempel, den Shitennō ji im heutigen Ōsaka, errichten, während Soga no Umako in Asuka den Tempel Hōkō-ji[5] bauen lässt.

Mononobe no Moriya wird von Tomi no Obito Ichihi erschossen (Moriya steht auf der Mauer, fällt mit einem Pfeil im Nacken herunter und wird von einem der Kämpfer enthauptet.)

Prinz Shōtoku und der darbende Mann

Prinz Shōtoku und der darbende Mann

Eine bereits im Nihon shoki überlieferte Legende schildert die Begegnung des Prinzen mit einem hungernden Bettler, den er verköstigt und dem er seinen Umhang gibt. Als der Mann am nächsten Tag dennoch stirbt, lässt er ihn feierlich bestatten. Wieder einige Tage später ist der Leichnam verschwunden, nur das Gewand des Prinzen liegt säuberlich gefaltet auf dem Sarg. Der Prinz sieht darin bestätigt, dass es sich um einen Heiligen gehandelt haben muss, und zieht das Gewand wieder an.

Weitere Bilder

Shōtoku im Nihon ryōiki

Shōtoku Taishi tritt in der buddhistischen Legendesammlung Nihon ryōiki in drei Erzählungen (I-04, I-05 und II-17) auf. Er wird in den Erählungen als Förderer des Buddhismus und Heiliger dargestellt.

  • I-04: Bereits bei seiner Geburt zeigt Shōtoku wundersame Zeichen. Er wird toyotomimi 豐聰耳 genannt, weil "ihn der Himmel schon bei der Geburt mit Weisheit ausstattete, so dass er sich die Klagen von zehn Menschen gleichzeitig anhören und über sie richten konnte, ohne dass ihm jegliches Wort entging". Später in der Erzählung trifft er auf einer seiner Reisen einen kranken Bettler (乞匃人), den er mit eigenem Gewand zudeckt. Anschließlich erweist sich der Bettler als ein Heiliger (聖人) und prophezeit, dass der Name des Thronfolgers nie vergessen wird. Dass er die wahre "verborgene" Gestalt des Bettelnden erkennen konnte, soll auch ein Beweis für Shōtokus heilige Natur sein.
  • I-05: In der Erzählung stirbt Ōtomo no Yasunoko no muraji 大部屋栖古連, der im Jahre 592 zum persönlichen Betreuer von Shōtoku Taishi ernannt wurde und für seinen ausgezeichneten Dienst Reisfeldern in dem Bezirk Iho 揖保郡 und den Titel daishin 大信 erhielt, kehrt aber nach 3 Tagen auf wunderbare Weise von den Toten wieder. Nach seiner Wiederauferstehung erzählt er davon, dass er zusammen mit dem verstorbenen Prinz Shōtoku auf einen goldenen Berg 黄金山 hinaufstieg. Auf dem Gipfel stand ein Mönch, der Shōtoku vor einer Gefahr warnte. Anschließlich gab er dem Prinz ein Lebenselixier, einen Stein aus seinem Armband, das er verschlucken sollte und ließ ihn das namu byōtoku bosatsu 南无妙徳菩薩 Sutra rezitieren. Dann sagte der Thronfolger zu Ōtomo no Yasunoko no muraji, dass er zum Hof zurückkehren und Platz für eine Statue Buddhas vorbereiten soll, damit sie er später bauen kann. Nach seinen Worte kehrte Ōtomo no Yasunoko no muraji plötzlich zurück ins Leben.
  • II-17: Laut dieser Erzählung soll das Nonnenkloster von Okamoto (Okamoto no amadera 岡本尼寺) im Dorf Ikaruga 鵤 in Yamato 大倭 einmal die Residenz von Shōtoku gewesen sein (namentlich Okamoto Palast in Ikagura 鵤岡本宮 laut der Erzählung I-04) und wurde nach seinem Wunsch in ein Kloster umgewandelt.

Verbindung zu Hachiman

Statue im Iwashimizu Hachiman-gu

Einer von Shōtokus Diener ist in einem großen Hachiman-Grab beigesetzt. Des Weiteren befindet sich im Iwashimizu Hachiman-gū eine wertvolle Shōtoku Taishi Statue.

Verweise

Anmerkungen

  1. nuride- oder nurude-Baum; nuri = Lack (Florenz:1919)
  2. Bishamon (Norden), Jikoku (Osten), Zōjō (Süden) und Kōmoku (Westen). (Florenz:1919) siehe Lokapala (wikipedia)
  3. taijinnō, laut Florenz und Aston identisch mit Daikoku
  4. Buddha, das Gesetz und die Priesterschaft
  5. "Tempel des Gedeihens des Gesetzes" (Florenz:1919); siehe Asuka-dera (wikipedia)

Literatur

  • Soper, Alexander C. (1967). „A Pictorial Biography of Prince Shotoku.“ The Metropolitan Museum of Art Bulletin, New Series, Vol. 25, No. 5, S. 197–215.
  • Como, Michael (2008). Shōtoku: Ethnicity, Ritual, and Violence in the Japanese Buddhist Tradition. New York: Oxford University Press.
  • Lee, Kenneth Doo Young (2007). The prince and the monk: Shōtoku worship in Shinran’s Buddhism. New York: State University of New York Press.


Links



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