Bauten/Bekannte Schreine

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Weitere bekannte Schreine

Ähnlich wie Ise und Izumo befinden sich die historisch bedeutsamsten Schreine Japans oft außerhalb der ehemaligen politischen Zentren Nara, Kyoto, Kamakura oder Tokyo. Man muss also erst eine kleine Reise unternehmen, um den wichtigsten kamikami Gottheit; im engeren Sinne einheimische oder lokale japanische Gottheit, Schreingottheit (s. jinja), Gottheit des Shintō AlltagAhnenkultGluecksbringerKamidanaMatsuri... mehr-Heiligtümern des Landes einen Besuch abstatten zu können. Doch verfügen diese bedeutenden Schreine alle über mehr oder weniger große Netzwerke von Zweigschreinen, die über das ganze Land verteilt sind. Misst man die Bedeutung eines Schreines an der Zahl seiner Zweigschreine, so stehen Ise und Izumo keineswegs an erster Stelle. Im Folgenden eine Auswahl von Schreinen, die aufgrund ihrer Anhängerschaft oder aufgrund ihrer historischen Rolle von besonderer Bedeutung sind.

Schreine und Gottheiten

Inari Schreine

Der Shinto-Gott mit den meisten Einzelschreinen ist InariInari 稲荷 Reisgottheit, häufig von Fuchswächtern bewacht FushimiBerg KoyaShinto-GoetterImaginaere Tiere... mehr. Es soll über 30.000 Inari Schreine geben. Typischerweise sind die meisten Inari Schreine allerdings sehr klein, sodass man sie leicht übersehen kann. Sie sind üblicherweise daran zu erkennen, dass sie von zwei Füchsen bewacht werden. Hauptschrein des Inari-Glaubens ist der Fushimi Inari TaishaFushimi Inari Taisha 伏見稲荷大社 Großschrein der Gottheit Inari in Fushimi, im Süden Kyōtos FushimiToriiVerwandlungskuenstler im Süden Kyotos. Er ist u.a. für seine zehntausende toriitorii 鳥居 Torii, Schreintor; wtl. „Vogelsitz“ PhalluskulteOpfergabenBautenFushimi... mehr bekannt. Die hier verehrte Gottheit ist eigentlich ein Reisgott, manifestiert sich aber auch in Form von Füchsen. Fuchsstatuen, zumeist vor dem Schrein aufgestellt, sind daher ein eindeutiges Erkennungsmerkmal von Inari Schreinen. Es gibt im übrigen auch buddhistische Tempel für die Gottheit Inari.

Hachiman Schreine

HachimanHachiman 八幡 Shintō-Gottheit, Ahnengottheit des Tennō und des Kriegeradels; auch „Yawata“ ausgesprochen HachimanKasugaDaibutsu StatuenTauben... mehr ist eine der einflussreichsten japanischen Gottheiten und verfügt über ein Netzwerk von etwa 25.000 in ganz Japan verteilten Zweigschreinen. Er wurde ursprünglich in Kyushu (im Usa Hachiman-gūUsa Hachiman-gū 宇佐八幡宮 Usa Hachiman Schrein (Usa, Kyūshū) HachimanNara) verehrt, aber schon in der NaraNara 奈良 Hauptstadt und Sitz des Tennō, 710–784 (= Nara-Zeit); ehemals: Heijō-kyō EmaYamabushiBautenHachimanItsukushima... mehr- und HeianHeian 平安 alter Name Kyōtos, eig. Heian-kyō 平安京, „Stadt des Friedens“; politisches Zentrum 794–1185 (= Heian-Zeit) ShichigosanJahrMatsuriMoencheOpfergaben... mehr-Zeit verlagerte sich das Zentrum seines Kults zuerst nach Nara, dann nach Kyoto (Iwashimizu Hachiman-gūIwashimizu Hachiman-gū 石清水八幡宮 Iwashimizu Hachiman Schrein (bei Kyōto) HachimanTauben). Die Hachiman Schreine von Usa und Kyoto gelten daher als die Hauptschreine Hachimans. Noch populärer und historisch ebenso bedeutsam ist jedoch der Tsurugaoka Hachiman-gūTsurugaoka Hachiman-gū 鶴岡八幡宮 Tsurugaoka Hachiman Schrein (Kamakura) HachimanRegenmachen in Kamakura. Dieser Schrein verdankt seine Gründung dem Kriegergeschlecht der Minamoto, die Hachiman als Ahnengott verehrten. Nachdem sie siegreich aus den politischen Wirren der ausgehenden Heian-Zeit hervorgegangen waren, bauten die Minamoto ihren Hauptsitz in KamakuraKamakura 鎌倉 Stadt im Süden der Kantō Ebene, Sitz des Minamoto Shōgunats 1185–1333 (= Kamakura-Zeit) HachimanItsukushimaKasugaBerg KoyaDaibutsu Statuen... mehr (südl. des heutigen Tokyo) zum politischen Zentrum des Landes aus und leiteten damit eine neue Ära, die sog. Kamakura-Zeit (1185–1333), ein. Der Hachiman Schrein von Tsurugaoka war eines der prächtigsten Bauwerke dieser neuen Hauptstadt. Die Anlage ist auch in ihrer heutigen (restaurierten) Form sehr imposant und wird an hohen Feiertagen von zahlreichen Tokiotern aufgesucht.

Als Ahnherr der Minamoto Shogune wird Hachiman auch oft als Gott des Krieges bezeichnet, richtiger ist jedoch Gott der Krieger (bushibushi 武士 Krieger, Samurai HachimanKamakuraReichseinigungZenStereotype), deren oberster Vertreter der Shogun war. Hachiman war im übrigen auch einer der ersten kami, die in den Buddhismus integriert wurden (s. Kap. Ikonographie, Kami). Daher wurde auch seine Verbreitung immer schon vom Buddhismus gefördert.

Tenjin Schreine

Auch TenjinTenjin 天神 wtl. „Himmelsgott“, s.a. Tenman Tenjin TenjinShinto-GoetterGeisterSymboltiere Schreine sind in ganz Japan häufig zu finden (ca. 10.000 Schreine). Sie sind dem Gott Tenman TenjinTenman Tenjin 天満天神 Shintō-Gott, Apotheose des Sugawara no Michizane Tenjin geweiht, der heute vor allem als Gott der Bildung von Schülern und Studierenden um Beistand gebeten wird. Tenjin Schreine haben daher v.a. zur Zeit der Uni-Aufnahmsprüfungen großen Zulauf. Die Hauptschreine des Tenjin Netzwerks sind der Kitano Tenman-gūKitano Tenman-gū 北野天満宮 Kitano Tenman Schrein (Kyōto); einer der beiden Hauptschreine des Sugawara no Michizane, gegr. 947 RegenmachenGeister in Kyōto und der Dazaifu Tenman-gūDazaifu Tenman-gū 大宰府天満宮 Dazaifu Tenman Schrein (Kyūshū), einer der beiden Hauptschreine für Sugawara no Michizane, gegr. 919 Tenjin in Kyūshū (in der Nähe von Fukuoka). Daneben gibt es auch den bekannten Tenjin Schrein in Osaka, dem zu Ehren jedes Jahr eines der größten Schreinfeste (matsurimatsuri religiöses (Volks-)Fest MatsuriHadaka matsuriPhalluskulteItako... mehr) Japans abgehalten wird. Der Gott Tenman Tenjin leitet sich von einer historischen Persönlichkeit, dem Hofgelehrten Sugawara no MichizaneSugawara no Michizane 菅原道真 845–903, Heian-zeitl. Staatsmann und Gelehrter; posthum als Tenman Tenjin vergöttlicht, heute Gott der Gelehrsamkeit TenjinStaatsshintoWind und DonnerGeister, ab, der ein besonderer Freund der Pflaumenblüte gewesen sein soll. Daher ist die Pflaume auch das Wahrzeichen der Tenjin Schreine. Michizane wurde ungerechtfertigterweise verbannt und rächte sich nach seinem Tod, indem er Seuchen und Naturkatastrophen über die Hauptstadt brachte. Erst als man ihm zu Ehren die Schreine in Kyoto und Dazaifu errichtete, endeten die Heimsuchungen (s.a. Geister).

Miyajima

Der Schrein von MiyajimaMiyajima 宮島 Schreininsel nahe Hiroshima; s.a. Itsukushima Schrein ItsukushimaToriiShinto-Goetter (auch ItsukushimaItsukushima 厳島 auch Miyajima, Schrein bei Hiroshima ItsukushimaBerg KoyaBenzaiten) zählt zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Japans. Er ist vor allem wegen seines imposanten, vom Meer umspülten torii bekannt, spielte aber auch historisch eine bedeutsame Rolle. Er liegt auf der kleinen Insel Miyajima (wtl. Schreininsel) nahe der Stadt Hiroshima. Schon 593 soll hier ein Schrein errichtet worden sein. Ende der Heian-Zeit wurde der Schrein vom glücklosen Krieger-Klan der Taira besonders verehrt und zeitweise zu ihrem Hauptquartier erkoren. Der Schrein ist drei — heute namentlich kaum mehr bekannten — weiblichen Gottheiten geweiht, als Schutzschrein der Fischer und Seefahrer wurde er aber auch mit den Glücksgöttern Benzaiten und Ebisu in Verbindung gebracht.

Der eigentliche Hauptschrein der Itsukushima-Göttinnen ist der Munakata SchreinMunakata Taisha 宗像大社 Großschrein von Munakata, Kyūshū ItsukushimaShinto-Goetter in Kyushu, ebenfalls ein Schrein der Schifffahrt, dessen Anlage sich über mehrere Inseln ausbreitet. Munakata/Itsukushima verfügen über ein Netzwerk von ca. 8500 Schreinen. Zu diesem zählt auch die Schreininsel EnoshimaEnoshima 江ノ島 Schreininsel; rel. Zentrum nahe Kamakura Hadaka matsuriBenzaiten, nahe der alten Hauptstadt Kamakura.

Nikkō Schrein

Der Tōshō-gūTōshō-gū 東照宮 Tōshō Schrein, Mausoleum des Tokugawa Ieyasu in Nikkō, Präf. Tochigi NikkoShinto in NikkōNikkō 日光 Tempel-Schreinanlage im Norden der Kantō-Ebene, Präf. Tochigi; beherbergt u.a. den Tōshō-gū Schrein NikkoBerg KoyaSchreinanlage IseReichseinigung... mehr, etwa 100km nördlich von Tokyo, ist das Mausoleum des ersten Tokugawa Shoguns Tokugawa IeyasuTokugawa Ieyasu 徳川家康 1543–1616; 1. Tokugawa Shōgun; Reichseiniger HachimanNikkoBekannte TempelAsakusa... mehr. Ieyasu wurde auf eigenen Wunsch als kami verehrt. Der prächtige Ausbau seines Mausoleums erfolgte aber erst unter seinem Enkel IemitsuTokugawa Iemitsu 徳川家光 3. Tokugawa Shōgun (1604–1651), r. 1623–1651 Nikko, der sich ebenfalls an Ort und Stelle einen Schrein errichten ließ. Die gesamte Anlage umfasst eine ganze Reihe von Schreinen und Tempeln, die von einem mächtigen Zedernwald umgeben sind. Nikkō zählt zu den Hauptsehenswürdigkeiten Japans. Auch dieser Schrein verfügt über einige Zweigschreine, im Vergleich zu Hachiman oder Inari sind es aber nur sehr wenige.

Kasuga Schrein

Der Kasuga TaishaKasuga Taisha 春日大社 Kasuga Schrein, Nara; ehemals Ahnenschrein der Fujiwara ItsukushimaKasugaBekannte TempelOkuninushi... mehr in Nara ist eine weitere Hauptsehenswürdigkeit Japans und bleibt den meisten Japanbesuchern wegen seiner vielen Laternen im Gedächtnis. Er verfügt zwar nur über ein bescheidenes Netz von Zweigschreinen, ist aber von großer historischer Bedeutung. Er war ursprünglich die Residenz der mächtigen Adelsfamilie FujiwaraFujiwara 藤原 mächtigste Adelsfamilie im jap. Altertum KasugaTenjinBekannte TempelOkuninushi... mehr und wurde später ihr Familienschrein, wo sie ihre Ahnen verehrten. Der Schrein ist eng mit dem Tempel Kōfuku-jiKōfuku-ji 興福寺 Tempel des Hossō-Buddhismus; einer der Sieben Großen Tempel von Nara KasugaBekannte TempelKamakuraNara... mehr verbunden, der ebenfalls der Familie Fujiwara unterstellt war. Zwei der vier Hauptgötter des Kasuga Schreins sollen einst auf Hirschen hierher geritten sein. Daher ist der große Park, in dem sich der Kasuga Schrein zusammen mit den Tempeln Kōfuku-ji und TōdaijiTōdaiji 東大寺 Tempel des Großen Buddha von Nara; wtl. Großer Ost-Tempel SogiyaHachimanKasugaBekannte Tempel... mehr befindet, von zahlreichen zahmen Hirschen bevölkert. Diese Hirsche werden aber auch in Erinnerung an eine buddhistische Legende in den Tempelanlagen von Nara gehalten. Die buddhistischen Einflüsse sind im Fall des Kasuga Schreins besonders stark zu erkennen. (S.a. Kasuga Mandala.)

Meiji Schrein

Der Meiji JingūMeiji Jingū 明治神宮 Schrein des Meiji Tennō in Tōkyō, err. 1920 JahrShogatsuSchreinanlage IseStaatsshinto... mehr in Tokyo wurde 1920 zu Ehren von Kaiser MeijiMeiji Tennō 明治天皇 1852–1912; 122. japanischer Kaiser (r. 1867–1912); Namensgeber und politische Symbolfigur der Meiji-Zeit; Eigenname: Mutsuhito JahrSchreinanlage IseOkuninushiBakumatsu... mehr und seiner Gemahlin errichtet. Beide werden hier als Götter verehrt, sind aber nicht hier beigesetzt. Trotz seines Naheverhältnisses zum Staatsshinto kann man sich dem Charme des Schreins und seiner gesamten Anlage nur schwer entziehen. Auch wegen seines großen Parks zählt der Meiji Schrein zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Tokyos und zieht zum traditionellen Schreinbesuch im Neuen Jahr (hatsumōdehatsumōde 初詣 Schrein-Neujahrsbesuch FamilieJahrShogatsuPilgerschaftTotenriten... mehr) die größten Menschenmassen in ganz Japan an (1998: 3,5 Millionen). Er gilt auch als bevorzugter Ort für shintoistische Hochzeiten.

Miwa

Der Schrein von Miwa — oder genauer „Groß-Miwa“ (ŌmiwaŌmiwa Jinja 大神神社 Ōmiwa Schrein, auch Miwa Schrein, nahe Nara; einer der ältesten Schreine Japans Schreinanlage IseToriiOkuninushiImaginaere Tiere) — in der Präfektur Nara besitzt zwar nur wenige Zweigschreine, als einer der ältesten Schreine ist er jedoch historisch bedeutungsvoll und unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht von den meisten anderen Schreinen. Sein Hauptheiligtum (shintaishintai 神体 heiliges Objekt eines Shintō-Schreins; wtl. „Gottkörper“ MatsuriIse IzumoSchreinanlage IseSchreine... mehr), bzw. der Sitz seiner Gottheit ŌmononushiŌmononushi 大物主 Gottheit des Schreins von [Ō]Miwa Schreinanlage IseOkuninushiGoetter der Erde, ist ein ganzer Berg, nämlich der Berg MiwaMiwa-yama 三輪山 Berg Miwa im Süden von Nara Pilgerschaft, an dessen Fuß die Schreinanlage errichtet ist. Der Schrein besitzt aus diesem Grund auch keine Haupt- sondern lediglich eine Zeremonienhalle. Dafür verfügt der Miwa Schrein gleich über drei außergewöhnliche Schreintore: Das mit 32m Höhe zweitgrößte toriitorii 鳥居 Torii, Schreintor; wtl. „Vogelsitz“ PhalluskulteOpfergabenBautenFushimi... mehr Japans am Anfang des Hauptzugangswegs (erbaut 1984); ein sog. shimetoriishimetorii 注連鳥居 Torii (Schreintor) bestehend aus zwei Pfosten und einem Seil; auch chūren torii gelesen Torii, das nur aus zwei Pfosten und einem shimenawashimenawa 注連縄 shintōistisches „Götter-Seil“; geschlagene Taue aus Reisstroh. KamidanaPhalluskulteOpfergabenIse Izumo... mehr (Götterseil) besteht; und ein dreiteiliges torii, das mit Türen versehen ist, die den Zugang zum heiligen Berg versperren. Schließlich ist Miwa ein Schutzschrein der Sakebrauerei. (Mehr zur Geschichte des Miwa Schreins auf der Sidepage Ōkuninushi.)

Die zehn größten Schrein-Netzwerke

allg. Bezeichnung Zahl (ger.) Hauptschreine (Ort)
1 Inari Schreine 32000 Fushimi Inari Taisha (Kyoto)
2 Hachiman Schreine 25000 Usa Hachiman-gū (Oita-ken, Kyushu),
Iwashimizu Hachiman-gū (Kyoto)
3 Shinmei Schreine 18000 Ise Jingū (Ise)
4 Tenjin Schreine 10500 Dazaifu Tenman-gū (Fukuoka-ken, Kyushu),
Kitano Tenman-gū (Kyoto)
5 Munakata Schreine 8500 Munakata Jinja (Fukuoka-ken, Kyushu),
Itsukushima Jinja (Hiroshima)
6 Suwa Schreine 5000 Suwa Taisha (Nagano-ken)
7 Hiyoshi Schreine 4000 Hiyoshi Taisha (Shiga-ken, bei Kyoto)
8 Kumano Schreine 3000 Kumano Nachi Taisha (Wakayama-ken)
9 Tsushima Schreine 3000 Tsushima Jinja (Nagasaki-ken, Kyushu)
10 Yasaka Schreine 2500 Yasaka Jinja (Kyoto)

Quelle: Shrine Names and Distributions, Encyclopedia of Shinto (2007/9)

Unter Schrein-Netzwerken darf man sich keine allzu fest gefügten Organisationen vorstellen. Oft besteht nur ein loser, formaler Zusammenhang. Neben den oben genannten landesweiten Schrein-Netzwerken gibt es auch Schreine, die nur innerhalb einer bestimmten Region über ein Netz von Zweigschreinen verfügen. Dazu zählt unter anderem der Großschrein von Izumo.



Ende des Kapitels „Tempel und Schreine“

Ikonographie 
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„Weitere bekannte Schreine.“ In: Bernhard Scheid (Hg.), Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 14.9.2010). URL: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Bauten/Bekannte_Schreine?oldid=14566