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Borobudur ist das größte bud·dhis·tische Monument weltweit. Es ist eigentlich eine Kombi·nation von Stupa und [[Ikonographie/Mandala | Mandala]], also eine symbolische Reprä·sen·tation des Kosmos in geometrischer, hier drei·dimen·sionaler Form. Während die einzelnen Stationen eines {{skt:Mandala}} üblicher·weise von einer Buddha·figur einge·nommen werden, sind es hier, zumindest im zentralen Bereich einzelne Stupas. Gleich·zeitig ist die gesamte Anlage von zahlreichen Stein·reliefs geschmückt, die das [[Leben des historischen Buddha]] oder Episoden einzelner {{skt:Bodhisattva|Bodhisattvas}} darstellen. Die zentrale Position, ebenfalls durch einen Stupa repräsentiert, nimmt aber der „kosmische Buddha“ {{skt:Vairocana}} (in Japan {{Glossar:Dainichi}}) ein.
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Borobudur wurde unter der buddhistischen Sailendra Dynastie zwischen 750 und 850 errichtet. Etwa zur selben Zeit goss man in Japan den [[Ikonographie/Dainichi/Daibutsu#Der_Gro.C3.9Fe_Buddha_von_Nara|Großen Buddha von Nara]]. Im zwölften Jahr·hundert verfiel die Anlage und geriet vollkommen in Ver·gessen·heit, bis sie im neun·zehnten Jahrhundert wieder entdeckt wurde. Erst 1971–1984 wurde die Anlage unter der Patronanz der UNESCO original·getreu restauriert.
 
Borobudur wurde unter der buddhistischen Sailendra Dynastie zwischen 750 und 850 errichtet. Etwa zur selben Zeit goss man in Japan den [[Ikonographie/Dainichi/Daibutsu#Der_Gro.C3.9Fe_Buddha_von_Nara|Großen Buddha von Nara]]. Im zwölften Jahr·hundert verfiel die Anlage und geriet vollkommen in Ver·gessen·heit, bis sie im neun·zehnten Jahrhundert wieder entdeckt wurde. Erst 1971–1984 wurde die Anlage unter der Patronanz der UNESCO original·getreu restauriert.
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* [http://www.orientalarchitecture.com/indonesia/yogyakarta/borobudur.php Borobudur Temple, Yogyakarta, Indonesia] Asian Historical Architecture.
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Version vom 20. September 2016, 21:51 Uhr

Bekannte Pagoden und Stupas außerhalb Japans

Was man in Japan als „Pagode“ ( Pagode; Turm; abgeleitet von skt. stupa; auch sotoba BautenTempelPagoden) bezeichnet, leitet sich von einem indischen Grabmonument ab, das ursprünglich stupastūpa स्तूप „Hügel“, Grabmonument, jap. 塔 oder sotoba 卒塔婆 FriedhofGorintoNikkoPagoden... mehr genannt wurde. Der Stupa hat in den verschiedenen buddhistischen Kulturen höchst unterschiedliche architektonische Ausformungen erhalten und wird aus diesem Grund im ostasiatischen Kontext Pagode genannt.1

Die Funktion, Reliquien buddhistischer Heiliger zu bewahren blieb allerdings (zumindest in der Theorie) erhalten. Im Folgenden einige berühmte Beispiele.

Die Grabstupas von Sanchi

Buddhistische Grabmonumente von Sanchi // Stupa, Grab (Ziegel). Indien, 3. Jh. v.u.Z. // // Die stupa-Anlage von Sanchi nahe der Stadt Vidisha in Zentralindien gilt als UNESCO Welterbe. Der größte Stupa soll Reliquien des Buddha bergen und auf Befehl König Ashokas (ca. 273–236 v.u.Z.) errichtet worden sein. Ein kleinerer Stupa enthält angeblich Reliquien von Schülern des Buddha. Die Anlage wurde bis ins 12. Jh. immer weiter ausgebaut.
. 1 Stupas von Sanchi

Die buddhistischen Monumente von SanchiSāñcī सांची Ortschaft im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh, bekannt für ihre buddhistischen Grabmonumente (stupa) Torii, nahe der Stadt VidishaVidiśā विदिशा Stadt im Herzen Indiens, 10 km von Sanchi entfernt in Indien, gehen auf den legendären Förderer des Bud­dhis­mus, König AshokaAśoka अशोक „Der Unbesorgte“, 304?–232 v.u.Z., König von Nord-Indien, jap. Muu 無憂 oder Aikuō 阿育王 ArhatsBuddhismus (273–236 v.u.Z.) zurück. Dieser soll sieben der acht ersten Stupas errichtet haben, darunter auch den Haupt­stupa von Sanchi. Die heutige Form der großen Grab­stupas, in denen auch Reliquien der BuddhaBuddha बुद्ध „Der Erleuchtete“, jap. butsu (hotoke) 仏 oder Budda 仏陀 AlltagAhnenkultFriedhofGorintoShikoku... mehr-Schüler ShariputraŚāriputra शारिपुत्र Hauptschüler des Buddha, jap. Sharihotsu 舎利佛 Buddhas LebenSutra und MaudgalyayanaMaudgalyāyana मौद्गल्यायन 2. Schüler des Buddha; mit übersinnlichen Fähigkeiten begabt, war es ihm möglich, die Unterwelt zu besuchen; in ostasiatischen Versionen seiner Legende errettet er dort seine Mutter, jap. Mokuren 目連 Buddhas LebenHoellen bei­gesetzt worden sein sollen, stammt wahr­scheinlich aus dem zweiten Jahr­hundert vor unserer Zeit­rechnung. Während der folgenden tausend Jahre befand sich hier ein großes Zentrum des bud­dhis­tischen Glaubens mit zahl­reichen Tempeln. Im drei­zehnten und vier­zehnten Jahr­hundert erfasste der allgemeine Nieder­gang des indischen Bud­dhis­mus aber auch die Tempel­anlagen von Sanchi, die verlassen und dem natürlichen Verfall prei­gegeben wurden. Außerdem erfuhren die Stupas im Zuge ihrer Wieder­ent­deckung im frühen neun­zehnten Jahr­hundert zahlreiche Schäden durch Plün­derungen und unsach­gemäße archä­olo­gische Behandlung. Erst in den Jahren 1912–1919 wurden sie in den heute sichtbaren Zustand gebracht.

Torana // Tor, torii (Stein); Sanchi, Indien // Bild © Scott Weatherson, flickr 2009 (letzter Zugriff: 2011/7) // An den vier Seiten des ältesten buddhistischen Grabstupas (gorintō) in Sanchi befinden sich markante Eingänge, die wie ein reich verziertes torii mit einem dritten Querbalken aussehen. Man nennt diese Tore auf Sanskrit torana. Aufgrund ihrer Ähnlichkeiten in Form und Namen wurden sie von frühen Japanologen als Vorläufer der torii angesehen.
Torana // Tor (Stein), Detail; Sanchi, Indien // Bild © Scott Weatherson, flickr 2009 (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Die detailreichen Skulpturen auf diesem torana-Tor vor einem stupa in Sanchi stammen wahrscheinlich aus dem 1. Jh. u.Z.; dieser Dekor spricht dagegen, dass die indischen torana als Vorläufer der japanischen torii anzusehen sind.
. 2. 3 Die „torii“ von Sanchi

Sanchi repräsentiert wahrscheinlich die älteste Form der Stupas, bestehend aus einer halb­kugel­förmigen Kammer und einer dünnen Spitze, die einen oder mehrere Schirme als Zeichen königlicher Macht darstellt. Aus diesen Schirmen entwickeln sich mit der Zeit eine Anzahl von Ringen (in Japan meist neun plus zusätzliche Elemente), die man auch auf der Spitze japa­nischer Pagoden erkennen kann. Die konkrete Aus­gestaltung ist starken regionalen Unter­schieden aus­gesetzt, aber immer ist die Spitze eines Stupas Gegen­stand eines ausgefeilten Symbolismus. Zu den klassischen Stupas gehört außerdem ein Rundgang, denn das rituelle Um­schreiten des Stupa (im Uhr­zeiger­sinn) ist ein essentielles Mittel, um gutes KarmaKarma कर्म „Tat“, auch „konsequente Folge“; moralische Bilanz der gesetzten Handlungen, jap. Gō 業 OpfergabenPilgerschaftHeian ZeitHonji suijaku... mehr zu erlangen. Diese Rund­gänge sind oft, wie z.B. in Sanchi, von einer Mauer eingefasst und durch Ein­gangs­tore zu betreten. Im Fall von Sanchi gab es ursprünglich bei jedem Stupa vier Tore, die in alle vier Himmels­richtungen wiesen. Viele sind noch erhalten und gestatten dank ihrer reichen Aus­gestaltung mit Mosaiken einen guten Ein­blick in die frühe bud­dhis­tische Kunst. Frühere europäische Beobachter waren außerdem der Meinung, dass die Tore bauliche Ähnlich­keiten mit japanischen toriitorii 鳥居 Torii, Schreintor; wtl. „Vogelsitz“ PhalluskulteOpfergabenBautenBekannte SchreineFushimi... mehr aufweisen und möglicher­weise ihre Urform darstellen. Heutige Religions­historiker sind dies­bezüglich allerdings eher skeptisch (s. dazu die Sidepage torii).

Dhamek Stupa

Dhamek Stupa // Stupa (Ziegel). Gupta-Zeit, 4.Jh. u.Z.; Sarnath, Indien; Höhe 42,6 m // Bild © Sarnath M., flickr, 2014 (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Dhamek Stupa in Sarnath, Indien, Tempelgründung unter König Ashoka.
. 4 Dhamek Stupa, Gupta Zeit, Höhe 42,6m

Der DhamekDhāmek धामेक् Stupa in Sarnath bei Benares, wo Buddha seine erste Rede hielt; Fundamente stammen aus der Zeit König Ashokas (3. Jh. v.u.Z.) Stupa befindet sich unweit von Benares in SarnathSārnāth सार्नाथ् Stadt im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, 10 km nördlich von Benares (Varanasi), bekannt für den Dhamek Stupa, eines der ältesten buddhistischen Grabmonumente Buddhas Leben. Er markiert die Stelle im „Hirschpark“, wo Buddha ShakyamuniŚākyamuni शाक्यमुनि „Der Weise des Shakya-Klans“, Gautama Siddhartha, jap. Shaka 釈迦 oder Shakamuni 釈迦牟尼 En no GyojaDaibutsu StatuenAmida angeblich seine erste Predigt hielt. Der Stupa gilt ebenfalls als eine Gründung Ashokas, doch schon vor Ashoka scheint sich hier ein bud­dhis­tisches Kloster befunden zu haben. Heute existiert nur noch die Basis des Bau­werks, auf der sich ­früher noch eine turmartige Spitze befunden haben muss.

Der Swayambhunatha Stupa in Kathmandu, Nepal

Stupa des Tempels Swayambhunath // Stupa. 14. Jh., im 17. Jh. ausgebaut; „UNESCO Kulturerbe“; Kathmandu, Nepal // Bild © Qlin Zhang, flickr, 2012 (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Der Swayambhunatha Stupa ist das bekannteste buddhistische Bauwerk Nepals. Die Anlage ist angeblich eine Gründung König Ashokas. Die heutige Form stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde im 17. Jahrhundert weiter ausgebaut.
. 5 Swayambunatha Stupa

Der SwayambhunathaSvayambhūnātha स्वयम्भूनाथ Tempel in Kathmandu, Nepal, mit einem der ältesten buddhistischen stupas; auch als „Affentempel“ bekannt Stupa ist der älteste und bekannteste Stupa Nepals, angeblich ebenfalls eine Gründung König Ashokas. Die heu­tige Form stammt aus dem vier­zehn­ten Jahr­hun­dert und wurde im sieb­zehn­ten Jahr­hun­dert weiter aus­gebaut. Be­sonders auf­fallend sind die nach allen Rich­tungen blicken­den Augen­paare, Symbol für die all­um­fas­sende Wahr­neh­mungs­fähig­keit des Buddha.

Der Stupa-Berg von Borobudur, Java

Stupa-Berg // Stupa; Borobudur, Java // Bild © Marcello and Anita Tranchini, Borobudur: Golden Tales of the Buddha. Hongkong: Periplus Editions, 1990 // Stupa-Berg von Borobudur, Java.
Borobudur // Tempel (Stein). 8.–9.Jh.; „UNESCO Kulturerbe“; Java, Indonesien // Bild © Jorge de la Torriente, flickr, 2011 (letzter Zugriff: 2016/7/17) // Stupa-Berg von Borobudur, dem weltweit größten Mandala auf der Insel Java.
Buddhafigur im Heiligtum // Statue, nyorai (Stein); Borobudur, Java // Bild © Jacques Edouard Berger, 1988 (letzter Zugriff: 2016/9) // Buddhafigur am Stupa-Berg von Borobodur, Java.
Stupa-Berg Borobudur // Stupa (Stein); „UNESCO Kulturerbe“; Borobudur, Java // Bild © Fuerst, flickr, 2013 (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Stupas auf dem Stupa-Berg von Borobudur, Java.
. 6. 7. 8. 9 Borobudur

BorobudurBorobudur größtes buddhistisches Monument in Java, Indonesien, in Gestalt eines dreidimensionalen Mandala Buddhas Leben ist das größte bud­dhis­tische Monument weltweit. Es ist eigentlich eine Kombi­nation von Stupa und Mandala, also eine symbolische Reprä­sen­tation des Kosmos in geometrischer, hier drei­dimen­sionaler Form. Während die einzelnen Stationen eines mandalamaṇḍala मण्डल „Kreis“, schematische Darstellung der kosmischen Ordnung, jap. mandara 曼荼羅 KasugaVajrapaniShotoku TaishiKukai... mehr üblicher­weise von einer Buddha­figur einge­nommen werden, sind es hier, zumindest im zentralen Bereich einzelne Stupas. Gleich­zeitig ist die gesamte Anlage von zahlreichen Stein­reliefs geschmückt, die das Leben des historischen Buddha oder Episoden einzelner BodhisattvasBodhisattva बोधिसत्त्व „Erleuchtetes Wesen“, jap. bosatsu 菩薩 ShichigosanPhalluskulteMoencheBekannte SchreineKasuga... mehr darstellen. Die zentrale Position, ebenfalls durch einen Stupa repräsentiert, nimmt aber der „kosmische Buddha“ VairocanaVairocana वैरोचन „Sonne, sonnenhaft“, Buddha-Name, jap. Birushana/Rushana 毘盧舎那/盧舎那 oder Dainichi 大日 Daibutsu StatuenKukais InitiationDainichiMandala (in Japan DainichiDainichi 大日 Buddha Vairocana, der „kosmische Buddha“; wtl. „Großes Licht“ oder „Große Sonne“ DainichiShaka) ein.

Borobudur wurde unter der buddhistischen Sailendra Dynastie zwischen 750 und 850 errichtet. Etwa zur selben Zeit goss man in Japan den Großen Buddha von Nara. Im zwölften Jahr­hundert verfiel die Anlage und geriet vollkommen in Ver­gessen­heit, bis sie im neun­zehnten Jahrhundert wieder entdeckt wurde. Erst 1971–1984 wurde die Anlage unter der Patronanz der UNESCO original­getreu restauriert.

Wildgans Pagode

Große Wildgans-Pagode (Dayanta) // Pagode (Ziegel). 652 als fünfgeschoßige Pagode errichtet, heutige Form aus dem 16. Jh.; Xian, Zentralchina; 64 m // Bild © travel.dahangzhou.com (letzter Zugriff: 2011/7) // Dayanta, die “Große Wildgans-Pagode” der alten Hauptstadt Changan (Xian).
. 10 Große Wildgans Pagode

DayantaDayanta 大雁塔 „Große Wildgans Pagode“ in Xian, China, err. 652 , die „Große Wild­gans Pa­go­de“ der al­ten chi­ne­si­schen Haupt­stadt Chang­an (heute Xian), ist eine der be­kann­te­sten Pa­go­den Chi­nas. Sie be­steht aus sie­ben Stock­wer­ken und ist 64m hoch. Sie wurde im Jahr 652 als fünf­stöckige Pa­gode er­rich­tet, und spä­ter wei­ter aus­ge­baut. Wie deut­lich zu er­ken­nen ist, voll­zog sich im Über­gang des in­di­schen Stupa zur chi­nesi­schen Pa­go­de ein Stil­wech­sel, der auch mit den sich wan­deln­den Funk­tio­nen die­ses Bau­werks zu tun hat. Ob­wohl auch chi­ne­si­sche und ja­pa­ni­sche Pa­go­den be­haup­ten, im Be­sitz von Re­li­quien zu sein, die­nen sie eher als all­ge­mei­ner Schatz­spei­cher, wäh­rend ihre Funk­tion als Grab­mo­nu­ment in den Hin­ter­grund tritt. Die Große Wild­gans Pa­go­de bei­spiels­wei­se wur­de er­rich­tet, um die zahl­rei­chen Sutren und Wert­ge­gen­stände auf­zu­be­wah­ren, die der be­rühmte Pilger XuanzangXuanzang 玄奘 602–664; berühmter chin. Pilgermönch und buddh. Gelehrter; Autor eines einflussreichen Reiseberichts, der später als „Reise nach dem Westen“ in einen Roman gefasst wurde ArhatsBishamon-tenDaibutsu StatuenJunishi... mehr auf sei­ner sieb­zehn­jähri­gen Reise (629–645) durch In­dien und Zen­tral­asien mit­ge­bracht hatte.

Verweise

Fußnoten

  1. Der Ausdruck leitet sich möglicherweise von chinesisch pako ta 八角塔 ab, was „Achteck-Stupa“ bedeutet.

Bilderläuterungen

  1. Stupa sanchi.jpg
    Buddhistische Grabmonumente von Sanchi // Stupa, Grab (Ziegel). Indien, 3. Jh. v.u.Z. // // Die stupa-Anlage von Sanchi nahe der Stadt Vidisha in Zentralindien gilt als UNESCO Welterbe. Der größte Stupa soll Reliquien des Buddha bergen und auf Befehl König Ashokas (ca. 273–236 v.u.Z.) errichtet worden sein. Ein kleinerer Stupa enthält angeblich Reliquien von Schülern des Buddha. Die Anlage wurde bis ins 12. Jh. immer weiter ausgebaut.
  2. Torii sanchi.jpg
    Torana // Tor, torii (Stein); Sanchi, Indien // Bild © Scott Weatherson, flickr 2009 (letzter Zugriff: 2011/7) // An den vier Seiten des ältesten buddhistischen Grabstupas (gorintō) in Sanchi befinden sich markante Eingänge, die wie ein reich verziertes torii mit einem dritten Querbalken aussehen. Man nennt diese Tore auf Sanskrit torana. Aufgrund ihrer Ähnlichkeiten in Form und Namen wurden sie von frühen Japanologen als Vorläufer der torii angesehen.
  3. Torana detail.jpg
    Torana // Tor (Stein), Detail; Sanchi, Indien // Bild © Scott Weatherson, flickr 2009 (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Die detailreichen Skulpturen auf diesem torana-Tor vor einem stupa in Sanchi stammen wahrscheinlich aus dem 1. Jh. u.Z.; dieser Dekor spricht dagegen, dass die indischen torana als Vorläufer der japanischen torii anzusehen sind.
  4. Dhamek.jpg
    Dhamek Stupa // Stupa (Ziegel). Gupta-Zeit, 4.Jh. u.Z.; Sarnath, Indien; Höhe 42,6 m // Bild © Sarnath M., flickr, 2014 (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Dhamek Stupa in Sarnath, Indien, Tempelgründung unter König Ashoka.
  5. Swayambhunatha kathmandu nepal.jpg
    Stupa des Tempels Swayambhunath // Stupa. 14. Jh., im 17. Jh. ausgebaut; „UNESCO Kulturerbe“; Kathmandu, Nepal // Bild © Qlin Zhang, flickr, 2012 (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Der Swayambhunatha Stupa ist das bekannteste buddhistische Bauwerk Nepals. Die Anlage ist angeblich eine Gründung König Ashokas. Die heutige Form stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde im 17. Jahrhundert weiter ausgebaut.
  6. Borobudur.jpg
    Stupa-Berg // Stupa; Borobudur, Java // Bild © Marcello and Anita Tranchini, Borobudur: Golden Tales of the Buddha. Hongkong: Periplus Editions, 1990 // Stupa-Berg von Borobudur, Java.
  7. Borobudur10.jpg
    Borobudur // Tempel (Stein). 8.–9.Jh.; „UNESCO Kulturerbe“; Java, Indonesien // Bild © Jorge de la Torriente, flickr, 2011 (letzter Zugriff: 2016/7/17) // Stupa-Berg von Borobudur, dem weltweit größten Mandala auf der Insel Java.
  8. Borobudur buddha.jpg
    Buddhafigur im Heiligtum // Statue, nyorai (Stein); Borobudur, Java // Bild © Jacques Edouard Berger, 1988 (letzter Zugriff: 2016/9) // Buddhafigur am Stupa-Berg von Borobodur, Java.
  9. Borobudur stupas2.jpg
    Stupa-Berg Borobudur // Stupa (Stein); „UNESCO Kulturerbe“; Borobudur, Java // Bild © Fuerst, flickr, 2013 (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Stupas auf dem Stupa-Berg von Borobudur, Java.
  10. Dayanta.jpg
    Große Wildgans-Pagode (Dayanta) // Pagode (Ziegel). 652 als fünfgeschoßige Pagode errichtet, heutige Form aus dem 16. Jh.; Xian, Zentralchina; 64 m // Bild © travel.dahangzhou.com (letzter Zugriff: 2011/7) // Dayanta, die “Große Wildgans-Pagode” der alten Hauptstadt Changan (Xian).

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Ikonographie 
Diese Seite zitieren
„Bekannte Pagoden und Stupas außerhalb Japans.“ In: Bernhard Scheid (Hg.), Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 20.9.2016). URL: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Bauten/Tempel/Stupa?oldid=67179