II-15: Unterschied zwischen den Versionen

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Takahashi no Muraji Azumabito wollte für das Heil seiner verstorbenen Mutter eine Andacht abhalten. Er schrieb das Hoke-kyō ab und sandte einen Diener, einen Meister zu holen. Da er den ersten mitbringen sollte, dem er begegnete, brachte er einen Bettler mit, der von anderen zum Spaß als Mönch verkleidet worden war. Der Bettler verbrachte die Nacht im Haus und träumte von einer roten Kuh, die ihm offenbarte die Mutter des Hausherren zu sein. Da sie zu Lebzeiten von ihrem Sohn gestohlen hatte, wurde sie als Kuh wiedergeboren. Als Test solle man ihr ein Lager richten, auf dem sie Platz nehmen würde. Am nächsten Tag erzählte der Bettler von seinem Traum, der Hausherr testete die Kuh, erkannte sie als seine Mutter und vergab ihr. Nach der Andacht, in der das Hoke-kyō verlesen wurde, fand seine Mutter Erlösung und die Kuh verstarb. Die Erlösung war nur durch die starke Liebes des Sohnes und die Verlesung des Hoke-kyō möglich.
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|ort = die Orte Hamishiro und Mitani, Bezirk Yamada, Provinz Iga (heutiger Bezirk Ayama in der Präfektur Mie)
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|personen = Takahashi no Muraji Azumabito, ein Diener, ein Bettler, die Mutter des Hausherren in Form eines roten Rinds, versammelte Menschen
|inga = Weil eine Mutter ihren Sohn bestohlen hatte, wurde sie als Rind wiedergeboren. Da der Sohn für die verstorbene Mutter das [[Hoke-kyō]] abschreiben lässt und darbringen will, erfährt er ihr Schicksal und vergibt ihr.
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|inga = Eine Mutter hatte ihren Sohn bestohlen und wurde als Rind wiedergeboren. Nachdem ihr Sohn ihr vergeben hat und das Hoke-kyō verlesen wurde, wird die Mutter erlöst.
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|anmerkungen = *Iga no kuni 伊賀國 liegt im heutigen Ayama-gun 阿山郡 in der Präfektur Mie 三重県. (Nakamura)
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===Ähnliche Geschichten===
* Der Sohn betet für die Erlösung 済度 (''saido'') seiner Mutter. „Erlösung“ bedeudet im Genaueren die Toten über den Fluss Samsara zur anderen Seite zu führen.
 
 
 
 
* [[Sanbō ekotoba|Sanbō]] II,11
 
* [[Sanbō ekotoba|Sanbō]] II,11
 
* [[Hokke kenki]] III,106
 
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* [[Konjaku monogatari-shū|Konjaku]] XII,25
 
* [[Konjaku monogatari-shū|Konjaku]] XII,25
* [[I-10]]
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* [[Nihon ryōiki]] [[I-10]]
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===''saido''===
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Der Sohn betet für die Erlösung (''saido'' 済度) seiner Mutter. „Erlösung“ bedeutet hier die Toten über den Fluss Samsara zur anderen Seite zu führen.
 
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Version vom 15. Februar 2011, 19:05 Uhr

Wie es dazu kam, dass die Totenandacht den Grund, weshalb die Mutter zu einem Rind gemacht wurde, aufdeckte, weil jemand das Hoke-kyō abschreiben und darbringen ließ
SNKBT 30: 83-85, Bohner 1934: 127-129, Nakamura 1997: 180-181

Takahashi no Muraji Azumabito wollte für das Heil seiner verstorbenen Mutter eine Andacht abhalten. Er schrieb das Hoke-kyō ab und sandte einen Diener, einen Meister zu holen. Da er den ersten mitbringen sollte, dem er begegnete, brachte er einen Bettler mit, der von anderen zum Spaß als Mönch verkleidet worden war. Der Bettler verbrachte die Nacht im Haus und träumte von einer roten Kuh, die ihm offenbarte die Mutter des Hausherren zu sein. Da sie zu Lebzeiten von ihrem Sohn gestohlen hatte, wurde sie als Kuh wiedergeboren. Als Test solle man ihr ein Lager richten, auf dem sie Platz nehmen würde. Am nächsten Tag erzählte der Bettler von seinem Traum, der Hausherr testete die Kuh, erkannte sie als seine Mutter und vergab ihr. Nach der Andacht, in der das Hoke-kyō verlesen wurde, fand seine Mutter Erlösung und die Kuh verstarb. Die Erlösung war nur durch die starke Liebes des Sohnes und die Verlesung des Hoke-kyō möglich.





Hintergrund

  • Zeit: keine Angabe
  • Ort: die Orte Hamishiro und Mitani, Bezirk Yamada, Provinz Iga (heutiger Bezirk Ayama in der Präfektur Mie)
  • Personen: Takahashi no Muraji Azumabito, ein Diener, ein Bettler, die Mutter des Hausherren in Form eines roten Rinds, versammelte Menschen

Ursache und Wirkung

Eine Mutter hatte ihren Sohn bestohlen und wurde als Rind wiedergeboren. Nachdem ihr Sohn ihr vergeben hat und das Hoke-kyō verlesen wurde, wird die Mutter erlöst.

Anmerkungen

Ähnliche Geschichten

saido

Der Sohn betet für die Erlösung (saido 済度) seiner Mutter. „Erlösung“ bedeutet hier die Toten über den Fluss Samsara zur anderen Seite zu führen.

Materialien

  • Snkbt II-15.pdf — Originaltext in SNKBT 30
  • Snkbt II-15k.pdf — Kanbun
  • Bohner II-15.pdf — Deutsche Übersetzung, Bohner 1934, Haupttext
  • Bohner II-15A.pdf — Bohner 1934, Anmerkungen
  • Nakamura II-15.pdf — Englische Übersetzung, Nakamura 1997
  • II-15/Text

Artikel erstellt von Christine Meixner 02:19, 26. Okt. 2010 (CEST).