III-34

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Unmittelbar von einer rächenden Krankheit geheilt werden, weil man die Gebote befolgt und Gutes tut
SNKBT 30: 180-181, Bohner 1934: 210-211, Nakamura 1997: 270-271

kurze Inhaltsangabe

Die Frau Kose no Asame 臣勢呰女 erkranke an einem melonengroßen, schmerzhaften Geschwulst an ihrem Hals und sah dies als Folge schlechter Taten in ihrem früheren Leben. Um für diese schlechten Taten zu büßen ließ sich sich zur Nonne weihen, rezitierte immerzu das Herz-Sutra und widmete sich der Lehre Buddhas. Nach 15 Jahren kam ein Asket namens Chūsen 忠仙 in den Temple, hatte Mitleid mit der Frau und schwor sich, ihr zu helfen, indem er das Yakushi-gyō und das Kongo-Hannya-gyō[1] 3.000 Mal, das Kanzeon-gyō 10.000 Mal und das Kannon-sanmai-gyō 100 Mal rezitierte. 14 Jahre später heilte die Geschwulst am Hals der Frau, obwohl die Rezitation der Sutren noch nicht vollendet war. Sie wurde durch die große Macht der Mahayana Skripten und die angehäufte Leistung des Asketen und ihr geheilt.





Hintergrund

  • Zeit: 761 (in der Regierungszeit von Kaiser Jun'nin) und 787 (In der Regierungszeit von Kaiser Kanmu)
  • Ort: Haniu, Distrikt Nagusa, Provinz Kii 紀伊國名草郡埴里 (heute: Distrikt Kaisō 海草郡 in Wakayama 和歌山)
  • Personen: Kose no Asame 臣勢呰女, ein Asket namens Chūsen 忠仙

Ursache und Wirkung

Eine Frau erkrankt schwer und wird durch Bekehrung zum Buddhismus (Weihnung zur Nonne) und Sutrenlesung durch einen Asketen geheilt.

Anmerkungen

Materialien

  • Snkbt III-34.pdf — Originaltext in SNKBT 30
  • Snkbt III-34k.pdf — SNKBT Kanbun
  • Bohner III-34.pdf — Deutsche Übersetzung, Bohner 1934, Haupttext
  • Bohner III-34A.pdf — Bohner 1934, Anmerkungen
  • Nakamura III-34.pdf — Englische Übersetzung, Nakamura 1997
  • III-34/Text

Artikel erstellt von Katja Gutenberger 12:27, 19. Nov. 2010 (CET).