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up 1 Methodologische Gegensatzpaare
up 1.2 idiographisch vs. nomothetisch

1.2.2 nomothetisch

Nomothetisch stammt aus dem griechischen nόmos (υόμος): Gesetz und thetiké (τιισέυαι): aufstellen.

Nomothetisch vorgehende Wissenschaften zielen darauf ab, das Gesetzmäßige und Regelmäßige zu erforschen. Erkenntnisziel ist es dabei, das Allgemeine und Wiederkehrende zu erkennen und zu beschreiben.

Abbildung: Ein Apfel fällt vom BaumAbbildung: Ein Apfel fällt vom Baum, Fallgesetz, Quelle: K. Mocharitsch

Beispiel aus der nomothetischen Vorgangsweise in der Geschichtswissenschaft:

Betrachtet man den zweiten Weltkrieg als Phänomen, das einer Gesetzmäßigkeit entspricht und gewisse für ähnliche Phänomene charakteristische und wiederkehrende Eigenschaften aufweist, so wird man sich mit den Aspekten des Phänomens auseinandersetzen, welche auf dessen Grundstruktur hinweisen, also z.B. mit der Grundstruktur von Kriegen oder mit dem menschlichen Verhalten in Kriegszeiten.

(siehe auch erklären, deduktiv, quantitativ)

(MFCh et al.)

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