Tanuki-Morphologie

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Bernhard Scheid, „Tanuki-Morphologie.“ In: Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 20.2.2018). URL: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Mythen/Verwandlungskuenstler/Tanuki?oldid=68331
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Tanuki-Portrait

Statue, tanuki (Keramik, bemalt), Detail
Bild © H. Minagawa, 2001. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Niedlicher tanuki, wie er sich im heutigen Japan als Standarddarstellung eingebürgert hat.

. 1 Tanuki

Die niedlich-humor­volle Gestalt des tanuki tanuki Tanuki; Marderhundsiehe auch Verwandlungskuenstler → Alltag/Gluecksbringer→ Mythen/Tengu→ Geschichte/Shinto Mittelalter→ Mythen/Symboltiere/Namazu-e ist eine moderne Erfindung. Die heutige Standard-Figur des tanuki wurde von dem Töpfer­meister Fujiwara Tetsuzō Fujiwara Tetsuzō 藤原 銕造 1876–1966; Töpfermeister in Shigaraki (1877–1967) ent­wickelt. Seine Werk­statt in Shigaraki, einem be­rühmten Zentrum für kerami­sches Kunst­hand­werk un­weit von Kyōto, stellt auch heute noch die meisten tanuki-Figuren her.

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Tanuki

Statue, tanuki
Bild © Subrime, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Tanuki mit Sakeflasche und Schuldschein

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Männlicher tanuki mit Sakeflasche

Statue, tanuki (Keramik). 20. Jh.; Kyōto
Bild © skasuga, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Tanuki als harmloser Säufer vor einem japanischen Souvenirladen. Einzig seine übergroßen Hoden (kintama) widersprechen dem niedlichen Bild, das diese Figur vermittelt.

. 2 . 3 Niedliche tanuki
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Tanuki

Statuen, tanuki
Bild © H. Minagawa, 2003. (Letzter Zugriff: 2011/8)

Tanuki im Dress der Baseball-Mannschaft Hanshin Tigers

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Tanukis

Statuen, tanuki
Bild © akaitori, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Die meisten modernen tanuki entstammen dem Töpferei-Zentrum Shigaraki unweit von Kyōto.

. 4 . 5 Varianten der shigaraki tanuki

Kintama

Die besondere magische Kraft der tanuki hängt mit ihren besonders großen Hoden (kintama kintama 金玉 wtl. Goldbälle; Hoden) zusammen, die sie sogar vergrößern und zu allerlei Werkzeugen umfunk­tionieren können:

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Tanuki

Statue, tanuki (Stein)
Bild © mumblemurmur, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Statue eines tanuki aus Stein

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Tanuki

Statue, tanuki (Stein)
Bild © manganite, flickr 2006. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Der „Marderhund“ tanuki hier in einem japanischen Vorgarten mit einem Schild „Irasshaimase!“ (Willkommen).

. 6 . 7 Prominente Hoden, ein Glückssymbol
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Tanuki gegen fahrende Händler

Holzschnitt, tanuki (Papier, Farbe) von Tsukioka Yoshitoshi (1839–1892). 1881, Tōkyō kaika kyōga meisho (Berühmte Orte der Modernisierung Tokyos in satirischen Bildern)
Bildquelle: Museum of Fine Arts, Boston. (Letzter Zugriff: 2018/2)

Tanuki kämpfen mit ihren Hoden (kintama) gegen die Modernisierung der Meiji-Zeit. Der eingeschriebene Text lautet: „Asabu Hiroo-no-hara: Senkintan erschrecken vor großen Hoden 千金丹 大きん玉に おどろく.“ Senkintan waren um 1880 in Mode gekommene Arzneien bzw. fahrende Apotheker aus Shikoku. Die westlichen Schirme mit der Aufschrift „Senkintan“ waren ihre Markenzeichen. Der Bildwitz beruht auf einem Wortspiel von (Sen)kintan und kintama („Goldbälle“ = Hoden). Die Szene spielt in Hiroo-no-hara in der Gegend des heutigen Shibuya, also am Rande der Großstadt.

. 8 Hoden als Waffe
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Tanuki

Farbholzschnitt, tanuki giga (Papier, Farbe) von Kuniyoshi. 1843–44
Bildquelle: Museum of Arts, Boston. (Letzter Zugriff: 2016/9/6)

Hodenkranker tanuki mit Arzt und Pflegerin.

. 9 Hoden-Hypertrophie

Vom Untier zum Glückssymbol

In alten Legen­den, etwa in der Ge­schich­ten-Samm­lung Konjaku monogatari Konjaku monogatari 今昔物語 „Geschichten aus alter und neuer Zeit“ (12. Jh.); umfangreiche Sammlung von Geschichten und Anekdoten, meist aus einem buddhistischen Kontextsiehe auch Kamakura → Grundbegriffe/Shinto/Jindo→ Mythen/Geister→ Mythen/Tengu→ Mythen/Geister/Kaidan → mehr aus der späten Heian Heian 平安 alter Name Kyōtos, eig. Heian-kyō 平安京, „Stadt des Friedens“; politisches Zentrum 794–1185 (= Heian-Zeit)siehe auch Heian Zeit → Bauten/Bekannte Tempel→ Grundbegriffe/Shinto→ Ikonographie→ Bauten/Tempel/Pagoden→ Bauten/Bekannte Tempel/Berg Koya → mehr -Zeit, werden die tanuki haupt­säch­lich als böse yōkai yōkai 妖怪 Fabelwesen, Geisterwesen, Gespenstersiehe auch Geister → Mythen/Tengu→ Mythen/Imaginaere Tiere→ Geschichte/Zen/Bodhidharma→ Mythen/Symboltiere/Namazu-e → mehr -artige Untiere dar­ge­stellt. Einen tanuki zu er­legen stellt eine Helden­tat dar, da dieser mit über­na­tür­li­chen Kräften aus­ge­stat­tet ist.

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Tanuki

Buchillustration, tanuki (Papier, Farbe). Edo-Zeit, 1882; aus Kaibutsu gahon (Gespenster Bilderbuch)
Bildquelle: Emakimono database. (Letzter Zugriff: 2007/1)

Tanuki und Mond

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Takeda Katsuchiyomaru und ein tanuki

Farbholzschnitt, tanuki (Papier, Farbe) von Utagawa Kuniyoshi (1797–1861). 1825–30; 39 x 26,3 cm
Bild © Freer/Sackler, The Smithonian Museums of Art. (Letzter Zugriff: 2018/2/19)
Anne van Biema Collection

Der jugendliche Takeda Shingen (1521–1573; Kindheitsnamen: Katsuchiyomaru), einer der berühmtesten japanischen Feldherren, erprobt seine Kräfte in einem Kampf mit einem feindseligen tanuki.

. 10 . 11 Gespenstische tanuki
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Hase und Tanuki

Farbholzschnitt, yōkai (Papier, Farbe) von Utagawa Kunisada. 1840; aus der Serie Mokkadogonsui no uchi (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wassser)
Bild © The British Museum. (Letzter Zugriff: 2018/2/20)

Szene aus dem Märchen Kachi-kachi Yama, von Kabuki-Schauspielern dargestellt. Ein Hase rächt die Untat eines tanuki, indem er das Bündel Holz, das der tanuki trägt, anzündet. Das Märchen wurde 1840 im Kabuki-Theater auf die Bühne gebracht. Die Szene wird hier mit dem Element „Feuer“ aus der Lehre der Fünf Wandlungsphasen (gogyō) assoziiert.

Hase und Tanuki

Im Märchen Kachi-kachi Yama Kachi-kachi Yama かちかち山 wtl. Knisterknister-Berg; jap. Volksmärchen, in dem ein tanuki den Bösewicht abgibt, tritt ein tanuki auf, der eine Bauersfrau tötet, kocht und verzehrt. Er lässt sich jedoch von einem Hasen übertölpeln, der die Untat mit allerhand Tricks rächt. U.a. zündet er ein Bündel Holz an, das der tanuki transportiert, sodass sich dieser arg verbrennt. Schließlich ertrinkt der tanuki, nachdem ihn der Hase dazu gebracht hat, in einem Boot aus Schlamm aufs Wasser hinaus zu rudern.

Erst später ent­standen positivere tanuki-Bilder etwa in der be­kann­ten Legende vom Tee­kessel (Bunbuku chagama Bunbuku chagama 分福茶釜 Märchen über einen tanuki der die Gestalt eines Teekessels annimmt, um sich von seinem Retter aus Dank verkaufen zu lassen), der eigent­lich ein ver­wan­delter tanuki ist. Der tanuki hat die Gestalt dieses Tee­kes­sels aus Dank­bar­keit oder Mit­leid für einen armen alten Mann an­ge­nommen, damit dieser den Kessel ver­kaufen kann. Er muss aber jedes­mal Qualen er­leiden, wenn der Kessel zum Tee­kochen ver­wendet wird. Das Bild des gut­mütigen, glücks­brin­gen­den tanuki scheint von dieser Ge­schichte ihren Aus­gangs­punkt zu nehmen.

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Tanuki mit Teekessel (Morin-ji no bunpuku chagama)

Farbholzschnitt, tanuki (Papier, Farbe) von Tsukioka Yoshitoshi (1839–1892); aus der Serie Shinkei sanjūroku kaisen („Neue Sammlung von 36 Geistern“), 1889–1892
Bild © National Diet Library, Tōkyō. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Yoshitoshis Illustration einer berühmten tanuki-Legende.

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Tanuki

Illustration, tanuki (Papier, Tusche, Farbe) von Katsushika Hokusai (1760–1849)

Tanuki mit Teekessel. Illustration zum Märchen Bunbuku chagama.

. 12 . 13 Tanuki mit Teekessel

Dass tanuki gerne tanzen und singen war schon in der Edo-Zeit bekannt und wurde in einem modernen Anime neuerlich bekräftigt:

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Tanuki-Dichterfürsten

Holzschnitt, tanuki, Karikatur (giga) von Kuniyoshi. 1846
Bildquelle: Ukiyoe-Karikaturen, Japanologie Wien. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Tanuki in Gestalt von sechs unsterblichen Dichtern der Heian-Zeit

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Tanuki, mangaisiert

Filmszene, tanuki von Isao Takahata. 1994

Tanuki im Anime-Film Die Schlacht der Tanuki in der Ära Heisei (Heisei tanuki gassen ponpoko).

. 14 . 15 Vergnügte tanuki

Selten aber doch entstehen in der Shigaraki-Werkstatt auch weibliche tanuki, die ebenso lebensfroh sind wie ihre männlichen Partner:

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Tanuki-Pinupgirl

Okimono (Keramik) von Fujiwara Tetsuzō (Rian) (1876–1966). Frühes 20. Jh.; ca. 37 x 19 x 19cm
Bild © tatami-antiques.com. (Letzter Zugriff: 2018/2/20)

Shigaraki-Keramik einer weiblichen tanuki in lasziv-entspannter Pose.

. 16 Tanuki Pinupgirl

Reale Tanuki

Tanuki werden oft fälsch­lich als Dachse oder Wasch­bären (engl. raccoon) bezeichnet. Tanuki sind jedoch zoologisch gesehen nahe Verwandte der Hunde und zählen zur Art der Marderhunde. Es sind scheue, nachtaktive Waldtiere, die v.a. im östlichen Sibirien, im nordöstlichen China, in Korea und in Japan beheimatet sind. Wie die Füchse oder Dachse sind sie Allesfresser und leben in Erdhöhlen, ähneln den Dachsen aber insofern mehr als den Füchsen, als sie eher sammeln als gezielt jagen. Dies bedingt auch eine eher gemächliche Art der Fortbewegung. Seit sie von Pelztierzüchtern in der Ukraine angesiedelt wurden, breiten sie sich in ganz Osteuropa aus und sind sogar in Deutschland anzutreffen.1

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Tanuki

Tanuki
Bild © 663highland, Wikimedia Commons 2006. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Originale tanuki, sie werden auch als „Marderhunde“ bezeichnet.

. 17 Originale tanuki
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Tanuki im Winter

Bild © Mother Nature Network, Stanislav Duben, 2014. (Letzter Zugriff: 2018/2/20)

Schlafloser tanuki während der Winterruhe.

Tanuki im Winter

Verweise

Verwandte Themen

Fußnoten

  1. Wikipedia, Marderhund

Bilderläuterungen

  1. Tanuki13.jpg

    Tanuki-Portrait

    Statue, tanuki (Keramik, bemalt), Detail
    Bild © H. Minagawa, 2001. (Letzter Zugriff: 2011/7)

    Niedlicher tanuki, wie er sich im heutigen Japan als Standarddarstellung eingebürgert hat.

  2. Tanuki14.jpg

    Tanuki

    Statue, tanuki
    Bild © Subrime, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2016/8)

    Tanuki mit Sakeflasche und Schuldschein

  3. Tanuki.jpg

    Männlicher tanuki mit Sakeflasche

    Statue, tanuki (Keramik). 20. Jh.; Kyōto
    Bild © skasuga, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

    Tanuki als harmloser Säufer vor einem japanischen Souvenirladen. Einzig seine übergroßen Hoden (kintama) widersprechen dem niedlichen Bild, das diese Figur vermittelt.

  4. Tanuki tigers.jpg

    Tanuki

    Statuen, tanuki
    Bild © H. Minagawa, 2003. (Letzter Zugriff: 2011/8)

    Tanuki im Dress der Baseball-Mannschaft Hanshin Tigers

  5. Tanuki shigaraki.jpg

    Tanukis

    Statuen, tanuki
    Bild © akaitori, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

    Die meisten modernen tanuki entstammen dem Töpferei-Zentrum Shigaraki unweit von Kyōto.

  6. Tanuki15.jpg

    Tanuki

    Statue, tanuki (Stein)
    Bild © mumblemurmur, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

    Statue eines tanuki aus Stein

  7. Tanuki nagano.jpg

    Tanuki

    Statue, tanuki (Stein)
    Bild © manganite, flickr 2006. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

    Der „Marderhund“ tanuki hier in einem japanischen Vorgarten mit einem Schild „Irasshaimase!“ (Willkommen).

  8. Tanuki yoshitoshi.jpg

    Tanuki gegen fahrende Händler

    Holzschnitt, tanuki (Papier, Farbe) von Tsukioka Yoshitoshi (1839–1892). 1881, Tōkyō kaika kyōga meisho (Berühmte Orte der Modernisierung Tokyos in satirischen Bildern)
    Bildquelle: Museum of Fine Arts, Boston. (Letzter Zugriff: 2018/2)

    Tanuki kämpfen mit ihren Hoden (kintama) gegen die Modernisierung der Meiji-Zeit. Der eingeschriebene Text lautet: „Asabu Hiroo-no-hara: Senkintan erschrecken vor großen Hoden 千金丹 大きん玉に おどろく.“ Senkintan waren um 1880 in Mode gekommene Arzneien bzw. fahrende Apotheker aus Shikoku. Die westlichen Schirme mit der Aufschrift „Senkintan“ waren ihre Markenzeichen. Der Bildwitz beruht auf einem Wortspiel von (Sen)kintan und kintama („Goldbälle“ = Hoden). Die Szene spielt in Hiroo-no-hara in der Gegend des heutigen Shibuya, also am Rande der Großstadt.

  9. Tanuki kuniyoshi1.jpg

    Tanuki

    Farbholzschnitt, tanuki giga (Papier, Farbe) von Kuniyoshi. 1843–44
    Bildquelle: Museum of Arts, Boston. (Letzter Zugriff: 2016/9/6)

    Hodenkranker tanuki mit Arzt und Pflegerin.

  10. Tanuki kaibutsugahon.jpg

    Tanuki

    Buchillustration, tanuki (Papier, Farbe). Edo-Zeit, 1882; aus Kaibutsu gahon (Gespenster Bilderbuch)
    Bildquelle: Emakimono database. (Letzter Zugriff: 2007/1)

    Tanuki und Mond

  11. Tanuki takeda kuniyoshi.jpg

    Takeda Katsuchiyomaru und ein tanuki

    Farbholzschnitt, tanuki (Papier, Farbe) von Utagawa Kuniyoshi (1797–1861). 1825–30; 39 x 26,3 cm
    Bild © Freer/Sackler, The Smithonian Museums of Art. (Letzter Zugriff: 2018/2/19)
    Anne van Biema Collection

    Der jugendliche Takeda Shingen (1521–1573; Kindheitsnamen: Katsuchiyomaru), einer der berühmtesten japanischen Feldherren, erprobt seine Kräfte in einem Kampf mit einem feindseligen tanuki.

  12. Tanuki yoshitoshi2.jpg

    Tanuki mit Teekessel (Morin-ji no bunpuku chagama)

    Farbholzschnitt, tanuki (Papier, Farbe) von Tsukioka Yoshitoshi (1839–1892); aus der Serie Shinkei sanjūroku kaisen („Neue Sammlung von 36 Geistern“), 1889–1892
    Bild © National Diet Library, Tōkyō. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

    Yoshitoshis Illustration einer berühmten tanuki-Legende.

  13. Tanuki hokusai.jpg

    Tanuki

    Illustration, tanuki (Papier, Tusche, Farbe) von Katsushika Hokusai (1760–1849)

    Tanuki mit Teekessel. Illustration zum Märchen Bunbuku chagama.

  14. Tanuki kuniyoshi giga.jpg

    Tanuki-Dichterfürsten

    Holzschnitt, tanuki, Karikatur (giga) von Kuniyoshi. 1846
    Bildquelle: Ukiyoe-Karikaturen, Japanologie Wien. (Letzter Zugriff: 2016/8)

    Tanuki in Gestalt von sechs unsterblichen Dichtern der Heian-Zeit

  15. Tanuki ghibli.jpg

    Tanuki, mangaisiert

    Filmszene, tanuki von Isao Takahata. 1994

    Tanuki im Anime-Film Die Schlacht der Tanuki in der Ära Heisei (Heisei tanuki gassen ponpoko).

  16. Tanuki w.jpg

    Tanuki-Pinupgirl

    Okimono (Keramik) von Fujiwara Tetsuzō (Rian) (1876–1966). Frühes 20. Jh.; ca. 37 x 19 x 19cm
    Bild © tatami-antiques.com. (Letzter Zugriff: 2018/2/20)

    Shigaraki-Keramik einer weiblichen tanuki in lasziv-entspannter Pose.

  17. Tanuki original.jpg

    Tanuki

    Tanuki
    Bild © 663highland, Wikimedia Commons 2006. (Letzter Zugriff: 2016/8)

    Originale tanuki, sie werden auch als „Marderhunde“ bezeichnet.

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