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2.12 Korrelation

(lat. con = zusammen; relatio = Bericht, Beziehung)

Eine Korrelation liegt dann vor, wenn

  • zwei Phänomene gleichzeitig auftreten und
  • in einem wechselseitigem Zusammenhang zueinander stehen (miteinander variieren)

Die Phänomene werden mittels Variablen erfasst und messbar gemacht.

Grafik: KorrelationGrafik: Korrelation, Quelle: A. Payrhuber

Eine Korrelation ist eine mathematische Darstellung ausgedrückt in Variablen, die keine Aussage über die funktionale oder kausale Abhängigkeit der Variablen voneinander erlaubt. Das bedeutet, eine hohe Korrelation zeigt, dass zwei Phänomene gleichzeig auftreten. Es wird aber nichts darüber ausgesagt, welches Phänomen das andere bedingt. Ursache und Wirkung sind nicht bestimmt.

Die Stärke des Zusammenhangs wird mittels statistischer Berechnung über den Korrelationskoeffizienten (r) ermittelt. Gängig Korrelationskoeffizienten können Werte von +1 für maximale positive Korrelation und 1 für maximale negative Korrelation annehmen.

Bei einer positiven Korrelation gilt: Je höher der Wert der einen Variablen, desto höher auch der Wert der anderen Variablen.

Bei einer negativen Korrelation gilt: Je höher der Wert der einen Variablen, desto niedriger der Wert der anderen Variablen.

Referenzstudien:

Durkheim, Émile 1973. Der Selbstmord. Neuwied: Luchterhand.

Jahoda, Marie, Lazarsfeld, Paul Felix, Zeisel, Hans. 1975. Die Arbeitslosen von Marienthal. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

(AP et al.)

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