Die ÖH

Was ist die ÖH?

Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) ist die gesetzlich vorgeschriebene Interessensvertretung aller Studierenden in Österreich. Organisiert ist sie als Körperschaft öffentlichen Rechts und damit vergleichbar mit Institutionen wie beispielsweise der Arbeiterkammer. Als unabhängige Interessensvertretung wird die ÖH nicht vom Staat finanziert, sondern stellt ihre Mittel selbst aus Beitragszahlungen ihrer Mitglieder- also aller Studierenden in Österreich. Die Höhe dieser Beitragszahlungen wird gesetzlich festgeschrieben. Dieses Semester beträgt der ÖH-Beitrag ca. € 19,00,- (inkl. Versicherung).

Der Aufbau der ÖH

Was ist die Bundesvertretung?

Das „oberste“ Gremium der ÖH ist die Bundesvertretung (BV). Hauptaufgabe sind Verhandlungen und Stellungnahmen gegenüber dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und gegenüber der Regierung – also die Repräsentation der Studierendenperspektive in bildungspolitischen Angelegenheiten. Aufgaben sind soziale und rechtliche Initiativen für Studierende, die Bereitstellung von Job- / Wohnbörsen und allgemeinem Informationsmaterial. Die Bundesvertretung (BV) ist österreichweit organisiert. Ab 2019 können wieder alle Studierenden in ganz Österreich ihre bundesweite Vertretung direkt wählen, wobei jede Stimme das gleiche Gewicht hat. Dies soll die demokratische Legitimation der Bundesvertretung stärken und Demokratie im höchsten Studierendenvertretungsgremium wiederherstellen. Auf Ebene der Bundesvertretung kannst du eine Fraktion (Listenwahl) wählen.

Was ist die Universitätsvertretung?

Die Universitätsvertretung (UV) kümmert sich um jene Agenden, die spezifisch an der jeweiligen Universität anfallen. Die Universitätsvertretung bietet Sozial-, Studien- und Rechtsberatung an. Darüber hinaus repräsentiert sie die Studierenden der einzelnen Universitäten – hier der Universität Wien – gegenüber dem Rektorat, der lokalen Univerwaltung und dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. Sie kämpft für deine Interessen und Rechte als StudentIn und versucht Verbesserungen an der Uni und in der Lehre herbeizuführen. Die Universitätsvertretung kann direkt von den Studierenden gewählt werden. Es handelt sich um eine Listenwahl, d.h. es treten nicht einzelne Personen, sondern Fraktionen an.

Was ist die Fakultätsvertretung?

In der Fakultätsvertretung (FV) wird die Arbeit der Studienvertretungen koordiniert und studienübergreifende Projekte durchgeführt. Die Fakultätsvertretung kann nicht direkt gewählt werden. Die Studienvertretungen der einzelnen Institute der Fakultät – hier der Sozialwissenschaften entsenden MandatarInnen, welche die Studierenden in der Fakultätskonferenz vertreten und somit bei der Planung der fakultären Zusammenarbeit mitwirken können. In der Fakultätskonferenz werden wichtige Entscheidungen über neue Professuren, Besetzungen, etc. getroffen. Die sozialwissenschaftliche Fakultät besteht aus: Soziologie, Kultur- und Sozialanthropologie, Politikwissenschaft, Wissenschaftsforschung, Pflegewissenschaft, Staatswissenschaft, Fakultätszentrum für Methoden und Publizistik- und Kommunikationswissenschaft.

Was ist die Studienvertretung?

Die Studienvertretung (StV) ist direkt an der „Basis“ und daher die erste und unmittelbare Ansprechpartnerin für Studierende. Sie bemüht sich um eine starke Einbindung in institutsinterne Abläufe und kennt die Spezifika der Studienrichtung wie die Zuständigkeiten am Institut, die Eigenheiten der Studienpläne und die „ungeschriebenen Gesetze“ in der Handhabung des Studienrechts. Auch die Förderung der Kommunikation der Studierenden untereinander ist eine wichtige Funktion der Studienvertretung.
Die Wahl der Studienvertretung ist eine Personenwahl. Die Anzahl der StudienvertreterInnen hängt von der Größe des Instituts ab. An der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft können 5 KandidatInnen gewählt werden. Die StV der PuKW wird derzeit von der IG Publizistik gestellt und ist zuständig für alle Studierenden des Ba-, Ma-, sowie des Bakk-, Mag- und Diplomstudiums, nicht aber für das Doktoratsstudium. Da die IG Publizistik eine Basisgruppe ist, in der alle beim Plenum Anwesenden gleiches Stimmrecht haben und mitbestimmen können, stellt die IG Publizistik die Gruppe in den Vordergrund. Es werden 5 KandidatInnen aufgestellt, welche die Gruppe repräsentieren. Die Arbeit machen jedoch alle.

Die KandidatInnen der IG Publizistik sind:
Maria, Jonas, Benedikt, Ena und Jan

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.