Studienberechtigungsprüfung

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Studienberechtigungsprüfung

Beitragvon juliekristian » 2. Juli 2018, 18:07

Hallo liebes Forum!

Ich bin derzeit 19 Jahre alt und war bis vor einem Jahr noch HTL-Schüler. Aufgrund psychischer "Mängel" und anhaltender Therapie diesbezüglich, war es mir dann nicht mehr möglich, weiter den Regelunterricht dort zu besuchen. Ich musste mich nun in diesem Jahr mit der Bürokratie herumschlagen, da ich Externistenprüfungen in der HTL ablegen wollte - der Stoff wäre kein Problem gewesen - doch hat mir man diese verwehrt, weil es gesetzliche Beschränkungen dazu gibt (praktische Übungen, Labor, ...). Der "letzte Ausweg" aus dieser Situation ist also jetzt die HTL einfach zu überspringen und mein ohnehin seit 3 Jahren angestrebtes Studium der Geschichte gleich zu beginnen.

Ich hab mich nun per Mail und natürlich zuvor über die Website der Zulassungsstelle (soweit ich mich erinnere) informiert, wobei zwei Variablen bzgl. der Zulassung hier zutreffen: Ein vollendetes 20. Lebensjahr (das wäre bei mir im Jänner 2019 der Fall), sowie eine einschlägige Vorbildung.

Ein allgemeinschulische Vorbildung zum Thema Geschichte scheint ja hierbei nicht als genügende Vorbildung zu gelten, deswegen müsste ich also min. ein Semester als ao. Studentin an der Uni sein, oder?
Ich arbeite seit 2 Jahren selbst in dem Bereich freiberuflich (zuerst nebenbei, seit meinem Abgang von der HTL mehr und mehr vollzeitlich), wobei es strenggenommen nicht nur Geschichte umfasst, sondern eben auch Politische Ökonomie, Politikwissenschaften, etc. Konkret geht es um einige Artikel, welche ich in dem einen oder anderen Sozialwissenschaftsjournal veröffentlichen konnte bzw. bei welchen ich mitwirken konnte, sowie die reine Mitwirkung an einem Buch zur europäischen Klassenanalyse, speziell der Entwicklung der europäischen Klassenstratifikation. Würde die Erfahrung in diesem Bereich ebenfalls irgendwie als Nachweis für ein Geschichtestudium gelten oder ist das zu "ungeregelt"? Das Spektrum, das dem Ganzen am ehesten ähneln würde, welches man inskiribieren könnte, wären Staatswissenschaften. Aber, wenn ich mich recht erinnere, sind die "Staatswissenschaften" auch nur zwei EC, kein eigenes Studium.

In jedem Fall, meine Frage ist bloß: Falls obige Erfahrungen nicht als solche gelten, wäre es möglich und realistisch, im Sommersemester 2019 als ao. Studentin zu beginnen, das Semester abzuschließen und dann die eigentliche SBP zu machen? Und, werden die Prüfungen, die man als ao. Studentin abschließt und deren Punkte, auch später weiter angerechnet?

Eine kleinere Frage auch noch dazu, wenngleich ich dazu ein paar Antworten im Internet fand, aber mich dennoch noch ein paar persönlichere Erfahrungen dazu interessieren: Gibt es irgendwelche willkürlichen "Zwangspausen" zwischen den Prüfungen der SBP (sprich: Man darf nur 1 Prüfung in zwei Monaten abschließen o.Ä.) oder ist es mir möglich, jene so schnell abzuschließen, wie ich mich dazu in der Lage sehe?

Vielen Dank im voraus schon einmal für eure Hilfe!

Liebe Grüße,
Julie
juliekristian
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