IG / STV

Wer oder was ist die IG Publizistik?

Die IG (Institutsgruppe ) Publizistik besteht glücklicherweise aus mehr als nur 5 engagierten Studierenden, die sich in ihrer Freizeit unentgeltlich für die Anliegen und Interessen ihrer KollegInnen einsetzen. Als unabhängige Basisgruppe ist sie offen für alle, die sich einbringen wollen. Individuellen Eigenschaften und Hintergründen wird Raum gegeben, denn nur so kann „Pluralismus statt Einheitsbrei“ entstehen.

Trotzdem gibt es gewisse Grundhaltungen, denen sich alle Mitglieder der IG verpflichtet fühlen. So wird jede Form von Rassismus, Ethnozentrismus, Sexismus, Faschismus, Totalitarismus und Heteronormativität abgelehnt. Solidarität, Gleichberechtigung, Integration, Toleranz und Respekt Andersdenkenden gegenüber, sowie geschlechtergerechte und politisch korrekte Sprache, stehen bei der Arbeit im Mittelpunkt.

Die IG Publizistik ist basisdemokratisch und parteiunabhängig organisiert.

Das bedeutet, dass jede Meinung gleich viel zählt und durch intensive Diskussionen die beste Lösung für alle erarbeitet wird (Konsensprinzip). Pluralismus zeichnet somit nicht nur die Mitglieder, sondern auch die Arbeit der IG aus. Die Bildung von Hierarchien wird durch Transparenz und die Möglichkeit, Vorschläge und Diskussionsbeiträge jederzeit in Frage zu stellen, vermieden. Auch „natürliche“ Hierarchien durch Informationsunterschiede können so gar nicht entstehen.

Die Unabhängigkeit von politischen Parteien macht es möglich, ohne Einfluss von Außen für Verbesserungen an der Uni zu sorgen. Verbesserung bedeutet in diesem Zusammenhang, den derzeit vorherrschenden uni-politischen Entwicklungen entgegen zu wirken, denn Demokratieabbau, autoritäre Managementstrukturen, der steigende Einfluss der Wirtschaft in Forschung und Lehre sowie Zugangsbeschränkungen in Form von Studiengebühren oder Knock-Out-Prüfungen, haben katastrophale Auswirkungen auf die Vielfalt und Qualität der Hochschulbildung.

Die IG Publizistik betrachtet es als wichtige Aufgabe, Gestaltungs- und Handlungsraum an der Universität zu erarbeiten, um im Rahmen der Möglichkeiten ihre Vorstellungen von Partizipation und Demokratie zu leben.

 

Was macht die IG Publizistik?

Bei einem Massenstudium, wie Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, kann es vorkommen, dass das Studium als unpersönlich und distanziert wahrgenommen wird. Persönlicher Kontakt soll aber auch bei hohen Studierendenzahlen möglich sein. Die IG Publizistik fördert deshalb die Einbindung aller Studierenden in den „Lebensraum Uni“.

In diesem Sinne wird, beispielsweise, jedes Semester das Publizistik-Fest veranstaltet – ein Fixtermin für zahlreiche StudentInnen.

Speziell für StudienanfängerInnen werden unter der Projektleitung der IG Erstsemestrigentutorien angeboten, um den neuen KollegInnen den Einstieg in das Uni- und Studierendenleben zu erleichtern.

Probleme und Missstände, die ansonsten im Unialltag untergehen würden, werden von der IG aufgegriffen und den Verantwortlichen bewusst gemacht. Gespräche mit der Studienprogrammleitung und das Mitspracherecht in mehreren Kommissionen, ermöglichen eine aktive Mitgestaltung des Studiums am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften.

Die IG Publizistik setzt sich dabei für mehr studentische Mitbestimmung und gegen eine Verschulung des Studiums (Stichwort Voraussetzungsketten) ein.

Auch der fachliche Austausch wird von der IG gefördert. Sie bietet Studierenden nach Möglichkeit finanzielle Unterstützung, um studienrelevante Konferenzen oder Tagungen zu besuchen und nimmt auch selbst regelmäßig an solchen teil.

Bei Fragen zum Studium und der Uni-Bürokratie steht die IG Publizistik ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite. Wöchentliche Journal-Dienste, E-Mail-Beratungen und Inskriptionsberatungen sind zentrale AufgabenAuch der Studienleitfaden, der gratis bei uns im IG-Kammerl (Raum 3.15) im 3. Stock des Instituts (Währinger Straße 29) lagernd ist, wird von der IG herausgegeben.

All diese Tätigkeiten sollen aber vor allem eines sein: Hilfe zur Selbsthilfe, denn eigenständiges und kritisches Denken soll gefördert werden. Die IG Publizistik versteht sich deshalb auch als offener Raum für Gedankenfreiheit und Gedankenaustausch. Dieser Austausch umfasst das gesamte Institut – sowohl Studierende als auch Lehrende.

 

Was heißt das für mich?

Falls du Fragen, Anliegen, Wünsche oder Beschwerden hast, komm einfach im IG-Kammerl im 3. Stock des Instituts (3.15) vorbei und wir versuchen dir zu helfen!

Wir freuen uns aber natürlich auch über KollegInnen, die einfach gemütlich eine Tasse Kaffee genießen wollen!

Jeden Mittwoch findet außerdem ab 18:30 Uhr unser Plenum statt. Hier werden aktuelle Ereignisse und Entwicklungen diskutiert, Entscheidungen getroffen und Veranstaltungen geplant. Wenn du bei uns mitmachen oder dich einfach mal dazusetzen willst – engagierte und interessierte Menschen sind bei der IG Publizistik immer herzlich willkommen!