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up 1 Methodologische Gegensatzpaare
up 1.4 qualitativ vs. quantitativ
up 1.4.1 qualitativ

1.4.1.1 Kennzeichen qualitativer Forschungslogik

  • Offenheit im Umgang mit Vorwissen und Theorie: vorhandene Erwartungen und theoretische Vorannahmen sollen offenen Charakter haben und in ständiger Auseinandersetzung mit den gewonnenen Daten revidiert, ergänzt, erweitert oder auch fallen gelassen werden können.
  • Im Vordergrund steht nicht die Überprüfung von Hypothesen durch statistische Verfahren sondern die Entwicklung von Hypothesen und Theorien. Diese erfolgt induktiv und ist das Ergebnis des Forschungsprozesses.
  • Stärkere Verflechtung von Datensammlung und Analyse, da neue und zusätzliche Aspekte, die im Vorfeld nicht erkannt worden waren, erst im Forschungshandeln sichtbar werden, wobei sich erst in der Phase des Datensammelns die Komplexität des Forschungsfeldes erschließt.
  • weitgehender Verzicht auf Standardisierung von Erhebungsinstrumenten und Erhebungssituationen.
  • bewusste Einbeziehung subjektiver Faktoren wie die Person des Forscher/der Forscherin sowie deren Kommunikation mit den ForschungsteilnehmerInnen. Daten werden als Ergebnis der Interaktionsprozesse von ForscherInnen und ForschungsteilnehmerInnen betrachtet.
  • Die Interpretation von Daten zielt auf das verstehende Nachvollziehen von Erfahrungen und Deutungsmustern (siehe auch verstehen) der Beforschten und die Rekonstruktion besonderer sozialer Welten in ihren Sinnstrukturen.

(RK et al.)

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