Der „Schrein nebenan“

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Bernhard Scheid, „Der „Schrein nebenan“.“ In: Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 22.2.2016). URL: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Bauten/Schreine/Schreinbilder?oldid=61749

Auf den Bildern dieser Seite sind Schreine in verschiedenen Größen und Lagen zu sehen, wie sie einem im heutigen Japan auf Schritt und Tritt begegnen. Trotz aller Ver­schieden­heit ist fast auf jedem Bild ein torii torii 鳥居 Torii, Schreintorsiehe auch Torii → Bauten/Bekannte Tempel→ Bauten/Schreine→ Grundbegriffe/Shinto→ Bauten/Schreine/Shimenawa → mehr zu sehen, das oft den großartigsten Teil der Schrein­anlage darstellt. Die Bilder zeigen auch, dass Schreine nicht unbedingt mit allzu großer Achtung behandelt werden. Sie gehören ganz einfach zum „normalen“ Japan dazu, egal ob in der modernen Großstadt oder in der entlegenen Natur.

Schreine in der Stadt

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Schrein auf einer Dachterasse

Miniaturschrein; Tōkyō
Bild © Thomas Cermak, PBase 2005. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Miniaturschrein (hokora) auf der Dachterasse eines modernen Gebäudes in Tōkyō. Im Hintergrund die Rainbow Bridge. Das Bild wurde wahrscheinlich von der Monorail-Bahn aufgenommen, die den Flughafen Haneda mit dem Stadtzentrum verbindet.

Schrein auf Hochhaus
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Schrein unter einer Brücke

Schreinhalle; Fukuoka, Kyūshū
Bild © u*yam, flickr 2001. (Letzter Zugriff: 2016/9)

Schrein (jinja) und torii unter einer Brücke in Fukuoka, Kyūshū.

Schrein unter Brücke
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Schreinzugang in einer Hintergasse

Torii (Holz); Asakusa, Tōkyō
Bild © Eckhart Derschmidt, PBase 2005. (Letzter Zugriff: 2016/9/6)

Ein torii in einer Hintergasse Tōkyōs.

Tōkyō, Shinjuku
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Schrein vor einem Garagenhaus

Schreintor, torii. 2005; Matsue, Shimane-ken
Bild © Jake Davies 2005, ipernity. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Schrein (jinja) und torii vor einem Parkhaus.

Matsue, Shimane-ken
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Schrein-torii

Schreintor, torii. 2005; Gion Viertel, Kyōto
Bild © Jake Davies, 2005. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Schrein-torii mit shimenawa in den Seitengassen Kyōtos.

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Schreinzugang

Torii; Umenomiya-Schrein

Schreinzugang mit torii in städtischer Umgebung.

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Kleiner Schrein mit großem Torii

Miniaturschrein, torii, hokora

Typisches Ensemble von torii, Miniaturschrein (hokora), komainu und Steinlaterne (tōrō) in einer städtischen Parkanlage.

Schreine in den Hintergassen

Miniaturschreine

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Miniatur-Schreine (hokora)

Schrein (Holz); Miyoshi, Hiroshima-ken
Bild © Jake Davies, 2007. (Letzter Zugriff: 2008/2)

Miniatur-Schreine (hokora) in Miyoshi, Hiroshima-ken.

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Mini-Schrein mit Spendenbox

Miniaturschrein, hokora (Holz); Yōga Jinja, Setagaya-ku, Tokyo
Bild © Nemo's great uncle, Flickr 2005

Miniaturschrein (hokora) mit Spendenbox (saisen bako).

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Otoyo Jinja

Miniaturschrein, hokora (Holz)
Bild © Bernhard Scheid, Flickr 2016. (Letzter Zugriff: 2016/9)

Der Otoyo-Schrein ist ein kleiner, aber recht bekannter Schrein (hokora) am „Philosophenweg“ in Kyōto. Er wird von Mäusen bewacht (s.a. Metamorphosen des Daikoku).

Miniaturschreine (hokora hokora Miniaturschrein (innerhalb einer Schreinanlage oder am Wegrand)siehe auch Schreine ) sind manchmal Teil einer großen Anlage, können aber auch ganz allein an Straßenecken stehen.

Schreine am Land

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Schrein-torii

Schreintor, torii. 2005; Kyūshū
Bild © Chantal Dupasquier, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2016/9)

Schrein-torii in einem Thermalbad (onsen).

Onsen mit Schreinzugang
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Mitsumine Jinja

Schreinzugang, torii; Mitsumine Schrein, Saitama-ken
Bild © Bernhard Scheid, 2007

Torii und Steinlaternen am Aufgang zum Mitsumine Schrein (jinja) in den Bergen westlich von Tōkyō. Der Schrein war bis zur Meiji-Zeit ein buddhistischer Tempel.

Mitsumine Schrein, Saitama-ken
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Verwitterter Schrein in der Natur

Miniaturschrein, hokora; Karuizawa, Nagano
Bild © Nakasendo nisshi, 2001. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Minitaturschrein (hokora), welcher langsam in der Natur verwittert.

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Torii eines verwucherten „Berg-Schreins“

Schreintor, torii (Stein); Yukisono Yama Jinja
Bild © Kaze Kōbō, Kaze ni fukarete (Blowing in the Wind), 2007. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Die Aufnahme stammt von der Halbinsel Kunisaki (Bungo Takada-shi) in Kyūshū. Hinter dem torii sind zwei steinerne niō-Wächter zu sehen, die ansonsten meist nur in buddhistischen Tempeln zu finden sind.

Verwilderte Schreine

Edo-Zeit

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Ansicht von Haneda

Farbholzschnitt, Ukiyoe (Papier, Farbe) von Utagawa Hiroshige; aus der Serie Edo kinko hakkei no uchi [Acht Ansichten der Umgebung von Edo], 1837–38
Bild © The Woodblock Prints of Ando Hiroshige. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Auf einer kleinen Halbinsel in der Bucht von Edo (nahe der Mündung des Tamagawa im Süden des heutigen Tōkyō) ist hier der Eingang zu einer Schreinanlage und ein kleiner Weiler zu sehen. Es handelt sich um den Tamagawa Benten Schrein, den Hiroshige auch in einem späteren Werk verewigt hat. In der einstmals idyllischen Gegend befindet sich heute der Inlandsflughafen Tōkyōs.

Schrein mit Bauernhäusern, Hiroshige
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Midono

Farbholzschnitt (Papier, Farbe) von Utagawa Hiroshige (1797–1858); aus der Serie Kisokaidō rokujūkyūtsugi no uchi (69 Stationen des Kiso-kaidō, 1835
Bild © Metropolitan Museum of Art. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)
Rogers Fund, 1922

Reisender und Bauer bei der Feldarbeit im Frühling, nahe der Poststation Midono, auf der Kiso-Überlandstraße zwischen Edo und Kyōto. Eine Frau und ein Kind bringen dem Bauern Tee. Im Hintergund torii eines lokalen Schreins auf einem Hügel, darunter Bauernhäuser.

Hügel mit Schrein, Hiroshige
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Nachtregen bei Azuma no mori

Farbholzschnitt (Papier, Farbe) von Utagawa Hiroshige. Edo-Zeit; aus der Serie Edo kinto hakkei (Acht Ansichten in der Umgebung von Edo), 1838
Bild © National Diet Library, Tōkyō. (Letzter Zugriff: 2016/2/22)

Schrein am Stadtrand von Edo (heute Tōkyō, Bezirk Sumida). Der Schrein ist in einem Wäldchen nahe der Straße verborgen, ein torii markiert den Zugang. Nächtliche Regenlandschaften zählen zu den besonderen Stärken des berühmten Landschaftsdarstellers Hiroshige.

Nächtlicher Regen bei einem Schrein, Hiroshige
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