Ikonographie/Gluecksgoetter: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 10. August 2011, 17:45 Uhr

Die Sieben Glücksgötter

Die Sieben Glücksgötter (jap. Shichi FukujinShichi Fukujin 七福神 Die Sieben Glücksgötter Bishamon-tenBodhidharmaEbisuHotei... mehr) sind ein Sinn­bild für das Streben nach dies­seitigem Glück (genze riyakugenze riyaku 現世利益 (religiöse) Belohnung in diesem Leben Gluecksbringer = religiöse Be­lohnung in dieser Welt) und zu­gleich ein an­schau­liches Bei­spiel für den un­ver­krampften Um­gang der japanischen Religion mit ver­schiedenen Traditionen. Sie ver­einen die mildtätige Barm­herzig­keit der Bodhisattvas, die ehrfurcht­gebietende Strenge der Devas und das daois­tische Ver­sprechen des Langen Lebens mit einer boden­stän­digen Lebens­tüchtig­keit. Zwar mag es den Anschein haben, dass sie nur auf materiel­len Gewinn aus sind, doch transpor­tieren die Glücks­götter auch Tugen­den wie Fleiß, Arbeits­eifer und Selbst­genüg­sam­keit. Sie sind jedoch völlig frei von jeder transzen­denten Dimen­sion. Auf diese Weise haben sie sich mühelos aus der Vor­moderne in die moderne Konsum­gesellschaft hin­über­gerettet. Die Sieben Glücksgötter ent­standen zusammen mit der bürger­lichen Stadt­kultur im späten Mittel­alter und gewan­nen in der EdoEdo 江戸 Sitz der Tokugawa Shōgune, 1600–1867 (= Edo-Zeit); heute: Tōkyō ShichigosanMatsuriPhalluskulteMoencheWuerdentraeger... mehr-Zeit (1600–1867) ihre be­kannte ikono­graphische Gestalt. Heute gelten sie zwar als Shinto-Götter (kamikami Gottheit; im engeren Sinne einheimische oder lokale japanische Gottheit, Schreingottheit (s. jinja), Gottheit des Shintō AlltagAhnenkultGluecksbringerKamidanaMatsuri... mehr), doch sie tragen viele Merk­male aus der Zeit ihrer Ent­stehung, als die Trenn­wand zwischen Buddhas und kami noch wesentlich durch­lässiger war.

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Sieben Glücksgötter.
Relief, fukujin; Insel Takeshima, nahe der Stadt Gamagori, Präfektur Aichi
Bild © Steve-kun, flickr 2007. (Letzter Zugriff: 2016/8).

Moderne Darstellung der Shichi Fukujin.

Noch heute ist es Brauch, in der Neujahrsnacht ein Bild der Glücks­götter unter den Kopf­polster zu legen, um das Neue Jahr mit einem glücks­ver­heißenden Traum zu begin­nen. Auch kleine Pilger­fahrten zu Sieben Tempeln oder Schreinen, die jeweils einem der Götter ge­wid­met sind, erfreuen sich am Jahres­anfang großer Beliebt­heit. Jeder Gott kann aber auch allein an­ge­betet werden und hat seinen eigenen Zustän­dig­keitsbereich.

Daikoku

DaikokuDaikoku 大黒 Glücksgott; skt. Mahakala = „Großer Schwarzer“; auch Daikoku-ten AsakusaIzumo SchreinBishamon-tenOkuninushi... mehr ist so etwas wie der Anführer aller sieben Glücksgötter, viel­leicht, weil er am längsten in dieser Funktion ver­ehrt wird. Zu seinen wich­tigsten Emblemen zählen Reis­sack und Glücks­ham­mer. Er steht daher in erster Linie für Glück in Form von materiel­lem Reich­tum, bzw. reich­licher Nah­rung. Sein Boten­tier ist die Maus, die im chinesischen Horoskop eben­falls mit Reich­tum assoziiert wird. Wenn Daikoku als ein­zelne Gott­heit verehrt wird, bewacht mitun­ter ein Paar Mäuse seinen Tempel oder Schrein.

Auf Daikokus Beziehung zur zornvollen tantristischen Gottheit Mahakala wurde bereits ein­ge­gan­gen. Doch gibt es seit alters­her auch eine „ein­heimische“ Variante des Daikoku, in der er als ein­facher Bauer auf­tritt. In dieser Gestalt wird auch häufig mit dem mytho­logischen Gott ŌkuninushiŌkuninushi 大国主 mythol. Gottheit; wtl. Großer Meister des Landes Bekannte TempelIse IzumoIzumo SchreinOkuninushi... mehr iden­tifiziert.

Auf vielen Bildern ist Daikoku zusammen mit Ebisu, dem Gott des Fisch­fangs, zu sehen. Daikoku und Ebisu sorgen für die materiel­len Grund­be­dürf­nisse, die Ernäh­rung, und ver­treten oft die Gesamt­heit der Glücksgöt­ter, sozusagen in kleiner Besetzung.

Ebisu

Ebisu beer.jpg

EbisuEbisu 恵比寿 Glücksgott der Händler und Fischer; andere Schreibung: 夷 oder 戎; Grundbedeutung wahrscheinlich „Fremder“ oder „Barbar“ Bekannte SchreineAsakusaBishamon-tenDaikoku... mehr trägt die klassische Hoftracht (kariginukariginu 狩衣 Priestertracht (ehemals Hoftracht); wtl. „Jagdgewand“ SchreinpriesterEbisu), die heute noch von Shinto-Priestern benützt wird. Anhand seiner Attribute ist er deut­lich als Gott des Fischfangs zu er­ken­nen: Er hält eine Angel und trägt eine riesige Rote Meer­brasse (tai) unter dem Arm. Den­noch scheint er in manchen Gegen­den auch als Gott der Land­wirt­schaft ver­ehrt worden zu sein. Heute ist er unter Laden­besit­zern, Klein­gewerbe­treiben­den und Wir­ten beson­ders populär. Auch die bekannte Bier­marke „Yebisu“ trägt seinen Namen.

Ebisu gilt als der einzige „einheimische“ Gott unter den Shichi Fukujin, doch seine Her­kunft ist rät­selhaft. Laut manchen Schrein­legen­den wird er mit dem sog. „Blutegel-Kind“ (Hiru-koHiru-ko 蛭子 wtl. Blutegel-Kind; erstes (missratenes) Kind von Izanagi und Izanami Ebisu), dem ersten und etwas miss­glück­ten Sprössling des Ur­göt­ter­paares IzanagiIzanagi 伊耶那岐/伊奘諾 Göttervater; auch Izanaki (ki hier männliche Endung) Hadaka matsuriOkuninushiEbisuMythen... mehr und IzanamiIzanami 伊耶那美/伊奘冉 Göttermutter, Göttin der Unterwelt (mi hier weibliche Endung) OkuninushiEbisuWind und DonnerMythen... mehr in Ver­bindung gebracht. Diese Her­leitung ent­stammt wohl dem Nishinomiya Jinja in der Nähe von Ōsaka, einem Zentrum des Ebisu-Kultes, beruht jedoch nicht auf klas­sischen Quel­len wie KojikiKojiki 古事記 „Aufzeichnung alter Begebenheiten“; älteste jap. Chronik (712) ItsukushimaIse IzumoIzumo SchreinToriiOkuninushi... mehr oder Nihon shokiNihon shoki 日本書紀 Zweitältestes Schriftwerk und erste offizielle Reichschronik Japans (720) ItsukushimaIse IzumoIzumo SchreinToriiBishamon-ten... mehr. Anderer­seits wird Ebisu auch gern mit der mythologischen Zwerg-Gottheit SukunabikonaSukunabikona 少名毘古那 winzige Gottheit, Gefährte oder alter ego von Ōkuninushi, auch: Sukunahikona OkuninushiEbisuGoetter der Erde assoziiert, eine Art Alterego des oben genannten Ōkuninushi.

Benzaiten

BenzaitenBenzaiten 弁才天/弁財天 Glücksgöttin, Gottheit des Wassers, der Musik und der Beredsamkeit; skt. Sarasvati; auch: Benten Hadaka matsuriBekannte SchreineItsukushimaToriiBishamon-ten... mehr oder abgekürzt Benten („Deva der Bered­samkeit“) ist die einzige Frau unter den Sieben Glücks­göttern. In den meisten Ab­bildun­gen hält sie eine biwabiwa 琵琶 japanische Kurzhalslaute mit vier oder fünf Saiten, wird mit einem großen Plektron angeschlagen Benzaiten-Laute in der Hand. Dieses Instrument hat sie von ihrer indischen Ahnin, der Flussgöt­tin Sarasvati über­nommen. Beide Göttin­nen sind aus­gehend vom Wasser auch für Be­red­sam­keit, für Musik, für das Wissens und die Künste zuständig.

Auch in Japan hat Benten ihre enge Verbin­dung zum Wasser bei­behalten. Ihre Schreine oder Tempel sind fast immer von Wasser um­geben. Allein schon auf­grund ihrer äußeren Er­scheinung steht Benten für Anmut, man betet aber auch um Geld und Wohl­stand zu ihr. In Kamakura gibt es bei­spiels­weise den berühm­ten Zeniarai-Benten Schrein — den Schrein der „geld­waschen­den Benten“. Wer an der dortigen Quelle sein Geld wäscht, darf auf dessen wunder­same Vermeh­rung hoffen.

Bishamon-ten

Der Name Bishamon-tenBishamon-ten 毘沙門天 Himmelswächter des Nordens, Glücksgott; abgeleitet von einem indischen Gott des Reichtums, Vaishravana Bishamon-tenVajrapaniDaikokuEbisu... mehr leitet sich von skt. Vaishravana (der alles Hörende) ab. Vaishravana ist einer der Vier Himmelskönige (Shi-TennōShi-Tennō 四天王 wtl. Vier Himmelskönige, die aber eher als Himmelswächter auftreten und jeweils eine Himmelsrichtung beschützen; angeführt von Bishamon-ten, dem Wächter des Nordens; der Ausdruck wird auch für diverse Gruppen von vier Kriegern angewendet Bishamon-tenShotoku TaishiWaechtergoetterOni und Kappa... mehr), und zwar der Hüter des Nordens. In Japan ist Bishamon-ten auch unter dem Namen Tamon-ten, einer Über­setzung des Sanskrit­namens „der alles Hörende“ bekannt. Zu seinen Attributen zählen ein Dreizack und eine kleine Pagode. In der klas­sischen Ikono­graphie strahlt er die Würde eines Feld­herren aus und wurde in früherer Zeit auch mit der Bitte um Kriegs­glück an­ge­betet. Auch als Glücks­gott wird er immer in chinesischer Rüstung dargestellt.

Besonders im frühen japanischen Buddhismus erfreute sich Bishamon-ten einer großen Be­liebt­heit. Das Sutra des Goldenen Lichts portraitiert ihn als Er­finder einer Gebets­formel (Mantra), die alle Wünsche verwirklichen hilft.

Hotei

Die Figur des HoteiHotei 布袋 Glücksgott; Manifestation von Bodhisattva Maitreya; chin. Budai ArhatsBishamon-tenBodhidharmaHotei geht auf die legendenumwobene Gestalt des chinesischen Mönchs Qici (auch Changting zi) zurück. Dieser führte im neun­ten Jahr­hundert ein Wander­leben als Bettel­mönch. Er trug seine Hab­selig­keiten stets in einem großen Sack mit sich, sodass er vor allem unter seinem Spitz­namen „Jutesack“ (chin. Budai oder Pu-tai, jap. Hotei) bekannt wurde.

Budai/Hotei erwies sich nach seinem irdischen Leben als Inkarnation des Bohisattva Maitreya (jap. MirokuMiroku 弥勒 Bodhisattva Maitreya, „Buddha der Zukunft“ En no GyojaHachimanDaibutsu StatuenHonji suijaku... mehr, chin. Mile-fo, auch als „Buddha der Zukunft“ bekannt) und wurde in China zum typischen„Lachen­den Buddha“. Beson­ders be­liebt ist er im Chan/Zen Buddhis­mus, wo seine Heiter­keit als Ausdruck der Selbst­genüg­sam­keit be­grif­fen wird. Er stellt er ein be­lieb­tes Motiv der Zen Tuschezeich­nungen (zengazenga 禅画 Zen-Tuschebild Zen) dar.

Fukurokuju und Jurōjin

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Fukurokuju.
Buchillustration, fukujin (Papier) von Katsushika Hokusai, Detail. Edo-Zeit.

FukurokujuFukurokuju 福禄寿 Glücksgott, Gott des Langen Lebens Bishamon-tenTengu (wtl. „Glück-Erfolg-Langes Leben“) und JurōjinJurōjin 寿老人 Glücksgott, Gott des Langen Lebens Bishamon-ten (wtl. „Alter Mann des Langen Lebens“) erscheinen beide als alte Männer und sind mit allen möglichen Eigen­schaf­ten und Emblemen daois­tischer Un­sterb­licher aus­ge­stat­tet. Dazu gehört auch die markante, phal­lisch anmutende Form ihres Schädels, der aller­dings oft dezent unter einer Kappe ver­borgen ist. Beide Götter tragen das Zeichen „juju 寿 Langes Leben “ für Langes Leben im Namen und ge­währen den ent­sprechen­den Wunsch.

Die tierischen Begleiter der beiden sind Kranich, Schild­kröte und Hirsch, wobei der letztere meist an der Seite von Jurōjin zu finden ist. Vor allem die Schildkröte, aber auch Kranich und Hirsch gelten als Symbol­tiere des Langen Lebens.

Trotz ihrer unverkennbar daoistischen Attribute sind die beiden Gott­heiten als solche in China selbst nicht zu finden. Fuku-roku-ju (chin. fu-lu-shou) be­zeich­net jedoch eine Gruppe von drei chinesischen Glücks­göttern, die u.a. im Feng shui eine wichtige Rolle spielen. Jurōjin könnte eine Be­zeich­nung für den Südlichen Polar­stern (Canopus) sein, der in China selbst als Gottheit des Langen Lebens und als Verkör­perung Lao-tse's gilt.

Fukurokuju und Jurojin sind somit aus allerlei daoistischen Versatz­stücken zu­sammen­gesetzt, die um das Thema „Langes Leben“ kreisen und sich im Grunde beliebig kombinieren lassen. Daher ver­wundert es nicht weiter, dass sie mitun­ter auch zu einem Gott ver­schmel­zen. In diesem Fall wird die Gruppe der Shichi Fukujin durch die weib­liche Gottheit Kichijō-tenKichijō-ten 吉祥天 Hindu-buddhistische Göttin des Glücks; wtl. „Gottheit des Guten Omens“; auch: Kisshōten; skt. Lakshmi Bishamon-tenHeiligeGoldglanz Sutra (auch Kisshōten) ergänzt.

Wieso Sieben?

Vorbilder oder Verwandte der Sieben Glücksgötter finden sich vor allem in China, dort sind es aber üblicher­weise acht daois­tische Un­sterb­liche, die zusam­men auf einem Boot zur Insel der Glück­selig­keit unter­wegs sind. Es gibt ver­schiedene Theorien, wieso man sich in Japan statt dessen auf die Zahl Sieben fest­legte. So wird z.B. immer wieder auf die Sieben Übel (shichinan), bzw. die Sieben Tugen­den (shichi shōzai) des Buddhis­mus hin­ge­wiesen. Die Zahl Sieben spielt aber auch im chinesischen Polar­stern-Glauben eine wichtige Rolle (Anzahl der Sterne im Stern­bild des Großen Wagens). Auch die Sieben Weisen im Bambus­hain, ein Gruppe chinesischer Philosophen, die gerne auf Tuschmalereien dar­ge­stellt wurde, könnten eine Inspriationsquelle der Shichi Fukujin gewesen sein.

Eine bekannte Anekdote besagt, dass das Ensemble der Sieben Glück­götter auf den Mönch Tenkai, einen wichtigen religiösen Rat­geber des ersten Tokugawa Shoguns Tokugawa IeyasuTokugawa Ieyasu 徳川家康 1543–1616; 1. Tokugawa Shōgun; Reichseiniger Bekannte SchreineHachimanNikkoBekannte TempelAsakusa... mehr zurück­geht. Tenkai hätte die Sieben Tugen­den des Bud­dhis­mus in ab­ge­wandel­ter Form auf Ieyasu über­tragen und mit sieben Gott­heiten folgen­der­maßen in Ver­bindung ge­bracht: Langes Leben (Jurōjin), Wohlstand (Daikoku), Beliebt­heit (Fukurokuju), Auf­richtig­keit (Ebisu), Liebens­würdig­keit (Benzaiten), Autorität (Bishamon­ten), Großmut (Hotei). Diese Kombination sei der Schlüs­sel zu Ieyasus erfolgreicher Be­friedung des Landes. Klar, dass Ieyasu von dieser Charak­terisierung be­geis­tert war und seinen Hofmaler anwies, die sieben Gottheiten in einem Bild darzustellen.

Frühformen der Shichi Fukujin legen die Vermutung nahe, dass das Ensemble tat­sächlich von bud­dhis­tischen Mönchen kreiert wurde. Wahr­schein­lich geht die Idee aber nicht auf einen einzigen Mönch zurück, sondern bildete sich all­mäh­lich im Laufe der MuromachiMuromachi 室町 Stadtteil in Kyōto; Sitz des Ashikaga Shōgunats 1336–1573 (= Muromachi-Zeit) AmidismusKamakuraShinto MittelalterZenStereotype... mehr-Zeit (14.–16. Jh.) heraus. In jedem Fall waren die Shichi Fukujin in der EdoEdo 江戸 Sitz der Tokugawa Shōgune, 1600–1867 (= Edo-Zeit); heute: Tōkyō ShichigosanMatsuriPhalluskulteMoencheWuerdentraeger... mehr-Zeit wesentlich bekannter und populärer als mythologische Gott­heiten wie AmaterasuAmaterasu 天照 Sonnengottheit; Ahnherrin des Tennō-Geschlechts KamidanaItsukushimaIse IzumoIzumo SchreinSchreinanlage Ise... mehr oder SusanooSusanoo 須佐之男 mytholog. Gottheit; Trickster-Gott, Sturmgott, Mondgott MatsuriItsukushimaShimenawaOkuninushiOpfer... mehr. Vor allem auf bildlichen Dar­stel­lungen sind sie allseits präsent, während die „eigentlichen“ Shinto-Götter nur sehr selten ab­ge­bildet werden. Daran hat sich im Grunde bis heute nichts geän­dert.

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Shichi Fukujin.
Hängerollbild, fukujin (Farbe auf Seide) von Katsushika Hokusai, u.a.. Spätere Edo-Zeit, frühes 19.Jh.; Museo d'Arte Orientale Edoardo Chiossone
Bild © Muian. (Letzter Zugriff: 2011/7).

Die Glücksgötter (Shichi Fukujin) in ihrer ikonographisch ausgereiften Form, dargestellt von verschiedenen Ukiyoe-Künstlern des frühen 19. Jh..

Die Glücksgötter einst...
shichifukujin
...und heute.
Ikonographie 
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„Die Sieben Glücksgötter.“ In: Bernhard Scheid (Hg.), Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 10.8.2011). URL: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Ikonographie/Gluecksgoetter?oldid=26541