Pantheon Schrein-Gottheiten und Glücksgötter

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Pantheon Schrein-Gottheiten und Glücksgötter
Dieses Web-Handbuch beinhaltet 1789 Illustrationen und Bilddokumente. Die vorliegende Seite enthält Bilder zum Thema „Kami, Shinzō“. Die Thumb-Images sind mit Bild-Seiten verlinkt, die zusätzliche Informationen (u.a. zu Quelle und Copyright) enthalten und jene Artikelseiten anzeigen, welche das jeweilige Bild benützen.

Schrein-Gottheiten (kami) 45 Bilder  + Glücksgötter

Zao gongen.jpg Zaō Gongen // Statue, shinzō (Bronze). Heian-Zeit, 11. Jh.; Höhe: 34.6 cm // Bild © Metropolitan Museum of Art (letzter Zugriff: 2016/9/6). Harry G. C. Packard Collection of Asian Art // Zaō Gongen ist eine der Hauptgottheiten der yamabushi. Seinem Titel (Gongen) nach ist er ein einheimischer kami, er trägt jedoch die Züge eines buddhistischen Myōō. Ursprünglich hielt er wohl einen vajra, also ein buddhistisches Ritualinstrument, in der Hand. Zaō Gongen
Jingu.jpg Kaiserin Jingū // Statue, shinzō (Holz). Heian-Zeit, 9. Jh.; „Nationalschatz“; Yakushi-ji, Yasumigaoka Hachimangū, Präfektur Nara; 33,9 cm // // Darstellung der mythologischen Kaiserin Jingū Kōgō. Bestandteil einer der ältesten plastischen Darstellung japanischer Gottheiten, bestehend aus Jingū, ihrem Sohn Hachiman und dessen Frau Himegami. Kaiserin Jingū
Tenshodaijin mnl.jpg Tenshō daijin // Shinzō // // Männlicher Amaterasu in einer mittelalterlichen Darstellung. Tenshō daijin
Tenjin.jpg Sitzportrait des Tenjin (Tenjin zazō) // Skulptur, shinzō (Holz, bemalt). Kamakura-Zeit, 1259; im Besitz des Yoki Tenman Schreins, Nara; Höhe: 94,9 cm // Bild © Nara National Museum (letzter Zugriff: 2011/7) // Äußerlich gleicht diese Darstellung des Tenjin dem konventionellen Bild eines höfischen Staatsmannes, die extrem strengen Gesichtszüge deuten jedoch göttliche Autorität an. Sitzportrait des Tenjin
Uzume sarutahiko.jpg Ame no Uzume und Sarutahiko // Illustration, kami. Späte Edo-Zeit; aus Nakatomi ōbarai ezu // Bild © Suzuka bunko, Ehime University (letzter Zugriff: 2009/1) // Darstellung von Ame no Uzume und Sarutahiko. Für ein sehr ähnliches Motiv von Kuniyoshi siehe hier. Ame no Uzume und Sarutahiko
Sarutahiko.jpg Sarutahiko // Zeichnung, kami (Tusche, Farbe). Meiji-Zeit // // Finster blickt Sarutahiko der barbusigen Ame no Uzume entgegen. Sarutahiko
Uzume spinner.jpg Ame no Uzume // Hängerollbild, kami (Papierdruck), Detail. Meiji-Zeit; Völkerkundemuseum Zürich (Inv.-Nr. 19401); 105,5 x 25 cm // Bild © Tomoe Steineck, Martina Wernsdörfer, Raji Steineck, WegZeichen: Japanische Kult- und Pilgerbilder. Die Sammlung Wilfried Spinner (1854–1918). Zürich: VMZ (Ausstellungskatalog), Abb. 68 // Die auf einem Zuber tanzende Ame no Uzume in einer an den klassischen Mythen orientierten Darstellung. Ame no Uzume
Matsunoo josei.jpg Weibliche Gottheit // Statue, shinzō. Heian-Zeit, 9. Jh.; Matsunoo Schrein, Kyōto // Bildquelle: galleryhip.com (letzter Zugriff: 2015/10) // Weibliche Gottheit des Matsunoo Taisha. Zählt zu den ältesten kami-Skulpturen Japans. Möglicherweise identisch mit den Gottheiten von Munakata Taisha und Itsukushima. Weibliche Gottheit
Matsunoo dansei.jpg Männliche Gottheit von Matsunoo // Statue, shinzō (Holz, bemalt). Heian-Zeit, 9. Jh.; Matsunoo Schrein, Kyōto // // Gottheit des Matsunoo Taisha. Die für kami-Darstellungen typische Haltung deutet an, dass dieser Gott ursprünglich ein shaku-Zepter in den Händen hielt. Dieses Szepter zeichnet auch weltliche Herrscher aus und symbolisiert sakrale ebenso wie politische Autorität. Männliche Gottheit von Matsunoo
Uzume kagura.jpg Ame no Uzume // // // Ame no Uzume, dargestellt von einem kagura-Tänzer. Ame no Uzume
Kukai koya myojin.jpg Kōbō Daishi und die beiden Gottheiten Niu und Kōya (Kōbō daishi Niu Kōya ryōmyōjin zō) // Hängerollbild, kami (Seide). Kamakura-Zeit, 14. Jh.; Kongōbu-ji, Berg Kōya; 212 x 127,5cm // Bild © Kūkai mandara: Kōbō Daishi to Kōya-san (Katalog), Reihōkan 2006, S. 39, Abb. 10 // Kūkai in der klassischen Darstellung mit vajra in der rechten Hand, auf dem Sessel eines Tempelabtes, flankiert von den beiden Schutzgöttern von Berg Kōya: Die Göttin Niu-tsu-hime in chinesisch anmutender Tracht und der Jäger Kariba (hier Kōya Myōjin) in klassischer Hoftracht. Oberhalb der drei Gestalten ist undeutlich eine Abbildung von Kūkais Mausoleum, Oku no In, zu sehen, unterhalb eine Abbildung des Amano Niu Schreins am Fuße von Berg Kōya. Das Bild wurde für einen bestimmten Ritus zur Verehrung der Gottheiten angefertigt, der sich mondōkō 問答講, wtl. Frage und Antwort Vortrag, nannte und 1291 begonnen wurde. Kōbō Daishi und die beiden Gottheiten Niu und Kōya
Kasuga hirschmandala.jpg Die Kasuga-Götter verlassen den Kashima Schrein (Kashima tatsu shineizu) // Hängerollbild, shinzō (Tusche und Farbe auf Seide). Muromachi Zeit, 14. Jh.; im Besitz des Nara National Museums; 140,6 x 40,2 cm // Bild © Nara National Museum (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Auf den Hirschen sind die Götter von Kashima und Katori zu sehen, die sich von der östlichen Kantō-Region auf den Weg zum Kasuga Schrein in Nara machen. Unter ihnen sind zwei Angehörige der Fujiwara Familie zu sehen, welche die Götter begleiteten und in Nara zu Priestern des Kasuga Schreins wurden. Die Legende erzählt genau genommen nur davon, dass Takemikazuchi, der Gott von Kashima, in den Jahren 766–68 auf diese Weise nach Nara übersiedelte, doch da der Kashima Schrein in der Nähe des Katori Schreins liegt und dessen Gottheit Futsunushi auch zu den Göttern des Kasuga Schreins zählt, war es für die mittelalterlichen Künstler offenbar logisch, dass sie die Reise gemeinsam antraten. Die Kasuga-Götter verlassen den Kashima Schrein
Kumano kami.jpg Kumano Hayatama no Ōmikami // Shinzō, ichiboku-zukuri (Holz, bemalt). Frühe Heian-Zeit; „Nationalschatz“; Hayatama Schrein, Kumano; Höhe: 101cm // Bildquelle: Wada Toshio (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Männliche Gottheit des Hayatama Schreins, eines der drei Schreine von Kumano. Wird auch mit Göttervater Izanagi identifiziert. Kumano Hayatama no Ōmikami
Inaba shirousagi jishujinja.jpg Ōkuninushi und der Hase von Inaba // Statue, kami (Bronze); Jishu Schrein, Kyōto // Bild © Jack Lin, Picasa 2006 (letzter Zugriff: 2011/10) // Diese Skulptur aus dem 20. Jh. befindet sich im Jishu Schrein, wo Ōkuninushi als Gott der Verliebten gefeiert wird. Ōkuninushi und der Hase von Inaba
Hachiman01.jpg Hachiman in buddhistischer Tracht (Sōgyō Hachiman) // Statue, shinzō (Holz, bemalt). Heian-Zeit, späteres 9. Jh.; Yasumigaoka Hachiman-gū, Nara; Höhe: 38,6 cm // // Der Yasumigaoka Schrein befindet sich innerhalb des buddhistischen Tempels Yakushi-ji. Hachiman fungiert dort als Schutzgottheit (chinjujin) des Buddhismus. Hachiman in buddhistischer Tracht
Hie sanno mandala.jpg Mandala des Sannō Schreins (Sannō-miya mandara) // Hängerollbild, mandara (Farbe und Tusche auf Seide), Detail. Muromachi-Zeit, 1447; im Besitz des Nara National Museum; 120,7 x 68,1 cm // Bild © e-Kokuhō (letzter Zugriff: 2016/8) // Buddhas und kami des Hie (Hiyoshi) Schreins (auch Sannō Schrein) am Fuße des Klosterbergs Hiei-zan, nach dem honji suijaku-Schema. In der oberen Reihe die buddhistische „Urform“, in der unteren die „Spur“, also die unmittelbare Erscheinungsform der wichtigsten Schreingottheiten. Siehe auch Gesamtbild Mandala des Sannō Schreins
Fusumi.jpg Fusumi no Kami // Statue, shinzō (Holz, bemalt). Frühe Heian-Zeit; „Nationalschatz“; Kumano Hayatama Taisha, Shingū, Wakayama-ken; Höhe: 101cm // Bild © Kyushu National Museum, 2014 (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Weibliche Hauptgottheit des Kumano Hayatama Schreins, eines der drei Schreine von Kumano. Wird auch als Göttermutter Izanami gedeutet. Fusumi no Kami
Uzume ekin.jpg Ekin Ame no Uzume // Kami von Ekin (1812–76) // Bildquelle: Muian // Ame no Uzume in einer parodistischen Darstellung Ekin Ame no Uzume
Uzume Izu-no-Chohachi.jpg Irie Chōhachi Ame no Uzume // Gipsrelief, kami (Gips, Farbe) von Irie Chōhachi (1815–1889), Detail. Meiji Zeit, 19. Jh. // Bild © Master plasterer Izu-no-Chohachi (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Ame no Uzume mit entblößten Brüsten, hier unter dem Namen Okame. Irie Chōhachi Ame no Uzume
Hachiman kaikei.jpg Kaikei Hachiman in buddhistischer Tracht // Statue, shinzō (Holz, bemalt) von Kaikei. 1201; „Nationalschatz“; Tōdaiji, Nara; 87,1 cm // Bild © Nara National Museum (letzter Zugriff: 2006/5) // Die Gottheit Hachiman in Mönchstracht. Wie viele Statuen dieser Zeit ist auch diese Statue hohl. In ihrem Inneren birgt sie eine Liste von Künstlern und Sponsoren versehen, die zu ihrem Entstehen beigetragen haben. Die Statue diente lange als shintai des Tamukeyama Hachiman Schreins (Schutzschrein des Tōdaiji) und wurde nicht hergezeigt, daher ihr fast unnatürlich guter Erhaltungszustand. Das Gesicht ist einerseits extrem realistisch (Gesichtsfalten), andererseits aber streng symmetrisch, was an ältere Darstellungsweisen gemahnt. Obwohl als kami verehrt, wird die buddhistische Natur des Dargestellten durch Symbole wie Lotos-Podest, Nimbus („Heiligenschein“) und Pilgerstab unmissverständlich hervorgehoben. Vorbild dieser Hachiman-Figur war ein Portrait, das von Kūkai stammen soll. Kaikei Hachiman in buddhistischer Tracht
Izanagi kagutsuchi.jpg Katsushika Hokusai Izanagi tötet Kagutsuchi // Buchillustration, kami (Papier, Tusche) von Katsushika Hokusai (1760-1849); aus Gahon wakan homare („Bilder von Helden aus Japan und China“), 1850 (posthum veröffentlicht) // Bildquelle: visipix (letzter Zugriff: 2011/7) // Izanagi tötet den Feuergott Kagutsuchi Katsushika Hokusai Izanagi tötet Kagutsuchi
Uzume-hokusai.jpg Katsushika Hokusai Ame no Uzume // Buchillustration, kami von Katsushika Hokusai. 1816; aus Hokusai manga, Bd. 5 // Bildquelle: visipix (bearbeitet) (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Darstellung der Ame no Uzume Katsushika Hokusai Ame no Uzume
Inari hokusai.jpg Katsushika Hokusai Dakiniten und Inari Daimyōjin // Buchillustration, kami (Papier) von Katsushika Hokusai. 1814; aus Abbildung aus Hokusais Manga, Band 3 // Bild © Institut des Traditions du Japon (letzter Zugriff: 2016/8) // Buchillustration der Gottheiten Dakini und Inari Daimyōjin. Katsushika Hokusai Dakiniten und Inari Daimyōjin
Daikoku Uzume.jpg Kawanabe Kyōsai Daikoku, Otafuku und Jurōjin // Illustration, kami von Kawanabe Kyōsai. 1889 // Bildquelle: Wikimedia Commons (letzter Zugriff: 2016/9/18) //

Im Vordergrund Daikoku auf einem Ochsen, geführt von Otafuku (Ame no Uzume). Im Hintergrund Jurōjin, der sich mit seinem Reittier abmüht. Das Bild wurde laut Inschrift am zweiten Neujahrstag angefertigt. Die Glücksgötter waren und sind ein beliebtes Neujahrsmotiv. Auch die Kombination mit einem Ochsen als Reittier ist nicht ungewöhnlich. Interessant ist vor allem, dass als weibliche Begleiterin Daikokus nicht Benzaiten in Erscheinung tritt, sondern die komödiantische Otafuku.

Kawanabe Kyōsai Daikoku, Otafuku und Jurōjin
Susanoo kyosai.jpg Kawanabe Kyōsai Susanoo und die Schlange Yamata no Orochi // Hängerollbild, kami (Seide, Tusche, Farbe) von Kawanabe Kyōsai (1831–1889). Meiji-Zeit, 1887; 100,4 x 29,7 cm // Bild © The British Museum (letzter Zugriff: 2016/8) // Susanoo und Yamata no Orochi. Man muss erst ein wenig suchen, bis man den Kopf der Schlange in der unteren Bildhälfte entdeckt. Kawanabe Kyōsai Susanoo und die Schlange Yamata no Orochi
Izanami izanagi.jpg Kobayashi Eitaku Izanami und Izanagi bei der Erschaffung der Welt // Hängerollbild, kami (Seide, Tusche, Farbe) von Kobayashi Eitaku (1843–1890). Um 1885; 126 x 54,6 cm // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/9/18). William Sturgis Bigelow Collection // Die Illustration aus dem späten 19. Jahrhundert zeigt das Urgötterpaar Izanagi und Izanami auf der schwebenden Himmelsbrücke (Ame no ukihashi), von wo aus sie die erste Insel im Urmeer erschaffen. Kobayashi Eitaku Izanami und Izanagi bei der Erschaffung der Welt
Amaterasu eitaku.jpg Kobayashi Eitaku Amaterasu tritt aus der Höhle // Buchillustration, kami (Papier, Tusche) von Kobayashi Eitaku (1843-1890); aus Yamata no Orochi („Japanese Fairy Tales 9“) von Basil Hall Chamberlain, 1886 // Bild © Waseda University Library (letzter Zugriff: 2011/7) // Die Sonnengöttin Amaterasu kommt aus ihrer Höhle. Zuvor hatte sie sich dort versteckt, nachdem ihr Bruder Susanoo — dem sie Zugang zu ihrem Reich gewährte — sie durch verschiedene Untaten zutiefst verletzt hatte. Die anderen Götter veranstalten schließlich ein ausgelassenes Fest, bei welchem die Göttin Ame no Uzume eine Art Striptease vorführt, woraufhin alle Götter schallend zu Lachen beginnen. Amaterasu, neugierig ob des Gelächters, öffnet die Höhle einen spaltbreit. Sie erblickt ihr eigenes Abbild in einem Spiegel, den man ihr vorhält und verlässt verwundert darob ihr Versteck. Kobayashi Eitaku Amaterasu tritt aus der Höhle
Uzume kosugi.jpg Kosugi Hōan Ame no Uzume no Mikoto // Ölbild, kami (Leinwand, Ölfarbe) von Kosugi Hōan (1881–1964). 1951; Idemitsu Bijutsukan, Tokyo; 83,5 x 208,8 cm // Bild © Chiyoda Days (letzter Zugriff: 2013/7) // Ame no Uzume in einer modernen Interpretation. Amaterasu ist hier durch die Sonnenscheibe repräsentiert. Kosugi Hōan Ame no Uzume no Mikoto
Hachiman 1326.jpg Kyōkaku Hachiman // Statue, shinzō (Holz) von Kyōkaku. 1326; Akane Hachiman-gū, Shimane-ken; 71,6 cm // Bild © Harris, 2001, S. 145 // Die Gottheit Hachiman als weltlicher Herrscher in höfischer Tracht Kyōkaku Hachiman
Uzume Taki Katei.jpg Taki Katei Ame no Uzume // Farbholzschnitt, kami (Farbe, Papier) von Taki Katei (1832–1901), Detail. Bakumatsu Zeit, 1859 // Bildquelle: Library of Congress (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Ame no Uzume in der Kleidung einer Schreindienerin (miko), mit Schellen und Zickzack-Papier. Sie trägt die Züge der dicklichen und vergnügten Glücksgöttin Otafuku. Taki Katei Ame no Uzume
Sarutahiko hokkei.jpg Totoya Hokkei Sarutahiko // Farbholzschnitt, surimono (Papier, Tusche, Farbe) von Totoya Hokkei (1780–1850). Edo-Zeit, 1820er Jahre; aus der Serie Haru no iwato (Die Felsenhöhle im Frühling); 21,3 x 18,4 cm // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/8). William Sturgis Bigelow Collection // Der mythologische Gott Sarutahiko mit tengu-ähnlicher Nase und dem Gewand eines yamabushi. Das Bild erschien in einer Serie von Illustrationen zu Amaterasus Austritt aus der Höhle (daher auch Hahn und Henne), obwohl Sarutahiko im ursprünglichen Mythos damit gar nichts zu tun hat. Siehe auch Ame no Uzume. Totoya Hokkei Sarutahiko
Uzume hokkei.jpg Totoya Hokkei Ame no Uzume // Farbholzschnitt, kami (Farbe, Papier) von Totoya Hokkei (1780–1850). Edo-Zeit; aus der Serie Haru no iwato („Das Felsentor des Frühlings“), 1820er Jahre // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/9/18). William Sturgis Bigelow Collection // Ame no Uzume als Teil einer Serie von Göttern aus dem Mythos der Felsenhöhle; als Neujahrskarte konzipiert. Siehe auch Sarutahiko. Totoya Hokkei Ame no Uzume
Susanoo schlange1.jpg Toyohara Chikanobu Susanoo // Farbholzschnitt, kami (Papier, Farbe) von Toyohara Chikanobu. Meiji-Zeit // Bildquelle: Wikimedia Commons (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Susanoo kämpft gegen die achtköpfige Schlange Yamata no Orochi, die er mit Hilfe von Sake betrunken gemacht hat. Toyohara Chikanobu Susanoo
Tenno chikanobu1878 gr.jpg Toyohara Chikanobu Meiji Tennō und kaiserliche Ahnen // Farbholzschnitt, kami (Papier, Farbe) von Toyohara Chikanobu (1838–1912). 1878 // Bild © Artelino (letzter Zugriff: 2014/11) // Meiji Tennō und seine Gemahlin umgeben von ihren kaiserlichen Ahnen:
Mitte: Die Urgötter Kuni no Tokotachi, Izanami und Izanagi, davor Kaiser Meiji und Kaiserin Shōken;
Rechts: Die Ahnengötter Amaterasu, Ninigi und Jinmu Tennō sowie die nahen Vorfahren Meijis, Kōmei (Tennō 121, r. 1846–1867) und Go-Sakuramachi (Tennō 117, r. 1762–1771, eigentlich eine Kaiserin!)
Links: Die mythologischen Ahnengötter Hikohohodemi und Hikonagisa Takeugaya Fukiaezu, sowie Go-Momozono (Tennō 118, r. 1771–1779), Kōkaku (Tennō 119, r. 1780–1817) und Ninkō (Tennō 120, r. 1817–1846).
Toyohara Chikanobu Meiji Tennō und kaiserliche Ahnen
Susanoo yoshitoshi.jpg Tsukioka Yoshitoshi Susanoo und Yamata no Orochi // Farbholzschnitt, kami (Papier, Farbe) von Tsukioka Yoshitoshi (1839–1892). Spätere Edo-Zeit; 2 x 39.7 x 26.3 cm // // Susanoo rettet Prinzessin Kushinada vor der Schlange Yamata no Orochi, die hier ausnahmsweise als Schlange mit einem Kopf dargestellt ist. Kushinada-hime scheint sich mit Hilfe shintoistischer Rituale selbst schützen zu wollen. Tsukioka Yoshitoshi Susanoo und Yamata no Orochi
Iwado hiroshige.jpg Utagawa Hiroshige Die kami locken die Gottheit des Lichts mit Musik aus der Höhle // Farbholzschnitt, kami (Papier, Farbe) von Utagawa Hiroshige (1797–1858). Um 1850; aus der Serie Honchō nenreki zue (Illustrierte Chronologie Japans); 22,2 x 34,7 cm // Bild © British Museum (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Im Vordergrund Tajikara, der die Aufgabe hat, einen Felsen vom Eingang der Höhle zu entfernen, damit die Sonnengottheit — hier durch Strahlen angedeutet — wieder herauskommen kann. Dahinter einige Musiker und Ame no Uzume bei ihrem Tanz, begleitet von Sarutahiko. Utagawa Hiroshige Die kami locken die Gottheit des Lichts mit Musik aus der Höhle
Amaterasu kunisada.jpg Utagawa Kunisada Amaterasu tritt aus der Höhle // Farbholzschnitt, shinzō (Papier, Farbe) von Utagawa Kunisada (1786–1865), Detail. 1857 // Bild © Fuji Arts (letzter Zugriff: 2011/8) // Die Darstellung stammt aus einem Tryptichon mit dem Titel „Ursprung des Tanzes vor der Felsenhöhle“ (Iwato kagura no kigen). Dieser Tanz stellt die mythologische Szene nach, in der Amaterasu durch den Tanz von Ame no Uzume aus ihrer Felsenhöhle gelockt wird. Solche kagura-Tänze werden auch heute noch häufig aufgeführt. In der Darstellung ist deutlich die Kabuki-artige Schminke der Darsteller zu erkennen. (Siehe auch iwado kagura2.jpg.) Utagawa Kunisada Amaterasu tritt aus der Höhle
Iwado kagura2.jpg Utagawa Kunisada Amaterasu tritt aus der Felsenhöhle // Farbholzschnitt, kami (Papier, Farbe) von Utagawa Kunisada (1786–1865). 1857; 3 Blatt a 38 x 26 cm // Bild © Database of Folklore Illustrations, Nichibunken, Kyōto (letzter Zugriff: 2016/9/6) // Ukiyoe-Tryptichon mit dem Titel „Ursprung des Tanzes vor der Felsenhöhle“ (Iwato kagura no kigen). Dieser Tanz stellt die mythologische Szene nach, in der Amaterasu durch den Tanz von Ame no Uzume aus ihrer Felsenhöhle gelockt wird. Solche kagura-Tänze werden auch heute noch häufig aufgeführt. In der Darstellung ist deutlich die Kabuki-artige Schminke der Darsteller zu erkennen. Siehe auch Iwado_kagura.jpg. Utagawa Kunisada Amaterasu tritt aus der Felsenhöhle
Izumo enmusubi.jpg Utagawa Kunisada (Tyokuni III) Kami-Versammlung in Izumo // Farbholzschnitt, shinzō (Papier, Farbe) von Utagawa Kunisada (Tyokuni III) (1786–1865). Edo-Zeit, Mitte 19. Jh.; aus der Serie Izumo no kuni no taisha yaoyorozu no kamitachi enmusubi no kai no zu (Treffen der Götter im Großschrein des Landes Izumo, zum Knüpfen von Heiraten); Tryptichon // Bild © Waseda University (letzter Zugriff: 2018/9/6) // Darstellung der in der Edo-Zeit geläufigen Vorstellung, dass sich die Götter Japans alljährlich in Izumo zusammenfinden, um unter der Leitung des dortigen Gottes Ōkuninushi die Heiratsverbindungen des folgenden Jahres festzulegen. Ōkuninushi und Amaterasu sind hier als fürstliches Paar dargestellt, das die anderen Götter beim Ausrechnen und Notieren künftiger Paarungen überwacht. Als ihre Buchhalter fungieren Kasuga und Kashima Daimyōjin, weitere wichtige Schreingötter lassen sich anhand ihrer Namensschilder identifizieren. Außerhalb der Halle, unter einem heiligen Baum, scharen sich einfacher gekleidete Figuren, wahrscheinlich „Armen-Götter“ (binbōgami), um ein Lagerfeuer. Das Bild illustriert die Bedeutung von Izumos Ōkuninushi als Gott der ehelichen Verbindungen (enmusubi no kami). Utagawa Kunisada (Tyokuni III) Kami-Versammlung in Izumo
05drache.jpg Utagawa Kuniyoshi Susanoo no Mikoto (Drache) // Farbholzschnitt, kami (Papier, Farbe) von Utagawa Kuniyoshi (1797–1861); aus der Serie Buyū mitate jūnishi (Die Zwölf Tierkreiszeichen als Helden), 1840 // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2014/1)

Ein bloßfüßiger Krieger mit offenem Haar und gezücktem Schwert steht nächtens auf einer Klippe und blickt konzentriert in die Wellen des Meeres, wo undeutlich die Gestalt eines Drachens (tatsu) sichtbar wird. Der Krieger ist der mythologische Gott Susanoo, der sich anschickt, die Menschheit vom menschenfressenden Ungeheuer Yamata no Orochi (in den Mythen als „Schlange“ bezeichnet) zu befreien.

Utagawa Kuniyoshi Susanoo no Mikoto (Drache)
Uzume Sarutahiko ningyo kuniyoshi.jpeg Utagawa Kuniyoshi Ame no Uzume und Sarutahiko // Farbholzschnitt, kami (Papier, Farbe) von Utagawa Kuniyoshi. Späte Edo-Zeit, 1856; aus der Serie Fūryū ningyō no uchi („Moderne Puppenfiguren“); 2 mal 25 x 36 cm // Bild © The Oriental Library, Tōhō bunko (letzter Zugriff: 2013/5) // Begegnung von Ame no Uzume und Sarutahiko. Im Hintergrund das Urgötterpaar Izanagi und Izanami. Die für Kuniyoshi untypisch naive, fast plumpe Darstellung könnte dem Umstand geschuldet sein, dass hier für eine Ausstellung lebensechter Puppen geworben wird, die 1855–56 in Edo stattfand. Kuniyoshi scheint sich an das Erscheinungsbild der Götter in der Ausstellung gehalten zu haben. Utagawa Kuniyoshi Ame no Uzume und Sarutahiko
Okuninushi sukunabikona kuniyoshi.jpg Utagawa Kuniyoshi Ōkuninushi und Sukuna Bikona // Buchillustration, kami (Papier, Farbe) von Utagawa Kuniyoshi; aus Dainihonkoku kaibyaku yuraiki („Bericht über die Entstehung des Großreichs Japan“, Hirano Genryō), Bd. 2, 1860 // Bild © Waseda University (letzter Zugriff: 2016/9/6). Ōkuninushi, der Anführer der „irdischen Gottheiten“, begegnet Sukunabikona, der als winzige Gottheit auf dem Kamm einer Welle an Land gespült wird. Utagawa Kuniyoshi Ōkuninushi und Sukuna Bikona
Okuninushi kuniyoshi.jpg Utagawa Kuniyoshi Ōkuninushi // Buchillustration, kami (Papier, Farbe) von Utagawa Kuniyoshi; aus Dainihonkoku kaibyaku yuraiki („Bericht über die Entstehung des Großreichs Japan“, Hirano Genryō), 1860 // Bild © Waseda University (letzter Zugriff: 2016/8) // Darstellung der mythologischen Gottheit Ōkuninushi. Utagawa Kuniyoshi Ōkuninushi
Susanoo toyokuni.jpg Utagawa Toyokuni Susanoo und die Schlange Yamata no Orochi // Farbholzschnitt, kami (Papier, Farbe) von Utagawa Toyokuni (1769–1825). Spätere Edo-Zeit; 2 x 39.7 x 26.3 cm // Bild © Tokyo National Museum (letzter Zugriff: 2016/9/19)

Susanoo rettet Prinzessin Kushinada vor der achtköpfigen Schlange (hebi). Im Vordergrund acht Töpfe mit Sake, Susanoos Trick, um das Monster betrunken zu machen. Wie für viele ukiyo-e der mittleren Periode typisch, ist der Held mit den Zügen eines Kabuki-Schauspielers ausgestattet.

Utagawa Toyokuni Susanoo und die Schlange Yamata no Orochi
Uzume toyokuni.jpg Utagawa Toyokuni Ame no Uzume in Gestalt eines Kabuki-Schauspielers // Farbholzschnitt, kami (Farbe, Papier) von Utagawa Toyokuni (1769–1825), Detail; aus der Serie Iwato kagura no hajimari („Ursprung des kagura-Tanzes des Felsenhöhle“) // Bild © Kichō shogazō database, National Diet Library (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Ame no Uzume (rechts) mit anderen Göttern, die Amaterasu aus der Höhle locken wollen. Die Figuren tragen die Züge von Kabuki-Schauspielern, sind also relativ nahe an einer tatsächlichen Aufführung der Szene. Teil eines Tryptichons. Utagawa Toyokuni Ame no Uzume in Gestalt eines Kabuki-Schauspielers
Dieses Web-Handbuch beinhaltet 1789 Illustrationen und Bilddokumente. Die vorliegende Seite enthält Bilder zum Thema „Schrein-Gottheiten“. Die Thumb-Images sind mit Bild-Seiten verlinkt, die zusätzliche Informationen (u.a. zu Quelle und Copyright) enthalten und jene Artikelseiten anzeigen, welche das jeweilige Bild benützen.

Glücksgötter (fukujin) 65 Bilder

7fuku gamagori.jpg Sieben Glücksgötter // Relief, fukujin; Insel Takeshima, nahe der Stadt Gamagori, Präfektur Aichi // Bild © Steve-kun, flickr 2007 (letzter Zugriff: 2016/8) // Moderne Darstellung der Shichi Fukujin. Sieben Glücksgötter
Ebisu daikoku geldbaum.jpg Ebisu und Daikoku mit Geldbaum // Werbeposter (hikifuda), fukujin (Papier, Farbe). Meiji- oder Taishō Zeit, frühes 20. Jh.; 33,5 x 49,5 cm // Bild © Nishinomiya Jinja (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Ebisu und Daikoku behängen einen „Geldbaum“ (seine Blätter sind traditionelle Goldmünzen) mit Sinnsprüchen. Die Botschaft ist eindeutig: Nur wer redliche Grundsätze befolgt, erlangt Reichtum. Ebisu und Daikoku mit Geldbaum
Kanda daikoku.jpg Daikoku // Statue, fukujin. 20. Jh.; Kanda Schrein, Tokyo. // Bild © Ikeada Katsumi, 2014 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Rezente Skulptur des Daikoku auf dem Gelände des Kanda Schreins. Daikoku
Daikoku motoyama.jpg Sanmen-Daikoku // Statue, fukujin. Edo-Zeit; Motoyama-dera, Tempel der Pilgerroute in Shikoku // Bild © Bernhard Scheid, 2007 // Dreiköpfiger Daikoku mit den Zusatzgesichtern von Bishamon-ten und Benzaiten. Sanmen-Daikoku
Daikoku neu.jpg Daikoku // Statue, fukujin (Keramik, Farbe). 20. Jh. // // Daikoku, wie er als einer der sieben Glücksgötter (Shichi Fukujin) in modernen Souvenierläden zu finden ist. Daikoku
Kanameishi2.jpg Erdbeben-Wels und schlafender Ebisu // Welsbild, namazu-e, fukujin. 1844 // Bild © Kichō shiryō gazō database, (Tōkyō Metropolitan Library) Stichwort 鯰 (letzter Zugriff: 2011/10) // Oben: Der Erdbeben-Wels (namazu) und die Zerstörungen,

die er anrichtet.
Bildmitte: Der Gott von Kashima reitet eilig herbei. Links der Donnergott.
Unten: Der „Schlussstein“ (kanameishi 要石) und der schlafende Gott Ebisu, der den Gott von Kashima vertreten sollte.

Obwohl Ebisu oft als lachender, jugendlicher Glücksgott dargestellt wird, gibt es auch Legenden, denen zufolge er schwerhörig ist und aus diesem Grund den alljährlichen Aufruf an die Götter, sich im Oktober in Izumo zu versammeln, nicht hört (oder hören will). Er bleibt daher als „Aufpassergott“ (rusugami) in seiner Heimatregion. Doch auch diese Aufgabe erfüllte er im 10. Monat 1855, als der Erdbebenwels das große Ansei-Beben verursachte, nicht sorgfältig genug.

Erdbeben-Wels und schlafender Ebisu
Daikoku tsurumitake.jpg Daikoku // Statue, fukujin (Stein); Tsurumigtake, Ōita-ken, Kyūshū // Bild © Blown in the wind, 2014 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Daikoku, leicht beschneit, auf einer der höchstgelegenen Fukujin-Routen Japans, auf dem Berg Tsurumitake in der Provinz Ōita, ca. 1300m. Die Gegend ist insgesamt berühmt für ihre religiösen Steinstatuen (sekibutsu). Daikoku
Daikoku zushi.jpg Daikoku // Statue, fukujin (Holz, bemalt, vergoldet). 19. Jh. // // Daikoku in einem Miniaturschrein (zushi). Daikoku
Ebisu beer.jpg Ebisu Beer // Fukujin // // Verwendung des Glücksgottes Ebisu in der Werbung. Ebisu Beer
Ebisu hikifuda.jpg Ebisu mit Meerbrasse und die anderen Fukujin // Werbeposter, fukujin. Frühes 20. Jh. // Bild © Fujii Hikifuda Collection (letzter Zugriff: 2011/10) // Werbeposter (hikifuda) eines Kaufhauses in Kotohira, Shikoku. Die Sieben Glücksgötter, inbesondere Ebisu und Daikoku waren die beliebtesten Werbesujets in der Pionierzeit kommerzieller Werbung im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Ebisu mit Meerbrasse und die anderen Fukujin
Hotei kamakura.jpg Hotei // Statue, fukujin (Stein); Jôchi-ji, Kamakura // Bild © Bernhard Scheid, 2007 // Nicht zufällig findet sich auch diese volkstümliche Darstellung Hoteis in einem der großen Zen-Tempel Kamakuras. Sein glücksbringender Bauch und auch der Finger, der eigentlich auf den Mond zeigen sollte, sind merklich abgegriffen. Hotei
Benten chikubushima1.jpg Achtarmige (Happi) Benzaiten // Statue, fukujin; Schreininsel Chikubushima im Biwa See // Bild © Wada Yoshio, 2003 (letzter Zugriff: 2011/7) // Statue des Benzaiten-Heiligtums mit torii als Kopfputz auf der Schreininsel Chikubushima im Biwa See, eine der „Drei Großen Benten“ Kultstätten Japans. Achtarmige (Happi) Benzaiten
Ebisu souvenir.jpg Ebisu // Souvenir, fukujin. 20. Jh. // Bild © Nishinomiya Jinja (letzter Zugriff: 2011/11/9) // Ebisu wie er heute in Souvenirläden verkauft wird. Ebisu
Ebisu tai.jpg Ebisu fischt eine Brasse // Werbeposter (hikifuda), fukujin (Papier, Farbe). Meiji-Zeit?; 33,5 x 49,5 cm // Bild © Nishinomiya Jinja (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Werbeposter (hikifuda) eines Fischhändlers aus Ōsaka, vielleicht als Neujahrsgeschenk gedacht. Im Hintergrund Berg Fuji, zusammen mit den Glücksgöttern (hier Ebisu) ein beliebtes Neujahrsmotiv. Ebisu fischt eine Brasse
Fukurokuju hotei.jpg Fukurokuju, Jurōjin und Hotei // Buchillustration, fukujin (Papier, Tusche), Detail. Edo-Zeit, spätes 18. Jh; aus Bildenzyklopädie Kinmōzui („Erbauliche Lehren in Bildern“), erweiterte Fassung, Bd. 10 // Bild © Universität Kyushu (letzter Zugriff: 2011/7) // Die drei Glücksgötter (Shichi Fukujin) Fukurokuju, Jurōjin und Hotei. Fukurokuju, Jurōjin und Hotei
Hotei yamadera.jpg Hotei // Statue, fukujin (Holz); Yamadera, Yamagata, N-Japan // Bild © Neil Thomas, 2003 (letzter Zugriff: 2011/7) // Hotei, hier mit Kindern. Wie man sieht, bringt es Glück, seinen Bauch zu streicheln. Hotei
Hadaka benten.jpg Die berühmte Nackte Benten von Enoshima // Statue, fukujin (Holz). Kamakura-Zeit; Enoshima Jinja; 54 cm // Bild © Wada Yoshio (letzter Zugriff: 2011/7) // Eine der „Drei Großen Benten Japans“. Offiziell heißt diese Statue Myôon Benzaiten, „Benzaiten des Wunderbaren Klanges“. Sie ist zweifellos die bekannteste, aber nicht die einzige Aktdarstellung Bentens (Hadaka Benten). Die berühmte Nackte Benten von Enoshima
Hotei muromachi.jpg Hotei // Hängerollbild, fukujin (Papier, Farbe, Tusche). Muromachi-Zeit, 1479; 149,9 x 63,5 cm // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Hotei beschenkt ein chinesisches Kind (karako). Das Gedicht ist von Osen Keisan (1429–1493) signiert. Hotei
Hotei manpukuji.jpg Hotei/Maitreya // Statue, fukujin (vergoldet); Zen-Tempel Manpuku-ji, Kyoto // Bild © Kaiseikun, Panoramio 2006 (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Skulptur des Hotei/Maitreya im Manpuku-ji, dem Haupttempel des Ōbaku-Zen. Hotei/Maitreya
Daikoku koya.jpg Daikoku // Fukujin. Späte Kamakura-Zeit; Hōju-in, Berg Kōya // Bild © Kōbō Daishi and the Sacred Treasures of Mount Kōya, 2003, Abb. 31 // Darstellung des Daikoku. Daikoku
Daikoku kongorinji.jpg Daikoku im halben Lotossitz (Daikoku hanka-zō) // Statue, fukujin (Holz). Heian-Zeit; im Besitz des Kongōrin-ji, Shiga-ken; Sitzhöhe: 49,9cm, Gesamthöhe: 73,5cm // Bild © Shinbutsu imasu Ōmi (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Dies ist die angeblich älteste Darstellung des japanischen Daikoku aus einem Tendai-Tempel in der Umgebung von Saichōs Klosterberg Hiei. Die Rüstung und vor allem die langen Ohren offenbaren einen starken Einfluss der buddhistischen Ikonographie. Dennoch verleihen die Mütze und die gedrungene Statur diesem Daikoku eine gewisse Bodenständigkeit. Die Figur ist ein ichiboku zukuri, d.h. sie ist aus einem einzigen Holzblock herausgearbeitet.

Das Motiv einer Figur, die im sogenannten „halben Lotossitz“ auf einem Felsen sitzt, erinnert an Kannon oder Benzai-ten, die dann jeweils auf ihrer eigenen Insel dargestellt sind. Im Falle Daikokus ist das Motiv jedoch äußerst selten und praktisch nur auf Tendai Tempel beschränkt. (Iyanaga 2002, S. 300.)

Daikoku im halben Lotossitz
Budai.jpg Budai und die 16 Arhats // Felsskulptur, fukujin. Südliche Song-Zeit, 1126–1279; Ling-yin Tempel, Hangzhou, China // Bild © Bernhard Scheid, 2009 // Die berühmteste Statue der Feilaifeng-Felsskulpturen an einem der ältesten Tempel Chinas, dem Chan (Zen) Tempel der Ruhenden Seele (Lingyin Tempel). Budai (Maitreya, Buddha der Zukunft) ist hier inmitten der Sechzehn Arhats dargestellt (die bis zu seinem Erscheinen auf Erden nicht ins Nirvana eintreten dürfen). Die Statue belegt, dass die Ikonographie des Budai/ Hotei schon seit dem 13. Jahrhundert mehr oder weniger gleichbleibend überliefert wird. Budai und die 16 Arhats
Sanmendaikoku eishinji.jpg Dreigesichtiger Daikoku // Statue, fukujin (Holz). Wahrscheinlich Edo-Zeit; Eishin-ji, Tōkyō // Bildquelle: NaoMa, J-Blog (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Abbildung des Daikoku, der Legende nach von Kūkai geschnitzt, wahrscheinlich jedoch aus der Edo-Zeit. Der Tempel Eishin-ji befindet sich im Norden des Ueno Parks, wo im 19. Jahrhundert die ersten Rundgänge zu Schreinen der Sieben Glücksgötter angelegt wurden. Heute ist er Teil der Shitaya-Fukujin-Route, wo Wallfahrtsorte der Glücksgötter auf ca. 3km aufgefädelt sind. Die Route entstand 1975. Dreigesichtiger Daikoku
Daikoku kiyomizu.jpg „Karriere-Daikoku“ (Shusse Daikoku) // Skulptur, fukujin (Holz, Lack). Muromachi-Zeit?; Kiyomizu Tempel, Kyōto // Bild © Ron Reznick, 2004 (letzter Zugriff: 2016/8) // Leider wurde der Shusse Daikoku des Kiyomizu Tempels mittlerweile ziemlich lieblos restauriert und verströmt nicht mehr die gleiche geheimnisvolle Aura wie auf diesem Bild. „Karriere-Daikoku“
Daikoku kanzeonji.jpg Daikoku // Statue, fukujin (Holz). Späte Heian-Zeit, 11.–12. Jh.; Kanzeon-ji, Präfektur Fukuoka; Höhe: 171,8 cm // Bild © Saichō to Tendai kokuhō, 2006, Abb. 131, S. 161 // Darstellung des Daikoku. Daikoku
Otogoze.jpg Oto-goze // Kyōgen-Maske, fukujin (Holz, Farbe). Muromachi-Zeit, 15./16. Jh.; Museum Folkswang, Essen; 18,5 x 15,5 x 8 cm // Bild © Hans Hansen, 2009 (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Oto-goze, auch Okame oder Otafuku, eine komödiantische Figur des kyōgen-Theaters. Sie wird auch als Erscheinung der Ame no Uzume, der Ahnherrin des japanischen Theaters, angesehen.
Benten chikubushima detail.jpg Benzaiten // Statue, fukujin; Chikubushima // Bild © Wada Yoshio, 2003 (letzter Zugriff: 2016/9) // Benzaiten mit Schlangengottheit (Ugajin) Benzaiten
Putai.jpg Portrait eines modernen Budai // Statue, fukujin; im kalifornischen Chan Tempel Hsi-Lai // Bild © Aaron Logan, 2004 (letzter Zugriff: 2016/8) // Statue des Budai/Hotei Portrait eines modernen Budai
Daikoku 1301.jpg Daikoku, gehend // Statue, fukujin (Holz). Kamakura-Zeit, 1301; im Besitz des Enryaku-ji, Berg Hiei; Höhe: 76cm // Bild © Shinbutsu imasu Ōmi (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Daikoku aus dem Enryaku-ji auf Berg Hiei, jenem Kloster, das wahrscheinlich den Ausgangspunkt des japanischen Daikoku Glaubens darstellt. Frühes Beispiel der klassischen Glücksgott-Ikonographie.

Die Statue enthält eine Inschrift mit Datum (1301) und Namen des Stifters: Jakuson 寂尊.

Daikoku, gehend
Chikubushima benten2.jpg Benzaiten // Statue, fukujin; Chikubushima // Bild © Wada Yoshio, 2003 (letzter Zugriff: 2016/9) // Benzaiten mit Schlangengottheit (Ugajin) Benzaiten
Butai lingyin closeup.jpg Budai // Felsskulptur, fukujin, Detail; Ling-yin Tempel in Hangzhou, China // Bild © Libby Santella, flickr 2005 (letzter Zugriff: 2016/8) // Felsskultpur des Budai Budai
Daikoku kojimadera.jpg Daikoku // Statue, fukujin (Holz). Muromachi Zeit; Kojima-dera, Präfektur Nara // Bild © Don Pancho, Scan aus dem Tempelkatalog (letzter Zugriff: 2016/8) // Frühes Beispiel des „typischen“ Glücksgottes Daikoku mit Sack und Glückshammer, Barrett und den für die meisten Glücksgötter typischen riesigen Ohrläppchen. Die Statue befindet sich im Kojima-dera, einem sehr alten Tempel des Shingon Buddhismus. Daikoku
Sanmen daikoku.jpg Sanmen Daikoku // Buchillustration, fukujin (Papier). 1790; aus Butsuzō zui („Buddhistische Ikonographie“) // Bild © Ehime Universität (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Daikoku mit den zusätzlichen Gesichtern von Bishamon und Benzaiten. Die Inschrift zum Dreiköpfigen Daikoku in diesem Edo-zeitlichen Bildlexikon besagt folgendes: „Sanmen Daikoku-ten: Als Dengyō Daishi (Saichō) [das Kloster auf] Berg Hiei errichtete, erschien [Daikoku] mit drei Gesichtern, um die dreitausend Mönche [des Klosters] zu schützen.“ Sanmen Daikoku
Benzaiten muromachi.jpg Benzaiten, männlich // Hängerollbild, fukujin (Seide, Farbe, Gold). Muromachi-Zeit, 14. Jh.; 135,5 x 57,4 cm // Bild © The British Museum (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Benzaiten als (offensichtlich männlicher) Bodhisattva mit feinem Bart. Die Darstellung erinnert stark an Abbildungen von Bodhisattva Kannon in seinem Reinen Land, symbolisiert durch einen Felsen im Meer. Spezifisch für Benzaiten ist jedoch die Laute. Interessant auch der Wasserfall im Hintergrund. Benzaiten, männlich
Tenkawa benzaiten doji.jpg Tenkawa Benzaiten und Begleiter // Hängerollbild (Seide, Farbe). Muromachi-Zeit, 16. Jh.; Taima-dera, Naka no bō; Präf. Nara (heute Nara National Museum); 95,1 x 39,9 cm // Bildquelle: Taima-dera, gokuraku jōdo e no akogare (Ausstellungskatalog). Nara National Museum 2013, Abb. 126, S. 189 // Das Bild stellt die besonderen Fähigkeiten der Benten des Tenkawa Schreins in der Nähe von Nara dar. Benzai-ten hält diverse schutzbringende Gegenstände in ihren acht Händen. Auf ihrem Kopf Ugajin in Schlangengestalt. Im Vordergrund fünfzehn Begleiter, die verschiedene Berufe und deren Produkte verkörpern, sowie ein mit Reisballen beladenes Boot. Neben den Begleitern außerdem eine kleine Figur des Daikoku-ten, mit dunkler Haut. Im Hintergrund der tausendarmige Kannon als „Urform“ (honji) der Benzaiten. Tenkawa Benzaiten und Begleiter
Benzaiten keisei.jpg Aoigaoka Keisei Benzaiten und Drache // Farbholzschnitt, fukujin (Papier, Farbe) von Aoigaoka Keisei. 1833 // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Benzaiten auf einem Drachen, wie sie dem Krieger und Staatsmann Hōjō Tokimasa erschienen sein soll. Als er im Schrein von Enoshima betete, prophezeihte die Göttin ihm und seiner Familie große Macht, was sich in der Folge bewahrheitete. Soweit eine der Legenden, die die Bedeutung des Schreins nahe der ehemaligen Hauptstadt Kamakura erklären. Aoigaoka Keisei Benzaiten und Drache
Daikoku 1en.jpg Chiossone Daikoku auf einem Ein-Yen-Schein // Geldschein, fukujin von Edoardo Chiossone (1833–1898). Meiji-Zeit, ab 1885; 7,8 x 13,5 cm // Bild © Kin/Gendai Nihon no Okane (letzter Zugriff: 2016/8) // Einer der ersten modernen Geldscheine Japans zeigt den Glücksgott Daikoku auf zwei Reisballen, mit Sack, Hammer und Mäusen. Der italienische Graveur Edoardo Chiossone entwarf auch andere Geldscheine und offizielle Dokumente für die junge japanische Meiji-Regierung. Edoardo Chiossone Daikoku auf einem Ein-Yen-Schein
Hotei hakuin.jpg Hakuin Hotei // Zeichnung, fukujin (Papier, Tusche) von Hakuin (1686–1769) // // Hotei beim Betrachten der Mondspiegelung im Wasser. Ein beliebtes Motiv der Zen-Malerei. Hakuin Hotei
Hotei masanobu.jpg Kano Masanobu Hotei // Hängerollbild, fukujin (Papier, Tusche, Farbe) von Kano Masanobu (1434–1530). Muromachi-Zeit; 81,5 x 44,8 cm // Bildquelle: Awakenings, Zen Painting in Medieval Art (letzter Zugriff: 2016/9/18). The John C. Weber Collection // Ein besonders freundlicher Hotei, dessen Bauch durch seinen Sack ausbalanciert wird. Sein äußeres Erscheinungsbild (gedrungene Statur, dicker Bauch, fleischige Ohrläppchen, ...) ähnelt bereits den Sieben Glücksgöttern (Shichi Fukujin), deren Kombination etwa zur gleichen Zeit (15. oder 16. Jh.) erstmals als Bildmotiv auftaucht. Kano Masanobu Hotei
Daikoku ebisu 1551.jpg Kano Motonobu Daikoku und Ebisu // Holzschnitt, fukujin (Papier, Tusche) von Kano Motonobu. 1551 // Bild © Museum of Fine Art, Boston (letzter Zugriff: 2011/7) // Ebisu und Daikoku, bereits in klassischer Ausführung. Kano Motonobu Daikoku und Ebisu
Sanmendaikoku hokusai.jpg Katsushika Hokusai Dreigesichtiger Daikoku (Sanmen Daikoku) // Buchillustration, fukujin von Katsushika Hokusai. Edo-Zeit; aus Hokusai Manga, Band 13, 1828 // Bildquelle: Staatsbibliothek Berlin, (bildbearbeitet) (letzter Zugriff: 2017/4/12) // Ähnlich wie der indische Mahakala kann auch Daikoku eine dreigesichtige Form annehmen. In den meisten Beispielen aus der Edo-Zeit verschmilzt er dabei mit Bishamon-ten (li) und Benzaiten (re). Frühere Beispiele dieses Typs tragen durchaus auch zornvolle, furchteinflößende Züge. Katsushika Hokusai Dreigesichtiger Daikoku
Jurojin hokusai.jpg Katsushika Hokusai Fukurokuju // Buchillustration, fukujin (Papier) von Katsushika Hokusai, Detail. Edo-Zeit // Katsushika Hokusai Fukurokuju
Okuninushi hokusai.jpg Katsushika Hokusai Ōkuninushi und der weiße Hase von Inaba // Farbholzschnitt (surimono), fukujin (Papier, Farbe) von Katsushika Hokusai (1760–1849); 20,7 x 18,5 cm // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/8). William S. and John T. Spaulding Collection // Ōkuninushi heilt den Hasen von Inaba, dem Meeresungeheuer (wani) das Fell abgezogen haben. Hokusai interpretiert Ōkuninushi als Daikoku und die wani als Krokodile. Katsushika Hokusai Ōkuninushi und der weiße Hase von Inaba
Zenshu no garanjin.jpg Katsushika Hokusai Hotei // Buchillustration, fukujin (Papier, Farbe, Tusche) von Katsushika Hokusai. Edo-Zeit; aus Hokusai manga, Band 5 // Bild © Muian (letzter Zugriff: 2011/7) // Hotei, hier als Tempelgott des Zen. Satirische Darstellung. Katsushika Hokusai Hotei
Hotei hokusai ca1810.jpg Katsushika Hokusai Hotei // Fächerbild, fukujin (Papier, Farbe, Tusche) von Katsushika Hokusai. Ca. 1810 // Bild © Muian (letzter Zugriff: 2011/7) // Hotei schläft auf seinem Sack Katsushika Hokusai Hotei
Hiruko hokusai.jpg Katsushika Hokusai Blutegel-Kind (Hiruko) // Buchillustration, fukujin (Papier, Tusche) von Katsushika Hokusai. Edo-Zeit, 1849; aus Hokusai manpu 北斎画譜, Bd. 3 // Bild © Yamaguchi Kenritsu Bijutsukan (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Das Bild zeigt den Glücksgott Ebisu als Fischer. Die Bildinschrift lautet jedoch Hiruko, wtl. Blutegelkind. Hokusai spielt damit auf eine Schreinlegende an, der zufolge Ebisu aus dem ersten, missgestalteten Kind der Urgötter Izanagi und Izanami, dem „Blutegelkind“ hevorgegangen ist. Katsushika Hokusai Blutegel-Kind
Shichifukujin hokusai.jpg Katsushika Hokusai, u.a. Shichi Fukujin // Hängerollbild, fukujin (Farbe auf Seide) von Katsushika Hokusai, u.a.. Spätere Edo-Zeit, frühes 19.Jh.; Museo d'Arte Orientale Edoardo Chiossone // Bild © Muian (letzter Zugriff: 2011/7) // Die Glücksgötter (Shichi Fukujin) in ihrer ikonographisch ausgereiften Form, dargestellt von verschiedenen Ukiyoe-Künstlern des frühen 19. Jh.. Katsushika Hokusai, u.a. Shichi Fukujin
Daikoku kyosai.jpg Kawanabe Kyōsai Daikoku veranstaltet ein Wagenrennen mit Mäusen // Neujahrsbild, fukujin von Kawanabe Kyōsai, Detail. 19. Jh. // // Auch ein weiteres Attribut des Daikoku ist dargestellt, der Rettich (daikon), der hier als Wagen dient. Kawanabe Kyōsai Daikoku veranstaltet ein Wagenrennen mit Mäusen
Daikoku bishamon.jpg Kitagawa Utamaro Daikoku posiert als Bishamon-ten // Farbholzschnitt, fukujin (Papier, Farbe) von Kitagawa Utamaro (?–1806). 1804; aus der Serie Kinoe-ne toshi Daikoku shichi henge (Sieben Varianten des Daikoku im Jahr „Holz-Ratte“) // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/9/19) // In einer Runde von Geishas schlüpft Daikoku in die Rolle seines Kollegen Bishamon-ten. Man beachte insbesonders, dass er dabei den Fuß auf das Gesäß der einen Geisha setzt, ähnlich wie Bishamon klassischerweise auf Dämonen bzw. auf einer Erdgöttin steht.

Das Bild ist Teil einer sechsteiligen Serie, in der Daikoku auch alle anderen Glücksgötter parodiert.

Kitagawa Utamaro Daikoku posiert als Bishamon-ten
Daikoku komainunet.jpg Kobayashi Kazuhira Daikoku // Statue, fukujin (Stein) von Kobayashi Kazuhira. 1895 // Bild © komainu.net, 2004 (letzter Zugriff: 2016/8) // Darstellung des Daikoku. Kobayashi Kazuhira Daikoku
Ebisu netsuke.jpg Masatomo Ebisu und Tai // Netsuke, fukujin (Elfenbein) von Masatomo. Edo-Zeit, 19. Jh.; 5,5 x 4 x 2 cm // Bild © buddhamuseum.com (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Ebisu stellt ein beliebtes Motiv der netsuke (am Gürtel getragene traditionelle Ziergegenstände) dar. Hier scheint er einen Freudentanz auf einer riesigen Meerbrasse (tai) zu vollführen. Masatomo Ebisu und Tai
Daikoku edo yamaguchi.jpg Miwa Zenraku Daikoku // netsuke, fukujin (Keramik) von Miwa Zenraku. Um 1800 // Bild © Yamaguchi Bijutsukan // Figur des Daikoku, die als netsuke 根付 verwendet wurde. Ein netsuke stellt ein Gegengewicht zu verschiedenen sagemono („hängendes Behältnis“) dar, die am Gürtel (obi) des traditionellen Kimonos getragen werden. Miwa Zenraku Daikoku
Fukujin1777.jpg Nami no Ihachi Bishamonten, Fukurokuju und Daikoku // Relief, fukujin (Holz, bemalt) von Nami no Ihachi (1751–1824). 1777 // Bild © Kamogawa-shi (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Fukurokuju und Daikoku scherzen mit einem „chinesischen Knaben“ (karako, ein häufiger Begleiter der Glücksgötter), während Bishamon-ten eher griesgrämig abseits sitzt. Nami no Ihachi Bishamonten, Fukurokuju und Daikoku
Benzaiten.jpg Ogawa Haritsu Benzaiten // Hängerollbild, fukujin (Seide) von Ogawa Haritsu (1663–1747) // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Benzaiten mit biwa-Laute, Mond und Wellen Ogawa Haritsu Benzaiten
Happy-hotei 2070.jpg Ryūba Japanischer Hotei // Schnitzerei (okimono), fukujin (Elfenbein) von Ryūba. Frühes 20. Jh.; Höhe: 12 cm // Bild © buddhamuseum.com (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Skulptur des japanischen Hotei Ryūba Japanischer Hotei
Hotei2 hakuin.jpg Sengai Gibon Hotei (Budai) // Tuschmalerei, fukujin von Sengai Gibon (1750-1837) // Bild © Museum Rietberg (letzter Zugriff: 2016/8) // Glücksgott Hotei (chin. Budai). Sengai Gibon Hotei (Budai)
Oni shibata.jpg Shibata Zeshin Dämon und Glück (otafuku) // Illustration, fukujin (Papier, Tusche, Farbe) von Shibata Zeshin (1807–1891) // Bild © Hatena Fotolife, Etsuko and Joe Price Collection (letzter Zugriff: 2011/7) // Illustration des volkstümlichen Brauches, die oni zum setsubun-Fest mit Bohnen aus dem Haus zu treiben um das Glück einzuladen. Das Glück ist hier in Form der Göttin Otafuku dargestellt. Shibata Zeshin Dämon und Glück
Jurojin buncho.jpg Tani Bunchō Jurōjin // Zeichnung, fukujin (Papier, Tusche, Farbe) von Tani Bunchō (1763–1841). Edo-Zeit; 68,2 x 48,3 cm // Bild © Tani Buncho-ha Database (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Jurōjin in Begleitung von Hirsch und Schildkröte. Der Literat und Maler Tani Bunchō kopierte hier ein Bild von Sesshū 雪舟 aus der Muromachi-Zeit. Tani Bunchō Jurōjin
Fukurokuju tani buncho.jpg Tani Bunchō Fukurokuju // Zeichnung, fukujin (Papier, Tusche, Farbe) von Tani Bunchō (1763–1841). Edo-Zeit; 55,6 × 44,7 cm // Bild © Tani Buncho-ha Database (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Darstellung des Fukurokuju. Tani Bunchō Fukurokuju
Benzaiten tosa.jpg Tosa Mitsuoki Benzaiten // Hängerollbild, fukujin (Seide) von Tosa Mitsuoki (1617–1691); 118,5 x 60,8cm // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/8) // Benzaiten mit Laute (biwa), auf Felsen im Meer Tosa Mitsuoki Benzaiten
Hotei yoshitoshi.jpg Tsukioka Yoshitoshi Hotei // Holzschnitt, fukujin von Tsukioka Yoshitoshi (1888) // Bild © Kichū shogazō database (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Hotei, hier auf den Mond zeigend. Tsukioka Yoshitoshi Hotei
Benten kunisada1860.jpg Utagawa Kunisada Glücksgöttin Benten (Otafuku Benten) // Farbholzschnitt, fukujin von Utagawa Kunisada (1786-1864). 1860 // Bild © Artelino Kunstauktionen (letzter Zugriff: 2011/7) // Auf dem Kopf trägt Benten eine Schlange und ein torii, in der Hand hält sie ein Wunschjuwel. Das Bild ist Teil eines Tryptichons. Rechts und links sind die Wind- und Donnergott von Asakusa zu sehen. Utagawa Kunisada Glücksgöttin Benten
Takarabune kuniyoshi.jpg Utagawa Kuniyoshi (li.), Utagawa Kunisada (Mitte) und Keisai Eisen (re.) Schatzschiff der Glücksgötter (takarabune) // Farbholzschnitt (dreiteilig), fukujin (Papier, Farbe) von Utagawa Kuniyoshi (li.), Utagawa Kunisada (Mitte) und Keisai Eisen (re.). Späte Edo-Zeit, Mitte 19.Jh. // Bild © The British Museum (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Die Sieben Glückgötter (Shichi Fukujin) in ihrem Schatzboot (takarabune), das in diesem Fall ein lebender Drache zu sein scheint, der seine Haut zu einem Schiff inklusive Segel aufgebläht hat. Inmitten ihrer diversen Schätze feiern die Götter ein kleines Fest: In der Bildmitte vollführen Ebisu und der greise Fukurokuju einen pantomimischen Tanz; Daikoku (rechts) und Bishamon-ten (links) benützen ihre Geräte als Rhythmusinstrumente; auch Jurōjin (links) klatscht in die Hände; Hotei (rechts) scheint sich glänzend zu amüsieren, während Benzaiten (Mitte) sich als einzige etwas distanziert gibt. Umringt wird das Schiff von Kranich und Schildkröte, den Symboltieren des Langen Lebens, im Hintergrund ragt Berg Fuji empor.

Szenen wie diese sollte man besonders zu Neujahr auch in den eigenen Träumen sehen. Dann — so glaubte man jedenfalls in der Edo-Zeit und glaubt es teils noch heute — würde das Jahr ein glückliches werden.

Bemerkenswert ist, dass es sich hier um eine Gemeinschaftsproduktion der drei führenden Vertreter der Utagawa Schule handelt.

Utagawa Kuniyoshi (li.), Utagawa Kunisada (Mitte) und Keisai Eisen (re.) Schatzschiff der Glücksgötter
Benten gakutei.jpg Yashima Gakutei Benten // Farbholzschnitt, fukujin (Papier, Farbe) von Yashima Gakutei (1786?–1868); aus der Serie Mitate shichifukujin (Anspielungen auf die Sieben Glücksgötter) // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/8). Julia Bradford Huntington James Fund // Die Serie portraitiert Geishas mit einigen typischen Merkmalen der einzelnen Glücksgötter. Benzaiten ist durch ihre Laute (biwa) repräsentiert. Yashima Gakutei Benten
Daikoku saidaiji2.jpg Zenshun (?) Daikoku-ten // Statue, fukujin (Holz, bemalt) von Zenshun (?). Kamakura-Zeit; Saidaiji, Nara; heute Nara National Museum; Höhe: 82,7 cm // Bild © Mihotoke no katachi (Ausstellungskatalog), Nara National Museum 2013, Abb. 67, S. 104 // Im Inneren dieser Statue des befanden sich Miniaturstatuen von Daikoku und Benzai-ten, Sutrenfragmente und andere religiöse Gegenstände. Zenshun (?) Daikoku-ten
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„Pantheon Schrein-Gottheiten und Glücksgötter.“ In: Bernhard Scheid (Hg.), Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 16.8.2016). URL: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Metalog:Bilder/Kami?oldid=65240