Religion-in-Japan: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 21. August 2018, 17:47 Uhr

Warnung: Der Anzeigetitel „“ überschreibt den früheren Anzeigetitel „Religion in Japan<span class="hide">:</span> <span>Ein Web-Handbuch</span>“.

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Dieses Web-Hand­buch ent­hält grund­le­gende Infor­ma­tio­nen zu den bei­den Haupt­re­li­gio­nen Japans, Bud­dhis­mus und Shintō, so­wohl in ihren tra­di­tio­nel­len als auch in ihren mo­der­nen Er­schei­nungs­for­men. Bud­dhis­mus und Shintō sind da­bei nicht als zwei her­me­tisch ge­trennte, kon­kur­rie­rende Kon­fes­sio­nen zu ver­ste­hen, son­dern viel­mehr als ein viel­schich­ti­ges reli­giö­ses Sys­tem. Die Ka­pi­tel die­ser Web­site il­lus­trie­ren dies aus je­weils un­ter­schied­lichen the­ma­ti­schen Per­spektiven.

Inhaltsübersicht

  • Im Kapitel Grundbegriffe werden Bud­dhis­mus und Shintō anhand ihrer Grund­werte und ihrer wich­tigsten ge­schicht­lichen Fakten kurz skizziert. Dieses Kapitel ist eher theore­tisch und text­intensiv. Wer mehr an optischen Ein­drü­cken interes­siert ist, kann als Einstieg auch die beiden folgen­den Kapitel wählen.
  • Im Kapitel Tempel und Schreine stelle ich die Religionen Japans so dar, wie sie sich den Augen des Japan­be­suchers als erstes präsen­tieren: durch ihre Bauten. Dabei wird der Blick für die Ge­mein­sam­kei­ten und Unter­schiede zwischen bud­dhis­tischen und shin­tōis­tischen Ein­rich­tungen geschärft.
  • Das Kapitel Alltag und religiöse Praxis geht der Frage nach, welche religiösen Praxis­formen es in Japan gibt und wie sie sich im All­tags­leben der moder­nen Japaner ab­wechseln und ergänzen. Es geht um alltägliche Schrein- und Tempel­besuche, religiöse Feste, Riten für Ver­storbene, u.a.m. Auch die religiösen Spezia­listen von Bud­dhis­mus und Shintō werden in diesem Kapitel kurz vorgestellt.
  • Das Kapitel Ikonographie bietet eine Ein­füh­rung in die Welt der religi­ösen Statuen und Bilder Japans. Wie identi­fiziert man eine Buddha-Statue? Was ist ein Bodhi­sattva? Wie sehen Shintō-Götter aus? Die meisten Bild­bei­spiele dieses Kapitels stammen aus der Blütezeit der bud­dhis­tischen Kunst im japani­schen Mittelalter.
  • Das Kapitel Mythologie vertieft und ergänzt die Ikono­graphie. Neben den klassi­schen Mythen des japanischen Alter­tums kommen auch Geister- und Jenseits­vor­stel­lungen zur Sprache.
  • Die Religionsgeschichte behandelt die in den „Grund­begriffen“ ange­schnit­tenen Themen in chro­no­logi­scher Reihen­folge. Das Kapitel beginnt mit der Ein­führung des Bud­dhis­mus in Japan (6. Jh.) und reicht bis zum Staats­shintō und den sog. Neuen Religi­onen im neun­zehnten und zwanzig­sten Jahr­hundert.
  • Das Kapitel Schriften bietet eine Auswahl von wich­tigen religi­ösen Lehren und ihren Quellen­texten. Neben Shintō und Bud­dhis­mus wird dabei auch die Lehre von Yin und Yang be­rück­sichtigt.

Was auf dieser Website nicht eingehender erwähnt wird, sind religiöse Minder­heiten und Sub­kul­turen. Dazu zählen z.B. japani­sche Christen und Moslems, eth­nische Minder­heiten wie die Ainu oder die Oki­nawa Kultur oder die zahl­reichen Neuen Reli­gionen, die nur über­blicks­artig gestreift werden.

Weiter zu Grundbegriffe
Ikonographie 
Diese Seite zitieren
Religion in Japan: Ein Web-Handbuch.“ In: Bernhard Scheid (Hg.), Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 21.8.2018). URL: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Religion-in-Japan?oldid=70264